[0001] Die Erfindung betrifft eine Exzenterschneckenpumpe zur Förderung von abrasivem Fördergut,
die einen Stator und einen Rotor aufweist, zwischen denen das Fördergut beim Drehen
des Rotors im Stator von einem saugseitigen Eingangsbereich zu einem druckseitigen
Austragsbereich verschoben wird, wobei sich im druckseitigen Austragsbereich ein Druck-Volumenbereich
und ein Saug-Volumenbereich zwischen dem Stator und dem Rotor rotordrehungsbedingt
sich ändernd und wechselnd gegenüberliegen und ein den druckseitigen Austragsbereich
abschließendes, an der Stirnfläche des Rotors befestigtes, sich mit dem Rotor drehendes
Rotorkopfteil vorgesehen ist.
[0002] Derartige bekannte Exzenterschneckenpumpen enthalten einen als Schnecke ausgebildeten
Rotor, der die Form einer Rundgewindeschraube mit hoher Steigung und großer Gewindetiefe
hat, und einen Stator, der eine gewindeartige Innenstruktur aufweist und somit die
Form eines Schneckenmantels hat. Dabei bildet der Stator durch seine gewindeartige
Innenstruktur von der Saugseite aus zur Druckseite gerichtet axial nacheinander ausgebildete
Hohlräume aus, in denen sich der Rotor dreht. Teile der Innenfläche des Stators und
Teile der Außenfläche des Rotors berühren sich während der Drehung des Rotors, wobei
zwischen der Statorinnenfläche und der Rotoraußenfläche Förderkammern und zugehörige
Abdichtungsbereiche vorhanden sind, wobei das Fördergut in den Förderkammern beim
Drehen des Rotors in den Hohlräumen des Stators von der Saugseite zur Druckseite entlang
einer Förderstrecke verschoben wird.
[0003] Eine solche Exzenterschneckenpumpe zum Fördern von Medien mit hoher Viskosität oder
hohem Feststoffgehalt ist aus der Druckschrift EP 0 713 974 bekannt, bei der durch
das Drehen des Rotors in den Hohlräumen des Stators eine kontinuierliche Förderung
von abrasivem Fördergut - aus Feststoffen und Flüssigkeiten - möglich ist. Die Exzenterschneckenpumpe
ist mit einem Beschickungstrichter verbunden, aus dem das abrasive Fördergut dem Eingangssaugraum
der Exzenterschneckenpumpe zugefördert wird. Dem Eingangssaugraum gegenüber befindet
sich am anderen Endbereich ein Austragshohlraum, aus dem das abrasive Förderut herausgepresst
wird. Der Stator ist dabei aus elastischem Material und liegt mit einer Vorspannung
am Rotor an, wodurch am laufenden Kammerende stets eine Abdichtung entsteht. Das aus
dem druckseitigen Austragshohlraum herausgepresste Fördergut drückt bedingt durch
das in einem weiterführenden Druckrohr vorhandene Fördergut als gegensätzlicher Außendruck
auf das rückwärtige nachgeschobene Fördergut. Der Förderprozess baut somit einen Innendruck,
insbesondere gegen die Abdichtungsbereiche zwischen Stator und Rotor auf.
Je höher der aufgebaute Außendruck im Druckrohr ist, um so größer muss die Vorspannung
zwischen dem Rotor und dem Stator sein, um ein sicheres Abdichten zu gewährleisten.
[0004] Ein Problem besteht darin, dass der Rotor und der Stator insbesondere während der
Förderung des Förderguts einem Verschleiß unterliegen. Im Wesentlichen tritt der Verschleiß
an den als Abdichtungen der Hohlräume ausgebildeten Ganghöhen des Stators von der
Seite des druckseitigen Austragsbereichs ausgehend in Richtung zum saugseitigen Eingangsbereich
auf. Die Verschleißzunahme bedingt die Abnahme der Förderleistung der Exzenterschneckenpumpe.
[0005] Der elastische Stator liegt mit einer Vorspannung am Rotor an, wobei es durch das
Fördergut zu einem hohen Verschleiß zwischen Stator und Rotor kommen kann, der mit
zunehmendem Druck äquivalent steigt. Der Verschleiß wandert progressiv von der Druck-
zur Saugseite und hebt die ursprünglichen Abdichtungsbereiche auf. Wenn der Innendruck
den Außendruck nicht mehr überwinden kann, erfolgt schließlich ein Abbruch des Förderprozesses.
[0006] Der druckorientierte Transport des Fördergutes in den Förderkammern ist demzufolge
in hohem Maße abhängig von der Beherrschung der Abdichtung in den Abdichtungsbereichen
zwischen Rotor und Stator. Um die Probleme des störenden Verschleisses in den Abdichtungsbereichen
zwischen der Rotoraußenfläche und der Statorinnenfläche über eine längere Betriebszeit
zu beherrschen, sind Exzenterschneckenpumpen mit nachspannbaren Statoren bekannt,
bei denen statorintegrierte Spannleisten vorgesehen sind bzw. an denen umschließbare
Spanneinrichtungen manuell eingesetzt werden können. Mit den Spanneinrichtungen können
bei erkennbarem Verschleiß an den inneren Abdichtungsbereichen im Detail bzw. je nach
Bedarf im Ganzen radiale Kompressionen des Stators und damit eine Annäherung der Statorinnenfläche
an die Rotoraußenfläche vorgenommen werden, wobei die Annäherung zu einer Herstellung
der ursprünglichen Abdichtung in den Abdichtungsbereichen führen soll.
[0007] Es sind des Weiteren in der Druckschrift DE 33 04 751 C2 Exzenterschneckenpumpen
mit nicht nachspannbaren Statoren zur Förderung von abrasiven Stoffen, beispielsweise
angemischten Zement- und Kalkmörtel und dergleichen beschrieben, bei denen entweder
der Stator konisch von der Saugseite zur Druckseite bei radial gleichartig dimensioniertem
Rotor verengt oder der Rotor von der Saugseite zur Druckseite gerichtet einen zunehmenden
Windungsquerschnitt bei durchweg gleichdimensioniertem Stator aufweist.
[0008] Ein Problem besteht darin, dass die Produktion und die Qualitätsüberwachung bei beiden
Möglichkeiten und auch bei einer Kombination beider Möglichkeiten der Abdichtungskonstanthaltung
mit einem erhöhten Material-, Überwachungs- und damit Personalaufwand verbunden sind.
