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EP 1 586 818 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
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Anmeldetag: 13.04.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Leuchte
Luminaire
Luminaire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
15.04.2004 DE 102004018231
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.10.2005 Patentblatt 2005/42 |
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Patentinhaber: TRILUX GmbH & Co. KG |
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59759 Arnsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Lippert, Stachow & Partner |
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Patentanwälte
Frankenforster Strasse 135-137 51427 Bergisch Gladbach 51427 Bergisch Gladbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 961 493 US-A- 2 258 354 US-A- 2 818 500 US-A- 5 040 104
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US-A- 1 941 079 US-A- 2 269 554 US-A- 4 233 651 US-A- 5 056 892
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte mit einem direkt zur Unterseite hin
abgestrahlten Lichtanteil und einem zur Oberseite hin abgestrahlten indirekten Lichtanteil,
umfassend mindestens ein in Längsrichtung des Gehäuses ausgerichtetes Leuchtmittel,
sowie mindestens eine Prismenabdeckung unterhalb des Leuchtmittels.
[0002] Leuchten, bei denen Prismenabdeckungen verwendet werden, die unterhalb des Leuchtmittels
angeordnet sind, sind seit längerer Zeit aus dem Stand der Technik bekannt. Die Verwendung
einer Art Prismenabdeckung für den nach unten hin abgestrahlten Lichtanteil bei einer
sogenannten direkt/indirekt Leuchte ist ebenfalls bekannt und wird beispielsweise
in dem Gebrauchsmuster
DE 299 03 298 U1 beschrieben. Hier handelt es sich um eine vergleichsweise flache Leuchte, die als
von der Decke abgehängte Pendelleuchte einen indirekten Lichtanteil nach oben abstrahlt,
der zur allgemeinen Raumaufhellung beiträgt. Bei dem von der Leuchte direkt zur Unterseite
hin abgestrahlten Lichtanteil ist es bei einer solchen abgehängten Leuchte wichtig,
dass eine gute Entblendung vorgesehen ist. Eine normgerechte Leuchte zur Beleuchtung
von beispielsweise Büroräumen sollte eine Entblendung derjenigen Lichtanteile aufweisen,
die unter Winkeln aus der Leuchte austreten, die flacher sind als 65° zur Senkrechten,
da solche flach abgestrahlten Lichtanteile Personen blenden können, die an Computerbildschirmen
arbeiten. Bei der aus der vorgenannten Druckschrift bekannten Leuchte wird der von
den Leuchtstofflampen unmittelbar nach unten austretende Lichtanteil durch ein Leuchtenraster
gelenkt. Alternativ dazu kann auch eine Prismenstruktur für eine gezielte und entblendete
Lichtverteilung verwendet werden. Weiterhin vorgesehen sind plattenförmige Lichtverteilungselemente
mit Hohlkammern, die das Licht streuen. Diese Lichtverteilungselemente mit Streustruktur
werden in den seitlich an den Bereich, in dem sich die Leuchtstofflampen befinden,
angrenzenden Bereichen verwendet.
[0003] Es ist bekannt, bei Leuchten mit Leuchtmitteln in Form von Leuchtstofflampen zur
Lichtlenkung "Prismenabdeckungen" mit in einer Richtung verlaufenden parallelen beabstandeten
Rippen zu verwenden, die eine Art Sägezahnprofil oder Dreiecksprofil an der dem Leuchtmittel
abgewandten Seite aufweisen. Durch Verwendung einer solchen Prismenabdeckung kann
man durch gezielte Brechung der von dem Leuchtmittel abgestrahlten Lichtstrahlen eine
verbesserte Entblendungscharakteristik erzielen. Durch den Verlauf der Rippen oder
des Sägezahnprofils oder Dreiecksprofils bedingt wird die Entblendung jedoch nur in
bestimmten Betrachtungsrichtungen erzielt. Schaut man aus Richtungen quer zur Hauptrichtung,
in der die Entblendung erfolgt, in die Leuchte, ist die Entblendung noch nicht ausreichend.
[0004] Die
US 4,233,651 beschreibt eine Arbeitplatzleuchte, mit einer ersten, die Leuchtstoffröhre in Längsrichtung
abdeckenden Prismenplatte mit nach unten gerichteten Prismen, sowie einer zweite,
darunter angeordnete Prismenplatte mit nach oben und quer zur Längsrichtung angeordneten
Primenplatte nur halber Länge. Die untere Prismenplatte bewirkt keine Winkelbegrenzung
des nach unten abgestrahlten Lichtes.
