[0001] Die Erfindung betrifft ein motorisch angetriebenes Element einer Trennwand, insbesondere
einer Horizontalschiebewand, mit wenigstens einem motorisch angetriebenen Abschlussprofil
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Mobile Trennwände mit Abschlussprofil sind hinlänglich bekannt und z. B. in der
DE 199 07 232 A1 und der
DE 199 07 242 A1 beschrieben. Hierbei sind in an einer Laufschiene aufgehängten Wandelementen einer
Trennwand Abschlusselemente vorgesehen, die zwischen Boden und Decke verspannbar sind.
Ein Verpressen der Abschlussprofile gegen Boden und Decke erfolgt hier beim Verriegeln
der mobilen Trennwand in einer mechanischen Weise. Durch eine horizontale Verschiebung
der Wandelemente werden in diesen angeordnete Huborgane verschwenkt, wodurch die mit
Dichtstreifen versehenen Abschlussprofile in ihre Position gedrückt werden.
[0003] Weiter sind auch in der
DE 24 04 875 B2 beschriebene bzw. in der Figur 5 gezeigte Trennwandelemente 1 bekannt, die neben
einem nicht gezeigten Antriebsmotor zum Verfahren der Elemente einen zweiten Motor
M2 aufweisen, welcher über eine Spindel 2 eine Schere 3 auf- und zufahren kann, so
dass obere und untere Abschlussprofile 5 über Hubstangen 4 gegen Boden und Decke verpresst
und wieder gelöst werden können, d. h. in eine ausgefahrene und eine eingefahrene
Endlage gebracht werden können. Das Vorsehen des zweiten Motors M2 bedeutet hier eine
Erhöhung der Stromzuführungsschienen und/oder Steuerkanäle, über die das Trennwandelement
1 angesteuert und mit Energie versorgt wird, sowie eine Verdoppelung des Aufwandes
in der Ansteuerungselektronik, da nunmehr die doppelte Anzahl von Motoren zu steuern
sind.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein motorisch angetriebenes Element
einer Trennwand mit wenigstens einem motorisch angetriebenen Abschlussprofil zu schaffen,
wobei für das motorisch angetriebene Abschlussprofil ein möglichst geringer oder kein
zusätzlicher Steueraufwand erfolgt, insbesondere hinsichtlich Stromzuführungsschienen
und Steuerleitungen sowie eines Steuergerätes für die mobile Trennwand.
[0005] Für ein motorisch angetriebenes Element einer Trennwand mit wenigstens einem motorisch
angetriebenen Abschlussprofil wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes des Patentanspruches
1 ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Mit der im Patentanspruch 1 angegebenen in einem Element angeordneten Umschaltvorrichtung
wird erreicht, dass die zum Ansteuern des zum Verfahren des Elementes vorgesehenen
Motors erfolgende Steuerung nicht umgebaut oder abgeändert werden muss und der zweite
Motor zum Antrieb des wenigstens einen Abschlussprofiles keine eigene Steuerung braucht,
sondern von der zum Verfahren des Elementes vorgesehenen Steuerung automatisch mit
angesteuert wird.
[0007] Die Umschaltvorrichtung weist einen ersten Sensor zur Feststellung der Endposition
(geschlossene Wand) des Elementes auf. Dieser Sensor kann mechanisch oder elektronisch
ausgestaltet sein und sichert, dass die Umschaltvorrichtung die zugeführte Energie
nach Erreichen der Endposition richtig umschalten kann.
[0008] Weiterhin weist die Umschaltvorrichtung einen zweiten Sensor zur Feststellung einer
Endlage des wenigstens einen eingefahrenen Abschlussprofiles auf. Auch dieser Sensor
kann mechanisch oder elektronisch aufgebaut sein.
[0009] Das Element weist weiter einen ersten Motor zum Antrieb des Elementes und einen zweiten
Motor zum Antrieb des wenigstens einen Abschlussprofiles auf, wobei die Umschaltvorrichtung
die zum Verfahren des Elementes an das Element angelegte Spannung in der Endposition
des Elementes so zwischen dem ersten Motor und dem zweiten Motor umschaltet, dass
der zweite Motor das wenigstens eine Abschlussprofil nach Erreichen der Endposition
des Elementes ausfährt und vor Verlassen der Endposition des Elementes einfährt.
[0010] Dabei ist die Umschaltvorrichtung vorzugsweise zwischen einen ersten Spannungszuführungsanschluss
des Elementes und einen jeweiligen ersten Anschluss des ersten Motors und des zweiten
Motors geschaltet, wobei ein jeweiliger zweiter Anschluss des ersten Motors und des
zweiten Motors an einen zweiten Spannungszuführungsanschluss des Elementes angeschlossen
ist.
