[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen einer Auslenkung eines Aktors,
insbesondere eines Piezo-Aktors eines Einspritzventils, mit zumindest einer ersten
Hebeleinrichtung, die ein erstes Übertragungselement aufweist, das die Auslenkung
des Aktors überträgt.
[0002] Aktoren, die auf dem piezoelektrischen Prinzip beruhen, sind zur hochpräzisen und
sehr schnellen Steuerung von Stellvorgängen geeignet, wie sie beispielsweise zur Ansteuerung
von Einspritzvorrichtungen beziehungsweise -ventilen von Brennkraftmaschinen zweckmäßig
sind. Um größere lineare Auslenkungen der Piezoaktoren zu realisieren, müssen diese
aus einer Vielzahl von aufeinandergestapelten einzelnen Piezoelementen bestehen. Dies
hat den Nachteil, dass die Baugröße für manche Einsatzzwecke unzulässige Dimensionen
annimmt. So ist beispielsweise der Einbauraum für Einspritzventile im Zylinderkopf
einer Brennkraftmaschine derart begrenzt, dass für Piezoaktoren in der für die gewünschten
Stellbewegungen notwendigen Längendimension in aller Regel kein Platz ist. Aus diesem
Grund werden kleinere Piezoaktoren verwendet, deren lineare Auslenkungen mittels geeigneter
Hebeleinrichtungen in größere Auslenkungen übersetzt werden.
[0003] Aus der
WO 99/17014 ist beispielsweise ein Einspritzventil bekannt, bei dem zur Übertragung und Übersetzung
einer Auslenkung eines Piezoaktors auf ein Stellglied mechanische Übertragungselemente
vorgesehen sind, die im Wesentlichen die Form eines Zylinders aufweisen, dessen Begrenzungsflächen
im Wesentlichen dreieckförmig ausgebildet sind, wobei die Ecken abgerundet sind. Durch
die Breite der Übertragungselemente werden dabei flächige Auflagebereiche gebildet.
[0004] DE 100 29 067 A offenbart eine Hebeleinrichtung, die ein Übertragungselement aufweist, wobei eine
Feder das Übertragungselement gegen einen Gehaüseabschnitt vorspannt.
[0005] Beispielsweise im Zusammenhang mit Steuerventilen für Einspritzvorrichtungen ist
es erforderlich, den Aktorraum gegenüber anderen Bereichen des Steuerventils abzudichten.
Zu diesem Zweck wurden bereits O-Ringe verwendet. Der Einsatz von O-Ringen ist jedoch
insofern problematisch, als O-Ringe verhältnismäßig leicht beschädigt werden können.
Dieses Problem wird noch dadurch verschärft, dass eine Beschädigung eines 0-Ringes
bei einer nachträglichen Prüfung nicht ohne weiteres sicher festgestellt werden kann.
[0006] Gegenüber einer O-Ring-Abdichtung bietet eine metallische Abdichtung des Aktorraums
daher Vorteile, wobei bei bevorzugten Ausführungsformen vorgesehen sein kann, dass
die Dichtflächen senkrecht zur Aktorachse verlaufen. Die zur Dichtfunktion erforderliche
Flächenpressung kann beispielsweise über ein Anschlussgewinde aufgebracht werden.
Bei derartigen Ausführungsformen mit einer metallischen Abdichtung des Aktorraums
tritt jedoch das Problem auf, dass die Führung des Übertragungselementes nicht kraftschlüssig
gegenüber dem Aktor befestigt ist, sondern sich innerhalb der Spieltoleranz räumlich
bewegen kann. Diese Beweglichkeit kann kinematische Veränderungen und somit Streuungen
der Hubübersetzung verursachen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäßen Vorrichtungen zum Übertragen
einer Auslenkung eines Aktors derart weiterzubilden, dass ein unempfindlicher Aufbau
erreicht wird und unerwünschte Streuungen der Hubübersetzung vermieden oder zumindest
verringert werden.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen einer Auslenkung eines Aktors baut
auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass zur Führung beziehungsweise
Lagerung des ersten Übertragungselementes zumindest ein Federelement vorgesehen ist.
Durch das Federelement wird das erste Übertragungselement bezüglich dem Aktor vorzugsweise
mit wenig oder ohne Spieltoleranz in eine definierte Position gebracht, so dass Streuungen
der Hubübersetzung vermieden oder zumindest verringert werden können. Zudem wird durch
das Federelement eine Platte, auf der das erste Übertragungselement aufliegt, gegen
das Gehäuse vorgespannt. In einer bevorzugten Ausführungsform stellt die Platte einen
Anschlag für das Stellglied dar. In einer weiteren bevorzugten Ausführung ist die
Platte als Führungsplatte ausgebildet und die Führungsplatte führt ein zweites Übertragungselement,
das zwischen dem ersten Übertragungselement und dem Stellglied angeordnet ist.