[0009] Es ist ferner ein Verdichter für Kühlkreisläufe zur Förderung von Kühlgas in der
Druckschrift US 4 802 827 beschrieben, der ein geschlossenes Gehäuse mit einem separaten
Saugraum und einem separaten Austragsraum umfasst. Dazwischen befindet sich ein Rotationsteil
mit einer spiralförmigen Bohrung, die sich entlang der Rotationsachse des Rotationsteils
ausdehnt. Die Bohrung hat eine erste und eine zweite Endöffnung, die mit dem Saugraum
bzw. dem Austragsraum über Zuleitungsrohre in Verbindung steht. Ein fest gehaltertes,
nicht rotierendes spiralförmiges Innenteil ist in der Bohrung eingefügt. Das umgebende
Rotationsteil wird von einem elektrisches Motorteil im Gehäuse angetrieben und bewegt
sich um das Innenteil herum. Im Kontakt mit der inneren Fläche der Bohrung definiert
das Innenteil eine Vielzahl von geschlossenen Räumen, die von der ersten Endöffnung
zur zweiten Endöffnung bewegt werden. Ein Kühlgas aus dem Saugraum wird von der ersten
Endöffnung zur zweiten Endöffnung innerhalb der geschlossenen Räume transportiert
und dann verdichtet in den Austragsraum hinein ausgetragen. Der Austrag des verdichteten
Kühlgases wird durch einen Ventilmechanismus gesteuert. Der Ventilmechanismus besteht
darin, dass entweder an den Stirnflächen des inneren Innenteils oder des äußeren rotierenden
Rotationsteils ein Kopfteil angebracht ist, das entweder mit verschließbaren Austragslöchern
versehen ist oder randseitige Rundlöcher aufweist, die kopfteilseitig teilweise außerhalb
der Bohrung vorhanden sind, und von der Bohrung aus gerichtet Auskerbungen in das
Rotationsteil eingebracht sind, die mit den randseitigen Rundlöchern des Kopfteils
während des Gasaustrages korrespondieren.
[0010] Ein Problem besteht darin, dass der Verdichter nicht zur Förderung von abrasivem
Fördergut mit Feststoffanteilen geeignet ist. Schon im separaten Saugraum als auch
später im separaten Austragsraum können Verstopfungen und Aushärtungen erfolgen, die
sofort zum Abbruch der Funktion des Verdichters führen.
Ebenso reichen die randseitigen Auskerbungen im Rotationsteil nicht aus, diesem Zustand
bei der Förderung von abrasivem Fördergut zu ändern. Die Auskerbungen setzen sich
sofort mit den vorhandenen Feststoffen des abrasiven Förderguts zu und versperren
die Förderung des Förderguts durch die runden randseitigen Austragslöcher des Kopfteils.
Ein Problem besteht auch darin, dass der Verdichter nur zur Verdichtung von Kühlgas
geeignet ist.
[0011] Es ist auch eine Exzenterschneckenpumpe aus der Druckschrift DE 202 15 819.7 bekannt,
bei der am druckseitigen Austragsbereich eine abrasives Fördergut passieren lassende
Rükschlagventileinrichtung vorhanden ist, zu der eine an der endseitigen Fläche des
Stators starr befestigte Verschlulssscheibe gehört. Der Rotor dreht sich mit seiner
Stirnfläche an der Verschlussscheibe, wodurch eine Abdichtung der wechselnden Druckund
Saug-Volumenbereiche erreicht werden soll. Die statorbefestigte Verschlussscheibe
weist für den Austrag des abrasiven Fördergutes zwei stationäre Durchgangeöffnungen
auf, denen jeweils ein Rückschlagventil zugeordnet ist. Die beiden ventilbeschlagenen
Durchgangsöffnungen sind den vom Austragebereich des Rotors belegten Druck-Volumenbereich
und Saug-Volumenbereich zugeordnet und werden geöffnet, wenn der Innendruck in den
jeweiligen Volumenbereichen zwischen dem Stator und dem Rotor größer als der am Ventil
anliegende Außendruck im Fördergut weiterleitenden Druckrohr ist.
[0012] Ein Problem besteht darin, dass die Ausbildung der statorbefestigten Verschlussscheibe
mit den Ventilen zusätzlicher Bauelemente bedarf. Die Ventile müssen nach Anwendungen
der Exzenterschneckenpumpe zumindest gereinigt werden, weil nach deren Gebrauch im
Allgemeinen das abrasive Fördergut aushärtet und die Ventile verstoptf.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Exzenterschnekkenpumpe eanzugeben,
die im Bereich des Austrags in montageeineinfacher und wartungsverbesserter Weise
ausgebildet ist. Gleichzeitig soll der Verschleiß in den Abdichtungsbereichen von
Stator und Rotor, insbesondere im Druckbereich des druckseitigen Austragshohlraums
wesentlich verlangsamt bzw. weitgehend verringert werden. Dabei sollen auch die schon
kurzen Längen des Stators und des Rotors bzw. der Förderstrecke weiter verkürzt werden
und die ursprüngliche Förderleistung über längere Zeitdauer weitgehend erhalten bleiben.
[0014] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In der Exzenterschneckenpumpe
zur Förderung von abrasivem Fördergut gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
weist das Rotorkopfteil eine vom Rand der halternden Rotorstirnfläche ausgehende,
radial gerichtete sektorabschnittsförmige Durchgangsöffnung oder sektorartige Aussparung
als kopfteildurchgängige Ausnehmung auf, die mit ihrem wirksamen Öffnungsquerschnitt
rotorkonform mit der Druckerzeugung innerhalb des Druck-Volumenbereiches in den Druck-Volumenbereich
eintritt und nach Überstreichung des Druck-Volumenbereiches wieder aus dem Druck-Volumbereich
heraustritt, wobei die sich mit dem Rotor in Förderrichtung konform drehende Ausnehmung
den Druck-Volumenbereich begleitend öffnet und wobei der ausnehmungsfreie Rotorkopfteilbereich
während der Öffnungsdauer des Druck-Volumenbereiches den gegenüberliegenden Saug-Volumenbereich
abdichtend verschlossen hält.
[0015] Die Befestigung des Rotorkopfteils ist an der Rotorstirnfläche durch Verschraubung,
Verschweißung od.dgl. mit der Rotorkopfteilrückfläche herbeigeführt.
[0016] Das Rotorkopfteil kann dabei an der Rotorstirnfläche derart befestigt sein, dass
die Mittelachse des Rotorkopfteils mit dem Mittelpunkt der Rotorstirnfläche übereinstimmen
kann. Dann stellt die Bewegung der Mittelpunktachse eine zentrische geradlinige Elongation
dar, bei keiner Übereinstimmung kann eine exzentrische Kurvenbahn durchlaufen werden.
[0017] Die durchgängige Ausnehmung ist unmittelbar seitlich an der Stirnfläche des Rotors
in dem Rotorkopfteil eingebracht, wobei der Ausnehmungsquerschnitt dimensionierungskonform
mit dem Druckaufbau innerhalb des Druck-Volumenbereiches und dem Austrag des Fördergutes
durch den sich drehenden Rotor vorgegeben ist.
[0018] Das Rotorkopfteil kann vorzugsweise eine Rotorscheibe mit kreisförmigen Flächen sein.
Die zugehörige durchgängige Ausnehmung kann ein im draufsichtigen Querschnitt weitgehend
bohnenförmiges Langloch sein, das eine sektorabschnittsförmige Durchgangsöffnung darstellt.
Das Rotorkopfteil ist dabei derart an der Rotorstirnfläche angebracht, dass das Langloch
vom Rand der halternden Rotorstirnfläche in radialer Richtung ausgehend mit seinem
wirksamen Öffnungsquerschnitt rotorkonform mit der Druckerzeugung innerhalb des Druck-Volumenbereiches
mit dem Langlochanfangsbereich in den Druck-Volumenbereich eintritt und später mit
dem Langlochendebereich aus dem Druck-Volumenbereich wieder austritt.