[0005] Aus der
DE 19961493 A1 ist eine sogenannte Lichtleiterplatte, bei der die Leuchtmittel seitlich von einem
von einem kastenförmigen, horizontal ausgedehnten Gehäuse "versteckt" angeordnet sind
und wobei das Licht über die Ausdehnung des Gehäuses quer zur Längsausdehnung des
Leuchtmittels durch vielfache Reflexion mit entsprechenden Reflexionsverlusten eingekoppelt
und verteilt wird. Da das vom Leuchtmittel abgestrahlte Licht unter extrem flachem
Winkel auf die Lichtaustrittsfläche auffällt, wird dieses durch gekreuzte Prismenplatten
ausgekoppelt.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Leuchte der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine weiter verbesserte
Entblendungscharakteristik aufweist bei gleichzeitig hoher Lichtausbeute bezüglich
des nach unten hin aus der Leuchte austretenden Lichtanteils.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine erfindungsgemäße Leuchte der eingangs genannten
Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass mindestens eine erste Prismenabdeckung mit einer
im Wesentlichen in Längsrichtung des Leuchtmittels ausgerichteten Prismenstruktur
vorgesehen ist, sowie mindestens eine zweite Prismenabdeckung mit einer im Wesentlichen
quer zur Längsrichtung des Leuchtmittels ausgerichteten Prismenstruktur, wobei die
zweite Prismenabdeckung die erste Prismenabdeckung mindestens bereichsweise überdeckt.
[0009] Durch die Verwendung zweier Prismenabdeckungen kann man erreichen, dass die erste
Prismenabdeckung in einer Hauptbetrachtungsrichtung eine effektive Entblendung bewirkt
und durch die zweite Prismenabdeckung dann auch in Richtungen, die im Wesentlichen
quer zu der vorgenannten Hauptbetrachtungsrichtung verlaufen eine ebenfalls effektive
Entblendung erzielt wird.
[0010] In dem für den Lichtaustritt nach unten relevanten Bereich können sich die beiden
Prismenabdeckungen überwiegend oder vorzugsweise nahezu vollständig überdecken oder
überlappen. Die erste Prismenabdeckung wird demnach vorzugsweise in angemessenem Abstand
unterhalb des oder der Leuchtmittel angeordnet und die zweite Prismenabdeckung kann
mit mehr oder weniger großem Abstand wiederum unterhalb dieser ersten Prismenabdeckung
angeordnet werden. Wird eine möglichst flache Bauweise der Leuchte angestrebt, ist
vorzugsweise die zweite untere Prismenabdeckung vergleichsweise nahe unter der ersten
oberen Prismenabdeckung angeordnet.
[0011] Die erste Prismenabdeckung weist vorzugsweise unterseitig und vorzugsweise in Längsrichtung
des Leuchtmittels sich erstreckende Prismenstrukturen auf. Diese Prismenstrukturen
sind vorzugsweise derart ausgebildet, dass sich im Querschnitt der Prismenabdeckung,
das heißt also quer zur Längsrichtung der Prismenstrukturen ein Zahnprofil ergibt.
Vorzugsweise handelt es sich um ein Sägezahnprofil oder Dreieckszahnprofil, wobei
eine symmetrische Zahnprofilform besonders bevorzugt ist. Vorzugsweise spannen die
Prismenflanken einen Winkel α (siehe Fig. 2) von 80 bis 100° auf, d. h. die nach unten
weisenden Primenflächen sind um 40 bis 50° gegen die horizontale Leuchtenmittelebene
geneigt, so dass im Wesentlichen orthogonal auf die Prismenabdeckung auffallendes
Licht durch zweifache Reflexion an den Prismenflächen in den oberen Halbraum gelenkt
wird, so dass die Leuchtdichte der Prismenplatte unmittelbar unterhalb des Leuchtmittels
reduziert wird.
[0012] Weiter bevorzugt sind Prismenkanten abgeflacht, so dass sich im Querschnitt quer
zur Prismenstruktur eine trapezartige Struktur ergibt, so dass das orthogonal auftreffende
Licht nicht vollständig in den oberen Halbraum umgelenkt wird. Durch das Ausmaß der
Abflachung lässt sich der Anteil des nicht in den oberen Halbraum umgelenkten Lichtes
einstellen.