[0011] Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Übertragen einer Auslenkung eines Aktors ist vorgesehen, dass zur Führung beziehungsweise
Lagerung des ersten Übertragungselementes ein zweites Federelement vorgesehen ist.
[0012] Bei geeigneter Auslegung des ersten und des zweiten Federelementes ermöglicht diese
Lösung eine automatische Justierung des ersten Übertragungselementes und somit eine
automatische Einstellung der Hubübersetzung.
[0013] Bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist weiterhin
vorgesehen, dass das erste Federelement und/oder das zweite Federelement im montierten
Zustand der Vorrichtung zur Erzeugung der ersten Kraft und/oder der zweiten Kraft
vorgespannt sind. Diese Lösung kommt insbesondere in Betracht, wenn dem Aktor und
weiteren Bestandteilen der Vorrichtung unterschiedliche Gehäuseabschnitte zugeordnet
sind, die bei der Montage der Vorrichtung miteinander verbunden werden, beispielsweise
durch das Anziehen einer Befestigungsmutter, und das erste Federelement und/oder das
zweite Federelement im Bereich zwischen den unterschiedlichen Gehäuseabschnitten angeordnet
ist.
[0014] Insbesondere im vorstehend erläuterten Zusammenhang ist in vorteilhafter Weise weiterhin
vorgesehen, dass das erste Federelement und/oder das zweite Federelement durch eine
dritte Kraft und/oder eine vierte Kraft vorgespannt sind, die eine Kraftkomponente
umfasst die ungefähr parallel zur Auslenkungsrichtung des Aktors verläuft. Eine derartige
Vorspannung des ersten Federelements und/oder des zweiten Federelements kann beispielsweise
erzielt werden, wenn die Federelemente im unverspannten Zustand über die Grenzflächen
eines Gehäuseabschnitts überstehen und der Gehäuseabschnitt beispielsweise durch das
Anziehen einer Befestigungsmutter mit einem benachbarten Gehäuseabschnitt in Kontakt
gebracht wird, so dass die Federelemente nach dem Anziehen der Befestigungsmutter
mit einem Endabschnitt in der Verbindungsebene der Gehäuseabschnitte liegen.
[0015] Insbesondere wenn die Gehäuseabschnitte unter Abdichtung verbunden werden sollen,
wird weiterhin bevorzugt, dass das erste Federelement und/oder das zweite Federelement
oder das dritte Federelement eine im Verhältnis zur jeweils erzeugten Kraft flache
Federkennlinie aufweist. In diesem Fall wird die Dichtkraft durch die Vorspannkräfte
vermindert, weshalb an diese hohe Genauigkeitsanforderungen gestellt werden. Bei ei-ner
besonders bevorzugten Ausführungsform werden die Federelemente so ausgelegt, dass
die von diesen auf das erste Übertragungselement ausgeübten Kräfte gerade Null sind,
wobei gegebenenfalls ein geringes Spiel zwischen zumindest einem Federelement und
dem ersten Übertragungselement vorhanden sein kann.
[0016] Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Übertragen einer Auslenkung eines Aktors ist weiterhin vorgesehen, dass sie eine zweite
Hebeleinrichtung aufweist, die ein zweites Übertragungselement umfasst, wobei die
Auslenkung des ersten Übertragungselementes auf das zweite Übertragungselement übertragen
wird. In diesem Fall handelt es sich um zwei in Reihe angeordnete Hebeleinrichtungen,
durch die das Hubübersetzungsverhältnis noch weiter vergrößert werden kann.
[0017] In diesem Fall wird bevorzugt, dass das erste Übertragungselement bezogen auf die
Auslenkungsrichtung des Aktors zwischen dem Aktor und dem zweiten Übertragungselement
angeordnet ist, und dass das zweite Übertragungselement durch zumindest eine Führungsplatte
geführt ist.
[0018] In diesem Fall sieht eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung vor, dass das dritte
Federelement oder das erste Federelement und/oder das zweite Federelement derart ausgelegt
ist, dass eine davon erzeugte und auf die zumindest eine Führungsplatte ausgeübte
fünfte Kraft durch die Federcharakteristik des ersten Federelementes und/oder des
zweiten Federelementes oder des dritten Federelementes bestimmt wird.
[0019] Bei allen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann vorgesehen sein,
dass das erste Federelement und/oder das zweite Federelement zumindest im vorgespannten
Zustand im Wesentlichen L-förmig ist, wobei in dem langen Schenkel des L ein V-förmiger
Abschnitt vorgesehen ist. Die L- beziehungsweise V-Form kann sich gegebenenfalls auch
auf den Querschnitt eines Federelements beziehen, beispielsweise, wenn nur ein ringförmiges
Federelement eingesetzt wird.
