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<ep-patent-document id="EP04405344A1" file="04405344.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1603141" kind="A1" date-publ="20051207" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HR............</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1603141</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20051207</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04405344.5</B210><B220><date>20040604</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20051207</date><bnum>200549</bnum></B405><B430><date>20051207</date><bnum>200549</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7H 01C   7/12   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Gasisolierter Überspannungsableiter</B542><B541>en</B541><B542>Surge arrester with insulation by gas</B542><B541>fr</B541><B542>Limiteur de surtensions avec isolation au gaz</B542></B540><B590><B598>1   2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>ABB Technology AG</snm><iid>02997151</iid><irf>04/041 EP</irf><adr><str>Affolternstrasse 44</str><city>8050 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Doser, Bernhard,</snm><adr><str>Kirschbaumweg 12,</str><city>79761 Waldshut-Tiengen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Schmidt Walter,</snm><adr><str>Im Rotenstein 17,</str><city>5454 Bellikon</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Müller Daniel,</snm><adr><str>Möttliweg 6,</str><city>8046 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>ABB Patent Attorneys</snm><iid>00101545</iid><adr><str>c/o ABB Schweiz AG, 
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<p id="pa01" num="0001">Der Überspannungsableiter weist eine isoliergasgefüllte Kapselung (1) aus elektrisch leitendem Material auf sowie ein in der Kapselung (1) angeordnetes und entlang der Kapselungsachse ausgerichtetes Aktivteil (2). Das Aktivteil enthält Varistoren (8), eine an Hochspannungs- (4) und eine an Erdpotential führbare Elektrode (5) sowie Mittel zum Verspannen eines Stapels der Varistoren (8) und zum Bilden einer mechanisch stabilen Varistorsäule (3).</p>
<p id="pa02" num="0002">Um die Abmessungen und die Herstellkosten des Überspannungsableiters gering zu halten, enthalten die Spannmittel mindestens eine Schlaufe (9) aus einem gegen Spaltprodukte des Isoliergases resistenten Material und ist die Schlaufe auf zwei Elektroden (4, 10; 5, 11) des Aktivteils (2) gelagert.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="58" he="133" img-content="drawing" img-format="tif"/><img id="iaf02" file="imgaf002.tif" wi="55" he="113" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
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<heading id="h0001">TECHNISCHES GEBIET</heading>
<p id="p0001" num="0001">Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem gasisolierten Überspannungsableiter nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein derartiger Überspannungsableiter enthält eine isoliergasgefüllte Kapselung aus elektrisch leitendem Material. In die Kapselung eingesetzt und entlang der Kapselungsachse ausgerichtet ist ein Aktivteil, welches Varistoren sowie eine an Hochspannungs- und eine an Erdpotential führbare Elektrode aufweist. Das Aktivteil weist ferner Mittel auf, mit denen ein zwischen Hochspannungs- und Erdelektrode angeordneter Stapel der Varistoren unter Bildung einer mechanisch stabilen Varistorsäule verspannt ist. Um die Abmessungen der Kapselung gering zu halten und um die einzelnen Varistoren zugleich elektrisch gleichmässig zu belasten, kann zwischen Aktivteil und Kapselung ein mit der Hochspannungselektrode verbundenes Element angeordnet, mit dem das elektrischen Feldes, welches bei Betrieb des Ableiters im Inneren der Kapselung wirkt, gesteuert wird.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Kapselung ist berührungssicher ausgebildet und besteht im allgemeinen aus Metall, wie Aluminium, einer Aluminiumlegierung oder Stahl, aus leitfähigem Kunststoff oder aber aus Isoliermaterial, das mit einer elektrisch leitenden Schicht überzogen ist. Die Kapselung ist mit einem Isoliergas, wie etwa Schwefelhexafluorid und/oder Stickstoff, von bis zu einigen bar Druck gefüllt und ist vorwiegend axialsymmetrisch ausgebildete. Unter "vorwiegend axialsymmetrisch" sind hierbei auch Abweichungen von der Axialsymmetrie zu verstehen, welche die Ausbildung eines axialsymmetrischen elektrischen Feldes im Inneren der Kapselung nicht wesentlich beeinträchtigen. Solche Abweichungen sind im allgemeinen an ein Mantelrohr angesetzte Flanschansätze mit verschliessbaren Öffnungen, welche beispielsweise einen Berstschutz oder eine Messvorrichtung aufnehmen oder aber auch als Montagezugang dienen.