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EP 1 600 535 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.04.2010 Patentblatt 2010/17 |
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Anmeldetag: 29.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gehäuse
Housing
Boîtier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES IT LI TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.11.2005 Patentblatt 2005/48 |
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Patentinhaber: SSM Schärer Schweiter Mettler AG |
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8812 Horgen (CH) |
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Erfinder: |
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- Meinhardt, Martin
72768 Reutlingen (DE)
- Märki, Daniela
8810 Horgen (CH)
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Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Ruppmannstraße 27 70565 Stuttgart 70565 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 607 668 JP-A- 2000 303 292 US-A- 3 713 509
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DE-A- 4 113 926 US-A- 3 167 847 US-A- 4 110 876
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse zur Umhüllung einer Düse, insbesondere einer Air-Covering
Düse oder einer Lufttexturierdüse, mit mindestens einer einen Fadendurchführungsöffnungsumfang
aufweisenden Fadendurchführungsöffnung und einem Gehäusedeckel, der eine Gehäuseöffnung
in einer Gehäusebasis abdeckt, wobei der Gehäusedeckel mit Deckelkanten an Gehäusebasiskanten
der Gehäusebasis anschließt. Ein derartiges Gehäuse wird als Soundbox bezeichnet und
an Garnbearbeitungsmaschinen eingesetzt, insbesondere, um die von der Düse erzeugten
Arbeitsgeräusche zu dämmen.
[0002] Garnbearbeitungsmaschinen mit einer Air-Covering Düse (Air-Covering Maschine) werden
dazu verwendet, Filamentgarne beständig miteinander zu einem Multikomponentengarn
(Air-Covering Garn) zusammen zu führen. Dabei werden als Komponenten mindestens ein
Hüllfaden (Effektgarn) mit einem Kernfaden verbunden. Ziel dieses Prozesses ist, möglichst
gleichmäßige Verknüpfungsknoten im Multikomponentengarn zu erreichen und so die Komponenten
miteinander zu verbinden. Ein Beispiel einer Air-Covering Maschine ist in der
US 6,405,519 B1 offenbart. Bei dem Kernfaden handelt es sich meist um ein ein Elastomer enthaltendes
Garn. Die Hüllfäden können verschiedene Effektgarne umfassen. Die Filamentgarne, also
die Hüllfäden und der Kernfaden, werden über Lieferwerke, z.B. Galetten, einer Air-Covering
Düse zugeführt. Nachdem das Multikomponentengarn die Air-Covering Düse durchlaufen
hat, wird das Multikomponentengarn von einer Spule, auf die das Multikomponentengarn
aufgewickelt wird, aufgenommen. Vor dem Aufspulen kann das Multikomponentengarn nochmals
verstreckt, fixiert, geschrumpft und/oder aviviert werden. In der Air-Covering Düse
werden die Hüllfäden unter Zuhilfenahme eines Luftstrahls mit dem Kernfaden verbunden.
Der Luftstrahl wird dazu mit einer Strahlrichtung, die nicht parallel zu einer Air-Covering
Düsenachse der Air-Covering Düse ist, in der Air-Covering Düse geführt. Die Air-Covering
Düsenachse der Air-Covering Düse ist durch einen Kanal, in dem die Filamentgarne durch
die Air-Covering Düse geführt werden, definiert. Gemäß Stand der Technik wird zumindest
der Kernfaden mit einer Fadeneinlaufrichtung in die Air-Covering Düse parallel zur
Air-Covering Düsenachse geführt. Idealerweise werden auch die Hüllfäden mit einer
Einlaufrichtung zumindest annähernd parallel zu der Air-Covering Düsenachse in Air-Covering
Maschinen geführt.
[0003] Weiter sind Garnbearbeitungsmaschinen zur Bearbeitung von Filamentgarnen mit einer
Lufttexturierdüse (Lufttexturiermaschine) bekannt. Eine derartige Lufttexturiermaschine
ist in der
DE 39 09 516 A1 offenbart. Lufttexturiermaschinen werden dazu verwendet, glatte strukturlose Filamentgarne
beständig zu kräuseln. Mehrere Vorlagegarne (Kernfäden) können dabei mit Effektgarnen
unterschiedlicher Überlieferung zu einem texturierten Garn verarbeitet werden. Im
Unterschied zu einer Air-Covering Maschine werden die Filamentgarne in Lufttexturiermaschinen
immer mit Fadeneinlaufrichtungen, die einen spitzen Winkel zu einer Lufttexturierdüsenachse
bilden, in die Lufttexturierdüse, d.h. in einen die Luftexturierdüsenachse definierenden
Kanal der Lufttexturierdüse, durch den die Filamentgarne laufen, geführt. Idealerweise
bildet die Einlaufrichtung der Effektgarne mit der Einlaufrichtung der Kernfäden einen
rechten Winkel, wobei die Lufttexturierdüsenachse jeweils einen Winkel von 45 Grad
mit den Einlaufrichtungen der Effektgarne und der Kernfäden bildet.
[0004] Die Düse, also die Air-Covering Düse oder die Lufttexturierdüse einer derartigen
Garnbearbeitungsmaschine ist in einem Gehäuse montiert. Das Gehäuse schützt zum einen
die Düse, zum anderen dämpft das Gehäuse die Arbeitsgeräusche, die beim Betrieb der
Düse erzeugt werden. Bekannte Gehäuse weisen Fadendurchführungsöffnungen in einer
Gehäusebasis des Gehäuses und einen Gehäusedeckel auf. Der Gehäusedeckel deckt eine
Gehäuseöffnung in der Gehäusebasis ab, wobei der Gehäusedeckel mit Deckelkanten an
Gehäusebasiskanten der Gehäusebasis anschließt. Der Deckel ermöglicht es durch die
Gehäuseöffnung hindurch Arbeiten an der Düse und/oder zusätzlichen in dem Gehäuse
angeordneten Aggregaten durchzuführen. Außerdem müssen die zu verarbeitenden Fäden,
also der Kernfaden und die Hüllfäden, durch die Fadendurchführungsöffnungen eingeführt
werden, um der Düse zugeführt zu werden. Das Einführen der Fäden ist ebenfalls bei
geöffnetem Deckel durchzuführen, da das jeweilige Fadenende dazu in dem Gehäuse aufgegriffen
werden muss. Um das Gehäuse möglichst dicht geschlossen zu halten, sind die Fadendurchführungsöffnungen
sehr eng ausgelegt. Das Einführen der Fäden stellt daher eine zeitaufwändige Arbeit
dar, die unter anderem unter Zuhilfenahme einer speziellen Saugdüse durchgeführt wird.
Bei den bekannten Gehäusen ergeben sich deshalb durch das Einführen der Fäden erhebliche
Produktionsausfälle.
[0005] Die
JP 2000 303292 A beschreibt ein Gehäuse zur Umhüllung einer Düse mit Fadendurchführungsöffnungen und
einem Deckel, wobei die Fadendurchführungsöffnungen teilweise von Deckelkanten ausgebildet
sind, so dass ein Faden zwar leicht in die Fadendurchführungsöffnungen eingelegt werden
kann, bei geöffnetem Deckel aber auch leicht aus den Fadendurchführungsöffnungen herausfallen
kann.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse zur Umhüllung einer Düse bereitzustellen,
das Nachteile des Standes der Technik vermeidet und insbesondere ein rasches Einführen
der zu verarbeitenden Fäden ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch das Gehäuse des unabhängigen Anspruchs gelöst. Die abhängigen
Ansprüche stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar.
[0008] Das erfindungsgemäße Gehäuse zur Umhüllung einer Düse, insbesondere einer Air-Covering
Düse oder einer Lufttexturierdüse, weist mindestens eine einen Fadendurchführungsöffnungsumfang
aufweisende Fadendurchführungsöffnung und einen Gehäusedeckel auf. Der Gehäusedeckel
deckt eine Gehäuseöffnung in einer Gehäusebasis ab. Der Gehäusedeckel schließt mit
Deckelkanten an Gehäusebasiskanten der Gehäusebasis an. Die Deckelkanten sind also
zu den Gehäusebasiskanten komplementär ausgeformt, so dass das Gehäuse bei geschlossenem
Gehäusedeckel, mit Ausnahme der Fadendurchführungsöffnungen, dicht abschließt. Die
Fadendurchführungsöffnung ist derart an einer der Gehäusebasiskanten angeordnet, dass
der Fadendurchführungsöffnungsumfang teilweise von einer der Deckelkanten gebildet
wird. Dadurch wird der Umfang der Fadendurchführungsöffnung (Fadendurchführungsöffnungsumfang),
wenn der Gehäusedeckel von der Gehäusebasis weggeklappt ist, also wenn die Gehäuseöffnung
offen steht, zweigeteilt. Ein Faden muss dann nicht mehr eingeführt werden, sondern
kann einfach in, bevorzugt den an der Gehäusebasiskante liegenden Teil des Fadendurchführungsöffnungsumfangs
seitlich eingelegt werden. Der Einsatz einer Saugdüse kann dadurch entfallen. Dies
führt zu erheblichen Zeitgewinnen und damit zu geringeren Produktionsausfällen.
[0009] Erfindungsgemäß ist an der, bzw. den Fadendurchführungsöffnungen in dem Gehäuse ein
Wolfszahn angeordnet. Ein Wolfszahn ist eine Fadenführungseinrichtung, bei der zwei
halbkreisförmige Haken ineinander greifen. Ein Faden kann durch Einhaken in einen
der Haken in den Wolfszahn eingeführt werden. Eine Überdeckung der Haken verhindert
ein Aushaken des Fadens. Der Wolfszahn hält den seitlich in den an der Gehäusebasiskante
liegenden Teil des Fadendurchführungsöffnungsumfangs eingelegten Faden während der
Gehäusedeckel aufgeklappt ist in der richtigen Position. Das Einführen, oder im Falle
einer Air-Covering Düse das Einlegen, der Fäden in die Düse wird dadurch zusätzlich
erleichtert.
[0010] Bevorzugt sind die Fadendurchführungsöffnungen derart relativ zu einer Düsenmontageposition
in dem Gehäuse angeordnet, dass die Fadendurchführungsöffnungen in den Fadeneinlaufrichtungen
der Düse liegen. Ein Umlenken der Fäden innerhalb des Gehäuses kann dadurch entfallen.
Die Fadendurchführungsöffnungen können dabei derart angeordnet sein, dass das erfindungsgemäße
Gehäuse sowohl zum Umhüllen einer Air-Covering Düse als auch einer Lufttexturierdüse
eingesetzt werden kann. Dazu sind vier oder mehr Fadendurchführungsöffnungen geeignet
am Gehäuse anzuordnen. Eine Garnbearbeitungsmaschine mit einem derartigen Gehäuse
kann dann flexibel durch Umrüsten mit einer entsprechenden Düse als Air-Covering Maschine
oder als Lufttexturiermaschine eingesetzt werden.
[0011] Vorteilhaft weist die Gehäusebasis und/oder der Gehäusedeckel im Bereich der Fadendurchführungsöffnung
eine Verstärkung auf. Die Fadendurchführungsöffnung bildet dann einen langgestreckten
Kanal aus. Dadurch kann ein Schallaustritt aus dem erfindungsgemäßen Gehäuse an der
Fadendurchführungsöffnung vermindert werden.
[0012] Um den Prozess auch bei geschlossenem Deckel visuell kontrollieren zu können weist
das Gehäuse bevorzugt im Gehäusedeckel ein Sichtfenster auf.
[0013] Der Gehäusedeckel ist bevorzugt mittels eines Scharniers an der Gehäusebasis befestigt.
Dies ermöglicht ein rasches Zuklappen des Gehäusedeckels, da die zueinander gehörenden
Teile des Fadendurchführungsöffnungsumfangs einer Fadendurchführungsöffnung von dem
Scharnier beim Zuklappen passgenau übereinander geführt werden können.
[0014] Die Erfindung wird. nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
Figur 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Gehäuse mit einer montierten Lufttexturierdüse
mit aufgeklapptem Deckel.
Figur 2 zeigt das erfindungsgemäße Gehäuse der Figur 1 mit zugeklapptem Deckel.
[0015] Die Figuren der Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand stark schematisiert
und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind so dargestellt, dass ihr Aufbau gut gezeigt werden kann.
[0016] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Gehäuse 1, mit einer darin montierten Lufttexturierdüse
3, mit aufgeklapptem Gehäusedeckel 5 dargestellt. Weiter ist eine Benetzungseinrichtung
7 in dem Gehäuse 1 montiert. Mittels der Benetzungseinrichtung 7 kann der diese durchlaufende
Faden z.B. befeuchtet werden, bevor der Faden die Lufttexturierdüse 3 durchläuft.
Das Gehäuse 1 weist vier Fadendurchführungsöffnungen 10,11,12,13 auf. Der Gehäusedeckel
5 ist derart ausgeformt, dass er im zugeklappten Zustand die Gehäuseöffnung in einer
Gehäusebasis 15 abdeckt. Zugeklappt schließt der Gehäusedeckel 5 mit Deckelkanten
17 an Gehäusebasiskanten 18 der Gehäusebasis 15 ab. Die Deckelkanten 17 sind dazu
zu den Gehäusebasiskanten 18 komplementär ausgeformt. Zwischen den Deckelkanten 17
und den Gehäusebasiskanten 18 kann eine Dichtung vorgesehen sein. Die Fadendurchführungsöffnungen
10,11,12,13 sind an den Gehäusebasiskanten 18 angeordnet. Dadurch ist jeweils ein
Teil des Umfangs der Fadendurchführungsöffnungen (Fadendurchführungsöffnungsumfang
20) von einer der Deckelkanten gebildet. Der jeweils andere Teil des Fadendurchführungsöffnungsumfangs
20 ist von einer im zugeklappten Zustand gegenüberliegenden Gehäusebasiskante gebildet.
Die Fadendurchführungsöffnungen 10,11,12,13 sind derart relativ zu einer Montageposition
22 der Düse (Düsenmontageposition) in dem Gehäuse 1 angeordnet, dass die Fadendurchführungsöffnungen
10,11 in Fadeneinlaufrichtungen 24,25 der Düse liegen. Im dargestellten Fall der Lufttexturierdüse
3 bilden die Fadeneinlaufrichtungen 24,25 eines Kernfadens 27, die in der Zeichnung
durch Pfeile an den entsprechenden Fäden markiert sind, und eines Hüllfadens 28. einen
Rechten Winkel. Entsprechend ist eine Fadendurchführungsöffnung 10 mittig unter der
Montageposition 22 der Lufttexturierdüse 3 und eine Fadendurchführungsöffnung 11 mittig
an der Gehäusebasiskante einer rechten Seitenwand 30 des Gehäuses 1 positioniert.
Eine weitere Fadendurchführungsöffnung 12 ist im unteren Bereich der Gehäusebasiskante
der rechten Seitenwand 30 angeordnet. Diese Fadendurchführungsöffnung liegt in einer
Fadeneinlaufrichtung der zu verarbeitenden Fäden beim Air-Covering. Das dargestellte
Gehäuse 1 ist daher sowohl für Air-Covering Prozesse als auch für Lufttexturierprozesse
einsetzbar. Durch die vierte Fadendurchführungsöffnung 13, die an der oberen Gehäusebasiskante
über der Lufttexturierdüse 3 angeordnet wird, wird ein von der Lufttexturierdüse 3
bearbeitetes Garn 32 abgezogen, um nachfolgend z.B. auf eine Spule aufgespult zu werden.
An den Fadendurchführungsöffnungen 10,11,12,13 ist ein Wolfszahn 35 innerhalb des
Gehäuses 1 angeordnet. Weiter weisen die Gehäusebasis 15 und der Gehäusedeckel 5 im
Bereich der Fadendurchführungsöffnungen 11,12 an der rechten Seitenwand 30 eine Verstärkung
37 auf. Der Gehäusedeckel 5 ist mittels eines Scharniers 40 an der Gehäusebasis 15
befestigt und weist ein Sichtfenster 41 auf.
[0017] In Figur 2 ist das erfindungsgemäße Gehäuse 1 mit zugeklapptem Gehäusedeckel 5 dargestellt.
Der Gehäusedeckel 5 deckt eine Gehäuseöffnung in der Gehäusebasis 15 ab. Der Gehäusedeckel
5 schließt dazu mit Deckelkanten 17 an Gehäusebasiskanten 18 der Gehäusebasis 15 dicht
ab. Lediglich an den Fadendurchführungsöffnungen 10,11,12,13 verbleiben im zugeklappten
Zustand des Gehäuses 1 Öffnungen. Ein Schallaustritt durch diese Öffnungen wird dadurch
vermindert, dass die Gehäusebasis 15 und der Gehäusedeckel 5 im Bereich der Fadendurchführungsöffnungen
11,12 an der rechten Seitenwand 30 eine Verstärkung 37 aufweisen, wodurch die Fadendurchführungsöffnungen
11,12 einen langgestreckten Kanal bilden. Durch das Sichtfenster 41 im Gehäusedeckel
5 ist die Montageposition 22 der Düse zu erkennen.
[0018] Vorgeschlagen wird ein Gehäuse 1 zur Umhüllung einer Düse, insbesondere einer Air-Covering
Düse oder einer Lufttexturierdüse 3, mit mindestens einer einen Fadendurchführungsöffnungsumfang
20 aufweisenden Fadendurchführungsöffnung 10,11,12,13 und einem Gehäusedeckel 5, der
eine Gehäuseöffnung in einer Gehäusebasis 15 abdeckt, wobei der Gehäusedeckel 5 mit
Deckelkanten 17 an Gehäusebasiskanten 18 der Gehäusebasis 15 anschließt, wobei die
Fadendurchführungsöffnung 10,11,12,13 derart an einer der Gehäusebasiskanten 18 angeordnet
ist, dass der Fadendurchführungsöffnungsumfang 20 teilweise von einer der Deckelkanten
17 gebildet wird.
1. Gehäuse (1) zur Umhüllung einer Düse, insbesondere einer Air-Covering Düse oder einer
Lufttexturierdrüse (3), mit mindestens einer einen Lufttexturierdüse (3), mit mindestens
einer einen Fadendurchführungsumfang (20) aufweisenden Fadendurchführungsöffnung (10,11,12,13)
und einem Gehäusedeckel (5), der eine Gehäuseöffnung in einer Gehäusebasis (15) abdeckt,
wobei der Gehäusedeckel(5) mit Deckelkanten (17) an Gehäusebasiskanten (18) der Gehäusebasis
(15) anschließt,
wobei die Fadendurchführungsöffnung (10,11,12,13) derart an einer der Gehäusebasiskanten
(18) angeordnet ist, dass der Fadendurchführungsumfang (20) teilweise von einer der
Deckelkanten (17) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass an der Fadendurchführungsöffnung (10,11,12,13) in dem Gehäuse (1) ein Wolfszahn (35)
angeordnet ist.
2. Gehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Fadendurchführungsöffnungen (10,11,12,13) derart relativ zu einer Düsenmontageposition
(22) in dem Gehäuse (1) angeordnet sind, dass die Fadendurchführungsöffnungen (10,11,12,13)
in den Fadeneinlaufrichtungen (24,25) der Düse liegen.
3. Gehäuse (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Gehäusebasis (15) und/oder der Gehäusedeckel (5) im Bereich der Fadendurchführungsöffnung
(10,11,12,13) eine Verstärkung (37) aufweist.
4. Gehäuse (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) bevorzugt im Gehäusedeckel (5) ein Sichtfenster (41) aufweist.
5. Gehäuse (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Gehäusedeckel (5) mittels eines Scharniers (40) an der Gehäusebasis (15) befestigt
ist.
6. Garnbearbeitungsmaschine mit einem Gehäuse (1) nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 4.
1. A housing (1) for encasing a nozzle, particularly an air covering nozzle or an air
texturing nozzle (3), with at least one filament pass-through aperture (10, 11, 12,
13) having a filament pass-through aperture circumference (20) and a housing cover
(5) that covers a housing opening in a housing base (15), wherein the housing cover
(5) engages with housing base ridges (18) on the housing base (15) by means of cover
ridges (17), wherein the filament pass-through aperture (10, 11, 12, 13) is arranged
on one of the housing base ridges (18) such that part of the filament pass-through
aperture circumference (20) is formed by one of the cover ridges (17), characterized in that a dogtooth (35) is arranged at the filament pass-through aperture (10, 11, 12, 13)
in the housing (1).
2. The housing according to claim 1, characterized in that the filament pass-through apertures (10, 11, 12, 13) are arranged in the housing
(1) relative to a nozzle mounting position (22) such that the filament pass-through
apertures (10, 11, 12, 13) lie in the filament infeed directions (24, 25) of the nozzle.
3. The housing (1) according to at least one of the claims 1 and 2, characterized in that the housing base (15) and/or the housing cover (5) has reinforcement (37) in the
area of the filament pass-through aperture (10, 11, 12, 13).
4. The housing (1) according to at least one of the claims 1 to 3, characterized in that the housing (1) preferably has an inspection window (41) in the housing cover (5).
5. The housing (1) according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the housing cover (5) is secured to the housing base (15) by means of a hinge (40).
6. A yarn processing machine with a housing (1) according to at least one of the claims
1 to 4.
1. Boîtier (1) pour envelopper une buse, notamment une buse de guipage par air ou une
buse de texturation par air (3), avec au moins une buse de texturation par air (3),
avec au moins une ouverture de passage de fil (10, 11, 12, 13) présentant un pourtour
de passage de fil (20), et avec un couvercle de boîtier (5) qui recouvre une ouverture
de boîtier dans une base de boîtier (15), sachant que le couvercle de boîtier (5)
se raccorde par des bords de couvercle (17) à des bords de base de boîtier (18) de
la base de boîtier (15), et sachant que l'ouverture de passage de fil (10, 11, 12,
13) est disposée sur un des bords de base de boîtier (18) de telle sorte que le pourtour
de passage de fil (20) est partiellement formé par un des bords de couvercle (17),
caractérisé en ce qu'une dent à crochet (35) est disposée au niveau de l'ouverture de passage de fil (10,
11, 12, 13) dans le boîtier (1).
2. Boîtier (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures de passage de fil (10, 11, 12, 13) sont disposées, par rapport à une
position de montage (22) de la buse dans le boîtier (1), de telle sorte que les ouvertures
de passage de fil (10, 11, 12, 13) se situent dans les directions d'arrivée de fil
(24, 25) de la buse.
3. Boîtier (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la base de boîtier (15) et/ou le couvercle de boîtier (5) présentent un renforcement
(37) dans la région de l'ouverture de passage de fil (10, 11, 12, 13).
4. Boîtier (1) selon au moins une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le boîtier (1) présente, de préférence dans le couvercle de boîtier (5), un regard
(41).
5. Boîtier (1) selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le couvercle de boîtier (5) est fixé au moyen d'une charnière (40) sur la base de
boîtier (15).
6. Machine de traitement de fil avec un boîtier (1) selon au moins une des revendications
1 à 4.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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