[0011] Der erste Sensor weist einen Umschalter auf, dessen schaltbarer Anschluss an den
ersten Spannungszuführungsanschluss angeschlossen ist, dessen erster fester Anschluss
an den ersten Anschluss des ersten Motors angeschlossen ist und dessen zweiter fester
Anschluss über eine erste Diode an den ersten Anschluss des zweiten Motors angeschlossen
ist, wobei der Umschalter den schaltbaren Anschluss in der Endposition mit dem zweiten
festen Anschluss verbindet und in einer Parkposition mit dem ersten festen Anschluss
verbindet.
[0012] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist die über den ersten Spannungszuführungsanschluss
und den zweiten Spannungszuführungsanschluss an das Element angelegte Spannung zum
Verfahren des Elementes in die Endposition eine erste Polaritätsrichtung auf und zum
Verfahren des Elementes aus der Endposition eine zweite zu der ersten Polaritätsrichtung
umgekehrte Polaritätsrichtung auf.
[0013] Durch diese Art und weiter vorzugsweise Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Elementes
kann sowohl die zum Verfahren des Elementes vorgesehene Steuerung, inklusive der Spannungszuführungsschienen,
ohne Änderungen auch zur automatischen (Mit-)Steuerung des zum Antrieb des wenigstens
einen Abschlussprofiles vorgesehenen zweiten Motors, herangezogen werden, als auch
eine - mit wenigen Bauteilen - aufgebaute Umschaltvorrichtung erreicht werden, da
eine definierte immer gleiche Umschaltung nach dem Erreichen der Endposition und vor
dem Verlassen der Endposition erfolgen kann.
[0014] Der zweite Sensor weist vorzugsweise einen Doppelschalter auf, dessen erste Schaltstrecke
parallel zur ersten Diode geschaltet ist und die erste Diode überbrückt, wenn das
Anschlussprofil in einer eingefahrenen Endlage ist, und dessen zweite Schaltstrecke
in Serienschaltung mit einer zweiten Diode parallel zu dem Umschalter geschaltet ist
und den Umschalter überbrückt, wenn das Anschlussprofil nicht in einer eingefahrenen
Endlage ist.
[0015] Auf diese Weise wird eine Umschaltvorrichtung aufgebaut, die nicht über einen Mikroprozessor
oder über eine komplizierte Logik gesteuert werden muss, sondern mit zwei vorzugsweise
mechanischen Schaltern sowie zwei Dioden auskommt. Diese erfindungsgemäße Umschaltvorrichtung
ist für alle gängigen Ansteuervorrichtungen für den zum Antrieb des Elementes vorgesehenen
ersten Motors geeignet, insbesondere auch solche, bei denen die Energiezufuhr an das
Element abhängig vom Stromverbrauch des Elementes abgeschaltet wird. Eingeschlossen
ist auch der Fall, bei dem das Element nicht direkt an die Strom/Spannungszuführungsschienen
angeschlossen ist, sondern über eine Steuervorrichtung, welche auch in dem Element
der Trennwand angeordnet sein kann. Die zuvor und nachfolgend angegebene Zufuhr von
Energie an das Element bzw. an das Element angelegte Spannung bezeichnet die an den
zum Antrieb des Elementes, d. h. zum Verfahren des Elementes, vorgesehenen ersten
Motors angelegte Spannung.
[0016] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen.
[0017] Es zeigen:
- Figur 1:
- Ein Flussdiagramm des Verfahrensablaufes des Schließens eines Elementes einer Trennwand,
d. h. der Fahrt des Elementes der Trennwand in die Endposition, nach einer bevorzugten
ersten Ausführungsform der Erfindung;
- Figur 2:
- ein Flussdiagramm des Verfahrensablaufes des Öffnens eines Elementes einer Trennwand,
d. h. des Fahrens des Elementes der Trennwand in die Parkposition, gemäß der ersten
bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung;
- Figuren 3a - 3d:
- vier verschiedene Zustände der Umschaltvorrichtung in der ersten bevorzugten Ausführungsform
nach der Erfindung;
- Figur 4:
- ein Flussdiagramm des Verfahrensablaufes, welches das Öffnen und Schließen eines Elementes
einer Trennwand gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt
und
- Figur 5:
- Trennwandelemente nach dem Stand der Technik.
