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EP 1 588 115 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.2009 Patentblatt 2009/37 |
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Anmeldetag: 07.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/012467 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/065882 (05.08.2004 Gazette 2004/32) |
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WÄRMEÜBERTRAGER, INSBESONDERE GASKÜHLER
HEAT EXCHANGER, ESPECIALLY GAS COOLER
ECHANGEUR THERMIQUE, NOTAMMENT REFROIDISSEUR DE GAZ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
21.01.2003 DE 10302412
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.2005 Patentblatt 2005/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- FÖRSTER, Uwe
01169 Dresden (DE)
- MOLT, Kurt
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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BEHR GmbH & Co. KG
Intellectual Property
G-IP
Mauserstrasse 3 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 770 240 US-A- 5 174 373
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US-A- 5 172 761 US-A- 6 155 340
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager, insbesondere einen Gaskühler für einen
CO2-Kältmittelkreislauf einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage, nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
[0002] Wärmeübertrager für Klimaanlagen mit R134a als Kältemittel, z. B. Kondensatoren bestehen
aus einem Wärmeübertragemetz mit Flachrohren sowie beidseitig des Netzes angeordneten
Sammelrohren mit kreisförmigen oder anderem Querschnitt. Andere Wärmeübertrager für
Klimaanlagen, z. B. zweireihige Verdampfer nach der
DE-A 198 26 881 der Anmelderin weisen einen in zwei Längskammem unterteilten Sammelkasten auf, der
aus einer vorbereiteten Blechplatine durch Umbiegen der Randbereiche der Blechplatine
hergestellt ist. Man erhält so eine mittige, doppellagige Längstrennwand, die mittels
Zungen in Aussparungen eines ebenen Sammelkästenbodens fixiert ist. Im Boden sind
zwei Reihen von Durchzügen für die beiden Flachrohrreihen angeordnet, das heißt jede
Längskammer kommuniziert mit einer Flachrohrreihe. Mit dieser Bauweise wird bereits
eine relativ hohe Druckfestigkeit erzielt. Bei modernen Klimaanlagen, die CO2 (R744)
als Kältemittel verwenden, treten jedoch erheblich höhere Drücke auf, die ungefähr
das Zehnfache betragen und die mit den herkömmlichen Bauweisen für Wärmeübertrager
nicht mehr zu bewältigen sind. Man hat daher in der
WO 98/51 983 extrudierte Sammelrohre mit einer erhöhten Wandstärke vorgeschlagen, wobei ein Sammelrohr
aus vier nebeneinander angeordneten kreisförmigen Strömungskanälen besteht. Die Herstellung
eines solchen extrudierten Sammelrohres ist wegen der dafür benötigten Werkzeuge kostenaufwendig.
[0003] Ein anderer Typ von Sammelrohr wurde in der
DE-A 199 06 289 vorgeschlagen, wobei ein Sammelrohr aus zwei oder drei extrudierten oder gepressten
Teilen aufgebaut ist und zwei kreisförmige Strömungskanäle für das Kältemittel (CO2)
aufweist. Auch bei dieser Bauweise muss wenigsten ein Teil des Sammelrohres durch
Extrusion oder andere aufwendige Umformverfahren hergestellt werden, was sich ungünstig
auf die Herstellkosten des Wärmeübertragers, wie beispielsweise Gaskühler, auswirkt.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Wärmeübertrager der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, dass der Sammelkasten eine hohe Festigkeit
bei geringem Gewicht aufweist und kostengünstig herstellbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] Wie an sich aus dem eingangs genannten Stand der Technik (
DE-A 198 26 881) bekannt, ist der Sammelkasten einteilig ausgebildet und wird aus einem Blechstreifen
derart gebogen, dass sich zwei Längskanäle ergeben, die allerdings - abweichend von
diesem Stand der Technik - nur mit einer Flachrohrreihe in Fluidverbindung stehen.
Durch diese Bauweise des Sammelkastens wird ein annähernd kreisförmiger Querschnitt
und damit ein druckfester Sammelkasten ermöglicht. Die doppellagige Längstrennwand
ist mittels Zungen in einem mittleren Bereich des Blechstreifens fixiert und verankert,
was die Fertigung erleichtert und die Festigkeit erhöht.
