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(11) |
EP 1 606 166 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
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Anmeldetag: 17.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/002745 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/083040 (30.09.2004 Gazette 2004/40) |
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SCHLIESSVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM VERSCHLIESSEN VON SCHLAUCHVERPACKUNGEN
CLOSING DEVICE AND METHOD FOR CLOSING TUBULAR PACKAGINGS
DISPOSITIF DE FERMETURE ET PROCEDE POUR FERMER DES EMBALLAGES TUBULAIRES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK |
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Priorität: |
21.03.2003 DE 10312569
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
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Patentinhaber: Frans Vermee GmbH |
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53424 Remagen (DE) |
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Erfinder: |
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- VERMEE, Frans
53424 Remagen (DE)
- LARIN, Leonid
Moskau, 127635 (RU)
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| (74) |
Vertreter: von Kirschbaum, Alexander |
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Deichmannhaus am Dom,
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 128 478 DE-C- 10 120 757 US-A- 6 035 606
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DE-A- 19 603 659 US-A- 4 939 885
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung zum Verschließen von Schlauchverpackungen,
die insbesondere mit einem Lebensmittel oder einem chemischen Produkt, wie Silikon,
Klebstoff oder Sprengstoff, befüllt sind. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein
Verfahren zum Verschließen derartiger Schlauchverpackungen.
[0002] Zum Herstellen der Schlauchverpackungen werden diese mit dem entsprechenden Gut gefüllt
und in regelmäßigen Abständen mit einer Verschlussklammer aus Metall verschlossen.
Bei der Schlauchverpackung handelt es sich um ein Endlosmaterial, wobei die Verschlussklammern
derart angeordnet werden, dass abwechselnd zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verschlussklammern
eine mit Gut befüllte Schlauchverpackung und ein unbefüllter Schlauchabschnitt ausgebildet
sind. Um eine einzelne mit Gut befüllte Schlauchverpackung herzustellen, kann nach
dem Verschließen mit Verschlussklammern die Schlauchverpackung in den unbefüllten
Abschnitt durch Schneiden zertrennt werden.
[0003] Aus WO 02/087974 ist eine Verschließvorrichtung zum Verschließen von Schlauchverpackungen
mit einer Verschlussklammer bekannt. Die Verschließeinrichtung weist drei Verschließelemente
auf, die vor dem Verschließen die Schlauchverpackung umgeben. Das Verschließen der
Schlauchverpackung, das bei dem Verwenden von Verschlussklammern aus Metall durch
Verquetschen der Verschlussklammern erfolgt, wird durch ein radiales Verschieben der
Verschließelemente hervorgerufen. Hierdurch wird eine durch die Verschießelemente
gebildete Verschließöffnung verkleinert bis die beiden Enden der Verschlussklammern
aneinander stoßen. Bei dem Verwenden von Verschlussklammern aus Metall, bei der in
WO 02/087974 beschriebenen Verschließvorrichtung muss die Länge der Verschlussklammer
exakt auf die zusammen zu quetschende bzw. zu verschließende Schlauchverpackungsmenge
abgestimmt sein. Die Schlauchverpackungsmenge ist beispielsweise von der Dicke des
verwendeten Verpackungsmaterials sowie vom Umfang der Schlauchverpackung und der hierdurch
hervorgerufenen unterschiedlichen Materialmenge abhängig. Es ist somit ein exaktes
Ablängen der Verschlussklammer erforderlich.
[0004] Aus WO 02/100732 sind Verschlussklammern bekannt, die aus Kunststoff hergestellt
sein können. Die hierin beschriebene Verschlussklammer weist zum Verbinden der beiden
Enden Rastelemente auf. Diese sind an einer Innenseite der Verschlussklammer vorgesehen.
Um insbesondere bei den mit Lebensmittel befüllten Schlauchverpackungen ein dichtes
Verschließen zu gewährleisten, müssen die Verschlussklammern große, von der zusammengequetschten
Schlauchverpackung ausgehende Kräfte aufnehmen können. Bei den in WO 02/100732 beschriebenen
Verschlussklammern aus Kunststoff kann es bei hohen Kräften zu einem Öffnen bzw. Auseinanderrutschen
der Verschlussklammerenden kommen. Ferner kann es beim Verschließen der Verschlussklammern
dazu kommen, dass die Rastelemente nicht sicher ineinander einrasten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verschließvorrichtung sowie ein Verfahren zu schaffen,
mit der bzw. bei dem die Verschlussklammer mit großer Sicherheit verschlossen werden
kann.