[0018] In der Figur 1 ist der Verfahrensablauf des Schließens eines Elementes einer Trennwand
gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Nachdem in
einem ersten Schritt S1 das Element 1 gestartet wurde, wobei ein Antriebsmotor des
Elementes 1, welcher das Element 1 z. B. aus seiner Parkposition in seine Endposition
fährt, mit Energie versorgt wird, wird in einem zweiten Schritt S2 geprüft, ob sich
das Element 1 schon in der Endposition befindet. Ist dies nicht der Fall, so wird
in einer "Überwachungsschleife" der zweite Schritt S2 weiter ausgeführt. Befindet
sich das Element 1 in der Endposition, so erfolgt in einem dritten Schritt S3 eine
Umschaltung der Versorgungsspannung des Antriebsmotors des Elementes 1 auf einen Verpressmotor,
der das wenigstens eine, vorzugsweise mit Dichtstreifen versehene Abschlussprofil
5 des Elementes 1 ausfährt, d. h. z. B. gegen Decke und Boden. In einem vierten Schritt
S4 wird überprüft, ob das wenigstens eine Abschlussprofil 5 seine Endlage erreicht
hat. Ist dies nicht der Fall, so wird in einer "Überwachungsschleife" der vierte Schritt
S4 wieder ausgeführt. Ist das wenigstens eine Abschlussprofil 5 in der Endlage, so
endet das Schließen des Elementes 1 in einem fünften Schritt S5.
[0019] Erfolgt die Überwachung der Endposition des Elementes 1 normalerweise, d. h. ohne
das erfindungsgemäße zusätzliche Verpressen der Abschlussprofile, z. B. über eine
Überwachung des Stromverbrauches des Antriebsmotors des Elementes 1, so braucht für
das erfindungsgemäße Schließen des Elementes 1, d. h. mit dem Verpressen des wenigstens
einen Abschlussprofiles 5, nur eine geeignete Umschaltung der Versorgungsspannung
von dem Antriebsmotor auf den Verpressmotor, z. B. mittels eines mechanischen Endpositionsdetektors,
zu erfolgen, wonach die "normale" Steuerung nunmehr im Schritt S4 den Verpressmotor
überwacht und bei durch ein Blockieren des Motors hervorgerufenem, ansteigendem Stromverbrauch
abschaltet, da dann die Endlage des wenigstens einen Abschlussprofiles 5 erreicht
ist. Dies setzt voraus, dass entweder der Antriebsmotor des Elementes 1 und der Verpressmotor
beim Blockieren in etwa gleich viel Strom verbrauchen oder die Steuerungsvorrichtung
an den Strombedarf des Verpressmotors angepasst ist. Die Umschaltung kann natürlich
auch anders als mittels eines mechanischen Endlagenschalters für das Element 1 erreicht
werden.
[0020] Für die vorbeschriebene Vorgehensweise wird nur eine Stromversorgung mit einem Steuerungs-
bzw. Leistungsteil notwendig. Der Antriebsmotor und der Verpressmotor werden somit
über die gleichen Stromabnehmer gespeist.
[0021] Die Figur 2 zeigt den Verfahrensablauf des Öffnens eines Elementes 1 einer Trennwand
nach der ersten bevorzugten Ausführungsform. Nachdem in einem sechsten Schritt S6
das Öffnen des Elementes 1 durch Zufuhr von Versorgungsspannung, die zuvor umgepolt
worden ist, an das Element 1, die an den Verpressmotor angelegt wird, gestartet wird,
wird in einem siebten Schritt S7 überprüft, ob sich das wenigstens eine Abschlussprofil
5 in einer eingefahrenen Endlage befindet. Ist dies nicht der Fall, so wird in einer
"Überwachungsschleife" der siebte Schritt S7 wiederholt. Ist dies der Fall, so wird
in einem achten Schritt S8 der Verpressmotor abgeschaltet und die Versorgungsspannung
in einem neunten Schritt S9 auf den Antriebsmotor des Elementes 1 umgeschaltet. Der
achte Schritt S8 und der neunte Schritt S9 können auch zusammengefasst erfolgen. In
einem zehnten Schritt S10 wird überprüft, ob das Element 1 der Trennwand noch fährt
oder sich schon in einer Parkposition befindet. Fährt das Element 1 noch, so wird
in einer "Überwachungsschleife" der zehnte Schritt S10 wiederholt. Fährt das Element
1 nicht mehr, d. h. das Element 1 ist in einer Parkposition, z. B. an einen Anschlag
gefahren, so wird in einem elften Schritt S11 der Antriebsmotor des Elementes 1 abgeschaltet,
bevor das Öffnen des Trennwandelementes in einem zwölften Schritt S12 beendet wird.
[0022] Die Figuren 3a - 3d zeigen eine erfindungsgemäße Umschaltvorrichtung, die nach einer
erfindungsgemäßen Ausführungsform der Erfindung arbeitet, d. h. die gemäß der in den
Figuren 1 und 2 gezeigten Flussdiagramme. Die erfindungsgemäße Umschaltvorrichtung
ist zwischen einen ersten Spannungszuführungsanschluss 6 des Elementes 1 und einen
jeweiligen ersten Anschluss des ersten Motors M1 und des zweiten Motors M2 geschaltet.