[0007] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die Zungen zur Fixierung
der Längstrennwand entweder auf der den Flachrohren zugewandten oder abgewandten Seite
angeordnet sein. Dies erhöht die Gestaltungsmögtichkeiten des Wärmeübertragers.
[0008] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind in der Längstrennwand im
Bereich der Flachrohrenden, welche in die Längskanäle hineinragen, Ausklinkungen angeordnet,
in welche die Flachrohrenden eingreifen. Dadurch können die Flachrohre relativ weit
- ungefähr bis zur Mitte - in den Sammelkasten hineingeschoben und mit einer maximalen
Tiefe ausgebildet werden (die Tiefe des Flachrohres wird in Luftströmungsrichtung
gemessen). Der Sammelkasten ist somit nur unwesentlich tiefer als das Flachrohr. Damit
kann vorteilhaft Platz für Umformungen oder durchzüge geschaffen werden.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen den Ausklinkungen
und den Flachrohrenden Spalte belassen, die beispielsweise U-förmig ausgebildet oder
nur seitlich oder oberhalb des Flachrohres angeordnet sein können. Vorteilhaft ist
dabei, wenn die Ausklinkungen gleichzeitig als Anschlag für die Flachrohre dienen,
wenn diese durch die schlitzförmigen Öffnungen in den Sammelkasten hineingeschoben
werden. Dadurch ergibt sich eine genaue Positionierung für die Flachrohre im Sammelkasten.
Durch die Spalte erreicht man einen Druck- und Strömungsausgleich zwischen den beiden
nebeneinander liegenden Längskanälen.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann der Bereich des
Sammelkastens, in dem die Aussparungen mit den Zungen angeordnet sind, etwas nach
innen, d. h. in Richtung der Längstrennwand eingezogen werden, wodurch sich eine gewisse
"Taillierung" für den Querschnitt des Sammelkastens ergibt. Damit wird erreicht, dass
die Querschnitte der Längskanäle noch mehr, d. h. über 270 Grad Umfang hinaus an einen
Kreisquerschnitt angenähert werden, was der Festigkeit und dem Gewicht zugute kommt.
[0011] Schließlich kann es auch vorteilhaft sein, die Querschnitte der beiden Längskanäle
nicht gleich, sondern verschieden auszubilden, wobei auch die Lage der Trennwand außermittig,
d. h. asymmetrisch sein kann. Wesentlich bei der Gestaltung des Sammelkastens ist,
dass die Zungen etwa rechtwinklig zum Verbindungsstreifen mit den Aussparungen angeordnet
sind, um eine optimale Zugankerwirkung zu erzielen.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Teilansicht eines Gaskühlers,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch den Gaskühler gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines Gaskühlers,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch den Gaskühler gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5,
- Fig. 7
- ein drittes Ausführungsbeispiel eines Gaskühlers im Schnitt.
[0013] Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Gaskühlers 1 mit einem Sammelkasten 2 und Flachrohren
3, die mit ihren Flachrohrenden 3a in den Sammelkasten 2 münden und in schlitzförmigen
Öffnungen 4 aufgenommen sind. Zwischen den Flachrohren 3 sind - was nicht dargestellt
ist - Wellrippen zur Vergrößerung der luftseitigen Wärmeaustauschfläche vorgesehen.
Der Gaskühler 1 ist insbesondere zur Verwendung in einem Kältemittelkreislauf mit
CO2 als Kältemittel einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage geeignet, allerdings nicht auf
diese Anwendung beschränkt. Der Gaskühler wird primärseitig, d. h. in den Sammelkästen
und den Flachrohren von gasförmigem CO2 bei einem Druck von etwa 120 bar durchströmt
und sekundärseitig von Umgebungsluft beaufschlagt; er hat die Aufgabe, das CO2-Gas
von einer Temperatur von ca. 150 Grad Celsius auf 50 Grad Celsius abzukühlen. Der
hierbei auftretende Druck beträgt etwa das Zehnfache gegenüber herkömmlichen Kondensatoren
in einem Kreislauf mit dem Kältemittel R134a.