[0020] Als besonders vorteilhaft werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erachtet, bei denen vorgesehen ist, dass dem Aktor ein erster Gehäuseabschnitt und
der ersten Hebeleinrichtung und/oder der zweiten Hebeleinrichtung ein zweiter Gehäuseabschnitt
zugeordnet ist, wobei der erste Gehäuseabschnitt und der zweite Gehäuseabschnitt über
zumindest eine ungefähr senkrecht zur Auslenkungsrichtung des Aktors verlaufende Dichtfläche
abgedichtet sind. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Federelement oder
das erste Federelement und/oder das zweite Federelement im unverspannten Zustand über
die Dichtfläche überstehen und durch das Anziehen einer Befestigungsmutter entsprechend
der Federkennlinie und den Überstand vorgespannt wird.
[0021] Die Erfindung ermöglicht es, auf zusätzliche Bauteile, wie beispielsweise eine Tellerfeder,
zu verzichten und auch bei einer Serienproduktion eine eng tolerierte Vorspannkraft
zu gewährleisten.
[0022] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand einer
bevorzugten Ausführungsform beispielhaft erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 2A
- das erste Übertragungselement im Kräftegleichgewicht;
- Figur 2B
- das erste Federelement im Kräftegleichgewicht;
- Figur 2C
- das zweite Federelement im Kräftegleichgewicht;
- Figur 3A
- eine Draufsicht auf die Federelemente der Figuren 1 sowie 2b und 2c gemäß einer ersten
Ausführungsform;
- Figur 3B
- eine Draufsicht auf die Federelemente der Figuren 1 sowie 2b und 2c gemäß einer zweiten
Ausführungsform;
- Figur 3C
- eine Draufsicht auf die Führungsplatte und das zweite Übertragungselement;
- Figur 3D
- eine Draufsicht auf ein einteiliges Federelement gemäß einer dritten Ausführungsform;
und
- Figur 3E
- einen Querschnitt durch die dritte Ausführungsform des einteiligen Federelementes.
[0024] Figur 1 zeigt eine schematische Prinzipdarstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, bei der zwei in Reihe geschaltete Hebeleinrichtungen 12, 20 vorgesehen
sind. Die erste Hebeleinrichtung weist ein erstes im Wesentlichen plattenförmiges
Übertragungselement 14 auf, das senkrecht zur Auslenkungsrichtung L eines Aktors 10
(von dem nur eine Platte dargestellt ist) angeordnet ist. Das erste Übertragungselement
14 weist einen ersten Auflagebereich 34 auf, der auf einer Oberfläche einer Führungsplatte
24 aufliegt, die in einer kreisförmigen Ausnehmung eines zweiten Gehäuseabschnitts
28 eingelegt ist. Weiterhin weist das erste Übertragungselement 14 einen zweiten Auflagebereich
36 auf, der dem Aktor 10 zugeordnet ist. Ein dritter Auflagebereich 38 des ersten
Übertragungselements 14 ist einem zweiten Übertragungselement 22 zugeordnet, das später
erläutert wird. Das erste Übertragungselement 14 weist eine (leicht) konvexe Oberfläche
auf, deren Form beispielsweise durch Schleifen festgelegt werden kann. Der zweite
Auflagebereich 36 wird dabei durch den höchsten Bereich gebildet. Die Unterseite des
ersten Übertragungselements 14 weist eine Ausnehmung auf, die eine Relativbewegung
zwischen dem ersten Übertragungselement 14 und der Führungsplatte 24 ermöglicht. Die
Position in Bildebene senkrecht zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 wird durch
ein erstes Federelement 16 und ein zweites Federelement 18 festgelegt, die im vorgespannten
Zustand dargestellt sind. Zwischen einem ersten Gehäuseabschnitt 26 und dem zweiten
Gehäuseabschnitt 28 sind Dichtflächen 30, 32 vorgesehen, die den Aktorraum gegenüber
anderen Bereichen der Vorrichtung abdichten. Der erste Gehäuseabschnitt 26 und der
zweite Gehäuseabschnitt 28 können beispielsweise durch das Anziehen einer Befestigungsmutter,
beispielsweise in Form einer Überwurfmutter, in Anlage gebracht werden. Bevor der
erste Gehäuseabschnitt 26 und der zweite Gehäuseabschnitt 28 an den Dichtflächen 30,
32 aneinander anliegen, stehen das erste Federelement 16 und das zweite Federelement
18 über die Dichtfläche 30 beziehungsweise 32 über. Das erste Federelement 16 und
das zweite Federelement 18 werden somit vorgespannt, wenn der erste Gehäuseabschnitt
26 und der zweite Gehäuseabschnitt 28 aufeinander zu bewegt werden. Durch das erste
und das zweite Federelement 16, 18 wird die Führungsplatte 24 gegen eine Oberfläche
des Gehäuseabschnittes 28 vorgespannt. Da die Vorspannkräfte die Dichtkräfte vermindern,
sind die Genauigkeitsanforderungen an die Vorspannkräfte hoch. Daher sind die Federelemente
16, 18 derart gebildet, dass sie eine im Verhältnis zur erzeugten Kraft flache Federkennlinie
aufweisen. Das erste Federelement 16 und das zweite Federelement 18 müssen nicht zwingend
zweistückig gebildet sein, sondern es kommen auch Ausführungsformen in Betracht, bei
denen die dargestellten Abschnitte 16, 18 durch ein einstückiges Element gebildet
werden, das eine Ausnehmung aufweist, durch die sich das erste Übertragungselement
14 erstreckt. Die einstückige Ausbildung ist in Figur 3D als drittes Federelement
55 dargestellt.
