[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennscheibenanordnung zur Herstellung nutförmiger Ausnehmungen
in einem Werkstück, wie beispielsweise Kabelschlitze in einer Gips-, Ziegel oder Betonwand.
Die Trennscheibenanordnung weist mindestens zwei Trennscheiben auf, zwischen denen
zwei Beabstandungselemente angeordnet sind, die zur veränderbaren Festlegung einer
Arbeitsbreite der Trennscheiben dienen. Dabei ist jeweils eines der Beabstandungselemente
mit einer der Trennscheiben drehgekoppelt, wobei die Beabstandungselemente über Steigungsflächen
aneinander liegen, die in Rotationsrichtung entgegen gerichtet geneigt sind. Auf diese
Weise ist es möglich den Abstand zwischen den Trennscheiben durch Relativverdrehung
der beiden Beabstandungselemente zueinander einstellen zu können.
[0002] Eine derartige Trennscheibenanordnung hat den Vorteil, dass die Trennscheiben zur
Herstellung verschieden breiter nutförmiger Ausnehmungen verwendet werden können.
Die Nutbreite kann dabei an der Trennscheibenanordnung eingestellt werden, ohne, dass
die Trennscheiben von dem sie antreibenden Handwerkzeuggerät abgenommen werden muss.
Hierdurch wird das Verstellen der Nutbreite vereinfacht.
[0003] Aus der US 5,309,962 ist eine Trennscheibenanordnung zum Herstellen von Nuten mit
mindestens zwei Sägeblättern bekannt. Zwischen den Sägeblättern sind jeweils zwei
Beabstandungselemente vorgesehen, die jeweils zwei sich über 180° erstreckende und
durch Profilsprünge getrennte bogenförmige Rampenabschnitte aufweisen, die an zwei
entsprechend geformten gegenläufigen Rampenabschnitten des jeweils anderen Beabstandungselementes
anliegen. Zur Festlegung der Nutbreite werden die Beabstandungselemente in eine Position
gegeneinander verdreht, in der sich die Rampenabschnitte soweit voneinander abdrücken,
dass der Aussenabstand der Sägeblätter der gewünschten Breite entspricht. Anschliessend
werden die Sägeblätter bei Zwischenlage der Beabstandungselemente durch Festdrehen
einer Befestigungsmutter auf einer Antriebsspindel festgelegt.
[0004] Nachteilig an der bekannten Trennscheibenanordnung ist, dass eine exakte Einstellung
der gewünschten Nutbreite relativ schwierig ist, da die Beabstandungselemente und
mit ihnen auch die Sägeblätter erst bei einem bestimmten durch die Befestigungsmutter
hervorgerufenen Anpressdruck durch die Reibung zwischen den Rampenabschnitten in Rotationsrichtung
sicher aneinander festgelegt sind. Bis zum Erreichen dieses Anpressdruckes kann es
jedoch leicht zu einem gegenseitigen Verrutschen der Rampenabschnitte kommen, bei
dem die Arbeitsbreite der Trennscheibenanordnung ungewollt verstellt wird. Besonders
häufig kommt es beim Einstellen der maximalen Arbeitsbreite zu Problemen, da hier
die Reibungsfläche zwischen den Rampenabschnitten minimal ist und diese somit besonders
leicht gegeneinander verrutschen. Zudem erfolgt hier durch den sprunghaften Profilsprung
ein abrupter Wechsel zur minimalen Arbeitsbreite, wodurch es leicht zu störenden Verkantungen
beim Einstellen der zu erzielenden Nutbreite kommen kann.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Trennscheibenanordnung
die genannten Nachteile zu vermeiden und ein bequemes und genaues Einstellen der gewünschten
Nutbreite zu gewährleisten.
[0006] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass an der Steigungsfläche eines
der Beabstandungselemente eine Eingriffskontur vorgesehen ist. Über diese Eingriffskontur
des einen Beabstandungselementes ist entlang der Steigungsfläche ein Formschluss mit
einer Gegeneingriffskontur des jeweils anderen Beabstandungselementes herstellbar.
