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EP 1 602 786 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.07.2013 Patentblatt 2013/29 |
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Anmeldetag: 25.05.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pistenpräparationsfahrzeug mit einer Seilwindenanordnung.
Piste preparation vehicle with a winch arrangement.
Véhicule de préparation de piste avec un ensemble de treuil.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
04.06.2004 AT 9682004
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2005 Patentblatt 2005/49 |
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Patentinhaber: Prinoth A.G. |
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39049 Sterzing (IT) |
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Erfinder: |
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- Leitner, Karl
39049 Sterzing (IT)
- Runggaldier, Martin
39047 St. Christina (IT)
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| (74) |
Vertreter: Eccetto, Mauro |
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Studio Torta S.p.A.
Corso Magenta 56 20123 Milano 20123 Milano (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 761 890 EP-A2- 1 418 275 US-A- 3 357 510 US-A1- 2004 065 874
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EP-A1- 1 331 198 DE-A1- 10 045 524 US-A1- 2003 235 487
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Pistenpräparationsfahrzeug mit einer Seilwindenanordnung
mit einer Seilwinde; einem Seil; einer an dem Seil angeordneten Kupplungsvorrichtung
zum An- und Abkoppeln an einem externen Verankerungspunkt; und einem bewegbaren Windenarm,
durch den bzw. an dem das Seil führbar ist.
[0002] Seilwindenanordnungensind gemäss dem Stand der Technik bereits bekannt, wie zum Beispiel
die Seilwindenanordnungen, die in
EP 1,418,275,
EP 1,331,198,
DE 100 45 524,und
EP 761,890 beschreobt werden. Derartige Seilwindenanordnungen werden insbesondere zur Steilhangpräparierung
von Pisten eingesetzt. Eine am Pistenpräparationsfahrzeug verankerte Seiltrommel dient
dabei zur Aufnahme bzw. zur Auf- und Abwicklung eines Stahlwindenseiles. Bei der Präparierung
von sehr steilem Gelände wird zuerst das Seil im oberen Endbereich der Piste an einem
dafür vorgesehenen Verankerungspunkt befestigt, wodurch sich das Pistenfahrzeug mit
der Seilwinde bergauf bewegen lässt. Dadurch wird einerseits das Pistenfahrzeug hinsichtlich
eines unerwünschten Abgleitens in seiner Lage gesichert, andererseits sind durch die
Winde wesentlich höhere Schneemengen bewältigbar, was sich wiederum in einer verbesserten
Zeiteffizienz niederschlägt. Beim Stand der Technik erfolgt das Einhängen des Seiles
an dem Verankerungspunkt manuell, d.h. der Fahrer muss sich aus seinem Fahrzeug begeben
und das vordere Seilende mit der Kupplungsvorrichtung an dem vorgesehenen Verankerungspunkt
einhängen. Da das Seil mit dem Kupplungselement erhebliches Gewicht aufweist, wird
der Fahrer hohen physischen Belastungen ausgesetzt. Zudem ist der Fahrer beim Ausstieg
mitunter mit gefahrvollen Verhältnissen, wie beispielsweise Steilheit des Geländes,
Pistenverhältnisse (hohe Schneemengen oder eisige Oberfläche der Piste) konfrontiert,
die das manuelle Einhängen erschweren.
[0003] US 3,357,510 offenbart ein System, um es einem Tank, um Hindernisse zu klettern. Das System weist
einen auf dem Tank montierte, teleskopartige Arm; ein Mittel zum Bringen des freien
Endes des Armes an einem vor Tank liegenden Punkt; eine an dem Fahrzeug montierte
Winde; und ein auf die Winde aufwickelbare Kabel. Das freie Ende des Kabels wird durch
den Arm durchgeführt um das Ende des Kabels zu dem Punkt in den Boden zu Verankern.
[0004] Dieses System ist nicht geeignet um die Pistenpräparationsfahrzeugen an einem externen
vorgegebenen Verankerungspunkt zu Verankern.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Pistenpräparationsfahrzeug der
eingangs genannten Gattung vorzuschlagen, die die oben genannten Nachteile des Standes
der Technik vermeidet.
