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(11) |
EP 1 596 988 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Anmeldetag: 23.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/001761 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/076071 (10.09.2004 Gazette 2004/37) |
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| (54) |
DÜSENANORDNUNG
NOZZLE ASSEMBLY
ENSEMBLE BUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.02.2003 DE 10308299
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.2005 Patentblatt 2005/47 |
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Patentinhaber: |
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- Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung
der Wissenschaften e.V.
80539 München (DE)
- Georg-August-Universität Göttingen
37073 Göttingen (DE)
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Erfinder: |
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- FAUBEL, Manfred
37124 Rosdorf (DE)
- WOLF, Detlef
37170 Uslar (DE)
- TROE, Jürgen
37085 Göttingen (DE)
- CHARVAT, Ales
37077 Göttingen (DE)
- ABEL, Bernd
37127 Dransfeld (DE)
- ASSMANN, Jens
68165 Mannheim (DE)
- LUGOVOI, Eugene
37077 Göttingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Beier, Ralph |
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v. Bezold & Sozien
Akademiestrasse 7 80799 München 80799 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 531 780 GB-A- 2 330 163 US-A- 3 393 988
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DE-B- 1 057 024 US-A- 2 683 627 US-A- 3 750 961
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Düsenanordnung, insbesondere zur Einspritzung eines Fluidstrahls
in eine Vakuumkammer, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind Röntgenstrahlungsquellen bekannt, bei denen ein flüssiges Targetmaterial
mit einer Düsenanordnung in eine Vakuumkammer eingespritzt und dort durch Laser-Bestrahlung
in einen Plasmazustand versetzt wird, in dem materialspezifische Röntgenfluoreszenzstrahlung
emittiert wird. Hierbei ist es wichtig, dass der eingespritzte Flüssigkeitsstrahl
in der Vakuumkammer möglichst stabil bleibt, was jedoch bei den bekannten Düsenanordnungen
bisher unbefriedigend war.
[0003] Beispielsweise ist aus US 4 131 236 eine Düsenanordnung zur Materialverarbeitung
bekannt, wobei diese Düsenanordnung einen Düsenkanal aufweist, der sich zu der Austrittsöffnung
hin verjüngt und eine konvexe Innenkontur aufweist. Die Verwendung derartiger Düsenanordnungen
zur Einspritzung eines Fluidstrahls in eine Vakuumkammer führt jedoch zu einem instabilen
Fluidstrahl innerhalb der Vakuumkammer.
[0004] Aus DE 195 41 174 C2, DE 39 11 330 A1, US 5 143 302 und US 3 257 046 sind weitere
Sprühdüsen benannt, die sich jedoch nicht für die Einspritzung eines Fluidstrahls
in eine Vakuumkammer eignen.
[0005] Aus DE 37 22 529 A1 ist eine Hochdruckwasserdüse bekannt, die eine Innenkontur mit
einem konkaven Parabelabschnitt und einem konvexen Parabelabschnitt aufweist, wobei
der konkave Parabelabschnitt an den Düseneingang angrenzt, während der konvexe Parabelabschnitt
an den Düsenaustritt angrenzt. Diese bekannte Hochdruckwasserdüse eignet sich jedoch
ebenfalls nicht zur Einspritzung eines Fluidstrahls in eine Vakuumkammer.
[0006] Weitere Düsenanordnungen sind bekannt aus GB 2 330 163 A, US 2 683 627 A, DE 10 57
024 B, US 3 750 961 A, US 3 393 988 A und DE 195 31 780 A. Diese bekannten Düsenanordnungen
eignen sich jedoch nicht zur Einspritzung eines Fluidstrahls in eine Vakuumkammer,
sondern dienen anderen Zwecken, wie beispielsweise zum Bohren oder Absprühen von Beschichtungsmitteln.
[0007] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Düsenanordnung zu schaffen,
die bei der Einspritzung in eine Vakuumkammer einen möglichst stabilen Fluidstrahl
erzeugt.
[0008] Diese Aufgabe wird, ausgehend von der vorstehend beschriebenen bekannten Düsenanordnung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0009] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die Stabilität des in die Vakuumkammer
eingespritzten Flüssigkeitsstrahls durch eine möglichst laminare Strömung innerhalb
des Flüssigkeitsstrahls begünstigt wird.
[0010] Die Erfindung umfasst deshalb die allgemeine technische Lehre, die Düsenanordnung
so zu gestalten, dass die Strömung an der Austrittsöffnung der Düsenanordnung möglichst
laminar ist.
[0011] Die erfindungsgemäße Düsenanordnung weist deshalb einen Düsenkanal mit einer mindestens
teilweise konkav geformten Innenkontur auf.
