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(11) |
EP 1 597 187 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.2007 Patentblatt 2007/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/001780 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/076331 (10.09.2004 Gazette 2004/37) |
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| (54) |
LASTAUFNAHMEEINRICHTUNG
LOAD-RECEIVING DEVICE
DISPOSITIF PORTE-CHARGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
26.02.2003 DE 10309501
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.11.2005 Patentblatt 2005/47 |
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Patentinhaber: HTS Hydraulische Transportsysteme GmbH |
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70736 Fellbach (DE) |
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Erfinder: |
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- KOCH, Michael
70736 Fellbach (DE)
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Vertreter: Bartels & Partner |
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Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U- 20 121 121 US-A- 5 248 176
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US-A- 1 462 435 US-A- 5 823 588
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 14, 31. Dezember 1998 (1998-12-31) -& JP
10 245805 A (KIZU YOSHIHIRO), 14. September 1998 (1998-09-14)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lastaufnahmeeinrichtung, insbesondere Anschlagpunkt für
die Handhabung von bewegbaren Bauteilen, wie beispielsweise von Turmsegmenten einer
Windkraftanlage, mit einer sich in einer Längsachse erstreckenden Lastaufnahmeplatte,
die entlang ihrer beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten Durchgriffsstellen
aufweist für den Durchgriff mindestens eines Befestigungsmittels zum Festlegen der
Lastaufnahmeplatte an dem bewegbaren Bauteil, und mit einem bügelförmigen, für den
Eingriff mit einem Hebezeug vorgesehenen Hebemittel, das in einer ersten Achse (Schwenkachse)
hin- und herschwenkbar ist und in einer zweiten, quer dazu verlaufenden Achse (Drehachse)
gegenüber der Lastaufnahmeplatte mittels eines Drehteils drehbar gelagert ist, das
mit der Lastaufnahmeplatte verbunden ist.
[0002] Dahingehende Lastaufnahmeeinrichtungen sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen
auf dem Markt frei erhältlich. Bei den dahingehend bekannten Lösungen sitzt der mit
einem Drehteil verbundene schwenkbare Haltebügel als Hebemittel für ein Hebezeug,
wie einen Lastschäkel; Kranhaken od. dgl., auf der Frontseite der Lastaufnahmeplatte
und mithin mittig auf einer ihrer beiden gegenüberliegenden Längsseiten der ansonsten
im wesentlichen quaderförmig ausgestalteten Aufnahmeplatte. Mit der bekannten Lösung
ist es zwar gleichfalls möglich, den Haltebügel entlang seiner Schwenkachse um 180°
hin und her zu schwenken und um die Drehachse des Drehteils um einen Winkel von 360°;
trotz der dahingehenden Bewegungsmöglichkeiten und Freiheitsgrade für den Haltebügel
kommt es insbesondere beim Bewegen schwerer Lasten, wie sie bei der Handhabung von
Turmsegmenten zur Aufstellung von Windkraftanlagen auftreten, zu Kollisionen des Haltebügels
mit Teilen der zu bewegenden Last, was zum einen mit Beschädigungen an der Last selbst
einhergeht oder es kommt aufgrund der angesprochenen Kollision zur Einleitung schädigender
Biegekräfte zumindest im Bereich der Schwenkachse des Haltebügels.
[0003] Um diesem Problem zu begegnen, sind zwar teilweise die Montagetrupps von Windkraftanlagen
bereits dazu übergegangen, selbst angefertigte Lastaufnahmeeinrichtungen einzusetzen,
beispielsweise in Form von Tragplatten, die mit den Enden des jeweiligen Turmsegmentes
verschraubt werden und die mittels angeschweißter Bügel die Handhabung, insbesondere
das Aufstellen des Turmsegmentes vor Ort ermöglichen; aber auch bei diesen Lösungen
kommt es häufig bei der Drehung von der Vertikalen in die Horizontale sowie beim Montieren
zu Schäden an den zu transportierenden Bauteilen in Form des Turmsegmentes, die erhebliche
Reparatur-Nacharbeiten mit sich bringen können. Ferner ist es für die Montagetrupps
häufig sehr zeitaufwendig, ihre dahingehenden Sonderlösungen vor Ort an dem jeweiligen
Turmsegment vor dessen Aufstellen anzubringen und wieder zu entfernen.