[0006] Die Aufgabe wird durch die Bereitstellung eines Pistenpräparationsfahrzeug nach
[0007] Anspruch 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Pistenpräparationsfahrzeug
eine Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkoppeln der Kupplungsvorrichtung
aufweist, und dass der Windenarm durch die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder
Abkoppeln bewegbar ist und mindestens einen gegenüber ihm bewegbaren Arm, vorzugsweise
mindestens einen teleskopisch verfahrbaren Ausleger, aufweist, durch den die Kupplungsvorrichtung
an den externen Verankerungspunkt zumindest annäherbar ist.
[0009] Durch die erfindungsgemässe Einrichtung kann die Kupplungsvorrichtung des Seiles
automatisiert mit dem externen Verankerungspunkt verbunden werden, ohne dass sich
der Fahrer aus seinem Fahrzeug begeben muss. Ein manuelles Einhängen oder Ankuppeln
mit dem Verankerungspunkt wird dabei entbehrlich. Damit wird die Arbeit des Fahrers
erheblich erleichtert, das An- bzw. Abkoppeln erfolgt schnell und unkompliziert. Unter
"ferngesteuertes An- und/oder Abkoppeln" werden insbesondere all jene Massnahmen verstanden,
die ein An- bzw. Abkoppeln der Kupplungsvorrichtung am Verankerungspunkt vom Fahrzeug,
vorzugsweise von der Fahrerkabine aus ermöglichen, ohne die Notwendigkeit, das Seil
händisch ein- und auszuhängen.
[0010] . Durch diese Einrichtung kann der Windenarm fernbetätigt und ohne Bewegungseinschränkung
gesteuert werden. Dies hat neben den Vorteil einer verbesserten Mobilität auch eine
Zeitersparnis zur Folge. Der Windenarm selbst kann dabei hydraulisch betrieben werden,
der überdies ein Drehen und Schwenken um 360 DEG sowie ein seitliches Abkippen erlaubt.
[0011] Dabei kann der bewegbare Arm bzw. der teleskopisch verfahrbare Ausleger auch schwenkbar
am Windenarm angeordnet sein. Das Fahrzeug kann dabei mit Abstand zum Verankerungspunkt
positioniert werden, da es aufgrund der Geländeform und der Geländeverfassung nicht
immer möglich ist, ganz dicht an diesen heranzufahren. In diesem Zusammenhang kann
vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Kupplungsvorrichtung zumindest einen
Magneten aufweist, durch den die Kupplungsvorrichtung an den externen Verankerungspunkt
koppelbar ist.
[0012] Grundsätzlich gibt es jedoch zur Realisierung der Kupplungsvorrichtung mehrere Möglichkeiten.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Magnet ein Elektromagnet
ist, der durch die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkuppeln aktivierbar
ist. Günstigerweise kann hierbei vorgesehen sein, dass die Kupplungsvorrichtung eine
Sensorvorrichtung, vorzugsweise einen Berührungssensor, umfasst, über die der Elektromagnet
aktivierbar ist. Dabei wird der Elektromagnet über die erfindungsgemässe Einrichtung
mit Strom versorgt und bewirkt dabei ein Anhaften des Magneten an einer dafür vorgesehenen
Stelle an dem Verankerungspunkt. Eine weitere vorteilhafte Variante der Erfindung
sieht vor, dass die Kupplungsvorrichtung ein Befestigungselement, vorzugsweise eine
hakenförmige Vorrichtung, aufweist, welches an den externen Verankerungspunkt koppelbar
ist. Dabei kann beispielsweise ein Haken - wie an sich bekannt - in einfacher Weise
an eine ringartige Vorrichtung angehängt werden. Günstigerweise kann vorgesehen sein,
dass die Kupplungsvorrichtung eine, vorzugsweise hydraulische, Blockierungseinrichtung
umfasst, über die sie an den externen Verankerungspunkt fixierbar ist. Vorteilhaft
ist vorgesehen, dass die Blockierungseinrichtung über die Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkuppeln aktivierbar ist. Die Blockierungseinrichtung kann dabei mit
einem hydraulisch betriebenen Verriegelungsbolzen realisiert werden, der mit einer
korrespondierenden Vorrichtung am externen Verankerungspunkt zusammenwirkt. Selbstverständlich
kann die Blockierungseinrichtung auch elektrisch betrieben sein. Eine vorteilhafte
Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Kupplungselement einen vorzugsweise
im Wesentlichen kugelförmigen Körper umfasst, der zur Aufnahme in einer an dem externen
Verankerungspunkt angeordneten oder ausgebildeten Haltevorrichtung vorgesehen ist.
