[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verdampferanordnung zur Abgabe eines Brennstoffdampfes
in eine Mischkammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Verdampferanordnungen werden beispielsweise in brennstoffbetriebenen Heizgeräten
für Kraftfahrzeuge eingesetzt, wobei diese Heizgeräte wiederum als Zuheizer oder als
Standheizung genutzt werden können. Durch den zu verdampfenden Brennstoff und in eine
Mischkammer ebenfalls einzuleitende Verbrennungsluft wird ein Gemisch aus Brennstoffdampf
und Verbrennungsluft erzeugt, das gezündet und zur Wärmeerzeugung verbrannt werden
kann. Gleichwohl werden derartige Verdampferanordnungen auch in so genannten Reformern
genutzt, um in einer Mischkammer ein Gemisch aus verdampftem Brennstoff, also verdampftem
Kohlenwasserstoff, und sonstigem Mischmaterial, beispielsweise auch Luft oder Wasserdampf,
zu erzeugen. Dieses Gemisch wird dann zu einer Katalysatoranordnung geleitet, um durch
katalytische Reaktion ein wasserstoffhaltiges Gasgemisch zu erzeugen.
[0003] Bei Verdampferanordnungen bzw. diese nutzenden Brennern oder/und Reformern besteht
grundsätzlich das Problem, dass durch nicht optimal ablaufende Brennstoffverdampfung
bzw. Brennstoffeinspeisung in die Mischkammer eine Beeinträchtigung sowohl des Verdampfungsbetriebs
an sich als auch beispielsweise des Verbrennungsbetriebs erzeugt werden kann. So hat
eine ungleichmäßige Einleitung des zu verdampfenden flüssigen Brennstoffs in ein poröses
Verdampfermedium zur Folge, dass eine entsprechend ungleichmäßige Brennstoffabdampfung
zur Mischkammer hin auftreten wird. Durch die Übersättigung bestimmter Bereiche des
porösen Verdampfermediums mit flüssigem Brennstoff wird die Gefahr des Austretens
von Brennstofftropfen aus dem porösen Verdampfermedium verstärkt. Tritt dies vor allem
in dem Bereich zwischen dem porösen Verdampfermedium und der diesem zugeordneten Heizeinrichtung
auf, so kann dies zur Krackbildung, also zur Bildung von Ablagerungen zwischen dem
Verdampfermedium und der Heizeinrichtung, und dem Loslösen und Abheben des Verdampfermediums
führen. Weiterhin besteht die Gefahr, dass der im Allgemeinen im flüssigen Zustand
leicht benetzende Brennstoff sich bei Austritt aus dem porösen Verdampfermedium entlang
von Oberflächen bewegt und auch in dem Bereich eines zur Heranförderung von Luft dienenden
Gebläses gelangen kann. Das punktuelle Einleiten des flüssigen Brennstoffs in das
poröse Verdampfermedium zieht weiterhin die Gefahr nach sich, dass eine sehr ungleichmäßige
Brennstoffverteilung durch Schwerkrafteinwirkung einerseits und durch Kapillarförderwirkung
andererseits auftritt und somit nicht die gesamte Oberfläche des Verdampfermediums
zur Brennstoffabdampfung genutzt werden kann, was aber für eine definierte Gemischbildung
erforderlich sein kann.
[0004] Eine Verdampferanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
DE 39 14 611 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Verdampferanordnung ist ein ringscheibenartig ausgebildetes
poröses Verdampfermedium in einem schalenartigen Träger aufgenommen. An der Rückseite
des schalenartigen Trägers liegt eine Stabglühkerze, welche dazu in der Lage ist,
das poröse Verdampfermedium und den darin enthaltenen flüssigen Brennstoff zu erwärmen.
[0005] Die
DE 101 30 638 A1 offenbart eine Verdampferanordnung mit einem mehrlagig aufgebauten porösen Verdampfermedium,
das in einem topfartigen Gehäuse angeordnet ist. In demjenigen Bereich, in welchem
vermittels einer Brennstoffzuführleitung durch einen Bodenbereich hindurch Brennstoff
eingespeist wird, kann zwischen zwei Lagen des porösen Verdampfermediums ein plattenartig
ausgebildetes Brennstoffablenkelement angeordnet sein, welches den Eintrittsbereich
für den flüssigen Brennstoff überdeckt.
[0006] Die
US-A 5,082,175 offenbart eine Verdampferanordnung, bei welcher in einem topfartigen Gehäuse ein
poröses Verdampfermedium angeordnet ist. Zwischen einer an der Rückseite des Verdampfermediums
angeordneten Glühkerze und dem Verdampfermedium liegt ein plattenartiger Bodenbereich.
[0007] Die
EP 1 484 552 A1 offenbart eine Verdampferanordnung mit einem topfartigen Gehäuse. An einem Bodenbereich
des topfartigen Gehäuses ist brennkammerzugewandt ein poröses Verdampfermedium angeordnet.