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Das Aktivteil kann je nach Spannungs- und Strombelastung lediglich eine Varistorsäule oder aber zwei und mehr Varistorsäulen enthalten, welche elektrisch in Serie und/oder elektrisch parallel geschaltet sein können. Jede Varistorsäule enthält im allgemeinen mehrere übereinander gestapelte zylinderförmig ausgebildete Varistoren auf der Basis von dotiertem Zinkoxid. Zumindest zwischen zwei der Varistoren kann auch ein der Wärmeaufnahme oder einer Verlängerung der Säule dienender Metallkörper angeordnet sein. Sind zwei oder mehr Varistorsäulen vorgesehen, so können in den Säulen jeweils zwischen zwei der Varistoren oder zwischen einer Elektrode und einem der Varistoren auch Isolierkörper vorgesehen werden. Von den Isolierstücken begrenzte Abschnitte der Säulen können dann unter Bildung einer Serienschaltung der Varistorsäulen elektrisch hintereinander geschaltet werden.</p>
<heading id="h0002">STAND DER TECHNIK</heading>
<p id="p0005" num="0005">Gasisolierte Überspannungsableiter der eingangs genannten Art sind in den Patentdokumenten EP 0 050 723 B1 und US 4,814,936 A beschrieben. Diese Überspannungsableiter enthalten jeweils eine mit Isoliergas, wie SF<sub>6</sub> oder N<sub>2</sub>, gefüllte Metallkapselung, in der je nach Höhe der zu begrenzenden Spannung eine Varistorsäule (EP 0 050 723 B1) oder mehrere in Serie geschaltete Varistorsäulen (US 4, 814,936 A) angeordnet sind. Beim Stand der Technik nach EP 0 050 723 B1 ist die Varistorsäule in einem Porzellanzylinder gehalten resp. enthält die Varistorsäule Teilvaristorsäulen, welche jeweils von einem Varistorstapel, zwei Anschlusselektroden und einem Porzellanzylinder gebildet sind. Hingegen sind beim Stand der Technik nach US 4, 814,936 A Isolierstangen vorgesehen, welche die Varistorsäulen mechanisch stabilisieren.</p>
<p id="p0006" num="0006">Um die Abmessungen der Metallkapselungen klein zu halten, ist bei jedem dieser Überspannungsableiter zwischen Varistorsäule resp. Varistorsäulen und Kapselungswand ein die Säule resp. die Säulen ringförmig umgebendes Feldsteuerelement angeordnet. Dieses Feldsteuerelement homogenisiert das bei Betrieb des Ableiters im Gehäuseinneren wirkende elektrische Feld, so dass die in der Varistorsäule bzw. in den Varistorsäulen angeordneten Varistoren mehr oder weniger gleichmässig belastet werden.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Bei einem aus EP 1 083 579 A2 vorbekannten gekapselten Überspannungsableiter mit einer in eine elastomere Isolierstoffhülle eingebetteten Varistorsäule ist die Varistorsäule mit mindestens einer Isolierstoffschlaufe stabilisiert, deren Enden auf zwei Elektroden aufliegen. Zwischen den beiden Elektroden ist ein durch die Schlaufe mit Vorspannkraft beaufschlagter Varistorstapel angeordnet. Durch geeignete Ausbildung der Kapselung wird eine Vergleichmässigung des elektrischen Feldes in dem auf Hochspannungspotential befindlichen Abschnitt der Varistorsäule erreicht.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aus US 5,517,382 A, EP 0 810 613 A2 und EP 1 066 640 B1 ist es ferner bekannt, dass in Überspannungsableitem für Freiluftanwendungen, bei denen die Varistorsäulen in ein elastomeres Polymer eingebettet sind, eine oder mehrere der vorgenannten Isolierstoffschlaufen zur mechanischen Stabilisierung der Varistorsäulen eingesetzt werden. Feldsteuerelemente sind bei diesen Ableitern nicht vorgesehen.</p>
<heading id="h0003">DARSTELLUNG DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0009" num="0009">Der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen angegeben ist, liegt die Aufgabe zugrunde, die Abmessungen und die Herstellkosten eines gasisolierten Überspannungsableiter der eingangs genannten Art zu verringern.</p>
<p id="p0010" num="0010">Beim erfindungsgemässen Überspannungsableiter enthalten die Spannmittel mindestens eine Schlaufe aus einem gegen Spaltprodukte des Isoliergases resistenten Material und ist die Schlaufe auf zwei Elektroden des Aktivteils gelagert, wobei die beiden Elektroden entweder die Hochspannungs- und die Erdelektrode sind oder alternativ entweder die Hochspannungs- oder die Erdelektrode und eine Zwischenelektrode oder aber zwei Zwischenelektroden. Da die Elektroden sowieso in der Varistorsäule vorhanden sind, können die von der Schlaufe und gegebenenfalls vorgesehenen weiteren Schlaufen gebildeten Spannmittel ohne zusätzliche Teile, wie Isolierrohre oder lsolierstangen, und ohne viel Platz zu beanspruchen, zur Bildung einer mechanisch stabilen Varistorsäule ins Aktivteil eingebaut werden. Das Aktivteil und damit auch die das Aktivteil aufnehmende Kapselung weisen daher quer zur Säulenachse geringe Abmessungen auf. Da in<!