[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abdrückkappe aus Kunststoff zur Befestigung
auf einem Behälter mit einem Behälterhals mit Haltewulst, wobei die Kappe eine umlaufende
Mantelwand aufweist, an der ein Drücker angeformt ist und ein umlaufendes Garantieband
über Sollbruchstege angreift.
[0002] Es handelt sich dabei um Verschlüsse, die auf relativ weithalsige, gewindefreie Behälter
aufgesetzt sind und sich form- und/oder kraftschlüssig auf dem Behälterhals halten,
wobei der Behälterhals einen entsprechenden umlaufenden Haltewulst besitzt. Bereits
aus der CH-207'849 A ist ein solcher Verschluss bekannt, bei dem die Kappe eine umlaufende
Wand aufweist, bei der eine Lasche zum Abreissen angeformt ist und ein umlaufendes
Garantieband über eine Sollbruchnaht angeformt ist. Diese frühen Verschlüsse sind
noch aus Metall geformt. Versionen in ähnlicher Bauform aus Kunststoff gefertigt sind
aber bereits auch seit langem bekannt. So zeigt die US-A-3,707,240 eine Abdrückkappe
aus Kunststoff, die sich form- und kraftschlüssig auf einem Behälterhals mit Haltewulst
befestigen lässt und zusätzlich zur besseren Dichtung und Halterung mit einem in den
Behälterhals eingreifenden Dichtzapfen versehen ist. Dieser Verschluss ist zudem mit
einem umlaufenden Garantieband versehen und weist an der Anbindestelle eine umlaufende
Sollbruchnaht auf. Das Garantieband weist eine Aufreisslasche auf, ist jedoch als
geschlossener Ring konzipiert, weist aber im Bereich der Lasche eine vertikal zur
umlaufenden Sollbruchnaht verlaufende Sollbruchstelle im erwähnten Bereich auf. Eine
ebensolche Lösung, jedoch ohne den erwähnten Dichtzapfen, ist aus der US-A-3,860,137
bekannt.
[0003] Erst mit der Weiterentwicklung des Formenbaus erschienen dann Abdrückkappen aus Kunststoff,
die als Erstöffnungsgarantie im Bereich des Drückers Sollbruchnähte in Form von Sollbruchstegen
aufwiesen. Diese Sollbruchstege wurden gebildet durch eine Reissnaht, die nachträglich
perforiert wurde. Solche Verschlüsse sind beispielsweise aus der CH-A-417'378 oder
der US-A-3,899,097 bekannt.
[0004] Im weiteren Verlauf wurden die Abdrückkappen mehrheitlich durch Schnappscharnierverschlüsse
verdrängt. Hier, wie auch bei den Drehverschlüssen wurden dann die Garantiebänder
über Sollbruchstege angeformt. Um diese Verschlüsse fertigen zu können, waren relativ
komplizierte Werkzeuge erforderlich, die sich erst in den 80er-Jahren des letzten
Jahrhunderts entwickelten. Zum einen wurden Spritzgussformen mit sternförmigen Schiebern
verwendet und später auch Formen mit kollabierbaren Kernen und schliesslich Spritzgusswerkzeuge
mit spannzangenartigen Einsätzen, welche von aussen die Kappe umgreifen während des
Spritzvorganges und sich beim Entformen elastisch nach aussen erweitern.
[0005] Abdrückkappen aus Kunststoff der eingangs genannten Art sind heute auf dem Markt
erhältlich. Die Garantiebänder weisen dabei eine Lasche auf und eine im Bereich der
Lasche vorhandene Öffnung oder Sollbruchstelle. Zum Öffnen eines Behälters mit einer
solchen Abdrückkappe werden beide Hände benötigt. Mit einer Hand wird der Behälter
gehalten, während mit der anderen Hand die Lasche gegriffen wird und danach das Garantieband
abgerissen. Ist das Garantieband entfernt, lässt sich de Abdrückkappe einhändig öffnen,
indem mit dem Daumen auf den Drücker Kraft ausgeübt wird und die Kappe elastisch verformt
und über den Haltewulst am Behälterhals hinweg gedrückt wird.
