[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft wässrige Dispersionen, enthaltend mindestens ein
Ethylencopolymerwachs, welches 60 bis 99,5 Gew.-% Ethylen und 0,5 bis 40 Gew.-% mindestens
einer ethylenisch ungesättigten Carbonsäure einpolymerisiert enthält, sowie mindestens
einen hydrophoben niedermolekularen organischen Stoff. Unter hydrophoben Stoffen im
Sinne der vorliegenden Erfindung sind solche organische Stoffe zu verstehen, die eine
Löslichkeit von weniger als 0,5g/l Wasser bei Raumtemperatur aufweisen. Unter niedermolekularen
Stoffen sind Substanzen mit einem Molekulargewicht von bis zu 2000 g/mol zu verstehen,
wobei Polymerwachse ausgeschlossen sind. Bei solchen niedermolekularen Stoffen, die
in molekulargewichtsdisperser Form vorliegen, ist unter dem Molekulargewicht das sogenannte
Zahlenmittel M
n zu verstehen.
[0002] Die Herstellung von wässrigen Dispersionen an sich hydrophober Stoffe hat technisch
große Bedeutung. Als Hilfsmittel zur Herstellung und Stabilisierung der Dispersion
verwendet man i. A. Emulgatoren. Für zahlreiche Anwendungen, beispielsweise in der
Papierbeschichtung, möchte man jedoch gerne auf den Einsatz von Emulgatoren verzichten.
[0003] Aus EP-A 0 691 390,
Progress in Organic Coatings 1995, 26, 207 und
Progress in Organic Coatings 1996, 29, 201 sind wässrige Dispersionen von Fluoreszenzfarbstoffen bekannt, die erhältlich
sind durch radikalische Polymerisation von beispielsweise Acrylsäure, Methylmethacrylat,
n-Butylacrylat und Styrol in einem organischen Lösemittel, beispielsweise Isobutanol,
in Gegenwart eines Fluoreszenzfarbstoffes. Die so erhältlichen Copolymeren haben ein
gewichtsmittleres Molekulargewicht M
w von 20.000 bis 500.000 g. Das Lösemittel kann später entfernt werden, d.h. vor oder
nach der eigentlichen Applikation der Dispersion. Der Gebrauch von Lösemitteln ist
aber allgemein nachteilig.
[0004] Aus EP-A 0 691 384 sind wässrige Dispersionen von Farbstoffen bekannt, zu deren Herstellung
zwei Copolymerisate eingesetzt werden, die ebenfalls durch Lösungspolymerisation hergestellt
werden. Das Lösemittel kann später entfernt werden, d.h. vor oder nach der eigentlichen
Applikation der Dispersion. Zum Gebrauch von Lösemitteln gilt das oben gesagte.
[0005] Fluoreszenzfarbstoffe werden beispielsweise verwendet, um Gegenständen wie etwa Kunststoffen
oder Fasem eine verbesserte Weiße zu geben. Dabei ist es allgemein wünschenswert,
möglichst solche Fluoreszenzfarbstoffe einzusetzen, die eine hohe Quantenausbeute
aufweisen. Dabei sind in der Regel öllösliche Fluoreszenzfarbstoffe den polaren und
damit wasserlöslichen Fluoreszenzfarbstoffen überlegen. Es ist je - doch schwierig,
öllösliche Fluoreszenzfarbstoffe in solchen Verfahren einzusetzen, die in wässrigem
Milieu ablaufen. So gelingt es bisher nicht, öllösliche Fluoreszenzfarbstoffe in der
Papierherstellung, speziell in der Papierstreicherei einzusetzen.
[0006] Es bestand also die Aufgabe, wässrige Dispersionen von hydrophoben Stoffen bereit
zu stellen, die einfach herzustellen sind und sehr wenig oder keine zusätzliche Emulgatoren
enthalten. Weiterhin bestand die Aufgabe, ein einfaches Verfahren zur Herstellung
von wässrigen Dispersionen von hydrophoben Stoffen bereit zu stellen. Weiterhin bestand
die Aufgabe, neue Verwendungen für wässrige Dispersionen bereit zu stellen.
[0007] Demgemäß wurden die eingangs definierten wässrigen Dispersionen gefunden.
[0008] Die erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten mindestens ein Ethylencopolymerwachs.
Dabei handelt es sich um mindestens ein Ethylencopolymerwachs, welches 60 bis 99,9
Gew.%, bevorzugt 65 bis 85 Gew.-% Ethylen und 0,1 bis 40 Gew.%, bevorzugt 15 bis 35
Gew.% mindestens einer ethylenisch ungesättigten Carbonsäure einpolymerisiert enthält.