[0013] Weiterhin bevorzugt ist die Abflachung gerundet, vorzugsweise in Form eines Kreisbogens
(in der Querschnittsansicht, Radius R in Fig. 2), so dass das durchgehende Licht aufgefächert
wird. Die Prismenstruktur kann eine mehr oder weniger starke Profiltiefe aufweisen.
Wesentlich ist, dass die Profiltiefe nicht zu groß gewählt wird, da sich andernfalls
unterhalb der Leuchte eine Streifenstruktur abbilden kann. Durch eine Profiltiefe
von 0,5 bis 2 mm (H in Fig. 2), bevorzugt weniger als 1,5 mm kommt es im Abstand von
maximal 10 cm von der Leuchtenunterseite nicht mehr zur Ausbildung derartiger Streifenstrukturen.
[0014] Die erste, vorzugsweise obere Prismenabdeckung kann vorzugsweise eine im Wesentlichen
ebene Plattenform aufweisen.
[0015] Die untere, vorzugsweise zweite Prismenabdeckung kann vorzugsweise eine von der Leuchtenunterseite
her gesehen konvex gewölbte Grundform aufweisen, vorzugsweise konvex gewölbt in Querrichtung
der Leuchte gesehen, das heißt quer zur Längsausrichtung des Leuchtmittels, wobei
als Leuchtmittel in der Regel langgestreckte Leuchtstofflampen dienen. Der Wölbungsradius
des konvex gewölbten Grundkörpers kann das 6- bis 10-fache des Durchmessers der Leuchtstoffröhre
betragen, wobei der Abstand der Längsmittelachse der Leuchtstoffröhre von der Längsmittellinie
des gewölbten Grundkörpers vorzugsweise etwa dem 1,7- bis 2,5-fachen Durchmesser der
Leuchtstoffröhre entspricht.
[0016] Vorzugsweise berühren sich die Seitenlängskanten der ersten und zweiten Primenabdeckung
oder weisen nur einen geringen Abstand auf.
[0017] Die Prismenstruktur der zweiten Prismenabdeckung weist vorzugsweise einen größeren
Prismenwinkel auf. Vorzugsweise kann der Winkel zwischen den Prismenflächen 110 bis
130° (Winkel β in Fig. 3), besonders bevorzugt 115 bis 125°, betragen, vorzugsweise
ohne Abflachung bzw. Rundung der Prismenkanten.
[0018] Die Prismenabdeckungen bestehen aus hochtransparentem Material wie Glas oder Kunststoffen,
wie zum Beispiel Acrylglas.
[0019] Die Längsausdehnung der Leuchte entspricht der Länge der Leuchtstoffröhre zuzüglich
der Ausdehnung der an beiden Enden notwendigen Abschlusselemente. Die horizontale
Querausdehnung kann das 5- bis 12-fache des Leuchtmitteldurchmessers betragen.
[0020] Die erfindungsgemäße Leuchte ist vorzugsweise eine Pendelleuchte, grundsätzlich kommt
aber eine Kombination der Prismenabdeckungen gemäß der vorliegenden Erfindung auch
beispielsweise bei einer Stehleuchte in Betracht. Die erfindungsgemäß bevorzugte Pendelleuchte
ist oberhalb des Leuchtmittels offen, so dass ein Teil des vom Leuchtmittel abgestrahlten
Lichtes einschließlich das von der ersten Prismenabdeckung nach oben umlenkte Licht
gegen die Raumdecke strahlt und von dort als indirektes diffuses Licht zur Raumerhellung
beiträgt.
[0021] Die erfindungsgemäße Leuchte kann aber auch eine Anbau- oder Einbauleuchte mit seitlichen
Lichtverteilkammern, die seitliche vertikale, der Leuchtstoffröhre zugewandte, transparente,
diffus streuende Lichteintrittsflächen, eine obere als Reflektor ausgebildete Abdeckung
und untere, sich zur Seite hin konvergent dem Reflektor annähernde transparente, diffus
streuende, gewölbte Lichtabstrahlflächen aufweisen. Insbesondere bei Einsatz der Erfindung
bei derartigen Einbau- oder Anbauleuchten ist es aus ästhetischen Gründen vorteilhaft,
auch die zweite Prismenabdeckung in der Grundform einer ebenen Platte einzusetzen.