[0025] Die zweite Hebeleinrichtung 20 weist ein zweites Übertragungselement 22 auf, das
zumindest im Wesentlichen baugleich mit dem ersten Übertragungselement 14 ausgeführt
sein kann. Dieses zweite Übertragungselement 22 weist einen vierten Auflagebereich
40 auf, der auf einer Oberfläche des zweiten Gehäuseabschnittes 28 aufliegt, das ein
Gegenlager für das zweite Übertragungselement 22 bildet. Das zweite Übertragungselement
22 weist weiterhin einen fünften Auflagebereich 42 auf, der im höchsten Bereich der
konvexen Oberfläche des zweiten Übertragungselementes 22 vorgesehen ist. Ein sechster
Auflagebereich 44 ist einem zu betätigenden Stellglied 46 zugeordnet. Die Führungsplatte
24 ist teilweise über der Bohrung angeordnet, in der das Stellglied 46 geführt ist.
Die Führungsplatte 24 dient vorzugsweise als Anschlag für das Stellglied 46. Um den
für eine Relativbewegung zwischen dem zweiten Übertragungselement 22 und dem zweiten
Gehäuseabschnitt 28 erforderlichen Spielraum sicherzustellen, ist an der Unterseite
des zweiten Übertragungselementes 22 eine Ausnehmung vorgesehen. In dem zweiten Gehäuseabschnitt
28 sind ebenfalls Ausnehmungen beziehungsweise Abstufungen vorgesehen, um die jeweiligen
Relativbewegungen zu ermöglichen. Das zweite Übertragungselement 22 ist in die Führungsplatte
24 eingelegt und durch die Führungsplatte 24 in der Lage in Bezug auf eine Ebene,
die senkrecht zur Bewegungsrichtung des Stellgliedes 46 ausgerichtet ist, positioniert.
[0026] Sowohl das erste Federelement 16 als auch das zweite Federelement 18 sind im vorgespannten
Zustand im Wesentlichen L-förmig, wobei in dem langen Schenkel des L jeweils ein V-förmiger
Abschnitt 50 vorgesehen ist. Der V-förmige Abschnitt 50 des zweiten Federelements
18 kann sich auf dem zweiten Übertragungselement 22 (siehe auch Figur 3A) oder der
entsprechend ausgebildeten Führungsplatte 24 (siehe auch Figur 3B) abstützen, während
sich der V-förmige Abschnitt des ersten Federelements 16 an einer auf dem zweiten
Gehäuseabschnitt 28 aufliegenden Führungsplatte 24 für das zweite Übertragungselement
22 abstützt. Vorzugsweise ist jedoch ein Abstand zwischen dem V-förmigen Abschnitt
50 und dem zweiten Übertragungselement 22 ausgebildet, um eine freie Bewegbarkeit
des zweiten Übertragungselementes 22 zu gewährleisten. Die durch die V-förmigen Abschnitte
des ersten Federelements 16 und des zweiten Federelements 18 auf die Führungsplatte
24 beziehungsweise auf das zweite Übertragungselement 22 ausgeübten Kräfte werden
durch die Federcharakteristiken der Federelemente 16, 18 bestimmt. Dies trifft in
analoger Weise auch auf die einteilige Ausführung zu.