An der Rückseite des Bodenbereichs liegt eine elektrisch erregbare Heizeinrichtung,
welche über einen durch diese erwärmbaren und den Bodenbereich sowie das poröse Verdampfermedium
durchgreifenden Vorsprungsbereich für Zündbedingungen im Bereich des porösen Verdampfermediums
sorgen kann.
[0008] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verdampferanordnung zur Abgabe
eines Brennstoffdampfes in eine Mischkammer vorzusehen, welche ein verbessertes Verdampfungsverhalten
aufweist.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Verdampferanordnung zur Abgabe
eines Brennstoffdampfes in eine Mischkammer gemäß Anspruch 1. Diese umfasst ein poröses
Verdampfermedium, eine flüssigen Brennstoff zu dem porösen Verdampfermedium führende
Leitungsanordnung und eine Heizeinrichtung an einer von der Mischkammer abgewandten
oder abgewandt zu positionierenden Rückseite des porösen Verdampfermediums, wobei
zwischen dem porösen Verdampfermedium und der Heizeinrichtung ein einen direkten Kontakt
zwischen diesen unterbindendes Trennelement angeordnet ist.
[0010] Um die Brennstoffverteilung im porösen Verdampfermedium und somit auch die Brennstoffabdampfung
aus diesem weiter beeinflussen zu können, ist in dem porösen Verdampfermedium eine
Brennstoffströmungsführungsformation gebildet. Eine derartige Brennstoffströmungsführungsformation
umfasst verdichtete Bereiche oder Aussparungsbereiche im porösen Verdampfermedium,
welche dann ein anderes Kapillarströmungsverhalten aufweisen bzw. lokal das Auftreten
einer Kapillarströmung unterbinden und somit Barrieren für den Brennstoffstrom erzeugen.
[0011] Wesentlich ist bei der vorliegenden Erfindung, dass zwischen dem den flüssigen Brennstoff
aufnehmenden und den Brennstoffdampf abgebenden porösen Verdampfermedium und der diesem
zugeordneten Heizeinrichtung ein Trennelement liegt, das nicht nur eine vergleichmäßigte
Wärmeeinleitung in das poröse Verdampfermedium sicherstellt, sondern auch dafür sorgt,
dass ein Austritt von Brennstoffdampf an der Rückseite des porösen Verdampfermediums
ebenso verhindert werden kann, wie das Austreten von flüssigem Brennstoff an der Rückseite
des porösen Verdampfermediums.
[0012] Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, dass als "Brennstoffe" im Sinne der vorliegenden
Erfindung allgemein flüssige Kohlenwasserstoffe, wie z.B. Benzin, Diesel, Biodiesel
und dergleichen, betrachtet werden, die beispielsweise zur Verbrennung nutzbar sind,
gleichwohl aber auch dazu nutzbar sind, in einem Reformer zur Wasserstofferzeugung
für ein Brennstoffzellensystem umgesetzt zu werden.
[0013] Um die vorangehend angesprochene verbesserte Wärmeeinleitung bzw. Wärmeverteilung
weiter unterstützen zu können, wird vorgeschlagen, dass das Trennelement aus gut Wärme
leitendem Material, vorzugsweise Metall, gebildet ist.
[0014] Gemäß einem besonders vorteilhaften Aspekt kann vorgesehen sein, dass das Trennelement
im Wesentlichen die ganze Rückseite des porösen Verdampfermediums überdeckt. Somit
wird sichergestellt, dass praktisch das gesamte poröse Verdampfermedium thermisch
kontaktiert wird und dass über die gesamte Rückseite das Austreten von Brennstoff
oder Brennstoffdampf unterbunden werden kann.
[0015] Um auch am Außenrandbereich des porösen Verdampfermediums sicherzustellen, dass flüssiger
Brennstoff dort nicht aus dem porösen Verdampfermedium austreten kann, wird vorgeschlagen,
dass das Trennelement einen Außenrandbereich des porösen Verdampfermediums übergreift.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass bei flächenartiger Ausgestaltung des
porösen Verdampfermediums das Trennelement schalenartig ausgestaltet ist und mit einem
Schalenboden an der Rückseite des porösen Verdampfermediums angeordnet ist, während
der Schalenrand dann den Außenrandbereich des porösen Verdampfermediums übergreift,
d.h. diesen Außenrandbereich umgibt bzw. dort anliegt.
[0016] Zur Brennstoffeinleitung in das poröse Verdampfermedium kann das Trennelement eine
Brennstoffeinleitöffnung für die Leitungsanordnung aufweisen.
[0017] Ein weiter verbessertes Brennstoffverteilungsverhalten kann dadurch erlangt werden,
dass an dem Trennelement von der Brennstoffeinleitöffnung ausgehend eine Brennstoffverteilungskanalanordnung
vorgesehen ist.