[0009] Weiterhin enthalten die erfindungsgemäßen Dispersionen mindestens einen hydrophoben
niedermolekularen organischen Stoff. Unter hydrophoben Stoffen im Sinne der vorliegenden
Erfindung sind solche organische Stoffe zu verstehen, die eine Löslichkeit von weniger
als 0,5g/l Wasser bei Raumtemperatur aufweisen. Unter niedermolekularen Stoffen sind
Substanzen mit einem Molekulargewicht von bis zu 2000 g/mol zu verstehen, wobei Polymerwachse
ausgeschlossen sind. Bei solchen niedermolekularen Stoffen, die in molekulargewichtsdisperser
Form vorliegen, ist unter dem Molekulargewicht das sogenannte Zahlenmittel M
n zu verstehen.
[0010] Bevorzugte niedermolekulare Substanzen sind gewählt aus öllöslichen Farbstoffen,
insbesondere öllösliche Fluoreszenzfarbstoffen, sogenannten optischen Aufhellern,
Bioziden, Duft- und Aromastoffen. Vorzugsweise ist mindestens ein niedermolekularer
hydrophober Stoff, der in den erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten ist, ein öllöslicher
Farbstoff.
[0011] Insbesondere handelt es sich bei dem niedermolekularen hydrophoben Stoff um öllösliche
Farbstoffe. Bevorzugte öllösliche Farbstoffe sind aus der Klasse der optischen Aufheller
insbesondere, optional substituierte Distyrylbiphenyle und Distyrylbenzole. Besonders
bevorzugt sind
- Distyrylverbindungen der allgemeinen Formel II a

- Benzoxazolderivate der allgemeinen Formel II b

wobei
- R3, R4
- gleich oder verschieden und unabhängig voneinander ausgewählt aus Wasserstoff, Cyano,
Methyl oder Ethyl; bevorzugt sind beide Reste R3 gleich, und besonders bevorzugt sind beide Reste gleich Cyano oder Methyl;
- n
- eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 5, insbesondere 1 oder 2.
[0012] Ganz besonders bevorzugte Beispiele für öllösliche Farbstoffe der allgemeinen Formel
II b ist die Verbindung der Formel II b.1

[0013] Die erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten 0,001 bis 10 Gew.-%, bevorzugt bis 5
Gew.-% und besonders bevorzugt bis 1 Gew.-% eines oder mehrerer der oben beschriebenen
organischen niedermolekularen hydrophoben Stoffe.
[0014] Ethylencopolymerwachse von Ethylen und ethylenisch ungesättigten Carbonsäuren können
vorteilhaft durch radikalisch initiierte Copolymerisation unter Hochdruckbedingungen
hergestellt werden, beispielsweise in gerührten Hochdruckautoklaven oder in Hochdruckrohrreaktoren.
Die Herstellung in gerührten Hochdruckautoklaven ist bevorzugt. Gerührte Hochdruckautoklaven
sind an sich bekannt, eine Beschreibung findet man in
Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, 5. Auflage, Stichworte: Waxes, Bd. A 28, S. 146 ff., Verlag Chemie Weinheim, Basel,
Cambridge, New York, Tokio,
1996. Bei ihnen verhält sich überwiegend das Verhältnis Länge/Durchmesser in Intervallen
von 5:1 bis 30:1, bevorzugt 10:1 bis 20:1. Die gleichfalls anwendbaren Hochdruckrohrreaktoren
findet man ebenfalls in
Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, 5. Auflage, Stichworte: Waxes, Bd. A 28, S. 146 ff., Verlag Chemie Weinheim, Basel,
Cambridge, New York, Tokio,
1996.
[0015] Geeignete Druckbedingungen für die Polymerisation sind 500 bis 4000 bar, bevorzugt
1500 bis 2500 bar. Die Reaktionstemperaturen liegen im Bereich von 170 bis 300°C,
bevorzugt im Bereich von 200 bis 280°C.
[0016] Die Polymerisation kann man in Gegenwart eines oder mehrerer Regler durchführen.
Als Regler verwendet man beispielsweise Wasserstoff oder einen aliphatischen Aldehyd
oder ein aliphatisches Keton der allgemeinen Formel III

oder Mischungen derselben.
[0017] Dabei sind die Reste R
8 und R
9 gleich oder verschieden und ausgewählt aus
- Wasserstoff;
- C1-C6-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl,
n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1,2-Dimethylpropyl, isoAmyl, n-Hexyl,
iso-Hexyl, sec.-Hexyl, besonders bevorzugt C1-C4-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und
tert.-Butyl;
- C3-C12-Cycloalkyl wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl,
Cyclononyl, Cyclodecyl, Cycloundecyl und Cyclododecyl; bevorzugt sind Cyclopentyl,
Cyclohexyl und Cycloheptyl.