[0027] Das erste Übertragungselement 14 weist einen ersten (kurzen) Hebelarm A1 und einen
zweiten (langen) Hebelarm B1 auf. In ähnlicher Weise weist das zweite Übertragungselement
22 einen ersten (kurzen) Hebelarm A2 und einen zweiten (langen) Hebelarm B2 auf. Eine
nach unten gerichtete Auslenkung des Aktors 10 wird durch den dargestellten Aufbau
auf das Stellglied 46 übertragen, indem zunächst der dritte Auflagebereich 38 des
ersten Übertragungselements 14 entsprechend dem Verhältnis von A1 und B1 ausgelenkt
wird. Der dritte Auflagebereich 38 des ersten Übertragungselements 14 wirkt dabei
auf den fünften Auflagebereich 42 des zweiten Übertragungselementes 22 ein und lenkt
das zweite Übertragungselement 22 aus. Der sechste Auflagebereich 44 des zweiten Übertragungselements
22 wirkt dadurch auf das Stellglied 46 ein und lenkt dieses in Abhängigkeit von der
Größe der Auslenkung des Aktors 10 und den Längen der Hebelarme A1, B1, A2 und B2
aus. Die dargestellte zweistufige Hebeleinrichtung ermöglicht eine große Hebelwirkung
ohne viel Bauraum in Anspruch zu nehmen. Weiterhin kann eine große Steifigkeit der
Übertragungselemente 14, 22 durch deren relativ kurze Hebelarme erreicht werden. Selbstverständlich
können gegebenenfalls auch mehr als zwei Hebelstufen vorgesehen werden, wenn dies
erforderlich ist. Bei der dargestellten Ausführungsform fallen die Aktor-Mittelachse
m und die Stellglied-Mittelachse M zusammen, was in vielen Fällen erwünscht ist. Die
Mittelachsen m und M verlaufen dabei durch den zweiten Auflagebereich 36 und den sechsten
Auflagebereich 44. Ein bevorzugtes Übersetzungsverhältnis zwischen einer Auslenkung
des Aktors 10 und einer Auslenkung des Stellglieds 46 beträgt ungefähr 1:5. Ein Beispiel
für die Abmessungen der jeweiligen Hebelarme ist A1 = A2 = 2,4 mm und B1 = B2 = 3,6
mm.
[0028] Beim Fügen des ersten Gehäuseabschnitts 26 und des zweiten Gehäuseabschnitts 28 werden
das erste Federelement 16 und das zweite Federelement 18 derart vorgespannt beziehungsweise
positioniert, dass sie das erste Übertragungselement 14 in der gewünschten Weise führen
beziehungsweise lagern, und zwar ohne oder mit einem geringem Spiel, wodurch eine
definierte Lage beziehungsweise eng tolerierte Hubübersetzung sichergestellt wird.
[0029] Die Figuren 2A bis 2C veranschaulichen schematisch die Kräftegleichgewichte für das
erste Übertragungselement 14, das erste Federelement 16 und das zweite Federelement
18. Einander entsprechende, jedoch entgegengesetzt orientierte Kräfte sind jeweils
durch ein Apostroph gekennzeichnet. Das erste Federelement 16 übt eine erste Kraft
F1 auf das erste Übertragungselement 14 aus, wobei die erste Kraft F1 ungefähr senkrecht
zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 orientiert ist. Das zweite Federelement 18
übt eine zweite Kraft F2 auf das erste Übertragungselement 14 aus, die betragsmäßig
der Kraft F1 entspricht, jedoch entgegengesetzt orientiert ist. Weiterhin übt das
erste Federelement 16 mit seinem V-förmigen Abschnitt 50 eine fünfte Kraft F5 auf
die Führungsplatte 24 aus, die für das zweite Übertragungselement 22 vorgesehen ist.
Dabei wird bevorzugt, dass die auf die Führungsplatte 24 ausgeübte fünfte Kraft F5
durch die Federcharakteristik des ersten Federelements 16 bestimmt wird. In ähnlicher
Weise übt der V-förmige Abschnitt 50 des zweiten Federelements 18 eine sechste Kraft
F6 auf die Führungsplatte 24 und/oder auf das zweite Übertragungselement 22 aus.
[0030] Das erste Federelement 16 wird durch eine Vorspannkraft F3 im Kräftegleichgewicht
gehalten, wobei die Kraft F3 eine Kraftkomponente F3
y umfasst, die ungefähr parallel zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 verläuft,
und eine Kraftkomponente F3
x, die ungefähr senkrecht zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 verläuft.
