| (19) |
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(11) |
EP 1 607 500 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.10.2014 Patentblatt 2014/44 |
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Anmeldetag: 23.05.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Texturiereinrichtung mit Entwirrstreckenbremse
Texturing device with disentangling stretching and braking
Dispositif de texturation avec démêlage étirage et freinage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
16.06.2004 DE 102004029219
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.12.2005 Patentblatt 2005/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Trützschler Switzerland AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Wirz, Armin
8475 Ossingen (CH)
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Vertreter: Von Kreisler Selting Werner - Partnerschaft
von Patentanwälten und Rechtsanwälten mbB |
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Deichmannhaus am Dom
Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 488 939 WO-A-96/23916 DE-A1- 3 800 773
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EP-A- 1 026 295 DE-A1- 2 200 064
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 014, Nr. 310 (C-0736), 4. Juli 1990 (1990-07-04) -&
JP 02 104749 A (OSAKA DENSHI KIKI KK), 17. April 1990 (1990-04-17) & JP 02 104749
A (OSAKA DENSHI KIKI KK) 17. April 1990 (1990-04-17)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung und Regulierung
des Fadenzugs, insbesondere eine Entwirrstreckenbremse, an einer Texturierspinnvorrichtung
mit mindestens einer Texturiereinrichtung gemäss dem Obergriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Bei BCF Maschinen werden zum Texturieren des Garnes überwiegend Luftdüsen eingesetzt.
Dabei wird der Faden mittels eines Injektors in die Texturierdüse eingezogen, durch
ein erhitztes Treibgas weiter erhitzt und anschliessend zu einem Garnpfropfen geformt.
Der heisse Garnpfropfen wird auf einer sich drehenden Siebtrommel abgelegt. Durch
einen im Inneren der vorwiegend zur Kühlung dienenden, daher auch Kühltrommel genannten,
Siebtrommel angelegten Unterdruck strömt Umgebungsluft durch den auf dem Sieb liegenden
Pfropfen und kühlt ihn ab. Durch die Abkühlung auf eine ausreichend tiefe Temperatur
wird die bei der Pfropfenbildung erzeugte Kräuselung im Faden fixiert. Der Pfropfen
wird anschliessend wieder zu einem Garn ausgestreckt und mittels Förderrollen zu weiteren
Behandlungsstellen auf der Maschine geführt.
[0003] Dabei sind zwei Kriterien besonders zu beachten. Die Temperatur des Pfropfen muss
beim Ausstrecken unterhalb eines bestimmten vom Polymer abhängigen Wertes liegen.
Wird der Pfropfen bei einer zu hohen Temperatur ausgestreckt, so verliert der Faden
sofort wieder einen Teil der Kräuselung. Man versucht daher, den Kühlwinkel und damit
die Verweilzeit des Pfropfens auf der Siebtrommel so gross wie möglich zu wählen.
Das wieder zu einem Faden ausgezogene Garn gleitet über einen Gleitwinkel auf der
Siebtrommel. Dabei wird durch Reibung auf dem Sieb ein bestimmter Fadenzug erzeugt.
Wenn man den ersten Winkel, den Kühlwinkel, möglichst gross wählt, nimmt der zweite
Winkel, der Gleitwinkel, zwangsläufig ab.
[0004] Der Fadenzug nach der Siebtrommel ist aus den oben aufgeführten Gründen in der Regel
zu tief für einen stabilen Lauf auf den nachfolgenden Förderrollen. Beim heutigen
Stand der Technik wird der Fadenzug nach der Siebtrommel durch das Einfügen einer
Fadenbremse entsprechend erhöht. Bei der Fadenbremse handelt es sich in der Regel
um Reibungsbremsen. Unter dem Begriff "Entwirrstreckenbremse" ist eine Vorrichtung
zu verstehen, die den ausgezogenen Faden nach Auflösung des Pfropfens für die weitere
Verarbeitung anspannt.