[0019] Das Rotorkopfteil weist zur Druckminderung auf die Abdichtungsbereiche innerhalb
des Stators derartige Umfangs-Dimensionierungen auf, dass das Rotorkopfteil mit seinem
restlichen ausnehmungsfreien Rotorkopfteilbereich den jeweils bei der Drehung entstehenden
Saug-Volumenbereich im Bereich der Statoröffnung verschlossen hält.
[0020] Die der Rotorstirnfläche abgewandte Rotorkopfteilfrontfläche kann wahlweise ebenflächig
bezüglich der scheibenförmigen Ausbildung, kugelkalottenförmig und/oder mit mindestens
einem Flügel oder anderen Vorsprüngen aufweisendem Profil zur Mischverbesserung des
Fördergutes versehen sein.
[0021] Der Rotor kann als Schnecke in Form einer Rundgewindeschraube mit hoher Steigung
und großer Gewindetiefe ausgebildet sein, wobei der Stator einen Schneckenmantel darstellt
und axial nacheinander ausgebildete Hohlräume - zumindest einen saugseitigen Eintragshohlraum
und einen druckseitigen Austragshohlraum - einer Förderstrecke enthält, wobei sich
zwischen der Statorinnenfläche und der Rotoraußenfläche Förderkammern durch zwischen
dem Stator und dem Rotor angepasste Abdichtungsbereiche ausbilden, wobei das Fördergut
in den Förderkammern beim Drehen des Rotors in den Hohlräumen des Stators vom saugseitigen
Eingangsbereich zum druckseitigen Austragsbereich verschiebbar ist.
[0022] An die Statorstirnfläche ist ein Druckrohr anschließbar, über das das Fördergut weitergeleitet
wird, wobei das Druckrohr mittels mindestens eines stator- und druckrohrumfassenden
Halterungselementes abgedichtet am Stator arretierbar ist.
[0023] Die Förderstrecke kann auf zwei Hohlraumlängen bzw. auf eine "Eintragshohlraum-Hohlraum-Austragshohlraum''-Anordnung
bezogen sein.
[0024] Die Förderstrecke kann auch auf einen Schneckengang des Stators verkürzt sein, wobei
das Rotorkopfteil insbesondere zur Lagestabilisierung des Rotors beiträgt.
[0025] Die Erfindung ermöglicht es, dass durch das Vorhandensein des Rotorkopfteils am druckseitigen
Austragsbereich eine Trennung des ursprünglichen druckrohrbezogenen Druckraumes nach
dem Pumpenausgang vom ursprünglichen pumpenbezogenen druckseitigen Austragshohlraum
erreicht wird. Nach der Öffnung des druckseitigen Austragsbereiches durch die jeweils
rotorrotationsbedingte Öffnung mittels der durchgängigen Ausnehmung wird eine nachfolgende
schonende Fördergutfüllung vom saugseitigen Eingangsbereich aus gerichtet durch den
rotierenden Rotor erhalten.
[0026] Die Erfindung wird mittels eines Ausführungsbeispiels anhand von Zeichnungen näher
erläutert.
[0027] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Exzenterschneckenpumpe
mit einem von der Rotorstirnfläche gelösten Rotorkopfteil und einem von der Statorstirnfläche
gelösten anschließbaren Druckrohr,
- Fig. 2
- eine schematische stirnseitige Draufsicht auf ein Rotorkopfteil mit einem Langloch
in einer Position zu Beginn des Austrags von Fördergut aus einem Druck-Volumenbereich
bei einem festgelegten Rotor-Winkel α gleich 0°,
- Fig. 3
- eine schematische stirnseitige Draufsicht auf das Rotorkopfteil mit dem Langloch in
einer Position bei maximalem Austrag von Fördergut aus dem Druck-Volumenbereich bei
einer Drehung des Rotors um einen Rotor-Winkel α gleich 90° nach Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische stirnseitige Draufsicht auf das Rotorkopfteil mit dem Langloch in
einer Position nach Ende des Austrags von Fördergut aus dem bisherigen Druck-Volumenbereich
bzw. zu Beginn der Austrags von Fördergut aus dem sich neu aufbauenden, gegenüberliegenden
Druck-Volumenbereich bei einer Drehung des Rotors um einen Rotor-Winkel α gleich 180°
nach Fig. 2,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch eine verkürzte Exzenterschneckenpumpe mit dem Rotorkopfteil
nach Fig. 3 längs der Linie I-I,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des Rotorkopfteils mit einer vergrößerten sektorabschnittsförmigen
Durchgangsöffnung nach Fig. 4 und
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung des Rotorkopfteils mit einer sektorartigen Aussparung
nach Fig. 4.
[0028] Im Folgenden werden die Fig. 1 und 6,7 gemeinsam betrachtet. In Fig. 1 ist in einer
schematischen Explosionsdarstellung eine Exzenterschneckenpumpe 1 zur Förderung von
abrasivem Fördergut gezeigt, die einen Stator 2 und einen Rotor 3 aufweist, zwischen
denen das Fördergut beim Drehen des Rotors 3 im Stator 2 von einem saugseitigen Eingangsbereich
4 zu einem druckseitigen Austragsbereich 5 verschoben wird, wobei im Austragsbereich
5 ein Druck-Volumenbereich 11 und ein Saug-Volumenbereich 12 zwischen dem Stator 2
und dem Rotor 3 rotordrehungsbedingt sich volumenändernd und wechselnd gegenüberliegen
und ein den druckseitigen Austragsbereich 5 abschlie-ßendes, an der Stirnfläche 6
des Rotors 3 befestigtes, sich mit dem Rotor 3 drehendes Rotorkopfteil 7,7' vorgesehen
ist.
[0029] Erfindungsgemäß weist das Rotorkopfteil 7,7', wie in Fig.6,7 gezeigt ist, eine vom
Rand 38 der halternden Rotorstirnfläche 6 ausgehende, radial gerichtete sektorabschnittsförmige
Durchgangsöffnung 32 oder sektorartige Aussparung 31 als Ausnehmung 8 auf, die mit
ihrem wirksamen Öffnungsquerschnitt rotorkonform mit der Druckerzeugung innerhalb
des Druck-Volumenbereiches 11 in den Druck-Volumenbereich 11 eintritt und nach Überstreichung
des Druck-Volumenbereiches 11 wieder aus dem Druck-Volumbereich 11 heraustritt, wobei
die sich mit dem Rotor 3 in Förderrichtung 10 konform drehende Ausnehmung 8,31,32
den Druck-Volumenbereich 11 begleitend öffnet und wobei der ausnehmungsfreie Rotorkopfteilbereich
13 während der Öffnungsdauer des Druck-Volumenbereiches 11 den gegenüberliegenden
Saug-Volumenbereich 12 abdichtend verschlossen hält.
[0030] Das Rotorkopfteil 7 ist vorzugsweise als eine Rotorscheibe ausgebildet, an ihrer
Rückfläche 30 ebenflächig und mit seiner Rotorkopfteilrückfläche 30 durch Verschraubung,
Verschweißung od.dgl. an der Rotorstirnfläche 6 des schneckenförmigen Rotors 3, eigentlich
der Rotorschneckenstirnfläche, befestigt. Das Rotorkopfteil 7 ist somit ein fester
Bestandteil des Rotors 3 außerhalb des Stators 2.