-- EPO <DP n="4"> --> die Elektroden bereits vorgefertigte Lagerstellen für die Schlaufen eingeformt sind, können das Aktivteil und damit auch der Überspannungsableiter in einfacher Weise gefertigt werden, nämlich durch Aufbringen der Schlaufen auf die Lagerstellen und Verspannen der Schlaufen, etwa mit einer auf eine Druckplatte wirkende Druckschraube oder durch Erhitzen der wärmeschrumpfbare Fasern enthaltenden Schlaufen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Sind die Schlaufen in einer Gasatmosphäre angeordnet, welche im Betrieb des Überspannungsableiters infolge Feuchtigkeit und Teilentladungen aggressive Spaltprodukte liefern, die mit bestimmten Fasermaterialien, wie insbesondere Quarz, reagieren können und dadurch die Festigkeit der Schlaufen und damit die Betriebssicherheit des Ableiters gegebenenfalls beeinträchtigen, so empfiehlt es sich, als Material für die Schlaufen einen Verbundstoff auf der Basis eines faserverstärktes Polymer vorzusehen und diesen Verbundstoff mit einem spaltproduktresistenten Schutzlack zu beschichten und/oder spaltproduktresistente Fasern zu verwenden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Eine grosse Bauhöhe des Aktivteils bei gleichzeitig guter mechanischer Stabilität wird erreicht, wenn die Varistorsäule mindestens zwei Teilsäulen aufweist, von denen die erste die Hochspannungselektrode, einen ersten Stapel von Varistoren, eine erste Zwischenelektrode sowie eine erste Schlaufe und gegebenenfalls weitere erste Schlaufen enthält und die zweite Teilsäule die Erdelektrode, einen zweiten Stapel von Varistoren, eine zweite Zwischenelektrode sowie eine zweite Schlaufe und gegebenenfalls weitere zweite Schlaufen. Ein solcher Überspannungsableiter kann mit hohen Nennspannungen betrieben werden, obwohl er lediglich eine oder nur eine geringe Anzahl an in Serie geschalteten Varistorsäulen aufweist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Dadurch, dass die Varistorsäule zwischen der ersten und der zweiten Teilsäule angeordnet mindestens eine dritte Teilsäule enthält mit einer an der zweiten Zwischenelektrode gehaltenen dritten Zwischenelektroden, einem dritten Stapel von Varistoren, einer an der ersten Zwischenelektrode oder einer vierten Teilsäule gehaltenen vierten Zwischenelektrode sowie mit einer dritten Schlaufe und gegebenenfalls weiteren dritten Schlaufen, kann bei weiterhin guter mechanischer Stabilität der Varistorsäule eine noch grössere Bauhöhe erreicht werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Für eine günstige Fertigung von Vorteil ist es, wenn zwei in der Varistorsäule benachbart angeordnete Teilsäulen als selbstständige Montageeinheiten ausgebildet und lösbar miteinander verbunden sind. Diese Teilsäulen können preiswert vorgefertigt werden. Aus den vorgefertigten Teilsäulen können nachfolgend in wenigen einfachen Verfahrensschritten Ableiter, gegebenenfalls mit von der Bauhöhe bestimmten unterschiedlichen Nennspannungen, hergestellt werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Eine besonders hohe Stabilität der Varistorsäule und damit eine besonders hohe Betriebssicherheit des Ableiters nach der Erfindung wird erreicht, wenn zwei in der Varistorsäule benachbart angeordnete Teilsäulen eine gemeinsame Zwischenelektrode aufweisen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Weist der Überspannungsableiter nach der Erfindung ein zwischen Aktivteil und Kapselung angeordnetes und mit Hochspannungspotential verbindbares Element zum Steuern eines bei Betrieb des Ableiters im Inneren der Kapselung wirkenden elektrischen Feldes auf, so kann dieses Feldsteuerelement wegen des kompakten Aufbaus der durch die Schlaufen verfestigten Varistorsäule bündig an einer Mantelfläche eines Kontakts einer an das Hochspannungspotential führbaren Gleitkontaktanordnung angesetzt werden. Es wird so in radialer Richtung Platz eingespart und der Durchmesser der Kapselung erheblich reduziert.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ist der Ableiter nach der Erfindung für grosse hohe Spannungsebenen bestimmt, so sollten mindestens zwei elektrisch in Serie geschaltete und nebeneinander angeordnete Varistorsäulen vorgesehen sein, welche jeweils mindestens zwei Isolatoren aufweisen, von denen ein erster der Trennung der Potentiale zweier in der Varistorsäule benachbarten Varistoren unter Bildung zweier gegeneinander elektrisch isolierter Säulenabschnitte dient und der zweite der Trennung des Potentials eines Varistors vom Potential einer Elektrode dieser Varistorsäule. Zusätzlich sollten dann mindestens zwei Stromverbinder vorgesehen sein, von denen ein erster den in einer ersten Varistorsäule vorgesehenen ersten Säulenabschnitt mit dem in der zweiten Varistorsäule vorgesehenen ersten Säulenabschnitt verbindet und der zweite Stromverbinder den ersten Säulenabschnitt der zweiten Varistorsäule mit dem zweiten Säulenabschnitt der ersten oder einer dritten Varistorsäule.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Isolatoren jeweils rohrförmig auszubilden und die Rohrachsen in Richtung der Kapselungsachse auszurichten. Die beiden kreisringförmigen Enden der Isolatoren bieten jeweils eine kippfeste Auflage für einen Varistor oder eine Elektrode der Varistorsäule und tragen so neben den Schlaufen wesentlich zu einem mechanisch stabilen Aktivteil bei.</p>