Auf diese Weise wird ein Formschluss erzielt, der beim Einstellen der Arbeitsbreite
parallel zur Steigungsfläche wirkt. Dadurch wird ein ungewolltes Verrutschen der beiden
Beabstandungselemente gegeneinander verhindert, was wiederum ein besonders genaues
Einstellen der Arbeitsbreite ermöglicht.
[0007] Bevorzugterweise weist die Eingriffskontur quer zur Rotationsrichtung stehende Rippen
und die Gegeneingriffskontur entsprechend ausgeformte Nuten auf. Hierdurch wird einerseits
ein besonders stabiler Formschluss zwischen den Beabstandungselementen ermöglicht,
der auch ohne axial wirkende Anpresskraft ein ungewolltes gegenseitiges Verdrehen
der Beabstandungselemente verhindert. Andererseits können auf diese Weise bestimmte
Stellungen der beiden Beabstandungselemente festgelegt werden, die vorbestimmten Arbeitsbreiten
entsprechen. Hierdurch können beispielsweise die Stellungen für millimeterweise abgestufte
Arbeitsbreiten festgelegt werden, wodurch die Handhabung weiter verbessert wird.
[0008] Vorteilhafterweise ist zwischen den Beabstandungselementen jeweils ein Formschluss
in einer ersten Stellung, die einer minimalen Arbeitsbreite der Trennscheiben entspricht,
und einer zweiten Stellung, die einer maximalen Arbeitsbreite der Trennscheiben entspricht,
herstellbar. Hierdurch ist eine stabile Einstellung der kleinsten und grössten Arbeitsbreite
möglich.
[0009] Bevorzugterweise ist zwischen der ersten und zweiten Stellung wenigstens eine Zwischenstellung
vorgesehen, in der ein Formschluss zwischen den Beabstandungselementen herstellbar
ist. Hierdurch können zwischen den Extremstellungen weitere Zwischenstellungen vorgesehen
werden, um eine besonders genaue und stabile Einstellung der gewünschten Arbeitsbreite
vornehemen zu können.
[0010] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die Steigungsflächen jeweils
einen vollständig umlaufenden wellenförmigen Querschnitt mit einer stetigen Steigung
auf. Hierdurch kommt es auch beim gegenseitigen Verdrehen über 360° der Beabstandungselemente
zu keinen sprunghaften Veränderungen hinsichtlich des Abstandes zwischen den Trennscheiben.
Vielmehr wird die jeweils eingestellte Arbeitsbreite beim Verdrehen bis zum Aneinanderliegen
eines Wellenkammes eines der Beabstandungselemente an einem Wellenkamm des jeweils
anderen Beabstandungselementes nach und nach vergrössert. Anschliessend wird sie beim
Weiterdrehen bis zum Aneinanderliegen eines Wellenkammes des einen Beabstandungselementes
an einem Wellental des anderen Beabstandungselementes kontinuierlich verringert. Hierdurch
wird bei einfacher Handhabung eine besonders exakte Einstellung der herzustellenden
Nutbreite ermöglicht.
[0011] Vorteilhafterweise weist der wellenförmige Querschnitt der Beabstandungselemente
jeweils mindestens drei Wellenkämme auf. Hierdurch können sich die Beabstandungselemente
bei jeder eingestellten Arbeitsbreite über mindestens drei Punkte, d.h. in einer statisch
bestimmten Weise aneinander abstützen. Hierdurch werden die Trennscheiben in einer
besonders stabilen Weise zueinander festgelegt.
[0012] Vorteilhafterweise sind die Beabstandungselemente aus Kunststoff geformt, wodurch
die Steigungsflächen und gegebenenfalls die Eingriffs- bzw. Gegeneingriffskonturen
exakt und kostengünstig herstellbar sind.
[0013] Ferner ist die Arbeitsbreite bevorzugterweise über einen Bereich von 10 bis 16 mm
einstellbar. Hierdurch erhält man für die einstellbare Arbeitsbreite einen Wertebereich,
der beispielsweise beim Verlegen von Kabeln die üblicherweise benötigten Nutbreiten
enthält und gleichzeitig ein stabiles Einstellen aller Werte dieses Bereiches in komfortabler
Weise erlaubt.
