[0001] Die Erfindung betrifft zunächst eine Dampfbügelvorrichtung mit einem Bügelbrett,
das eine luft- oder dampfdurchlässige Bügelfläche aufweist, einem Dampferzeuger und
einer Luftblasvorrichtung, einem mit dem Dampferzeuger verbundenen Bügeleisen und
einem Traggestell, wobei in der Dampfbügelvorrichtung zugeordnet einem im Bügelbetrieb
erwärmten Abschnitt ein Duftspender angeordnet ist mit erhöhter Duftabgabe aufgrund
der Erwärmung.
[0002] Eine Dampfbügelvorrichtung der in Rede stehenden Art ist aus der DE 102 04 745 A1
bekannt. Der Inhalt dieser Patentanmeldung wird hiermit vollinhaltlich in die Offenbarung
vorliegender Erfindung mit einbezogen, auch zu dem Zwecke, Merkmale dieser Patentanmeldung
in Ansprüche vorliegender Erfindung mit einzubeziehen. Weiter ist es bspw. aus der
US 2003/0136035 A1 bekannt, einer Dampfbügelvorrichtung einen Duftspender zuzuordnen.
[0003] Im Hinblick auf den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik
der Erfindung darin gesehen, das Bügeln mit einer derartigen Dampfbügelvorrichtung
angenehmer zu gestalten.
[0004] Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruchs
1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die Dampfbügelvorrichtung einen in einem
abnehmbaren Bügelbrettabschnitt angeordneten Dampferzeuger aufweist und dass der Duftspender
zugeordnet dem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt angeordnet ist. Zufolge dieser erfindungsgemäßen
Ausgestaltung ist eine an das Bügeln gekoppelte Beduftung des Raumes erreicht, welche
Beduftung vorzugsweise an eine Inbetriebnahme der Dampfbügelvorrichtung gekoppelt
ist. Damit der Duft nur im Bügelbetrieb freigesetzt wird, ist eine geeignete Stelle
für den Duftspender mit erhöhter Temperatur gewählt. So erweist es sich weiter von
Vorteil, wenn der Duftspender in dem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt - bevorzugt in
unmittelbarer Nähe zum Dampferzeuger - angeordnet ist. Zufolge dieser Ausgestaltung
ist die Anordnung und ein Wechsel des Duftspenders vereinfacht. Hierzu ist der den
Duftspender tragende Bügelbrettabschnitt aus der Dampfbügelvorrichtung zu entnehmen,
wonach der Durftspender zum Wechsel freiliegt. In der Betriebsstellung bzw. in der
eingeschobenen Stellung des Bügelbrettabschnittes befindet sich der Duftspender in
einer Verstecktlage, so dass dieser auch gegen mechanische Einwirkung von außen geschützt
ist. Denkbar ist auch eine Lösung, bei welcher der Duftspender in einem Aufnahmeteil
für den abnehmbaren Bügelbrettabschnitt angeordnet ist. Weiter alternativ wird vorgeschlagen,
dass der abnehmbare Bügelbrettabschnitt in die Aufnahme des Bügelbretts mit einem
Eintauchabschnitt einzuführen ist und dass der Duftspender an dem Eintauchabschnitt
angeordnet ist. Wie bereits angedeutet, wird bevorzugt, dass der Duftspender unmittelbar
an oder in unmittelbarer Umgebung zu dem Dampferzeuger angeordnet ist, so dass nach
einer Inbetriebnahme des Dampferzeugers und der damit einhergehenden Erhöhung der
umgebenden Lufttemperatur der Duftspender aktiviert wird. Die bei erhöhter Temperatur
freigesetzten Düfte können im Raum noch dadurch besser verteilt werden, indem der
Duftspender von einer unmittelbar durch die Dampfbügelvorrichtung erzeugten Luftströmung
beaufschlagt ist. Hierzu ist, wie aus der eingangs erwähnten Patentanmeldung bekannt,
ein unterseitig des Bügelbretts vorgesehener Ventilator angeordnet, welcher den aus
dem Bügeleisen austretenden Wasserdampf bevorzugt durch die Bügelfläche saugt. Die
damit einhergehende Luftströmung verwirbelt zugleich die freigesetzten Düfte, dies
gegebenenfalls unter gleichzeitiger Duftanreicherung des aus dem Bügeleisen austretenden
Dampfes. Das Freisetzen der ätherischen Öle erst bei Überschreiten eines bestimmten
Temperaturniveaus kann durch Abstimmung der ätherischen Öle aber auch durch eine entsprechende
Wahl der Membranabdeckung erreicht sein. So ist vorgesehen, dass der Duftspender aus
einem mit ätherischen Ölen getränkten Aufnahmestoff besteht. Weiter sind diese ätherischen
Öle so ausgewählt, dass diese erst bei gegenüber Raumtemperatur erhöhter Temperatur
deutlich freigesetzt werden. So wird auch bei einer Inbetriebnahme der Dampfbügelvorrichtung
nach längerer Standzeit über den Duftspender der Raum beduftet. Die Einstellung der
ätherischen Öle ist so gewählt, dass bei üblicher Raumtemperatur kein oder nur ein
nicht wahrnehmbarer Anteil freigesetzt wird. Der mit den ätherischen Ölen getränkte
Aufnahmestoff ist bevorzugt ein Vlies oder ein Schaumstoff, welcher Aufnahmestoff
des Weiteren auf einem Trägerteil angeordnet ist. Letzterer besteht bevorzugt aus
einem ölundurchlässigen, beschichteten Karton oder weiter beispielsweise aus einem
Kunststoffträgerteil. Der Aufnahmestoff ist von einer nicht zerstörungsfrei entfernbaren
Membranabdeckung überdeckt. Bevorzugt ist diesbezüglich, dass eine für den Duftstoff
durchlässige Membranabdeckung vorgesehen ist, welche aus einem beschichteten und gegebenenfalls
eingefärbten Pappe-/Papierteil bestehen kann. Denkbar ist auch eine Lösung, bei welcher
die Membranabdeckung aus einer Kunststoffmembran besteht. Zur einfachen Festlegung
des Duftspenders an der Dampfbügelvorrichtung wird vorgeschlagen, dass das Trägerteil
mit einem Abschnitt der Dampfbügelvorrichtung klebe- und/oder clips- und/oder einschub-
und/oder rastverbunden ist. Bei einer Klebeverbindung ist die genaue Positionierung
des Duftspenders dem Benutzer freigestellt. Ist eine mechanische Verbindung durch
Clipsen, Einschieben oder Verrasten vorgesehen, so ist geräteseitig eine entsprechende
Duftteil-Aufnahme ausgebildet, womit die Positionierung des Duftteils geräteseitig
vorgegeben ist. Wesentlich ist hinsichtlich der gewählten Verbindung, dass diese durch
den Benutzer in einfachster Weise zum Wechsel eines verbrauchten Duftspenders aufgehoben
werden kann. Auf der dem Aufnahmestoff abgewandten Seite des Trägerteils ist eine
Befestigungsausbildung vorgesehen, welche zur mechanischen Verbindung angepaßt ist
an die Aufnahmeausbildung in dem im Bügelbetrieb erwärmten Abschnitt der Dampfbügelvorrichtung.
Zur Klebeverbindung besteht die Befestigungsausbildung aus einem Klebstoff, welcher
weiter bevorzugt ein druckempfindlicher Klebstoff ist, dessen Klebeeigenschaften durch
die erhöhte Temperatur im Betrieb der Dampfbügelvorrichtung nicht negativ beeinflußt
werden.
[0005] Die Erfindung betrifft des Weiteren einen Duftspender für eine Dampfbügelvorrichtung,
beispielsweise eine Dampfbügelvorrichtung nach der eingangs erwähnten DE 102 04 745
A1. Um ein an das Bügeln gekoppeltes Beduften des Raumes zu erreichen, sind Bügelwässer
bekannt. Diese eignen sich jedoch nicht für Bügelvorrichtungen, da durch die hohen
Temperaturen Parfümöle oder dergleichen zerstört werden. Des Weiteren sind Raumbedufter
bekannt, welche jedoch nicht direkt an das Bügeln gekoppelt sind. Im Hinblick auf
den bekannten Stand der Technik wird eine technische Problematik der Erfindung darin
gesehen, einen Duftspender der in Rede stehenden Art anzugeben, welcher sich in besonderer
Weise dazu eignet, das Bügeln, insbesondere das Bügeln mit einer Dampfbügelvorrichtung
angenehmer zu gestalten. Diese Problematik ist zunächst und im Wesentlichen durch
einen, auf einem Trägerteil angebrachten, mit ätherischen Ölen getränkten Aufnahmestoff
gelöst. Zufolge dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist in vorteilhafter Weise
eine an das Bügeln mittels einer Dampfbügelvorrichtung gekoppelte Beduftung des Raumes
erreicht. Der Aufnahmestoff besteht bevorzugt aus einem Vlies oder einem Schaumstoff.
Um die ätherischen Öle bevorzugt nur beim Betrieb der Dampfbügelvorrichtung austreten
zu lassen, ist vorgesehen, dass die ätherischen Öle so ausgewählt sind, dass diese
erst bei gegenüber Raumtemperatur erhöhter Temperatur deutlich freigesetzt werden.
In vorteilhafter Weise ist der Aufnahmestoff auf einem Trägerteil angeordnet, wobei
Letzteres bevorzugt aus einem Pappe-/Papierteil besteht. In vorteilhafter Weise ist
dieses Öl undurchlässig beschichtet. Der Duftspender kann zum Ankleben und/oder Anclipsen
und/oder Einschieben und/oder Verrasten an der Dampfbügelvorrichtung ausgebildet sein,
wozu auf der dem Aufnahmestoff abgewandten Seite des Trägerteils eine Befestigungsausbildung
vorgesehen ist. Diese ist bei einer mechanischen Verbindungslösung entsprechend ausgeformt.
Auch kann die Befestigungsausbildung aus einem Klebstoff bestehen, wobei bevorzugt
der Klebstoff ein druckempfindlicher Klebstoff ist. So kann das Trägerteil rückseitig,
das heißt auf der dem Aufnahmestoff abgewandten Seite mit einer Klebstoffschicht versehen
sein, welche zum Schutze der Klebefläche zunächst abgedeckt ist, so beispielsweise
mittels einer Silikonfolie. Der Aufnahmestoff ist von einer Membranabdeckung überdeckt,
wobei bevorzugt eine für den Duftstoff durchlässige Membranabdeckung vorgesehen ist.
Diese kann aus einem Pappe-/Papierteil oder auch aus einer Kunststoffmembran bestehen.
Der so gebildete Duftspender kann zur Bevorratung in einem versiegelten, bevorzugt
aus einem aromadichten Verbundpackstoff bestehenden Schlauchbeutel eingeschweißt sein.
[0006] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen, welche lediglich
Ausführungsbeispiele darstellen, näher erläutert.
[0007] Es zeigt:
- Fig.1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung mit
einem Bügelbrett und einem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt;
- Fig. 2
- den Bügelbrettabschnitt in einer perspektivischen Einzeldarstellung mit einem angeordneten
Duftspender;
- Fig. 3
- eine partiell aufgebrochene Darstellung einer Aufnahme der Dampfbügelvorrichtung bei
eingesetztem Bügelbrettabschnitt;
- Fig. 4
- den erfindungsgemäßen Duftspender in einer partiell aufgebrochenen Ansicht;
- Fig. 5
- den Schnitt gemäß der Linie V - V in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung gemäß der Darstellung in Fig. 5, jedoch eine alternative Ausführungsform
betreffend;
- Fig. 7
- eine weitere Ausführungsform in einer Schnittdarstellung gemäß Fig. 5;
- Fig. 8
- eine Ansichtsdarstellung des in einer Schlauchfolie eingeschweißten Duftspenders und
- Fig. 9
- den Schnitt gemäß der Linie IX - IX in Fig. 8.
[0008] Figur 1 zeigt eine Dampfbügelvorrichtung 1, mit einem, ein Bügelbrett 2 tragenden
Gestell 3.
[0009] Die Brettfläche 4 des mit dem Gestell 3 verbundenen Bügelbretts 2 ist, wie aus der
Darstellung in Figur 3 zu erkennen, dampf- und luftdurchlässig ausgebildet. Diese
Brettfläche 4 ist überspannt von einem, bevorzugt mit einem Schaumstoffmaterial kaschierten
Überzug 5.
[0010] Unterseitig weist das Bügelbrett an dem, in üblicher Weise verjüngten Ende gegenüberliegenden
Ende eine Aufnahme 6 auf, welche seitlich und nach unten geschlossen, jedoch nach
oben zur luft- und dampfdurchlässigen Brettfläche 4 hin offen ausgebildet ist.
[0011] In diese Aufnahme 6 ist ein Bügelbrettabschnitt 7 einführbar. Dieser, eine Technikeinheit
ausbildende Bügelbrettabschnitt 7 besitzt einen, in die Aufnahme 6 einzuführenden
Eintauchabschnitt 8, welcher zu seinem freien Ende 9 hin verjüngend ausgebildet ist.
[0012] Im Eintauchabschnitt 8 des Bügelbrettabschnitts 7 ist eine, durch einen Ventilator
10 gebildete Luftblasvorrichtung 11 angeordnet, zum Absaugen bzw. Anblasen über die
gesamte Bügelbretttiefe.
[0013] Der schubladenartig mittels des Eintauchabschnitts 8 in die Aufnahme 6 einschiebbare
Bügelbrettabschnitt 7 ist in der Aufnahme 6 rastgehaltert.
[0014] In dem frei auskragenden Bereich des Bügelteilabschnitts 7 ist eine Aufbewahrungskammer
12 für ein Bügeleisen 13 vorgesehen, welche Aufbewahrungskammer 12 in Betriebsstellung
gemäß Figur 1 überdeckt ist von einem verschwenkbaren Deckel 14, welcher einen Teil
der Brettfläche ausbildet. Auch dieser Deckel 14 ist Bestandteil des abnehmbaren Bügelbrettabschnitts
7.
[0015] Zwischen der Aufbewahrungskammer 12 und der Luftblasvorrichtung 11 ist des Weiteren
in dem Bügelbrettabschnitt 7 ein nicht näher dargestellter Dampferzeuger 15 aufgenommen,
zur Dampfversorgung des, eine Dampf- und Elektroleitung 13' aufweisenden und an den
Bügelbrettabschnitt 7 angeschlossenen Bügeleisens 13.
[0016] Um das Bügeln angenehmer zu gestalten, indem mit dem Bügeln eine Beduftung des Raumes
gekoppelt ist, ist erfindungsgemäß ein in Fig. 4 in einer Einzeldarstellung in Ansicht
gezeigter Duftspender 16 vorgesehen. Dieser ist, wie aus der Schnittdarstellung in
Fig. 5 zu erkennen, sandwichartig aufgebaut, wobei zunächst ein aus einem beschichteten,
ölundurchlässigen Karton bestehendes Trägerteil T vorgesehen ist. Dieses weist in
der dargestellten Ausführungsform eine Breite b
T von 75 mm und eine Länge l
T von ca.104 mm auf. Einer Fläche des Trägerteils T zugeordnet ist auf diesem ein mit
ätherischen Ölen getränkter Aufnahmestoff A angeordnet. Dieser Aufnahmestoff A ist
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel im Grundriss quadratisch ausgebildet mit
Kantenmaßen b
A und l
A von ca. 55 mm. Die Anordnung des Aufnahmestoffes A auf dem Trägerteil T ist mittig
gewählt.
[0017] Der Aufnahmestoff A ist im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Vliesapplikator. Denkbar
ist auch die Ausbildung des Aufnahmestoffes A aus einem Schaumstoff.
[0018] Der Aufnahmestoff A ist getränkt mit ätherischen Ölen, so bevorzugt mit 1000 bis
1500 mg.
[0019] Eine Membranabdeckung M überdeckt den Aufnahmestoff A, wobei die Membranabdeckung
M aus einer Kunststoffmembran bestehen kann. Bevorzugt wird diesbezüglich eine Papiermembran
mit Breiten- und Längenmaßen entsprechend denen des Trägerteils T. Die Membranabdeckung
M ist beschichtet. Des Weiteren ist diese den Aufnahmestoff A überdeckend relativ
großflächig, den Aufnahmestoff A umfassend, mit dem Trägerteil T befestigt, beispielsweise
verklebt. Jedenfalls ist die Befestigung so gewählt, dass die Membranabdeckung M nicht
ohne Zerstörung derselben entfernt werden kann.
[0020] Die in dem Aufnahmestoff A gespeicherten ätherischen Öle und die Membranabdeckung
M sind so eingestellt, dass die ätherischen Öle erst bei gegenüber einer üblichen
Raumtemperatur erhöhter Temperatur deutlich freigesetzt werden, so dass die ätherischen
Öle erst bei gezielter Wärmebeaufschlagung des Duftspenders 16 freigegeben werden.
[0021] Unterseitig, das heißt auf der dem Aufnahmestoff A abgewandten Seite des Trägerteils
T ist eine Befestigungsausbildung 18 zur Befestigung im Bereich des Dampferzeugers
15 vorgesehen, welche Befestigungsausbildung in dem in den Fig. 4 und 5 gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Klebstoffschicht 18 aus einem druckempfindlichen Klebstoff
ist. Diese Klebstoffschicht 18 kann des Weiteren ein doppelseitiges Klebeband sein.
[0022] Um die ätherischen Öle gezielt durch Wärmebeaufschlagung freizusetzen, ist der Duftspender
16, wie aus den Darstellungen in den Fig. 2 und 3 zu erkennen, an dem abnehmbaren
Bügelbrettabschnitt 7 angeordnet, so weiter in unmittelbarer Umgebung des in dem Bügelbrettabschnitts
7 angeordneten Dampferzeugers 15. Die im Bügelbetrieb erzeugte Strahlungswärme des
Dampferzeugers 15 reicht zur Aktivierung des Duftspenders 16 aus.
[0023] Die Beduftung des Raumes wird durch den zum Dampferzeuger 15 benachbarten Ventilator
10 unterstützt, so dass über die hierbei erzeugte Luftströmung eine optimale Verteilung
erreicht wird.
[0024] Die Schnittdarstellungen in den Fig. 6 und 7 zeigen alternative Befestigungsmöglichkeiten
des Duftspenders 16. So kann gemäß der Darstellung in Fig. 6 die Befestigungsausbildung
7 auch zum Einschieben in eine entsprechend ausgestaltete Schubaufnahme 19 im Bereich
des Bügelbrettabschnitts 7 gebildet sein.
[0025] Weiter alternativ, wie in Fig. 7 dargestellt, kann die Befestigungsanbindung 17 auch
in Form von, in entsprechende Rastausnehmungen 20 des Bügelbrettabschnittes 7 eingreifenden
Rastzungen 21 gebildet sein.
[0026] Die Fig. 9 und 10 zeigen den Duftspender 16 in der Bevorratungslage, in welcher der
Duftspender 16 in einem Schlauchbeutel S aus aromadichtem Verbundpackstoff eingeschweißt
ist. Der Schlauchbeutel S weist im Grundriss gemäß der Darstellung in Fig. 8 ein gegenüber
dem Grundriss des Trägerteils T erweitertes Erstreckungsmaß auf, so in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine Breite bs von ca. 85 mm und eine Länge ls von 130 mm.
[0027] Im Bereich der beiden Schmalrandkanten ist der Schlauchbeutel S zum aromadichten
Verschluss verschweißt. Die Schweißnähte sind mit den Bezugszeichen 22 versehen.
[0028] In dieser Bevorratungslage ist die in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehene Klebstoffschicht
18 des Duftspenders 16 von einer Silikonfolie 23 überdeckt.
[0029] Durch die erfindungsgemäße Lösung ist eine Kopplung der Duftentwicklung an das Bügeln
durch die Temperatur des Bügelsystems ohne Beeinflussung anderer Parameter wie Bügelwasser,
Volumenstrom etc. erreicht.
[0030] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung
der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Dampfbügelvorrichtung (1) mit einem Bügelbrett (2), das eine luft- oder dampfdurchlässige
Bügelfläche aufweist, einem Dampferzeuger (15) und einer Luftblasvorrichtung (11),
einem mit dem Dampferzeuger (15) verbundenen Bügeleisen (13) und einem Traggestell
(3), wobei in der Dampfbügelvorrichtung (1) zugeordnet einem im Bügelbetrieb erwärmten
Abschnitt ein Duftspender (16) angeordnet ist mit erhöhter Duftabgabe aufgrund der
Erwärmung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfbügelvorrichtung (1) einen in einem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt (7)
angeordneten Dampferzeuger (15) aufweist und dass der Duftspender (16) zugeordnet
dem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt (7) angeordnet ist.
2. Dampfbügelvorrichtung nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) in dem abnehmbaren Bügelbrettabschnitt (7) angeordnet ist.
3. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) in einem Aufnahmeteil (6) für den abnehmbaren Bügelbrettabschnitt
(7) angeordnet ist.
4. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Bügelbrettabschnitt (7) in die Aufnahme (6) des Bügelbretts (2) mit
einem Eintauchabschnitt (8) einzuführen ist und dass der Duftspender (16) an dem Eintauchabschnitt
(8) angeordnet ist.
5. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) unmittelbar an oder in unmittelbarer Umgebung zu dem Dampferzeuger
(15) angeordnet ist.
6. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) von einer unmittelbar durch die Dampfbügelvorrichtung (1) erzeugten
Luftströmung beaufschlagt ist.
7. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) aus einem mit ätherischen Ölen getränkten Aufnahmestoff (A)
besteht.
8. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die ätherischen Öle so ausgewählt sind, dass diese erst bei gegenüber Raumtemperatur
erhöhter Temperatur deutlich freigesetzt werden.
9. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) ein Vlies oder ein Schaumstoff ist.
10. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) auf einem Trägerteil (T) angeordnet ist.
11. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) von einer Membranabdeckung (M) überdeckt ist.
12. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass eine für den Duftstoff durchlässige Membranabdeckung (M) vorgesehen ist.
13. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranabdeckung (M) aus einem Pappe-/Papierteil besteht.
14. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranabdeckung (M) aus einer Kunststoffmembran besteht.
15. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (T) mit einem Abschnitt der Dampfbügelvorrichtung (1) klebe- und/oder
clips- und/oder einschub- und/oder rastverbunden ist.
16. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Aufnahmestoff (A) abgewandten Seite des Trägerteils (T) eine Befestigungsausbildung
(17) vorgesehen ist.
17. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsausbildung (17) aus einem Klebstoff besteht.
18. Dampfbügelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff ein druckempfindlicher Klebstoff ist.
19. Duftspender (16) für eine Dampfbügelvorrichtung (1), gekennzeichnet durch einen, auf einem Trägerteil (T) angebrachten, mit ätherischen Ölen getränkten Aufnahmestoff
(A).
20. Duftspender nach Anspruch 19 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) aus einem Vlies oder einem Schaumstoff besteht.
21. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 20 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die ätherischen Öle so ausgewählt sind, dass sie erst bei gegenüber Raumtemperatur
erhöhter Temperatur deutlich freigesetzt werden.
22. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 21 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) auf einem Trägerteil (T) angeordnet ist.
23. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 22 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (T) aus einem Pappe-/Papierteil besteht.
24. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 23 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (T) aus einer Aluminiumfolie besteht.
25. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 24 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der Duftspender (16) zum Ankleben und/oder Anclipsen und/oder Einschieben und/oder
Verrasten an der Dampfbügelvorrichtung (1) ausgebildet ist.
26. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 25 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Aufnahmestoff (A) abgewandten Seite des Trägerteils (T) eine Befestigungsausbildung
(17) vorgesehen ist.
27. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 26 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsausbildung (17) aus einem Klebstoff besteht.
28. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 27 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff ein druckempfindlicher Klebstoff ist.
29. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 28 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmestoff (A) von einer Membranabdeckung (M) überdeckt ist.
30. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 29 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass eine für den Duftstoff durchlässige Membranabdeckung (M) vorgesehen ist.
31. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 30 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Membranabdeckung (M) aus einem Pappe-/Papierteil besteht.
32. Duftspender nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 31 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Membranabdeckung (M) aus einer Kunststoffmembran besteht.