[0005] Bekannte Reibungsbremsen sind beispielsweise aus den Druckschriften
DE 100 09 611 A1 und
DE 195 44 202 A1 sowie dem darin zitierten Stand der Technik zu entnehmen. Das Wirkungsprinzip der
bekannten Fadenbremsen beruht darauf, dass der Faden eine Reibung mit Fadenführungselementen
erfährt. Bekannte Fadenbremsen können durch verstellbare Fadenführungselemente geregelt
werden.
Nachteile des Stands der Technik
[0007] Bei hohen Fadengeschwindigkeiten wird der Faden an den Reibstellen wieder unzulässig
erwärmt und kann dabei einen Teil der Kräuselung verlieren.
[0008] Aus der
EP 0 488 939 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Pfropfenauflösung nach der Texturierung
bekannt. Bei diesem Stand der Technik kann keine ausreichende Bremswirkung erzeugt
werden. Nachteilig ist auch, dass eine exakte Einstellung des Ablösepunktes von einer
Siebtrommel erforderlich ist, die nicht zu reproduzierbaren Ergebnissen hinsichtlich
der Kontrolle der Fadenspannung führt.
Aufgabe der Erfindung
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin eine Vorrichtung und ein Verfahren vorzustellen,
mit welchen der genannten Nachteil vermieden wird, der Fadenzug nach der Texturiereinrichtung,
insbesondere nach der Kühltrommel, möglichst schonend und ohne mechanische Reibstellen
erhöht und kontrolliert werden kann und die Kühlung des Fadens verbessert wird.
Lösung der Aufgabe
[0010] Das Ziel wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch
1 sowie ein Verfahren nach Anspruch 18 erreicht. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0011] Der Kern der Erfindung liegt darin, dass der Faden nicht durch eine Reibung mit Fadenführungselementen
gebremst und damit in eine Spannung versetzt wird, sondern durch eine Reibung mit
einem den Faden umgebenden gasförmigen und/oder fluiden Medium. Bei dem Medium kann
es sich um ein Gas, z.B. Luft, um ein mit einem Aerosol, zum Beispiel feinverteiltem
Wasserdampf, versetztes Gas, um einen Dampf oder um eine Flüssigkeit handeln. Wesentlich
ist, dass eine der Texturiervorrichtung 4 nachgeschaltete Fadenlaufstrecke 26 vorhanden
ist, auf welcher der Faden 7 mindestens einmal auf einer freien Fadenlänge 24 von
0,5 m - 10 m, bevorzugt 1 m bis 5 m, insbesondere 2 m bis 5 m, der Reibung mit einem
gasförmigen und/oder fluiden Medium ausgesetzt ist, wobei vor der freien Fadenlänge
24 der Faden nicht durch Reibung an Fadenführungselementen gebremst wird. Mit anderen
Worten schließt sich die freie Fadenlaufstrecke, über welche der Faden von keinen
mechanischen Elementen beaufschlagt bzw. umgelenkt wird, direkt an die Texturiervorrichtung
4 bzw. deren Siebtrommel 6 an, ohne dass der Faden Kontakt mit solchen Elementen hat.
[0012] Damit genügend Reibungskraft entsteht, muss der Faden innerhalb der Fadenlaufstrecke,
in der die Bremsung stattfindet, auf einer freien Fadenlänge von mindestens 0,5 m
geführt werden. Unter freier Fadenlänge ist eine Länge zu verstehen, auf welcher der
Faden nicht in Berührung mit einem Fadenführungselement kommt. Diese Länge kann bis
zu 10 Meter lang sein.
[0013] Die Fadenlaufstrecke hat mindestens die Länge einer freien Fadenlänge. Auf der Fadenlaufstrecke
kann der Fanden mehrfach hin und her geführt werden und somit mehrfach die entsprechende
freie Fadenlänge durchlaufen.
[0014] Bevorzugt wird der Faden auf der Fadenlaufstrecke über mindestens zwei Umlenkrollen
geführt, deren Abstand die freie Fadenlänge festlegt.