[0006] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1
bzw. 12.
[0007] Die erfindungsgemäße Schließvorrichtung weist mindestens drei relativ zueinander
bewegbare Verschließelemente auf. Die Verschließelemente wirken auf eine Verschlussklammer,
die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist, zum Verschließen der Schlauchverpackung
ein. Hierbei wird durch das Bewegen der Verschließelemente die Verschlussklammer um
die Schlauchverpackung herum geführt und die beiden Enden der Verschlussklammer miteinander
verbunden. Erfindungsgemäß ist zum sicheren Verbinden der beiden Enden der Verschlussklammer
ein Positionierelement vorgesehen. Mit Hilfe des Positionierelements wird ein erstes
Ende der Verschlussklammer in einer Verbindungslage positioniert bzw. gehalten. Insbesondere
durch ein weiteres Verschieben der Verschließelemente wird das zweite Ende mit dem
in Position gehaltenen ersten Ende in Eingriff gebracht. Vorzugsweise weisen die Verschlussklammern
an den Enden, insbesondere über einen längeren Bereich, Rastelemente auf.
[0008] Besonders bevorzugt ist es, mit der Verschließeinrichtung Verschlussklammern zu verwenden,
die an einem Ende eine Öffnung aufweisen, durch die das andere Ende hindurchgesteckt
wird. Bei derartigen Klammern ist beispielsweise ein Öffnen der Rastverbindung auf
Grund von Kräften, die durch die zusammengequetschte Schlauchverpackung hervorgerufen
werden, vermieden. Besonders bevorzugte Klammern sind in der deutschen Patentanmeldung
desselben Anmelders mit gleichem Zeitrang beschrieben und als bevorzugte Ausführungsform
in den Figuren dargestellt.
[0009] Vorzugsweise weist das Positionierelement einen Anschlag auf, gegen den das erste
Ende der Verschlussklammer beim Erreichen der Verbindungslage gleitet. Vorzugsweise
gleitet das erste Ende der Verschlussklammer beim Bewegen der Verschließelemente in
radialer Richtung an der Innenseite der Verschließelemente entlang, bis es zu dem
Anschlag des Positionierelementes gelangt und dort in der Verbindungslage gehalten
wird. Das Vorsehen des Anschlags hat den Vorteil, dass kein zu Betätigendes bzw. zu
Bewegendes Positionierelement erforderlich ist, das zusätzlichen mechanischen Aufwand
mit sich bringt.
[0010] Vorzugsweise weist die Verschließvorrichtung ferner ein Führungselement auf, durch
das zum Verbinden der beiden Enden der Verschlussklammer das zweite Ende in Richtung
des ersten Endes geführt wird. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Führungselement
um eine insbesondere rampenartige Führungsfläche, die das zweite Ende in Richtung
der durch die Verschließelemente gebildeten Verschlussöffnung, d.h. nach innen, geführt
wird. Insbesondere bei Verschlussklammern mit einem kopfartigen ersten Ende mit Öffnung
ist somit sichergestellt, dass das zweite Ende durch die Öffnung hindurch geführt
wird. Die Führungsfläche weist vorzugsweise zu einem benachbarten Verbindungselement
einen Winkel von 90 - 170°, insbesondere 135 - 170° und besonders bevorzugt 150 -
170° in Gleitrichtung auf. Die Führungsfläche weist somit in Gleitrichtung des zweiten
Endes der Verschlussklammer einen stumpfen Winkel mit dem benachbarten, im Bereich
des Führungselements vorgesehenen Verschließelement auf.
[0011] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird ein Verschlussklammerband zugeführt,
wobei die einzelnen Verschlussklammern mit einem ersten Schneidelement von dem Bandmaterial
abgetrennt werden.
[0012] Insbesondere beim Verwenden von Verschlussklammern mit einem kopfförmigen Ende mit
Öffnungen, durch das das zweite Ende hindurchgeführt wird, ist erfindungsgemäß vorzugsweise
ein zweites Schneidelement vorgesehen, das zum Abtrennen eines Überstandes zur Verschlussklammer
dient. Dieser Überstand entsteht beim Hindurchschieben des zweiten Endes durch die
Öffnung und dem anschließenden weiteren Hindurchschieben durch die Öffnung um ein
sicheres dichtes Verschließen der Schlauchverpackung zu gewährleisten. Zur Aufnahme
des Überstandes während des Verschließvorgangs kann ein Aufnahmekanal vorgesehen sein,
die insbesondere in einem der Verschließelemente angeordnet ist. In diesem Aufnahmekanal
kann der Überstand beim Verschließen hineingleiten bzw. hineingeschoben werden.