<p id="p0019" num="0019">Um die Fertigung eines Ableiter mit einem mehrere Varistorsäulen enthaltenden Aktivteil zu vereinfachen, sollte mindestens einer der Stromverbinder eine lösbare Verbindung, insbesondere eine Steckverbindung, enthalten. Zumindest ein Teil der Varistorsäulen kann dann unabhängig von den zur Bildung der Serienschaltung notwendigen Stromverbindern sehr einfach durch mechanisches Verbinden der Montageinheiten hergestellt werden. Durch Schliessen der lösbaren Verbindung kann dann nach Fertigstellen der Varistorsäulen die erwünschte Schaltung realisiert werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Da die im mehrsäuligen Aktivteil vorgesehenen Isolatoren bei Betrieb des erfindungsgemässen Ableiters grossen elektrischen Belastungen ausgesetzt sind, empfiehlt es sich, an mindestens einem beider Rohrenden der Isolatore eine Feldsteuerelektrode anzuordnen. Zum einen wird dadurch das im Isolator wirkende elektrische Feld vergleichmässigt, zum anderen dient diese Elektrode zugleich auch der Zentrierung des in der Varistorsäule angrenzenden Varistors. Mit Vorteil weist die Feldsteuerelektrode eine ringförmig ausgeführte Sicke auf. Diese Sicke dient der Aufnahme des Rohrendes und der Zentrierung des Isolators. Um zusätzliche Teile einzusparen, kann an die Feldsteuerelektrode einer der Stromverbinder angeformt sein. Ist in die Rohrwand des Isolators mindestens eine Entlüftungsöffnung eingeformt, so dringt das Isoliergas bei der Montage und beim Betrieb des Ableiters rasch ins Innere des Isolators ein und stellt so stets die Betriebssicherheit des erfindungsgemässen Ableiters sicher.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der gasisolierte Ableiter nach der Erfindung zeichnet sich durch eine besonders kompakte Bauform aus, wenn das Feldsteuerelement einen von einer polymeren Matrix sowie einem in die Matrix eingebetteten Füllstoff gebildeten Verbundstoff enthält, der bei Belastung mit einem elektrischen Wechselfeld von bis zu 100Hz eine Dielektrizitätszahl zwischen 5 und 45 und/oder eine nichtlineare Strom-Spannungs-Kennlinie aufweist. Dieser Verbundstoff wirkt makroskopisch wie ein Isolator. Daher kann das Feldsteuerelement dicht an die Varistorsäule resp. die<!-- EPO <DP n="7"> --> Varistorsäulen herangeführt oder sogar auf der Varistorsäule resp. den Varistorsäulen angeordnet werden. Die Abmessungen der gasgefüllten Kapselung können dann quer zur Säulenachse resp. den Säulenachsen besonders klein gehalten werden. Mit Vorteil wird ein Füllstoff verwendet, der ein Material hoher Dielektrizitätszahl, insbesondere Leitfähigkeitsruss oder ein Titanat, wie etwa Bariumtanat, enthält und/oder Mikrovaristoren, die zumindest teilweise von dotiertem und gesintertem Zinkoxid gebildet sind.</p>
<heading id="h0004">KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN</heading>
<p id="p0022" num="0022">Anhand von Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Hierbei zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig.1</dt><dd>eine Ansicht einer Ausführungsform des gasisolierten Überspannungsableiters nach der Erfindung mit einer axialsymmetrischen Kapselung und einem in der Kapselung angeordneten Aktivteil mit einer aus zwei Teilsäulen aufgebauten Varistorsäule, bei der die Kapselung, ein Feldsteuerelement und ein Kontaktelement längs der Achse der Kapselung geschnitten dargestellt sind,</dd>
<dt>Fig.2</dt><dd>eine Ansicht eines Teils des Aktivteils einer abgewandelten Ausführungsform des gasisolierten Überspannungsableiters gemäss Fig.1,</dd>
<dt>Fig.3</dt><dd>eine Ansicht des Aktivteils einer weiteren Ausführungsform des gasisolierten Überspannungsableiters nach der Erfindung, bei der das Aktivteil drei Varistorsäulen aufweist, welche neben Varistoren auch Isolatoren enthalten, und</dd>
<dt>Fig.4</dt><dd>eine Ansicht eines der Isolatoren des Aktivteils gemäss Fig.3.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<heading id="h0005">WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG</heading>