[0004] Durch das DE 201 21 121 U1 ist eine Anschlußvorrichtung zum Anschließen von Anschlag-
oder Verzurrmitteln bekannt, an zu transportierenden oder zu verzurrenden Gegenständen
mit einem zu ihrer Befestigung am jeweiligen Gegenstand dienenden, von einer Schraube
gebildeten Befestigungselement, mit einem Anschlußelement für das Anschlag- oder Verzurrmittel
und mit einem das Befestigungselement mit dem Anschlußelement verbindenden, drehbar
um die Längsachse des Befestigungselementes auf einer das Befestigungselement auf
einem Teil seiner Länge umschließenden zweiteiligen Buchse gelagerten Verbindungselement,
dessen Axiallage auf der Buchse durch an sich gegenüberliegende Enden der zylindrischen
Buchse angeordnete Ringflansche gesichert ist, wobei sich das Verbindungselement im
Bereich der Ringflansche der Buchse über jeweils eine Wälzkörperreihe an der Buchse
abstützt. Bei der bekannten Lösung befindet sich das ringförmige Hebemittel, das das
Anschlußelement bildet, bei allen seinen Schwenkstellungen außerhalb der Buchse, die
von einem Schraubenmittel durchgriffen dem Festlegen der Anschlußvorrichtung an Anschlag-
und Verzurrmitteln dient. Auch hier ist nicht auszuschließen, dass es zu Montageproblemen
kommen kann beim Einsatz der bekannten Anschlußvorrichtung im Bereich der Handhabung
von Turmsegmenten.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Lastaufnahmeeinrichtung zu schaffen, die die vorstehend beschriebenen Nachteile
nicht aufweist und die sich insbesondere in sehr schneller Abfolge an dem zu handhabenden
Bauteil montieren und wieder entfernen läßt und die es vor allen Dingen erlaubt, das
zu handhabende Bauteil, wie beispielsweise ein Turmsegment, so zu bewegen und aufzustellen,
dass Schäden am Bauteil selbst mit Sicherheit vermieden sind. Eine dahingehende Aufgabe
löst eine Lastaufnahmeeinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 in seiner
Gesamtheit.
[0006] Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 das Drehteil
auf einer Querseite der Lastaufnahmeplatte angeordnet ist und dass in einer Schwenkstellung
des Hebemittels dieses innerhalb einer fiktiven Verlängerung der beiden Längsseiten
der Lastaufnahmeplatte verläuft, ist jedenfalls der Haltebügel mit seinem Drehteil
entgegen dem Stand der Technik vom Längsseitenbereich auf den Querseitenbereich der
im wesentlichen quaderförmigen Lastaufnahmeplatte verlegt mit der Folge, dass mögliche
Kollisionsstellen zwischen dem Haltebügel als Hebemittel, dem am Hebemittel selbst
angreifenden Hebezeug und der zu bewegenden Last mit Sicherheit vermieden sind. Dazu
trägt auch mit bei, dass von der geometrischen Größengestaltung jedenfalls sichergestellt
wird, dass in einer Schwenkstellung des Hebemittels dieses innerhalb einer fiktiven
Verlängerung der beiden Längsseiten der Lastaufnahmeplatte verläuft und so Kollisionsmöglichkeiten
zwischen Hebemittel und Lastaufnahmeplatte selbst - auch unter Last - mit Sicherheit
vermieden sind.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmeeinrichtung
weist die Lastaufnahmeplatte im Randbereich die Durchgriffsstellen auf, wobei als
Befestigungsmittel zwei Festlegeschrauben dienen, deren Schraubenköpfe in Vertiefungen
der Lastaufnahmeplatte aufnehmbar sind. Mit der dahingehenden Ausgestaltung läßt sich
eine Vielzahl von unterschiedlich dimensionierten Turmsegmenten mit ihren Endflanschen
handhaben, an deren Gewindelöcher die Festlegung der Lastaufnahmeplatte über Festlegeschrauben
erfolgt. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass die Schraubenköpfe der Festlegeschrauben
von zwei Abdeckteilen gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert sind, die mit Teilen
der Lastaufnahmeplatte fest verbindbar sind. Hierdurch wird die Montagesicherheit
deutlich erhöht.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Merkmale der sonstigen Unteransprüche.
