[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzug bestehend aus einer in einem Aufzugsschacht verfahrbaren
Aufzugskabine und einem Gegengewicht, wobei Aufzugskabine und Gegengewicht mittels
eines über Umlenkrollen geführten Tragmittels verbunden sind und wobei ein Antrieb
die Aufzugskabine und das Gegengewicht antreibt.
[0002] Aus der Patentschrift
US 6 138 799 ist eine Aufzugsanlage bekannt geworden, bei der eine Aufzugskabine und ein Gegengewicht
in einem Aufzugsschacht entlang von Führungsschienen verfahrbar ist. Aufzugskabine
und Gegengewicht sind mittels Seilen verbunden, wobei eine 2:1 Seilführung mit Unterschlingung
der Aufzugskabine vorgesehen ist. Die Seilenden sind je am oberen Ende des Aufzugsschachtes
angeordnet. Ein mechanischer Linearantrieb ist auf dem Gegengewicht angeordnet. Als
Treibmittel ist ein stehender Zahnriemen vorgesehen, der zwischen Schachtgrube und
Schachtkopf gespannt ist. Der Zahnriemen umschlingt ein Zahnrad des mechanischen Linearantriebes,
wobei der Antrieb dem stehenden Riemen entlang klettert.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass mit getrennten Tragmitteln
und Treibmitteln hohe Herstellungskosten entstehen. Zudem funktioniert der Aufzug
nur bei korrekt gespanntem Zahnriemen zuverlässig. ' Ausserdem muss das Problem der
Energiezuführung zum Gegengewicht mit Schleppkabeln gelöst werden.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, die Nachteile, der bekannten Einrichtung zu vermeiden und einen
konkurrenzfähigen Aufzug mit mechanischem Linearantrieb und vorzugsweise riemenförmigem
Treibmittel zu schaffen. Dabei braucht die Laufrichtung des Treibmittels durch den
Linearantrieb selbst nicht geändert zu werden. Nur wenn es aufgrund der Platzverhältnisse
im Schacht zweckmässig erscheint, wird eine entsprechende Umlenkung im Linearantrieb
selbst vorgesehen.
[0005] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0006] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass der Linearantrieb entlang des Treibmittels platzsparend anbringbar ist. Der Schachtkopf
eignet sich besonders für unterschiedliche Anordnungsvarianten und Treib- bzw. Trägmittelführungsvarianten.
Der Linearantrieb kann je nach Leistung und mechanischen Abmessungen im Schachtköpf
am bestgeeigneten Ort, beispielsweise in einer Ecke eingebaut werden ohne den Sicherheitsraum
zu verkleinern. Ausserdem arbeitet der Linearantrieb mit grossen Umschlingungswinkeln
und ohne Querkräfte.
[0007] Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
Fig. 1
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb,
Fig. 2
einen Aufzug mit einem oben angeordneten, mechanischen Linearantrieb,
Fig. 3
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb mit
Getriebe,
Fig. 4
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb,
Fig. 5
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb und
einer Umlenkrolle mit Bremse,
Fig. 6
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb mit
Treibriemen,
Fig. 7
einen Aufzug mit einem oben seitlich angeordneten, mechanischen Linearantrieb mit
einem Treibriemen über eine Umlenkrolle und
Fig. 8
einen Rucksackaufzug mit einem mechanischen Linearantrieb.
[0009] In Fig. 1 ist ein mit 1 bezeichneter Aufzug dargestellt, bestehend aus einer in einem
Aufzugsschacht 2 verfahrbaren Aufzugskabine 3 und einem Gegengewicht 4. Der Aufzug
bietet im Schachtkopf Freiraum für Überfahrten. Die Aufzugskabine 3 wird mittels einer
ersten Führungsschiene 5 und mittels einer zweiten Führungsschiene 6 geführt. Das
Gegengewicht 4 wird mittels einer dritten Führungsschiene 7 und mittels einer vierten,
nicht dargestellten Führüngsschiene gerührt. Die Führungsschienen sind in einer Schachtgrube
8 abgestützt, wobei die vertikalen Kräfte in die Schachtgrube 8 geleitet werden. Die
Führungsschienen 5,6,7 sind mit nicht dargestellten Bügeln mit der Schachtwand verbunden.