Die jeweiligen zweiten Anschlüsse des ersten Motors M1 und des zweiten Motors M2 sind
zusammengeschaltet und an einen zweiten Spannungszuführungsanschluss 7 des Elementes
1 angeschlossen. Wie zuvor erwähnt, kann es sich bei den Spannungszuführungsanschlüssen
des Elementes 1 auch um interne Spannungsanschlüsse des Elementes 1 handeln, z. B.
wenn in dem Element 1 ein Steuergerät angeordnet ist. In diesem Fall handelt es sich
um die Anschlüsse, die die Versorgungsspannung des ersten Motors M1 liefern, d. h.
des Antriebsmotors des Elementes 1. Die Umschaltvorrichtung ist so aufgebaut, dass
ein schaltbarer Anschluss 8 eines Umschalters ES2 an den ersten Spannungszuführungsanschluss
6 angeschlossen ist, dessen erster feststehender Anschluss an den ersten Anschluss
des Antriebsmotors M1 angeschaltet ist und dessen zweiter fester Anschluss 10 über
eine Diode D1 an den ersten Anschluss des zweiten Motors M2, d. h. des Verpressmotors,
angeschlossen ist. Hierbei ist die Anode der Diode D1 an den zweiten festen Anschluss
10 des Umschalters ES2 angeschlossen und die Kathode der Diode D1 an den ersten Anschluss
des Verpressmotors M2 angeschlossen. Weiter weist die Umschaltvorrichtung einen Doppelschalter
ES1 auf, dessen erste Schaltstrecke 11 parallel zur Diode D1 geschaltet ist und dessen
zweite Schaltstrecke 12 in Serienschaltung mit einer Diode D2 parallel zu dem schaltbaren
Anschluss 8 und dem ersten festen Anschluss 9 des Umschalters ES2 geschaltet ist.
Hierbei ist die Anode der Diode D2 über die zweite Schaltstrecke des Doppelschalters
ES1 mit dem ersten festen Anschluss 9 des Umschalters ES2 verbunden und die Kathode
der Diode D2 mit dem schaltbaren Anschluss 8 des Umschalters ES2 verbunden. Alternativ
kann die Diode D2 natürlich in gleicher Polung auch zwischen die zweite Schaltstrecke
12 des Doppelschalters ES1 und den ersten festen Anschluss 9 des Umschalters ES2 geschaltet
werden.
[0023] Die Figur 3a zeigt einen Zustand des Umschalters ES2 und des Doppelschalters ES1,
in dem sich das Element 1 in einer Parkposition befindet, d. h. in einem Zustand,
wie er vor dem in der Figur 1 gezeigten ersten Schritt S1 besteht. In diesem Zustand
ist der schaltbare Anschluss 8 des Umschalters ES2 mit dem ersten festen Anschluss
9 des Umschalters ES2 verbunden, die erste Schaltstrecke 11 des Doppelschalters ES2
offen und die zweite Schaltstrecke 12 des Doppelschalters ES1 geschlossen. Wird das
Element 1 gestartet, d. h. der in der Figur 1 gezeigte erste Schritt S1 ausgeführt,
so wird eine Spannung an die Spannungszuführungsanschlüsse angelegt, wobei der erste
Spannungszuführungsanschluss 6 die positive Spannung erhält und der zweite Spannungszuführungsanschluss
7 auf Masse liegt. Bei diesen Potentialverhältnissen sperrt die Diode D2 und der Antriebsmotor
S1 ist über den Umschalter ES2 zwischen die am zweiten Spannungszuführungsanschluss
7 anliegende Masse und das am ersten Spannungszuführungsanschluss 6 anliegende positive
Potential geschaltet, wodurch dieser in einer ersten Richtung dreht, die das Element
1 in eine Schließposition der Trennwand fährt.
[0024] Ist die Endlage erreicht, so wird der Umschalter ES2 so umgeschaltet, dass der schaltbare
Anschluss 8 mit dem zweiten festen Anschluss 10 verbunden ist, wie es in Figur 3b
gezeigt ist. Die Potentialverteilung an den Spannungszuführungsanschlüssen bleibt
gleich. Hierdurch liegt der Antriebsmotor M1 nicht mehr am positiven Potential, d.
h. er ist abgeschaltet, und der Verpressmotor M2 liegt über die in Durchlassrichtung
gepolte Diode D1 zwischen dem positiven Potential und Masse. Dadurch dreht der Verpressmotor
M2 in eine erste Richtung, so dass das wenigstens eine Abschlussprofil 5 ausgefahren
und somit das Element 1, z. B. gegen Boden und Decke, verpresst wird. Sobald sich
das wenigstens eine Abschlussprofil 5 nicht mehr in seiner eingefahrenen Endlage befindet,
d. h. kurz nach dem Anfahren des Verpressmotors M2, werden die beiden Schaltstrecken
des Doppelschalters ES1 umgeschaltet, d. h. die erste Schaltstrecke 11 wird geschlossen
und die zweite Schaltstrecke 12 wird geöffnet. Sobald das wenigstens eine Abschlussprofil
5 ausgefahren ist, d. h. das Element der Trennwand verpresst ist, werden die Spannungszuführungsanschlüsse
nicht mehr mit Spannung versorgt, wodurch auch der Verpressmotor M2 abgeschaltet wird.
