[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausrichtung von in einer Lage übereinander
angeordneten Bogen gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Vorrichtungen werden beispielsweise, jedoch keineswegs ausschliesslich, dazu eingesetzt,
bedruckte Bogen an zumindest einer Kante mit ausreichender Genauigkeit übereinander
liegend auszurichten, so dass der Stapel anschliessend an den Kanten beschnitten werden
kann. Bei manchen Druckerzeugnissen, beispielsweise mit Registriemummem versehenen
Wertnoten, ist es nach dem Bedrucken der Bogen erforderlich, dass die Reihenfolge
der Bogen in der einen Stapel bildenden Lage erhalten bleibt.
[0003] Die DE 68 09 156 U beschreibt eine Anordnung zum Herstellen eines geordneten Stapels
von flachen Sendungen. Dabei werden unregelmässig ankommende Sendungen geschuppt und
auf einem Stapel abgelegt.
[0004] Die DE-PS 12 32 986 offenbart eine Stapelvorrichtung für gefalzte Bogenlagen. Dabei
werden die geschuppten Bogenlagen mittels eines Bändertransportsystems um einen Zylinder
geführt und gewendet. Anschliessend werden die Bogenlagen an Anschlägen ausgerichtet
und gestapelt.
[0005] Die EP 0 173 959 A1 zeigt eine Bogenverarbeitungsmaschine, der von einer Unterseite
eines ersten Stapels Bogen zugeführt werden. Nach der Bearbeitung werden mittels eines
Bändersystems die ungeschuppten Bogen zu einer Ablage transportiert und mit einem
Saugförderer oben auf einem zweiten Stapel abgelegt.
[0006] Aus der EP 06 14 840 A1 ist eine Vorrichtung bekannt, die in der Art eines Rütteltisches
ausgebildet ist. Bei diesem Rütteltisch ist ein Auflagetisch vorgesehen, wobei an
mindestens zwei, benachbarten Seiten des Auflagetisches seitliche Anschläge angeordnet
sind, die an den Seitenkanten der Bogen zur Anlage kommen können. Zur Ausrichtung
der Lage übereinander angeordneter Bogen wird die Lage auf den Auflagetisch aufgelegt
und dieser anschliessend so weit in Richtung der beiden Anschläge geneigt, dass die
Seitenkanten der Bogen aufgrund der Schwerkraft an den Anschlägen zur Anlage kommen.
Danach wird der Rütteltisch in Vibration versetzt, um dadurch die Lage der Bogen aufzulockern
und eine Ausrichtbewegung der einzelnen Bogen relativ zueinander zu ermöglichen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Ausrichtung von in einer Lage übereinander angeordneten Bogen zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die
Lage der Bogen mit nicht ausgerichteter Vorderkante nicht unmittelbar auf dem Auflagetisch
abgelegt wird, sondern auf einer vorgelagerten Tragplatte. Dabei ist in der Vorrichtung
ein Bogenanleger vorgesehen, der die auf der Tragplatte abgelegten Bogen einzeln abnimmt
und unter Bildung eines untergeschuppten Schuppenstroms weiterfördert. In diesem untergeschuppten
Schuppenstrom liegt die Vorderkante eines jeden Bogens jeweils unterhalb des unmittelbar
vorhergehenden Bogens. Im Ergebnis wird also beim Vereinzeln die Reihenfolge der Bogen
nicht verändert. Hinter dem Bogenanleger ist in der Vorrichtung eine Wendeeinrichtung
vorgesehen, mit der der Schuppenstrom gewendet wird. Durch die Wendung des Schuppenstroms
wird im Ergebnis erreicht, dass jeder Bogen im Bereich seiner Vorderkante frei zugänglich
ist. Zur eigentlichen Ausrichtung der einzelnen Bogen ist dann hinter der Wendeeinrichtung
eine Fördereinrichtung vorgesehen, mit der die Bogen einzeln zum Vorderkantenanschlag
des Auflagetisches gefördert werden. Durch die Anlage der Vorderkante der Bogen am
Vorderkantenanschlag wird die gewünschte Ausrichtung der Bogen erreicht und zugleich
eine neue Lage von Bogen, die alle jeweils am Vorderkantenanschlag anliegen, gebildet.