[0018] Um insbesondere in demjenigen Bereich, in welchem das poröse Verdampfermedium flüssigen
Brennstoff von der Brennstoffleitungsanordnung aufnimmt, das Austreten von flüssigem
Brennstoff zu vermeiden, wird vorgeschlagen, dass die Leitungsanordnung durch die
Brennstoffeinleitöffnung hindurchgreift und mit einem Abgabeende unter Druck gegen
das poröse Verdampfermedium gehalten ist.
[0019] Weiterhin wird unter Berücksichtigung der Einbausituation und der dabei auch auf
den flüssigen Brennstoff im porösen Verdampfermedium einwirkenden Schwerkraft vorgeschlagen,
dass das poröse Verdampfermedium eine Umfangskontur aufweist, die an eine Umfangskontur
einer Mischkammer, vorzugsweise eines Bodenbereichs derselben, angepasst ist, und
dass die Leitungsanordnung außermittig an das poröse Verdampfermedium herangeführt
ist.
[0020] Weiterhin kann das Verteilungsverhalten des Brennstoffs im porösen Verdampfermedium
zur Erlangung einer verbesserten Brennstoffabdampfung dadurch beeinflusst werden,
dass das poröse Verdampfermedium mehrlagig aufgebaut ist und die Lagen wenigstens
zum Teil ein unterschiedliches Brennstoffleitungsvermögen aufweisen.
[0021] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Fahrzeugheizgerät, umfassend eine erfindungsgemäße
Verdampfungsanordnung.
[0022] Weiter betrifft die vorliegende Erfindung eine Reformeranordnung mit einer erfindungsgemäßen
Verdampferanordnung, um, wie angesprochen, ein Gemisch aus Brennstoffdampf, also Kohlenwasserstoffdampf,
und Luft oder/und Wasserdampf oder/und rückgeführten Verbrennungs- oder Brennstoffzellenabgasen
zu erzeugen.
[0023] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
anhand bevorzugter Ausgestaltungsformen detailliert beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Längsschnittansicht der wesentlichen Komponenten einer Verdampferanordnung;
- Fig. 2
- eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht einer alternativen Ausge- staltungsform;
- Fig. 3
- eine Detailansicht des mit einem schalenartigen Trennelement zusammenwirkenden porösen
Verdampfermediums einer weiteren alternativen Ausgestaltungsform;
- Fig. 4
- das schalenartige Trennelement der Fig. 3 in perspektivischer An- sicht;
- Fig. 5
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer weiteren alterna- tiven Ausgestaltungsform;
- Fig. 6
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf ein poröses Verdampfermedium, die das Brennstoffverteilungsverhalten
darstellt.
[0024] In Fig. 1 ist eine Verdampferanordnung allgemein mit 10 bezeichnet. Diese Verdampferanordnung
10 stellt im Wesentlichen einen Umfangsbereich 12 sowie einen Bodenbereich 14 bereit,
die zusammen eine Mischkammer 16 begrenzen. In dieser Mischkammer 16 kann, wie im
Folgenden noch dargelegt, ein Gemisch beispielsweise aus Luft und einem Brennstoffdampf
erzeugt werden. Dieses Gemisch kann unter Einsatz eines in die Mischkammer 16 ragenden
Zündorgans 18 gezündet werden, um die bei der dann ablaufenden Verbrennung entstehende
Wärme zu nutzen. Bei Einsatz der Verdampferanordnung 10 in einem Heizgerät kann die
bei der Verbrennung entstehende Wärme auf ein zu erwärmendes Medium, also beispielsweise
Luft oder Wasser übertragen werden. Bei Einsatz der Verdampferanordnung 10 in einer
Reformeranordnung kann die bei der Verbrennung erzeugte Wärme zur Vorwärmung der Reformeranordnung
genutzt werden. Im Reformationsbetrieb wird jedoch die Verbrennung beendet bzw. unterdrückt,
um das Gemisch aus Kohlenwasserstoffdampf, Luft oder/und ggf. anderen Mischmaterialbestandteilen
in einer Katalysatoranordnung umsetzen zu können und dabei Wasserstoff für ein Brennstoffzellensystem
erzeugen zu können.
[0025] Der Umfangsbereich 12 wird bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausgestaltungsbeispiel durch
ein im Wesentlichen zylindrisches Umfangswandungsbauteil 20 bereitgestellt, das mehrere
Eintrittsöffnungen 22 für Luft oder sonstiges Mischmaterial aufweist. Ein weiteres
näherungsweise zylindrisches Bauteil 24 umgreift einen axialen Endbereich - axial
bezogen auf eine Längsmittenachse des Umfangswandungsbauteils 20 - dieses Umfangswandungsbauteils
20 und hält mit einem stufenartigen Bereich 26 ein hier scheibenartig ausgestaltetes
poröses Verdampfermedium 28 zusammen mit einem ebenfalls scheibenartig ausgestalteten
Trennelement 30 an dem Umfangswandungsbauteil 20. Das poröse Verdampfermedium 28 kann,
wie allgemein bekannt, Geflecht, Gewirk, Schaumkeramik o.dgl. umfassen, das dazu in
der Lage ist, den in dieses eingeleiteten flüssigen Brennstoff bzw. Kohlenwasserstoff
durch Kapillarwirkung zu verteilen. Das die Rückseite 32 des porösen Verdampfermediums
28 hier vollständig überdeckende Trennelement 30 ist vorzugsweise aus Metallmaterial,
beispielsweise Blechmaterial gebildet. Es weist einen durch Umformung gebildeten Stutzen
34 auf, in welchen eine Brennstoffleitung 36 einmündet und somit flüssigen Brennstoff
in den Bereich des porösen Verdampfermediums 28 fördert.