[0018] In einer besonderen Ausführungsform sind die Reste R
8 und R
9 miteinander unter Bildung eines 4- bis 13-gliedrigen Rings kovalent verbunden. So
können R
8 und R
9 beispielsweise gemeinsam sein: -(CH
2)
4-, -(CH
2)
5-, -(CH
2)
6, -(CH
2)
7,
-CH(CH
3)-CH
27CH
2-CH(CH
3)-
oder
-CH(CH
3)-CH
2-CH
2-CH
2-CH(CH
3)-.
[0019] Gut geeignete Regler sind alkylaromatische Verbindungen, beispielsweise Toluol, Ethylbenzol
oder ein oder mehrere Isomere des Xylols. Bevorzugt verzichtet man auf den Einsatz
von Aldehyden und Ketonen der allgemeinen Formel III als Regler. Besonders bevorzugt
dosiert man keine weiteren Regler mit Ausnahme der sogenannten Phlegmatisierer, die
zur besseren Handhabbarkeit organischen Peroxiden beigefügt werden können und ebenfalls
die Funktion eines Molekulargewichtsreglers haben können.
[0020] Als Starter für die radikalische Polymerisation können die üblichen Radikalstarter
wie beispielsweise organische Peroxide, Sauerstoff oder Azoverbindungen eingesetzt
werden. Auch Mischungen mehrerer Radikalstarter sind geeignet.
[0021] Geeignete Peroxide, ausgewählt aus den kommerziell erhältlichen Substanzen, sind
- Didekanoylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(2-ethylhexanoylperoxy)hexan, tert.-Amylperoxy-2-ethylhexanoat,
Dibenzoylperoxid, tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat, tert.-Butylperoxydiethylacetat,
tert.-Butylperoxydiethylisobutyrat, 1,4-Di(tert.-butylperoxycarbonyl)-cyclohexan als
Isomerengemisch, tert.-Butylperisononanoat 1,1-Di-(tert.-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcyclohexan,
1,1-Di-(tert.-butylperoxy)-cyclohexan, Methyl-isobutylketonperoxid, tert.-Butylperoxyisopropylcarbonat,
2,2-Di-tert.-butylperox)butan oder tert.-Butylperoxacetat;
- tert.-Butylperoxybenzoat, Di-tert.-amylperoxid, Dicumylperoxid, die isomeren Di-(tert.-butylperoxyisopropyl)benzole,
2,5-Dimethyl-2,5-di-tert.-butylperoxyhexan, tert.-Butylcumylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(tert.-butylperoxy)-hex-3-in,
Di-tert.-butylperoxid, 1,3-Diisopropylbenzolmonohydroperoxid, Cumolhydroperoxid oder
tert.-Butylhydroperoxid; oder
- dimere oder trimere Ketonperoxide der allgemeinen Formel IV a bis IV c.

Dabei sind die Reste R
10 bis R
15 gleich oder verschieden und ausgewählt aus
- C1-C8-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, sec.-Butyl, iso-Butyl, tert.-Butyl,
n-Pentyl, sec.-Pentyl, iso-Pentyl, n-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl; bevorzugt lineares
C1-C6-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, besonders bevorzugt
lineares C1-C4-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl oder n-Butyl, ganz besonders bevorzugt ist Ethyl;
- C6-C14-Aryl wie Phenyl, 1-Naphthyl, 2-Naphthyl, 1-Anthryl, 2-Anthryl, 9-Anthryl, 1-Phenanthryl,
2-Phenanthryl, 3-Phenanthryl, 4-Phenanthryl und 9-Phenanthryl, bevorzugt Phenyl, 1-Naphthyl
und 2-Naphthyl, besonders bevorzugt Phenyl.
[0022] Peroxide der allgemeinen Formeln IV a bis IV c sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
sind aus EP-A 0 813 550 bekannt.
[0023] Als Peroxide sind Di-tert.-butylperoxid, tert.-Butylperoxypivalat, tert.-Butylperoxyisononanoat
oder Dibenzoylperoxid oder Gemische derselben besonders geeignet. Als Azoverbindung
sei Azobisisobutyronitril ("AIBN") beispielhaft genannt. Radikalstarter werden in
für Polymerisationen üblichen Mengen dosiert.