[0010] Da die Bogen bei der Ausrichtbewegung am Vorderkantenanschlag jeweils oben auf der
neu gebildeten Lage aufliegen, wird die Ausrichtbewegung nicht durch das Gewicht der
anderen Bogen behindert. Zugleich wird jedoch die Reihenfolge der Bogen in der Lage,
anders als beispielsweise beim Umstapeln, erhalten. Nach dem vollständigen Durchlauf
aller Bogen der ursprünglichen Lage hat sich dann auf dem Auflagetisch eine neue Lage
von Bogen mit ausgerichteter Vorderkante gebildet, wobei der ursprünglich oberste
Bogen in der neuen Lage ganz unten liegt.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Ausrichtung von Bogen in perspektivischer Ansicht von
oben;
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss Fig. 1 in einem vergrösserten Ausschnitt in perspektivischer
Ansicht von oben ;
Fig. 3 eine Wendeeinrichtung zur Verwendung in einer Vorrichtung gemäss Fig. 1 in
perspektivischer Ansicht von unten.
[0012] Zur Bildung einer Vorrichtung 01 kann ein bekannter Bogenanleger 02 verwendet werden.
Im Bogenanleger 02 ist eine in Fig. 1 verdeckt dargestellte Tragplatte vorgesehen,
auf die eine Lage von übereinander angeordneten Bogen 04, beispielsweise mit Wertnoten
und Registriernummern bedruckte Bogen, abgelegt werden können. Durch Einsatz einer
verfahrbaren Saugeinheit 03 werden die Bogen 04 in bekannter Art und Weise einzeln
von der Lage abgenommen und unter Bildung eines untergeschuppten Schuppenstroms, bei
dem die Bogen 04 mit ihrer Vorderkante jeweils unterhalb des vorhergehenden Bogens
04 liegen, in Richtung einer Wendeeinrichtung 06 weitergefördert.
[0013] Zwischen Bogenanleger 02 und Wendeeinrichtung 06 ist eine Seitenziehmarke 07 vorgesehen,
an der die rechte Seitenkante der einzelnen Bogen 04 des Schuppenstroms seitlich ausgerichtet
werden.
[0014] Die Fördergeschwindigkeit der Saugbänder 08 im Bogenanleger 02 ist dabei höher als
die Fördergeschwindigkeit der Saugbänder 09 in der Wendeeinrichtung 06, so dass im
Ergebnis die Fördergeschwindigkeit des Schuppenstroms nach Ausrichten der Bogen 04
an der Seitenziehmarke 07 verringert wird. Dadurch wird die Überlappung zwischen den
einzelnen Bogen 04 im Schuppenstrom vergrössert und der Schuppenstrom somit langsamer
weitergefördert, so dass der Materiallauf mit den bereits seitlich ausgerichteten
Bogen 04 ruhiger wird. An einem Bedienpult 11 können Steuerbefehle für die Vorrichtung
01 eingegeben und verschiedene Betriebszustände angezeigt werden.
[0015] Am Einlauf der Wendeeinrichtung 06 werden, wie in Fig. 2 dargestellt, die Bogen 04
zwischen den Saugbändern 09 und umlaufende Führungsbändern 12 eingezogen und um 150
-210 gewendet und in Richtung einer Walze 13, z. B. einer Saugwalze 13 weitergefördert.
Die Saugwalze 13 läuft in Richtung des Bewegungspfeils 14 rotatorisch um, so dass
die Bogen 04 des am Einlauf untergeschuppten Schuppenstroms derart gewendet werden,
dass die Bogen 04 am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 im Bereich ihrer Vorderkante
jeweils frei zugänglich sind, wohingegen die Hinterkante jedes Bogens 04 unterhalb
des jeweils nachfolgenden Bogens 04 im Schuppenstrom liegt.
[0016] Hinter dem Auslauf der Wendeeinrichtung 06 ist ein Auflagetisch 16 angeordnet, an
dessen hinteren Ende ein in Fig. 2 verdeckt dargestellter Vorderkantenanschlag vorgesehen
ist. Mittels einer als Fördereinrichtung 17 dienenden Saugkörpereinheit 17 mit zwei
rotatorisch antreibbaren Saugkörper 18, z. B. eine Saugwalzen 18 können die einzelnen
Bogen 04 des Schuppenstroms nacheinander im Bereich ihrer Vorderkante angesaugt und
gegen den verdeckt dargestellten Vorderkantenanschlag gefördert werden. Durch fortlaufenden
Betrieb der Vorrichtung 01 bildet sich auf dem Auflagetisch 16 eine neue Lage von
übereinander angeordneten Bogen 04, deren Vorderkante und Seitenkante jeweils ausgerichtet
ist. Damit die von der Saugkörpereinheit 17 auf die Bogen 04 der neuen Lage ausgeübte
Gewichtskraft die Ausrichtung der Vorderkante nicht behindert, kann die Höhe der neuen
Lage mit einem nicht dargestellten Sensor gemessen und die Saugkörpereinheit 17 in
Abhängigkeit dieses Messwertes vertikal verstellt werden. Im Ergebnis befinden sich
die Saugwalzen 18 mit ihrem Umfang damit immer in Höhe der Oberseite der neuen Lage
und drücken damit nicht auf den jeweils auszurichtenden obersten Bogen 04.