In der Schachtgrube 8 sind Puffer 9 angeordnet, auf denen Pufferplatten 10 der Aufzugskabine
3 bzw. das Gegengewicht 4 aufsetzen können.
[0010] Als Trag- und Treibmittel ist mindestens ein Riemen 11, beispielsweise ein Zahnriemen,
mit einer 2:1 Riemenführung vorgesehen. Wenn ein an der zweiten Führungsschiene 6,
beispielsweise im Schachtkopf 2.1 seitlich angeordneter mechanischer Linearantrieb
12 den Riemen 11 des vertikalen Riemenstrangs 11.1 umschlingend mittels eines Antriebsrades
13 um eine Einheit vortreibt, bewegt sich die Aufzugskabine 3 bzw. das Gegengewicht
4 um eine halbe Einheit. Das eine Ende des Riemens 11 ist an einem ersten Riemenfixpunkt
14 und das zweite Ende des Riemens 11 ist an einem zweiten Riemenfixpunkt 15 angeordnet.
Der Riemen 11 ist über eine erste Umlenkrolle 16 über eine Profilrolle 17, über eine
zweite Umlenkrollen 18, über eine dritte Umlenkrolle 19, über das Antriebsrad 13 und
über eine vierte Umlenkrolle 20 geführt. Die erste Umlenkrolle 16, die zweite Umlenkrolle
18 und die Profilrolle 17 sind im Boden 21 der Aufzugskabine 3 integriert, wobei der
Riemen in einem Bodenkanal 21.1 verläuft. Die Profilrolle 17 weist eine der Verzahnung
des Riemens 11 entsprechende Verzahnung auf. Die erste Umlenkrolle 16 und die zweite
Umlenkrolle 18 führen den Riemen 11 auf der nicht verzahnten Seite mittels stirnseitig
angeordneten Flanschen. Die an der zweiten Führungsschiene 6 angeordnete dritte Umlenkrolle
19 steht mit ihrer Verzahnung im Eingriff mit der verzahnten Seite des Riemens 11
und weist eine Bremse für den Normalbetrieb auf. Das Antriebsrad 13 steht mit seiner
Verzahnung im Eingriff mit der verzahnten Seite des Riemens 11. Ablenkrollen 22 des
Linearantriebes 12 bewirken den Umschlingungswinkel des Riemens 11 am Antriebsrad
13. Das Antriebsrad 13 kann auch Ablenkrolle 22 sein. Nicht dargestellt- ist bzw.
sind der Motor bzw. die Motoren für das Antriebsrad 13. Die vierte Umlenkrolle 20
ist im Gegengewicht angeordnet und im Aufbau vergleichbar mit der ersten Umlenkrolle
16 oder mit der zweiten Umlenkrolle 18.
[0011] Als Riemen 11 kann anstelle eines Zahnriemens ein Flachriemen oder ein Keilrippenriemen
vorgesehen sein. Der mit Längsrippen versehene Keilrippenriemen weist gute Führungseigenschaften
und eine erhöhte Traktionsfähigkeit auf. Solche flache Riemen enthalten Stahl- oder
Synthetiklitzen von etwa 0,5 mm bis 3 mm. Es können auch zwei parallel geführte Riemen
vorgesehen sein, wobei auch die Unlenkrollen bzw. die Ablenkrollen bzw. das Antriebsrad
doppelt vorhanden sind. Unlenkrollen bzw. Ablenkrollen bzw. das Antriebsrad können
im Durchmesser beispielsweise 50 mm gross oder grösser sein. Je Antriebsrad kann auch
ein Motor vorhanden sein. Der Motor kann beispielsweise eine Asynchronmaschine oder
eine Synchronmaschine mit oder ohne Permanentmagnete sein.
[0012] Fig. 2 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben im horizontalen Riemenstrang 11.2 angeordneten,
mechanischen Linearantrieb 12. Bei der gezeigten Riemenführung hat der Riemen eine
gleichsinnige Biegung. Der Linearantrieb 12 ist mittels seines Gehäuses 12.1 mit der
ersten Führungsschiene 5 und mit einem Querträger 23 verbunden. Die eine Ablenkrolle
22 dient gleichzeitig als Umlenkrolle, die den Riemenstrang von vertikal auf horizontal
oder umgekehrt umlenkt. Das andere Ende des Querträgers 23 wird von der zweiten Führungsschiene
6 getragen, an dem die dritte Umlenkrolle 19 mit Bremse angeordnet ist. Im weiteren
sind beide Seilfixpunkte 14,15 am anderen Ende des Querträgers 23 angeordnet. Die
Aufzugskabine 3 kann mit ihrer Oberkante 3.1 höchstens bis auf die mit unterbrochener
Linie symbolisierte Höhe H fahren.