[0024] Zahlreiche kommerziell erhältliche organische Peroxide werden mit sogenannten Phlegmatisierem
versetzt, bevor sie verkauft werden, um sie besser handhabbar zu machen. Als Phlegmatisierer
sind beispielsweise Weißöl oder Kohlenwasserstoffe wie insbesondere Isododekan geeignet.
Unter den Bedingungen der radikalischen Hochdruckpolymerisation können derartige Phlegmatisierer
eine molekulargewichtsregelnde Wirkung haben. Im Sinne der vorliegenden Erfindung
soll unter dem Einsatz von Molekulargewichtsreglern der zusätzliche Einsatz weiterer
Molekulargewichtsregler über den Einsatz der Phlegmatisierer hinaus verstanden werden.
[0025] Als Monomere verwendet man Ethylen sowie mindestens eine ethylenisch ungesättigte
Carbonsäure. Bevorzugt handelt es sich bei mindestens einer ethylenisch ungesättigten
Carbonsäure um eine Carbonsäure der allgemeinen Formel I

[0026] Dabei sind in Formel I die Reste wie folgt definiert:
- R1
- gewählt aus Wasserstoff,
- C1-C10-Alkyl, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl,
n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1,2-Dimethylpropyl, iso-Amyl, n-Hexyl,
iso-Hexyl, sec.-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Nonyl, n-Decyl; besonders bevorzugt C1-C4-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und
tert.-Butyl;
- R2
- gewählt aus Wasserstoff,
- C1-C10-Alkyl, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl,
n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1,2-Dimethylpropyl, iso-Amyl, n-Hexyl,
iso-Hexyl, sec.-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Nonyl, n-Decyl; besonders bevorzugt C1-C4-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und
tert.-Butyl;
- COOH, COOCH3, COOC2H5.
[0027] Ganz besonders bevorzugt ist R
1 Wasserstoff oder Methyl und R
2 Wasserstoff.
[0028] Das Mengenverhältnis der Monomere bei der Dosierung entspricht üblicherweise nicht
genau dem Verhältnis der Einheiten in den erfindungsgemäß verwendeten Ethylencopolymerwachsen,
weil ethylenisch ungesättigte Carbonsäuren im Allgemeinen leichter in Ethylencopolymerwachse
eingebaut werden als Ethylen.
[0029] Die Monomere werden üblicherweise gemeinsam oder getrennt dosiert.
[0030] Die Monomeren können in einem Kompressor auf den Polymerisationsdruck komprimiert
werden. In einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die
Monomeren zunächst mit Hilfe einer Pumpe auf einen erhöhten Druck von beispielsweise
150 bis 400 bar, bevorzugt 200 bis 300 bar und insbesondere 250 bar gebracht und danach
mit einem Kompressor auf den eigentlichen Polymerisationsdruck.
[0031] Die Polymerisation kann wahlweise in Abwesenheit und in Anwesenheit von Lösemitteln
durchgeführt werden, wobei Mineralöle, Weißöl und andere Lösungsmittel, die während
der Polymerisation im Reaktor zugegen sind und zum Phlegmatisieren des oder der Radikalstarter
verwendet wurden, im Sinne der vorliegenden Erfindung nicht als Lösemittel gelten.
[0032] In einer Ausführungsform wird die Polymerisation in Abwesenheit von Lösemitteln durchgeführt.
[0033] Die erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten vorzugsweise 0,05 bis 40 Gew.-%, bevorzugt
10 bis 35 Gew.-% ein oder mehrere Ethylencopolymerwachse. Es ist vorteilhaft, dass
der Gewichtsanteil des oder der Ethylencopolymerwachse in den erfindungsgemäßen Dispersionen
den des oder der hydrophoben niedermolekularen organischen Stoffe nicht unterschreitet.
Vorteilhaft ist der Gewichtsanteil des oder der Ethylencopolymerwachse in den erfindungsgemäßen
Dispersionen mehr als doppelt so groß wie der Gewichtsanteil des oder der hydrophoben
niedermolekularen organischen Stoffe, besonders vorteilhaft mehr als zehnmal so groß.
Für den Fall, dass es sich bei dem oder den hydrophoben niedermolekularen organischen
Stoffen um öllösliche Fluoreszenzfarbstoffe handelt, ist der Gewichtsanteil des oder
der Ethylencopolymerwachse in den erfindungsgemäßen Dispersionen mehr als hundert
mal so groß wie der Gewichtsanteil des oder der hydrophoben niedermolekularen organischen
Stoffe, besonders vorteilhaft mehr als zweihundertmal so groß.