Hierbei kann vorgesehen sein, dass der externe Verankerungspunkt eine taschenförmige
Haltevorrichtung aufweist, in die der im Wesentlichen kugelförmige Körper einlegbar
ist. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die taschenförmige
Haltevorrichtung eine metallische Platte umfasst, die an zwei Ecken hochgebogen ist.
Der kugelförmige Körper kann dabei in dem daraus resultierenden Hohlraum Aufnahme
finden.
[0013] Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkuppeln aus dem Inneren des Fahrzeuges aktivierbar ist. Dabei kann
der Fahrer des Fahrzeuges im Führerhaus verbleiben und den Koppelvorgang in übersichtlicher
Art und Weise steuern. Selbstverständlich kann auch vorgesehen sein, dass die Einrichtung
zum ferngesteuerten An- und/oder Abkuppeln eine drahtlose Übertragungseinrichtung
umfasst. Hierbei kann beispielsweise eine Funk- oder Infrarotfernbedienung Verwendung
finden. Dadurch ist es möglich, dass der Fahrer auch an einem günstigen Ort Stellung
beziehen kann, an dem er den Einkoppelvorgang gezielt steuern kann.
[0014] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung kann auch eine Umkehrlösung vorgesehen
sein. Konkret bedeutet dies, dass der externe Verankerungspunkt eine ferngesteuerte
lösbare Haltevorrichtung aufweisen kann. Dies kann beispielsweise mit einem Magneten,
vorzugsweise einen Elektromagneten erfolgen, der zum An- und/oder Abkoppeln mit der
Kupplungsvorrichtung vorgesehen ist. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass der externe
Verankerungspunkt eine Sensorvorrichtung, vorzugsweise einen Berührungssensor, aufweist,
durch die der Elektromagnet aktivierbar ist. Auch kann günstigerweise der externe
Verankerungspunkt eine elektrische Blockierungseinrichtung aufweisen, über die die
Kupplungsvorrichtung an- und/oder abkoppelbar ist, wobei die Stromzufuhr über den
Verankerungspunkt erfolgt. Dies hat insofern konstruktionstechnische Vorteile, da
die Stromversorgung beispielsweise aus den Anschlusskästen von Beschneiungsanlagen
entnommen werden kann. Dabei kann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die elektrische
Blockierungsvorrichtung durch die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkoppeln
aktivierbar ist. Hierbei kann der externe Verankerungspunkt eine drahtlose Übertragungseinrichtung
aufweisen, durch die der Elektromagnet und/oder die elektrische Blockierungseinrichtung
aktivierbar ist. Diese drahtlose Übertragungseinrichtung kann beispielsweise über
eine übliche Funkverbindung bzw. eine Infrarot-Sende/Empfangseinheit realisiert werden.
[0015] Das erfindungsgemäße Fahrzeug ist gekennzeichnet durch eine oben beschriebene Seilwindenanordnung
gemäß den beiliegenden Ansprüchen.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- ein schematisch dargestelltes Pistenpräparationsfahrzeug mit einer Seilwindenanordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Fig. 3
- ein Pistenpräparationsfahrzeug mit einer Seilwindenanordnung in einer weiteren Ausführungsform,
und
- Fig. 4
- ein schematisch dargestelltes Detail einer Kupplungsvorrichtung mit einem Halteelement
eines Verankerungspunktes.