[0026] An der vom porösen Verdampfermedium 28 abgewandten Seite des Trennelements 30 ist
eine in Form einer Heizwendel 38 ausgestaltete Heizeinrichtung vorgesehen, die das
Trennelement 30 in einem möglichst großen Flächenbereich berührt und somit zur möglichst
gleichmäßigen Erwärmung des Trennelements 30 beiträgt. Dieses Trennelement 30 überträgt
die aufgenommene Wärme in noch weiter vergleichmäßigter Art und Weise auf die gesamte
Rückseite 32 des porösen Verdampfermediums 28. Um thermische Verluste zu vermeiden,
ist die Heizwendel 38 an ihrer vom Trennelement 30 abgewandten Seite durch Isolationsmaterial
40 überdeckt, das wiederum durch eine Halteplatte 42 und einen Sicherungsring 44 an
dem Bauteil 24 festgelegt ist. Somit ist auch die Heizwendel 38 zwischen dem Isoliermaterial
40 und dem Trennelement 30 in Richtung der Längsachse L arretiert.
[0027] Durch das Bereitstellen des Trennelements 30 an der Rückseite 32 des porösen Verdampfermediums
28 wird sichergestellt, dass der in dieses eingeleitete flüssige Brennstoff nur in
Richtung zur Mischkammer 16 hin abdampfen kann. Eine Brennstoffabdampfung nach hinten,
also in Richtung zur Heizwendel 38, ist nicht möglich, was zur Folge hat, dass in
diesem Bereich auch keine Ablagerungen erzeugt werden können. Gleichzeitig ist auch
die Gefahr des Austretens von flüssigem Brennstoff an der Rückseite 32 des porösen
Verdampfermediums 28 vollständig unterbunden. Hierzu trägt das das poröse Verdampfermedium
28 vollständig überdeckende Trennelement 30 bei. Weiterhin trägt dazu bei, dass durch
Zusammenwirken der Leitung 36 mit dem Stutzen 34 auch in diesem Bereich Brennstoff
nicht in flüssiger Form austreten kann. Im Randbereich des porösen Verdampfermediums
28 bzw. des Trennelements 30 wird der Austritt flüssigen Brennstoffs bzw. eines Brennstoffdampfs
dadurch unterbunden, dass dieser Randbereich erstens durch das Bauteil 24 vollständig
umgriffen ist und somit auch in Zusammenwirkung mit dem Umfangswandungsbauteil 20
ein praktisch flüssigkeits- und dampfdichter Abschluss des porösen Verdampfermediums
28 nach außen hin vorgesehen ist. Dies kann weiter noch dadurch unterstützt werden,
dass das poröse Verdampfermedium 28 zusammen mit dem Trennelement 30 zwischen dem
Absatz 26 und dem Umfangswandungsbauteil 28 festgeklemmt ist und somit dort verdichtet
ist. In diesem Falle ist der Austritt sowohl flüssigen als auch dampfförmigen Brennstoffs
über den Außenumfangsrand 46 des porösen Verdampfermediums 28 praktisch nicht möglich.
[0028] Man erkennt in Fig. 1 weiter, dass die Brennstoffleitung 36 bezüglich der Längsmittenachse
L exzentrisch an das poröse Verdampfermedium 28 herangeführt ist. Dies trägt dazu
bei, dass beispielsweise bei der in Fig. 1 dargestellten Einbausituation auch unter
Berücksichtigung der in diesem Zustand auftretenden Schwerkraft eine sehr gleichmäßige
Brennstoffverteilung über den gesamten Volumenbereich des porösen Verdampfermediums
28 stattfinden wird.
[0029] Das in Fig. 1 dargestellte poröse Verdampfermedium 28 kann zusammen mit dem Trennelement
30 beispielsweise dadurch hergestellt werden, dass das zum Aufbau des porösen Verdampfermediums
28 vorgesehene spanartige oder drahtartige Material auf einen Metallplattenrohling
aufgebracht wird und dann einem Sintervorgang unterzogen wird. Es wird somit ein fester
und stabiler Verbund geschaffen, der seine endgültige Umfangsform, beispielsweise
eine kreisrunde Form, erst nachträglich in einem Stanzvorgang erhalten kann.
[0030] Eine abgewandelte Ausgestaltungsform ist in Fig. 2 gezeigt. Hier wird im Nachfolgenden
nur auf die zur Ausgestaltungsform gemäß Fig. 1 bestehenden Unterschiede eingegangen.