[0034] Die erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten üblicherweise eine oder mehrere basisch
wirkende Substanzen, beispielsweise Hydroxide und/oder Carbonate und/oder Hydrogencarbonate
von Alkalimetallen, Ammoniak, organische Amine wie beispielsweise Triethylamin, Diethylamin,
Ethylamin, Trimethylamin, Dimethylamin, Methylamin, Ethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin,
Methyldiethanolamin, n-Butyldiethanolamin, N,N-Dimethylethanolamin. Bevorzugt enthalten
die erfindungsgemäßen Dispersionen so viel basisch wirkende Substanz bzw. basisch
wirkende Substanzen, dass mindestens die Hälfte, bevorzugt mindestens drei Viertel
der Carboxylgruppen des oder der Ethylencopolymerwachse neutralisiert ist.
[0035] In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen
Dispersionen so viel basisch wirkende Substanz bzw. basisch wirkende Substanzen, dass
die Carboxylgruppen des oder der Ethylencopolymerwachse quantitativ neutralisiert
sind.
[0036] Die erfindungsgemäßen Dispersionen weisen üblicherweise einen basischen pH-Wert auf,
bevorzugt pH-Werte von 7,5 bis 14, besonders bevorzugt von 8 oder höher und ganz besonders
bevorzugt von 8,5 oder höher.
[0037] Die erfindungsgemäßen Dispersionen enthalten vorzugsweise keine Emulgatoren oder
Schutzkolloide. Die erfindungsgemäßen Dispersionen sind auch ohne derartige oberflächenaktive
Hilfsmittel stabil, d.h. bei einer Scherbelastung von 100 cm
-1 ändert sich die Lichtdurchlässigkeit um nicht mehr als 2%, gemessen bei einer Dispersion
mit einem Feststoffgehalt von 0,1 Gew.-% mit reinem Wasser als Referenz. Die erfindungsgemäßen
Dispersionen finden aufgrund ihrer guten Anwendungseigenschaften zahlreiche Verwendungen.
[0038] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
der erfindungsgemäßen wässrigen Dispersionen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch
gekennzeichnet, dass man zunächst ein oder mehrere Ethylencopolymerwachse mit mindestens
einem hydrophoben niedermolekularen organischen Stoff vermischt und anschließend in
Wasser dispergiert.
[0039] Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geht man von einem oder mehreren
der oben beschriebenen Ethylencopolymerwachse aus. Dieses platziert man in einem Gefäß,
beispielsweise einem Kolben, einem Autoklaven oder einem Kessel. In einer Variante
setzt einen oder mehrere hydrophobe niedermolekulare organische Stoffe zu und erwärmt
das oder die Ethylencopolymerwachse auf eine Temperatur über seinen Schmelzpunkt.
Vorteilhaft erwärmt man auf eine Temperatur, die mindestens 10°C, besonders vorteilhaft
auf eine Temperatur, die mindestens 30°C über dem Schmelzpunkt des oder der Ethylencopolymerwachse
liegt.
[0040] Setzt man mehrere verschiedene Ethylencopolymerwachse ein, so erwärmt man auf eine
Temperatur, die über dem Schmelzpunkt des bei der höchsten Temperatur schmelzenden
Ethylencopolymerwachses liegt. Vorteilhaft erwärmt man in dem Fall, dass man mehrere
verschiedene Ethylencopolymerwachse einsetzt, auf eine Temperatur, die mindestens
10°C über dem Schmelzpunkt des bei der höchsten Temperatur schmelzenden Ethylencopolymerwachses
liegt. Besonders vorteilhaft erwärmt man in dem Fall, dass man mehrere verschiedene
Ethylencopolymerwachse einsetzt, auf eine Temperatur, die mindestens 30°C über dem
Schmelzpunkt des bei der höchsten Temperatur schmelzenden Ethylencopolymerwachses
liegt.
[0041] Durch weitere Maßnahmen kann man die Dispergierung des oder der hydrophoben niedermolekularen
organischen Stoffe unterstützen, beispielsweise durch mechanisches oder pneumatisches
Rühren oder durch Schütteln.
[0042] In einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens erwärmt man zunächst das oder
die Ethylencopolymerwachse und gibt den oder die hydrophoben niedermolekularen organischen
Stoffe zu dem oder den geschmolzenen Ethylencopolymerwachsen. Auch eine portionsweise
Zugabe des oder der hydrophoben niedermolekularen organischen Stoffe während des Erwärmvorgangs
ist denkbar.