[0012] Der im Rahmen der Erfindung verwendete Begriff einer konkaven Innenkontur ist allgemein
zu verstehen und nicht auf die engere mathematische Bedeutung dieses Begriffs beschränkt.
Beispielsweise kann die Innenkontur des Düsenkanals bei der erfindungsgemäßen Düsenanordnung
auch einfach nach außen ausgewölbt sein.
[0013] Hierbei weist der Düsenkanal jedoch eine parabolische Innenkontur auf, was sich als
besonders vorteilhaft erwiesen hat.
[0014] Weiterhin erstreckt sich die konkave bzw. parabolische Innenkontur des Düsenkanals
hierbei von der Austrittsöffnung ausgehend entgegen der Strahlrichtung über einen
vorgegebenen Bereich. Es ist also im Rahmen der Erfindung nicht erforderlich, dass
sich die konkave bzw. parabolische Innenkontur des Düsenkanals über die gesamte Länge
der Düsenanordnung erstreckt.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform verläuft der Düsenkanal in einem Düsenkörper,
wobei der Düsenkörper mindestens teilweise eine konvexe Außenkontur aufweist. Auch
der im Rahmen der Erfindung verwendete Begriff einer konvexen Außenkontur ist allgemein
zu verstehen und nicht auf die enge mathematische Bedeutung dieses Begriffs beschränkt.
Beispielsweise kann der Düsenkörper auch lediglich eine ballige oder nach außen gewölbte
Außenkontur aufweisen, wobei sich die Außenkontur vorzugsweise in Richtung der Austrittsöffnung
verjüngt.
[0016] Vorzugsweise weist der Düsenkörper jedoch eine parabolische Außenkontur auf, was
sich bei der Einspritzung eines Flüssigkeitsstrahls in eine Vakuumkammer als besonders
vorteilhaft erwiesen hat.
[0017] Die konvexe bzw. parabolische Außenkontur des Düsenkörpers erstreckt sich hierbei
vorzugsweise von der Austrittsöffnung ausgehend entgegen der Strahlrichtung über einen
vorgegebenen Bereich. Es ist also im Rahmen der Erfindung nicht erforderlich, dass
sich die konvexe bzw. parabolische Außenkontur des Düsenkörpers über dessen Gesamtlänge
erstreckt.
[0018] Vorzugsweise besteht der Düsenkörper aus Quarz, Saphir, Glas oder einem anderen Dielektrikum.
Eine derartige Materialauswahl für den Düsenkörper führt vorteilhaft zu einer langen
Lebensdauer, da diese Materialien als Dielektrika keiner e-lektro-chemischen Korrosion
ausgesetzt sind, was insbesondere bei den eingangs erwähnten Röntgenstrahlquellen
wichtig ist, die viele Ionen erzeugen. Ein weiterer Vorteil von Glas als Material
für den Düsenkörper besteht in der guten Verarbeitungsfähigkeit, da sich Austrittsöffnungen
mit einem Innendurchmesser von 1 µm bis 1 mm realisieren lassen.
[0019] Die Erfindung ist jedoch hinsichtlich des Materials des Düsenkörpers nicht auf die
vorstehend erwähnten Materialien beschränkt, sondern lässt sich beispielsweise auch
mit einem Düsenkörper aus Kunststoff realisieren, sofern der verwendete Kunststoff
ausreichend erosionsbeständig und glatt ist.
[0020] In einer weiteren Variante der Erfindung besteht der Düsenkörper aus einem durchsichtigen
Material wie beispielsweise Glas. Die Durchsichtigkeit des Düsenkörpers bietet hierbei
den Vorteil, dass Bläschen oder Verschmutzungen in dem Düsenkanal durch eine einfache
Sichtkontrolle erkannt werden können, wodurch die Fehlersuche wesentlich vereinfacht
wird.
[0021] Hinsichtlich des Durchmessers der Austrittsöffnung der Düsenanordnung bestehen vielfältige
Möglichkeiten, jedoch liegt der Innendurchmesser der Austrittsöffnung vorzugsweise
im Bereich von 1 µm bis 0,5 mm, wobei beliebig viele Zwischenwerte möglich sind. Bei
der Einspritzung eines Flüssigkeitsstrahls in eine Vakuumkammer hat sich ein Innendurchmesser
der Austrittsöffnung im Bereich von 5µm bis 0,25 mm als besonders vorteilhaft erwiesen.
[0022] Ferner besteht der Düsenkörper vorzugsweise aus einem wärmeleitfähigen Material,
um eine Unterkühlung oder gar ein Einfrieren der Flüssigkeit in dem Düsenkanal zu
verhindern. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Düsenanordnung
zur Einspritzung eines Flüssigkeitsstrahls in eine Vakuumkammer eingesetzt wird, da
dabei aufgrund des Vakuums Flüssigkeit verdampft, was aufgrund der damit verbundenen
Verdunstungskälte zu einer Abkühlung der Flüssigkeit führt.