[0017] Fig. 1 zeigt ein erstes schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung, das ein Pistenpräparationsfahrzeug 1 mit einer darauf befestigten Seiltrommel
2 darstellt. Diese Seiltrommel 2 dient zur Aufnahme und zur Auf- bzw. Abwicklung eines
Seiles 3, an dessen Ende eine Kupplungsvorrichtung 4 angeordnet ist. Bei der Steilhangpräparierung
wird dieses Seil 3 mit Hilfe seiner Kupplungsvorrichtung:4 an einem externen Verankerungspunkt
5 befestigt, sodass das Pistenpräparationsfahrzeug 1 beim Ab- bzw. Auffahren der Piste
hinsichtlich eines ungewollten Abrutschens gesichert wird. Das Seil 3 wird dabei in
bzw. an einem Windenarm 6 geführt, der verschwenkbar, neigungs- und höhenverstellbar
am Pistenpräparationsfahrzeug 1 gelagert ist. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung
zum ferngesteuerten An- und/oder Abkoppeln kann die Kupplungseinrichtung 4 derart
verschoben werden, wie es in Detail 7 gezeigt wird. In der gezeigten Figur weist der
Windenarm 6 einen gegenüber ihm bewegbaren Arm 8 auf, der in Form eines teleskopischen
Auslegers realisiert sein kann. Dieser Arm 8 kann von der Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkoppeln so bewegt werden, dass die Kupplungsvorrichtung 4 an die beispielhaft
dargestellte Haltevorrichtung 9 in Form eines Ringes des externen Verankerungspunktes
5 geführt werden kann. In der gezeigten Figur ist die Kupplungsvorrichtung 4 sowie
die Haltevorrichtung 9 aus Gründen der Übersichtlichkeit vereinfacht dargestellt.
Die Kupplungsvorrichtung 4 kann auch einen Elektromagneten aufweisen, der durch die
Einrichtung zur ferngesteuerten An- und/oder Abkoppelung aktivierbar ist. Vorteilhafterweise
kann die Aktivierung mit einem Beruhrungssensor erfolgen, wobei bei Kontakt von Kupplungsvorrichtung
4 und Haltevorrichtung 9 des externen Verankerungspunktes 5 der Elektromagnet zu dessen
Anhaften mit Strom versorgt wird. Der Berührungssensor kann auch mit einer Blockierungseinrichtung
zusammenwirken, die die Kupplungsvorrichtung 4 an der Haltevorrichtung 9 beispielsweise
mit einem hydraulisch betriebenen Schiebebolzen fixiert. Die Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkoppeln kann günstigerweise aus dem Inneren des Pistenpräparationsfahrzeuges
1 aktivier- bzw. betätigbar sein, wobei der Fahrer in dem Führerhaus 10 verbleiben
kann. Optional oder ergänzend dazu kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäße
Einrichtung auch eine drahtlose Übertragungseinrichtung, beispielsweise in Form einer
Funk- oder Infrarot-Sende/Empfangseinheit realisiert wird. Der Fahrer kann dann beispielsweise
mittels einer Fernbedienung den Koppelvorgang an einem dafür günstigen Ort steuern.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Erfindung, wobei am Windenarm 6 mindestens ein teleskopisch
verfahrbarer Ausleger 11 am Windenarm 6 angeordnet ist. Dieser Ausleger 11 kann so
konstruiert sein, dass dieser in Höhe, Länge und Neigungswinkel verstellbar gelagert
ist. Dadurch kann eine konstruktionstechnisch einfache Lösung zur automatisierten
Koppelung der Kupplungsvorrichtung 4 mit dem Halteelement 9 des externen Verankerungselementes
5 vorgeschlagen werden. Der teleskopisch verfahrbare Ausleger 11 kann von der Einrichtung
zur ferngesteuerten An- und/oder Abkoppelung so an das Halteelement 9 geführt werden,
dass eine Ankoppelung ohne manuelles Zutun ermöglicht wird.