Insbesondere erkennt man, dass das Trennelement 30 nicht mehr eine plane, plattenartige
Konfiguration, sondern eine schalenartige Konfiguration mit einem Bodenbereich 50
und einem Umfangswandungsbereich 52 aufweist. In diese schalenartige Konfiguration
ist nunmehr das poröse Verdampfermedium 28 eingepasst, so dass auch dessen Außenumfangsrand
46 durch das Trennelement 30 überdeckt ist. An der Rückseite des Trennelements 30
liegt wiederum die Heizwendel 38, gefolgt durch das Isoliermaterial 40 und die Halteplatte
42. Das Trennelement 30 ist nunmehr zwischen dieser Halteplatte 42 bzw. dem Sicherungsring
44 und einem nach radial innen greifenden Ansatz 54 des Bauteils 24 festgehalten.
[0031] Auch bei dieser Ausgestaltungsform ist also dafür gesorgt, dass der einmal in den
Volumenbereich des porösen Verdampfermediums 28 eingeleitete flüssige Brennstoff nur
in Richtung zur Mischkammer 16 austreten kann, nicht jedoch an der Rückseite 32 aus
dem porösen Verdampfermedium 28 herausgelangen kann.
[0032] Die das poröse Verdampfermedium 28 und das Trennelement 30 umfassende Baugruppe kann
bei dieser Ausgestaltungsform selbstverständlich so hergestellt werden, wie vorangehend
beschrieben. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, das bereits vorbereitete poröse
Verdampfermedium mit seiner vorgesehenen Umfangskontur in das schalenartige Trennelement
30 einzulegen und durch Verdichten in seinen betriebsfertigen Zustand zu bringen,
d.h. die gewünschte Endporosität herzustellen. Die Verbindung zwischen dem porösen
Verdampfermedium 28 und dem Trennelement 30 kann beispielsweise durch Einsintern realisiert
werden. Grundsätzlich ist es auch denkbar, das poröse Verdampfermedium 28 durch Übergreifen
desselben mit dem Umfangswandungsbereich 52 des Trennelements 30 auch an der der Mischkammer
16 zugewandten Vorderseite 56 zu halten. Auch das vorangehend angesprochene Verdichten
des porösen Verdampfermediums 28 im Trennelement 30 kann zur Fixierung beitragen,
da dies eine Ausdehnung des Verdampfermediums 28 nach radial außen und somit ein Einklemmen
am Trennelement 30 nach sich ziehen kann.
[0033] Eine weitere Abwandlung ist in den Figuren 3 und 4 mit ihren wesentlichen Komponenten
gezeigt. Man erkennt wieder das schalenartig ausgestaltete Trennelement 30 mit seinem
Bodenbereich 50 und seinem Umfangswandungsbereich 52. In den Stutzen 34 ist die Brennstoffleitung
36 eingesetzt. Am Bodenbereich 50 ist eine beispielsweise kreisartige Einsenkung 58
ausgebildet. In dieser ist an der Rückseite 32 des porösen Verdampfermediums 28 ein
Ablenkelement 60 aufgenommen. Dieses liegt einem Austrittsende 62 der Brennstoffleitung
36 gegenüber und sorgt dafür, dass der dort austretende flüssige Brennstoff nicht
unmittelbar in diesem Bereich in das poröse Verdampfermedium 28 eintreten kann. Vielmehr
wird der zunächst noch flüssige Brennstoff nach außen hin abgelenkt und somit über
einen größeren Oberflächenbereich der Rückseite des porösen Verdampfermediums 28 vorverteilt.
Dies kann auch dadurch noch unterstützt werden, dass ausgehend von der Einsenkung
58 in einer näherungsweise sternartigen Konfiguration Kanäle 64 am Bodenbereich 50
ausgestaltet sind, die den flüssigen Brennstoff weiter nach außen in Richtung zum
Außenrand 46 des porösen Verdampfermediums leiten und somit für eine schnellere und
gleichmäßigere Vorverteilung sorgen, bevor der flüssige Brennstoff in das poröse Verdampfermedium
28 an der Rückseite 32 desselben eintritt.
[0034] Man erkennt in Fig. 3 weiter, dass das poröse Verdampfermedium 28 mehrlagig, hier
beispielsweise dreilagig, mit Lagen 66, 68 und 70 aufgebaut ist. Die Lage 66 stellt
die Rückseite 32 bereit, während die Lage 70 die Vorderseite 56 bereitstellt. Durch
den schichtartigen Aufbau des porösen Verdampfermediums 28 kann ein weiterer Einfluss
auf dessen Brennstoffverteilungscharakteristik genommen werden. Insbesondere ist es
möglich, durch Aufbau der verschiedenen Lagen aus unterschiedlichen Materialien, also
beispielsweise Keramikmaterial, Metallmaterial oder einem Gemisch davon, mit unterschiedlicher
Faserlänge, unterschiedlicher Faserform und auch unterschiedlicher Faserorientierung
dafür zu sorgen, dass ein gewünschtes Brennstoffleitungsverhalten auftreten wird.