[0009] Im folgenden wird die erfindungsgemäße Lastaufnahmeeinrichtung anhand eines Ausführungsbeispiels
nach der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher
Darstellung die
- Fig.1
- eine stirnseitige Ansicht auf die Lastaufnahmeeinrichtung;
- Fig.2
- eine stirnseitige Seitenansicht auf die Lastaufnahmeeinrichtung nach der Fig.1;
- Fig.3
- teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt die am Ende eines Turmsegmentes einer Windkraftanlage
festgelegte Lastaufnahmeeinrichtung.
[0010] Die Fig.1 zeigt in stirnseitiger Ansicht die Lastaufnahmeeinrichtung, insbesondere
in der Art eines sog. Anschlagpunktes 10, für die Handhabung von bewegbaren Bauteilen,
wie beispielsweise von Turmsegmenten 12 (teilweise dargestellt in Fig.3) einer Windkraftanlage
(nicht dargestellt). Die erfindungsgemäße Lastaufnahmeeinrichtung weist eine sich
in einer Längsachse 14 erstreckende Lastaufnahmeplatte 16 auf. Die Lastaufnahmeplatte
16 ist im wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist entlang der Längsachse 14
verlaufend zwei einander gegenüberliegende Längsseiten 18,20 auf. Des weiteren sind
die beiden Längsseiten 18,20 von vier Querseiten 22,24,26 und 28 der quaderförmigen
Lastaufnahmeplatte 16 begrenzt. Im endseitigen Bereich der jeweiligen Längsseite 18,20
der Lastaufnahmeplatte 16 sind Durchgriffsstellen 30 in Form von üblichen Bohrungen
vorhanden, die für den Durchgriff jeweils eines Befestigungsmittels 32 in Form einer
üblichen Sechskantschraube vorgesehen sind. Die dahingehenden Sechskantschrauben als
Befestigungsmittel 32 dienen dem Festlegen der Lastaufnahmeplatte 16 an dem zu bewegenden
und zu handhabenden Bauteil, beispielsweise in Form des Turmsegmentes 12 (vgl. Fig.3).
[0011] Des weiteren weist die Lastaufnahmeplatte 16 ein bügelförmiges Hebemittel 34 als
Haltebügel für den An- oder Eingriff eines Hebezeuges eines nicht näher dargestellten
Lasthebekrans, beispielsweise in Form eines Autokranes od. dgl., auf. Das dahingehende
Hebezeug kann aus einem Kranhaken gebildet sein aber auch aus einem mit dem Lastgeschirr
des Kranes verbundenen Lastschäkel, der in den Haltebügel als Hebemittel 34 dann eingreift.
Das dahingehende Anschlagen und Bewegen von Lasten ist üblich, so dass an dieser Stelle
hierauf nicht näher eingegangen wird. Der Haltebügel als Hebemittel 34 ist in einer
ersten Achse (Schwenkachse) 36 hin- und herschwenkbar und in einer zweiten, quer dazu
verlaufenden Achse (Drehachse) 38 gegenüber der Lastaufnahmeplatte 16 mittels eines
Drehteils 40 drehbar gelagert. Gemäß der Darstellung nach der Fig.1 verläuft in der
dort gezeigten Stellung des Haltebügels 34 die Schwenkachse 36 parallel zur Längsachse
14 der Lastaufnahmeplatte 16 und die genannte Drehachse 38 steht senkrecht auf der
Schwenkachse 36, wobei die dahingehende fiktive Verbindungsstelle 42 außerhalb der
Lastaufnahmeplatte und oberhalb der Querseite 22 derselben angeordnet ist. Dank der
Schwenkachse 36 kann das bügelartige Hebemittel 34 hin und her im wesentlichen um
180° verschwenkt werden und um die Hoch- oder Drehachse 38 ist eine Verdrehung des
Hebemittels 34 um 360° möglich, wobei die dahingehende Dreheinstellbewegung mangels
eines Anschlages beliebig in einer Richtung vorgenommen werden kann.