[0015] Der Faden setzt auf der freien Fadenlänge das ihn umgebende Medium, zum Beispiel
Luft, in eine Bewegung. Dieser Zug kann auf durch Umlenkrollen parallel geführte weitere
freie Fadenlängen des Faden wirken und so die Reibung erhöhen. Eventuell entstehende
Reibungswärme wird durch das umgebende Medium sofort abgeführt, und es kann nicht
zu einer reibungsbedingten Erwärmung des Faden kommen.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind Mittel vorhanden, welche
das gasförmige und/oder fluide Medium entlang der freien Fadenlänge in eine gerichtete
Bewegung versetzen, bevorzugt entgegen der oder quer zu der Fadenlaufrichtung. Durch
eine extern getriebene Bewegung des den Faden umgebenden Mediums kann eine zusätzliche
Bremswirkung auf den Faden erzielt werden. Zudem ist es möglich, das Medium durch
die Bewegung auszutauschen und gekühltes Medium hinzuzufügen, was die Kühlwirkung
erhöht. Bei den Mitteln, die das Medium in Bewegung versetzen, kann es sich zum Beispiel
um ein Gebläse, um eine Pumpe, eine Zuleitung des Mediums in die Umgebung der freien
Fadenlänge oder eine Abfuhrmöglichkeit des Mediums handeln.
[0017] Für eine Zufuhr von Medien mit von der Umgebungsluft abweichenden Eigenschaften,
ist es günstig, die Fadenlaufstrecke durch eine Kammer zu kapseln. Das Medium kann
so gezielt in die Nähe der mindestens einen freien Fadenlänge gebracht werden.
[0018] Die Kammer ist so auszulegen, dass der Faden bequem hindurchgeführt und das gasförmige
und/oder fluide Medium innerhalb der Kammer in Bewegung gebracht werden kann. Dazu
weist die Kammer bevorzugt einen beweglichen Deckel auf, der zum Einlegen des Fadens
dient, ist die Kammer vorteilhafterweise mit Öffnungen für den Ein- bzw. Austritt
des Fadens versehen, besitzt die Kammer bevorzugt Öffnungen für eine Zufuhr und eine
Ableitung des gasförmigen und/oder fluiden Mediums.
[0019] Alternativ zu einer Kammer oder zusätzlich dazu kann vorgesehen sein, dass der Faden
auf einem oder mehreren Teilstücken der freien Fadenlänge innerhalb eines oder mehrerer
rohrförmiger Elemente verläuft. Die rohrförmigen Elemente dienen zur Führung, insbesondere,
wenn der Faden sich nicht im laufenden Zustand befindet oder der Fadenzug aufgrund
anderer Gründe nachlässt. Im laufenden Zustand berührt der Faden in der Regel die
rohrförmigen Elemente nicht.
[0020] Vorteilhafterweise ist das mindestens eine rohrförmige Element mit einem vorzugsweise
verschliessbaren Längsschlitz zum Einlegen des Fadens versehen, sowie einem oder mehreren
Zufuhrkanälen für die Zufuhr des gasförmigen und/oder fluiden Mediums.
[0021] Die Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann noch verbessert werden, wenn
sie eine Steuerungseinrichtung umfasst, mit welcher der zu erzielende Fadenzug regelbar
ist. Durch die Steuerungseinrichtung kann zum Beispiel die freie Fadenlänge variiert
werden, es kann aber auch die Geschwindigkeit der gerichteten Bewegung, die Zusammensetzung,
die Menge oder die Temperatur des gasförmigen und/oder fluiden Mediums regelbar sein.
[0022] In einer bevorzugten Ausführung umfasst die Steuerungseinrichtung einen Regelkreis,
der einen konstanten Wert des Fadenzugs gewährleistet. Dazu besitzt die Steuerungseinrichtung
eine Einrichtung zur Erfassung des Fadenzugs.
[0023] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung sowie
den Ansprüchen hervor.