[0043] Anschließend gibt man Wasser und eine oder mehrere basisch wirkende Substanzen und
gegebenenfalls weitere Bestandteile wie beispielsweise Ethylenglykol zu, wobei die
Reihenfolge der Zugabe von Wasser und der Zugabe von basisch wirkender bzw. basisch
wirkenden Substanzen sowie weiterer Bestandteile beliebig ist. Wenn die Temperatur
über 100°C liegt, ist es vorteilhaft, unter erhöhtem Druck zu arbeiten und das Gefäß
entsprechend zu wählen. Man homogenisiert die entstehende Emulsion, beispielsweise
durch mechanisches oder pneumatisches Rühren oder durch Schütteln. Anschließend kann
man die so hergestellte wässrige Dispersion abkühlen.
[0044] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen
wässrigen Dispersionen in der Papierstreicherei.
[0045] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung sind Papierstreichmassen, enthaltend
die erfindungsgemäßen Dispersionen, sowie ein Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Papierstreichmassen unter Verwendung der erfindungsgemäßen Dispersionen.
[0046] Ein weiterer Bestandteil der erfindungsgemäßen Papierstreichmassen sind üblicherweise
verwendete Pigmente, insbesondere Weißpigmente, beispielsweise Bariumsulfat, Calciumcarbonat,
Calciumsulfoaluminat, Kaolin, Talkum, Titandioxid, Kreide oder Streichclay. Geeignete
sind auch pulverförmige Kunststoffe, beispielsweise Polystyrol.
[0047] Die erfindungsgemäßen Papierstreichmassen enthalten mindestens ein Pigment. Typischerweise
normiert man die übrigen Bestandteile der erfindungsgemäßen Papierstreichmassen auf
den Anteil an Pigment.
[0048] In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten die erfindungsgemäßen
Papierstreichmassen eine oder mehrere erfindungsgemäße Dispersionen in einem Anteil
von 0,5 bis 95 Gew.-%, bezogen auf das oder die Pigmente, bevorzugt sind 1 bis 50
Gew.-%.
[0049] Die erfindungsgemäßen Papierstreichmassen können weitere Dispergiermittel enthalten,
die zur Dispergierung des oder der Pigmente dienen können. Geeignet sind beispielsweise
wässrige Polymerlösungen. Unter den wässrigen Polymerlösungen sind beispielsweise
zu nennen: Wässrige Lösungen von Polyalkalimetallsalzen der Poly(meth)acrylsäure,
Copolymeren aus (Meth)acrylsäure und (Meth)acrylsäure-C
1-C
10-Alkylester, wobei die Copolymere vollständig oder partiell mit basischen Alkalimetallsalzen
neutralisiert sein können.
[0050] Die Konzentrationen der wässrigen Polymerlösungen liegen üblicherweise im Bereich
von 10 bis 50 Gew.-%. Wenn man Dispergiermittel einzusetzen wünscht, so sind Mengen
von beispielsweise 0,01 bis 5 Gew.%, bezogen auf das oder die Pigmente, geeignet.
[0051] Die erfindungsgemäßen Papierstreichmassen können weiterhin einen oder mehrere Binder
enthalten. Geeignet sind beispielsweise wässrige Polymerdispersionen von Polymeren
bzw. Copolymeren aus einem oder mehreren der folgenden Monomeren: Butadien, Styrol,
Acrylnitril, Vinylacetat, (Meth)acrylsäure-C
1-C
10-Alkylester, (Meth)-acrylsäure-hydroxy-C
1-C
10-Alkylester, Acrylamid und N-Methylolacrylamid. Der Feststoffanteil liegt üblicherweise
im Bereich von 30 bis 70, bevorzugt 40 bis 60 Gew.-%. Beispiele für Polymerdispersionen,
die man als Binder den erfindungsgemäßen Papierstreichmassen zusetzen kann, sind in
US 3,404,116 und US 3,990,080 beschrieben. Wenn man ein Bindemittel zuzusetzen wünscht,
so sind typische Anteile im Bereich von 0,1 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 2 bis 20 Gew.-%,
besonders bevorzugt 8 bis 14 Gew.-% wässrige Polymerdispersion, bezogen auf das oder
die Pigmente, als Bindemittel.
[0052] Wenn man größere Mengen an erfindungsgemäßen Dispersionen einzusetzen wünscht, beispielsweise
im Bereich von 60 bis 95 Gew.%, bezogen auf das oder die Pigmente, so kann man geringere
Anteile Bindemittel zusetzen, beispielsweise im Bereich von 0,1 bis 14 Gew.-%, bezogen
auf das oder die Pigmente, oder das oder die Bindemittel ganz weglassen.
[0053] Die erfindungsgemäßen Papierstreichmassen können weiterhin Co-Binder enthalten. Als
Beispiele für sogenannte natürliche Co-Binder seien Stärke, Kasein, Gelatine, Alnisch
modifizierte Stärke genannt. Als Beispiele für synthetische Co-Binder seien die üblichen
synthetischen Co-Binder genannt, beispielsweise Co-Binder auf Basis von Polyvinylacetat
oder Polyacrylat.