[0018] Fig. 3 zeigt ein weiteres schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. In der gezeigten Figur kann die Kupplungsvorrichtung 4 mit Hilfe eines
Zusatzarmes 12 an die Haltevorrichtung 9 des externen Verankerungspunktes 5 gebracht
werden. Der Zusatzarm 12 kann dabei so ausgeführt werden, dass dieser ebenfalls in
Höhe, Länge und im Winkel in Bezug zum Schildrahmen 13 verstellbar gelagert ist.
[0019] Fig. 4 zeigt ein schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel zur Realisierung einer
lösbaren Verbindung zwischen Kupplungsvorrichtung 4 und Haltevorrichtung 9 des externen
Verankerungspunktes 5. Die Kupplungsvorrichtung 4 weist in der gezeigten Figur einen
kugelförmigen Körper auf, der zur Aufnahme in der Haltevorrichtung 9 vorgesehen ist.
Die Haltevorrichtung 9 umfasst in der gezeigten Figur eine metallische Platte, deren
Ecken an den zur Kupplungsvorrichtung weisenden Ende hochgebogen sind. Dadurch erglbt
sich ein Hohlraum, der sich zur Kupplungsvorrichtung 9 hin verjüngt. Der kugelförmige
Körper wird in die Haltevorrichtung 9 eingehängt, sodass das Pistenpräparationsfahrzeug
1 gekoppelt an diese Verbindung den Steilhang befahren kann.
[0020] Es versteht sich von selbst, dass die erfindungsgemässe das Pistenpräparationsfahrzeug
nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist noch
durch diese eingeschränkt werden soll. Es gibt zahlreiche Varianten zur Koppelung
der Haltevorrichtung 9 an dem externen Verankerungspunkt 5, die fallen in dem Schutzgebiet
der folgenden Patentansprüche.
1. Pistenpräparationsfahrzeug mit einer Seilwindenanordnung mit einer Seilwinde; einem
Seil (3); einer an dem Seil (3) angeordneten Kupplungsvorrichtung (4) zum An- und
Abkoppeln an einem externen Verankerungspunkt (5); und einem bewegbaren Windenarm
(6), durch den bzw. an dem das Seil (3) führbar ist; dadurch gekennzeichnet, dass das Pistenpräparationsfahrzeug eine Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder
Abkoppeln der Kupplungsvorrichtung (4) aufweist, und dass der Windenarm (6) durch
die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkoppeln bewegbar ist und mindestens
einen gegenüber ihm bewegbaren Arm (8), vorzugsweise mindestens einen teleskopisch
verfahrbaren Ausleger, aufweist, durch den die Kupplungsvorrichtung (4) an den externen
Verankerungspunkt (5) zumindest annäherbar ist.
2. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (4) zumindest einen Magneten aufweist, durch den die Kupplungsvorrichtung
(4) an den externen Verankerungspunkt (5) koppelbar ist.
3. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Magnet ein Elektromagnet ist, der durch die Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkuppeln aktivierbar ist.
4. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (4) eine Sensorvorrichtung, vorzugsweise einen Berührungssensor,
umfasst, über die der Elektromagnet aktivierbar ist.
5. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (4) ein Befestigungselement, vorzugsweise eine hakenförmige
Vorrichtung, aufweist, welches an den externen Verankerungspunkt (5) koppelbar ist.
6. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsvorrichtung (4) eine, vorzugsweise hydraulische, Blockierungseinrichtung
umfasst, über die sie an den externen Verankerungspunkt (5) fixierbar ist.
7. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierungseinrichtung über die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder
Abkuppeln aktivierbar ist.
8. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungselement (4) einen vorzugsweise im Wesentlichen kugelförmigen Körper
umfasst, der zur Aufnahme in einer an dem externen Verankerungspunkt (5) angeordneten
oder ausgebildeten Haltevorrichtung (9) vorgesehen ist.
9. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) eine taschenförmige Haltevorrichtung aufweist,
in die der im Wesentlichen kugelförmige Körper einlegbar ist.
10. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenförmige Haltevorrichtung (9) eine metallische Platte umfasst, die an zwei
Ecken hochgebogen ist.
11. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkuppeln aus dem Inneren des Fahrzeuges
(1) aktivierbar ist.
12. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum ferngesteuerten An- und/oder Abkoppeln eine drahtlose Übertragungseinrichtung
umfasst.
13. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) eine ferngesteuerte lösbare Haltevorrichtung (9)
aufweist.
14. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) einen Magneten, vorzugsweise einen Elektromagneten,
aufweist, der zum An- und/oder Abkoppeln mit der Kupplungsvorrichtung (4) vorgesehen
ist.
15. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 14. dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) eine Sensorvorrichtung, vorzugsweise einen Berührungssensor,
aufweist, durch die der Elektromagnet aktivierbar ist.
16. Pistenpräparationsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) eine elektrische Blockierungseinrichtung aufweist,
über die die Kupplungsvorrichtung (4) an- und/oder abkoppelbar ist.
17. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Blockierungsvorrichtung durch die Einrichtung zum ferngesteuerten
An- und/oder Abkoppeln aktivierbar ist.
18. Pistenpräparationsfahrzeug nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der externe Verankerungspunkt (5) eine drahtlose Übertragungseinrichtung aufweist,
durch die der Elektromagnet und/oder die elektrische Blockierungseinrichtung aktivierbar
ist.
1. Track preparation vehicle with a winch arrangement with a winch; a cable (3); a coupling
device (4) arranged on the cable (3) for coupling and uncoupling on an external anchoring
point (5); and a moveable cantilever arm (6) through which or on which the cable (3)
can be guided; characterised in that the track preparation vehicle has a device for the remote-controlled coupling and
/ or uncoupling of the coupling device (4), and in that the cantilever arm (6) can be moved by the device for the remote-controlled coupling
and / or uncoupling and has at least one arm (8) which can be moved against it, preferably
at least a telescopically mobile boom, by which the coupling device (4) can at least
be brought closer to the external anchoring point (5).
2. Track preparation vehicle according to claim 1, characterised in that the coupling device (4) has at least one magnet by which the coupling device (4)
can be coupled to the external anchoring point (5).
3. Track preparation vehicle according to claim 2, characterised in that the at least one magnet is an electro-magnet which can be activated by the device
for the remote-controlled coupling and / or uncoupling.
4. Track preparation vehicle according to claim 3, characterised in that the coupling device (4) comprises a sensor device, preferably a contact sensor, by
means of which the electro-magnet can be activated.
5. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 4, characterised in that the coupling device (4) has a fixing element, preferably a hook-shaped device, which
can be coupled to the external anchoring point (5).
6. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 5, characterised in that the coupling device (4) has a, preferably hydraulic, blocking device by means of
which it can be fixed to the external anchoring point (5).
7. Track preparation vehicle according to claim 6, characterised in that the blocking device can be activated by means of the device for the remote-controlled
coupling and / or uncoupling.
8. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 7, characterised in that the coupling element (4) comprises a preferably substantially spherical body, which
for a seating is provided in a holding device (9) arranged or formed on the external
anchoring point (5).
9. Track preparation vehicle according to claim 8, characterised in that the external anchoring point (5) has a pocket-shaped holding device into which the
substantially spherical body can be inserted.
10. Track preparation vehicle according to claim 9, characterised in that the pocket-shaped holding device (9) comprises a metal plate which is bent upwards
at two corners.
11. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 10, characterised in that the device for the remote-controlled coupling and / or uncoupling can be activated
from the interior of the vehicle (1).
12. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 11, characterised in that the device for the remote-controlled coupling and / or uncoupling comprises a wireless
transmission device.
13. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 12, characterised in that the external anchoring point (5) has a remote-controlled detachable holding device
(9).
14. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 13, characterised in that the external anchoring point (5) has a magnet, preferably an electro-magnet, which
is provided for coupling and / or uncoupling with the coupling device (4).
15. Track preparation vehicle according to claim 14, characterised in that the external anchoring point (5) has a sensor device, preferably a contact sensor,
by means of which the electro-magnet can be activated.
16. Track preparation vehicle according to one of claims 1 to 15, characterised in that the external anchoring point (5) has an electric blocking device by means of which
the coupling device (4) can be coupled and / or uncoupled.