Zeichnungen
[0024] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführung der Entwirrstreckenbremse gemäß dem
Stand der Technik;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines erstes Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Entwirrstreckenbremse;
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Entwirrstreckenbremse mit forcierter Kühlung;
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Entwirrstreckenbremse mit einer pneumatischer Bremsung des Fadens;
- Figur 5
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen
Entwirrstreckenbremse mit pneumatischer Bremsung des Fadens und Regelung der Fadenzugkraft.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0025] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt einer Texturierspinneinrichtung 1 nach dem Stand der
Technik. Der zu verarbeitende Faden 7 wird zunächst über ein Streckrollenpaar 2 verstreckt
und dann in eine Texturiereinrichtung 4 geführt. Dort entsteht ein Pfropfen 5, der
nach Verlassen der Texturiereinrichtung 4 auf eine rotierende Siebtrommel 6 gelegt
wird. Er bleibt über den Kühlwinkel K auf der Siebtrommel 6 liegen. Nach Durchlaufen
des Kühlwinkels K wird der Pfropfen am Ende A des Kühlwinkels K wieder zu einem Faden
7 ausgezogen. Der ausgestreckte Faden 7 gleitet dann innerhalb des Winkels R auf der
Siebtrommel 6. Die Reibung zwischen Faden 7 und Siebtrommel 6 erzeugt einen Fadenzug,
sodass der Faden 7 mit dem entsprechenden Fadenzug die Siebtrommel 6 verlässt. Wie
bereits erwähnt, ist dieser Fadenzug in der Regel zu tief für die nächstfolgenden,
in der Figur nicht dargestellten, Prozessstufen. Er wird deshalb mittels einer Fadenbremse
3 erhöht. Die Fadenbremse 3 umfasst einen Vielzahl von Fadenführungselementen E, an
denen der Faden 7 eine Reibung erfährt. Beim Einlaufen in die nächste Prozessstufe
hat der Faden 7 einen Fadenzug mit einem höheren Wert als vor der Fadenbremse.
[0026] Bei steigenden Prozessgeschwindigkeiten hat die Grösse des Winkels R und die damit
zusammenhängende Reibwirkung auf den Faden 7 einen negativen Einfluss auf die Garnqualität,
z.B. steigt mit grösser werdendem Winkel R die Zahl der Filamentbrüche. Dieses Problem
wird durch den Trend zu Garnen mit einem feineren Einzelfilament-Titer noch verschärft.
[0027] Figur 2 zeigt beispielhaft eine erste Ausführungsform der Erfindung. Nach dem Verlassen
der Siebtrommel 6 wird der Faden 7 über eine erfindungsgemässe Entwirrstreckenbremse
23 geführt. Diese besteht aus einer Fadenlaufstrecke 26, auf welcher der Faden über
Umlenkrollen 10 und 11 geführt wird, sodass der Faden 7 dreimal eine freie Fadenlänge
24 durchläuft, die in etwa dem Abstand 27 der Umlenkrollen 10 und 11 entspricht. Die
vor allem bei hohen Fadengeschwindigkeiten entstehende Luftreibung genügt, um den
gewünschten Fadenzug nach der Entwirrstreckenbremse 23 zu erreichen. Der Fadenführer
9 dient nur noch dazu, die Position des Fadens im Einlaufpunkt auf der nachfolgenden
Förderrolle 8 zu bestimmen.
[0028] Die Länge der Fadenlaufstrecke 26 und damit der freien Fadenlänge 24 wird auf die
Fadengeschwindigkeit und den gewünschten Fadenzug abgestimmt. Sie kann zwischen 0,5
m und 10 m, vorzugsweise zwischen 1 m und 5 m liegen. Im Gegensatz zur Fadenbremse
nach dem Stand der Technik wird der Faden 7 auf der erfindungsgemässen Entwirrstreckenbremse
23 weiter gekühlt und nicht durch die mechanisch erzeugte Reibungswärme an der Fadenbremse
wieder erwärmt. Die aerodynamisch erzeugte Bremswirkung erfolgt sehr fadenschonend
und wird nicht durch die Verschmutzung und/oder den Verschleiss von fadenberührenden
Oberflächen wie bei der Fadenbremse nach dem Stand der Technik beeinflusst. Die Bremswirkung
bleibt daher stabil und ändert sich nicht über die Zeit.