[0031] Das Rotorkopfteil 7 kann bei einer kreisförmigen Scheibenfrontfläche 9 und kreisförmigen
Scheibenrückfläche 30 mit seiner Scheibenrückfläche 30 derart an der Rotorstirnfläche
6 befestigt sein, dass die Mittelachse 33 des Rotorkopfteils 7 vorzugsweise mit dem
Mittelpunkt 28 der Rotorstirnfläche 6 übereinstimmen kann, wobei die Mittelachse 33
nur geradlinig elongiert. Ist aber die Mittelachse 33 des Rotorkopfteils 7 vom Mittelpunkt
28 der Rotorstirnfläche 6 weg verlagert, dann wird keine zentrisch geradlinige Elongation,
sondern eine exzentrische Kurvenbahn durchlaufen.
Die Frontfläche 9 und die Rückfläche 30 können umfangsbezogen aber auch ovalförmig,
im Querschnitt birnenförmig oder eiförmig od. dgl. insbesondere zur Materialreduzierung
ausgebildet sein. In Fig. 2 ist z.B. ein materialreduziertes zweites Rotorkopfteil
37 (gestrichelt) eingefügt.
[0032] Wesentlich ist es, dass die Ausnehmung 8 derart ausgebildet ist, dass während der
Rotordrehung der Saug-Volumenbereich 12,12' immer abgedichtet verschlossen bleibt
und der Druck-Volumenbereich 11,11' rotorkonform geöffnet wird.
[0033] Das Rotorkopfteil 7 in Fig. 1 weist als eine durchgängige Ausnehmung 8 vorzugsweise
ein im draufsichtigen Querschnitt weitgehend bohnenförmiges Langloch auf, das eine
spezielle sektorabschnittsförmige Durchgangsöffnung darstellt.
[0034] Wie auch in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist, ist das Langloch 8 unmittelbar seitlich
vom Rand ausgehend und in radialer Richtung sich ausdehnend an der Stirnfläche 6 des
Rotors 3 in das Rotorkopfteil 7 eingebracht, wobei der draufsichtige Langlochquerschnitt
dimensionierungskonform mit dem Druckaufbau im Druck-Volumenbereich 11 und dem Austrag
des Fördergutes aus dem Druck-Volumenbereich 11 heraus durch den sich drehenden Rotor
3 vorgegeben ist.
[0035] Der Rotor 3 ist in Form einer Rundgewindeschraube (Kordelgewinde) mit hoher Steigung
und großer Gewindetiefe ausgebildet und wirkt als Fördergutverdränger und als Abdichter
längs der Förderstrecke 14 vom saugseitigen Eingangsbereich 4 zum druckseitigen Austragsbereich
5 zwischen dem Rotor 3 und dem Stator 2. Der Stator 2 umfasst axial nacheinander und
durch die Steigung und die Tiefe des Gewindes bedingte ausgebildete Hohlräume 15,16,17
- einen saugseitigen Eintragshohlraum 15, einen mittleren Förderhohlraum 16, einen
druckseitigen Austragshohlraum 17 -, wobei sich zwischen der Statorinnenfläche 18
und der Rotoraußenfläche 19 die Förderkammern 20,21,22 durch zwischen dem Stator 2
und dem Rotor 3 erzeugte Abdichtungsbereiche 23,24 ausbilden, wobei das Fördergut
in den Förderkammern 20,21,22 beim Drehen des Rotors 3 in den Hohlräumen 15,16,17
des Stators 2 von dem saugseitigen Eingangsbereich 4 zum druckseitigen Austragsbereich
5 transportiert wird.
[0036] Dabei verschiebt der Rotor 3 durch seine schneckenförmige Ausbildung das Fördergut
in axialer Richtung 10 längs der Förderstrecke 14 und zugleich in radialer Richtung
in Bezug auf die Pumpenmittelachse 26 wechselseitig im Austragshohlraum 17 über die
nachschiebenden Förderkammern 20,21,22 in dafür vorgesehene, sich ausbildende und
gegenüberliegende Volumenbereiche 11,12, die Teil des druckseitigen Austragshohlraums
17 sind.
[0037] Im Austragsbereich 5 des druckseitigen Austragshohlraums 17, der etwa einem "halben"
mittleren Hohlraum 16, ähnlich der ersten, in Fig. 1 dargestellten Förderkammer 20
entspricht, befindet sich das das Fördergut durch die Ausnehmung 8 passieren lassende
Rotorkopfteil 7, das in Fig. 1 der besseren Erläuterung wegen von der Rotorstirnfläche
6 in Explosionsdarstellung abgelöst ist und erfindungsgemäß bei Befestigung an der
Rotorstirnfläche 6 an der Statorstirnfläche 25 abdichtend anliegt.
[0038] Die Rotorkopfteilrückfläche 30 und die Statorstirnfläche 25 sind ebenflächig ausgebildet
und weisen jeweils einen Winkel von ca. 90 ° zur Pumpenmittelachse 26 auf.
[0039] Die Rotorkopfteilfrontfläche 9 kann ebenflächig bezüglich einer scheibenförmigen
Ausbildung, aber auch kugelkalottenförmig und/oder mit mindestens einem Flügel oder
anderen Vorsprüngen aufweisendem Profil zur Mischverbesserung des Fördergutes versehen
sein.
[0040] Der druckseitige Austragsbereich 5 der Exzenterschneckenpumpe 1 umfasst deren letzten,
das Fördergut abgebenden Abschnitt der Exzenterschneckenpumpe 1, während der saugseitige
Eingangsbereich 4 den ersten, das Fördergut aufnehmenden Abschnitt der Exzenterschneckenpumpe
1 darstellt.
[0041] Die Erfindung ermöglicht es somit, dass das aus der Exzenterschneckenpumpe 1 austragsseitig
herausgedrückte Fördergut nach der rotorrotationsbedingten Öffnung des Druck-Volumenbereiches
5 sowie der Abdichtung des Saug-Volumenbereiches 12 durch den langlochfreien Scheibenteil
13 nicht mehr zurückströmen und nicht auf das vom Rotor 3 nachgeschobene bzw. nachgesaugte
Fördergut drücken kann.
[0042] Das bohnenförmige Langloch 8 lässt das Fördergut ohne wesentlichen Widerstand durch
sich hindurchströmen, während eine Rückströmung des Fördergutes in Richtung zum Saug-Volumenbereich
12 durch den langlochfreien Scheibenteil 13 hindurch versperrt wird.
[0043] Damit erfolgt bei jeder Drehung des Rotors 3 zumindest eine Entlastung des Abdichtungsbereiches
23 in den Bereichen des Stators 2 und des Rotors 3, wodurch eine Verschleißminderung
eintritt.
[0044] Auf die Statorstirnfläche 25 ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist, ein der Rotorkopfteilfrontfläche
9 zugewendetes Druckrohr 34 befestigbar, über das das Fördergut weitergeleitet wird.
Das Druckrohr 34 kann mittels mindestens eines vorzugsweise stator- und druckrohrumfassenden
Halterungselementes (nicht eingezeichnet) abgedichtet am Stator 2 arretiert sein.