[0014] Fig. 2 zeigt den Gaskühler 1 gemäß Fig. 1 in einem Schnitt, wobei deutlich wird,
dass der Sammelkasten 2 einstückig ausgebildet ist. Er weist zwei Längskammem 5, 6
auf, die durch eine doppelte Längstrennwand 7 voneinander abgeteilt sind. Der Sammelkasten
2 ist aus einer Blechplatine bzw. einem Blechstreifen 8 hergestellt, welcher äußere
Randstreifen bzw. Längsränder 9, 10 aufweist, die mit Zungen 11, 12 versehen sind.
In der Mitte des Blechsreifens 8 sind, entsprechend der Anordnung der Zungen 11, 12
Aussparungen 13 angeordnet.
[0015] Der Sammelkasten 2 wird aus dem vorbereiteten, d. h. zugeschnittenen und ausgestanzten
Blechstreifen 8 in der Weise hergestellt, dass die Seiten mit den Längsrändern 9,
10 zu etwa zylinderförmigen Kanälen 5, 6 umgebogen und dass die Längsränder 9, 10
mittig und etwa senkrecht auf einen mittleren Verbindungsbereich 14 zurückgeführt
werden, wo sie mit den Zungen 11, 12 in die Aussparungen 13 gesteckt werden. Damit
sind die Längsränder 9, 10 fixiert, und der Sammelkasten 2 ist fertig für den Lötprozess.
Die Flachrohre 3 sind mit ihren Flachrohrenden 3a in die Öffnungen 4 gesteckt und
ragen mit ihrer Oberkante 3b etwa zur Hälfte in den freien Querschnitt der Längskanäle
5, 6 hinein. Da der Querschnitt der Längskanäle 5, 6 hier seine maximale Breite hat,
ergibt sich durch den sich danach verengenden Querschnitt ein Anschlag für die Flachrohre
3.
[0016] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Gaskühler 1 in der Ebene III-III in Fig. 2.
Dieser Schnitt durch den Längskanal 5 zeigt die Trennwand 7, welche U-förmige Ausklinkungen
15 im Bereich der Flachrohrenden 3a aufweist. Zwischen der Kontur der Flachrohrenden
3a und der Kontur der Ausklinkung 15 ist ein Spalt 16 belassen, der einen Durchströmungsquerschnitt
zwischen den beiden Längskanälen 5, 6 freigibt. Durch diesen Spalt 16 kann einerseits
das Kältemittel auch in der Mitte der Flachrohrenden 3a austreten, und andererseits
kann Kältemittel von einem Längskanal 5 in den anderen Längskanal 6 und umgekehrt
strömen, sodass zwischen beiden Längskanälen ein Druckausgleich stattfinden kann.
Die Ausklinkungen 15 bzw. die Spaltform 16 sind der Zeichnung nur beispielhaft angegeben
- die Form des Spaltes kann auch in der Weise abgeändert werden, dass sich nur oberhalb
der Flachrohrenden, d. h. oberhalb der Oberkante 3b ein Spalt befindet oder nur seitlich
der Flachrohrenden 3a. In letzterem Falle würde die Flachrohroberkante 3b an die Ausklinkung
in der Trennwand 7 anstoßen, wodurch sich ein Anschlag ergäbe. Die Zungen 11, 12 stehen
über die Außenwand des Sammelkastens 2 hervor und sind jeweils etwa mittig zwischen
zwei Flachrohren 3 angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, ein oder mehrere Flachrohrabstände
zu überspringen und die Zungen 11, 12 und die Aussparungen 13 in beliebigen Abständen
jeweils zwischen zwei Flachrohren anzuordnen.
[0017] Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiels eines Gaskühlers 20 mit einem Sammelkasten
21 und Flachrohren 22. Zungen 23 und Aussparungen 24 sind hier auf der Oberseite des
Sammelkasten 21, d. h. auf der den Flachrohren 22 abgewandten Seite angeordnet.
[0018] Fig. 5 zeigt diesen Gaskühler 20 im Schnitt. Der Sammelkasten 21 ist prinzipiell
gleich wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, jedoch spiegelbildlich ausgebildet.