Dabei ergibt sich, da die beiden Prismenabdeckungen dicht aufeinander liegen können,
eine besonders niedrige Bauhöhe der Leuchte.
[0022] Ferner kann es vorteilhaft sein, beide Prismenabdeckung mit gewölbter Grundstruktur
auszubilden, insbesondere mit Wölbung in derselben Richtung. Wird die erste Prismenabdeckung
mit ebener Oberseite und konvex gewölbter Unterseite ausgebildet, wobei die Prismenstruktur
mit dem Wölbungsradius gedreht wird, kann eine besonders gute Abstrahlwinkelbegrenzung
des vom Leuchtmittel mit flachem Abstrahlwinkel abgestrahlten Lichtes erreicht werden.
[0023] Als Leuchtmittel dienen bei einer erfindungsgemäßen Leuchte vorzugsweise Leuchtstofflampen,
wobei eine, zwei oder mehrere Leuchtstofflampen verwendet werden können, vorzugsweise
in Längsrichtung der Leuchte verlaufend und zueinander parallel angeordnet. Insbesondere
bei Leuchten mit zwei oder mehr Leuchtstofflampen kann es vorteilhaft sein, das nach
unten in Richtung der Prismenabdeckungen abgestrahlte Licht durch eine oberhalb der
ersten Prismenabdeckung angeordnete teilverspiegelte Folie abzuschwächen.
[0024] Ferner ist es möglich, durch asymmetrische Gestaltung der Prismenstruktur asymmetrisch
abstrahlende Leuchten zur Verfügung zu stellen, beispielsweise Leuchten, die in der
Nähe von Raumwänden angebracht werden, mit einem asymmetrisch nach unten und zur Raumwand
gerichteten Beleuchtungsprofil auszustatten, da es in Wandnähe nicht auf Blendfreiheit
ankommt, wenn sich hier keine Personen aufhalten.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der schematischen Figuren näher erläutert.
In diesen zeigen:
- Fig.1
- einen senkrechten Querschnitt zur Längsachse des Leuchtmittels einer erfindungsgemäßen
Pendelleuchte;
- Fig. 2
- eine Vergrößerung des Ausschnitts A aus Fig. 1 zur Darstellung einer besonders bevorzugten
Prismenstruktur der ersten Prismenabdeckung; und
- Fig. 3
- eine Vergrößerung des Querschnitts B-B der Fig. 1 zur Verdeutlichung der Prismenstruktur
der zweiten Prismenabdeckung.
[0026] Die Leuchte 1 besteht im Wesentlichen aus einer Leuchtstofflampe 2, einem Leuchtengehäuse
3, einer ersten Primenabdeckung 4 und einer zweiten Prismenabdeckung 5.
[0027] Die Leuchtstofflampe 2 der an einer nicht dargestellten Aufhängung unterhalb der
Raumdecke angebrachten Leuchte 1 strahlt einerseits direkt nach oben gegen die Decke
zur indirekten diffusen Raumbeleuchtung.
[0028] Das nach unten unter großen Öffnungswinkel auf die ersten Prismenabdeckung 4 abgestrahlte
Licht wird durch die Prismenbeugung einerseits auf einen engeren Winkel, überwiegend
vorzugsweise unter 65° zur vertikalen Leuchtenmittelebene abgelenkt und zum Teil nach
oben umgelenkt, wobei an dieser ersten Prismenabdeckung 4 im Wesentlichen noch keine
Einengung des Abstrahlwinkels in Längsrichtung der Leuchte 1 erfolgt.
[0029] Erfindungsgemäß ist unter der ersten Primenabdeckung 4 eine zweite, vorzugsweise
vom Raum aus gesehen konvex gekrümmte, Prismenabdeckung 5 vorgesehen, deren Prismenstruktur
quer zur Prismenstruktur der ersten Abdeckung 4 ausgebildet ist und die daher eine
Einengung des Abstrahlwinkels in Längsrichtung der Leuchte bewirkt.