So kann beispielsweise die Lage 66 so ausgebildet sein, dass sie sehr schnell flüssigen
Brennstoff aufnimmt und eine Grobverteilung in ihrem Volumenbereich vornimmt. Die
dann beispielsweise etwas feinporigere Lage 68 kann eine Vergleichmäßigung des ihr
von der Lage 66 bereits vorverteilt zugeführten flüssigen Brennstoffs vornehmen, während
die Lage 70 auch hinsichtlich der auftretenden thermischen Belastungen optimiert sein
kann.
[0035] Eine weitere Abwandlung ist in Fig. 5 gezeigt. Auch hier erkennt man wieder das schalenartig
ausgestaltete Trennelement mit seinem Bodenbereich 30 und seiner Wandung 52. In den
Bodenbereich 50 bzw. den daran vorgesehenen Stutzen 34 ist die Brennstoffleitung 36
eingeführt. Die Brennstoffleitung 36 durchsetzt dabei nicht nur eine Eintrittsöffnung
72 am Trennelement 30, sondern auch eine entsprechende Öffnung im porösen Verdampfermedium
28 vollständig. Die Brennstoffleitung 36 ragt also über die Vorderseite 56 des porösen
Verdampfermediums 28 in Richtung zur Mischkammer 16 hinaus und hält durch eine daran
festgelegte Scheibe 74 das poröse Verdampfermedium 28 fest an dem Bodenbereich 50
des Trennelements 30. Die Scheibe 74 dient gleichzeitig auch dazu, zwangsweise eine
verbesserte Verteilung des aus der Brennstoffleitung 36 austretenden und unmittelbar
in den Volumenbereich des porösen Verdampfermediums 28 eintretenden flüssigen Brennstoffs
zu erzwingen, da dieser nicht direkt im Bereich der Brennstoffleitung 36 wieder aus
dem porösen Verdampfermedium 28 austreten kann.
[0036] Um bei dieser Ausgestaltungsform eine zuverlässige Einleitung des flüssigen Brennstoffs
in den Volumenbereich des porösen Verdampfermediums 28 zu erlangen, weist die Brennstoffleitung
36 mehrere nach radial außen greifende Durchtrittsöffnungen 76 auf, die den von einer
Zentralöffnung 78 herangeförderten flüssigen Brennstoff im Austrittsendbereich 62
direkt in das unter Druck gegen die Außenseite der Brennstoffleitung 36 gehaltene
poröse Verdampfermedium 28 führen. Es ist selbstverständlich, dass die zentrale Öffnung
78 an dem in die Mischkammer 16 greifenden Ende der Brennstoffleitung 36 abgedichtet
bzw. abgeschlossen ist.
[0037] Bei der in Fig. 6 gezeigten erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform weist die Brennstoffleitung
36 an ihrem Abgabeende 62 einen schneidenartigen Rand 80 auf. Dieser ist unter Druck
gegen die Rückseite 32 des porösen Verdampfermediums 28 gehalten. Auch auf diese Art
und Weise wird sichergestellt, dass der gesamte über die zentrale Öffnung 78 der Brennstoffleitung
36 herangeförderte Brennstoff in den Volumenbereich des porösen Verdampfermediums
28 eintritt und nicht an der Rückseite bereits im Bereich der Einmündung wieder herausläuft.
Dies ist weiterhin dadurch unterbunden, dass, wie vorangehend bereits angegeben, im
Wesentlichen die gesamte Rückseite 32 durch das Trennelement 30, nämlich den Bodenbereich
50 desselben, überdeckt ist. Der feste Verbund zwischen der Brennstoffleitung 36 und
dem Trennelement 30 im Bereich des Stutzens 34 kann beispielsweise durch Anlöten oder
durch Klemmsitz erfolgen. Ebenso wie bei der Ausgestaltungsform gemäß Fig. 5 liegt
im Bereich der Brennstoffeinleitung in das poröse Verdampfermedium 28 der Leitung
36 eine Ablenkscheibe 74 gegenüber.
[0038] In Fig. 7 ist eine Axialansicht eines porösen Verdampfermediums 28 gezeigt, wie es
bei den vorangehend beschriebenen Ausgestaltungsformen eingesetzt werden kann. Man
erkennt die bezüglich des Zentrums der hier kreisrund ausgestalteten Kontur des porösen
Verdampfermediums 28 versetzte Brennstoffeinleitung im Bereich der Brennstoffleitung
36. Weiter erkennt man unter der Brennstoffeinleitung eine näherungsweise U-förmige
Formation 82 im porösen Verdampfermedium 28, welche das Strömungsverhalten des Brennstoffs
im porösen Verdampfermedium 28 beeinflusst. Diese Formation 82 kann beispielsweise
durch lokales Verdichten des porösen Verdampfermediums zum Aufbau einer Strömungsbarriere,
also eines Bereichs mit erhöhtem Strömungswiderstand, beitragen. Die Folge davon ist,
dass im Vergleich zu einer Brennstoffausbreitung, wie sie durch die innere mit Strichlinie
umzeichnete Fläche 84 erlangt wird, eine deutlich stärkere Ausnutzung des Volumenbereichs
des porösen Verdampfermediums 28 erzwungen werden kann, so dass die mit der äußeren
Strichlinie umrissene Fläche 86 im Wesentlichen zur Brennstoffaufnahme beiträgt, wobei
hier primär die Verteilung unter Schwerkrafteinwirkung betrachtet ist. Selbstverständlich
trägt auch die Kapillarförderwirkung mit dazu bei, dass der Brennstoff noch in andere
Bereiche des porösen Verdampfermediums 28 gelangen kann. Derartige verdichtete bzw.
durch Einprägungen gebildete Bereiche können auch an der Rückseite 32 des porösen
Verdampfermediums 28 vorgesehen sein, wie anhand der Einsenkung 88 in Fig. 6 verdeutlicht.
Diese Einsenkung 88 dient dazu, den Brennstoff vor dem Aufnehmen im Volumenbereich
des porösen Verdampfermediums 28 bereits vorzuverteilen, also, ähnlich wie bei der
Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 3 und 4, eine Kanalanordnung bereitzustellen,
die eine grobe Vorverteilung des Brennstoffs ermöglicht.
[0039] Durch die vorliegende Erfindung ist eine Verdampferanordnung bereitgestellt, die
sicherstellt, dass der zu verdampfende Brennstoff bzw. Kohlenwasserstoff möglichst
gleichmäßig in den Volumenbereich des porösen Verdampfermediums gelangt, aus diesem
Volumenbereich an der von einer Mischkammer abgewandten Rückseite praktisch nicht
mehr austreten kann und an der einer Mischkammer zugewandten Vorderseite möglichst
gleichmäßig und unter möglichst effizienter Ausnutzung der gesamten Oberfläche dieser
Vorderseite abdampfen kann.
[0040] Es sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich die in den verschiedenen dargestellten
Ausgestaltungsvarianten gezeigten Aspekte miteinander kombiniert werden können. So
könnten selbstverständlich auch bei den Ausgestaltungsformen gemäß den Figuren 1 bis
3 Einprägungen oder Barrieren zur definierten Brennstoffleitung in dem Volumenbereich
bzw. zur Brennstoffvorverteilung am porösen Verdampfermedium genutzt werden.
1. Verdampferanordnung zur Abgabe eines Brennstoffdampfes in eine Mischkammer, umfassend
ein poröses Verdampfermedium (28), eine flüssigen Brennstoff zu dem porösen Verdampfermedium
(28) führende Leitungsanordnung (36) und eine Heizeinrichtung (38) an einer von der
Mischkammer (16) abgewandten oder abgewandt zu positionierenden Rückseite (32) des
porösen Verdampfermediums (28), wobei zwischen dem porösen Verdampfermedium (28) und
der Heizeinrichtung (38) ein einen direkten Kontakt zwischen diesen unterbindendes
Trennelement (30) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem porösen Verdampfermedium (28) durch vermittels Einprägung verdichtete Bereiche
des porösen Verdampfermediums (28) eine Brennstoffströmungsführungsformation (82,
88) gebildet ist.
2. Verdampferanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (30) aus gut Wärme leitendem Material, vorzugsweise Metall, gebildet
ist.
3. Verdampferanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (30) im Wesentlichen die ganze Rückseite (32) des porösen Verdampfermediums
(28) überdeckt.
4. Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (30) einen Außenrandbereich (46) des porösen Verdampfermediums (28)
übergreift.
5. Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trennelement (30) eine Brennstoffeinleitöffnung (72) für die Leitungsanordnung
(36) aufweist.
6. Verdampferanordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Trennelement (30) von der Brennstoffeinleitöffnung (72) ausgehend eine Brennstoffverteilungskanalanordnung
(64) vorgesehen ist.
7. Verdampferanordnung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsanordnung (36) durch die Brennstoffeinleitöffnung (72) hindurchgreift
und mit einem Abgabeende (62) unter Druck gegen das poröse Verdampfermedium (28) gehalten
ist.
8. Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Verdampfermedium (28) eine Umfangskontur aufweist, die an eine Umfangskontur
einer Mischkammer (16), vorzugsweise eines Bodenbereichs (14) derselben, angepasst
ist, und dass die Leitungsanordnung (36) außermittig an das poröse Verdampfermedium
(28) herangeführt ist.
9. Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Verdampfermedium (28) mehrlagig aufgebaut ist und die Lagen (66, 68, 70)
wenigstens zum Teil unterschiedliches Brennstoffleitungsvermögen aufweisen.
10. Fahrzeugheizgerät, umfassend eine Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
9.
11. Reformeranordnung, umfassend eine Verdampferanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
9.
