[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Steckverbinders in
einem isolierenden Modulgehäuse eines Modulsteckers.
[0002] Eine derartige erfindungsgemäße Vorrichtung wird benötigt, um eine selbsthaltende
Arretierung eines Steckerverbinders in einem Modulgehäuse oder einem Gegenstecker
zu erreichen.
[0003] Die
US 6,264,504 B1 offenbart einen elektrischen Steckverbinder, der aus einem isolierenden Gehäuse 1
besteht. Das Gehäuse weist zwei Kammern auf, in welchen die Kontaktelemente des Steckverbinders
angeordnet sind. In den Kammern ist ein innerer metallischer Schild eingebracht, der
Federelemente mit Rastfedern umfasst. Über die Rastfedern wird ein passender Gegenstecker
in der Kammer festgeklemmt. Der Schild hat hier eine Doppelfunktion, er soll die Kontaktelemente
elektromagnetisch abschirmen und den Gegenstecker fixieren.
[0004] Die
US 2004/0029444 A1 zeigt ein Steckverbinder. Ein Bauteil des Steckverbinders besteht aus einer Doppel-USB-Buchse
mit angeschlossenem Kabel. Die Doppel-USB-Buchse wird in das Unterteil eines zweiteiligen
Gehäusekörpers mithilfe von Federelementen und daran angeformten Rastfedern fixiert.
Anschließend wird das Gehäuseoberteil mit dem Gehäuseoberteil verrastet. Die Federelemente
sind leitend mit der Außenhaut der USB-Buchsen und dem Gehäusekörper verbunden um
eine ausreichende elektromagnetische Schirmung des Steckverbinders sicherzustellen.
[0005] Es ist bekannt Steckverbinder in Modulgehäusen zu arretieren. Bekannte Arretierungsvorrichtungen
sind u. a. Verschraubungen, Haken, Klemmvorrichtungen oder Haltebügeln, die aber stets
mit entsprechenden manuellen Tätigkeiten verbunden.
Im Bereich der bürokommunikativen Schnittstellen ist aber zunehmend eine einfache
und für jeden Laien ausführbare Stecktechnik wünschenswert.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Befestigung
eines Steckverbinders der eingangs genannten Art dahingehend auszubilden, dass während
des Steckvorganges gleichzeitig eine Arretierung zwischen dem Steckverbinder und einem
dazu vorgesehenen Modul erfolgt.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Ansprüchen 2 - 5 angegeben.
[0009] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit dem
Steckvorgang dieser Steckverbindung gleichzeitig der Arretierungsvorgang zwischen
einem in einem Modul einzufügenden Steckverbinder erfolgt, ohne dass eine weitere
Tätigkeit durch eine ausführende Person nötig ist.
Bei diesen Steckverbindern sind keine exakten Vorgaben oder Anformungen für die Abmaße
der Stecker vorgesehen, die in der Regel als Konfektionsware mit umspritzten, vormontiertem
Kabel, wie z. B. bei sogenannte USB-Steckverbindern, geliefert werden.
In dem hier vorgesehenen Modulgehäuse zur Aufnahme eines derartigen Steckverbindergehäuses
sind vorteilhafterweise symmetrisch angeordnete Rastelemente vorgesehen, die eine
Rastfeder aufweisen, die in einem flachen Winkel in den Steckbereich des Modulgehäuses
hinein gerichtet sind und das Steckverbindergehäuse beidseitig fixieren.
Das Modulgehäuse wiederum ist in einem Rahmen eines mehrere Module aufnehmenden Modulsteckverbinders
verrastbar oder verschraubbar.
Beim Steckvorgang gleitet die in Steckrichtung ausgerichtete Rastfeder zunächst vorteilhaft
an den Schmalseiten im Steckbereich des Steckverbindergehäuses entlang, verhakt jedoch
sofort in der relativ weichen Gehäusewandung des Steckbereiches, sobald versucht wird,
den Steckverbinder wieder zurückzuziehen.
Vorteilhaft ist weiterhin, dass die in ihren Außenabmaßen weitgehend ungenormten Steckverbindergehäuse
eine gewisse Bandbreite aufweisen können, um dennoch in dem Modulgehäuse arretiert
werden zu können.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht auf ein geschnittenes Modulgehäuse,
- Fig. 2
- einen teilweise gesteckter Steckerverbinder in dem Modulgehäuse und,
- Fig. 3
- ein einzelnes Federelement.