17. Track preparation vehicle according to claim 16, characterised in that the electric blocking device can be activated by means of the device for the remote-controlled
coupling and / or uncoupling.
18. Track preparation vehicle according to claim 16 or 17, characterised in that the external anchoring point (5) has a wireless transmission device, by means of
which the electro-magnet and / or the electric blocking device can be activated.
1. Véhicule de préparation de piste avec un dispositif de treuil comportant un treuil
; un câble (3) ; un mécanisme d'accouplement (4) disposé sur le câble (3) pour le
raccordement à un point d'ancrage externe (5) et le désaccouplement de celui-ci ;
et un bras de treuil (6) mobile, au travers duquel ou contre lequel le câble (3) peut
être guidé ; caractérisé en ce que ledit véhicule de préparation de piste est pourvu d'un dispositif d'accouplement
et/ou de désaccouplement télécommandés du mécanisme d'accouplement (4), et en ce que le bras de treuil (6) est déplaçable au moyen du dispositif d'accouplement et/ou
de désaccouplement télécommandés, et comporte au moins un bras (8) mobile par rapport
à lui, de préférence au moins une flèche télescopique, au moyen duquel le mécanisme
d'accouplement (4) peut au moins être rapproché du point d'ancrage externe (5).
2. Véhicule de préparation de piste la revendication 1, caractérisé en ce que le mécanisme d'accouplement (4) comporte au moins un aimant, au moyen duquel le mécanisme
d'accouplement (4) peut être raccordé au point d'ancrage externe (5).
3. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 2, caractérisé en ce que le ou les aimants sont des électro-aimants, pouvant être activés par le dispositif
d'accouplement et/ou de désaccouplement télécommandés.
4. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 3, caractérisé en ce que le mécanisme d'accouplement (4) comprend un dispositif de détection, de préférence
un capteur de contact, au moyen duquel l'électro-aimant peut être activé.
5. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le mécanisme d'accouplement (4) comporte un élément de fixation, de préférence un
mécanisme en forme de crochet qui peut être raccordé au point d'ancrage externe (5).
6. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme d'accouplement (4) comprend un dispositif de blocage de préférence hydraulique,
au moyen duquel il peut être fixé sur le point d'ancrage externe (5).
7. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de blocage peut être activé au moyen du dispositif d'accouplement et/ou
de désaccouplement télécommandés.
8. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément d'accouplement (4) comprend un corps de préférence sensiblement sphérique,
prévu pour être logé dans un mécanisme de maintien (9) disposé ou réalisé sur le point
d'ancrage externe (5).
9. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 8, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un mécanisme de maintien en forme de poche
où peut être mise en place le mécanisme de maintien sensiblement sphérique.
10. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 9, caractérisé en ce que le mécanisme de maintien (9) en forme de poche comprend une plaque métallique dont
deux coins sont redressés par pliage.
11. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement et/ou de désaccouplement télécommandés peut être activé
depuis l'intérieur du véhicule (1).
12. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le dispositif d'accouplement et/ou de désaccouplement télécommandés comprend un dispositif
de transmission sans fil.
13. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un mécanisme de maintien (9) amovible télécommandé.
14. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un aimant, de préférence un électro-aimant,
prévu pour le raccordement au mécanisme d'accouplement (4) et/ou le désaccouplement
de celui-ci.
15. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 14, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un dispositif de détection, de préférence
un capteur de contact, au moyen duquel l'électro-aimant peut être activé.
16. Véhicule de préparation de piste selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un dispositif de blocage électrique, au moyen
duquel le mécanisme d'accouplement (4) peut être raccordé et/ou désaccouplé.
17. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 16, caractérisé en ce que le dispositif de blocage électrique peut être activé par le dispositif d'accouplement
et/ou de désaccouplement télécommandés.
18. Véhicule de préparation de piste selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que le point d'ancrage externe (5) comporte un dispositif de transmission sans fil au
moyen duquel l'électro-aimant peut être activé et/ou le dispositif de blocage électrique
peuvent être activés.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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