[0029] Das Auflegen des Fadens in eine erfindungsgemässe Vorrichtung ist sehr einfach, es
müssen keine eng stehenden Fadenführungselemente mit einer Anlegepistole passiert
werden.
[0030] Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemässen Entwirrstreckenbremse 23 mit forcierter Kühlung. Die ganze oder
ein Teil der Fadenlaufstrecke 26 wird in eine Kammer 12 gelegt. Diese Kammer 12 besitzt
einen in der Figur nicht gezeigten beweglichen Deckel auf der Vorderseite, der zum
Einlegen des Fadens 7 geöffnet werden kann. Die Kammer 12 ist ausserdem mit Öffnungen
19 für den Ein- bzw. Austritt des Fadens 7 versehen. Des weiteren besitzt die Kammer
12 Öffnungen 13 für die Zufuhr und Öffnungen 14 für die Ableitung eines gasförmigen
und/oder fluiden Mediums. Als Medium kann z. B. gekühlte Luft verwendet werden. Der
Faden 7 wird durch dieses Medium zusätzlich zur Bremswirkung noch gekühlt. Das kann
vorteilhaft sein bei Polymeren mit tiefer Einfriertemperatur, wie z.B.
[0031] Polypropylen. Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung eines gekühlten oder kühlenden
Mediums ist, dass man den Einfluss der Raumtemperatur auf die Endtemperatur des Fadens
7 nach der Texturierung eliminieren kann. Es lässt sich so auch bei nicht oder ungenügend
genau klimatisierter Umgebung um die Maschine eine konstantere Garnqualität erreichen.
[0032] Ein gasförmiges Medium kann zur Erhöhung der Kühlwirkung mit einem Aerosol, z.B.
Wassernebel, angereichert werden.
[0033] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemässen Entwirrstreckenbremse 23 mit einer pneumatischer Bremsung des Fadens.
Auf der Fadenlaufstrecke 26, die der Siebtrommel 6 nachgeordnet ist, wird der Faden
7 auf einem oder mehreren Teilstücken der freien Fadenlänge 24 durch rohrförmige Elemente
15 geführt. Im Figur 4 ist beispielhaft nur ein Element 15 gezeigt, es ist aber leicht
nachvollziehbar, dass bei einer Führung des Fadens wie in Figur 2 und 3 gezeigt, auch
mehrere Elemente 15 eingesetzt werden können. Die Elemente 15 sind mit einem in der
Figur nicht gezeigten verschliessbaren Längsschlitz zum Einlegen des Fadens 7 versehen.
Sie weisen einen oder mehrere Zufuhrkanäle 16 für die Zufuhr eines gasförmigen und/oder
fluiden Mediums, im folgenden Fluid genannt, auf. Die Anordnung dieser Zufuhrkanäle
16 ist so gewählt, dass sie mittels des zugeführten Fluids eine Injektorwirkung und
damit eine Strömung in Längsrichtung durch das Element 15 erzeugen. Es lassen sich
zudem zwei oder mehrere Injektoren 17 über die Lände des Elementes 15 anbringen. Beispielhaft
ist in Figur 4 eine zweite Anordnung von Injektoren 17 gezeigt. Durch diese Injektoren
17 kann eine hohe, leicht beeinflussbare Strömungsgeschwindigkeit des Fluids in Längsrichtung,
entgegen der Fadenlaufrichtung 25, durch die Elemente 15 erzeugt werden.
[0034] Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemässen Entwirrstreckenbremse 23 mit pneumatischer Bremsung des Fadens
7 und Regelung der Fadenzugkraft. Mit dem Mass der Strömungsgeschwindigkeit des Fluids
in den Elementen 15 lässt sich die Bremswirkung auf den Faden 7 leicht steuern. Die
bei 16 bzw. 17 zugeführte Menge an Fluid wird in diesem Fall durch eine Steuerungseinrichtung
21 verändert.