[0031] In ähnlicher Weise wird das zweite Federelement 18 durch eine Vorspannkraft F4 im
Kräftegleichgewicht gehalten. Die Vorspannkraft F4 weist ebenfalls eine ungefähr parallel
zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 verlaufende Kraftkomponente F4
y und eine senkrecht zur Auslenkungsrichtung L des Aktors 10 verlaufenden Kraftkomponente
F4
x auf. Die Kraftkomponenten F3
y beziehungsweise F4
y entsprechen dabei betragsmäßig den Kräften F5' beziehungsweise F6'. Je nach Anwendung
kann auch auf die Ausübung der ersten und der zweiten Kraft F1, F2 verzichtet werden
und nur die Führungsplatte 24 durch die fünfte und die sechste Kraft F5, F6 auf den
zweiten Gehäuseabschnitt 28 vorgespannt werden. Dadurch wird ein Abheben der Führungsplatte
24 vom zweiten Gehäuseabschnitt vermieden.
[0032] Figur 3A zeigt eine Draufsicht auf die Federelemente der Figuren 1 sowie 2B und 2C
gemäß einer ersten Ausführungsform und Figur 3B zeigt eine Draufsicht auf die Federelemente
der Figuren 1 sowie 2B und 2C gemäß einer zweiten Ausführungsform.
[0033] Sowohl bei der Ausführungsform gemäß Figur 3A als auch bei der Ausführungsform gemäß
Figur 3B sind das erste Federelement 16 und das zweite Federelement 18 an einem im
Wesentlichen kreisringförmigen Träger befestigt oder, wie bevorzugt, einstückig mit
diesem gebildet. Den Darstellungen gemäß den Figuren 3A und 3B ist besonders gut zu
entnehmen, wie das erste Federelement 16 und das zweite Federelement 18 das erste
Übertragungselement 14 führen beziehungsweise lagern.
[0034] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 3A weist das zweite Federelement 18 eine vergleichsweise
geringe Breite b1 auf, die es ermöglicht, dass sich das erste Federelement 18 auf
dem zweiten Übertragungselement 22 (siehe Figur 1) abstützt.
[0035] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 3B weist das zweite Federelement 18 im Gegensatz
hierzu eine vergleichsweise große Breite b2 auf, die es ermöglicht, dass sich das
zweite Federelement 18 nicht auf dem zweiten Übertragungselement 22 sondern auf einer
Führungsplatte abstützt, beispielsweise auf der Führungsplatte 24 von Figur 1.
[0036] Figur 3C zeigt eine schematische Draufsicht auf die kreisförmige Führungsplatte 24
die eine Führungsausnehmung 51 aufweist, in der das zweite Übertragungselement 22
eingelegt und in der Lage zum Stellglied 46 und zum ersten Übertragungselement 14
mit engem Spiel ausgerichtet ist. Die Führungsausnehmung 51 ist im Wesentlichen an
die Außenkontur des zweiten Übertragungselementes 22 angepasst und dadurch ist die
Lage des zweiten Übertragungselementes 22 mit geringem Spiel festgelegt. Vorzugsweise
weist die Führungsausnehmung 51 zwei seitlich über die Kontur des zweiten Übertragungselementes
22 hinausragende Teilausnehmungen 52, 53 auf. Die Teilausnehmungen 52, 53 sind symmetrisch
und gegenüberliegend an zwei Längsseiten der Führungsausnehmung 51 ausgebildet. Über
die Teilausnehmungen 52, 53 kann das zweite Übertragungselement 22 seitlich mit einer
Zange angepackt und aus der Führungsausnehmung 51 beispielsweise für einem Austausch
herausgehoben werden. Auf der Führungsplatte 24 ist als gestrichelte Kreislinie 54
der Auflagebereich einer dritten Ausführungsform eines einteiligen Federelementes
55 angeordnet, das in Figur 3D schematisch dargestellt ist.
[0037] Figur 3D zeigt ein kreisscheibenförmiges drittes Federelement 55, das eine einteilige
Ausführung des ersten und des zweiten Federelementes 16, 18 darstellt und zur Führung
des ersten Übertragungselementes 14 und zur Vorspannung der Führungsplatte 24 dient.
Das dritte Federelement 55 weist eine Führungsöffnung 56 auf, in der das erste Übertragungselement
14 eingelegt und in der Lage ausgerichtet ist. Das Übertragungselement 14 ist mit
Spiel nach allen Richtungen in die Führungsöffnung 56 eingelegt. Vorzugsweise weist
die Führungsöffnung 56 die Außenkontur des ersten Übertragungselementes 14 auf, wobei
jedoch zwei an den Seitenkanten der Führungsöffnung 56 angeordnete Teilausnehmungen
52, 53 einander gegenüberliegend ausgebildet sein können, die eine Demontage des ersten
Übertragungselementes 14 erleichtern. Das dritte Federelement 55 weist einen leicht
nach oben geneigten kreisförmigen Randbereich 57 auf. Der Randbereich 57 dient zur
Anlage an den ersten Gehäuseabschnitt 26. Weiterhin weist das dritte Federelement
56 einen V-förmigen Abschnitt 50 der kreisförmig um die Mitte des dritten Federelementes
55 umläuft und zur Anlage auf die Führungsplatte 24 vorgesehen ist. Das dritte Federelement
55 ist beispielsweise aus einem Federstahlblech gestanzt und geformt.