<p id="p0023" num="0023">In allen Figuren beziehen sich gleiche Bezugszeichen auch auf gleichwirkende Teile. Der in Fig.1 dargestellten Überspannungsableiter weist eine als Topf ausgeführte axialsymmetrische Metallkapselung 1 auf, in der ein entlang der Kapselungsachse ausgerichtetes Aktivteil 2 angeordnet ist. Das Aktivteil enthält eine Varistorsäule 3, eine an Hochspannung führbare Elektrode 4, eine an Erdpotential führbare Elektrode 5 sowie ein zwischen der Varistorsäule 3 und der Kapselung 1 angeordnetes und mit der Hochspannungselektrode 4 elektrisch leitend verbundenes Element 6 zum Steuern eines bei Betrieb des Ableiters im Inneren der Kapselung 1 wirkenden elektrischen Feldes.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die Varistorsäule 3 ist aus zwei übereinander angeordneten Teilsäulen 7 und 7' zusammengesetzt, welche jeweils mehrere übereinandergestapelte vollzylindrische Varistorelemente 8 aus nichtlinearem Widerstandsmaterial, etwa auf der Basis von Metalloxid, wie insbesondere von geeignet dotiertem ZnO, enthalten. Die Teilsäulen 7, 7' sind jeweils mechanisch stabilisiert durch elektrisch isolierend ausgeführte Schlaufen 9, die unter Bildung einer stabilen Montageeinheit mit Vorspannung auf zwei Elektroden abgestützt sind.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die beiden Elektroden sind bei der Teilsäule 7 die erdbare Elektrode 5 und eine Zwischenelektrode 10, bei der die Teilsäule 7' eine auf der Zwischenelektrode 10 in elektrisch leitender Weise gehaltene Zwischenelektrode 11 und die Hochspannungselektrode 4. Bei Ausführungsformen, bei denen die Varistorsäule 3 keine resp. mindestens drei Teilsäulen enthält, sind lediglich die beiden Elektroden 4 und 5 vorgesehen, resp. weist eine zwischen den beiden Teilsäulen 7 und 7' angeordnete mittlere Teilsäule zwei Zwischenelektroden auf, die mechanisch und elektrisch mit den beiden Zwischenelektroden 10 und 11 verbunden sind.</p>
<p id="p0026" num="0026">Jede der vorgenannten Elektroden enthält zwei Halterungen 12 (nur bei der Elektrode 5 angegeben), auf denen jeweils ein Ende zweier Schlaufen 9 abgestützt ist. Je nach Abmessung der Varistorsäule resp. der Teilsäulen reicht es auch aus, wenn lediglich eine Schlaufe oder aber in Säulenumfangsrichtung gleichmässig verteilt drei und mehr Schlaufen eingesetzt werden.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0027" num="0027">Die Schlaufen 9 sind aus einem gegen Spaltprodukte des Isoliergases resistenten Material. Je nach nachdem, welche Zusammensetzung das Isoliergas aufweist, werden dabei an das Material unterschiedliche Anforderungen gestellt, welche bei einem Isoliergas auf der Basis Stickstoff wesentlich geringer sind als bei einem Isolierstoff auf der Basis Schwefelhexafluorid. Solches Material ist mit Vorteil ein Verbundstoff auf der Basis von faserverstärkten Polymeren. Die Faserverstärkung ist im allgemeinen durch gewickelte Fäden auf der Basis Glas oder Polymer, wie vor allem Polyester, Polyamid oder Polyimid, gebildet, kann aber auch anderweitig in das Polymer des Verbundstoffs eingebrachte Strukturen, wie Gewebe, Bänder oder Matten enthalten. Um die Faserverstärkung zu schützen, ist der Verbundstoff mit einem spaltproduktresistenten Schutzlack beschichtet. Alternativ oder zusätzlich können die Fasern und gegebenenfalls auch das die Fasern einbettende Polymer aus einem spaltproduktresistenten Material gebildet sein. Das Querschnittsprofil der Schlaufen kann praktisch alle zwischen rund und dreieckig liegenden Formen aufweisen. Aus fertigungstechnischen Gründen ist jedoch Rechteckprofil zu bevorzugen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Ist die Varistorsäule aus Teilsäulen aufgebaut, so kann anstelle der zwei Zwischenelektroden 10 und 11 eine aus Fig.2 ersichtliche einzige Zwischenelektrode 13 eingesetzt werden. In diese Zwischenelektrode13 sind dann die Halterungen 12 der Elektroden 10 und 11 eingeformt. Um die Bemessung dieser Zwischenelektrode in Richtung der Säulenachse gering zu halten, sind die Halterungen 12 für die den beiden Teilsäulen 7 und 7' zugeordneten Schlaufen 9 in Umfangsrichtung der Elektrode 13 gegeneinander versetzt angeordnet.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Varistorsäule 3 weist in Abhängigkeit von den Spannungsebenen, in denen der erfindungsgemässe Ableiter eingesetzt wird, Längen auf, die im Meterbereich liegen. Bei Betrieb das Ableiters erwärmt sich die Varistorsäule und dehnt sich in Richtung der Säulenachse aus. Daher ist die Hochspannungselektrode 4 mit einem Kontaktelement 14 einer Gleitkontaktanordnung 15 elektrisch verbunden resp. kann dieses Kontaktelement 14 in die Hochspannungselektrode 4 eingeformt sein. Bei einer betriebsbedingten Längenänderung der Varistorsäule 3 gleitet das Kontaktelement 14 in Richtung der Säulenachse in einer axial ausgerichteten Bohrung 151 eines feststehenden Gegenkontakts 16 der Gleitkontaktanordnung und kompensiert so diese Längenänderung. Der Stromübergang vom Gegenkontakt 16 auf das Kontaktelement 14 ist durch ein ringförmiges<!