[0054] Co-Binder können in einem Anteil von 0,1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf den Anteil an
Pigment, enthalten sein.
[0055] Ein weiterer Bestandteil der erfindungsgemäßen Papierstreichmassen ist Wasser. Der
Gehalt an Wasser wird üblicherweise auf 25 bis 75 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmasse
der erfindungsgemäßen Papierstreichmasse, eingestellt.
[0056] Zur erfindungsgemäßen Herstellung einer erfindungsgemäßen Papierstreichmasse kann
man nach an sich bekannten Verfahren arbeiten.
[0057] Die erfindungsgemäßen Papierstreichmassen können dann auf verschiedene Materialien
aufgebracht werden, insbesondere auf Papier. Zur Aufbringung verwendet man die üblicherweise
verwendeten Vorrichtungen, beispielsweise Rakel.
[0058] Durch Aufbringen von erfindungsgemäßer Papierstreichmasse auf Papier erhält man Papier,
enthaltend öllösliche Fluoreszenzfarbstoffe. Es zeichnet sich durch besonders vorteilhafte
Weiße aus und lässt sich mit geringen Mengen an Fluoreszenzfarbstoffen bei hoher Quantenausbeute
herstellen. Es hat insgesamt vorteilhafte Anwendungseigenschaften. Der Gehalt des
Papiers an öllöslichen Fluoreszenzfarbstoffen beträgt im Allgemeinen 0,0001 bis 5
Gew.-%, bevorzugt
0,001 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,002 bis 1 Gew.-%, jeweils bezogen auf Papier.
[0059] Ein spezieller Aspekt der vorliegenden Erfindung ist Papier, behandelt mit den erfindungsgemäßen
Papierstreichmassen. Erfindungsgemäßes Papier zeichnen sich durch besonders vorteilhafte
Weiße aus und lässt sich mit geringen Mengen an Fluoreszenzfarbstoffen bei hoher Quantenausbeute
herstellen. Es hat insgesamt vorteilhafte Anwendungseigenschaften. Der Gehalt des
erfindungsgemäß bestrichenen Papiers an öllöslichen Fluoreszenzfarbstoffen beträgt
insbesondere 0,0001 bis 5 Gew.-%, bevorzugt 0,001 bis 3 Gew.-%, besonders bevorzugt
0,002 bis 1 Gew.-%.
[0060] Die Erfindung wird durch Arbeitsbeispiele erläutert.
Arbeitsbeispiele
1. Herstellung von Ethylencopolymerwachs
[0061] In einem Hochdruckautoklaven, wie er in der Literatur beschrieben ist (M. Buback
et
al., Chem. lng. Tech. 1994, 66, 510), wurden Ethylen und Methacrylsäure copolymerisiert. Dazu wurde Ethylen
(12,3 kg/h) unter dem Reaktionsdruck von 1700 bar in den Autoklaven eingespeist. Getrennt
davon wurden 1,04 1/h Methacrylsäure zunächst auf einen Zwischendruck von 250 bar
verdichtet und anschließend unter dem Reaktionsdruck von 1700 bar eingespeist. Getrennt
davon wurde 2 l/h einer Initiatorlösung, bestehend aus tert.-Butylperoxypivalat (0,13
mol-l
-1 in Isododekan), unter dem Reaktionsdruck von 1700 bar in den Autoklaven eingespeist.
Die Reaktionstemperatur betrug 220°C. Man erhielt 3,4 kg/h Ethylencopolymerwachs mit
den folgenden Eigenschaften: 26 Gew.-% Methacrylsäure, 76 Gew.-% Ethylen, Schmelzbereich
70 - 80°C, dynamische Schmelzeviskosität η 68.000 mPas, gemessen bei 120°C nach DIN
51562, Säurezahl 172 mg KOH/g (bestimmt nach DIN 53402).
[0062] Der Gehalt an Ethylen und Methacrylsäure im Ethylencopolymerwachs wurde NMRspektroskopisch
bzw. durch Titration (Säurezahl) bestimmt. Die Säurezahl des Ethylencopolymerwachses
wurde titrimetrisch nach DIN 53402 bestimmt. Der KOH-Verbrauch korrespondiert mit
dem Methacrylsäure-Gehalt im Ethylencopolymerwachs.