[0006] Es ist bekannt, dass bei der Fertigung eines Kunststoffverschlusses die Kettenmoleküle
des Kunststoffes während des Spritzvorganges in den Sollbruchstegen sich längs ausrichten.
Die Zerstörung der Sollbruchstege durch Zug in der Verlaufrichtung der Sollbruchstege
benötigt dabei wesentlich mehr Kraft als eine Zerstörung durch eine Kraft, die senkrecht
zur Verlaufsrichtung der Sollbruchstege und damit senkrecht zu den Molekülketten auftritt.
Dieses Problem ist bei den Drehverschlüssen relativiert. Bei den Drehverschlüssen
erfolgt über das Gewinde eine Kraftübersetzung, wodurch die erforderlichen Kräfte,
obwohl praktisch alle Sollbruchstege gleichzeitig zerstört werden, aufbringbar sind.
Bei den Abdrückkappen werden die Kräfte einseitig im Bereich des Drückers angelegt,
trotzdem sind die erforderlichen Kräfte bisher so gross, dass ein komfortables Öffnen
sich nicht realisieren lässt.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abdrückkappe der eingangs
genannten Art zu realisieren, die sich einhändig öffnen lässt.
[0008] Diese Aufgabe löst eine Abdrückkappe mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.
[0009] Dank dem neuen Konzept, die Sollbruchstege entlang dem Umfang zu variieren, lassen
sich unterschiedliche Öffnungsfunktionen erzielen. Diesbezüglich wird auf die nachfolgende
Beschreibung verwiesen, in der mit Bezug auf die Zeichnung die Erfindung im Detail
erläutert wird. Die Zeichnungen zeigen eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
an Hand welcher auch hiervon abweichende Lösungen nachfolgend erläutert werden. Es
zeigt:
- Figur 1
- eine Seitenansicht auf den Abdrückverschluss mit Blick auf den Drücker und
- Figur 2
- dieselbe Ansicht der Abdrückkappe um 90° gedreht.
- Figur 3
- zeigt eine Aufsicht auf die Abdrückkappe.
- Figur 4
- stellt einen diametralen Vertikalschnitt durch die Kappe nach Figur 2 entlang der
Linie A-A in einem grösseren Massstab dar, während
- Figur 5
- einen Horizontalschnitt entlang der Linie B-B nach Figur 2 zeigt mit Blick in die
Innenseite der Abdrückkappe unter Weglassung des Garantiebandes.
- Figur 6
- zeigt das vergrösserte Detail D, wie in Figur 5 angegeben, und
- Figur 7
- das Detail C nach Figur 4 im vergrösserten Massstab.
[0010] Die gesamte Abdrückkappe besteht im wesentlichen aus zwei einstückig gefertigten
Elementen, nämlich der eigentlichen Abdrückkappe 1 und dem damit einstückig verbundenen
Garantieband 2. Die eigentliche Abdrückkappe 1 besteht aus einer oberen Deckfläche
3 und einer anschliessenden, umlaufenden Mantelwand 4. An der Mantelwand 4 ist ein
Drücker 5 angeformt. Der Drücker hat eine eigentliche Druckfläche 10, die senkrecht
von der Mantelwand absteht und durch Stützrippen 9 verstärkt an der Mantelwand 4 gehalten
ist.
[0011] Das Garantieband ist als geschlossener Ring realisiert und ist über Sollbruchstege
6 mit der Mantelwand 4 der Abdrückkappe 1 verbunden. Zwischen jeweils zwei benachbarten
Sollbruchstegen 6 ist jeweils ein länglicher Stütznocken 7 an der Mantelwand angeformt.