-- EPO <DP n="10"> --> sichergestellt. Der feststehende Gegenkontakt 16 ist an einem die Kapselung gasdicht abschliessenden Durchführungsisolator 17 gehalten und ist mit seinem ausserhalb der Kapselung 1 befindlichen Ende mit einer vom Ableiter überwachten Hochspannungsleitung verbunden. Da die Schlaufen 9 an Halterungen 12 befestigt werden können, die in die Mantelfläche eingeformt oder an die Mantelfläche angeformt sind, können das Kontaktelement 14 und die Hochspannungselektrode 4 aus einem Teil gefertigt sein.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Schlaufen 9 sind überwiegend in den Elektroden 4, 5, 10, 11, 13 gehalten und beanspruchen in radialer Richtung wenig Raum. Das Feldsteuerelement 6 kann daher bündig an der Mantelfläche des gasdicht durch die Kapselung geführten, feststehenden Gegenkontakts 16 angesetzt werden. Der Durchmesser der Kapselung 1 kann daher erheblich reduziert werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, kann das Aktivteil anstelle von nur einer Varistorsäule zwei und mehr nebeneinander angeordnete Varistorsäulen 3, 3' 3" aufweisen. Diese Säulen können für eine höhere Stromtragfähigkeit elektrisch parallel geschaltet sein, sind aber im allgemeinen - wie auch in Fig.3 dargestellt ist - elektrisch in Serie geschaltet. Diese Serienschaltung wird mit Hilfe von Isolatoren 18, 18' realisiert, welche eine abschnittsweise elektrische Zusammenschaltung der nebeneinander angeordneten Säulen ermöglichen. Die Bauweise des Ableiters kann so erheblich verkürzt werden, was sich bei Einsatz in hohen Spannungsebenen besonders vorteilhaft auswirkt. Die Isolatoren 18 dienen jeweils der Trennung der Potentiale zweier in der Varistorsäule 3, 3' oder 3" benachbarten Varistoren 8 unter Bildung zweier gegeneinander elektrisch isolierter Säulenabschnitte 19 und 20, hingegen die Isolatoren 18' der Trennung des Potentials eines Varistors 8 der Varistorsäule vom Potential einer Elektrode, z. B. 13, dieser Varistorsäule. Zusätzlich sind Stromverbinder 21, 21' vorgesehen, die die Säulenabschnitte der verschiedenen Varistorsäulen 3, 3', 3" miteinander verbinden. Die Stromverbinder 21 verbinden die Säulenabschnitte 19 oder 20 und die Stromverbinder 21 die Säulenabschnitte 19 und 20. So verbindet der Stromverbinder 21 den in der Varistorsäule 3' vorgesehenen Säulenabschnitt 19 mit dem in der Varistorsäule 3" vorgesehenen Säulenabschnitt 19 und der Stromverbinder 21' den Säulenabschnitt 19 der Varistorsäule 3" mit dem Säulenabschnitt 20 der Varistorsäule 3.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">Wie aus Fig. 4 entnommen werden kann, sind die Isolatoren 18 und entsprechend auch die Isolatoren 18' jeweils rohrförmig ausgebildet. Die Rohrachsen sind in Richtung der Achsen der Varistorsäulen resp. der Achse der Kapselung 1 ausgerichtet. Die beiden kreisringförmigen Enden der Isolatoren 18 bieten jeweils eine kippfeste Auflage für einen der Varistoren 8, eine der Elektroden, z. B. 10, oder gegebenenfalls vorgesehenen säulenverlängernde Metallscheiben. Die Teilsäulen 7, 7' resp. die Varistorsäulen 3, 3', 3" zeichnen sich nach dem Verspannen mit den Schlaufen 9 durch eine hohe mechanische Stabilität aus. An jedem der beiden Rohrenden des Isolators 18 ist eine von zwei Feldsteuerelektroden 22 angebracht, welche das elektrische Feld homogenisieren, das bei Betrieb des Ableiters den Isolator 18 belastet. Jede der beiden Feldsteuerelektrode 22 weist eine ringförmig ausgeführte Sicke 23 zur Aufnahme des Rohrendes und zur Zentrierung des Isolators 18 auf. Beim Isolator 18' kann an dem auf der Elektrode, z.B. 11, aufliegenden Rohrende, die Feldelektrode entfallen, da die Elektrode 11 dann selbst feldsteuernd wirkt.</p>
<p id="p0033" num="0033">An die Feldsteuerelektrode 22 ist einer der Stromverbinder 21 angeformt. Hierdurch wird die Montage der Varistorsäule erleichtert und werden beim Verspannen der Teilsäulen 7, 7' mit den Schlaufen 9 nicht nur die einzelnem Komponten der Teilsäule miteinander kontaktiert, sondern zugleich auch Kontakt zum Stromverbinder 21, 21' hergestellt. In diesen Stromverbinder ist ein Steckkontakt 24 eingeformt. Bei der Montage des Ableiters kann dieser Steckkontakt 24 nach der Fertigstellung der Varistorsäulen 3, 3', 3" mit einem Gegensteckkontakt eines anderen der Stromverbinder 21, 21' unter Bildung der erwünschten Serienschaltung der Varistoren elektrisch leitend verbunden werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Um ein rasches Eindringen des Isoliergases ins Rohrinnere beim Füllen der Kapselung 1 mit dem Isoliergas zu gewährleisten, sind in die Rohrwand des Isolators 18 Entlüftungsöffnungen 25 eingeformt.</p>