[0013] Fig. 3 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben seitlich im vertikalen Riemenstrang 11.1
angeordneten, auf den Führungsschienen 6,7 abgestützten mechanischen Linearantrieb
12 mit Motor 24 und Getriebe 25. Die vergrösserte Distanz zur Gegenbiegung schont
den Riemen. Die eine Ablenkrolle 22 dient gleichzeitig als Umlenkrolle und ist mit
einer Bremse 26 versehen. Die Aufzugskabine 3 kann bis unter den Linearantrieb 12
fahren.
[0014] Fig. 4 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben seitlich im horizontalen Riemenstrang
11.2 angeordneten, auf den Führungsschienen 6,7 abgestützten mechanischen Linearantrieb
12, wobei eine Ablenkrolle 22 gleichzeitig als Umlenkrolle dient und mit einer Bremse
versehen ist. Das Gehäuse 27 des Linearantriebes 12 ist mit dem Querträger 23 verbunden.
Diese Variante bietet eine optimale Raumnutzung über dem Gegengewicht.
[0015] Fig. 5 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben seitlich im horizontalen Riemenstrang
11.2 angeordneten, auf den Führungsschienen 6,7 abgestützten mechanischen Linearantrieb
12, wobei eine Ablenkrolle 22 gleichzeitig als Umlenkrolle dient und mit einer Bremse
versehen ist. Das Gehäuse 27 des Linearantriebes 12 dient gleichzeitig als Querträger.
Eine fünfte Umlenkrolle 28 ist mit einer Bremse 29 versehen. Diese Variante vermeidet
auf die Schienen wirkende Querkräfte und bietet einen Riemenschutz.
[0016] Bei den Ausführungsvarianten der Fig. 1 bis 5 ändert sich die Richtung des Riemenstranges
am Ausgang des Linearantriebes 12 gegenüber der Richtung des Riemenstranges am Eingang
des Linearantriebes 12 höchstens um etwa 90°, wobei der Eingang bzw. der Ausgang des
Linearantriebes 12 bei den Ablankrollen 22 ist. Bei der Ausführungsvariante gemäss
Fig. 1 ist die Richtung des auslaufenden Riemenstranges gleich der Richtung des einlaufenden
Riemenstranges. Bei den Ausführungsvarianten gemäss Fig. 2 bis 5 ändert sich die Richtung
des Riemenstranges von der Vertikalen in die Horizontale oder umgekehrt.
[0017] Fig. 6 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben seitlich angeordneten, auf den Führungsschienen
6,7 abgestützten mechanischen Linearantrieb 12 mit Treibriemen 30, der den Riemen
11 antreibt. Funktionsgleiche Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie
bei den vorausgehenden Ausführungsbeispielen. Der Treibriemen 30 ist dem Riemen 11
unterlegt und über die fünfte Umlenkrolle 28 geführt, die im Gehäuse 27 integriert
ist. Diese Vaiante zeichnet sich durch eine grosse Umschlingung aus. Ausserdem ermöglicht
der Treibriemen kleine Biegeradien und Anordnungsfreiheit für die Traktionsscheibe.
[0018] Fig. 7 zeigt einen Aufzug 1 mit einem oben seitlich angeordneten, auf den Führungsschienen
6,7 abgestützten mechanischen Linearantrieb 12 mit einem über die fünfte Umlenkrolle
28 geführten Treibriemen 30, der den Riemen 11 antreibt. Die fünfte Umlenkrolle 28
ist über der ersten Führungsschiene 5 angeordnet. Funktionsgleiche Bauteile sind mit
denselben Bezugszeichen versehen wie bei den vorausgehenden Ausführungsbeispielen.
Diese Variante ermöglicht eine schonende Riemenführung ohne Gegenbiegung und mit grossem
Umschlingungswinkel.