[0013] Vorzugsweise ist zumindest an einem Verschließelement ein Führungskanal, insbesondere
eine Führungsnut, vorgesehen. Der Führungskanal ist an einer Innenseite, d.h. an einer
in Richtung der Verschließöffnung bzw. in Richtung der anderen Verschließelemente
weisenden Innenseite des Verschließelements vorgesehen. Durch den Führungskanal ist
eine seitliche Führung der Verschlussklammer während des Bewegens der Verschließelemente
gewährleistet. Besonders bevorzugt ist es, dass sämtliche Verschließelemente einen
derartigen Führungskanal aufweisen.
[0014] Gemäß des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Verschließen einer Schlauchverpackung
wird in einem ersten Schritt die mit Gut gefüllte Schlauchverpackung in eine von mindestens
drei Verschließelementen einer Verschließvorrichtung gebildeten Verschließöffnung
eingeführt. Vorzugsweise wird als Verschließvorrichtung die vorstehend beschriebene
Verschließvorrichtung verwendet. Im nächsten Schritt erfolgt das Zuführen einer Verschlussklammer
in die Verschließöffnung und anschließend ein Verschieben der Verschließelemente in
radialer Richtung. Hierbei verkleinert sich die Verschließöffnung. Die Zuführöffnung
der Verschlussklammer muss vor dem Verschieben der Verschließelemente nicht abgeschlossen
sein. Vielmehr können sich diese Schritte zeitlich überlagern. Durch das Verschieben
der Verschließelemente in radialer Richtung erfolgt ein Herumführen der Verschlussklammer
um die Schlauchverpackung. Das Verschieben der Verschließelemente, das vorzugsweise
kontinuierlich erfolgt, erfolgt zunächst bis zum Erreichen einer Verbindungslage,
in der das erste Ende der Verschlussklammer gehalten bzw. positioniert wird. Durch
ein weiteres Verschieben der Verschließelemente in radialer Richtung werden die beiden
Enden der Verschlussklammer miteinander verbunden. Es ist hierbei nicht erforderlich,
dass das Verschieben der Verschließelemente beim Erreichen der Verbindungslage unterbrochen
wird. Vielmehr kann ein kontinuierliches Verschieben der Verschließelemente erfolgen.
Beim Verbinden der Enden der Verschlussklammer werden Rastelemente in Eingriff gebracht,
so dass die Enden der Verschlussklammer formschlüssig miteinander verbunden sind.
Bevorzugt ist es, zur Durchführung des Verfahrens eine Verschlussklammer zu verwenden,
die an ihrem ersten Ende bzw. an ihrem kopfförmig ausgebildeten Ende eine Öffnung
aufweist, durch die das zweite Ende hindurchgeführt wird. Insbesondere ist innerhalb
der Öffnung mindestens ein Rastelement vorgesehen, das mit den am zweiten Ende der
Verschlussklammer vorgesehenen Rastelemente zusammenwirkt.
[0015] Vorzugsweise werden die Verschließelemente nach dem Verbinden der beiden Enden der
Verschlussklammer weiter in radialer Richtung verschoben, wobei die Enden der Verschlussklammer
gegeneinander verschoben werden. Hierdurch erfolgt ein weiteres Verkleinern der Verschließöffnung
und ein dichtes Verschließen der Schlauchverpackung. Hierbei ist wiederum das Verwenden
einer Verschlussklammer mit einer am ersten Ende vorgesehenen Öffnung, durch die das
zweite Ende hindurchgeführt ist, vorteilhaft, da die Länge der Verschlussklammer unabhängig
vom endgültigen Umfang der Schlauchverpackung an der Verschlussklammer ist. Die Verschlussklammer
muss somit nicht exakt abgelängt werden. Vielmehr können dieselben Verschlussklammern
für unterschiedliche Schlauchverpackungen mit unterschiedlicher zusammen zu quetschender
Materialmenge verschlossen werden.