[0014] Ferner wird die Aufgabe durch ein Handwerkzeuggerät mit einer Trennscheibenanordnung
nach einer der vorgenannten Ausführungsformen gelöst, wobei die Trennscheibenanordnung
über einen vom Handwerkzeug lösbaren Adapter an diesem gehalten ist. Auf diese Weise
ist es möglich die Trennscheibenanordnung auch getrennt vom Handwerkzeuggerät voreinzustellen,
beziehungsweise an verschiedenen Handwerkzeuggeräten zu verwenden.
[0015] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine teilweise Ansicht eines Handwerkzeuggerätekopfes mit einer daran anbringbaren
erfindungsgemässen Trennscheibenanordnung in perspektivischer Explosions-darstellung,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Trennscheibenanordnung nach Fig. 1 in angebrachtem Zustand und mit
eingestellter minimaler Arbeitsbreite,
- Fig. 3
- eine Ansicht Trennscheibenanordnung mit einer gegenüber Fig. 2 vergrösserten Arbeitsbreite
und
- Fig. 4
- eine Ansicht Trennscheibenanordnung nach Fig. 2 mit eingestellter maximaler Arbeitsbreite.
[0016] Fig. 1 zeigt den Gerätekopf 2 eines Handwerkzeuggerätes 4 in Form eines Winkelschleifers.
Von diesem ragt eine motorisch antreibbare Arbeitsspindel 6 ab, an der ein Aussengewinde
8 ausgeformt ist.
[0017] An der Arbeitsspindel 6 ist eine Trennscheibenanordnung 10 anbringbar, die zur Herstellung
einer nutförmigen Ausnehmung in einem nicht dargestellten Werkstück, wie beispielsweise
einem Putz oder einer Betonwand dient. Die Trennscheibenanordnung 10 weist einen im
Wesentlichen hülsenförmigen Adapter 12 auf, der auf die Arbeitsspindel 6 aufgeschraubt
werden kann. Der Adapter 12 bildet eine Zylinderfläche 14 aus, die zum Aufschieben
einer ersten Trennscheibe 16a und einer zweiten Trennscheibe 16b dient. Hierzu weisen
die Trennscheiben 16a, 16b zentrale Aufnahmeausnehmungen 18 auf. Dabei stehen die
Trennscheiben 16a, 16b im angebrachten Zustand im Wesentlichen senkrecht zu einer
Antriebsachse A der Arbeitsspindel 6.
[0018] Zwischen den beiden Trennscheiben 16a, 16b sind ein erstes Beabstandungselement 20a
und ein zweites Beabstandungselement 20b vorgesehen, die jeweils aus Kunststoff hergestellt
sind. Diese weisen Zentralbohrungen 22 auf, die im angebrachten Zustand der Trennscheibenanordnung
10 von der Arbeitsspindel 6 durchragt werden. Zur drehfesten Koppelung jeweils eines
der Beabstandungselemente 20a, 20b mit jeweils einer der Trennscheiben 16a, 16b weisen
die Trennscheiben 16a, 16b um die Aufnahmeausnehmungen 18 herum mehrere Eingriffaufnahmen
24 in Form von Bohrungen auf. Die Beabstandungselemente 20a, 20b weisen jeweils an
einer Anlegeseite 26 entsprechend angeordnete und dimensionierte zylindrische Eingriffelemente
28 auf, die im angebrachten Zustand in die Eingriffaufnahmen 24 ragen und mit diesen
einen in eine Rotationsrichtung R der Trennscheiben 16a, 16b wirkenden Formschluss
bilden.
[0019] Auf einer von der Anlegeseite 26 abgewandten Seite formen die Beabstandungselemente
20a, 20b jeweils Steigungsflächen 30a, 30b aus, die ein um die Antriebsachse A vollständig
umlaufendes, wellenförmiges Profil aufweisen. Im angebrachten Zustand liegen die Beabstandungselemente
20a, 20b über diese Steigungsflächen 30a, 30b aneinander an. Dabei weist das Profil
der Steigungsflächen 30a, 30b eine im mathematischen Sinne stetige Steigung auf, d.h.
dass keine Profilsprünge vorhanden sind. Ferner weisen die Profile beider Beabstandungselemente
20a, 20b jeweils drei Wellenkämme K mit dazwischen liegenden Wellentälern T auf.