[0017] Die Vorrichtung 01 kann beispielsweise wie folgt betrieben werden : Nachdem beispielsweise
hundert Bogen 04 vom der Vorrichtung 01 abgezogen worden sind, wird die Vorrichtung
01 für eine bestimmte Zeit abgeschaltet, so dass der Bogenlauf unterbrochen wird.
Die jeweils in einem Schuppenstrom zusammengefassten Bogen 04 werden dann durch die
Wendeeinrichtung 06 zum Auflagetisch 16 hingefördert und dort unter Bildung einer
neuen Lage abgestapelt. Sobald alle Bogen 04 des Schuppenstroms an der Vorderkantenmarke
ausgerichtet sind, wird die jeweilige Lage vom Auflagetisch 16 in Richtung einer nachgeordneten
Vorrichtung (nicht dargestellt), die beispielsweise dem Beschneiden der Kanten der
Bogen 04 dient, weitergefördert.
[0018] Während des gesamten Ablaufes zeigt das vorlaufende Ende des vom ersten Stapel abgenommenen
Bogens in Transportrichtung, d. h. das vorlaufende Ende der Bogen ist, bezogen auf
die Transportrichtung, auch beim Ablagestapel vorlaufend.
[0019] Beim Banknotendruck kann in der Vorrichtung 01 ein Kamerasystem 21 vorgesehen sein,
mit der die Registriernummern der einzelnen Bogen 04 beobachtet werden können.
[0020] In Fig. 3 ist die Wendeeinrichtung 06 mit den umlaufenden Führungsbändern 12 und
der Saugwalze 13 in perspektivischer Ansicht von unten dargestellt. Man erkennt, dass
die Führungsbänder 12 am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 entlang von Saugkästen 22
geführt sind und somit am Auslauf der Wendeeinrichtung 06 in der Art von Saugbändern
12 funktionieren. Dadurch wird gewährleistet, dass die Bogen 04 am Auslauf der Wendeeinrichtung
06 angesaugt und auf diese Weise ihre Lage gesichert wird.
[0021] Zusamenfassend kann die Erfindung durch folgende Definitionen definiert werden:
1. Vorrichtung zur Ausrichtung zumindest der Vorderkante von mehreren in einer Lage
übereinander angeordneten Bogen (04) unter Erhaltung der Reihenfolge der Bogen (04),
mit einem Auflagetisch (16) an dessen einen Seite ein Vorderkantenanschlag zur Ausrichtung
der Vorderkante der Bogen (04) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem
Auflagetisch (16) eine Tragplatte angeordnet ist, auf dem die Bogen (04) in einer
Lage mit nicht ausgerichteter Vorderkante abgelegt werden können, wobei in der Vorrichtung
(01) ein Bogenanleger (02) vorgesehen ist, mit dem die Bogen (04) unter Bildung eines
untergeschuppten Schuppenstroms von der Tragplatte abgenommen werden können, wobei
hinter dem Bogenanleger (02) eine Wendeeinrichtung (06) angeordnet ist, mit der der
Schuppenstrom derart gewendet werden kann, dass jeder Bogen (04) im Bereich seiner
Vorderkante frei zugänglich ist, und wobei hinter der Wendeeinrichtung (06) eine Fördereinrichtung
(17) angeordnet ist, mit der die Bogen (04) unter Bildung einer neuen Lage zum Vorderkantenanschlag
des Auflagetisches (16) gefördert und dort mit Ihrer Vorderkante ausgerichtet werden
können.
2. Vorrichtung nach Definition 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorrichtung
(01) eine Seitenziehmarke (07) vorgesehen ist, an der eine Seitenkante der Bogen (04)
im Schuppenstrom seitlich ausrichtbar ist.
3. Vorrichtung nach Definition 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenziehmarke
(07) zwischen Bogenanleger (02) und Wendeeinrichtung (06) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Definition 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeit
der Bogen (04) nach Ausrichtung der Seitenkante an der Seitenziehmarke (07) zur Vergrößerung
der Überlappung der Bogen (04) im Schuppenstrom verringert wird.