[0045] In Fig. 2 befindet sich der Rotor 3 im Saug-Volumenbereich 12 mit seiner kreisförmigen
Rotorstirnfläche 6 bei einer Winkel- und Rotationsstellung 28, bei der der Rotor-Winkel
α z.B. gleich 0° festgelegt ist. Das Rotorkopfteil 7 als Rotorscheibe ist derart an
der Rotorstirnfläche 6 angebracht, dass das bohnenförmige Langloch 8 mit seinem Langlochanfangsbereich
35 zu einem sehr geringen Teil seines wirksamen Öffnungsquerschnitts beginnt, den
Druck-Volumenbereich 11 zu überdecken. Konform mit der Druckerzeugung durch den drehenden
Rotor 3 im Druck-Volumenbereich 11 wird die querschnittswirksame Langlochgröße der
Öffnungsüberdeckung des Druck-Volumenbereiches 11 ebenfalls größer. Der restliche
und langlochfreie Scheibenteil 13 kann je nach Größe des bohnenförmigen Langloches
8 einen Teil des restlichen Druck-Volumenbereiches 11 verschließen sowie den Saug-Volumenbereich
12 abdichtend verschließen. Die Lage der Rotorscheibe 7 zum Rotor 3 in Fig. 2 entspricht
annähernd der Position der Rotorscheibe 7 zum Stator 2 in Fig. 1.
[0046] In Fig. 3 hat sich der Rotor 3 um einen Winkel α von 90° in die Mittelpunkt-Stellung
28' gedreht, wodurch das bohnenförmige Langloch 8 langlochquerschnittsmäßig vollständig
einschließlich des Langlochanfangsbereiches 35 und des Langlochendebereiches 36 den
größten Teil des Druck-Volumenbereichs 11 überdeckt und diesen somit geöffnet hat
und wobei der langlochfreie Scheibenteil 13 immer noch den Saug-Volumenbereich 12
abgedichtet verschließt.
[0047] In Fig. 4 ist der Austrag des Fördergutes aus dem Druck-Volumenbereich 11 durch Drehen
des Rotors 3 um einen Rotor-Winkel α von weiteren 90°, d.h. insgesamt um 180°, in
der Mittelpunkt-Stellung 28" beendet. Dabei tritt das Langloch 8 mit seinem Langlochendebereich
36 aus dem abgebauten Druck-Volumenbereich 11 heraus. Der ursprüngliche Saug-Volumenbereich
12 ist durch das langlochfreie Scheibenteil 13 immer noch abgedichtet verschlossen,
wird aber infolge der Rotorrotation als Druck-Volumenbereich 11' wie in Fig. 2 rotordrehungskonform
beginnend geöffnet. Das Langloch 8 tritt mit seinem Langlochanfangsbereich 35 in den
sich aufbauenden gegenüberliegenden Druck-Volumenbereich 11' ein.
[0048] In Fig. 4 ist auch dargestellt, dass das Langloch 8 als eine durchgängige Ausnehmung
in einer anderen Ausbildung in Form einer von der halternden Rotorstirnfläche 6 ausgehenden,
radial gerichteten sektorabschnittsförmigen Durchgangsöffnung 32 oder sektorartigen
Aussparung 31 ausgebildet sein kann, die jeweils gestrichelt sind.
[0049] Die in den Fig. 2,3,4 in stirnseitiger Draufsicht dargestellte Rotorscheibe 7 zur
Druckminderung zumindest auf den Abdichtungsbereich 24 innerhalb der Exzenterschneckenpumpe
1 weist solche Umfangs-Dimensionierungen auf, dass die Statoröffnung 27 bei Drehung
der Rotorscheibe 7 immer den jeweils entstehenden Saug-Volumenbereich 12 abgedichtet
verschlossen hält. Damit kann das Rotorkopfteil 7 von der Rundscheibe abweichen und
eine dreieckförmig abgerundete Form, wie in Fig. 2 gezeigt ist, als zweites Rotorkpfteil
37 aufweisen (gestrichelt gezeichnet).
[0050] In Fig. 5 ist die Exzenterschneckenpumpe 1 als abgekürzter Längsschnitt längs der
Linie I-I nach Fig. 3 schematisch dargestellt. Die Rotorscheibe 7 ist dabei derart
dimensioniert, dass sie in ihrem Bewegungsbereich bei der Rotorrotation vorzugsweise
innerhalb des Statormantels 29 bleibt, d.h. sich nicht über den Statormantel 29 hinaus
bewegt. Die Rotorscheibe 7 ist an ihrer Scheibenrückfläche 30 mit der Rotorstirnfläche
6 fest verbunden. Die Scheibenrückfläche 30 ist im langlochfreien Bereich 13 derart
ebenflächig ausgebildet, dass sie an der ebenfalls vorzugsweise ebenflächigen Statorstirnfläche
25 dicht anliegt und zur Pumpenmittelachse 26 einen Winkel von ca. 90° bildet. Das
Langloch 8 öffnet dem Druck-Volumenbereich 11 den Durchgang des Fördergutes zum nachfolgenden
Druckrohr 34. Der langlochfreie Scheibenteil 13 hält den Saugvolumenteil 12 des druckseitigen
Austragshohlraums 17 verschlossen.
[0051] In Fig. 5 kann erfindungsbedingt in einer minimal kurzen Ausbildung des Stators 2
nur ein positionsbedingter Abdichtungsbereich 24 eines Schneckenganges ausgebildet
sein, wobei sich dem saugseitigen Eingangsbereich 4 unmittelbar ein druckseitiger
Austragsbereich 5 anschließen kann. Die Lagestabilisierung des Rotors 3 im Schneckengang
ist durch das an der Statorstirnfläche 25 anliegende Rotorkopfteil 7 gegeben.
In den Figuren 6,7 sind zwei verschiedene Rotorkopfteile 7,7' analog zu der in Fig.
4 jeweils gestrichelt gezeichneten sektorabschnittsförmigen Durchgangsöffnung 32 und
sektorartigen Aussparung 31 als Ausnehmungen 8 in einer an der Rotorstrinfläche 6
möglichen Befestigung dargestellt. Das Rotorkopfteil 7 nach Fig. 6 weist die vom Rand
38 der Rotorstirnfläche 6 ausgehende, radial gerichtete Durchgangsöffnung 32 auf,
während das Rotorkopfteil 7' nach Fig.7 die vom Rand 38 der Rotorstirnfläche 6 ausgehende,
radial gerichtete sektorartige Aussparung 31 enthält.
[0052] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Exzenterschneckenpumpe 1 erfolgt folgendermaßen:
Der metallische Rotor 3 (Schnecke) rotiert in dem aus elastischem Material bestehenden
Stator 2 (Schneckenmantel) und dichtet die Förderkammern 20,21,22 an der Statorinnenfläche
18 ab. Durch die Drehung des Rotors 3 wird das Fördergut in den Förderkammern 20,21,22
von dem saugseitigen Eingangsbereich 4 zum druckseitigen Austragsbereich 5 verschoben.
Es ergibt sich dabei im Stator 2 ein kontinuierlicher Fördergutstrom, der das Langloch
8 des Rotorkopfteils 7 pulsierend verlässt.