[0012] Das Drehteil 40 ist mittels einer Schraubverbindung 44 mit der Lastaufnahmeplatte
16 fest verbunden, wobei die dahingehende Schraubverbindung 44 von der Oberseite der
Querseite 22 her die Lastaufnahmeplatte 16 im wesentlichen mittig zumindest teilweise
durchgreift. Im Bereich des freien Endes des Schraubenbolzens 46 ist dort eine Drehbuchse
48 schwenkbar gelagert, in die die Schwenkachse 36 des Hebemittels 34 endseitig eingreift,
die im übrigen mittels zweier Achsstücke 50 die beiden freien Enden des bügelartigen
Hebemittels 34 durchgreift. Wie insbesondere die Seitendarstellung nach der Fig.2
zeigt, übergreift der Außenumfang der Drehbuchse 48 geringfügig die beiden Längsseiten
18 und 20 der Lastaufnahmeplatte 16. In der in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen
aufgerichteten Stellung des bügelartigen Hebemittels 34 verläuft dieses innerhalb
einer fiktiven Verlängerung 52 der beiden Längsseiten 18,20 der Lastaufnahmeplatte
16. Mithin ist die mögliche Schwenkbewegung des Haltebügels 34 um seine Schwenkachse
36 begrenzt von der oberen Querseite 22 der Lastaufnahmeplatte 16. Somit besteht in
zwei zueinander senkrechten Achsrichtungen (Schwenkachse 36 und Drehachse 38) die
Möglichkeit, das bügelförmige Hebemittel 34 frei zu verschwenken, ohne dass es zu
Kollisionen kommt mit der am Turmsegment festzulegenden Lastaufnahmeplatte 16 oder
mit dem Turmsegment 12 selbst.
[0013] Die dahingehenden Verhältnisse sind beispielhaft in der Fig.3 wiedergegeben, wo das
Turmsegment 12 in Form eines konisch zulaufenden Hohlsegmentes an seinem einen freien
Ende innenseitig ein Flanschteil 54 mit Querbohrung 56 aufweist, durch das das jeweilige
Befestigungsmittel 32 in Form der Sechskantschraube eingreifen kann, wobei dann das
freie Ende der Sechskantschraube über eine Gegenmutter 58 mit Unterlegscheibe 60 am
Flanschteil 54 festlegbar ist. In der in der Fig.3 dargestellten festgelegten Position
liegt dann die Lastaufnahmeplatte 16 mit ihrer einen Längsseite 18 bündig am unteren
freien Ende des Flanschteils 54 an. Aus der Darstellung nach der Fig.3 wird deutlich,
dass das bügelartige Hebemittel 34 um die Schwenkachse 36 derart frei schwenkbar ist,
dass auch bei einer vollständig senkrechten oder waagerechten Anordnung des Turmsegmentes
12 mit seinem Außenumfang es diesbezüglich nicht zu Kollisionen kommt, auch wenn an
dem Hebemittel 34 ein entsprechendes Hebezeug, beispielsweise in Form eines Kranhakens,
der Lastschäkel eines Lastgeschirres od. dgl. angreifen sollte. Des weiteren bleibt
die Drehbarkeit um die Drehachse 38 für das Hebemittel 34 erhalten, so dass insoweit
auch ein Schrägausgleich möglich ist.
[0014] Das Flanschteil 54 des Turmsegmentes 12 ist in der Art eines Flanschringes ausgebildet
und weist eine Vielzahl von Festlegemöglichkeiten auf in Form der Querbohrungen 56,
die einen vorgebbaren radialen Abstand voneinander aufweisen. Die dahingehende Geometrie
ist standardisierbar, so das mit einem geringen Satz an Lastaufnahmeplatten 16 mit
zwei Befestigungsmitteln 32 mit unterschiedlichem Abstand sich alle wesentlichen Transport-
und Handhabungsvorgänge erledigen lassen. Insofern kann die Lastaufnahmeeinrichtung
in der Art eines Bausatzes ausgebildet sein, so dass mit nur einem Bausatz an Komponenten
sich alle anstehenden Transport- und Handhabungsvorgänge vor Ort erledigen lassen.
[0015] Wie insbesondere die Fig. 2 und 3 des weiteren zeigen, ist die Lastaufnahmeplatte
16 im Randbereich mit zwei nutartigen Vertiefungen 62 versehen, in die die Schraubenköpfe
64 des Befestigungsmittels 32 aufnehmbar sind. Die dahingehenden Vertiefungen 62 lassen
sich wiederum über zwei Abdeckteile 66 abdecken, die über Schrauben 68 an der Lastaufnahmeplatte
16 festgelegt dafür Sorge tragen, dass die Schraubenköpfe 64 sich nicht ungewollt
bewegen und sich dergestalt die sicherheitsrelevante Schraubverbindung zwischen Lastaufnahmeplatte
16 und Flanschteil 54 lösen könnte.
