[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine solche Geschirrspülmaschine ist aus der
US 1,997,450 bekannt.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind insbesondere Sprüharme bekannt, die derart ausgelegt
sind, dass sie insbesondere Problemzonen im Spülbehälter berücksichtigen. So ist beispielsweise
aus der
EP 0 974 302 eine Spülvorrichtung für eine Geschirrspülmaschine bekannt, die einen Sprüharm aufweist,
der über Eckspritzdüsen verfügt, die gesondert gespeist werden und nur in definierten
Drehpositionen des Wasch- oder Spülarmes mit Spülflüssigkeit beaufschlagt werden.
Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass insbesondere die in den Eckbereichen
vorhandenen Problemzonen hinreichend mit Spülflüssigkeit beaufschlagt werden, um auf
diese Weise eine effektive Reinigung von Geschirr, wie beispielsweise Töpfen, in den
Eckbereichen zu erzielen. Hierzu weist der Sprüharm ein unterteiltes Kammersystem
auf, wobei über die eine Kammer die Hauptsprühdüsen mit Spülflüssigkeit versorgt werden,
und wobei die andere Kammer die Ecksprühdüsen mit Spülflüssigkeit versorgt. Die getrennte
Versorgung erfolgt hierbei über getrennte Austrittsöffnungen im Nabenbereich des gelagerten
Sprüharmes, wobei in definierten Drehpositionen des Sprüharmes die zweite Kammer in
Strömungsverbindung zur Speisung der Ecksprühdüsen steht.
[0004] Eine andere Lösung, um die Eckbereiche einer Spülkammer einer Geschirrspülmaschine
mit Spülflüssigkeit zu versorgen, ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster
297 18 777 bekannt. Dort wird beschrieben, dass ein Hauptspülarm sowie ein Hilfsspülarm, der
drehbar am Hauptspülarm befestigt ist, an der Wand der Geschirrspülmaschine entlang
streicht und unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft durch die Eckbereiche geführt
wird. Allerdings ist bei dieser vorgeschlagenen Lösung der Gesamtwasserverbrauch sehr
hoch, weil der Hilfsdüsenarm je nach Geometrie der Geschirrspülmaschine eng an der
Innenwand entlang streicht und somit eine große Menge an Spülflüssigkeit in einen
Bereich abgegeben wird, in dem diese nicht genutzt werden kann. Als nachteilig bei
der erstgenannten Ausführungsform des Standes der Technik wird es angesehen, dass
diese aufwendig aufgebaut ist, wobei bestimmte Bereiche des Geschirrs nicht ausreichend
mit Sprühstrahlen beaufschlagt werden. Zu dem ist eine Veränderung der Sprühstrahlen
derzeit nur sehr begrenzt über den Volumenstrom möglich.
[0005] Die
EP 1 040 786 A1 und die
EP 1 040 787 A1 zeigen Geschirrspülmaschinen mit Sprüharmen, bei denen separate Kammern mit Düsengruppen
über ein zentrales Federelement hydraulisch gesteuert werden können.
[0006] Der Erfindung stellt sich das Problem, die Effizienz von an einem Sprüharm vorgesehenen
Sprühdüsen zu verbessern, wobei insbesondere die Sprühstrahlen eine höhere Abdeckung
des Spülraumes geben sollen.
[0007] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.
[0008] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen dadurch, dass die Ausnutzung
des Druckes im Sprüharm (z.B. beeinflussbar durch die Veränderung der Umwälzpumpendrehzahl)
und der damit einhergehenden Geometrieänderung keine zusätzlichen Aktoren benötigt,
was insbesondere dadurch erreicht wird, dass im Bereich des Sprüharmes elastische
Mittel vorgesehen sind, die infolge des veränderbaren Pumpendrucks unterschiedliche
Stellungen zur Aktivierung bzw. Deaktivierung von an dem Sprüharm angeordneten Sprühdüsen
einnehmen. Durch diese Ausbildung wird auch erreicht, dass infolge des veränderten
Pumpendruckes ein sogenanntes pulsierendes Besprühen des Geschirrs erfolgt, was zu
einer effektiveren Reinigung führt. Die elastischen Mittel sind dabei als Federelemente
ausgebildet, die eine unmittelbare Schließung oder Öffnung der Düsenöffnung bewirken.