[0030] Wie aus Fig. 1 und 2 erkennbar ist, weist die erste Prismenabdeckung 4 eine ebene
Oberseite und eine Unterseite mit einer Prismenstruktur auf. Die Prismenstruktur besteht
aus parallel zum Leuchtmittel langgestreckten Prismenflächen, die miteinander einen
Winkel α von 40 bis 50° bilden und deren Primenkanten durch eine Abrundung mit dem
Radius R, der beispielsweise 0,2 bis 0,7 mm betragen kann, abgeflacht sind. Die Profiltiefe
H der Prismen kann beispielsweise 0,5 bis 1,5 mm betragen, die Ausdehnung L der ebenen
Flankenflächen der Prismen kann 0,2 bis 1,2 mm betragen. Die zweite Prismenabdeckung
weist gemäß Fig. 3 einen Winkel β zwischen den nach untern gerichteten Prismenflanken
von 110 bis 125° auf.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Leuchte
- 2
- Leuchtstofflampe
- 3
- Leuchtengehäuse
- 4
- erste Prismenabdeckung
- 5
- zweite Prismenabdeckung
1. Leuchte mit einem direkt zur Unterseite hin abgestrahlten Lichtanteil,
umfassend mindestens ein Leuchtstoffröhre (2),
sowie mindestens eine erste, unterhalb der Leuchtstoffröhre angeordnete Prismenabdeckung
(4),
die eine unterseitig im wesentlichen in Längsrichtung der Leuchtstoffröhre ausgerichtete
Prismeristruktur aufweist,
sowie mindestens eine zweite Prismenabdeckung (5),
wobei die zweite Prismenabdeckung unterhalb der ersten Prismenabdeckung mit quer zur
Längsachse der Leuchtstoffröhre ausgerichteter Prismenstruktur angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Prismenflanken der Prismenstruktur der ersten, Abdeckung einen Winkel (α) von
80 bis 100° aufweisen
und dass die mindestens zweite Prismenabdeckung die erste Prismenabdeckung überdeckt,
wobei die Prismenflanken der Prismenstruktur der zweiten Abdeckung einen Winkel (β)
aufweisen, der größer ist als der Prismenflankenwinkel der ersten Prismenabdeckung.
2. Leuchte nach Anspruch 1, wobei die Prismenflanken der zweiten Prismenabdeckung einen
Winkel (β) von 110 bis 130° bilden.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, wobei die erste Prismenabdeckung (4) eine im Wesentlichen
ebene Plattenform aufweist.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Prismenstruktur der ersten Prismenabdeckung
(4) im Querschnitt als Dreiecksprofil mit abgerundeten Kanten ausgebildet ist.
5. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweite Prismenabdeckung (5) in
Querrichtung der Leuchte gesehen von der Leuchtenunterseite her betrachtet eine konvex
gewölbte Grundform aufweist.
6. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Prismenstruktur der zweiten Prismenabdeckung
(5) als ein in Richtung quer zur Längsachse der Leuchtstoffröhre verlaufendes Zahnprofil
ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Prismenstruktur der zweiten Prismenabdeckung
(5) ein Dreieckszahnprofil ist.
8. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Prismenstruktur der ersten Prismenabdeckung
(4) und/oder die Prismenstruktur der zweiten Prismenabdeckung (5) ein symmetrisches
Dreiecksprofil ist.
9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei diese eine Pendelleuchte mit einem
nach oben abstrahlenden Lichtanteil ist.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei diese 1- oder 2-lampig mit Leuchtstofflampen
ausgebildet ist.
11. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das Leuchtengehäuse (3) zur Leuchtenoberseite hin im wesentlichen offen ist.
12. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die erste Prismenabdeckung (4) im
Bereich ihrer jeweiligen Längsränder auf den Längsrandbereichen der konvex gewölbten
zweiten unteren Prismenabdeckung (5) aufliegt oder mit nur geringem Abstand oberhalb
dieser angeordnet ist.
1. Luminaire having a light portion which is radiated directly towards the lower side,
comprising at least one fluorescent tube (2) and at least a first prism cover (4)
which is arranged below the fluorescent tube and which has a prism structure which
is orientated at the lower side substantially in the longitudinal direction of the
fluorescent tube,
and at least a second prism cover (5),
with the second prism cover being arranged below the first prism cover with a prism
structure which is orientated transversely relative to the longitudinal axis of the
fluorescent tube,
characterised in that the prism sides of the prism structure of the first cover have an angle (α) of from
80 to 100° and in that the at least second prism cover covers the first prism cover,
the prism sides of the prism structure of the second cover having an angle (β) which
is greater than the prism side angle of the first prism cover.
2. Luminaire according to claim 1, wherein the prism sides of the second prism cover
form an angle (β) of from 110 to 130°.
3. Luminaire according to claim 1 or claim 2, wherein the first prism cover (4) has a
substantially planar plate shape.