5. Vorrichtung nach einer der Definitionen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in
der Wendeinrichtung (06) eine Walze (13), vorgesehen ist, an deren Umfang die Bogen
(04) des Schuppenstroms zur Anlage gebracht und durch rotatorischen Antrieb der Walze
(13) gewendet werden können.
6. Vorrichtung nach Definition 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wendeinrichtung
(06) Führungsbänder (12) vorgesehen sind, mit denen die Bogen (04) zumindest abschnittsweise
an den Umfang der Walze (13) angedrückt werden können.
7. Vorrichtung nach Definition 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbänder
(12) zumindest am Auslauf der Wendeeinrichtung (06) als Saugbänder (12) ausgebildet
sind.
8. Verfahren zur Ausrichtung von Bogen (04) mit folgenden Schritten:
- die Bogen (04) werden von einem Stapel einzeln getrennt und ein Schuppenstrom gebildet,
- dieser Schuppenstrom wird gewendet, so dass die obenliegende Seite der Bogen(04) unten
liegt,
- die Bogen (04) werden an einem Vorderkantenanschlag ausgerichtet und einneuer Stapel
gebildet.
9. Verfahren nach Definition 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogen (04) zum Wenden
von 150° - 210° an eine einzige Walze (13) geführt werden.
10. Vorrichtung (01) zum Transport von Bogen (04) mittels mindestens einer einen Saugkörper
(18) aufweisenden Fördereinrichtung (17), dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkörper
(18) über einen aus mehreren Bogen (04) bestehenden Stapel angeordnet ist und zwischen
Saugkörper (18) und Stapel geschuppte Bogen (04) zum Stapel zuführbar sind.
11. Vorrichtung nach einer der vorhergehenden Definitionen , dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung (17) veränderbar, insbesondere
regelbar oder steuerbar, ist.
12. Vorrichtung nach einer der vorhergehenden Definitionen , dadurch gekennzeichnet,
dass die Fördereinrichtung (17) in der Art einer Saugkörpereinheit (17) ausgebildet
ist, deren Saugkörper (18) die Bogen (04) des Schuppenstroms im Bereich der frei zugänglichen
Vorderkante ansaugen und durch entsprechenden Antrieb gegen den Vorderkantenanschlag
fördern.
13. Vorrichtung nach Definition 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörper (18)
in der Art von rotatorisch antreibbaren Saugwalzen (18) ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach einer der vorhergehenden Definitionen , dadurch gekennzeichnet,
dass die Saugkörpereinheit (17) vertikal verschiebbar gelagert ist.
15. Vorrichtung nach Definition 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörpereinheit
(17) federnd gelagert ist.
16. Vorrichtung nach Definition 14 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale
Position der Saugkörpereinheit (17) in Abhängigkeit der Höhe der neu gebildeten Lage
von Bogen (04) veränderbar ist.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 01
- Vorrichtung
- 02
- Bogenanleger
- 03
- Saugeinheit
- 04
- Bogen
- 05 06
- Wendeeinrichtung
- 07
- Seitenziehmarke
- 08
- Saugbänder (02)
- 09
- Saugbänder (06)
- 10 11
- Bedienpult
- 12
- Führungsband, Saugband
- 13
- Walze, Saugwalze
- 14
- Bewegungspfeil
- 15 16
- Auflagetisch
- 17
- Fördereinrichtung, Saugkörpereinheit
- 18
- Saugkörper, Saugwalze
- 19 20 21
- Kamerasystem
- 22
- Saugkasten
1. Vorrichtung (01) zum Transport von Bogen(04) mittels mindestens einer als Saugkörpereinheit
ausgebildeten, Saugkörper (18) aufweisenden Fördereinrichtung (17), wobei die Saugkörper
(18) über einem aus mehreren Bogen (04) bestehenden Stapel angeordnet sind und zwischen
Saugkörper (18) und Stapel geschuppte Bogen (04) zum Stapel zuführbar sind, wobei
die Saugkörpereinheit (17) vertikal verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörper (18) in der Art von rotatorisch antreibbaren Saugwalzen (18) ausgebildet
sind, und dass die Saugkörper die Bogen (04) des Schuppenstroms im Bereich einer frei
zugänglichen Vorderkante ansaugen und durch entsprechenden Antrieb gegen einen Vorderkantenanschlag
fördern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung (17) veränderbar, insbesondere regelbar
oder steuerbar, ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugkörpereinheit (17) federnd gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikale Position der Saugkörpereinheit (17) in Abhängigkeit der Höhe der neu
gebildeten Lage von Bogen (04) veränderbar ist.