[0038] Vorzugsweise weist der Randbereich 57 Ausnehmungen 58 aus. Die Ausnehmungen 58 sind
vorzugsweise halbkreisförmig ausgebildet und gleichmäßig um den Außenumfang des Randbereiches
57 angeordnet. Die Ausnehmungen 58 dienen dazu, dass bei einer gewünschten Federsteifigkeit
des dritten Federelementes 55, die von der Materialdicke des dritten Federelementes
55 abhängt, eine definierte Vorspannkraft über den V-förmigen Abschnitt 50 auf die
Führungsplatte 24 ausgeübt wird, die von der Materialdicke unabhängig ist. Die Ausnehmungen
58 können auch in anderen Formen ausgebildet sein.
[0039] Figur 3E zeigt einen schematischen Querschnitt durch das dritte Federelement 55.
[0040] Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen
offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein, wie sie in den Ansprüchen beschrieben
ist.
1. Vorrichtung zum Übertragen einer Auslenkung eines Aktors (10), insbesondere eines
Piezo-Aktors eines Einspritzventils, mit zumindest einer ersten Hebeleinrichtung (12),
die ein erstes Übertragungselement (14) aufweist, das die Auslenkung des Aktors (10)
überträgt,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Führung des ersten Übertragungselementes (14) ein Federelement (16, 55) vorgesehen
ist, dass das erste Übertragungselement (14) auf einer Platte (24) abgestützt ist,
dass das Federelement (16, 55) zwischen einem ersten Gehäuseabschnitt (26) und der
Platte (24) eingespannt ist, und dass das Federelement (16, 55) die Platte (24) gegen
einen zweiten Gehäuseabschnitt (28) vorspannt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (24) einen Anschlag für ein von dem Piezoaktor zu betätigendes Stellglied
(46) darstellt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte als Führungsplatte (24) ausgebildet ist, dass die Führungsplatte (24)
eine zweite Hebeleinrichtung mit einem zweiten Übertragungselement (22) in der Lage
ausrichtet, dass das zweite Übertragungselement (27) mit einem Auflagebereich (40)
auf dem zweiten Gehäuseabschnitt (28) und mit einem weiteren Auflagebereich (44) auf
dem Stellglied (46) aufliegt, dass das zweite Übertragungselement (22) mit dem ersten
Übertragungselement (14) zur Betätigung des Stellgliedes (46) in Wirkverbindung steht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (55) im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet ist und eine Führungsöffnung
(55) aufweist, in der das erste Übertragungselement (14) eingelegt und in der Lage
positioniert ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (55) einen kreisförmigen Randbereich (57) aufweist, der am ersten
Gehäuseabschnitt (26) anliegt, und dass der Randbereich (57) Ausnehmungen (58) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (55) einen umlaufenden, nach unten ausgewölbten Randbereich (50)
aufweist, der auf der Führungsplatte (24) aufliegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte als Führungsplatte (24) mit einer Kreisscheibenform ausgebildet ist, dass
die Führungsplatte (24) eine Ausnehmung (51) aufweist, in der das zweite Übertragungselement
(22) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Führung beziehungsweise Lagerung des ersten Übertragungselementes (14) ein zweites
Federelement (18) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (16, 55) und/oder das zweite Federelement (18) eine im Verhältnis
zur jeweils erzeugten Kraft flache Federkennlinie aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Aktor (10) ein erster Gehäuseabschnitt (26) und der ersten Hebeleinrichtung (12)
und/oder der zweiten Hebeleinrichtung (20) ein zweiter Gehäuseabschnitt (28) zugeordnet
ist, wobei der erste Gehäuseabschnitt (26) und der zweite Gehäuseabschnitt (28) über
zumindest eine ungefähr senkrecht zur Auslenkungsrichtung des Aktors verlaufende Dichtfläche
(30, 32) abgedichtet sind.
1. Device for transmitting the deflection of an actuator (10), especially of a piezo-actuator
of an injection valve, with at least one first lifting device (12) which features
a first transmission element (14) which transmits the deflection of the actuator (10),
characterized in that,
a spring element (16, 55) is provided for guidance of the first transmission element
(14), that the first transmission element (14) is supported on a plate (24) and that
the spring element (16, 55) is inserted between a first housing section (26) and the
plate (24) and that the spring element (16, 55) pre-tensions the plate (24) against
a second housing section (28).