4. Luminaire according to any one of claims 1 to 3, wherein the prism structure of the
first prism cover (4) is constructed in cross-section as a triangular profile with
rounded edges.
5. Luminaire according to any one of claims 1 to 4, wherein the second prism cover (5),
when viewed in the transverse direction of the luminaire from the lower side of the
luminaire, has a basic shape which is curved in a convex manner.
6. Luminaire according to any one of claims 1 to 5, wherein the prism structure of the
second prism cover (5) is in the form of a tooth profile which extends in the direction
which is transverse relative to the longitudinal axis of the fluorescent tube.
7. Luminaire according to any one of claims 1 to 6, wherein the prism structure of the
second prism cover (5) is a triangular tooth profile.
8. Luminaire according to any one of claims 1 to 7, wherein the prism structure of the
first prism cover (4) and/or the prism structure of the second prism cover (5) is
a symmetrical triangular profile.
9. Luminaire according to any one of claims 1 to 8, wherein it is a suspended luminaire
having an upwardly radiating light portion.
10. Luminaire according to any one of claims 1 to 7, wherein it is constructed with fluorescent
lamps so as to have one or two lamps.
11. Luminaire according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the luminaire housing (3) is substantially open towards the upper side of the luminaire.
12. Luminaire according to any one of claims 1 to 11, wherein the first prism cover (4)
is located, in the region of the longitudinal edges thereof, on the longitudinal edge
regions of the second lower prism cover (5) which is curved in a convex manner or
is arranged thereabove with only very little spacing.
1. Luminaire avec une partie lumineuse rayonnée directement vers le côté inférieur comportant
au moins un tube fluorescent (2), ainsi qu'au moins un premier diffuseur prismatique
(4) disposé sous le tube fluorescent et présentant une structure prismatique positionnée,
côté inférieur, essentiellement dans le sens longitudinal du tube fluorescent, ainsi
qu'au moins un deuxième diffuseur prismatique (5), celui-ci étant disposé sous le
premier diffuseur prismatique avec une structure prismatique positionnée transversalement
à l'axe longitudinal du tube fluorescent, caractérisé en ce que les flancs du prisme de la structure prismatique du premier diffuseur présentent
un angle (α) de 80 à 100° et en ce que le deuxième, au moins, diffuseur prismatique recouvre le premier diffuseur prismatique,
les flancs du prisme de la structure prismatique du deuxième diffuseur présentant
un angle (β), supérieur à l'angle des flancs du prisme du premier diffuseur prismatique.
2. Luminaire selon la revendication 1, pour lequel les flancs du prisme du deuxième diffuseur
prismatique forment un angle (β) de 110 à 130°.
3. Luminaire selon la revendication 1 ou 2, pour lequel le premier diffuseur prismatique
(4) présente une forme de plaque essentiellement plane.
4. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, pour lequel la structure
prismatique du premier diffuseur prismatique (4) est réalisée en section transversale
en tant que profil triangulaire à bords arrondis.
5. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, pour lequel le deuxième
diffuseur prismatique (5) présente, vu dans le sens transversal du luminaire et du
côté inférieur du luminaire, une forme de base courbée de manière convexe.
6. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, pour lequel la structure
prismatique du deuxième diffuseur prismatique (5) est en tant que profil denté, dans
le sens transversal à l'axe longitudinal du tube fluorescent.
7. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, pour lequel la structure
prismatique du deuxième diffuseur prismatique (5) est un profil denté triangulaire.
8. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, pour lequel la structure
prismatique du premier diffuseur prismatique (4) et/ou la structure prismatique du
deuxième diffuseur prismatique (5) est un profil triangulaire symétrique.
9. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, pour lequel celui-ci est
un luminaire suspendu avec une partie lumineuse rayonnant vers le haut.
10. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, pour lequel celui-ci est
réalisé à 1 ou 2 lampe(s) avec des lampes fluorescentes.
11. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le boîtier du luminaire (3) est essentiellement ouvert vers le côté supérieur du
luminaire.
12. Luminaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, pour lequel le premier
diffuseur prismatique (4) repose, dans la zone de ses bords longitudinaux, sur les
zones de bordures longitudinales du deuxième diffuseur prismatique (5) situé en partie
inférieure et courbé de manière convexe ou est placé, avec peu d'espace, au-dessus
de celui-ci.

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