Zwischen den länglichen Stütznocken 7 und dem Garantieband 2 verbleibt ein dünner,
freier Spalt 8. Die Stütznocken sind so lang, dass sie fast den gesamten Zwischenraum
zwischen jeweils zwei benachbarten Sollbruchstegen 6 ausfüllen. Die erfindungsgemäss
extrem dünnen Sollbruchstege 6 würden an sich zerstört werden, wenn beim Aufsetzen
das Garantieband 2 nicht auf den Stütznocken aufliegen würde. Beim Aufdrücken der
Abdrückkappe auf dem Behälterhals werden trotzdem die Sollbruchstege leicht zusammengestaucht.
Beim Aufsetzen der Abdrückkappe muss ein Haltewulst 11 über einen entsprechenden Haltewulst
am Behälterhals gedrückt werden, so dass diese beiden Haltewulste einander formschlüssig
gegenseitig hintergreifen.
[0012] Die eigentliche Abdrückkappe 1 hält sich auf dem Behälterhals zusätzlich mit einer
zweiten Haltewulst 12, die auf der Innenfläche der umlaufenden Mantelwand 4 angeformt
ist. Statt einer Haltewulst wäre es selbstverständlich auch möglich, die Verbindung
mit entsprechenden Haltenocken zu realisieren. Dieser zweite Haltewulst bedingt im
hier dargestellten Beispiel nicht, dass dieser eine Dichtfunktion übernimmt. Hierzu
ist auf der Innenseite der Deckfläche 3 konzentrisch zur umlaufenden Mantelwand 4
eine Ringwand angeordnet, welche den Dichtzapfen 13 bildet.
[0013] In der Figur 5 sind sämtliche Sollbruchstege 6 mit Buchstaben a-1 gekennzeichnet.
Es ist das Verdienst der vorliegenden Erfindung, eine einfache Lösung gefunden zu
haben, um die Funktion einer Abdrückkappe durch Variation der Durchmesser der Sollbruchstege
verändern zu können. Für die Einhandöffnung die sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt
hat ist es wichtig, dass die Sollbruchstege im Bereich des Drückers 5 mit relativ
wenig Aufwand sich zerstören lassen. Entsprechend sind die beiden Sollbruchstege g
und h an ihrer Sollbruchstelle auf einen Durchmesser reduziert, der geringer ist als
der Durchmesser an den Sollbruchstellen der anderen Sollbruchstege. Dies hat damit
zu tun, dass die Krafteinleitung im Bereich des Drückers praktisch in der Verlaufsrichtung
der Sollbruchstege verläuft. In dieser Richtung sind die Sollbruchstege wegen der
Ordnung der Kettenmoleküle sehr wiederstandfähig, da hier praktisch eine reine Zugkraft
auftritt. Bei den weiter seitlichen Sollbruchstegen erfolgt die Krafteinleitung, hervorgerufen
durch eine gewisse Verformung der Kappe durch eine Kombination von Zug- und Scherkraft.
Hinzu kommt zudem, dass sich die Hebelverhältnisse immer günstiger auswirken. Entsprechend
wird bevorzugterweise der Durchmesser der Sollbruchstellen c - f und i - l grösser
gewählt als der Durchmesser der Sollbruchstege g und h. Bei den Sollbruchstegen a
und b sind die Verhältnisse wieder ungünstig und entsprechend wird man vorteilhafterweise
die Sollbruchstege a und b ebenfalls im Querschnitt geringer gestalten als die Sollbruchstege
c - f und i - l.
[0014] Erfahrungsgemäss lassen sich die Sollbruchstellen je nach Materialwahl im Bereich
zwischen 0,05 mm und 0,4 mm variieren. Diese Angaben sind insbesondere zutreffend
bei der Wahl von Polypropylen oder Polyäthylen, die sich beide für Abdrückkappen als
geeignet erwiesen haben. Andere Kunststoffe sind jedoch keineswegs ausgeschlossen.