Wird der Fördergutstrom in den druckseitigen Austragshohlraum 17 verschoben, insbesondere
über die Förderkammer 22, wird das Fördergut innerhalb des sich verkleinernden Volumenbereiches
11 durch das jeweils durch die Rotorrotation im Druck-Volumenbereich 11 positionierte
Langloch 8 hindurch gepresst, während der Saug-Volumenbereich 12 verschlossen bleibt.
[0053] Zum Ende des Austragsvorgangs, der durch eine weitere Rotorrotation erfolgt, erreicht
die Rotorstirnfläche 6 eine Position 28", in der der sich verkleinernde Druck-Volumenbereich
11 überwechselt in einen sich vollständig mit Fördergut vollgesaugten Druck-Volumenbereich
11', der bisher der Saug-Volumenbereich 12 gewesen ist. Durch die Rotorrotation über
einen Rotor-Winkel a von 180° hinaus wird der Druck im entstehenden Druck-Volumenbereich
11' aufgebaut, der das Fördergut aus dem Langloch 8 rotorkonform herauspresst. Der
bisherige Druck-Volumenbereich 11 geht rotorrotationsbedingt in den neu entstehenden
Saug-Volumenbereich 12' über. Danach wird der bisher geöffnete Druck-Volumenbereich
11 durch den langlochfreien Scheibenteil 13 geschlossen und zum Saug-Volumenbereich
12' aufgebaut. Damit kann sich kein Rückdruck auf das in der nachfolgenden Förderkammer
21 befindliche Fördergut aufbauen und auch die Abdichtungsbereiche 24,23, insbesondere
der letzte Abdichtungsbereich 24 des druckseitigen Austragshohlraums 17 werden nicht
rückdruckbelastet. Im Gegenteil wird durch den sich vergrößernden Saug-Volumenbereich
12' eine starke Saugwirkung auf das nachfolgende Fördergut aus der Förderkammer 21
ausgeübt.
[0054] Bedingt durch den jeweiligen Wechsel des Rotors 3 in die beiden extremen Lagepositionen
28,28" der radial sich gegenüberliegenden Volumenbereiche 11,12 bzw. 12',11' innerhalb
des druckseitigen Austragshohlraumes 17 entsteht durch die erfindungsgemäße Rotorscheibe
7 ein Wechsel von Pumpvorgängen und Ansaugvorgängen des Fördergutes innerhalb des
Austragshohlraums 17, wobei durch das gleichzeitige Saugen und Fördern des Fördergutes
in die jeweils scheibenverschlossenen Volumenbereiche 12 oder 12' hinein dort ein
höherer Füllungsgrad an Fördergut erreicht wird.
[0055] Die Erfindung ermöglicht es, dass die Förderstrecke 14 verkürzbar ist und auf zwei
"Hohlraumlängen" bzw. auf eine "Eintragshohlraum-Hohlraum-Austragshohlraum"-Anordnung
15-16-17 bezogen werden kann. Wahlweise kann die Förderstrecke 14 auf einen Schneckengang
des Stators 2 verkürzt sein.
Durch die Anbringung des erfindungsgemäßen Rotorkopfteils, insbesondere der Rotorscheibe
7 am bisherigen Rotorendteil von Exzenterschneckenpumpen und der mit den Vorteilen
verbundenen möglichen Verkürzung auch von bereits produzierten Exzenterschneckenpumpen
mit relativ langen Statoren und Rotoren kann die erforderliche Antriebsleistung mittels
eines auch leistungsverringerten Motors erreicht werden, wobei somit auch Energie
und Material eingespart werden können.
[0056] Eine Erhöhung des Förderdruckes wird grundsätzlich durch eine Erhöhung der Vorspannung
zwischen dem Stator 2 und dem Rotor 3 erreicht, was in herkömmlicher Weise in der
Regel achsialflächig z.B. mittels eines den Stator 2 umfassenden Spannmantels erfolgt.
Ein Problem besteht darin, dass damit ein entsprechend erhöhter Energieaufwand zum
Pumpenbetrieb verbunden ist.
[0057] Um die erfindungsgemäße Exzenterschneckenpumpe 1 auch unter erhöhten Förderurücken
energetisch effizient zu betreiben, ist eine entsprechende Vorspannungserhöhung in
radialer Richtung zur Pumpenmittelachse 26 gerichtet mit geringstmöglicher achsialer
Ausformung vorgesehen.
[0058] Dabei kann in den Bereichen des Stators 2 in vorzugsweise ganzzahligen Abständen
eines einer Umdrehung entsprechenden Schneckenmantelgewindeganges von der Rotorstirnfläche
6 aus entfernt wahlweise eine radiale Querschnittsverjüngung vorgesehen sein.
[0059] Bei einem mehr als einen Schneckenmantelgewindegang aufweisenden Stator 2 kann in
etwa einem einem Schneckenmantelgewindegang des Stators 2 entsprechenden Abstand von
der Rotorstirnfläche 6 aus entfernten Bereich dem Stator 2 ein radiales Querschnittsverjüngungselement
(nicht eingezeichnet) zugeordnet sein.
[0060] Das radiale Querschnittsverjüngungselement kann als ein Elementesystem innerhalb
und/oder außerhalb des Statormantels 29 manschettenartig ausgebildet und angeordnet
sein, das wahlweise steuerbar oder über Stellglieder regelbar in radialer Richtung
veränderbar und mit dem die radiale Vorspannung der Abdichtungsbereiche 23,24 des
Stators 2 gegenüber dem Rotor 3 entweder schrittweise oder kontinuierlich in Abhängigkeit
vom vorgegebenen Förderdruck einstellbar ist.