2. Device according to claim 1, characterized in that the plate (24) represents a stop for an actuating element (46) to be actuated by
the piezo actuator.
3. Device according to one of claims 1 or 2,
characterized in that the plate is embodied as a guide plate (24), the guide plate (24) aligns the position
of a second lifting device with a second transmission element (22), that the second
transmission element (27) rests with a contact area (40) on the second housing section
(28) and with a further contact area (44) on the actuating element (46), that the
second transmission element (22) is effectively connected to the first transmission
element (14) for actuation of the actuation element (46).
4. Device according to one of claims 1 to 3,
characterized in that the spring element (55) is essentially embodied as a circular element and features
a guide opening (56) in which the first transmission element is inserted (14) and
positioned.
5. Device according to claim 4, characterized in that the spring element (55) features a circular edge area (57) which rests on the first
housing section (26), and that the edge area (57) features cutouts (58).
6. Device according to one of claims 4 or 5,
characterized in that the spring element (55) features a surrounding edge area (50) curved downwards which
rests on the guide plate (24).
7. Device according to one of claims 1 to 6,
characterized in that the plate is embodied as a guide plate (24) in the shape of a circular disk, that
the guide plate (24) features a cutout (51) in which the second transmission element
(22) is arranged.
8. The device according to claim 1 or 2,
characterized in that,
a second spring element (18) is provided for guidance or support respectively of the
first transmission element (14).
9. Device according to one of the previous claims,
characterized in that,
the spring element (16, 55) and/or the second spring element (18) has a flat spring
characteristic curve in relation to force created in each case.
10. Device according to one of the previous claims,
characterized in that,
a first housing section (26) is assigned to the actuator (10) and a second housing
section (28) is assigned to the first lifting device (12) and/or the second lifting
device (20), with the first housing section (26) and the second housing section (28)
being sealed using a sealing surface (30, 32) running at least roughly perpendicular
to the direction of deflection of the actuator.
1. Dispositif pour transmettre une excursion d'un actionneur (10), en particulier d'un
actionneur piézo-électrique d'un injecteur, comprenant au moins un premier dispositif
à levier (12) qui présente un premier élément de transmission (11) qui transmet l'excursion
de l'actionneur (10),
caractérisé
en ce qu'il est prévu un élément élastique (16, 55) pour le guidage du premier élément de transmission
(14), que le premier élément de transmission (14) prend appui sur une plaque (24),
que l'élément élastique (16, 55) est tendu entre un premier segment de boîtier (26)
et la plaque (24) et que l'élément élastique (16, 55) presse la plaque (24) contre
un second segment de boîtier (28) avec précontrainte.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque (24) représente une butée pour un organe de réglage (46) qui est actionné
par l'actionneur piézo-électrique.
3. Dispositif selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque est constituée par une plaque de guidage (24), que la plaque de guidage
(24) oriente un second dispositif de levier possédant un second élément de transmission
(22) dans son plan, que le second élément de transmission (27) repose par une zone
de portée (40) sur le second segment de boîtier (28) et sur l'organe de réglage (46)
par une autre zone de portée (44), et que le second élément de transmission (22) est
en liaison active avec le premier élément de transmission (14) pour l'actionnement
de l'organe de réglage (46).
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément élastique (55) est sensiblement de forme circulaire et présente une ouverture
de guidage (55) dans laquelle le premier élément de transmission (14) est emboîté
et positionné dans son plan.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément élastique (55) présente une zone marginale circulaire (57) qui est en contact
avec le premier segment de boîtier (26) et en ce que la zone (57) présente des évidements (58).
6. Dispositif selon une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément élastique (55) présente une zone marginale périphérique (50) bombée vers
le bas, qui repose sur la plaque de guidage (24).
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque est constituée par une plaque de guidage (24) possédant une forme de disque
circulaire, et que la plaque de guidage (24) présente un évidement (51) dans lequel
le second élément de transmission (22) est disposé.
8. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé
en ce qu'un second élément élastique (18) est prévu pour le guidage ou l'articulation, du premier
élément de transmission (14).
9. Dispositif selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisé
en ce que l'élément élastique (16, 55) et/ou le second élément élastique (18) présente(nt)
une caractéristique élastique plate par rapport à la force produite dans chaque cas.
10. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé
en ce qu'un premier segment de boîtier (26) est associé à l'actionneur (10) et qu'un second
segment de boîtier (28) est associé au premier dispositif à levier (12) et/ou au second
dispositif à levier (20), le premier segment de boîtier (26) et le second segment
de boîtier (28) étant rendus étanches au moyen d'au moins une surface d'étanchéité
(30, 32) s'étendant à peu près perpendiculairement à la direction d'excursion de l'actionneur.