[0020] In die Steigungsfläche 30a des inneren der Beabstandungselemente 20a sind Nuten 32
eingelassen. Diese Nuten 32 sind in Grösse und Anordnung an Rippen 34 angepasst, die
von der Steigungsfläche 30b des anderen Beabstandungselementes 20b abragen.
[0021] Wie aus Fig.1 weiter zu entnehmen ist, weist die Trennscheibenanordnung 10 ferner
eine Spannmutter 36 auf, über die die Trennscheiben 16a, 16b sowie die Beabstandungselemente
20a, 20b am Adapter 12 festgespannt werden können. Hierzu ist die Zylinderfläche 14
an dem Adapter 12 zwischen einem Spanngewinde 38, auf das die Spannmutter 36 aufgeschraubt
werden kann, und einem Anlegeflansch 40 angeordnet. Hierdurch können die Trennscheiben
16a, 16b sowie die Beabstandungselemente 20a, 20b nach Aufschieben auf die Zylinderfläche
14 zwischen dem Anlegeflansch 40 und der Spannmutter 36 eingespannt werden, unabhängig
davon, ob der Adapter 12 am Handwerkzeug 4 befestigt ist oder nicht.
[0022] Fig. 2 zeigt die Trennscheibenanordnung 10 im angebrachten Zustand am Handwerkzeuggerät
4 in einer ersten Stellung, in der eine minimale Arbeitsbreite B von beispielsweise
10 mm eingestellt ist. Die minimale Arbeitsbreite B wird dabei durch den axialen Aussenabstand
der Trennscheiben 16a, 16b gebildet, der einer bei dieser Einstellung zu erzielenden
Nutbreite entspricht. Hierzu sind die beiden Beabstandungselemente 20a, 20b derart
zwischen den Trennscheiben 16a, 16b angeordnet, dass die Wellenkämme K des äusseren
Beabstandungselementes 20b vollständig in die Wellentäler T des inneren Beabstandungselementes
20a verlegt sind. Gleichzeitig sind alle Rippen 34 in die Nuten 32 hinein verlegt.
Hierdurch liegen die beiden Beabstandungselemente 20a, 20b so dicht wie möglich aneinander
an, wodurch gleichzeitig der Abstand der Trennscheiben 16a, 16b minimiert ist.
[0023] Um die Arbeitsbreite B zu vergrössern wird die Spannmutter 36 soweit gelöst, dass
die beiden Beabstandungselemente 20a, 20b gegeneinander verdreht werden können. Hierbei
drücken diese sich über ihre Steigungsflächen 30a, 30b voneinander ab und vergrössern
gleichzeitig den axialen Abstand zwischen den Trennscheiben 16a, 16b.
[0024] Auf diese Weise werden die Beabstandungselemente 20a, 20b in eine Zwischenstellung
verdreht, in der drei der Rippen 34 des äusseren Beabstandungselementes 20b in drei
Nuten 32 des inneren Beabstandungeselementes 20a angeordnet sind, wie in Fig. 3 dargestellt.
Die Nuten 32 und Rippen 34 sind dabei so angeordnet, dass über einen Verdrehbereich
von 120° mehrere Zwischenstellungen möglich sind, in denen die Rippen 34 mit den Nuten
32 in Eingriff stehen. Jede Verlagerung der Beabstandungselemente 20a, 20b in die
jeweils nächste dieser Eingriffsstellungen bewirkt dabei an den Trennscheiben 16a,
16b eine Veränderung der Arbeitsbreite B um ein vorbestimmtes Mass.
[0025] Um eine maximale Arbeitsbreite B einzustellen, werden die Beabstandungselemente 20a,
20b nach Lösen der Spannmutter 36 in eine in Fig. 4 dargestellte zweite Stellung verdreht.