[0009] Hierzu ist das Federelement als ein elastisches Formteil ausgebildet, welches infolge
der Druckerhöhung den Öffnungsquerschnitt der Düse freigibt, wobei anders herum infolge
der Druckabsenkung eine selbsttätige Schließung durch das elastische Formteil wieder
hervorgerufen wird. Außerdem besteht das elastische Formteil aus einem lippenartigen
Ringelement, welches in Folge seiner elastischen Rückverformung bei Druckabfall zur
Schließung der Düsenöffnung führt. Durch Ausnutzung des variierenden Druckes können
nun beim Sprüharm zusätzliche Sprühdüsen aktiviert werden, hierbei werden z.B. unterschiedliche
Pumpendrehzahlen verwendet, um den Sprüharm selbst mit unterschiedlichen Drücken zu
betreiben. Bei einer Standardpumpendrehzahl werden nicht alle Sprühdüsen mit Wasser
versorgt. Bei einer erhöhten Drehzahl soll durch Ausnutzung des Druckes z.B. eine
zusätzliche Sprühdüse hinzugeschaltet werden.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben; es zeigen:
Figur 1a, 1b ein elastisches Formteil in Zusammenwirkung mit einer Düsenöffnung;
[0011] Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Geschirrspülmaschine, die nicht näher im Einzelnen
gezeigt wird, in der ein Spülbehälter vorgesehen ist, in den mindestens ein Sprüharm
1 angeordnet ist, der in dem Sprühraum um eine vertikale Achse 2 rotierend gelagert
ist, wobei der Sprüharm 1 mit Sprühdüsen 3 bestückt ist, die über eine ebenfalls nicht
näher dargestellte Umwälzpumpe mit Spülflüssigkeit gespeist werden. Der Darstellung
der Figuren 1 ist es nun zu eigen, dass sie die geschlossene bzw. die offene Stellung
einer Düse 3 zeigt.
[0012] Im Bereich des Sprüharmes 1 sind elastische Mittel vorgesehen, die infolge des veränderbaren
Pumpendrucks eine erste geschlossene, und eine zweite geöffnete Stellung, einnehmen,
um auf diese Weise, die an dem Sprüharm 1 vorgesehenen Sprühdüsen 3 entweder zu aktivieren
oder zu deaktivieren. Die elastischen Mittel können somit zur Ansteuerung von zusätzlichen
am Sprüharm 1 vorgesehenen Düsen 3 vorgesehen sein. Dabei sind die elastischen Mittel
als Federelemente ausgebildet, die eine unmittelbare Schließung oder Öffnung der Düsenöffnung
bewirken.
[0013] Die Figur 1 zeigt ein Federelement, das als ein elastisches Formteil ausgebildet
ist. Dabei ist im Bereich der Düsenöffnung 3 ein lippenartiges Ringelement 7 vorgesehen,
welches bei erhöhtem Druck sich öffnet, Figur 1b, und bei ablassendem Druck sich selbsttätig
schließt, wie dies in der Figur 1a dargestellt ist.
1. Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, in dem wenigstens ein Sprüharm angeordnet
ist, der in dem Spülbehälter um eine wenigstens annähernd vertikale Achse rotierend
gelagert ist, wobei der Sprüharm mit Sprühdüsen bestückt ist, die über eine Umwälzpumpe
mit Spülflüssigkeit gespeist werden, wobei im Bereich des Sprüharmes (1) Federelemente
vorgesehen sind, die eine unmittelbare Schließung oder Öffnung der Düsenöffnung bewirken
und so infolge des veränderbaren Pumpendrucks unterschiedliche Stellungen zur Aktivierung
bzw. Deaktivierung von zusätzlich am Sprüharm (1) vorgesehenen Sprühdüsen (3) einnehmen,
und wobei das Federelement als ein elastisches Formteil ausgebildet ist, welches infolge
der Druckerhöhung den Öffnungsquerschnitt der Düse (3) freigibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das elastische Formteil aus einem lippenartigen Ringelement (7) besteht.
1. Dishwasher including a washing chamber in which is disposed at least one spray arm
that is mounted in the washing chamber so as to rotate about an at least approximately
vertical axis, wherein the spray arm is provided with spray nozzles that are supplied
with washing liquid by means of a circulating pump, wherein in the region of the spray
arm there are provided resilient elements that effect a direct closing or opening
of the nozzle aperture and in this manner, on account of the modifiable pump pressure,
assume different positions for activating or respectively de-activating spray nozzles
(3) that are provided additionally on the spray arm (1), and wherein the resilient
element is in the form of a resilient moulded part that exposes the cross-sectional
aperture of the nozzle (3) on account of the pressure increase, characterized in that the resilient moulded part consists of a lip-shaped ring element (7).
1. Lave-vaisselle équipé d'une cuve de lavage dans laquelle se trouve au moins un bras
asperseur monté, dans ladite cuve de lavage, à rotation autour d'un axe au moins approximativement
vertical, ledit bras asperseur étant garni de buses d'aspersion alimentées en liquide
de lavage par l'intermédiaire d'une pompe de mise en circulation, des éléments élastiques,
prévus dans la région dudit bras asperseur (1), provoquant une fermeture ou une ouverture
directe de l'orifice des buses et prenant ainsi, suite à la pression de pompage variable,
différentes positions visant respectivement à activer ou à désactiver des buses d'aspersion
(3) additionnellement prévues sur le bras asperseur (1), et l'élément élastique étant
réalisé sous la forme d'une pièce élastique venue de moulage qui libère la section
transversale d'ouverture de la buse (3) suite à l'accroissement de pression,
caractérisé par le fait
que ladite pièce élastique venue de moulage est constituée d'un élément annulaire (7)
du type lèvre.