2. Herstellung einer erfindungsgemäßen Dispersion
[0063] In einem 2-Liter-Rührkessel mit Ankerrührer und Rückflusskühler wurden 200 g Ethylencopolymerwachs
nach Beispiel 1 vorgelegt. Man gab 1 g des Fluoreszenzfarbstoffes der Formel II a.1

zu und erwärmte unter Rühren auf 160°C. Man rührte eine Stunde nach. Der Fluoreszenzfarbstoff
löste sich vollkommen. Man kühlte auf 140°C ab, stellte
N,N-Dimethylethanolamin einen pH-Wert von 8 ein und füllte mit Wasser auf ein Gesamtvolumen
von 1 Liter auf. Der Feststoffgehalt betrug 19,7 Gew.-%.
3. Herstellung und Verwendung von Papierstreichmassen
[0064] In einem Kolben mit Rühren wurden untereinander vermischt:
253 g einer erfindungsgemäßen Dispersion aus Beispiel 2,
100 g Calciumcarbonat (90 Gew.-% der Partikel mit einem Durchmesser kleiner als 2
µm, kommerziell erhältlich als Hydrocarb 90® der Fa. Omya),
0,3 g Natriumpolyacrylat mit Mw4000 g, vollständig neutralisiert,
0,2 ml einer 25 Gew.-% wässrigen Lösung von NaOH sowie
0,75 g einer wässrigen Dispersion eines Acrylsäure-Acrylester-Copolymers, das wie
folgt charakterisiert ist: Acrylsäure 44 Gew.-%, Ethylacrylat 56 Gew.-%, Brookfielsviskosität
bei 100 s-1 einer 1 Gew.-% Lösung bei einem pH-Wert von 9,5 : 15 mPa·s Feststoffgehalt der Dispersion:
39,7 Gew.% . Die so erhaltene Mischung wurde mit Wasser auf einen Feststoffgehalt
von 39,5 Gew.-% eingestellt. Man erhielt eine Papierstreichmasse mit einem pH-Wert
von 9,1. Die so erhältliche Papierstreichmasse wurde mit einer Handrakel auf Scheufelen-Rohpapier
(Strichgewicht 12 g/m2) aufgebracht und getrocknet.
[0065] Die Weiße (R457) wurde mit Hilfe eines Spektrometers der Marke Elrepho G-50-660 gemäß
DIN 53 145 mit UV-Licht zu 91,5 % bei 457 nm bestimmt, ohne UV-Licht zu 83,5% bei
457 nm. Damit ergab sich eine Differenz von 8,0 %.
1. Dispersion aqueuse, contenant au moins une cire de copolymère d'éthylène qui contient
à l'état copolymérisé 60 à 99,5 % en poids d'éthylène et 0,5 à 40 % en poids d'au
moins un acide carboxylique éthyléniquement insaturé, ainsi qu'au moins une substance
organique de faible poids moléculaire, hydrophobe, la substance de faible poids moléculaire,
hydrophobe, présentant à la température ambiante, dans l'eau, une solubilité inférieure
à 0,5 g/l et présentant un poids moléculaire de jusqu'à 2 000 g/mole, des cires polymériques
étant exclues, et la moyenne numérique Mn étant à comprendre inférieure au poids moléculaire pour de telles substances de faible
poids moléculaire hydrophobes qui se présentent sous une forme dispersée au niveau
moléculaire.
2. Dispersion suivant la revendication 1,
caractérisée en ce que, pour ce qui concerne ledit au moins un acide carboxylique éthyléniquement insaturé,
il s'agit d'un acide carboxylique de la formule générale I

où les radicaux sont définis de la manière suivante :
R1 est choisi parmi de l'hydrogène, ou des groupes alkyle en C1-C10 ramifiés ou non ramifiés,
R2 est choisi parmi de l'hydrogène, des groupes alkyle en C1-C10 ramifiés ou non ramifiés ou COOH, COOCH3, COOC2H5.
3. Dispersion suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que ladite au moins une substance de faible poids moléculaire, hydrophobe, est un colorant
oléosoluble.
4. Dispersion suivant les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la substance de faible poids moléculaire, hydrophobe, est choisie parmi des composés
distyrylique et des dérivés de benzoxazole.
5. Procédé de préparation de dispersions aqueuses suivant l'une des revendications 1
à 4, caractérisé en ce que tout d'abord on mélange une ou plusieurs cires de copolymère d'éthylène avec au moins
une substance organique de faible poids moléculaire, hydrophobe, et ensuite on disperse
dans de l'eau.
6. Utilisation de dispersions suivant l'une des revendications précédentes, dans l'enduction
de papier.
7. Masses d'enduction de papier, contenant des dispersions suivant l'une des revendications
précédentes.
8. Papier traité par des masses d'enduction de papier suivant la revendication 7.