[0016] Es hat sich gezeigt, dass bereits zwei Lastaufnahmeeinrichtungen am unteren Ende
eines jeden Turmsegmentes genügen, um dieses sicher bewegen zu können, insbesondere
das Turmsegment von einem Transporter zu entnehmen und am Ort der Windkraftanlage
aufzustellen. Da der Lastangriffspunkt des Hebezeuges über das bügelartige Hebemittel
34 weit außerhalb der Verbindungsstelle 42 der Schwenkachse 36 und Drehachse 38 angreift
(vgl. Fig.1), ist ein sicherer Transport erreicht, ohne dass es zu Beschädigungen
am Turmsegment kommt oder zur Einleitung schädlicher Kräfte für die eigentliche Lastaufnahmeeinrichtung.
1. Lastaufnahmeeinrichtung, insbesondere Anschlagpunkt (10) für die Handhabung von bewegbaren
Bauteilen, wie beispielsweise von Turmsegmenten (12) einer Windkraftanlage, mit einer
sich in einer Längsachse (14) erstreckenden Lastaufnahmeplatte (16), die entlang ihrer
beiden einander gegenüberliegenden Längsseiten (18,20) Durchgriffsstellen (30) aufweist
für den Durchgriff mindestens eines Befestigungsmittels (32) zum Festlegen der Lastaufnahmeplatte
(16) an dem bewegbaren Bauteil, und mit einem bügelförmigen, für den Eingriff mit
einem Hebezeug vorgesehenen Hebemittel (34), das in einer ersten Achse (Schwenkachse
36) hin- und herschwenkbar ist und in einer zweiten, quer dazu verlaufenden Achse
(Drehachse 38) gegenüber der Lastaufnahmeplatte (16) mittels eines Drehteils (40)
drehbar gelagert ist, das mit der Lastaufnahmeplatte (16) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehteil (40) auf einer Querseite (22) der Lastaufnahmeplatte (16) angeordnet
ist und dass in einer Schwenkstellung des Hebemittels (34) dieses innerhalb einer
fiktiven Verlängerung (52) der beiden Längsseiten (18,20) der Lastaufnahmeplatte (16)
verläuft.
2. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastaufnahmeplatte (16) im Randbereich die Durchgriffsstellen (30) aufweist und
dass als Befestigungsmittel (32) zwei Festlegeschrauben dienen, deren Schraubenköpfe
(64) in Vertiefungen (62) der Lastaufnahmeplatte (16) aufnehmbar sind.
3. Lastaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenköpfe (64) der Festlegeschrauben von zwei Abdeckteilen (66) gegen unbeabsichtigtes
Lösen gesichert sind, die mit Teilen der Lastaufnahmeplatte (16) fest verbindbar sind.
4. Lastaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastaufnahmeplatte (16) quaderförmig ausgebildet ist, dass das Drehteil (40)
über einen Schraubenabschnitt (46) in der Lastaufnahmeplatte (16) an der Querseite
(22) festgelegt ist und dass der drehbare Abschnitt (48) auf dieser Querseite (22)
aufsitzt und eine Drehung des Hebemittels (34) um 360° ermöglicht.
5. Lastaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung des Hebemittels (34) um seine Schwenkachse (36) begrenzt ist
von der Seitenfläche der Querseite (22) der Lastaufnahmeplatte (16).
6. Lastaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebemittel (34) zwei verlängerte Schenkel aufweist, an deren jeweiligem freien
Ende die Schwenkachse (36) diese durchgreift, die Teil des Drehteils (40) ist.
1. Load receiving device, in particular an abutment point (10) for handling moveable
components such as for example tower segments (12) of a wind turbine, with a load
receiving plate (16) extending along a longitudinal axis (14), the same comprising
engagement passages (30) for engaging at least one fitting means (32) for fitting
the load receiving plates (16) to the moveable component along its two opposite longitudinal
sides (18, 20), and with an arc-shaped lifting means (34) envisaged for engaging lifting
gear, which can be tilted back and forth around a first axis (tilt axis 36), and rotated
around a second axis (rotation axis 38) extending transverse to the same in relation
to the load receiving plate (16) by means of a rotation part (40) which is connected
with the load receiving plate (16), characterised in that the rotation part (40) is located on a transverse side (22) of the load receiving
plate (16), and in that the same extends along a fictitious extension (52) of the two longitudinal sides
(18, 20) of the load receiving plate (16) in a tilted position of the lifting means
(34).