<p id="p0035" num="0035">Das mehrsäulig ausgeführte Aktivteil 2 kann zwischen zwei nicht dargestellten Halteplatten mit Hilfe weiterer Schlaufen eingespannt werden. Betriebsbedingte Längenänderungen der Varistorsäulen 3, 3', 3" können dann durch elastisch verformbare Kraftaufnehmer 26 kompensiert werden, welche in Ausnehmungen der Elektroden 4, 5, 10, 11 und 13 angeordnet sind. Ein solcher - beispielsweise stromleitende Tellerfedern aufweisender - Kraftaufnehmer ist in Fig.2 schematisch<!-- EPO <DP n="12"> --> dargestellt. Der Stromanschlüsse an dieses mehrsäulige Aktivteil sind durch Stromverbinder 27 und 28 sichergestellt, welche jeweils elektrisch isoliert aus der Kapselung geführt werden. Das in Fig.3 dargestellt Aktivteil kann aber auch nur ein Teil eines Aktivteils sein, dessen anderes Teil die Varistorsäulen 3, 3', 3" nach unten ergänzt und mit dem dargestellten Teil über den Stromverbinder 27 elektrisch leitend verbunden ist.</p>
<heading id="h0006">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0036" num="0036">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Kapselung</dd>
<dt>2</dt><dd>Aktivteil</dd>
<dt>3, 3', 3"</dt><dd>Varistorsäulen</dd>
<dt>4</dt><dd>Hochspannungselektrode</dd>
<dt>5</dt><dd>erdbare Elektrode</dd>
<dt>6</dt><dd>Feldsteuerelement</dd>
<dt>7, 7'</dt><dd>Teilsäulen</dd>
<dt>8</dt><dd>Varistoren</dd>
<dt>9</dt><dd>Spannschlaufen</dd>
<dt>10, 11</dt><dd>Zwischenelektroden</dd>
<dt>12</dt><dd>Halterungen</dd>
<dt>13</dt><dd>Zwischenelektrode</dd>
<dt>14</dt><dd>Kontaktelement</dd>
<dt>15</dt><dd>Gleitkontaktanordnung</dd>
<dt>151</dt><dd>Bohrung</dd>
<dt>152</dt><dd>Federkontaktelement</dd>
<dt>16</dt><dd>Gegenkontakt</dd>
<dt>17, 18, 18'</dt><dd>Isolatoren</dd>
<dt>19, 20</dt><dd>Säulenabschnitte</dd>
<dt>21</dt><dd>Stromverbinder</dd>
<dt>22</dt><dd>Feldsteuerelektroden</dd>
<dt>23</dt><dd>Sicken</dd>
<dt>24</dt><dd>Steckkontakt</dd>
<dt>25</dt><dd>Öffnungen</dd>
<dt>26</dt><dd>Kraftaufnehmer</dd>
<dt>27,28</dt><dd>Stromverbinder</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Gasisolierter Überspannungsableiter mit<br/>
einer vorwiegend axialsymmetrisch ausgebildeten, isoliergasgefüllten Kapselung (1) aus elektrisch leitendem Material und mit<br/>
einem in der Kapselung (1) angeordneten und entlang der Kapselungsachse ausgerichteten Aktivteil (2), welches Varistoren (8), eine an Hochspannungs- und eine an Erdpotential führbare Elektrode (4, 5) aufweist sowie Mittel zum Verspannen mindestens eines zwischen zwei Elektroden (4, 5, 10, 11, 13) angeordneten Stapels der Varistoren unter Bildung mindestens einer mechanisch stabilen Varistorsäule (3, 3', 3"),<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Spannmittel mindestens eine Schlaufe (9) aus einem gegen Spaltprodukte des Isoliergases resistenten Material enthalten, welche Schlaufe auf zwei Elektroden (4, 5, 10, 11, 13) des Aktivteils (2) gelagert ist, die entweder<br/>
die Hochspannungselektrode (4) und die erdbäre Elektrode (5) sind, oder die Hochspannungselektrode (4) oder die Erdelektrode (5) und eine Zwischenelektrode (10, 11, 13) oder<br/>
zwei Zwischenelektroden (10, 11, 13).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Ableiter nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> als Material der Schlaufe (9) ein Verbundstoff auf der Basis eines faserverstärkten Polymers vorgesehen ist und dieser Verbundstoff mit einem spaltproduktresistenten Schutzlack beschichtet ist und/oder spaltproduktresistente Fasern umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Varistorsäule (3) mindestens zwei Teilsäulen (7, 7') enthält, von denen die erste (7) die Hochspannungselektrode (4), einen ersten Stapel von Varistoren (8), eine erste Zwischenelektrode (11) sowie die erste Schlaufe (9) und gegebenenfalls weitere erste Schlaufen (9) enthält und die zweite Teilsäule (7') die erdbare Elektrode (5), einen zweiten Stapel von Varistoren (8), eine zweite Zwischenelektrode (10) sowie eine zweite Schlaufe (9) und gegebenenfalls weitere zweite Schlaufen (9).