[0016] Der hierbei ggf. entstehende Überstand kann an einer Außenseite der Verschlussklammer
entlang geführt werden. Vorzugsweise wird der Überstand jedoch aus der Verschließöffnung
herausgeführt, um den Verschließvorgang nicht zu beeinträchtigen. Der herausgeführte
Überstand kann sodann abgeschnitten werden.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht der Verschließvorrichtung in geöffnetem Zustand,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht der Verschließvorrichtung in teilweise geschlossenem
Zustand,
- Fig. 3
- einen schematischen vergrößerten Ausschnitt der Verschließvorrichtung, bei der sich
die Verschlussklammer in der Verbindungslage befindet,
- Fig. 4
- einen schematischen vergrößerten Ausschnitt der Verschließvorrichtung in geschlossenem
Zustand,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 1,
- Fig. 6
- eine schematische perspektivische Ansicht einer Verschlussklammer,
- Fig. 7
- eine schematische Draufsicht der Verschlussklammer und
- Fig. 8
- eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht der Verschließvorrichtung.
[0019] Die erfindungsgemäße Verschließeinrichtung weist im dargestellten Ausführungsbeispiel
sechs im Wesentlichen dreieckige Verschließelemente 10 auf. Die Verschließelemente
10 sind sternförmig bzw. auf einem Kreis angeordnet, so dass innerhalb der Verschließelemente
10 eine im Wesentlichen sechseckige Verschließöffnung 12 ausgebildet ist. Die Verschließelemente
10 sind in einer Halterung 11, die beispielsweise eine Art Kulissenführung aufweist,
gehalten. Durch Verschieben der Verschließelemente in Richtung der Pfeile 14 wird
die Verschließöffnung 12 verkleinert.
[0020] Das Bewegen der Verschließelemente 10 kann beispielsweise wie in WO 02/087974 beschrieben
erfolgen.
[0021] Über einen Zuführkanal wird ein mehrere Verschlussklammern 16 aufweisendes Verschlussklammerband
18 in die Verschließöffnung 12 eingeführt.
[0022] Durch Verschieben der einzelnen Verschließelemente 10 in Richtung der Pfeile 14 und
das damit verbundene Verringern des Querschnitts der Verschließöffnung 12 führt dazu,
dass die Verschlussklammer 16, die an Innenseiten 20 der Verschließelemente 10 anliegt,
gebogen wird (Fig. 2). Durch dieses Biegen erfolgt ein Herumführen der Verschlussklammer
16 um eine Schlauchverpackung, die innerhalb der Verschließöffnung 12 angeordnet ist.
Die Schlauchverpackung ist aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Fign. 1-4 nicht
dargestellt.
[0023] Bei einem weiteren Verschieben der Verschließelemente, d.h. einem weiteren Verkleinern
der Verschließöffnung 12 wird die Verschlussklammer 16 weiter gebogen, bis sie in
die Verbindungslage (Fig. 3) gelangt. Hierbei wird das Verschlussklammerband 18 ggf.
nachgeschoben. In der Verbindungslage gelangt ein erstes Ende 22 bzw. ein Kopf der
Verschlussklammer 16 an ein Positionierelement 24. Das Positionierelement 24, bei
dem es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um einen Anschlag handelt, ist im
dargestellten Ausführungsbeispiel an einem ersten Schneideelement 26 angeordnet. Das
Schneideelement 26 ist in einem Schlitz 28, der in einem Verschließelement 10 angeordnet
ist, vorgesehen bzw. gehalten. Das erste Schneideelement 26 gleitet somit an der Innenkante
20 des benachbarten Verschließelementes 10. In der Verbindungslage wird das erste
Ende 22 der Verschlussklammer 16 durch das Positionierelement bzw. den Anschlag 24
in der dargestellten Verbindungslage (Fig. 3) gehalten. Durch den Anschlag 24 ist
ein Verrutschen des ersten Endes 22 bzw. ein weiteres Gleiten an den Innenseiten 20
der Verschließelemente 10, d.h. in Fig. 3 nach links, verhindert. Das Positionierelement
kann auch unabhängig von dem ersten Schneideelement 26 vorgesehen und beispielsweise
fest mit einem Verschließelement 10 verbunden sein.
[0024] Ferner ist erfindungsgemäß ein Führungselement 30 vorgesehen. Das Führungselement
30 dient dazu, ein zweites Ende 32 der Verschlussklammer 16 von einer Innenfläche
20 (Fig. 3) eines Verschließelementes 10 weg in Richtung des Kopfendes 22 der Verschlussklammer
16 zu führen. Hierdurch wird das zweite Ende 32 in Richtung einer Öffnung 34 der Verschlussklammer
geführt. Das Führungselement 30, das im dargestellten Ausführungsbeispiel einstückig
mit dem ersten Schneideelement 26 ist, weist eine schräge Führungsfläche auf, die
mit einer Innenfläche 20 des benachbarten Verschließelements 10 einen Winkel α (Fig.
1) einschließt. Der Winkel α ist vorzugsweise zwischen 135° und 170°. Die Führungsfläche
kann eben sein oder eine Führungsnut, um eine seitliche Führung des zweiten Endes
32 der Verschlussklammer 16 zu gewährleisten.
[0025] Das erste Schneideelement 26 weist eine Schneidkante 36 auf. Die Schneidkante 36
dient, wie insbesondere anhand Fig. 2 ersichtlich, zum Abschneiden einer Verschlussklammer
16 von dem Verschlussklammerband 18.
[0026] Bei einem nach Erreichen der Verbindungslage weiteren Verschieben der Verschließelemente,
d.h. einem weiteren Verringern der Größe der Verschließöffnung 12, wird das zweite
Ende 32 der Verschlussklammer 16 weiter durch die Öffnung 34 hindurch geschoben (Fig.
4). Hierbei gelangt der entstehende Überstand 38 bzw. das zweite Ende 32 in einen
Aufnahmekanal 40. Der Aufnahmekanal 40 ist in einem der Verschließelemente 10 angeordnet.
Mit Hilfe eines zweiten Schneidelements 42 kann nach vollständigem Verschließen der
Schlauchverpackung der Überstand 38 abgeschnitten werden. Der Überstand 38 fällt sodann
aus der Verschließvorrichtung. Vorzugsweise ist eine Absaugvorrichtung in dem Absaugkanal
40 vorgesehen, um sicherzustellen, d ass der abgeschnittene Überstand sicher aus der
Verschließeinrichtung entfernt wird. Das zweite Schneidelement 42 ist vorzugsweise
in Richtung eines Pfeils 44 von einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung verschiebbar
und in einem innerhalb eines Verschließelements 10 angeordneten Ausnehmung 46 angeordnet.
Die Verschließelemente 10 weisen an ihrer Innenfläche 20 (Fig. 5) einen Führungskanal
48 auf. Der Führungskanal 48 verläuft in Gleitrichtung der Verschlussklammer 16, wobei
im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Doppelverschlussklammer 50 (Fig. 6) vorgesehen
ist. Der Führungskanal 48 weist zur seitlichen Führung der Verschlussklammern 16 Ansätze
bzw. Seitenwände 52 auf.
[0027] Vorzugsweise wird zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die erfindungsgemäße
Verschließvorrichtung eingesetzt, wobei vorzugsweise Doppelverschließelemente 50 vorgesehen
werden, die ebenfalls zu einem Band miteinander verbunden sind. Ein einzelnes Doppelverschließelement
50 (Fig. 6) besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Verschlussklammern 16.
Die beiden Verschlussklammern 16 weisen an ihrem ersten bzw. kopfförmigen Ende 22
eine Öffnung 34 auf. Durch die Öffnung 34 wird das zweite Ende 32 geführt. Um die
beiden Enden in Eingriff zu bringen, weist die Öffnung 34 Rastelemente 54 auf, die
mit an einer Außenseite der Verschlussklammer 16 angeordneten Rastelementen 56 zusammenwirken.
[0028] Zwei parallel nebeneinander angeordnete Verschlussklammern 16 sind zur seitlichen
Führung mit einem Steg 60 verbunden, wobei der Steg 60 im Bereich der ersten Enden
22 angeordnet ist.
[0029] Zum Herstellen einzelner Schlauchverpackungen 62 (Fig. 8) werden diese als Endlosschlauch
64 in einer Befüllvorrichtung 66 mit einem Gut, insbesondere Lebensmittel, gefüllt.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verschließvorrichtung werden die Schlauchverpackungen
in einem nicht mit Gut befüllten Bereich 68 mit einer Doppelverschlussklammer 50 verschlossen.
Zum Herstellen einzelner Schlauchverpackungen 62 wird die Schlauchhülle 62 zusammen
mit dem Steg 60 zwischen zwei Verschlussklammern 16 getrennt. Hierzu ist ein Messer
70 vorgesehen. Das Messer 70 kann innerhalb der Verschließvorrichtung vorgesehen sein
oder der Verschließvorrichtung nachgeordnet sein.
[0030] Zwischen der Befüllvorrichtung 66 und der Verschließeinrichtung kann eine Vorrichtung
vorgesehen sein, die einen unbefüllten Bereich 68 durch Wegdrücken des Füllguts erzeugt.
1. Verschließvorrichtung für mit einem Gut, insbesondere mit einem Lebensmittel, gefüllte
Schlauchverpackungen, mit
mindestens drei relativ zueinander bewegbaren Verschließelementen (10), die zum Verschließen
der Schlauchverpackung (62) auf eine um die Schlauchverpackung (62) herum zu führende
Verschlussklammer (16) einwirken,
gekennzeichnet durch
ein Positionierelement (24) zum Positionieren eines ersten Endes (22) der Verschlussklammer
(16) in einer Verbindungslage in der das erste Ende (22) mit dem zweiten Ende (32)
der Verschlussklammer (16) in Eingriff gelangt.
2. Verschließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement einen Anschlag (24) aufweist, gegen den das erste Ende (22)
beim Erreichen der Verbindungslage gleitet.
3. Verschließvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Führungselement (30) zum Führen des zweiten Endes (32) in Richtung des ersten
Endes (22) der Verschlussklammer (16).
4. Verschließvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (30) eine Führungsfläche aufweist, die zu einem benachbarten
Verschließelement (10) einen Winkel von 95° - 170°, insbesondere 135° - 170° in Gleitrichtung
der Verschlussklammer 16 aufweist.
5. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (24) und das Führungselement (30) einstückig ausgebildet ist.
6. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, gekennzeichnet durch ein erstes Schneidelement (26) zum Zertrennen von als Bandmaterial (18) ausgebildeten
Verschlussklammern (16).
7. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schneidelement (26) und/ oder das Führungselement (30) und/ oder das Positionierelement
(24) gemeinsam einstückig ausgebildet sind.
8. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Schneidelement (42) zum Abtrennen eines Überstandes (38) der Verschlussklammer
(16) nach erfolgtem Verschließen vorgesehen ist.
9. Verschließvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schneidelement (42) in einer Ausnehmung (46) eines Verschließelements
(10) angeordnet ist.
10. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9, gekennzeichnet durch einen Aufnahmekanal (40), der vorzugsweise in einem Verschließelement (10) angeordnet
ist, zur Aufnahme eines Überstandes (38) der Verschlussklammer (16) nach erfolgtem
Verschließen.
11. Verschließvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise alle Verschließelemente (10) an einer Innenfläche (20) einen Führungskanal
(48) zur Aufnahme der Verschlussklammer (16) aufweisen.
12. Verfahren zum Verschließen von mit einem Gut, insbesondere mit einem Lebensmittel,
gefüllten Schlauchverpackungen (62) mit den Schritten:
- Einführen der mit Gut gefüllten Schlauchverpackung (62) in eine von mindestens drei
Verschließelementen (10) einer Verschließvorrichtung gebildeten Verschließöffnung
(12),
- Zuführen einer Verschlussklammer (16) in die Verschließöffnung (12),
- Verschieben der Verschließelemente (10) in radialer Richtung, so dass die Verschlussklammer
(16) um die Schlauchverpackung herumgeführt wird,
- Halten eines ersten Endes (22) der Verschlussklammer (16) in einer Verbindungslage
und
- Verbinden der beiden Enden (22, 32) der Verschlussklammer durch weiteres Verschieben
der Verschließelemente (10), wobei das Verbinden dadurch erfolgt, dass die an der Verschlussklammer (16) vorgesehenen Rastelemente (54,56)
in Eingriff gebracht werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei nach dem Verbinden die Verschließelemente (10) weiter
radial verschoben werden, so dass sich die Verschließöffnung (12) weiter verkleinert,
wobei die Enden der Verschlussklammer (16) gegeneinander verschoben werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei beim weiteren Verschieben der Verschließelemente
(10) ein Überstand (38) aus der Verschließöffnung (12) herausgeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei der Überstand (38) nach vollständigem Verschließen
abgeschnitten wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 - 15, wobei zum Verbinden ein zweites Ende (32)
der Verschlussklammer (16) durch eine am ersten Ende (22) der Verschlussklammer (16)
vorgesehene Öffnung (34) hindurch geschoben wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 - 16, wobei die Verschlussklammer (16) als Verschlussklammerband
(18) zugeführt wird und die einzelnen Verschlussklammern (16) abgeschnitten werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Verschlussklammer (16) nach dem Zuführen zu
der Verschließöffnung (12) abgeschnitten wird.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 - 18, wobei gleichzeitig zwei Verschlussklammern
(16) parallel zueinander zugeführt werden.
20. Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Schlauchverpackungen (62) zwischen zwei Verschlussklammern
(16) zertrennt werden.
1. A closing device for tubular packagings filled with a product, in particular with
a foodstuff, comprising
at least three closing elements (10) movable relative to each other which act upon
a closing clip (16) guided around the tubular packaging (62) for the purpose of closing
said tubular packaging,
characterized in that
a positioning element (24) for positioning a first end (22) of the closing clip (16)
in a connecting position in which the first end (22) comes into engagement with the
second end (32) of the closing clip (16).
2. The closing device according to claim 1, characterized in that the positioning element comprises a stopper (24) against which the first end (22)
slides when the connecting position has been reached.
3. The closing device according to claim 1 or 2, characterized by a guiding element (30) for guiding the second end (32) towards the first end (22)
of the closing clip (16).
4. The closing device according to claim 3, characterized in that the guiding element (30) comprises a guiding surface arranged at an angle of 95°-170°,
in particular 135°-170°, relative to an adjacent closing element (10) in the sliding
direction of the closing clip (16).
5. The closing device according to one of claims 1-4, characterized in that the positioning element (24) and the guiding element (30) are configured in one piece.
6. The closing device according to one of claims 1-5, characterized by a first cutting element (26) for separating closing clips (16) configured as strip
material (18).
7. The closing device according to one of claims 1-6, characterized in that the first cutting element (26) and/or the guiding element (30) and/or the positioning
element (24) are configured in one piece.
8. The closing device according to one of claims 1-7, characterized in that a second cutting element (42) is provided for separating a projection (38) of the
closing clip (16) after completion of the closing process.
9. The closing device according to claim 8, characterized in that the second cutting element (42) is arranged in a recess (46) of a closing element
(10).
10. The closing device according to one of claims 1-9, characterized by a receiving channel (40) preferably arranged in a closing element (10) and adapted
for receiving a projection (38) of the closing clip (16) after completion of the closing
process.
11. The closing device according to one of claims 1-10, characterized in that preferably all closing elements (10) have an inner surface (20) provided with a guiding
channel (48) for receiving the closing clip (16).
12. A method of closing tubular packagings (62) filled with a product, in particular with
a foodstuff, the method comprising the following steps:
- introducing the product-filled tubular packaging (62) into a closing orifice (12)
formed by at least three closing elements (10) of a closing device,
- feeding a closing clip (16) into the closing orifice (12),
- displacing the closing elements (10) in radial direction such that the closing clip
(16) is guided around the tubular packaging,
- holding a first end (22) of the closing clip (16) in a connecting position, and
- connecting the two ends (22,32) of the closing clip by further displacing the closing
elements (10), wherein the connection is established in that snap-in elements (54,56)
provided at the closing clip (16) engage with each other.
13. The method according to claim 12, wherein, following the connecting process, the closing
elements (10) are further radially displaced such that the closing orifice (12) continues
to be reduced, wherein the ends of the closing clip (16) are moved relative to each
other.
14. The method according to claim 13, wherein further displacement of the closing elements
(10) causes a projection (38) to be moved out of the closing orifice (12).
15. The method according to claim 14, wherein the projection (38) is cut off after completion
of the closing process.
16. The method according to one of claims 12-15, wherein, for connecting purposes, a second
end (32) of the closing clip (16) is pushed through an opening (34) provided at the
first end (22) of the closing clip (16).
17. The method according to one of claims 12-16, wherein the closing clip (16) is fed
in the form of a closing clip strip (18), and the individual closing clips (16) are
cut off.
18. The method according to claim 17, wherein the closing clip (16) is cut off after having
been fed to the closing orifice (12).
19. The method according to one of claims 12-18, wherein two closing clips (16) at a time
are fed in parallel to each other.
20. The method according to claim 19, wherein the tubular packagings (62) are separated
at a location between two closing clips (16).
1. Dispositif de fermeture pour emballages tubulaires remplis d'un produit, en particulier
d'un produit alimentaire, comportant
au moins trois éléments de fermeture (10) pouvant être déplacés les uns par rapport
aux autres, qui agissent pour fermer l'emballage tubulaire (62) sur une pince de fermeture
(16) à amener autour de l'emballage tubulaire (62),
caractérisé par un élément de positionnement (24) destiné à positionner une première extrémité (22)
de la pince de fermeture (16) dans une position d'assemblage dans laquelle la première
extrémité (22) parvient en prise avec la seconde extrémité (32) de la pince de fermeture
(16).
2. Dispositif de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de positionnement présente une butée (24) contre laquelle la première extrémité
(22) glisse lorsqu'elle atteint la position d'assemblage.
3. Dispositif de fermeture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par un élément de guidage (30) destiné à guider la seconde extrémité (32) dans la direction
de la première extrémité (22) de la pince de fermeture (16).
4. Dispositif de fermeture selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément de guidage (30) présente une surface de guidage qui présente avec un élément
de fermeture voisin (10) un angle compris entre 95° et 170°, en particulier entre
135° et 170° dans la direction de glissement de la pince de fermeture (16).
5. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que l'élément de positionnement (24) et l'élément de guidage (30) sont réalisées en une
seule pièce.
6. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé par un premier élément de coupe (26) destiné à découper les pinces de fermeture (16)
réalisées en tant que matériau en bande (18).
7. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le premier élément de coupe (26) et/ou l'élément de guidage (30) et/ou l'élément
de positionnement (24) sont réalisés conjointement en une pièce.
8. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'un second élément de coupe (42) est prévu pour séparer une saillie (38) de la pince
de fermeture (16) une fois la fermeture réussie.
9. Dispositif de fermeture selon la revendication 8, caractérisé en ce que le second élément de coupe (42) est disposé dans un creux (46) d'un élément de fermeture
(10).
10. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé par un canal de réception (40), qui est de préférence disposé dans un élément de fermeture
(10), destiné à recevoir une saillie (38) de la pince de fermeture (16) une fois la
fermeture réussie.
11. Dispositif de fermeture selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que de préférence tous les éléments de fermeture (10) présentent au niveau d'une surface
interne (20) un canal de guidage (48) destiné à recevoir la pince de fermeture (16).
12. Procédé de fermeture d'emballages tubulaires (62) remplis d'un produit, en particulier
d'un produit alimentaire, comprenant les étapes suivantes :
- introduction de l'emballage tubulaire (62) rempli du produit dans un orifice de
fermeture (12) formé d'au moins trois éléments de fermeture (10) d'un dispositif de
fermeture,
- amenée d'une pince de fermeture (16) dans l'orifice de fermeture (12),
- déplacement des éléments de fermeture (10) dans une direction radiale, de façon
à ce que la pince de fermeture (16) soit guidée autour de l'emballage tubulaire,
- maintien d'une première extrémité (22) de la pince de fermeture (16) dans une position
d'assemblage, et
- assemblage des deux extrémités (22, 32) de la pince de fermeture par un nouveau
déplacement des éléments de fermeture (10), l'assemblage étant réalisé tel que les
éléments d'encliquetage (54, 56) prévus au niveau de la pince de fermeture (16) sont
amenés en prise.
13. Procédé selon la revendication 12, dans lequel, après l'assemblage, les éléments de
fermeture (10) sont encore déplacés dans la direction radiale, de façon telle que
l'orifice de fermeture (12) se rétrécit encore, les extrémités de la pince de fermeture
(16) étant déplacés à l'opposé l'une de l'autre.
14. Procédé selon la revendication 13, dans lequel, en déplaçant encore les éléments de
fermeture (10), une saillie (38) est guidée hors de l'orifice de fermeture (12).
15. Procédé selon la revendication 14, dans lequel la saillie (38) est coupée une fois
la fermeture réalisée.
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, dans lequel, pour l'assemblage, une
seconde extrémité (32) de la pince de fermeture (16) est déplacée à travers une ouverture
(34) prévue au niveau de la première extrémité (22) de la pince de fermeture (16).
17. Procédé selon l'une des revendications 12 à 16, dans lequel la pince de fermeture
(16) est amenée en tant que bande de pinces de fermeture (18) et les différentes pinces
de fermeture (16) sont coupées.
18. Procédé selon la revendication 17, dans lequel la pince de fermeture (16) est coupée
après l'amenée vers l'orifice de fermeture (12).
19. Procédé selon l'une des revendications 12 à 18, dans lequel on amène simultanément
deux pinces de fermeture (16) parallèlement l'une à l'autre.
20. Procédé selon la revendication 19, dans lequel les emballages tubulaires (62) sont
séparés entre deux pinces de fermeture (16).