Diese Unterbrechung der Versorgungsspannung erfolgt über eine nicht gezeigte Steuerung,
welche herkömmlicher Weise als direkte Steuerung für den Antriebsmotor M1 verwendet
wird, bei der der Antriebsmotor M1 direkt zwischen den ersten Spannungszuführungsanschluss
6 und den zweiten Spannungszuführungsanschluss 7 des Elementes 1 geschaltet wäre.
Jetzt ist der in der Figur 1 gezeigte fünfte Schritt S5 erreicht.
[0025] Die Figur 3c zeigt den zuvor beschriebenen Zustand des Umschalters ES2 und des Doppelschalters
ES1 in dem in der Figur 1 gezeigten fünften Schritt S5 bzw. in dem in der Figur 2
gezeigten sechsten Schritt S6, d. h. in einem Zustand, in dem das Element 1 der Trennwand
sich in der Endposition befindet und das wenigstens eine Abschlussprofil 5 verpresst
ist. Soll das Element 1 geöffnet werden, d. h. der in der Figur 2 gezeigte sechste
Schritt S6 ausgeführt werden, so wird an den ersten Spannungszuführungsanschluss Masse
und an den zweiten Spannungszuführungsanschluss 7 ein positives Potential angelegt.
Dadurch liegt der Verpressmotor 2 zwischen dem positiven Potential und Masse, wobei
die Verbindung mit Masse über den Umschalter ES2 und die erste Schaltstrecke 11 des
Doppelschalters ES1 erfolgt. Da zu dem in der Figur 3b gezeigten Zustand eine Umpolung
des Verpressmotors M2 stattgefunden hat, dreht der Verpressmotor M2 jetzt in einer
zweiten Richtung, die entgegengesetzt zu der ersten Richtung ist, wodurch das wenigstens
eine Abschlussprofil 5 eingefahren wird. Sobald sich das wenigstens eine eingefahrene
Abschlussprofil 5 in einer Endlage befindet, werden die Schaltstrecken des Doppelschalters
ES1 umgeschaltet, d. h. die erste Schaltstrecke 11 wird geöffnet und die zweite Schaltstrecke
12 wird geschlossen, wie es in der Figur 3d gezeigt ist. Dadurch wird der Verpressmotor
M2 abgeschaltet, da die parallel zu der ersten Schaltstrecke 11 des Doppelschalters
ES1 liegende Diode D1 bei dieser Potentialverteilung sperrt. Weiter wird dadurch der
Antriebsmotor M1 angeschaltet, da die Diode D2 bei dieser Potentialverteilung in Durchlassrichtung
liegt. Der Antriebsmotor M1 ist hinsichtlich des in der Figur 3a gezeigten Zustandes
umgepolt, wodurch er in einer zu der ersten Drehrichtung entgegengesetzten zweiten
Drehrichtung läuft und somit das Element 1 der Trennwand aus der Endposition in eine
Parkposition fährt, bei deren Erreichen der Umschalter ES2 umgeschaltet und danach,
z. B. aufgrund der erhöhten Stromaufnahme des Antriebsmotors M2, die an den Spannungszuführungsanschlüssen
anliegende Versorgungsspannung abgeschaltet wird. Jetzt ist der in der Figur 2 gezeigte
zwölfte Schritt S12 erreicht und der Umschalter sowie der Doppelschalter der Umschaltvorrichtung
befinden sich wieder in dem in der Figur 3a gezeigten Zustand.
[0026] Durch entsprechende Ansteuerung kann ein Trennwandelement 1 sich auch in einer Endposition
befinden, bevor es an ein anderes Trennwandelement 1 oder einen anderen Anschlag anfährt,
d. h. der Umschalter ES2 kann anders angesteuert umgeschaltet werden. Auch muss das
wenigstens eine Abschlussprofil 5 nicht notwendigerweise oder ausschließlich gegen
Boden und Decke verpressen, natürlich ist auch ein Verpressen in horizontaler Richtung
möglich.