[0019] Auch bei den Ausführungsvarianten der Fig. 6 und 7 ändert sich die Richtung des Riemenstranges
am Linearmotor selbst nur um 90°. Allerdings sind zur Optimierung der Seilführung
Umlenkrollen nachgeschaltet, um den Riemen- bzw. Seilablaufpunkt der Disposition der
Kabine anzupassen.
[0020] Wie weiter oben erwähnt, können Umlenkrollen bzw. Ablenkrollen bzw. das Antriebsrad
einen Durchmesser von etwa 50 mm aufweisen. Das folgende Beispiel zeigt die vorteilhaften
Abmessungen bzw. das vorteilhafte Gewicht des mechanischen Linearantriebes im Verhältnis
zum Gegengewicht und zur Aufzugskabine:
Durchmesser der Ablenkrolle: 53 mm
Durchmesser des Antriebsrades: 50 mm
Abstand der Ablenkrolle zum Antriebsrad: 60 mm Umschlingungswinkel des Riemens am
Antriebsrad: 137° Abmessungen des kompletten Linearantriebes mit zwei Motoren (Einbau
gemäss Fig. 1): 270 mm Höhe, 150 mm Breite, 750 mm Tiefe
Abmessungen des Gegengewichtes: 1600 mm Höhe, 100 mm Breite, 610 mm Tiefe
Gewicht Linearantrieb ohne Motor: 23 kg
mit zwei Motoren: 75 kg
Gewicht Gegengewicht: 1000 kg
Gewicht Aufzugskabine: 630 kg (bei 675 kg Nutzlast)
[0021] Die vorteilhaften Abmessungen bzw. das vorteilhafte Gewicht des mechanischen Linearantriebes
erlauben einen lagemässig unabhängigen Einbau auch bei ungünstigen Platzverhältnissen.
Die Eigenschaften von dünnen Riemen, die kleine Biegeradien zulassen, können somit
voll ausgenutzt werden.
[0022] Wie in Fig. 8 gezeigt kann der mechanische Linearantrieb 12 auch bei einem Aufzug
1, beispielsweise bei einem. Rucksackaufzug mit einer 1:1 Riemenführung verwendet
werden, bei der das eine Riemenende ah der Aufzugskabine 3 und das andere Riemenende
am Gegengewicht 4 angeordnet sind. Der Linearantrieb 12 ist zwischen dem Fahrweg der
Aufzugskabine 3 und der Schachtwand angeordnet, wobei die Aufzugskabine 3 am Linearantrieb
12 vorbeifahren kann. Der Linearantrieb 12 besteht im wesentlichen aus dem Antriebsrad
13, einer Ablenkrolle 22 und aus einem nicht dargestellten Antrieb. Die Funktion der
zweiten Ablenkrolle 22 wird von der Umlenkrolle 19 übernommen, wobei am Antriebsrad
13 beispielsweise ein Umschlingungswinkel des Riemens 11 von etwa 137° erreicht wird.
Die Umlenkrolle 19 kann auch mit einer Bremse ausgestattet sein. Der in Fig. 8 gezeigte
Linearantrieb 12 kann beispielsweise auch für die Aufzugsanlage gemäss Fig. 1 verwendet
werden.
1. Aufzug (1) bestehend aus einer in einem Aufzugsschacht (2) verfahrbaren Aufzugskabine
(3) und einem Gegengewicht (4), wobei Aufzugskabine (3) und Gegengewicht (4) mittels
eines über Umlenkrollen (16,18,20) geführten Tragmittels (11) verbunden sind und wobei
ein Antrieb (12) die Aufzugskabine (3) und das Gegengewicht (4) antreibt,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein im Schachtkopf (2.1) in einem Riemenstrang (11.1,11.2) angeordneter mechanischer
Linearantrieb (12) vorgesehen ist, der das als Riemen (11) ausgebildete Trag- und
Treibmittel umschlingend antreibt, wobei der Linearantrieb (12) mindestens ein Antriebsrad
(13) und Ablenkrollen (22) aufweist und die Ablenkrollen (22) die Umschlingung des
Riemens (11) am Antriebsrad (13) bewirken, wobei die Richtung des Riemenstranges am
Ausgang des Linearantriebes (12) gegenüber der Richtung des Riemenstranges am Eingang
des Linearantriebes (12) höchstens um etwa 90° ändert.