1. Evaporator arrangement for discharging fuel vapour into a mixing chamber, comprising
a porous evaporator medium (28), a conduit arrangement (36) carrying liquid fuel to
the porous evaporator medium (28) and a heating device (38) at a back side (32) of
the porous evaporator medium (28) which is or may be positioned facing away from the
mixing chamber (16), a separator (30) being arranged between the porous evaporator
medium (28) and the heating device (38) preventing direct contact between the latter,
characterized in a fuel flow guidance formation (82, 88) being formed in the porous evaporator medium
(28) by means of parts of the porous evaporator medium (28) which are compressed by
stamping.
2. Evaporator arrangement according to claim 1,
characterized in the separator (30) being made of a material with good heat conductance, preferably
of metal.
3. Evaporator arrangement according to claim 1 or 2,
characterized in the separator (30) covering substantially the complete back side (32) of the porous
evaporator medium (28).
4. Evaporator arrangement according to claim 1 to 3,
characterized in the separator (30) overlapping an outer edge region (46) of the porous evaporator
medium (28).
5. Evaporator arrangement according to claim 1 to 4,
characterized in the separator (30) comprising a fuel insertion aperture (72) for the conduit arrangement
(36).
6. Evaporator arrangement according to claim 5,
characterized in a fuel distribution channel arrangement (64), extending from the fuel insertion aperture
(72), being provided at the separator (30).
7. Evaporator arrangement according to claim 5 or 6,
characterized in the conduit arrangement (36) extending through the fuel insertion aperture (72) and
being held under pressure against the porous evaporator medium (28) with one discharge
end (62).
8. Evaporator arrangement according to claim 1 to 7,
characterized in the porous evaporator medium (28) comprising a circumferential outline matching a
circumferential outline of a mixing chamber (16), preferably of a bottom part (14)
of the latter, and in the conduit arrangement (36) being eccentrically directed towards
the porous evaporator medium (28).
9. Evaporator arrangement according to claim 1 to 8,
characterized in the porous evaporator medium (28) being multilayered, the layers (66, 68, 70) at
least partly having different fuel supply capacities.
10. Vehicle heating device, comprising an evaporator arrangement according to one of claims
1 to 9.
11. Reformer arrangement, comprising an evaporator arrangement according to one of claims
1 to 9.
1. Arrangement d'évaporateur pour émettre une vapeur de combustible dans une chambre
de mélange, comprenant un médium d'évaporateur poreux (28), un arrangement de conduits
(36) menant du combustible liquide au médium d'évaporateur poreux (28), et un dispositif
de chauffage (38) à une face arrière (32) du médium d'évaporateur poreux (28), détourné
ou détournable de la chambre de mélange (16), un séparateur (30) étant arrangé entre
le médium d'évaporateur poreux (28) et le dispositif de chauffage (38) pour empêcher
un contact direct entre ces derniers, caractérisé par une formation de guidage du flux de combustible (82, 88) étant formé dans le médium
d'évaporateur poreux (28) par des régions comprimées par estampage du médium d'évaporateur
poreux (28).
2. Arrangement d'évaporateur selon la revendication 1,
caractérisé par le séparateur (30) étant constitué par un matériel qui est un bon conducteur de chaleur,
de préférence par du métal.
3. Arrangement d'évaporateur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le séparateur (30) couvrant essentiellement l'entière face arrière (32) du médium
d'évaporateur poreux (28).
4. Arrangement d'évaporateur selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé par le séparateur (30) enchevauchant une région extérieure (46) du médium d'évaporateur
poreux (28).
5. Arrangement d'évaporateur selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé par le séparateur (30) comprenant une ouverture d'insertion de combustible (72) pour
l'arrangement de conduits (36).
6. Arrangement d'évaporateur selon la revendication 5,
caractérisé par un arrangement de canaux pour la distribution du combustible (64) étant prévu au
séparateur (30) et s'étendant de l'ouverture du conduit d'insertion de combustible
(72).
7. Arrangement d'évaporateur selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé par l'arrangement de conduits (36) s'étendant à travers l'ouverture du conduit d'insertion
de combustible (72) et étant tenu sous pression contre le médium d'évaporateur poreux
(28) par une extrémité de décharge.
8. Arrangement d'évaporateur selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé par le médium d'évaporateur poreux (28) comprenant un contour circonférentiel adapté
à un contour circonférentiel de la chambre de mélange (16), de préférence à celui
d'une région de fond (14) de cette dernière, et par l'arrangement de conduits (36)
étant mené au médium d'évaporateur poreux (28) d'une manière excentrique.
9. Arrangement d'évaporateur selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé par le médium d'évaporateur poreux (28) étant formé de couches multiples et par les couches
(66, 68, 70) comprenant au moins en partie des conductibilités de combustible différentes.
10. Dispositif de chauffage pour un véhicule, comprenant un arrangement d'évaporateur
selon une des revendications 1 à 9.
11. Arrangement de réformateur, comprenant un arrangement d'évaporateur selon une des
revendications 1 à 9.