Typischerweise liegen die Durchmesser der Sollbruchstege im Bereich des Drückers in
der Grössenordnung von 0,05 mm und 0,25 mm. Bevorzugterweise wird jedoch der Durchmesser
eher im unteren Bereich angesiedelt, nämlich im Bereich zwischen 0,07 mm und 0,15
mm. Bei der Wahl dieser Durchmesser der Sollbruchstege im Bereich nahe des Drückers
wird man daher die Sollbruchstege c - f und i - l eher im oberen Bereich wählen, nämlich
bei Durchmessern von 0,2 mm bis 0,4 mm. Demgegenüber sind die Sollbruchstege, welche
dem Drücker diametral gegenüber angeordnet sind in einer Grösse von 0,1 mm und 0,3
mm gewählt, bevorzugterweise jedoch insbesondere zwischen 0,15 mm und 0,25 mm. Alle
vorgenannten Massangaben sind selbstverständlich nur Massempfehlungen, die zudem in
Relation zur Abdrückkappe gesehen werden müssen. Bei Abdrückkappen mit wesentlich
grösseren Durchmessern kommen selbstverständlich auch Sollbruchstege mit grösseren
Durchmessern in Frage.
[0015] Werden solche Abdrückkappen auf grösseren Behältnissen angebracht, so kann es wünschenswert
sein, die Abdrückkappe leicht wieder auf den Behälter aufsetzen zu können. Dies lässt
sich bei der erfindungsgemässen Ausgestaltung dadurch realisieren, dass man die Sollbruchstege
a und b gegenüber den anderen Sollbruchstegen im Durchmesser vergrössert. In diesem
Falle dienen dann die Sollbruchstege als Gelenke. Bei der normalen Einhandöffnung
werden diese beiden Stege a und b nicht mehr durchgetrennt und der Verschluss bleibt
an diesen beiden Stegen hängen. Da zudem das Garantieband als geschlossener Ring gestaltet
ist, verbleibt dieser auf der Flasche und entsprechend bleibt die Abdrückkappe bei
der vorgenannten Ausgestaltungsform am Garantieband und damit indirekt auch an der
Flasche befestigt. Damit lässt sich die erfindungsgemässe Abdrückkappe mit einfachem
Aufwand in eine Abdrückkappe mit sogenanntem Schlackerverschluss umgestalten.
[0016] Wie insbesondere aus den Figuren 6 und 7 ersichtlich ist, werden die Sollbruchstege
bevorzugterweise konisch gestaltet. Diese konische Gestaltung führt dazu, dass die
eigentliche Trennstelle beziehungsweise Sollbruchstelle der Sollbruchstege 6 exakt
dorthin gelegt werden kann, wo diese erwünscht ist. Im vorliegenden Fall ist die Sollbruchstelle,
die mit 14 bezeichnet ist, direkt an der Anbindstelle am Garantieband 2 gelegt. Hierdurch
wird sichergestellt, dass die Reste der Stege an der Mantelwand 4 verbleiben. Dies
wird deshalb so gewählt, weil solche Verschlüsse oftmals auf relativ kleinen Flaschen
angebracht werden, die direkt an den Mund genommen werden um daraus zu trinken. Damit
kommen die Lippen in Kontakt mit dem am Behälterhals verbleibenden Garantieband und
eine gewisse Verletzungsgefahr wäre nicht ausgeschlossen, wenn die Reste der durchtrennten
Sollbruchstege 6 am Garantieband verbleiben würden.
[0017] Im vorliegenden Fall ist die Erfindung insbesondere erläutert an Hand eines runden
Verschlusses. Prinzipiell lassen sich jedoch Abdrückkappen auch oval oder in anderen
Formen gestalten. Sind die Formen einer Abdrückkappe von der runden Form abweichend,
so treten beim Öffnen auch andere Kraftverhältnisse und andere Hebelwirkungen auf
und entsprechend lassen sich die Querschnitte der Sollbruchstege auf diese Verhältnisse
anpassen.
[0018] Die hier geforderte Präzision ist für eine Abdrückkappe, die zu den ausgesprochen
kostengünstigen Varianten der Kunststoffverschlüsse gehört, ungewöhnlich. Dass sich
dies trotzdem realisieren lässt liegt daran, dass für die Herstellung hier Spritzgussformen
mit spannzangenartigen Einsätzen verwendet worden sind. Auch diese Technologie ist
an sich für Kunststoffverschlüsse in diesem Preissegment ungewöhnlich.