2. Aufzug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Ablenkrolle (22) als Umlenkrolle (19,28) dient, die den Riemenstrang
von vertikal auf horizontal oder umgekehrt umlenkt.
3. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mechanische Linearantrieb (12) einen dem Riemen (11) unterlegten Treibriemen
(30) aufweist, der den Riemen (11) antreibt.
4. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mechanische Linearantrieb (12) am oberen Ende mindestens einer Führungsschiene
(5,6,7) angeordnet ist.
5. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Antriebsrad (13) und die Ablenkrollen (22) einen Durchmesser von etwa 50 mm aufweisen.
6. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Trag- und/oder Treibmittel (11) Litzen mit einem Durchmesser von etwa 0,5 bis
3 mm aufweist.
1. Lift (1) consisting of a lift cage (3) movable in a lift shaft (2) and a counterweight
(4), wherein lift cage (3) and counterweight (4) are connected by way of supporting
means (11) guided over redirecting rollers (16, 18, 20) and wherein a drive (12) drives
the lift cage (3) and the counterweight (4), characterised in that a mechanical linear drive (12), which is arranged in the shaft head (2.1) in a belt
run (11.1, 11.2), is provided and drives the supporting and driving means, which are
constructed as a belt (11), in looped-around manner, wherein the linear drive (12)
comprises at least one drive wheel (13) and deflecting rollers (22) and the deflecting
rollers (22) produce the looping around of the belt (11) at the drive wheel (13),
wherein the direction of the belt run at the outlet of the linear drive (12) changes
at most by approximately 90° relative to the direction of the belt run at the inlet
of the linear drive (12).
2. Lift according to claim 1, characterised in that at least one deflecting roller (22) serves as redirecting roller (19, 28) which redirects
the belt run from the vertical to the horizontal or conversely.
3. Lift according to one of claims 1 and 2, characterised in that the mechanical linear drive (12) comprises a drive belt (30) underlying the belt
(11) and driving the belt (11).
4. Lift according to one of the preceding claims, characterised in that the mechanical linear drive (12) is arranged at the upper end of at least one guide
rail (5, 6, 7).
5. Lift according to one of the preceding claims, characterised in that the drive wheel (13) and the deflecting rollers (22) have a diameter of approximately
50 millimetres.
6. Lift according to one of the preceding claims, characterised in that the supporting and/or driving means (11) comprises strands with a diameter of approximately
0.5 to 3 millimetres.
1. Ascenseur (1) composé d'une cabine d'ascenseur (3) apte à circuler dans une gaine
d'ascenseur (2), et d'un contrepoids (4), étant précisé que la cabine (3) et le contrepoids
(4) sont reliés à l'aide d'un moyen porteur (11) qui passe sur des poulies de déviation
(16, 18, 20), et qu'un entraînement (12) entraîne la cabine (3) et le contrepoids
(4),
caractérisé en ce qu'il est prévu un entraînement linéaire mécanique (12) qui est disposé dans le haut
(2.1) de la gaine dans une ligne de courroie (11.1, 11.2) et qui entraîne le moyen
porteur et tracteur, conçu comme une courroie (11), avec un enroulement, étant précisé
que l'entraînement linéaire (12) comporte au moins une poulie d'entraînement (13)
et des poulies de déviation (22) et que les poulies de déviation (22) provoquent l'enroulement
de la courroie (11) sur la poulie d'entraînement (13), et que le sens de la ligne
de courroie à la sortie de l'entraînement linéaire (12) varie d'environ 90° au maximum
par rapport au sens de la ligne de courroie à l'entrée de l'entraînement linéaire
(12).
2. Ascenseur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une poulie de déviation (22) sert de poulie de renvoi (19, 28) qui fait passer
la ligne de courroie d'une position verticale à une position horizontale ou inversement.
3. Ascenseur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire mécanique (12) comporte une courroie d'entraînement (30),
placée au-dessous de la courroie (11), qui entraîne celle-ci.
4. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire mécanique (12) est disposé à l'extrémité supérieure d'au
moins un rail de guidage (5, 6, 7).
5. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poulie d'entraînement (13) et la poulie de déviation (22) présentent un diamètre
d'environ 50 mm.
6. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen porteur et/ou tracteur (11) comporte des torons d'un diamètre d'environ
0,5 à 3 mm.