[0023] In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Düsenkörper mit einer Zuleitung
verbunden, wobei zwischen dem Düsenkörper und der Zuleitung eine Dichtung angeordnet
ist. Die Dichtung hat hierbei zum einen die Funktion, den Übergang zwischen der Zuleitung
und dem Düsenkörper abzudichten. Zum anderen soll die Dichtung verhindern, dass die
relativ harte Zuleitung direkt auf den ebenfalls relativ harten Düsenkörper stößt,
da dies mit einem erheblichen Verschleiß verbunden wäre. Die Dichtung besteht deshalb
vorzugsweise aus einem wesentlich weicheren Material als der Düsenkörper und/oder
die Zuleitung. Beispielsweise kann die Dichtung aus einem Kunststoff wie Nylon bestehen,
jedoch sind auch andere Materialien möglich.
[0024] In der Zuleitung und der Dichtung verlaufen hierbei ebenfalls Innenkanäle zur Zuführung
des einzuspritzenden Fluids. Die Zuleitung weist hierbei vorzugsweise einen Innenkanal
mit einem Innendurchmesser von 0,1 mm bis 5 mm auf, während der in der Dichtung angeordnete
Innenkanal vorzugsweise einen Innendurchmesser im Bereich von 0,01 mm bis 5 mm aufweist.
[0025] Zur Erreichung eines möglichst stabilen Flüssigkeitsstrahls hat es sich ferner als
vorteilhaft erwiesen, wenn sich die Innendurchmesser der Innenkanäle in der Zuleitung,
der Dichtung und in dem Düsenkanal um weniger als den Faktor 2 unterscheiden.
[0026] In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ferner eine Schraubverbindung
vorgesehen, um die Zuleitung, die Dichtung und/oder den Düsenkörper miteinander zu
verbinden. Eine derartige Schraubverbindung ermöglicht vorteilhaft eine einfache Zerlegung
der Düsenanordnung beispielsweise zu Reinigungszwecken.
[0027] Vorzugsweise besteht diese Schraubverbindung aus einer mit der Zuleitung verschraubbaren
Schraubhülse und einer mit der Schraubhülse verschraubbaren Schraubkappe. Hierbei
weist die Schraubkappe vorzugsweise einen Ansatz für ein Werkzeug auf, um die Schraubkappe
festzuschrauben.
[0028] Ferner ist zu erwähnen, dass die erfindungsgemäße Düsenanordnung vorzugsweise eine
Druckfestigkeit von mindestens 100 bar aufweist, da vorzugsweise alle Komponenten
einstückig ausgeführt sind und beispielsweise keine Schweißnähte aufweisen.
[0029] Weiterhin umfasst die Erfindung eine Vorrichtung mit einer Vakuumkammer und einer
Düsenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Einspritzung eines Fluidstrahls
in die Vakuumkammer. Beispielsweise eignet sich die erfindungsgemäße Düsenanordnung
vorteilhaft zur Einspritzung von Targetmaterial in eine Vakuumkammer einer Röntgenstrahlquelle,
wie eingangs kurz beschrieben wurde, eines Photoelektronenspektrometers oder eines
Massenspektrometers.
[0030] Zur Erreichung eines stabilen Flüssigkeitsstrahls in der Vakuumkammer hat es sich
als vorteilhaft erwiesen, wenn die Vakuumkammer erst dann evakuiert wird, wenn der
Flüssigkeitsstrahl gestartet wurde.
[0031] Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, wenn die erfindungsgemäße Düsenanordnung thermostatisch
beheizt wird, um die bei der Einspritzung eines Fluids in eine Vakuumkammer entstehende
Verdunstungskälte zu kompensieren, ohne den Flüssigkeitsdampfdruck übermäßig zu erhöhen.
[0032] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
und werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine erfindungsgemäße Düsenanordnung in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 1b
- die Zuleitung der Düsenanordnung aus Fig. 1a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 1c
- die Schraubhülse der Düsenanordnung aus Fig. 1a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 1d
- eine Querschnittsansicht der Dichtung der Düsenanordnung aus Fig. 1a,
- Fig. 1e
- eine Querschnittsansicht der Schraubkappe der Düsenanordnung aus Fig. 1a,
- Fig. 1f
- den Düsenkörper der Düsenanordnung aus Fig. 1a,
- Fig. 1g
- eine detaillierte Querschnittsansicht des Düsenkörpers im Bereich der Austrittsöffnung,
- Fig. 2a
- ein alternatives Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung in einer
Querschnittsdarstellung,
- Fig. 2b
- die Zuleitung der Düsenanordnung aus Fig. 2a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 2c
- die Dichtung der Düsenanordnung aus Fig. 2a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 2d
- die Schraubkappe der Düsenanordnung aus Fig. 2a in einer Querschnittsansicht,
- Fig. 2e
- eine detaillierte Querschnittsansicht des Düsenkörpers der Düsenanordnung aus Fig.
2a sowie
- Fig. 3
- eine Röntgenstrahlquelle mit einer erfindungsgemäßen Düsenanordnung.
[0033] Die in Figur 1a dargestellte erfindungsgemäße Düsenanordnung 1 besteht im wesentlichen
aus einer Zuleitung 2, einer Dichtung 3, einer auf die Zuleitung 2 aufgeschraubten
Schraubhülse 4, einer auf die Schraubhülse 4 aufgeschraubten Schraubkappe 5 sowie
einem in die Dichtung 3 eingesetzten Düsenkörper 6, der zur Vereinfachung in Figur
1a nicht dargestellt ist und in den Figuren 1f und 1g detailliert gezeigt ist.
[0034] Besonders vorteilhaft eignet sich die druckdichte Düsenanordnung 1 zur Einspritzung
eines Flüssigkeitsstrahls in eine Vakuumkammer, da sich mit der Düsenanordnung 1 ein
stabiler Flüssigkeitsstrahl erzeugen läßt.
[0035] Die Zuleitung 2 ist detailliert in Figur 1b dargestellt und weist einen durchgehenden
Innenkanal 7 zur Zuführung der einzuspritzenden Flüssigkeit auf.
[0036] An ihrem freien Ende weist die Zuleitung 2 einen Kopf 8 mit einem Außendurchmesser
von 4 mm auf, wobei der Kopf 8 ein Außengewinde trägt, das im montierten Zustand in
ein entsprechend angepasstes Innengewinde 9 in der Schraubhülse 4 eingreift, wobei
die Schraubhülse 4 detailliert in Figur 1c dargestellt ist.
[0037] Weiterhin weist der Kopf 8 der Zuleitung 2 an seiner freien Stirnfläche eine konische
Erweiterung des Innenkanals 7 auf, wobei der Konuswinkel der Erweiterung 90° beträgt.
[0038] Die in Figur 1d detailliert dargestellte Dichtung 3 weist an ihrer der Zuleitung
2 zugewandten Seite eine entsprechende konische Verjüngung 10 auf, wobei der Konuswinkel
dieser Verjüngung 10 ebenfalls 90° beträgt. In dem in Figur 1a dargestellten montierten
Zustand ruht die Verjüngung 10 der Dichtung 3 in der konischen Erweiterung des Innenkanals
7 der Zuleitung 2.
[0039] Die Dichtung 3 besteht hierbei aus Nylon und ist somit wesentlich weicher als die
aus Metall bestehende Zuleitung 2. Zum einen bewirkt diese Materialauswahl für die
Dichtung 3 eine gute Dichtwirkung. Zum anderen wird so ein relativ verschleißanfälliger
Metall-Glas-Übergang vermieden.
[0040] Die Dichtung 3 weist ebenfalls einen durchgehenden Innenkanal 11 auf, durch den die
einzuspritzende Flüssigkeit weiter geleitet wird.
[0041] Innerhalb der Dichtung 3 geht der Innenkanal 11 in eine Aufnahmekammer 12 über, in
der im montierten Zustand der in den Figuren 1f und 1g dargestellte Düsenkörper 6
angeordnet ist, wobei der Düsenkörper 6 noch detailliert beschrieben wird.
[0042] Auf der der Zuleitung 2 abgewandten Seite weist die Dichtung 3 ebenfalls eine konische
Verjüngung 13 auf, wobei der Konuswinkel der Verjüngung 13 lediglich 15° beträgt.
[0043] Zur Fixierung der Dichtung 3 in der Schraubhülse 4 dient die Schraubkappe 5, die
in Figur 1e detailliert dargestellt ist.
[0044] So weist die Schraubkappe 5 an Ihrer Innenseite ein Innengewinde 14 auf, das im montierten
Zustand in ein entsprechendes Außengewinde 15 eingreift, das in der äußeren Mantelfläche
der Schraubhülse 4 angebracht ist. Bei einer Verschraubung drückt also die Schraubkappe
5 die Dichtung 3 axial gegen die Zuleitung 2, wobei die Schraubhülse 4 die aus der
Schraubkappe 5 und der Schraubhülse 4 bestehende Verschraubung an der Zuleitung 2
fixiert.
[0045] In der Schraubkappe 5 ist hierbei eine radial durchgehende Bohrung 16 angebracht,
die als Ansatz für ein Schraubwerkzeug dient, um die Schraubkappe 5 auf der Schraubhülse
4 festschrauben zu können.
[0046] Im folgenden wird nun der in den Figuren 1f und 1g dargestellte Düsenkörper 6 näher
beschrieben.
[0047] So besteht der Düsenkörper 6 im Wesentlichen aus einem hohlzylindrischen Glasrohr,
das durchsichtig ist und somit durch eine einfache Sichtkontrolle die Erkennung von
Bläschen oder Verschmutzungen innerhalb des Düsenkörpers 6 erlaubt.
[0048] Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Glas als Material für den Düsenkörper 6 besteht
in der guten Verarbeitbarkeit, so dass sich eine Austrittsöffnung 17 mit einem Innendurchmesser
von d
D= 20µm realisieren läßt.
[0049] Die Verwendung der aus Kunststoff bestehenden Dichtung 3 verhindert hierbei vorteilhaft
einen Glas-Metall-Übergang zu der Zuleitung 2, da ein derartiger Glas-Metall-Übergang
sehr verschleißanfällig wäre.
[0050] Der Düsenkörper 6 weist weiterhin einen durchgehenden Düsenkanal 18 auf, wobei der
Düsenkanal 18 in einem an die Austrittsöffnung 17 angrenzenden Bereich eine konkave
Innenkontur 19 aufweist. Die konkave Innenkontur 19 des Düsenkanals 18 trägt zu einer
laminaren Strömung an der Austrittsöffnung 17 bei und begünstigt somit die Stabilität
des eingespritzten Flüssigkeitsstrahls.
[0051] Darüber hinaus weist der Düsenkörper 6 in einem an die Austrittsöffnung 17 angrenzenden
Bereich eine konvexe Außenkontur 20 auf, wodurch ebenfalls ein stabiler Flüssigkeitsstrahl
begünstigt wird.
[0052] Das in den Figuren 2a - 2e dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Düsenanordnung 1' stimmt weitgehend mit dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
überein, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen weitgehend auf die vorstehende
Beschreibung verwiesen wird und im folgenden für entsprechende Bauteile dieselben
Bezugszeichen verwendet werden, die zur Unterscheidung lediglich durch ein Apostroph
gekennzeichnet sind.
[0053] Eine Besonderheit der Düsenanordnung 1' besteht darin, dass der Düsenkörper 6' keine
konvexe Außenkontur aufweist, sondern als zylindrische Glasscheibe ausgebildet ist.
[0054] Der in dem Düsenkörper 6' angeordneten Düsenkanal 18' weist hierbei jedoch ebenfalls
eine konkave Innenkontur 19' auf, um eine möglichst laminare Strömung zu erreichen.
[0055] In Fig. 3 ist ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Röntgenquelle schematisch illustriert.
[0056] Die Röntgenquelle umfasst eine Targetquelle 21, die mit einer temperierbaren Vakuumkammer
22 verbunden ist, eine Bestrahlungseinrichtung 23 und eine Sammeleinrichtung 24.
[0057] Die Targetquelle 21 umfasst ein Reservoir 25 für ein Targetmaterial 26, eine Zufuhrleitung
27 und eine Düsenanordnung 28, die entsprechend den Figuren 1a-1g oder 2a-2e ausgebildet
ist. Mit einer (nicht dargestellten) Betätigungseinrichtung, die bspw. eine Pumpe
oder eine piezoelektrische Fördereinrichtung umfasst, wird das Targetmaterial 26 zu
der Düsenanordnung 28 geführt und von dieser in Form eines Flüssigkeitsstrahls abgegeben
und in die Vakuumkammer 22 injiziert.
[0058] Die Bestrahlungseinrichtung 23 umfasst eine Strahlungsquelle 29 und eine Bestrahlungsoptik
30, mit der Strahlung von der Strahlungsquelle 29 auf das Targetmaterial 26 fokussierbar
sind. Die Strahlungsquelle 29 ist bspw. ein Laser, dessen Licht ggf. mit Hilfe von
Umlenkspiegeln (nicht dargestellt) hin zu dem Targetmaterial 26 gelenkt wird. Alternativ
kann als Bestrahlungseinrichtung 23 eine Ionenquelle oder eine Elektronenquelle vorgesehen
sein, die mit in der Vakuumkammer 22 angeordnet ist.
[0059] Die Sammeleinrichtung 24 umfasst einen Aufnehmer 31 z.B. in Form eines Trichters
oder einer Kapillare, der das Targetmaterial 26, das nicht unter Einwirkung der Bestrahlung
verdampft ist, aus der Vakuumkammer 22 entfernt und in einen Sammelbehälter 32 leitet.