[0019] Die aussergewöhnlich feinen Anbindestellen und Sollbruchstege mit hoher Prozesssicherheit
zu realisieren, ist nur dank der Verwendung von Spannzangen erreichbar. Diese hohe
Prozesssicherheit führt trotz der relativ teuren Spritzgussformen zu einer hohen Wirtschaftlichkeit.
Liste der Bezugszahlen
[0020]
- 1
- eigentliche Abdrückkappe
- 2
- Garantieband
- 3
- obere Deckfläche
- 4
- umlaufende Mantelwand
- 5
- Drücker
- 6
- Sollbruchstege
- 7
- Stütznocken
- 8
- freier Spalt
- 9
- Stützrippen
- 10
- Druckfläche
- 11
- Haltewulst
- 12
- zweiter Haltewulst
- 13
- Dichtzapfen
- 14
- Sollbruchstelle
1. Abdrückkappe aus Kunststoff zur Befestigung auf einem Behälter mit einem Behälterhals
mit Haltewulst, wobei die Kappe (1) eine umlaufende Mantelwand (4) aufweist, an der
ein Drücker (5) angeformt ist und ein umlaufendes Garantieband (2) über Sollbruchstege
(6) angreift,
dadurch gekennzeichnet, dass das Garantieband (6) vollständig und laschenfrei als ungeschwächter, geschlossener
Ring gestaltet ist und über Sollbruchstege (6) angeformt ist, wobei die Sollbruchstege
(6) unterschiedliche Durchmesser aufweisen und dadurch eine einhändige Erstöffnung
der Kappe ermöglichen.
2. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (g, h) in der Nähe des Drückers (5) einen geringeren Durchmesser
aufweisen als die in Umfangsrichtung direkt folgenden Sollbruchstege (c-f; i-l) .
3. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (a, b) in dem dem Drücker (5) diametral gegenüber liegenden Bereich
einen geringeren Durchmesser aufweisen als die benachbarten Sollbruchstege (c-f; i-l)
.
4. Abdrückkappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (a, b) in dem dem Drücker (5) gegenüber liegenden Bereich einen
grösseren Durchmesser aufweisen als die Sollbruchstege (g, h) im Bereich des Drückers
(5), jedoch einen geringeren Durchmesser als die benachbarten Sollbruchstege (c-f;
i-l) .
5. Abdrückkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Drücker (5) diametral gegenüber mindestens eine Anbindstelle zwischen Garantieband
und Kappe vorhanden ist, die ein Gelenk zur Wiederverschliessung der Kappe bildet.
6. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (6) im Querschnitt von der Kappenmantelwand (4) zum Garantieband
(2) hin abnehmend sind.
7. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (6) im Durchmesser vom Garantieband (2) zur Mantelwand (4) hin
im Querschnitt abnehmend sind.
8. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei benachbarten Sollbruchstegen (6) an der Mantelwand (4) Stütznocken
(7) angeformt sind, die bis annähernd auf die Oberkante des Garantiebandes (2) hinunter
reichen.
9. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese mittels einer Spannzange schieberfrei hergestellt ist.
10. Abdrückkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (6) bezüglich ihres geringsten Durchmessers zwischen 0,05 mm und
0,45 mm variieren.
11. Abdrückkappe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (6; g, h) im Bereich des Drückers (5) einen Mindestdurchmesser
zwischen 0,05 mm und 0,25 mm, bevorzugterweise zwischen 0,15 mm und 0,25 mm aufweisen.
12. Abdrückkappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstege (6; a, b) in dem dem Drücker (5) diametral gegenüber liegenden
Bereich einen Mindestdurchmesser zwischen 0,2 mm und 0,45 mm, bevorzugterweise zwischen
0,25 mm und 0,35 mm aufweisen.
13. Abdrückkappe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz zwischen der Unterkante der Stütznocken (7) und der Oberkante des Garantiebandes
(2) im Bereich zwischen 0,15 mm und 0,25 mm liegt.