In dieser zweiten Stellung greifen die drei auf den Wellenkämmen K des äusseren Beabstandungselementes
20b abragenden Rippen 34 in die drei an den Wellenkämmen K des inneren Beabstandungselementes
20a eingelassenen Nuten 32. Dabei drücken sich die Beabstandungselemente 20a, 20b
in grösstmöglicher Weise über ihre Steigungsflächen 30a, 30b voneinander ab, wobei
an den Trennscheiben 16a, 16b eine maximale Arbeitsbreite A von beispielsweise 16
mm eingestellt wird.
[0026] Nach dem jeweiligen Einstellen der gewünschten Arbeitsbreite B wird die Spannmutter
36 wieder am Spanngewinde 38 festgedreht, wobei sie die Trennscheiben 16a, 16b zusammen
mit den Beabstandungselementen 20a, 20b zwischen sich und dem Anlegeflansch 40 fest
spannt. Durch die in die Nuten 32 greifenden Rippen 34 wird dabei in jeder der vorbestimmten
Stellungen ein gegenseitiges Verrutschen der Beabstandungselemente 20a, 20b sowohl
während dem Festziehen der Spannmutter 36 als auch im Betrieb vermieden. Insgesamt
ist somit bei einfacher Handhabung eine genaue Einstellung der Arbeitsbreite A und
damit der zu erzielenden Nutbreite möglich.
[0027] Ferner ist es möglich die gesamte Trennscheibenanordnung 10 vom Handwerkzeuggerät
4 abzunehmen, um die Arbeitsbreite B zu verstellen oder die Trennscheibenanordnung
10 an einem anderen Handwerkzeuggerät 4 zu verwenden.
1. Trennscheibenanordnung (10) zur Herstellung nutförmiger Ausnehmungen in einem Werkstück
mit mindestens zwei Trennscheiben (16a, 16b), die eine gemeinsame Arbeitsbreite (B)
festlegen, und
zwei zwischen diesen angeordneten Beabstandungselementen (20a, 20b) zur veränderbaren
Einstellung der Arbeitsbreite (B),
von denen jeweils eines mit einer der Trennscheiben (16a, 16b) drehgekoppelt ist,
wobei die Beabstandungselemente (20a, 20b) über Steigungsflächen (30a, 30b) aneinander
liegen, die in einer Rotationsrichtung (R) entgegengesetzt geneigt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Steigungsfläche (30a, 30b) eines der Beabstandungselemente (20a, 20b) eine
Eingriffskontur vorgesehen ist, über die ein entlang der Steigungsfläche (30a, 30b)
wirkender Formschluss mit einer Gegeneingriffskontur des jeweils anderen Beabstandungselementes
(20b, 20a) herstellbar ist.
2. Trennscheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffskontur quer zur Rotationsrichtung (R) stehende Rippen (34) und die Gegeneingriffskontur
entsprechend ausgeformte Nuten (32) aufweist.
3. Trennscheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Beabstandungselementen (20a, 20b) jeweils ein Formschluss in einer ersten
Stellung, die einer minimalen Arbeitsbreite (B) der Trennscheiben (16a, 16b) entspricht,
und einer zweiten Stellung, die einer maximalen Arbeitsbreite (B) der Trennscheiben
(16a, 16b) entspricht, herstellbar ist.
4. Trennscheibenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten und zweiten Stellung wenigstens eine Zwischenstellung vorgesehen
ist, in der ein Formschluss zwischen den Beabstandungselementen (20a, 20b) herstellbar
ist.
5. Trennscheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigungsflächen (30a, 30b) jeweils einen umlaufenden wellenförmigen Querschnitt
mit einer stetigen Steigung aufweisen.
6. Trennscheibenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wellenförmige Querschnitt mindestens drei Wellenkämme (K) aufweist.
7. Trennscheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandungselemente (20a, 20b) aus Kunststoff geformt sind.
8. Trennscheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsbreite (B) in einem Bereich von 10 bis 16 mm einstellbar ist.
9. Handwerkzeuggerät mit einer Trennscheibenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennscheibenanordnung (10) über einen vom Handwerkzeuggerät (4) lösbaren Adapter
(12) an diesem gehalten ist.