Der Sammelkasten 21 weist zwei Längskammern 21a, 21b auf, die durch eine doppelte
Längstrennwand 25 voneinander abgeteilt sind. Die Flachrohre 22 werden durch eine
hier nicht sichtbare Öffnung in den Sammelkasten 21 eingeschoben, sodass sie mit ihren
Flachrohrenden 22a etwa die Hälfte der Längskanäle 21 a, 21 b ausfüllen. Die Oberkante
22b liegt damit auf der Höhe der maximalen Breite der Innenquerschnitte. Das Flachrohr
22. haut eine durchgehend Tiefe t, die sich bis in den Sammelkasten 21 erstreckt.
[0019] Fig. 6 zeigt einen Schnitt in der Ebene VI-VI durch den Längskanal 21a in Fig. 5.
Die Flachrohre 22 sind durch entsprechende Öffnungen 26 im Sammelkasten 21 eingesetzt,
wobei sich die Öffnungen 26 über die volle Tiefe t des Flachrohres 22 erstrecken.
Oberhalb der Oberkante 22b der Flachrohrenden 22a sind etwa kreisförmige Ausklinkungen
27 angeordnet, die in einen rechteckigen Querschnitt entsprechend dem Flachrohrquerschnitt
übergehen und somit das Einführen der Flachrohrenden 22a erlauben. Oberhalb der Oberkante
22b der Flachrohrenden 22a ist ein etwa kreisförmiger Spalt 28 belassen, der einen
Durchtrittsquerschnitt zwischen den beiden Längskammem 21a, 21b bildet. Unmittelbar
neben den Flachrohrenden 22a ist kein Spalt belassen. Die Zungen 23 und ebenso die
hier nicht sichtbaren Aussparungen sind auch hier jeweils zwischen den Flachrohren
22 angeordnet.
[0020] Fig. 7 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel für einen Gaskühler 30 mit einem Sammelkasten
31 und Flachrohren 32. Eine doppelte Längstrennwand 33 ist mit Zungen 34 in einem
mittleren Verbindungsbereich 35 verankert, wobei dieser Verbindungsbereich 35 etwas
nach innen eingezogen ist, d. h. um einen Betrag x gegenüber einer unteren Begrenzungslinie
I des Sammelkastens 31 nach innen versetzt. Dadurch werden die Querschnitte der Längskanäle
36, 37 über den Dreiviertel-Kreis (270 Grad) hinaus der Kreisform angenähert. Dennoch
bilden der abgesetzte mittlere Verbindungsbereich 35 und die doppelte Längstrennwand
33 einen rechten Winkel. Diese Querschnittsform bietet somit eine höhere Druckfestigkeit
für den Sammelkasten 31.
[0021] Alle oben beschriebenen Ausführungsbeispiele sind für hohe Innendrücke und damit
auch für einen mit CO2 betriebenen Kättemittelkreislauf einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage
geeignet und vorteilhaft.
Bezugszahlen
[0022]
- 1
- Gaskühler
- 2
- Sammelkasten
- 3
- Flachrohr
- 4
- Öffnung
- 5
- Längskanal
- 6
- Länskammer
- 7
- Längstrennwand
- 8
- Blechstreifen
- 9
- Längsrand
- 10
- Längsrand
- 11
- Zunge
- 12
- Zunge
- 13
- Aussparung
- 14
- mittlerer Verbindungsbereich
- 15
- Ausklinkung, U-förmig
- 16
- Spalt
- 17
- Spalt
- 20
- Gaskühler
- 21
- Sammelkasten
- 21a
- Längskammer
- 21b
- Längskammer
- 22
- Flachrohre
- 23
- Zunge
- 24
- Aussparung
- 25
- Längstrennwand
- 26
- Öffnung
- 27
- Ausklinkung
- 28
- Spalt
- 30
- Gaskühler
- 31
- Sammelkasten
- 32
- Flachrohr
- 33
- Längstrennwand
- 34
- Zungen
- 35
- mittlerer Verbindungsbereich
- 36
- Längskanal
- 37
- Längskanal
- 38
- Spalt
1. Wärmeübertrager, insbesondere Gaskühler für einen CO2-Kältemittelkreislauf einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage,
mit mindestens einem Sammelkasten (2), der durch eine Längstrennwand (7) in zwei Längskanäle
(5, 6) unterteilt ist, und einer Reihe von Flachrohren (3) mit Flachrohrenden (3a),
die in Öffnungen (4) im Sammelkasten (2) aufgenommen und mit den Längskanälen (5,
6) in Fluidverbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelkasten (2) mit den Längskanälen (5, 6) aus einem vorbereiteten Blechstreifen
(8) mit Zungen (11, 12) aufweisenden Längsrändern (9, 10) und einem Aussparungen (13)
aufweisenden mittleren Verbindungsbereich (14) gebogen ist, wobei die Längsränder
(9, 10) die Längstrennwand (7) bilden und über die Zungen (11, 12) in den Aussparungen
(13) verankert sind.
2. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (11, 12) und Aussparungen (13) auf der den Flachrohren (3) zugewandten
Seite des Sammelkastens (2) angeordnet sind.
3. Wärmeübertrager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (23) und die Aussparungen (24) auf der den Flachrohren (22) abgewandten
Seite des Sammelkastens (21) angeordnet sind.
4. Wärmeübertrager-nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längstrennwand (7, 25) Ausklinkungen (15, 27) aufweist, in welche die Flachrohrenden
(3a, 22a) eingreifen.
5. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelkasten oder Teile des Sammelkastens mit entsprechenden Umformungen, Anformungen
und/oder Versickungen versehen ist, die als Anschläge für die Rohre dienen.
6. Wärmeübertrager nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Ausklinkungen (15, 27) und den Flachrohrenden (3a, 22a) Spalte (16,
28) belassen sind.
7. Wärmeübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalte (16) U-förmig ausgebildet sind.
8. Wärmeübertrager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalte seitlich angeordnet sind und die Ausklinkungen einen Anschlag für die
Rohrenden bilden.
9. Wärmeübertrager nach. Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Spalte (28) oberhalb und/oder unterhalb der Flachrohrenden (22a, 22b) angeordnet
sind.
10. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (11, 12; 23) und Aussparungen (13, 24) zwischen dedem n-ten Flachrohr
(3, 22) angeordnet sind, mit n = 1, 2, 3, 4, 5, ....
11. Wärmeübertrager nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Längskanäle (5, 6; 23, 24; 36, 37) annähernd kreisförmig, insbesondere
über einen Umfangsbereich von mindesten 270 Grad ausgebildet sind.
12. Wärmeübertrager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der die Zungen (34) aufnehmende mittlere Verbindungsbereich (35) in Richtung der
Längstrennwand (33) um einen Betrag x eingezogen oder nach außen gewölbt ist.
13. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Längskanäle verschieden in Form und/oder Größe sind.
14. Wärmeübertrager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längstrennwand zumindest eine Öffnung oder Ausklinkung oder Überströmöffnung
besitzt.
1. A heat exchanger, especially gas cooler for a CO2 coolant circuit of a motor vehicle air conditioning system, having at least one collecting
box (2) which is divided into two longitudinal ducts (5, 6) by a longitudinal dividing
wall (7), and a series of flat tubes (3) with flat tube ends (3a) which are accommodated
in openings (4) in the collecting box (2), and are fluidically connected to the longitudinal
ducts (5, 6), wherein the collecting box (2) with the longitudinal ducts (5, 6) is
bent from a prepared sheet metal strip (8) with longitudinal edges (9, 10) having
tongues (11, 12) and a central connecting region (14) having cutouts (13), the longitudinal
edges (9, 10) forming the longitudinal dividing wall (7) and being anchored in the
cutouts (13) via the tongues (11, 12).
2. The heat exchanger as claimed in claim 1, wherein the tongues (11, 12) and cutouts
(13) are arranged on the side of the collecting box (2) facing the flat tubes (3).
3. The heat exchanger as claimed in claim 1, wherein the tongues (23) and the cutouts
(24) are arranged on the side of the collecting box (21) facing away from the flat
tubes (22).
4. The heat exchanger as claimed in claim 1, 2 or 3, wherein the longitudinal dividing
wall (7, 25) has notches (15, 27) in which the flat tube ends (3a, 22a) engage.
5. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, wherein the collecting
box or parts of the collecting box are provided with corresponding shaped portions,
integrally formed-on portions and/or beads which serve as stops for the tubes.
6. The heat exchanger as claimed in claim 4 or 5, wherein gaps (16, 28) are left between
the notches (15, 27) and the flat tube ends (3a, 22a).
7. The heat exchanger as claimed in claim 6, wherein the gaps (16) are formed in a U
shape.