Bei einer Verwendung eines flüssigen Targetmaterials 26 mit niedrigem Dampfdruck kann
die gesammelte Flüssigkeit vorteilhafterweise ohne weitere Maßnahmen in dem Sammelbehälter
32 aufgefangen werden. Um ggf. die Gefahr eines Rückstroms von gesammeltem Targetmaterial
26 in die Vakuumkammer 22 zu vermeiden, kann eine Kühlung des Sammelbehälters 32 mit
einer Kühleinrichtung (nicht dargestellt) und/oder eine Vakuumpumpe (nicht dargestellt)
vorgesehen sein.
[0060] Die Vakuumkammer 22 umfasst ein Gehäuse mit mindestens einem ersten Fenster 33, durch
das das Targetmaterial 26 bestrahlbar ist, und mindestens einem zweiten Fenster 33,
durch das die generierte Röntgenstrahlung austritt. Das zweite Fenster 33 ist optional
vorgesehen, um die generierte Röntgenstrahlung aus der Vakuumkammer 22 für eine bestimmte
Anwendung auszukoppeln. Falls dies nicht erforderlich ist, kann auf das zweite Fenster
33 verzichtet werden. Die Vakuumkammer 22 ist ferner mit einer Vakuumeinrichtung 34
verbunden, mit der in der Vakuumkammer 22 ein Unterdruck erzeugt wird. Dieser Unterdruck
liegt vorzugsweise unterhalb von 10
-5 mbar. Die Bestrahlungsoptik 30 ist ebenfalls in der Vakuumkammer 22 angeordnet.
[0061] Die Vakuumkammer 22 ist mit einer Heizeinrichtung ausgestattet, die einen oder mehrere
Thermostaten 35-37 umfasst. Mit den Thermostaten 35-37 sind das Gehäuse der Vakuumkammer
22, der Aufnehmer 32 und/oder die Bestrahlungsoptik 30 temperierbar. Ggf. kann auch
die Targetquelle 21 temperiert werden. Ein Thermostat umfasst beispielsweise eine
an sich bekannte Widerstandsheizung.
[0062] Die mit der Heizeinrichtung eingestellte Temperatur wird so gewählt, dass der Dampfdruck
des Targetmaterials 26 den Gasdruck übersteigt, der durch Bestrahlung des Targetmaterials
26 mit der Bestrahlungseinrichtung 23 gebildet wird. Dadurch wird erfindungsgemäß
eine Übersättigung der Gasphase in der Vakuumkammer 22 vermieden. Das freigesetzte
Polymer bleibt gasförmig und kann nahezu quantitativ mit der Vakuumeinrichtung 34
abgepumpt werden.
[0063] Das zweite Fenster 33 besteht aus einem für weiche Röntgenstrahlung transparenten
Fenstermaterial, z. B. aus Beryllium. Wenn das zweite Fenster 33 vorgesehen ist, kann
sich eine evakuierbare Bearbeitungskammer 38 anschließen, die mit einer weiteren Vakuumeinrichtung
39 verbunden ist. In der Bearbeitungskammer 38 kann die Röntgenstrahlung zur Materialbearbeitung
auf ein Objekt
abgebildet werden. Es ist bspw. eine-Röntgenlithographieeinrichtung 40 vorgesehen,
mit der die Oberfläche eines Halbleitersubstrats bestrahlt wird. Die räumliche Trennung
der Röntgenquelle in der Vakuumkammer 22 und der Röntgenlithographieeinrichtung 40
in der Bearbeitungskammer 38 besitzt den Vorteil, dass das zu bearbeitende Material
nicht Ablagerungen von verdampftem Targetmaterial 26 ausgesetzt wird.
[0064] Die Röntgenlithographieeinrichtung 40 umfasst bspw. einen Filter 41 zur Selektion
der gewünschten Röntgen-Wellenlänge, eine Maske 42 und das zu bestrahlende Substrat
43. Zusätzlich können Abbildungsoptiken (bspw. Spiegel) vorgesehen sein, um die Röntgenstrahlung
auf die Röntgenlithographieeinrichtung 40 zu lenken.
1. Düsenanordnung (1, 1', 28) zur Einspritzung eines Fluids in eine Vakuumkammer, mit
einem Düsenkanal (18, 18') mit einer vorgegebenen Innenkontur (19, 19'), wobei der
Düsenkanal (18, 18') in eine Austrittsöffnung (17, 17') mündet, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkontur (19, 19') des Düsenkanals (18, 18') mindestens in einem an die Austrittsöffnung
(17, 17') angrenzenden Bereich konkav geformt ist, wobei die Innenkontur (19, 19')
des Düsenkanals (18, 18') eine parabolische Form aufweist.
2. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkanal (18, 18') in einem Düsenkörper (6, 6') verläuft, wobei der Düsenkörper
(6, 6') mindestens teilweise eine konvexe Außenkontur (20) aufweist.
3. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') eine parabolische.Außenkontur (20) aufweist.
4. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') in einem an die Austrittsöffnung (17, 17') angrenzenden Bereich
eine konvexe oder parabolische Außenkontur (20) aufweist.
5. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') aus Quarz, Saphir oder Glas besteht.
6. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') aus einem durchsichtigen Material besteht.
7. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (17, 17') einen Innendurchmesser im Bereich von 1 µm bis 0,5
mm aufweist.
8. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') aus einem wärmeleitfähigen Material besteht.
9. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (6, 6') mit einer Zuleitung (2, 2') verbunden ist, wobei zwischen
dem Düsenkörper (6, 6') und der Zuleitung (2, 2') eine Dichtung (3, 3') angeordnet
ist.
10. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (3, 3') aus einem wesentlich weicheren Material besteht als der Düsenkörper
(6, 6') und/oder die Zuleitung (2, 2').
11. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (3, 3') aus Kunststoff besteht.
12. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitung (2, 2') einen Innendurchmesser im Bereich von 0,1 mm bis 5 mm aufweist.
13. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (3, 3') einen Innendurchmesser im Bereich von 0,01 mm bis 5 mm aufweist.
14. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Innendurchmesser der Zuleitung (2, 2'), der Dichtung (3, 3') und des Düsenkanals
(18, 18') um weniger als den Faktor 2 unterscheiden.
15. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Zuleitung (2, 2'), der Dichtung (3, 3') und/oder des Düsenkörpers
(6, 6') eine Schraubverbindung vorgesehen ist.
16. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung aus einer mit der Zuleitung (2, 2') verschraubbaren Schraubhülse
(4) und einer mit der Schraubhülse (4) verschraubbaren Schraubkappe (5, 5') besteht.
17. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubkappe (5, 5') einen Ansatz (16, 16') für ein Werkzeug aufweist, um die
Schraubkappe (5, 5') festzuschrauben.
18. Düsenanordnung (1, 1', 28) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Druckfestigkeit von mindestens 100 bar.
19. Vorrichtung mit einer Vakuumkammer (22) und einer Düsenanordnung (28) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche zur Einspritzung eines Fluidstrahls in die Vakuumkammer.
20. Betriebsverfahren für eine Vorrichtung nach Anspruch 19 mit den folgenden Schritten:
- Einspritzung eines Fluidstrahls in die Vakuumkammer (22) mittels der Düsenanordnung
(28),
- Evakuierung der Vakuumkammer (22) während oder nach der Einspritzung des Fluidstrahls.
21. Betriebsverfahren für eine Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenanordnung (28) beheizt wird.
1. Nozzle assembly (1, 1', 28) for injecting a fluid into a vacuum chamber, with a nozzle
duct (18, 18') with a predetermined inner contour (19, 19'), wherein the nozzle duct
(18, 18') opens into a discharge opening (17, 17'), characterised in that the inner contour (19, 19') of the nozzle duct (18, 18') is concave in shape at least
in a region adjoining the discharge opening (17, 17'), wherein the inner contour (19,
19') of the nozzle duct (18, 18') has a parabolic shape.
2. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 1, characterised in that the nozzle duct (18, 18') runs in a nozzle body (6, 6'), wherein the nozzle body
(6, 6') at least partially has a convex outer contour (20).
3. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 2, characterised in that the nozzle body (6, 6') has a parabolic outer contour (20).
4. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 2 or 3, characterised in that in a region adjoining the discharge opening (17, 17') the nozzle body (6, 6') has
a convex or parabolic outer contour (20).
5. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (6, 6') is made of quartz, sapphire or glass.
6. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (6, 6') is made of a transparent material.
7. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised in that the discharge opening (17, 17') has an inside diameter in the range of 1 µm to 0.5
mm.
8. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (6, 6') is made of a thermally conductive material.
9. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised in that the nozzle body (6, 6') is connected to a feed pipe (2, 2'), wherein a seal (3, 3')
is arranged between the nozzle body (6, 6') and the feed pipe (2, 2').
10. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 9, characterised in that the seal (3, 3') is made of a substantially softer material than the nozzle body
(6, 6') and/or the feed pipe (2, 2').
11. Nozzle assembly (1, 1', 28) according Claim 10, characterised in that the seal (3, 3') is made of plastic.
12. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of Claims 9 to 11, characterised in that the feed pipe (2, 2') has an inside diameter in the range of 0.1 mm to 5 mm.
13. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of Claims 9 to 12, characterised in that the seal (3, 3') has an inside diameter in the range of 0.01 mm to 5 mm.
14. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of Claims 9 to 13, characterised in that the inside diameters of the feed pipe (2, 2'), the seal (3, 3') and the nozzle duct
(18, 18') differ by less than factor 2.
15. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of Claims 9 to 14, characterised in that a screw connection is provided to join the feed pipe (2, 2'), the seal (3, 3') and/or
the nozzle body (6, 6').
16. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 15, characterised in that the screw connection consists of a screw sleeve (4), which can be screwed to the
feed pipe (2, 2'), and a screw cap (5, 5'), which can be screwed to the screw sleeve
(4).
17. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to Claim 16, characterised in that the screw cap (5, 5') has an attachment (16, 16') for a tool for tightening the screw
cap (5, 5').
18. Nozzle assembly (1, 1', 28) according to one of the preceding claims, characterised by a pressure resistance of at least 100 bar.
19. Device with a vacuum chamber (22) and a nozzle assembly (28) according to one of the
preceding claims for injecting a fluid jet into the vacuum chamber.
20. Method of operation for a device according to Claim 19 with the following steps:
• injection of a fluid jet into the vacuum chamber (22) by means of the nozzle assembly
(28),
• evacuation of the vacuum chamber (22) during or after the injection of the fluid
jet.
21. Method of operation for a device according to Claim 19 or 20, characterised in that the nozzle assembly (28) is heated.
1. Système de buse (1, 1', 28) destiné à injecter un fluide dans une chambre sous vide,
comportant un conduit (18, 18') avec un contour intérieur (19, 19') prédéfini, le
conduit (18, 18') de la buse débouchant dans un orifice de sortie (17, 17'), caractérisé en ce que le contour intérieur (19, 19') du conduit (18, 18') de la buse est réalisé sous forme
concave au moins dans une zone adjacente à l'orifice de sortie (17, 17'), le contour
intérieur (19, 19') du conduit (18, 18') de la buse ayant une forme parabolique.
2. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le conduit (18, 18') de la buse s'étend dans un corps de buse (6, 6'), le corps de
buse (6, 6') ayant au moins en partie un contour extérieur (20) convexe.
3. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 2, caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6') possède un contour extérieur (20) parabolique.
4. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6'), dans une zone adjacente à l'orifice de sortie (17, 17'),
possède un contour extérieur (20) convexe ou parabolique.
5. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6') est réalisé en quartz, saphir ou verre.
6. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6') est réalisé dans un matériau transparent.
7. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'orifice de sortie (17, 17') a un diamètre intérieur dans une plage de 1 µm à 0,5
mm.
8. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6') est réalisé dans un matériau thermoconducteur.
9. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps de buse (6, 6') est relié à une conduite d'admission (2, 2'), une garniture
d'étanchéité (3, 3') étant posée entre le corps de buse (6, 6') et la conduite d'admission
(2, 2').
10. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité (3, 3') est réalisée dans un matériau nettement plus mou
que le corps de buse (6, 6') et/ou la conduite d'admission (2, 2').
11. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 10, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité (3, 3') est réalisée en matière plastique.
12. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que la conduite d'admission (2, 2') a un diamètre intérieur dans une plage de 0,1 mm
à 5 mm.
13. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que la garniture d'étanchéité (3, 3') a un diamètre intérieur dans une plage de 0,01
mm à 5 mm.
14. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que les diamètres intérieurs de la conduite d'admission (2, 2'), de la garniture d'étanchéité
(3, 3') et du conduit (18, 18') de la buse sont différents entre eux d'un facteur
inférieur à 2.
15. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications 9 à 14, caractérisé en ce que pour l'assemblage de la conduite d'admission (2, 2'), de la garniture d'étanchéité
(3, 3') et/ou du corps de buse (6, 6'), il est prévu un assemblage vissé.
16. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'assemblage vissé est formé par un manchon fileté (4), apte à être vissé à la conduite
d'admission (2, 2'), et par un capuchon fileté (5, 5'), apte à être vissé au manchon
fileté (4).
17. Système de buse (1, 1', 28) selon la revendication 16, caractérisé en ce que le capuchon fileté (5, 5') comporte un bout (16, 16') pour un outil, en vue de visser
à fond le capuchon fileté (5, 5').
18. Système de buse (1, 1', 28) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par une résistance à la pression de 100 bars au moins.
19. Dispositif comportant une chambre sous vide (22) et un système de buse (28) selon
l'une quelconque des revendications précédentes pour l'injection d'un jet de fluide
dans la chambre sous vide.
20. Procédé d'exploitation d'un dispositif selon la revendication 19, comportant les étapes
suivantes :
- injection d'un jet de fluide dans la chambre sous vide (22) au moyen du système
de buse (28),
- production du vide dans la chambre sous vide (22) pendant ou après l'injection du
jet de fluide.
21. Procédé d'exploitation d'un dispositif selon la revendication 19 ou 20, caractérisé en ce que le système de buse (28) est chauffé.