[0061] Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit, dass neben der zeitlichen Verzögerung der
Verschleißausbildung auch die Herstellungskosten gegenüber den komplizierten Ausbildungen
von bekannten nachspannbaren und nicht nachspannbaren Exzenterschneckenpumpen sowie
bekannten Rückschlagventileinrichtungen am Statorendbereich von Exzenterschneckenpumpen
verringert werden können.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Exzenterschneckenpumpe
- 2
- Stator
- 3
- Rotor
- 4
- saugseitiger Eingangsbereich
- 5
- druckseitiger Austragsbereich
- 6
- Rotorstirnfläche
- 7,7'
- erstes Rotorkopfteil
- 8
- durchgängige Ausnehmung
- 9
- Rotorkopfteilfrontfläche
- 10
- Rotationsförderrichtung
- 11
- erster Druck-Volumenbereich
- 11'
- zweiter Druck-Volumenbereich
- 12
- erster Saug-Volumenbereich
- 12'
- zweiter Saug-Volumenbereich
- 13
- langlochfreier Rotorkopfteilbereich
- 14
- Förderstrecke
- 15
- saugseitiger Eintragshohlraum
- 16
- mittlerer Förderhohlraum
- 17
- druckseitiger Austragshohlraum
- 18
- Statorinnenfläche
- 19
- Rotoraußenfläche
- 20
- erste Förderkammer
- 21
- zweite Förderkammer
- 22
- dritte Förderkammer
- 23
- erster Abdichtungsbereich
- 24
- zweiter Abdichtungsbereich
- 25
- Statorstirnfläche
- 26
- Pumpenmittelachse
- 27
- Statoröffnung
- 28
- Rotorstirnflächenmittelpunkt bei α = 0°,
- 28'
- Rotorstirnflächenmittelpunkt bei α = 90°,
- 28"
- Rotorstirnflächenmittelpunkt bei α = 180°,
- 29
- Statormantel
- 30
- Rotorkopfteilrückfläche
- 31
- sektorartige Aussparung
- 32
- sektorabschnittsförmige Durchgangsöffnung
- 33
- Rotorkopfteilmittelachse
- 34
- Druckrohr
- 35
- Langlochanfangsbereich
- 36
- Langlochendebereich
- 37
- zweites Rotorkopfteil
- 38
- Rand
1. Exzenterschneckenpumpe (1) zur Förderung von abrasivem Fördergut, aufweisend einen
Stator (2) und einen Rotor (3), zwischen denen das Fördergut beim Drehen des Rotors
(3) im Stator (2) von einem saugseitigen Eingangsbereich (4) zu einem druckseitigen
Austragsbereich (5) verschoben wird, wobei sich im druckseitigen Austragsbereich (5)
ein Druck-Volumenbereich (11) und ein Saug-Volumenbereich (12) zwischen dem Stator
(2) und dem Rotor (3) rotordrehungsbedingt sich ändernd und wechselnd gegenüberliegen
und ein den druckseitigen Austragsbereich (5) abschließendes, an der Stirnfläche (6)
des Rotors (3) befestigtes, sich mit dem Rotor (3) drehendes Rotorkopfteil vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rotorkopfteil (7,7',37) eine vom Rand (38) der halternden Rotorstirnfläche (6)
ausgehende, radial gerichtete sektorabschnittsförmige Durchgangsöffnung (32) oder
sektorartige Aussparung (31) als kopfteildurchgängige Ausnehmung (8) aufweist, die
mit ihrem wirksamen Öffnungsquerschnitt rotorkonform mit der Druckerzeugung innerhalb
des Druck-Volumenbereiches (11,11') in den Druck-Volumenbereich (11,11') eintritt
und nach Überstreichung des Druck-Volumenbereiches (11,11') wieder aus dem Druck-Volumbereich
(11,11') heraustritt, wobei die sich mit dem Rotor (3) in Förderrichtung (10) konform
drehende Ausnehmung (8,31,32) den Druck-Volumenbereich (11,11') begleitend öffnet
und wobei der ausnehmungsfreie Rotorkopfteilbereich (13) während der Öffnungsdauer
des Druck-Volumenbereiches (11,11') den gegenüberliegenden Saug-Volumenbereich (12,12')
abdichtend verschlossen hält.
2. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rotorkopfteil (7,7',37) eine derartige Umfangs-Dimensionierung aufweist, dass
das Rotorkopfteil (7, 7',37) bei Drehung den Druck-Volumenbereich (11,11') öffnet
und den Saug-Volumenbereich (12,12') im Bereich der Statoröffnung (27) verschlossen
hält.
3. Exzenterschneckenpumpe nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigung des Rotorkopfteils (7,7',37) an der Rotorstirnfläche (6) mit der
Rotorkopfteilrückfläche (30) herbeigeführt ist, wobei die restliche Rotorkopfteilrückfläche
(30) und die Statorstirnfläche (25) ebenflächig sind und mit der Pumpenmittelachse
(26) einen Winkel von ca. 90° bilden.
4. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (8,31,32) unmittelbar seitlich am Rand (38) an der Stirnfläche (6)
des Rotors (3) in das Rotorkopfteil (7,7',37) eingebracht ist, wobei der Ausnehmungsquerschnitt
dimensionierungskonform mit dem Austrag von Fördergut aus dem Druck-Volumenbereich
(11,11') durch den sich drehenden Rotor (3) vorgegeben ist.
5. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (8) ein im draufsichtigen Querschnitt weitgehend bohnenförmiges Langloch
darstellt.
6. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Rotorstirnfläche (6) abgewandte Rotorkopfteilfrontfläche (9) wahlweise ebenflächig
bezüglich der scheibenförmigen Ausbildung, kugelkalottenförmig und/oder mit mindestens
einem Flügel oder anderen Vorsprüngen aufweisendem Profil zur Mischverbesserung des
Fördergutes versehen ist.
7. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotor (3) als Schnecke in Form einer Rundgewindeschraube mit hoher Steigung und
großer Gewindetiefe ausgebildet ist, wobei der Stator (2) einen Schneckenmantel darstellt
und axial nacheinander ausgebildete Hohlräume (15,16,17) - zumindest einen saugseitigen
Eintragshohlraum (15) und einen druckseitigen Austragshohlraum (17) - einer Förderstrecke
(14) enthält, wobei sich zwischen der Statorinnenfläche (18) und der Rotoraußenfläche
(19) Förderkammern (20,21,22) durch zwischen dem Stator (2) und dem Rotor (3) angepasste
Abdichtüngsbereiche (23,24) ausbilden, wobei das Fördergut in den Förderkammern (20,21,22)
beim Drehen des Rotors (3) in den Hohlräumen (15,16,17) des Stators (2) vom saugseitigen
Eingangsbereich (4) zum druckseitigen Austragsbereich (5) verschiebbar ist.
8. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Förderstrecke (14) vorzugsweise auf zwei Hohlraumlängen bzw. auf eine "Eintragshohlraum-Hohiraum-Austragshohlraum"-Anordnung
(15-16-17) bezogen ist.
9. Exzenterschneckenpumpe nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Förderstrecke (14) auf einen Schneckengang des Stators (2) verkürzt ist, wobei
das Rotorkopfteil (7, 7',37) insbesondere zur Lagestabilisierung des Rotors (3) beiträgt.
1. Eccentric screw pump (1) for conveying abrasive materials, featuring a stator (2)
and a rotor (3), between which the material to be conveyed is displaced by means of
a rotating rotor (3) inside the stator (2), from a suction-side inlet section (4)
to a pressure-side discharge section (5), in which a pressure chamber (11) and a suction
chamber (12) inside the pressure-side discharge section (5) keep changing and alternating
opposite one another, between the stator (2) and the rotor (3), due to the rotating
rotor and a rotating rotor head, fixed on the face surface (6) of the rotor (3) and
rotating with the rotor (3), is provided to close the pressure-side discharge section
(5),
characterized in that,
the rotor head (7, 7', 37) features either a radially oriented sector-section-shaped
passage opening (32) starting from the edge (38) of the holding rotor face surface
(6) or a sector-type cut-out (31) as a rotor-head opening recess (8), which, with
its effective opening cross-section, enters rotor-conform into the pressure chamber
(11, 11') during pressure development within the pressure chamber (11, 11') and after
sweeping over the pressure chamber (11, 11'), exits the pressure chamber (11, 11'),
whereby the recess (8, 31, 32) that rotates conform with the rotor (3) in the conveyor
direction (10) gradually opens the pressure chamber (11, 11') and during the opening
period of the pressure chamber (11, 11') the rotor head without recess (13) thereby
keeps the opposite suction chamber (12, 12') sealed and closed.