8. The heat exchanger as claimed in claim 6, wherein the gaps are arranged laterally
and the notches form a stop for the tube ends.
9. The heat exchanger as claimed in claim 6, wherein gaps (28) are arranged above and/or
below the flat tube ends (22a, 22b).
10. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 9, wherein the tongues (11, 12;
23) and cutouts (13, 24) are arranged between the n-th flat tube (3, 22), where n
= 1, 2, 3, 4, 5, ....
11. The heat exchanger as claimed in one of claims 1 to 10, wherein the cross sections
of the longitudinal ducts (5, 6; 23, 24; 36, 37) are of approximately circular design,
in particular over a circumferential range of at least 270 degrees.
12. The heat exchanger as claimed in claim 11, wherein the central connecting region (35)
which accommodates the tongues (34) is stepped back in the direction of the longitudinal
dividing wall (33) by an amount x and is curved toward the outside.
13. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, wherein the cross sections
of the longitudinal ducts are different in shape and/or size.
14. The heat exchanger as claimed in one of the preceding claims, wherein the longitudinal
dividing wall has at least one opening or notch or overflow opening.
1. Echangeur de chaleur, en particulier refroidisseur de gaz pour un circuit de fluide
frigorigène CO2 d'un système de climatisation d'un véhicule automobile, comprenant au moins un bac
collecteur (2) qui est subdivisé en deux conduits longitudinaux (5, 6), par une paroi
de séparation longitudinale (7), et une rangée de tubes plats (3) comportant des extrémités
de tubes plats (3a) qui sont logées dans des ouvertures (4) situées dans le bac collecteur
(2) et sont en communication fluidique avec les conduits longitudinaux (5, 6),
caractérisé en ce que le bac collecteur (2), comprenant les conduits longitudinaux (5, 6), est recourbé
à partir d'une bande de tôle préparée (8) comportant des bords longitudinaux (9, 10)
présentant des languettes (11, 12) et à partir d'une zone de jonction centrale (14)
présentant des évidements (13), où les bords longitudinaux (9, 10) forment la paroi
de séparation longitudinale (7) et sont ancrés dans les évidements (13), par les languettes
(11, 12).
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les languettes (11, 12) et les évidements (13) sont disposés sur le côté du bac collecteur
(2) tourné vers les tubes plats (3).
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les languettes (23) et les évidements (24) sont disposés sur le côté du bac collecteur
(21) placé à l'opposé des tubes plats (22).
4. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la paroi de séparation longitudinale (7, 25) présente des encoches (15, 27) dans
lesquelles s'engagent les extrémités de tubes plats (3a, 22a).
5. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bac collecteur ou des parties du bac collecteur est ou sont doté(es) de déformations,
de parties saillantes et / ou de nervurages correspondants qui servent de butées pour
les tubes.
6. Echangeur de chaleur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que des intervalles (16, 28) sont laissés entre les encoches (15, 27) et les extrémités
de tubes plats (3a, 22a).
7. Echangeur de chaleur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les intervalles (16) sont configurés en forme de U.
8. Echangeur de chaleur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les intervalles sont disposés latéralement, et les encoches forment une butée pour
les extrémités des tubes plats.
9. Echangeur de chaleur selon la revendication 6, caractérisé en ce que des intervalles (28) sont disposés au-dessus et / ou au-dessous des extrémités de
tubes plats (22a, 22b).
10. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les languettes (11, 12 ; 23) et les évidements (13, 24) sont disposés entre le énième
tube plat (3, 22), n étant égal à 1, 2, 3, 4, 5, ...
11. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les sections des conduits longitudinaux (5, 6 ; 23, 24 ; 36, 37) sont configurées
de façon presque circulaire, en particulier sur une plage circonférentielle d'au moins
270 degrés.
12. Echangeur de chaleur selon la revendication 11, caractérisé en ce que la zone de jonction centrale (35) logeant les languettes (34) est rentrée ou bombée
vers l'extérieur, d'une valeur x, en direction de la paroi de séparation longitudinale
(39).
13. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections des conduits longitudinaux sont variables concernant la forme et / ou
la taille.
14. Echangeur de chaleur selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que là paroi de séparation longitudinale comporte au moins une ouverture ou une encoche
ou une ouverture de trop-plein.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente