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(11) |
EP 1 597 022 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.10.2006 Patentblatt 2006/43 |
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Anmeldetag: 16.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/014278 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/076125 (10.09.2004 Gazette 2004/37) |
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| (54) |
SCHLEIFWERKZEUG FÜR EIN SCHLEIFGERÄT MIT DREHOSZILLATIONSANTRIEB
GRINDING TOOL FOR A GRINDING APPARATUS COMPRISING A ROTARY OSCILLATING DRIVE UNIT
OUTIL DE MEULAGE CONCU POUR UN APPAREIL DE MEULAGE POURVU D'UN ENTRAINEMENT A OSCILLATIONS
ROTATIVES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.02.2003 DE 10308600
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.2005 Patentblatt 2005/47 |
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Patentinhaber: C. & E. Fein GmbH |
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73529 Schwäbisch Gmünd-Bargau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHUMACHER, Hermann
72770 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gahlert, Stefan et al |
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Witte, Weller & Partner,
Patentanwälte,
Postfach 105462 70047 Stuttgart 70047 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 726 121 US-A- 3 034 267 US-A- 4 920 702
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EP-A- 1 013 376 US-A- 3 967 417 US-A- 5 749 770
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug für ein Schleifgerät mit einem Drehoszillationsantrieb,
dessen Abtriebswelle um ihre Längsachse oszillierend angetrieben ist und eine Aufnahme
zur Befestigung des Schleifwerkzeugs aufweist, wobei das Schleifwerkzeug eine Befestigungsaufnahme
zur Verbindung mit der Aufnahme des Schleifgerätes in einer Arbeitsstellung zum Schleifen
aufweist.
[0002] Ein derartiges Schleifgerät ist aus der EP-B-0 244 465 bekannt.
[0003] Es handelt sich hierbei um ein Schleifgerät mit einem Drehoszillationsantrieb, dessen
Abtriebswelle um ihre Längsachse mit kleinem Verschwenkwinkel und hoher Frequenz oszillierend
angetrieben ist. An der Abtriebswelle des Oszillationsantriebs wird ein Schleifwerkzeug
mit im Allgemeinen dreieckförmiger oder viereckförmiger Grundfläche befestigt, an
dem eine Schleiffläche vorgesehen ist, die in einer Vertikalebene zur Längsachse der
Abtriebswelle angeordnet ist. Auf dem Schleifwerkzeug kann ein Schleifpapier oder
dergleichen mittels eines Klettbandes oder eines Klemmverschlusses befestigt sein,
das auch die Stirnfläche des Schleifwerkzeuges umschließen kann.
[0004] Mit einem derartigen Schleifgerät ist ein flächiges Arbeiten ermöglicht, wobei vorteilhaft
mit einer dreieckförmigen Schleiffläche bis in Eckbereiche hinein gearbeitet werden
kann. Ein Arbeiten mit der Stirnfläche entlang von Kanten wird hierbei im eingeschränkten
Maße durch die nach außen hin konvex gerundeten Stirnflächen des Schleifwerkzeuges
ermöglicht, da durch die Rundung ein Abrollen entlang von Kanten unterstützt wird.
[0005] In manchen Fällen ist allerdings ein Schleifen von Längsprofilen erwünscht, wobei
die Schleifbewegung im Wesentlichen in Längsrichtung erfolgen soll.
[0006] Für ein derartiges Schleifen ist das bekannte Schleifgerät nicht geeignet.
[0007] Dokument US 5 749 770 zeigt ein Schleifwerkzeg gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0008] Ferner soll ein Schleifgerät mit einem solchen Schleifwerkzeug sowie eine vorteilhafte
Verwendung eines Schleifwerkzeuges zusammen mit einem derartigen Schleifgerät angegeben
werden.
[0009] Erfindungsgemäß weist bei einem Schleifwerkzeug gemäß der eingangs genannten Art
das Schleifwerkzeug ein elastisches Schleifkissen mit mindestens einer Schleiffläche
auf, die bei einer Befestigung in der Arbeitsstellung in eine Erstreckungsrichtung
geradlinig und parallel zu einer Tangente an die Befestigungsöffnung und abgewinkelt
zu einer durch den Befestigungsabschnitt aufgespannten Ebene verläuft.
[0010] Die Aufgabe der Erfindung wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
[0011] Erfindungsgemäß wird es nämlich nunmehr ermöglicht, mit einer in einer Richtung geradlinig
ausgebildeten Schleiffläche in Tangentialrichtung zur Abtriebswelle des Drehoszillationsantriebs
zu schleifen.
[0012] Dabei wird durch das nachgiebige Material des Schleifkissens gewährleistet, dass
trotz der zumindest in einer Richtung geradlinig ausgebildeten Schleiffläche starke
Vibrationen des Schleifwerkzeuges vermieden werden.
[0013] Aus der EP-A-0 726 121 ist zwar grundsätzlich ein Schleifgerät mit einem geradlinig
ausgebildeten Schleifwerkzeug bekannt, jedoch wird dieses Schleifwerkzeug nicht drehoszillierend
um eine feststehende Abtriebswelle angetrieben, sondern vielmehr in Längsrichtung
hin- und heroszilliert. Somit können die verschiedenen Profile wie bei einer manuellen
Bewegung eines Schleifklotzes in Längsrichtung hin- und herbewegt werden.
[0014] Hierdurch ist die Erfindung jedoch nicht nahegelegt, da die Verwendung derartiger
Schleifprofile in Verbindung mit einem Drehoszillationsantrieb gerade vermieden werden
soll. Außerdem ist es ein überraschendes Ergebnis, dass die Verwendung eines Schleifwerkzeuges,
dessen Schleiffläche zumindest in einer Erstreckungsrichtung geradlinig ausgebildet
ist, in Verbindung mit einem Drehoszillationsantrieb in Tangentialrichtung zur Abtriebswelle
des Oszillationsantriebs überhaupt möglich ist, da ja durch die drehoszillierende
Antriebsbewegung mit erheblichen Vibrationen und Stößen an den Enden gerechnet werden
muss.
[0015] Erfindungsgemäß wurde nunmehr festgestellt, dass in Folge der elastischen Ausbildung
des Schleifkissens derartige Vibrationen und Stöße vernachlässigbar sind und sich
mit einem derartigen Schleifgerät zahlreiche Schleifarbeiten entlang von Längsprofilen
durchführen lassen. Dabei kann der Querschnitt des Schleifkissens an die jeweilige
Form des zu schleifenden Oberflächenprofils angepasst werden. Es kann im Vergleich
zum Stand der Technik eine bis zu 5-fach höhere Abtragsleistung erzielt werden.
[0016] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist das Schleifwerkzeug Befestigungsmittel
zur Befestigung eines Schleifmittels, insbesondere eines Schleifpapiers, auf dem Schleifkissen
auf.
[0017] Auf diese Weise muss nicht das Schleifkissen selbst nach kurzer Zeit ausgetauscht
werden, sondern lediglich das betreffende Schleifmittel.
[0018] In weiter vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung besteht das Schleifkissen aus
einem gummielastischen Material.
[0019] Auf diese Weise lässt sich die notwendige Elastizität oder Nachgiebigkeit des Schleifkissens
in besonders günstiger Weise erzielen.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung ist die Schleiffläche in einer zweiten,
zur ersten Erstreckungsrichtung senkrechten Richtung gekrümmt.
[0021] Auf diese Weise lässt sich die Oberfläche des Schleifkissens an zahlreiche zu schleifende
Profile anpassen.
[0022] In weiter vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Schleifkissen im Querschnitt
hohl ausgebildet.
[0023] Auf diese Weise lässt sich eine besonders günstige Elastizität oder Nachgiebigkeit
des Schleifkissens erzielen.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Schleifwerkzeug einen
Befestigungsabschnitt mit einer Befestigungsaufnahme zur Verbindung mit der Aufnahme
der Abtriebswelle auf, an den sich ein Halteabschnitt anschließt, in dem das Schleifkissen
gehalten ist.
[0025] Hierbei ist die Befestigungsaufnahme vorzugsweise als Befestigungsöffnung ausgebildet.
[0026] Auf diese Weise kann das Schleifwerkzeug mit der Befestigungsaufnahme bzw. Befestigungsöffnung
unmittelbar auf der Abtriebswelle des Oszillationsantriebes z.B. mittels einer Schraube
befestigt werden.
[0027] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung verjüngt sich der Befestigungsabschnitt
vom Halteabschnitt aus zur Befestigungsöffnung hin.
[0028] Auf diese Weise kann ein Schleifkissen mit einer größeren Länge an der Abtriebswelle
befestigt werden.
[0029] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Halteabschnitt einen Schlitz auf,
in dem das Schleifkissen an einem Ende gehalten ist und aus dem das Schleifkissen
mit einer Arbeitsseite, an der die Schleiffläche ausgebildet ist, nach außen hervorsteht.
[0030] Auf diese Weise ist eine sichere Befestigung und einfache Montage des Schleifkissens
am Halteabschnitt gewährleistet.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung sind beiderseits des Halteabschnitts
Klemmmittel zur Klemmbefestigung eines um das Schleifkissen herumgeführten Schleifpapiers
vorgesehen.
[0032] In zusätzlicher Weiterbildung dieser Ausführung ist beiderseits des Halteabschnitts
je ein Schwenkhebel gelagert, der gegen den Halteabschnitt beaufschlagt ist.
[0033] So lässt sich ein Schleifpapier auf besonders einfache und schnelle Weise am Schleifkissen
befestigen.
[0034] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung sind im Hälteabschnitt zwei Schlitze
zur Aufnahme der Enden eines um das Schleifkissen herumgeführten Schleifpapiers vorhanden.
[0035] In zusätzlicher Weiterbildung dieser Ausführung ist zur Befestigung eines um das
Schleifkissen herumgeführten Schleifpapiers mindestens eine Klammer in den Halteabschnitt
einführbar.
[0036] Auch mittels einer solchen Ausführung lässt sich eine einfache und schnelle Befestigung
eines Schleifpapiers am Schleifkissen erreichen. Da hierbei keine Schwenkhebel erforderlich
sind, sondern lediglich eine Klammer, die zur Befestigung des Schleifpapiers dient,
ergibt sich eine besonders kostengünstige Lösung.
[0037] In zusätzlicher Weiterbildung dieser Ausführung ist die mindestens eine Klammer beiderseits
des Halteabschnitts mit federnden Abschnitten in Einführöffnungen einführbar, um das
Schleifpapier gegen die Wandungen der Schlitze zu verspannen.
[0038] Auf diese Weise wird eine sichere Befestigung des Schleifpapiers am Schleifkissen
gewährleistet.
[0039] Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung ist beiderseits des Halteabschnitts
je ein Klemmhebel verschwenkbar gelagert, der zur Festlegung eines um das Schleifkissen
herumgeführten Schleifpapiers in einer Spannposition am Halteabschnitt verspannbar
ist.
[0040] Auf diese Weise können die Klemmhebel selbst zur Verspannung am Halteabschnitt genutzt
werden, so dass die Verwendung zusätzlicher Federn zur Aufbringung der Spannkraft
überflüssig wird. Gleichzeitig wird beim Verspannen der Klemmhebel am Halteabschnitt
das Schleifkissen auf einfache Weise festgeklemmt.
[0041] Wie bereits erwähnt, lässt sich das Schleifwerkzeug in vorteilhafter Weise zum Schleifen
von Längsprofilen mittels eines Drehoszillationsantriebes verwenden, dessen Abtriebswelle
um ihre Längsachse oszillierend angetrieben ist, wobei das Schleifwerkzeug derart
am Drehoszillationsantrieb befestigt wird, dass die mindestens eine Schleiffläche
tangential zur Abtriebswelle verläuft.
[0042] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine erste Ausführung eines erfindungsgemäßen Schleifwerkzeuges,
wobei ein zugehöriger Oszillationsantrieb, an dem das Schleifwerkzeug befestigt ist,
schematisch angedeutet ist;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des Schleifwerkzeuges gemäß Fig. 1 schräg von der Seite;
- Fig. 3
- einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Schleifwerkzeug gemäß Fig. 1 im Bereich der
Klammer, die zur Befestigung des Schleifpapiers dient;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführung eines erfindungsgemäßen
Schleifwerkzeuges in einer Ansicht schräg von oben;
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine leicht abgewandelte Ausführung des Schleifwerkzeuges
gemäß Fig. 4 in verkleinerter Darstellung; und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführung eines erfindungsgemäßen Schleifwerkzeuges,
bei dem zwei Klemmhebel zur Klemmbefestigung eines Schleifpapiers unter der Wirkung
einer von den Klemmhebeln selbst aufgebrachten Federspannung vorgesehen sind.
[0043] Eine erste Ausführung eines erfindungsgemäßen Schleifgerätes ist in Fig. 1 dargestellt
und insgesamt mit der Ziffer 10 bezeichnet. Das Schleifgerät 10 weist einen lediglich
schematisch mit der Ziffer 12 angedeuteten Drehoszillationsantrieb 12 auf, der eine
Abtriebswelle 14 um ihre Längsachse 16 oszillierend mit kleinem Verschwenkwinkel zwischen
etwa 0,5 und 7° und hoher Frequenz zwischen etwa 5.000 und 25.000 Oszillationen pro
Minute antreibt (vgl. Doppelpfeil 18).
[0044] Auf der Abtriebswelle 14 ist eine Aufnahme zur Befestigung eines Schleifwerkzeuges
20 vorgesehen, wobei es sich beispielsweise lediglich um ein Gewindesackloch handeln
kann, mittels dessen das Schleifwerkzeug 20 durch eine Befestigungsbohrung 24 des
Schleifwerkzeuges 20 hindurch mittels einer Schraube 25 befestigt wird.
[0045] Es versteht sich, dass beliebige Aufnahmen zur Verbindung des Schleifwerkzeuges 20
der Abtriebswelle 14 vorgesehen sein können. Beispielsweise kann es sich auch um formschlüssig
ausgebildete Aufnahmen, etwa mittels eines Sechskants oder dergleichen, handeln.
[0046] Das Schleifwerkzeug 20 ist in Fig. 1 in einem Längsschnitt durch die Befestigungsöffnung
24 dargestellt.
[0047] Das Schleifwerkzeug 20, das in Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht schräg von
vorne erkennbar ist, weist einen Befestigungsabschnitt 22 auf, der einstückig mit
einem etwa quaderförmig ausgebildeten Halteabschnitt 26 ausgebildet ist. Der Befestigungsabschnitt
22 besteht aus einer vom Halteabschnitt 26 aus in Richtung zur Befestigungsöffnung
24 hin sich verjüngenden Platte, die um die Befestigungsöffnung 24 herum etwa dreieckförmig
mit einem Winkel von ca. 60° hin zuläuft und im Bereich der Befestigungsöffnung 24
um diese herum abgerundet ist. Der Halteabschnitt 26 erstreckt sich in der Verlängerung
des Befestigungsabschnittes 22, ist jedoch gegenüber dem Befestigungsabschnitt 22
um ein Mehrfaches, etwa um den Faktor 5, verbreitert. In der Mitte des Halteabschnittes
26 ist eine Ausnehmung 36 in Form eines Längsschlitzes vorgesehen, in dem ein Schleifkissen
28 mit einem Halteabschnitt 38 aufgenommen ist. Das Schleifkissen 28 steht aus der
Ausnehmung 36 mit einem Arbeitsabschnitt 40 nach außen hervor.
[0048] Das Schleifkissen 28 besteht aus einem gummielastischen Material, wie z.B. aus Nitrilbutadiengummi,
und ist in seinem Arbeitsabschnitt 40, der aus dem Halteabschnitt 26 nach außen hervorsteht,
hohl ausgebildet, nämlich in Längsrichtung von einer Öffnung 41 durchsetzt. Das Schleifkissen
28, das sich von seinem etwa quaderförmig ausgebildeten Halteabschnitt 38 aus nach
außen hin an beiden Rändern mit einem spitzen Winkel erweitert, läuft schließlich
an beiden Seitenrändern von einer so gebildeten Kante aus zu einer gemeinsamen Spitze
43 hin zu, die einen Eckwinkel von etwa 80 bis 90° einschließt. In der in Fig. 1 zur
Zeichenebene senkrechten Richtung verläuft das Schleifkissen 28 geradlinig und ist
in der gezeigten Arbeitsstellung tangential zur Längsachse 16 der Abtriebswelle 14
des Oszillationsantriebs 12 angeordnet.
[0049] Während des Arbeitens mit oszillierendem Antrieb der Abtriebswelle 14 bewegt sich
so das Schleifkissen 28 in Tangentialrichtung zur Abtriebswelle 14.
[0050] Durch die dreieckförmige oder dachförmige Außenfläche des Schleifkissens 28, die
zur Spitze 43 hin zuläuft, ist so eine Schleiffläche 29 gebildet, die in Tangentialrichtung
der Abtriebswelle 14 hin- und heroszillierend bewegt wird.
[0051] Während es grundsätzlich möglich wäre, die Schleiffläche 29 selbst etwa durch Einlagerung
von Schleifpartikeln oder dergleichen als Schleifmittel auszubilden, ist es bevorzugt,
ein Schleifpapier oder dergleichen um die Schleiffläche 29 herumzuführen und dieses
mit seinen beiden Enden am Halteabschnitt 26 des Schleifwerkzeuges 20 lösbar zu befestigen.
Hierzu sind im Halteabschnitt 26 zwei Schlitze 32, 34 vorgesehen, die sich parallel
zu der Ausnehmung 36 kurz vor der Außenoberfläche des Halteabschnitts 26 erstrecken
und eine Durchführung der beiden Enden des Schleifpapiers 30 ermöglichen. Zur Befestigung
des Schleifpapiers 30 an seinen beiden Enden ist gemäß Fig. 2 eine Klammer 42 vorgesehen.
Die Klammer 42 hat eine U-förmige Grundform und ist mit ihren beiden Schenkeln in
sich parallel zu den Schlitzen 32, 34 erstreckende Einführöffnungen einschiebbar.
Aus der vergrößerten Darstellung gemäß Fig. 3 ist ersichtlich, dass hierbei der jeweilige
Schenkel 44 gewellt ausgeführt ist und in der jeweiligen Einführöffnung 45 gehalten
ist, um das Schleifpapier 30 mit seinen gewellten Rändern nach außen hin gegen die
Wandung des jeweiligen Schlitzes 34 festzuklemmen.
[0052] Soll das Schleifpapier 30 gewechselt werden, so muss somit lediglich die Klammer
42 nach außen herausgezogen werden. Das Schleifpapier 30 kann dann abgenommen und
gegen ein anderes Schleifpapier ausgetauscht werden. Dessen beide Enden werden wiederum
durch die Schlitze 32, 34 hindurchgesteckt und nunmehr die Klammer 42 wiederum mit
ihren beiden Schenkeln 44 in die betreffenden Einführöffnungen eingeführt, um das
Schleifpapier 30 so in den Schlitzen 32, 34 festzuklemmen.
[0053] Es versteht sich, dass die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Form des Schleifkissens
28 lediglich beispielhafter Natur ist und dass dieses beliebige Profilformen aufweisen
kann, um so ein Schleifen von Längsprofilen in einer jeweils gewünschten Form zu ermöglichen.
[0054] In Folge der nachgiebigen Ausführung des Schleifkissens 28 wird trotz der in Längsrichtung
(Tangentialrichtung) eben ausgebildeten Schleiffläche 29 dabei ein relativ vibrationsarmes,
wirkungsvolles Schleifen ermöglicht.
[0055] In den Fig. 4 und 5 bzw. 6 sind weitere Ausführungsvarianten des Schleifwerkzeuges
20 dargestellt und insgesamt mit den Ziffern 20a, 20b und 20c bezeichnet. Diese unterscheiden
sich im Wesentlichen durch verschiedene Aufnahme- bzw. Befestigungsmöglichkeiten für
ein Schleifpapier 30 auf dem Schleifkissen 28.
[0056] Dabei werden für entsprechende Teile entsprechende Bezugsziffern verwendet.
[0057] Bei dem Schleifwerkzeug 20a gemäß Fig. 4 werden zum Befestigen der beiden Enden des
Schleifpapiers 30 zwei Schwenkhebel 46, 48 benutzt, die um Schwenkachsen 62, 64 verschwenkbar
angeordnet sind und durch zwischen den beiden Schwenkhebeln 46, 48 angeordnete Federn
50 bzw. 52 vorgespannt sind. Somit werden die beiden Enden des Schleifpapiers 30 mittels
Vorsprüngen 54, 56 der Schwenkhebel 46, 48 in entsprechende Vertiefungen 58, 60 oder
Längsnuten des Halteabschnittes 26 eingedrückt und unter der Wirkung der Federspannung
festgeklemmt.
[0058] Die Außenoberfläche des Arbeitsabschnitts 40 des Schleifkissens 28 unterscheidet
sich in ihrer Form von der zuvor an Hand von Fig. 1 erläuterten Form dadurch, dass
sie nicht spitz zum äußeren Ende hin zuläuft, sondern kreissektorförmig ausgebildet
ist. Dieses Schleifkissen 28 ist somit zum Schleifen von gerundeten Längsprofilen
ausgebildet.
[0059] In Fig. 5 ist eine gegenüber der Ausführung gemäß Fig. 4 leicht abgewandelte Ausführung
des Schleifwerkzeuges im Längsschnitt dargestellt und insgesamt mit der Ziffer 20b
bezeichnet.
[0060] Die Ausführung entspricht hierbei weitgehend der Ausführung gemäß Fig. 4. Der einzige
Unterschied besteht in der Form des Arbeitsabschnittes 40 des Schleifkissens 28, der
wiederum vollständig der zuvor an Hand von Fig. 1 erläuterten Form entspricht.
[0061] Eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäßen Schleifwerkzeuges ist in Fig. 6 dargestellt
und insgesamt mit der Ziffer 20c bezeichnet.
[0062] Die Form des Schleifkissens 28 entspricht wiederum der Form des Schleifkissens 28
gemäß Fig. 4.
[0063] Zur Befestigung eines Schleifpapiers, das um das Schleifkissen 28 herumgeführt ist,
sind wiederum zwei verschwenkbare Hebel vorgesehen, die jedoch nicht durch Federspannung
beaufschlagt werden, sondern die durch ihre Ausführung als Drahtbügel unmittelbar
an Absätzen 74, 76 des Halteabschnittes 26 festgeklemmt werden können, um so ohne
die Verwendung zusätzlicher Federn eine Klemmwirkung zu erzeugen. Hierzu sind im Halteabschnitt
26 beiderseits zwei Vertiefungen 70, 72 in Form von Längsnuten vorgesehen, in die
die Enden eines Schleifpapiers eingelegt werden können. Werden die beiden Klemmhebel
66, 68 nunmehr geschlossen, so werden diese mittels ihrer S-förmig gekrümmten Halteabschnitte
82, 84 an Absätzen 74, 76 am dem Befestigungsabschnitt 22 zugewandten Ende des Halteabschnittes
26 festgeklemmt. In dieser Stellung liegen in Richtung der Vertiefungen 70, 72 bzw.
Längsnuten verlaufende Klemmabschnitte 78, 80 der Klemmhebel 66, 68 unter der Wirkung
der Spannung der Klemmhebel 66, 68 an der Innenoberfläche der betreffenden Vertiefungen
70, 72 bzw. Längsnuten an und klemmen somit die Enden eines Schleifpapiers hierin
fest.
1. Schleifwerkzeug für ein Schleifgerät (10) mit einem Drehoszillationsantrieb (12),
dessen Abtriebswelle (14) um ihre Längsachse (16) oszillierend angetrieben ist und
eine Aufnahme zur Befestigung des Schleifwerkzeugs (20, 20a, 20b, 20c) aufweist, wobei
das Schleifwerkzeug (20, 20a, 20b, 20c) einen Befestigungsabschnitt (22) aufweist,
in dem eine Befestigungsöffnung (24) zur Verbindung mit der Aufnahme des Schleifgerätes
(10) in einer Arbeitsstellung zum Schleifen vorgesehen ist, wobei das Schleifwerkzeug
(20, 20a, 20b, 20c) ein elastisches Schleifkissen (28) mit mindestens einer Schleiffläche
(29) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Schleiffläche (29) in einer Erstreckungsrichtung geradlinig und
parallel zu einer Tangente an die Befestigungsöffnung (24) und abgewinkelt zu einer
durch den Befestigungsabschnitt (22) aufgespannten Ebene verläuft.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Befestigungsmittel (42; 46, 48; 66, 68) zur Befestigung eines Schleifmittels, insbesondere
eines Schleifpapiers (30) auf dem Schleifkissen (28).
3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifkissen (28) aus einem gummielastischen Material besteht.
4. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleiffläche (29) in einer zweiten, zur ersten Erstreckungsrichtung senkrechten
Richtung gekrümmt ist.
5. Schleifwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifkissen (28) im Querschnitt hohl ausgebildet ist.
6. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifwerkzeug (20, 20a, 20b, 20c) einen Befestigungsabschnitt (22) mit einer
Befestigungsaufnahme (24) zur Verbindung mit der Aufnahme der Abtriebswelle (14) aufweist,
an den sich ein Halteabschnitt (26) anschließt, in dem das Schleifkissen (28) gehalten
ist.
7. Schleifwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (22) sich vom Halteabschnitt (26) aus zur Befestigungsöffnung
(24) hin verjüngt.
8. Schleifwerkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (26) eine Ausnehmung (36) aufweist, in der das Schleifkissen (28)
mit einem Halteabschnitt (38) gehalten ist und aus der das Schleifkissen (28) mit
einem Arbeitsabschnitt (40), an dem die Schleiffläche (29) ausgebildet ist, nach außen
hervorsteht.
9. Schleifwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits des Halteabschnittes (26) Klemmmittel (42; 46, 48; 66, 68) zur Klemmbefestigung
eines um das Schleifkissen (28) herum geführten Schleifpapiers (30) vorgesehen sind.
10. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits des Halteabschnittes (26) je ein Schwenkhebel (46, 48) gelagert ist,
der gegen den Halteabschnitt (26) beaufschlagt ist.
11. Schleifwerkzeug nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Halteabschnitt (26) zwei Schlitze (32, 34) zur Aufnahme der Enden eines um das
Schleifkissen (28) herumgeführten Schleifpapiers (30) vorgesehen sind.
12. Schleifwerkzeug nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung eines um das Schleifkissen (28) herumgeführten Schleifpapiers (30)
mindestens eine Klammer (42) in den Halteabschnitt (26) einführbar ist.
13. Schleifwerkzeug nach Anspruch 6, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Klammer (42) beiderseits des Halteabschnitts (26) mit federnden
Abschnitten (44) in Einführöffnungen (45) einführbar ist, um das Schleifpapier (30)
gegen die Wandungen der Schlitze (32, 34) zu verspannen.
14. Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits des Halteabschnittes (26) je ein Klemmhebel (66, 68) verschwenkbar gelagert
ist, der zur Festlegung eines um das Schleifkissen (28) herumgeführten Schleifpapiers
(30) in einer Spannposition am Halteabschnitt (26) verspannbar ist.
15. Schleifgerät mit einem Drehoszillationsantrieb (12), dessen Abtriebswelle (14) um
ihre Längsachse (16) oszillierend angetrieben ist und eine Aufnahme zur Befestigung
eines Schleifwerkzeugs (20, 20a, 20b, 20c) aufweist, und mit einem Schleifwerkzeug
(20, 20a, 20b, 20c) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14.
16. Verwendung eines Schleifwerkzeuges (20, 20a, 20b, 20c) nach einem der Ansprüche 1
bis 14 zum Schleifen von Längsprofilen mittels eines Drehoszillationsantriebes (12),
dessen Abtriebswelle (14) um ihre Längsachse (16) oszillierend angetrieben ist, wobei
das Schleifwerkzeug (20, 20a, 20b, 20c) derart am Drehoszillationsantrieb (12) befestigt
wird, dass die mindestens eine Schleiffläche (29) in einer Erstreckungsrichtung parallel
zu einer Tangente an die Abtriebswelle (14), jedoch abgewinkelt zur einer durch die
Abtriebswelle (14) aufgespannten Normalebene verläuft.
1. A grinding tool for a grinder (10) comprising a rotary oscillating drive (12), the
output shaft (14) of which is oscillatingly driven about its longitudinal axis (16)
and comprises a support for mounting the grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) thereon,
wherein the grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) comprises a securing section (22), wherein
a mounting opening (24) is provided which is configured for connecting with the support
of the grinder (10) for grinding in an operating position, wherein the grinding tool
(20, 20a, 20b, 20c) comprises an elastic grinding pad (28) having at least one grinding
surface (29), characterized in that the at least one grinding surface (29) extends in one direction straight and in parallel
to a tangent to the mounting opening (24) and angled to a plane defined by the securing
section (22).
2. The grinding tool of claim 1, characterized by securing means (42; 46, 48; 66, 68) for securing a grinding means, in particular
a sanding paper (30), to the grinding pad (28).
3. The grinding tool of claim 1 or 2, characterized in that the grinding pad (28) is made of a rubber-elastic material.
4. The grinding tool of any of the preceding claims, characterized in that the grinding surface (29) is curved in a second direction which is perpendicular
to said one direction.
5. The grinding tool of claim 4, characterized in that the grinding pad (28) is configured with a hollow cross section.
6. The grinding tool of any of the preceding claims, characterized in that grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) comprises a securing section (22) having a receptacle
(24) for connecting with the support of the output shaft (14) and being followed by
a holding section (26) in which the grinding pad (28) is held.
7. The grinding tool of any of the preceding claims, characterized in that the securing section (22) tapers from the holding section (26) toward the mounting
opening (24).
8. The grinding tool of claim 6 or 7, characterized in that the holding section (26) comprises a recess (36) within which the grinding pad (28)
is held with a holding section (38) and from which the holding pad (28) protrudes
to the outside with a working section (40) whereon the grinding surface (29) is formed.
9. The grinding tool of claim 8, characterized in that on both sides of the holding section (26) clamping means (42; 46, 48; 66, 68) are
provided for securing a sanding paper (30) guided around the grinding pad (28) by
clamping.
10. The grinding tool of claim 9, characterized in that on each side of the holding section (26) a pivot lever (46, 48) is mounted which
is biased against the holding section (26).
11. The grinding tool of claim 9 or 10, characterized in that two slots (32, 34) are provided within the holding section (26) for receiving the
ends of a sanding paper (30) guided around the grinding pad (28).
12. The grinding tool of claim 10 or 11, characterized in that at least one clamp (42) is insertable into the holding section (26) for securing
a sanding paper (30) guided around the grinding pad (28).
13. The grinding tool of claim 6, 11 and 12, characterized in that the at least one clamp (42) is insertable with springable sections (44) into insert
openings (45) on both sides of the holding section (26) for bracing the sanding paper
(30) against the walls of the slots (32, 34).
14. The grinding tool of any of claims 1 to 9, characterized in that on both sides of the holding section (26) a respective clamping lever (66, 68) is
mounted pivotably and can be braced against the holding section (26) in a clamping
position for securing a sanding paper (30) guided around the grinding pad (28).
15. A grinder comprising a rotary oscillating drive (12), the output shaft (14) of which
is oscillatingly driven about its longitudinal axis (16) and which comprises a support
for mounting a grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) thereon, characterized by a grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) according to any of claims 1 to 14.
16. Use of a grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) according to any of claims 1 to 14 for
grinding longitudinal profiles by means of a rotary oscillating drive (12), the output
shaft (14) of which is oscillatingly driven about its longitudinal axis (16), wherein
the grinding tool (20, 20a, 20b, 20c) is mounted on the rotary oscillating drive (12),
so that the at least one grinding surface (29) extends in one direction in parallel
to a tangent to the output shaft (14), however, angled to a plane defined by a normal
plane defined by the output shaft (14).