[0027] Die Figur 4 zeigt ein Verfahren zur Steuerung eines Trennwandelementes 1 gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. In einem dreizehnten Schritt S13
wird das Trennwandelement 1 durch Anlegen einer Versorgungsspannung gestartet. In
einem vierzehnten Schritt S14 wird überprüft, ob sich das Abschlussprofil 5, welches
in allen Ausführungsformen der Erfindung, vorzugsweise mit einer Dichtlippe, versehen
ist, in einer offenen Endlage befindet, also vollständig eingefahren ist. Ist dies
nicht der Fall, d. h. das Trennwandelement 1 ist verpresst, so wird in einem fünfzehnten
Schritt S15 das Abschlussprofil 5 eingefahren, d. h. die Verpressung aufgehoben, also
z. B. eine Dichtleiste aufgefahren, wonach wiederum der vierzehnte Schritt S14 ausgeführt
wird, in dem überprüft wird, ob das Abschlussprofil 5 vollständig eingefahren ist,
d. h. keine Verpressung mehr besteht, also z. B. eine Dichtleiste vollständig offen
ist. Ist dies der Fall, so wird in einem sechzehnten Schritt S16 der Verpressmotor
M2 angehalten und es wird in einem siebzehnten Schritt S17 überprüft, ob das Trennwandelement
1 auffahren oder zufahren soll, d. h. z. B. in die Parkposition oder die Endposition
verbracht werden soll. Soll das Element 1 auffahren, d. h. z. B. in die Parkposition
verbracht werden, so wird der Antriebsmotor M1 des Elementes 1 in einem achtzehnten
Schritt S18 durch die Umschaltvorrichtung so bestromt, dass das Element 1 in AufRichtung
fährt, d. h. in Richtung der Parkposition. In einem nachfolgenden neunzehnten Schritt
S19 wird überprüft, ob sich das Trennwandelement 1 in der gewünschten Position befindet,
z. B. in der Parkposition, d. h. in der Endlage "Auf". Ist dies nicht der Fall, so
wird wiederum der Schritt S18 ausgeführt. Ist dies der Fall, so wird in einem zwanzigsten
Schritt S20 der Antriebsmotor M1 abgeschaltet. Soll das Trennwandelement jedoch nicht
aufgefahren werden, sondern z. B. aus der Parkposition in eine Endposition verbracht
werden, so wird nach dem siebzehnten Schritt S17 ein einundzwanzigster Schritt S21
ausgeführt, in dem das Trennwandelement 1 durch eine entsprechende Ansteuerung in
Zu-Richtung fahrengelassen wird. Nach dem einundzwanzigsten Schritt S21 wird in einem
zweiundzwanzigsten Schritt S22 überprüft, ob sich das Trennwandelement 1 in einer
Endposition befindet, d. h. z. B. in einer Endlage "Zu". Ist dies nicht der Fall,
so wird wiederum der einundzwanzigste Schritt S21 ausgeführt, d. h. das Trennwandelement
1 fährt weiter in Zu-Richtung. Ist dies der Fall, so wird der zwanzigste Schritt S20
durchgeführt und der Antriebsmotor schaltet ab.
[0028] Nachdem der Antriebsmotor M1 im zwanzigsten Schritt S20 abgeschaltet wurde, wird
durch die erfindungsgemäße Umschaltvorrichtung in einem dreiundzwanzigsten Schritt
S23 der Verpressmotor M2 so angesteuert, dass das wenigstens eine Abschlussprofil
5 zufährt, d. h. das Trennwandelement 1 verpresst. In einem nachfolgenden vierundzwanzigsten
Schritt S24 wird überprüft, ob das wenigstens eine Abschlussprofil 5 vollständig ausgefahren
ist. Ist dies nicht der Fall, so wird wiederum der Schritt S23 durchgeführt. Ist dies
der Fall, so wird in einem nachfolgenden Schritt S25 der Verpressmotor M2 abgeschaltet,
wonach das Verfahren mit einem sechsundzwanzigsten Schritt S26 beendet ist.
[0029] Im Gegensatz zu der ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Trennwandelement
1 nach der zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im stehenden Zustand
also immer verpresst, d. h. auch z. B. in der Parkposition.