2. Eccentric screw pump according to Claim 1,
characterized in that,
the rotor head (7, 7', 37) features circumferential dimension such that the rotor
head (7, 7', 37) opens the pressure chamber (11, 11') during rotation and keeps the
suction chamber (12, 12') in the area around the stator opening (27) closed.
3. Eccentric screw pump according to Claim 1 and/or 2,
characterized in that,
the rotor head (7, 7', 37) fastening on the rotor face surface (6) is brought about
with the rotor-head rear surface (30), wherein the rest of the rotor-head rear surface
(30) and the stator face surface (25) are evenly surfaced and form an angle of approx.
90° with the pump centre axis (26).
4. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the recess (8, 31, and 32) is directly positioned laterally on the edge (38) of the
face surface (6) of the rotor (3) in the rotor head (7, 7', 37), in which the cross-section
of the recess dimensionally conforms to the discharge of material to be conveyed from
the pressure chamber (11, 11') and is predetermined by rotation of the rotor (3).
5. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the recess (8) in a plan-view section more-or-less depicts a bean-shaped long-hole.
6. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the rotor-head front surface (9) turned away from the rotor face surface (6) is evenly
surfaced (selective) with regard to the disc-shaped design, may be spherically capped
and/or provided with a profile featuring at least a vane or other projections for
improving the mixture of the material to be conveyed.
7. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the rotor (3) is of screw design in form of a round thread screw with a large pitch
and thread depth, wherein the stator (2) depicts a screw casing and comprises axially
consecutive cavities (15, 16, 17) - at least a suction-side inlet cavity (15) and
a pressure-side discharge cavity (17) - of a conveyor section (14), wherein between
the stator's interior surface (18) and the rotor's exterior surface (19) conveyor
chambers (20, 21, 22) a formed through adapted sealing sections (23, 24) between the
stator (2) and the rotor (3), wherein the material to be conveyed can be displaced
into the conveyor chambers (20, 21, 22) by rotating the rotor (3) inside the cavities
(15, 16, 17) of the stator 2 from the suction-side inlet section (4) to the pressure-side
discharge (5).
8. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the conveyor section (14) is preferentially based on two cavity lengths or rather
on an ''inlet cavity - cavity - discharge cavity" arrangement (15 - 16 -17).
9. Eccentric screw pump according to at least one of the preceding claims,
characterized in that,
the conveyor section (14) is shortened to match the screw flight of the stator (2),
wherein the rotor head (7, 7', 37) particularly contributes to positional stabilization
of the rotor (3).
1. Pompe à vis excentrique (1) pour le refoulement de matières abrasives à transporter,
présentant un stator (2) et un rotor (3), entre lesquels la matière à transporter,
lors de la rotation du rotor (3) dans le stator (2), est déplacée d'une zone d'entrée
(4) côté aspiration vers une zone de décharge (5) côté pression, une zone de volume
comprimé (11) et une zone de volume aspiré (12) s'opposant, dans la zone de décharge
(5) côté pression, entre le stator (2) et le rotor (1), en se modifiant et en alternant
en raison de la rotation du rotor, et une pièce de tête de rotor terminant la zone
de décharge (5) côté pression, fixée sur la face avant (6) du rotor (3) et tournant
avec le rotor (3) étant prévue,
caractérisée en ce
que la pièce de tête de rotor (7, 7', 37) présente une ouverture traversante (32) en
forme de section de secteur orientée en direction radiale et partant du bord (38)
de la face avant (6) de support du rotor ou un évidement (31) en forme de secteur
en tant que creux (8) traversant la pièce de tête, lequel évidement, avec sa section
transversale d'ouverture active, pénètre dans la zone de volume comprimé (11, 11'),
en concordance avec le rotor en même temps que la pression générée dans la zone de
volume comprimé (11, 11') et, après la couverture de la zone de volume comprimé (11,
11'), ressort de la zone de volume comprimé (11, 11'), l'évidement (8, 31, 32) tournant
en concordance avec le rotor (3) dans la direction du transport (10), ouvrant la zone
de volume comprimé (11, 11') en l'accompagnant, et la partie (13) de la pièce de tête
de rotor exempte d'évidement maintenant la zone opposée de volume aspiré (12, 12')
fermée hermétiquement pendant la durée d'ouverture de la zone de volume comprimé (11,
11').
2. Pompe à vis excentrique selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que la pièce de tête de rotor (7, 7', 37) présente une circonférence telle que la pièce
de tête de rotor (7, 7', 37), en tournant, ouvre la zone de volume comprimé (11, 11')
et maintient la zone de volume aspiré (12, 12') fermée dans la partie de l'ouverture
du stator (27).
3. Pompe à vis excentrique selon la revendication1 et/ou 2,
caractérisée en ce
que la fixation de la pièce de tête de rotor (7, 7', 37) sur la face avant (6) du rotor
est réalisée au moyen de la surface arrière (30) de la pièce de tête de rotor, la
surface arrière (30) restante de la pièce de tête de rotor et la face avant (25) du
stator étant planes et formant un angle d'environ 90° avec l'axe médian (26) de la
pompe.
4. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que l'évidement (8, 31, 32) est placé dans la pièce de tête de rotor (7, 7', 37), directement
latéralement sur le bord (38) sur la face avant (6) du rotor (3), le diamètre de l'évidement
étant prédéfini de manière à ce que ses dimensions concordent avec le débit de matières
à transporter hors de la zone de volume comprimé (11, 11') à travers le rotor (3)
en rotation.
5. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que l'évidement (8) représente un trou oblong, largement en forme de haricot en coupe
du dessus.
6. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la surface frontale (9) de la pièce de tête du rotor opposée à la face avant (6)
du rotor est au choix plane, en ce qui concerne son exécution en forme de disque,
en forme de calotte sphérique et/ou est munie d'au moins une ailette ou d'un profil
présentant d'autres saillies en vue d'améliorer le mélange de la matière à transporter.
7. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que le rotor (3) est exécuté comme vis sans fin sous forme d'une vis à filet rond à haut
pas et grande profondeur de filet, le stator (2) présentant une forme en coquille
d'escargot et comprenant des espaces creux (15, 16, 17) formés les uns après les autres
en direction axiale - au moins un espace creux d'entrée (15) côté aspiration et un
espace creux de décharge (17) côté pression - sur la distance de transport (14), des
chambres de transport (20, 21, 22) se formant par des zones d'étanchéité (23, 24)
adaptées entre le stator (2) et le rotor (3), entre la surface intérieure (18) du
rotor et la surface extérieure (19) du rotor, la matière à transporter étant déplaçable
de la zone d'entrée (4) côté aspiration vers la zone de décharge (5) côté pression,
dans les chambres de transport (20, 21, 22) lors de la rotation du rotor (3) dans
les espaces creux (15, 16, 17) du stator (2).
8. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la distance de transport (14) est de préférence égale à deux longueurs de chambres
creuses ou à un agencement « espace creux d'entrée - espace creux - espace creux de
décharge » (15, 16, 17).
9. Pompe à vis excentrique selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce
que la distance de transport (14) est raccourcie à un pas de vis du stator (2), la pièce
de tête du rotor (7, 7', 37) contribuant notamment à la stabilité du rotor (3).