2. Load receiving device according to Claim 1, characterised in that the load receiving plate (16) comprises the engagement passages (30) in its edge
area, and in that the fitting means (32) serves to receive two fitting screws whose screw heads (64)
can be received into recesses (62) of the load receiving plate (16).
3. Load receiving device according to Claim 2, characterised in that the screw heads (64) of the fitting screws are secured against intentional loosening
by means of two covering parts (66), which can be firmly connected with parts of the
load receiving plate (16).
4. Load receiving device according to one of the Claims 1 to 3, characterised in that the load receiving plate (16) takes a square-shaped form, in that the rotation part (40) is affixed to the transverse side (22) of the load receiving
plate (16) by means of a screw section (46), and in that the rotatable section (48) rests on this transverse side (22) and enables the rotating
of the lifting means (34) by 360°.
5. Load receiving device according to one of the Claims 1 to 4, characterised in that the tilt movement of the lifting means (34) around the tilt axis (36) is limited
by the side surface of the transverse side (22) of the load receiving plate (16).
6. Load receiving device according to one of the Claims 1 to 5, characterised in that the lifting means (34) comprises two extended legs, at the relevant free ends of
which the tilt axis (36) projects through the same, and which represents a part of
the rotation part (40).
1. Dispositif porte-charge, en particulier point (10) d'accrochage pour la manutention
d'éléments de construction mobiles, comme par exemple des segments (12) de tour d'une
installation éolienne, comportant une plaque (16) porte-charge s'étendant dans un
axe longitudinal, laquelle comprend le long de ses deux côtés (18, 20) longitudinaux
mutuellement opposés des points (30) de traversée pour la traversée d'au moins un
moyen (32) de fixation destiné à immobiliser la plaque (16) porte-charge sur l'élément
de construction mobile, et comportant un moyen (34) de levage en forme d'étrier, qui
est prévu pour l'engagement avec un outil de levage et qui est monté à pivotement
en va-et-vient dans un premier axe (axe 36 de pivotement) et, au moyen d'un élément
(40) de rotation qui est assemblé à la plaque (16) porte-charge, à rotation par rapport
à la plaque (16) porte-charge dans un deuxième axe (axe 38 de rotation) s'étendant
transversalement par rapport au premier axe, caractérisé en ce que l'élément (40) de rotation est disposé sur un côté (22) transversal de la plaque
(16) porte-charge, et en ce que, dans une position de pivotement du moyen (34) de levage, ce dernier s'étend à l'intérieur
d'un prolongement (52) fictif des deux côtés (18, 20) longitudinaux de la plaque (16)
porte-charge.
2. Dispositif porte-charge suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque (16) porte-charge comprend les points (30) de traversée dans la région
de bord, et en ce que deux vis de blocage, dont les têtes (64) de vis peuvent être reçues dans des renfoncements
(62) de la plaque (16) porte-charge, servent de moyens (32) de fixation.
3. Dispositif porte-charge suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les têtes (64) des vis de blocage sont empêchées d'un desserrage inopiné par deux
éléments (66) de recouvrement qui peuvent être fixement assemblés à des parties de
la plaque (16) porte-charge.
4. Dispositif porte-charge suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la plaque (16) porte-charge est réalisée parallélépipédique, en ce que l'élément (40) de rotation est fixé dans la plaque (16) porte-charge sur le côté
(22) transversal au moyen d'une partie (46) filetée, et en ce que la partie rotative (48) repose sur ce côté (22) transversal et permet une rotation
à 360° du moyen (34) de levage.
5. Dispositif porte-charge suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mouvement de pivotement du moyen (34) de levage autour de son axe (36) de pivotement
est limité par la surface latérale du côté (22) transversal de la plaque (16) porte-charge.
6. Dispositif porte-charge suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le moyen (34) de levage comporte deux branches oblongues qui sont traversées au niveau
de leur extrémité libre respective par l'axe (36) de pivotement, qui fait partie de
l'élément (40) de rotation.