[0030] Die vorstehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung
dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne
den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Trennwandelement
- 2
- Spindel
- 3
- Schere
- 4
- Hubstangen
- 5
- Abschlussprofil
- M1
- erster Motor/Antriebsmotor
- M2
- zweiter MotorNerpressmotor
- D1
- Diode
- D2
- Diode
- ES1
- Doppelschalter
- ES2
- Umschalter
- 6
- erster Spannungszuführungsanschluss des Trennwandelementes
- 7
- zweiter Spannungszuführungsanschluss des Trennwandelementes
- 8
- schaltbarer Anschluss des Umschalters ES2
- 9
- erster fester Anschluss des Umschalters ES2
- 10
- zweiter fester Anschluss des Umschalters ES2
- 11
- erste Schaltstrecke des Doppelschalters ES1
- 12
- zweite Schaltstrecke des Doppelschalters ES2
1. Motorisch angetriebenes Element (1) einer Trennwand mit wenigstens einem motorisch
angetriebenen Abschlussprofil (5) und mit einer Umschaltvorrichtung (ES2, ES2, D1,
D2), die die zum Verfahren des Elementes (1) an das Element (1) angelegte Spannung
in einer Endposition des Elementes (1) so umschaltet, dass das wenigstens eine Abschlussprofil
(5) nach Erreichen der Endposition ausgefahren wird und vor Verlassen der Endposition
eingefahren wird, wobei die Umschaltvorrichtung (ES1, ES2, D1, D2) einen ersten Sensor
(ES2) zur Feststellung der Endposition des Elementes (1) und einen zweiten Sensor
(ES1) zur Feststellung einer Endlage des wenigstens einen eingefahrenen Abschlussprofiles
(5) aufweist, und einem ersten Motor (M1) zum Antrieb des Elementes (1) und einem
zweiten Motor (M2) zum Antrieb des wenigstens einen Abschlussprofiles (5), wobei die
Umschaltvorrichtung (ES1, ES2, D1, D2) die zum Verfahren des Elementes (1) an das
Element (1) angelegte Spannung in der Endposition des Elementes (1) so zwischen dem
ersten Motor (M1) und dem zweiten Motor (M2) umschaltet, dass der zweite Motor (M2)
das wenigstens eine Abschlussprofil (5) nach Erreichen der Endposition des Elementes
(1) ausfährt und vor Verlassen der Endposition des Elementes (1) einfährt, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung (ES1, ES2, D1, D2) zwischen einen ersten Spannungszuführungsanschluss
(6) des Elementes (1) und einen jeweiligen ersten Anschluss des ersten Motors (M1)
und des zweiten Motors (M2) geschaltet ist, wobei ein jeweiliger zweiter Anschluss
des ersten Motors (M1) und des zweiten Motors (M2) an einen zweiten Spannungszuführungsanschluss
(7) des Elementes (1) angeschlossen ist, und dass der erste Sensor einen Umschalter
(ES2) aufweist, dessen schaltbarer Anschluss (8) an den ersten Spannungszuführungsanschluss
(6) angeschlossen ist, dessen erster fester Anschluss (9) an den ersten Anschluss
des ersten Motors (M1) angeschlossen ist und dessen zweiter fester Anschluss (10)
über eine Diode (D1) an den ersten Anschluss des zweiten Motors (M2) angeschlossen
ist, wobei der Umschalter (ES2) den schaltbaren Anschluss (8) in der Endposition mit
dem zweiten festen Anschluss (10) verbindet und in einer Parkposition mit dem ersten
festen Anschluss (9) verbindet.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die über den ersten Spannungszuführungsanschluss (6) und den zweiten Spannungszuführungsanschluss
(7) an das Element (1) angelegten Spannung zum Verfahren des Elementes (1) in die
Endposition eine erste Polaritätsrichtung aufweist und zum Verfahren des Elementes
(1) aus der Endposition eine zweite zu der ersten Polaritätsrichtung umgekehrte Polaritätsrichtung
aufweist.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Sensor einen Doppelschalter (ES1) aufweist, dessen erste Schaltstrecke
(11) parallel zur Diode (D1) geschaltet ist und die Diode (D1) überbrückt, wenn das
Anschlussprofil (5) in einer eingefahrenen Endlage ist, und dessen zweite Schaltstrecke
(12) in Serienschaltung mit einer Diode (D2) parallel zu dem schaltbaren Anschluss
(8) und dem ersten festen Anschluss (9) des Umschalters (ES2) geschaltet ist und den
Umschalter (ES2) überbrückt, wenn das Anschlussprofil (5) nicht in einer eingefahrenen
Endlage ist.
1. A motor-driven component (1) of a partitioning wall having at least one motor-driven
closure profile (5) and a changeover switching device (ES1, ES2, D1, D2), which, in
an end-of-travel position of the component (1), switches over the voltage applied
to the component (1) for displacing the component (1) such that the at least one closure
profile (5) is protracted after reaching the end-of-travel position and is retracted
before leaving the end-of-travel position, the changeover switching device (ES1, ES2,
D1, D2) having a first sensor (ES2) for detecting the end-of-travel position of the
component (1) and a second sensor (ES1) for detecting a terminal position of the at
least one retracted closure profile (5), and a first motor (M1) for driving the component
(1) and a second motor (M2) for driving the at least one closure profile (5), the
changeover switching device (ES1, ES2, D1, D2) switching over the voltage applied
to the component (1) for driving the component (1), in the end-of-travel position
of the component (1), between the first motor (M1) and the second motor (M2) such
that the second motor (M2) protracts the at least one closure profile (5) after the
component (1) reaches the end-of-travel position and retracts it before the component
(1) leaves the end-of-travel position, characterized in that the changeover switching device (ES1, ES2, D1, D2) is coupled between a first voltage
application connector (6) of the component (1) and a respective first connector of
the first motor (M1) and of the second motor (M2), a respective second connector of
the first motor (M1) and of the second motor (M2) being connected to a second voltage
application connector (7) of the component (1), and in that the first sensor has a changeover switch (ES2), the switchable connector (8) thereof
being connected to the first voltage application connector (6), the first fixed connector
(9) thereof being connected to the first connector of the first motor (M1), and the
second fixed connector (10) thereof being connected to the first connector of the
second motor (M2) by means of a diode (D1), in the end-of-travel position, the changeover
switch (ES2) connecting the switchable connector (8) to the second fixed connector
(10) and in a parking position to the first fixed connector (9).