<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Ableiter nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Varistorsäule (3) zwischen der ersten (7) und der zweiten Teilsäule (7') angeordnet mindestens eine dritte Teilsäule enthält mit einer an der zweiten Zwischenelektrode (10) gehaltenen dritten Zwischenelektroden, einem dritten Stapel von Varistoren, einer an der ersten Zwischenelektrode (11) oder einer vierten Teilsäule gehaltenen vierten Zwischenelektrode sowie mit einer dritten Schlaufe und gegebenenfalls weiteren dritten Schlaufen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zwei in der Varistorsäule (3) benachbart angeordnete Teilsäulen (7, 7') als selbstständige Montageeinheiten ausgebildet und lösbar miteinander verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zwei in der Varistorsäule (3) benachbart angeordnete Teilsäulen (7, 7') eine gemeinsame Zwischenelektrode (13) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einem zwischen Aktivteil (2) und Kapselung (1) angeordneten und mit Hochspannungspotential verbindbaren Element (6) zum Steuern eines bei Betrieb des Ableiters im Inneren der Kapselung (1) wirkenden elektrischen Feldes, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Feldsteuerelement (6) bündig an einer Mantelfläche eines Kontakts (16) einer an Hochspannungspotential führbaren Gleitkontaktanordnung (15) angesetzt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Ableiter nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Feldsteuerelement einen von einer polymeren Matrix sowie einem in die Matrix eingebetteten Füllstoff gebildeten Verbundstoff enthält, der bei Belastung mit einem elektrischen Wechselfeld von bis zu 100Hz eine Dielektrizitätszahl zwischen 5 und 45 und/oder eine nichtlineare Strom-Spannungs-Kennlinie aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Aktivteil nach Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Füllstoff ein Material hoher Dielektrizitätszahl, wie insbesondere Leitfähigkeitsruss oder ein Titanat, etwa Bariumtanat, enthält und/oder Mikrovaristoren, die zumindest teilweise von dotiertem und gesintertem Zinkoxid gebildet sind.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei elektrisch in Serie geschaltete und nebeneinander angeordnete Varistorsäulen (3, 3', 3") vorgesehen sind, welche jeweils mindestens zwei Isolatoren (18, 18') aufweisen, von denen ein erster (18) der Trennung der Potentiale zweier in der Varistorsäule (3) benachbarten Varistoren (8) unter Bildung zweier gegeneinander elektrisch isolierter Säulenabschnitte (19, 20) und der zweite (18') der Trennung des Potentials eines Varistors (8) vom Potential einer Elektrode (10) dieser Varistorsäule dient, und dass mindestens zwei Stromverbinder (21, 21') vorgesehen sind, von denen ein erster (21) den in einer ersten Varistorsäule (3') vorgesehenen ersten Säulenabschnitt (19, 20) mit dem in der zweiten Varistorsäule (3") vorgesehenen ersten Säulenabschnitt (19) verbindet und der zweite Stromverbinder (21') den ersten Säulenabschnitt (19) der zweiten Varistorsäule (3") mit dem zweiten Säulenabschnitt (20) der ersten oder einer dritten Varistorsäule (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Ableiter nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Isolatoren (18, 18') jeweils rohrförmig ausgebildet sind und eine in Richtung der Kapselungsachse ausgerichtete Rohrachse aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 10 oder 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens einer der Stromverbinder (21, 21') eine lösbare Verbindung, insbesondere eine Steckverbindung (24), enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 11 oder 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an mindestens einem beider Rohrenden der Isolatoren (18, 18') jeweils eine Feldsteuerelektrode (22) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Ableiter nach Anspruch 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Feldsteuerelektrode (22) eine ringförmig ausgeführte Sicke (23) zur Aufnahme des Rohrendes und zur Zentrierung des Isolators (18, 18') aufweist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 13 oder 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an die Feldsteuerelektrode (22) einer der Stromverbinder (21) angeformt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Ableiter nach einem der Ansprüche 11 bis 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in die Rohrwand des Isolators (18) mindestens eine Entlüftungsöffnung (25) eingeformt ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="164" he="203" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="114" he="230" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="154" he="232" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9001"> --><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="157" he="232" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9002"> --><doc-page id="srep0003" file="srep0003.tif" wi="157" he="231" type="tif"/></search-report-data>
</ep-patent-document>