[0011] In der Fig. 1 ist in einer perspektivischen Ansicht ein aufgeschnittenes Modulgehäuse
10 gezeigt.
An den Außenkanten sind jeweils Rasthaken 6 angeformt, mittels derer das Modulgehäuse,
neben weiteren aneinanderreihbaren Modulgehäusen, in einem Rahmen eines Modularsteckverbinders
(hier nicht gezeigt) einrastbar ist.
Das Modulgehäuse 10 weist einen Steckbereich 11 auf sowie eine Öffnung 12, durch die
ein gesteckter Steckverbinder 1 hindurchragt, um mit einem Gegenstecker zu kontaktieren.
Ein hierbei verwendeter Steckverbinder 1 wird zusammen mit einem elektrischen Kabel
8 als bereits fertig konfektionierte Kabelverbindung geliefert. Die Kabelverbindung
wird aus dem Steckverbinder 1, bestehend aus einem Steckverbindergehäuse 2, mit einem
Steckbereich 3 und dem angeschlossenen Kabel 4 gebildet.
Der Steckbereich 3 wird von den verschiedenen Steckerproduzenten zwar in einer gewissen
Bandbreite, jedoch mit unterschiedlichen Abmaßen geliefert, so dass für die Fixierung
eines Steckverbinders nur eine variabel ausgelegte Arretierungsvorrichtung zweckmäßig
ist.
Eine derartige Arretierungsvorrichtung ist im Steckbereich 11 des Modulgehäuses vorgesehen,
wobei in den Schmalseiten des Modulgehäuses jeweils mindestens eine Rastfeder 16'
- in eine Vertiefung 14 im Boden des Modulgehäuses hineinreichend - angeformt ist.
Hier sind beidseitig des Steckbereiches zwei hintereinander gestaffelt, angeformte
Rastfedern 16' vorgesehen, die mit ihren Enden 17', etwa in einem Winkel von 45° von
der Wand in Steckrichtung, in den Steckbereich 11 hinein ausgerichtet sind.
[0012] Beim Einstecken des Steckverbindergehäuses 2 in das Modulgehäuse 10 gleiten die Federenden
17' zunächst an den Gehäuseschmalseiten im Steckbereich 5 entlang, entfalten jedoch
eine verkeilende Wirkung beim Zurückziehen des Steckverbinders.
[0013] In der Fig. 2 ist in einer perspektivischen Ansicht ein Steckverbinder 1 gezeigt,
der bereits teilweise in ein Modulgehäuse 10 eingefügt ist, das in einem Schnitt dargestellt
ist.
Bei diesem Modul ist eine Variante der in Fig. 1 dargestellten Arretierungsvorrichtung
vorgesehen, wobei im Steckbereich 11 zwei gegenüberliegende Federelemente15 angeordnet
sind, die jeweils mit einer Rastfeder 16, bzw. mit deren Ende 17 in den Steckbereich
11 weisen.
Die Federelemente 15 sind mit ihren Enden 19 in Schlitzen 13 fixiert und werden durch
eine einseitig ausgeführte Einsatzöffnung 14 in das Modulgehäuse unverlierbar eingesetzt.
[0014] Beim weiteren Einschieben des Steckverbinders 1 in das Modulgehäuse 10, bis der Steckbereich
3 des Steckverbindergehäuses in die Öffnung 12 im Modulgehäuse hineinreicht, gleiten
die Schmalseiten des Steckverbindergehäuses an den Rastfedern 16 entlang und aufgrund
der Ausrichtung der Rastfedern in Steckrichtung wird ein Zurückgleiten des Steckverbinders
verhindert.
[0015] In der Fig. 3 ist das Federelement 15 gezeigt, das eine leichte U-förmige Wölbung
aufweist und aus dessen Zentrum eine dreiseitig freigestellte Rastfeder 16 hervorsteht.
Die Rastfeder ist zunächst in die Wölbung des Federelementes hineingeformt, ragt jedoch
mit dem Federende 17 entgegen der Wölbung aus der ausgeschnittenen Öffnung 18 hervor.
Die Wölbung ist erforderlich, um das Rastelement mit einer gewissen Spannung innerhalb
der Schlitze 13 im Modul 10 zu halten.
[0016] Für eine Demontage des Steckerverbinders müssen die Rastfedern 16 jedoch von außen
zurückgebogen werden, in dem durch Einstecken eines flachen Werkzeuges in die Bodenöffnung
14 im Modulgehäuse10 die Rastfedern zurückzubiegen sind.