2. A component according to claim 1, characterized in that the voltage, applied to the component (1) for displacing the component (1) into the
end-of-travel position, by means of the first voltage application connector (6) and
the second voltage application connector (7), has a first polarity direction and,
for displacing the component (1) out of the end-of-travel position, it has a second
polarity direction, which is reversed to the first polarity direction.
3. A component according to claims 1 or 2, characterized in that the second sensor has a dual switch (ES1), the first contact-break distance (11)
thereof being connected parallel to the diode (D1) and shunting the diode (D1), if
the closure profile (5) is in a retracted terminal position, and the second contact-break
distance (12) thereof being connected in series to a diode (D2) parallel to the switchable
connector (8) and to the first fixed connector (9) of the changeover switch (ES2)
and shunting the changeover switch (ES2), if the closure profile (5) is not in a retracted
terminal position.
1. Elément (1), entraîné par moteur, d'une cloison de séparation comprenant au moins
un profilé terminal (5) entraîné par moteur et comprenant un dispositif de commutation
(ES1, ES2, D1, D2), qui, dans une position de fin de course de l'élément (1), commute
la tension, appliquée à l'élément (1) en vue de déplacer l'élément (1), de façon à
ce que ledit au moins un profilé terminal (5) soit déployé après avoir atteint la
position de fin de course et soit rentré avant de quitter la position de fin de course,
le dispositif de commutation (ES1, ES2, D1, D2) ayant un premier détecteur (ES2) pour
déterminer la position de fin de course de l'élément (1) et un second détecteur (ES1)
pour déterminer la position finale dudit au moins un profilé terminal (5) rentré,
et un premier moteur (M1) pour l'entraînement de l'élément (1) et un second moteur
(M2) pour l'entraînement dudit au moins un profilé terminal (5), le dispositif de
commutation (ES1, ES2, D1, D2), dans la position de fin de course de l'élément (1),
commutant la tension appliquée à l'élément (1) pour déplacer l'élément (1) de telle
façon entre le premier moteur (M1) et le second moteur (M2) que le second moteur (M2)
fait déployer ledit au moins un profilé terminal (5), une fois que l'élément (1) a
atteint la position de fin de course, et le fait rentrer avant que l'élément (1) quitte
la position de fin de course, caractérisé en ce que le dispositif de commutation (ES1, ES2, D1, D2) est connecté entre une première connexion
d'alimentation en tension (6) de l'élément (1) et une première connexion respective
du premier moteur (M1) et du second moteur (M2), une seconde connexion respective
du premier moteur (M1) et du second moteur (M2) étant connectée à une seconde connexion
d'alimentation en tension (7) de l'élément (1), et en ce que le premier détecteur présente un commutateur (ES2), dont la connexion commutable
(8) est connectée à la première connexion d'alimentation en tension (6), dont la première
connexion fixe (9) est connectée à la première connexion du premier moteur (M1) et
dont la seconde connexion fixe (10) est connectée à la première connexion du second
moteur (M2) par l'intermédiaire d'une diode (D1), le commutateur (ES2), dans la position
de fin de course, connectant la connexion commutable (8) à la seconde connexion fixe
(10) et, dans une position de parking, la connectant à la première connexion fixe
(9).
2. Elément (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tension, appliquée à l'élément (1) par l'intermédiaire de la première connexion
d'alimentation en tension (6) et la seconde connexion d'alimentation en tension (7)
pour déplacer l'élément (1) dans la position de fin de course, présente une première
direction de polarité, et présente une seconde direction de polarité, opposée à la
première direction de polarité, pour déplacer l'élément (1) à partir de la position
de fin de course.
3. Elément selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le second détecteur présente un commutateur double (ES1) dont la première longueur
de coupure (11) est connectée en parallèle à la diode (D1) et court-circuite la diode
(D1), si le profilé terminal (5) se trouve en position finale rentrée, et dont la
seconde longueur de coupure (12) est connectée en série à une diode (D2) en parallèle
à la connexion commutable (8) et à la première connexion fixe (9) du commutateur (ES2)
et court-circuite le commutateur (ES2), si le profilé terminal (5) ne se trouve pas
dans une position finale rentrée.