1. Outil de meulage pour un appareil de meulage (10) avec un entraînement en rotation
et oscillation (12) dont l'arbre de sortie (14) est entraîné en oscillation autour
de son axe longitudinal (16) et présente un logement pour la fixation de l'outil de
meulage (20, 20a , 20b, 20c), l'outil de meulage (20, 20a , 20b, 20c) présentant un
segment de fixation (22) dans lequel est prévue une ouverture de fixation (24) pour
la liaison avec le logement de l'appareil de meulage dans une position de travail
pour le meulage, l'outil de meulage (20, 20a , 20b, 20c) comportant un coussin à meuler
(28) élastique avec au moins une surface de meulage (29), caractérisé en ce que l'au moins une surface de meulage (29) s'étend en ligne droite dans une direction
d'étendue et parallèlement à une tangente à l'ouverture de fixation (24), et coudée
par rapport à un plan défini par le segment de fixation (22).
2. Outil de meulage selon la revendication 1, caractérisé par des moyens de fixation (42 ; 46, 48 ; 66, 68) pour la fixation d'un moyen à meuler,
en particulier un papier de meulage (30) sur le coussin de meulage (28).
3. Outil de meulage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le coussin à meuler (28) est constitué d'un matériau présentant l'élasticité du caoutchouc.
4. Outil de meulage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface de meulage (29) est courbée dans une deuxième direction d'étendue, perpendiculaire
à la première.
5. Outil de meulage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le coussin à meuler (28) est réalisé creux en coupe transversale.
6. Outil de meulage selon l'une des revendication précédentes, caractérisé en ce que l'outil de meulage (20, 20a, 20b, 20c) comporte un segement de fixation (22) avec
un logement de fixation (24) pour la liaison avec le logement de l'arbre de sortie
(14), auquel se raccorde un segment de retenue (26) dans lequel est maintenu le coussin
à meuler (28).
7. Outil de meulage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le segment de fixation (22) se rétrécit depuis le segment de retenue (26) vers l'ouverture
de fixation (24).
8. Outil de meulage selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le segment de retenue (26) présente un évidement (36) dans lequel le coussin à meuler
est maintenu par un segment de retenue (38) et duquel le coussin à meuler (28) ressort
par un segment de travail (40) sur lequel est réalisée la surface de meulage (29).
9. Outil de meulage selon la revendication 8, caractérisé en ce que des deux côtés du segment de retenue (26) sont prévus des moyens de serrage (42 ;
46, 48 ; 66, 68) pour la fixation par serrage d'un papier de meulage (30) guidé autour
du coussin à meuler (28).
10. Outil de meulage selon la revendication 9, caractérisé en ce que sur chacun des deux côtés du segment de retenue (26) est monté un levier de pivotement
(46, 48) qui est sollicité contre le segment de retenue (26).
11. Outil de meulage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que dans le segment de retenue (26) sont prévues deux fentes (32, 34) destinées à recevoir
les extrémités d'un papier de meulage (30) guidé autour du coussin à meuler (28).
12. Outil de meulage selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'au moins une agrafe (42) peut être introduite dans le segment de retenue (26) pour
fixer un papier de meulage (30) autour du coussin à meuler (28).
13. Outil de meulage selon les revendications 6, 11 et 12, caractérisé en ce que la au moins une agrafe (42) peut être introduite dans des ouvertures d'introduction
(45), par des segments élastiques (44), des deux côtés du segment de retenue (26),
afin de tendre le papier de meulage (30) contre les parois des fentes (32, 34).
14. Outil de meulage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que sur chacun des deux côtés du segment de retenue (26) est monté pivotant un levier
de serrage (66, 68) qui peut être serré dans une postion de serrage sur le segment
de retenue (26), pour fixer un papier de meulage (30) autour du coussin à meuler (28).
15. Appareil de meulage avec un entraînement en rotation et oscillation (12) dont l'arbre
de sortie (14) est entraîné en oscillation autour de son axe longitudinal et présente
un logement pour la fixation d'un outil de meulage (20, 20a, 20b , 20c), et avec un
outil de meulage (20, 20a, 20b , 20c) selon l'une des revendications 1 à 14.
16. Utilisation d'un outil de meulage (20, 20a, 20b , 20c) selon l'une des revendications
1 à 14 pour meuler des profilés longitudinaux au moyen d'un entraînement en rotation
et oscillation (12) dont l'arbre de sortie (14) est entraîné en oscillation autour
de son axe longitudinal, l'outil de meulage (20, 20a, 20b , 20c) étant fixé à l'entraînement
en rotation et oscillation (12) de manière que l'au moins une surface de meulage (29)
s'étende, dans une direction d'étendue, parallèlement à une tangente à l'arbre de
sortie (14), mais coudée par rapport à un plan normal défini par l'arbre de sortie
(14).