Dieser Aufwand ist jedoch in durchaus gerechtfertigt, da diese Steckverbinder innerhalb
eines mit mehreren Modulsteckern ausgerüsteten Systemsteckers eingebunden sind und
in der Regel nur bei der Montage eines neuen Systems bestückt werden, ansonsten durch
eine Trennung der beiden Hälften des Modulsteckers auch die darin gehaltenen Steckverbinder
voneinander getrennt sind.
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Steckverbindergehäuses (2) eines Steckverbinders
(1) in einem isolierenden Modulgehäuse (10) eines Modulsteckers,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Modulgehäuse (10) ein Steckbereich (11) vorgesehen ist, und dass im Steckbereich
(11) mindestens ein Federelement mit integrierter Rastfeder (16, 16') angeordnet ist,
und dass das Federende (17, 17') der Rastfeder (16, 16'), in Steckrichtung ausgerichtet, in
den Steckbereich (11) hineinragt,
so dass beim Einstecken des Steckverbindergehäuses (2) in das Modulgehäuse (10) die
Federenden (17, 17') zunächst an den Gehäuseschmalseiten im Steckbereich (5) entlanggleiten,
und eine verkeilende Wirkung beim Zurückziehen des Steckverbinders entfalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastfeder (16') im Steckbereich (11) am Modulgehäuse (10) angeformt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Rastfeder (16) in einem flachen, U-förmigen Federelement (15) integriert ist,
wobei die Rastfeder mit Ihrem Ende (17) entgegen der U-Form aus dem Federelement hervorragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Federelement (15) in Schlitzen (13) im Steckbereich (11) des Modulgehäuses (10)
eingefügt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass im Bodenbereich des Modulgehäuses mindestens eine Öffnung 14 vorgesehen ist.
1. A device for fastening a plug connector housing (2) of a plug connector (1) in an
insulating module housing (10) of a module plug,
characterized in that
a plug-in portion (11) is provided in the module housing (10),
and that at least one spring member with an integrated detent spring (16, 16') is
arranged in the plug-in portion (11),
and that the spring end (17, 17') of the detent spring (16, 16'), oriented in the
plug-in direction, protrudes into the plug-in portion (11),
so that when the plug connector housing (2) is inserted into the module housing (10),
the spring ends (17, 17') at first slide along the narrow sides of the housing in
the plug-in portion (5) and develop a wedging effect when the plug connector is pulled
back.
2. The device according to claim 1, characterized in that
the detent spring (16') is integrally molded with the module housing (10) in the plug-in
portion (11).
3. The device according to claim 1, characterized in that
the detent spring (16) is integrated in a flat, U-shaped spring member (15), the end
(17) of the detent spring protruding from the spring member contrary to the U-shape.
4. The device according to claim 1 and 3, characterized in that
the spring member (15) is inserted in slots (13) in the plug-in portion (11) of the
module housing (10).
5. The device according to claim 1, characterized in that
at least one opening (14) is provided in the bottom portion of the module housing.
1. Dispositif de fixation d'un boîtier (2) de connecteur à fiches d'un connecteur à fiches
(1) dans un boîtier de module (10) isolant d'une fiche mâle de module,
caractérisé en ce que
une zone d'enfichage (11) est prévue dans le boîtier de module (10),
et en ce qu'au moins un élément ressort avec un ressort d'arrêt (16, 16') intégré est agencé dans
la zone d'enfichage (11),
et en ce que l'extrémité de ressort (17, 17') du ressort d'arrêt (16, 16'), orientée selon le
sens d'enfichage, fait saillie dans la zone d'enfichage (11),
de telle sorte que lors de l'enfichage du boîtier (2) de connecteur à fiches dans
le boîtier de module (10), les extrémités de ressort (17, 17') glissent tout d'abord
le long des petits côtés du boîtier dans la zone d'enfichage (5) et développent un
effet de calage lors d'un mouvement de retrait du connecteur à fiche.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le ressort d'arrêt (16') est moulé avec le boîtier de module (10) dans la zone d'enfichage
(11).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
le ressort d'arrêt (16) est intégré dans un élément ressort (15) plat en forme de
U, l'extrémité (17) du ressort d'arrêt faisant saillie hors de l'élément ressort à
l'encontre de la forme en U.
4. Dispositif selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que
l'élément ressort (15) est inséré dans des fentes (13) dans la zone d'enfichage (11)
du boîtier de module (10).
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
au moins une ouverture (14) est prévue dans la zone de fond du boîtier de module.