[0035] Es ist auch ohne weiteres denkbar, mit diesen Mitteln zur Steuerung der Fluidgeschwindigkeit
und damit der Bremswirkung in den Elementen 15 einen Regelkreis aufzubauen, mit dem
der Fadenzug zum Beispiel konstant gehalten werden kann. Ein Sensor 18 erfasst vor
dem Eintritt in die nächste Behandlungsstufe den Fadenzug, mit anderen Worten ein
Mass für die Längskraft im Faden 7. Der gemessene Fadenzug wird in einem Regler 20
mit dem Sollwert 22 verglichen. Weicht der Fadenzug vom vorgegebenen Wert ab, liefert
der Regler 20 ein entsprechendes Signal an die Steuerungseinrichtung 21, die ihrerseits
die Menge des in das Element 15 zugeführten Fluids so verändert, dass der Fadenzug
wieder den vorgegebenen Wert annimmt.
1. Vorrichtung zur Erhöhung und Regulierung des Fadenzugs, insbesondere Entwirrstreckenbremse
(23), an einer Texturierspinnvorrichtung mit mindestens einer Texturiereinrichtung
(4), welche bevorzugt eine Siebtrommel (6) aufweist, wobei sich eine Fadenlaufstrecke
(26), über welche der Faden von keinen mechanischen Elementen beaufschlagt bzw. umgelenkt
wird, direkt an die Texturiervorrichtung (4) bzw. deren Siebtrommel (6) anschließt,
ohne dass der Faden Kontakt mit solchen Elementen hat,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Faden innerhalb der Fadenlaufstrecke (26), in der eine Bremsung stattfindet, mindestens
einmal auf einer freien Fadenlänge (24) von mindestens 0,5 m geführt ist und der Reibung
mit einem gasförmigen und/oder fluiden Medium ausgesetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freie Fadenlänge (24) von 0,5 m-10 m, bevorzugt 1 m bis 5 m, insbesondere 2 m
bis 5 m beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Texturiervorrichtung (4) nachgeschaltete Fadenlaufstrecke (26) vorhanden
ist, auf welcher der Faden (7) mehrmals auf einer freien Fadenlänge (24) von 0,5 m
- 10 m, bevorzugt 1 m bis 5 m, insbesondere 2 m bis 5 m, der Reibung mit einem gasförmigen
und/oder fluiden Medium ausgesetzt ist, wobei vor der freien Fadenlänge (24) der Faden
nicht durch Reibung an Fadenführungselementen gebremst wird.
4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, welche das gasförmige und/oder fluide Medium entlang der freien
Fadenlänge (24) in eine gerichtete Bewegung versetzen, bevorzugt entgegen der oder
quer zu der Fadenlaufrichtung (25).
5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die freie Fadenlänge (24) zwischen 1 m und 5m lang ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Fadenlaufstrecke (26) mindestens zwei Umlenkrollen (10,11) vorgesehen sind,
deren Abstand (27) die freie Fadenlänge (24) festlegt.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenlaufstrecke (26) durch eine Kammer (12) gekapselt ist.
8. Vorrichtung nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (12) einen beweglichen Deckel besitzt, der zum Einlegen des Fadens dient.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (12) mit Öffnungen (19) für den Ein- bzw. Austritt des Fadens (7) versehen
ist.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (12) Öffnungen (13, 14) für eine Zufuhr und eine Ableitung des gasförmigen
und/oder fluiden Mediums besitzt.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Fadenlaufstrecke (26) zur Führung des Fadens (7) auf mindestens einem Teilstück
der freien Fadenlänge (24) mindestens ein rohrförmiges Element (15) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine rohrförmige Element (15) mit einem vorzugsweise verschließbaren
Längsschlitz zum Einlegen des Fadens (7) versehen ist.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine rohrförmige Element (15) einen oder mehrere Zufuhrkanäle (16,
17) für die Zufuhr des gasförmigen und/oder fluiden Mediums aufweist.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das gasförmige und/oder fluide Medium zur Erhöhung der Kühlwirkung ein Aerosol, insbesondere
Wassernebel, enthält.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Steuerungseinrichtung (21) umfasst, mit welcher der zu erzielende
Fadenzug regelbar ist.
16. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Steuerungseinrichtung (21) umfasst, mit der die Geschwindigkeit
der gerichteten Bewegung des gasförmigen und/oder fluiden Mediums regelbar ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (21) einen Regelkreis umfasst, der einen konstanten Wert
des Fadenzugs gewährleistet.
18. Verfahren zur Erhöhung und Regulierung des Fadenzugs, insbesondere mittels einer Entwirrstreckenbremse
(23), wobei ein Faden durch mindestens eine Texturiereinrichtung (4) einer Texturierspinnvorrichtung,
bevorzugt über eine Siebtrommel (6) geführt wird, wobei der Faden nach Verlassen der
eigentlichen Texturiereinrichtung (4), bevorzugt.nach dem Ablaufen von einer Siebtrommel
(6), direkt anschließend an die Texturiervorrichtung (4) bzw. deren Siebtrommel (6)
und ohne Kontakt mit mechanischen Elementen mindestens eine freie Fadenlaufstrecke
durchläuft, über welche der Faden von keinen solchen Elementen beaufschlagt bzw. umgelenkt
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Faden innerhalb der Fadenlaufstrecke (26), in der eine Bremsung stattfindet, mindestens
einmal auf einer freien Fadenlänge (24) von mindestens 0,5 m geführt wird und der
Reibung mit einem gasförmigen und/oder fluiden Medium ausgesetzt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass in der Texturiereinrichtung (4) der Texturierspinnvorrichtung (1) der Faden eine
nachgeschaltete Fadenlaufstrecke (26) durchläuft, in welcher der Faden (7) einmal
oder mehrmals auf einer freien Fadenlänge (24) von 0,5 m-10 m, bevorzugt 1 m bis 5
m, insbesondere 2 bis 5 m, der Reibung mit einem gasförmigen und/oder fluiden Medium
ausgesetzt ist.
20. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zusätzlichen Verfahrensschritt das gasförmige und/oder fluide Medium entlang
der freien Fadenlänge (24) in eine gerichtete Bewegung versetzt wird, bevorzugt entgegen
der oder quer zu der Fadenlaufrichtung (25).
21. Verfahren gemäß einem der vorstehenden Verfahrensansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem zusätzlichen Verfahrensschritt durch eine Steuerungseinrichtung (21) die
Geschwindigkeit der gerichteten Bewegung des gasförmigen und/oder fluiden Mediums
und damit der Fadenzug geregelt wird.
1. A device for increasing and regulating filament tension, in particular a braking device
(23) for disentangling the filament at a texturing spinning device comprising at least
one texturing device (4) that preferably comprises a screen drum (6), wherein a filament
traveling path (26), along which the filament is not deflected or guided by any mechanical
elements, directly adjoins the texturing device (4) or the screen drum (6) thereof,
without the filament being in contact with such elements,
characterized in that
within the filament traveling path (26), in which braking occurs, the filament is
guided at least once over a free filament length (24) of at least 0.5 m and is subjected
to friction with a gaseous and/or fluid medium.
2. The device of claim 1, characterized in that the free filament length (24) is from 0.5 m - 10 m, preferably 1 m to 5 m, in particular
2 m to 5 m.
3. The device of claim 1 or 2, characterized in that the filament traveling path (26) is provided downstream of the texturing device (4),
along which path the filament (7) is subjected to friction with a gaseous and/or fluid
medium several times along the free filament length (24) of from 0.5 m - 10 m, preferably
1 m to 5 m, in particular 2 m to 5 m, wherein, upstream of the free filament length
(24), the filament is not braked by friction with filament guiding elements.
4. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that means are provided which impart a directed movement to the gaseous and/or fluid medium
along the free filament length (24), preferably in a direction opposite to transverse
to filament traveling direction (25).
5. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the free filament length (24) is between 1 m and 5 m.
6. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that at least two guide rollers (10, 11) are provided along the filament traveling path
(26), the distance (27) between the rollers defining the free filament length (24).
7. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the filament traveling path (26) is enclosed in a chamber (12).
8. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the chamber (12) has a movable cover serving to insert the filament.
9. The device of at least one of claims 7 or 8, characterized in that the chamber (12) is provided with openings (19) for filament (7) to enter and to
exit.
10. The device of at least one of claims 7 to 9, characterized in that the chamber (12) has openings (13, 14) for the supply and the discharge of the gaseous
and/or fluid medium.
11. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that at least one tubular element (15) is provided along the filament traveling path (26)
to guide the filament (7) along at least a portion of the free filament length (24).
12. The device of the preceding claim, characterized in that the at least one tubular element (15) is provided with a longitudinal slot for the
insertion of the filament (7), the slot preferably being closable.
13. The device of at least one of claims 11 or 12, characterized in that the at least one tubular element (15) has one or a plurality of supply channels (16,
17) for the supply of gaseous and/or fluid medium.
14. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the gaseous and/or fluid medium contains an aerosol, in particular water spray, to
increase the cooling effect.
15. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the device includes a control device (21) by means of which the filament tension
to be achieved can be regulated.
16. The device of at least of one of the preceding claims, characterized in that the device includes a control device (21) by means of which the speed of the directed
movement of the gaseous and/or fluid medium can be regulated.
17. The device of at least one of claims 15 or 16, characterized in that the control means (21) includes a control circuit ensuring a constant value of filament
tension.
18. A method for increasing and regulating the filament tension, in particular by means
of a braking device (23) for disentangling the filament, wherein a filament is guided
through at least one texturing device (4) of a texturing spinning device, preferably
via a screen drum (6), wherein after exiting from the actual texturing device (4),
preferably after traveling off a screen drum (6), the filament runs through at least
one free filament traveling path immediately downstream of the texturing device (4)
or the screen drum (6) thereof and without contact with mechanical elements, the filament
not being acted upon or guided by such elements along the free filament traveling
path,
characterized in that
within the filament traveling path (26), in which a braking occurs, the filament is
guided at least once over a free filament length (24) of at least 0.5 m and is subjected
to friction with a gaseous and/or fluid medium.
19. The method of claim 18, characterized in that within the texturing device (4) of the texturing spinning device (1), the filament
travels through a downstream filament traveling path (26) in which the filament (7)
is subjected to friction with a gaseous and/or fluid medium once or several times
along a free filament length (24) of 0.5 m - 10 m, preferably 1 m to 5 m, in particular
2 m to 5 m.
20. The method of one of the preceding method claims, characterized in that in an additional method step, a directed movement is imparted to the gaseous and/or
fluid medium along the free filament length (24), preferably opposite or transverse
to the filament traveling direction (25).
21. The method of one of the preceding claims, characterized in that in an additional method step, the speed of the directed movement of the gaseous and/or
fluid medium, and thus the filament tension, is regulated by means of a control means
(21).
1. Dispositif d'augmentation et de régulation de la traction de fil, en particulier frein
d'étirage et de démêlage (23), sur un dispositif de filage et de texturation pourvu
d'au moins un dispositif de texturation (4), lequel comprend de préférence un tambour
perforé (6), un parcours de fil (26), le long duquel le fil n'est exposé à l'effet
d'aucun élément mécanique ou n'est dévié par aucun élément mécanique, se trouvant
directement dans le prolongement du dispositif de texturation (4) ou du tambour perforé
(6) de ce dernier, sans que le fil ne soit en contact avec ces éléments,
caractérisé en ce que
le fil est guidé à l'intérieur du parcours de fil (26), au cours duquel un freinage
a lieu, au moins une fois sur une longueur de fil libre (24) d'au moins 0,5 m et est
exposé au frottement d'un milieu gazeux et/ou fluide.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur de fil libre (24) atteint 0,5 m - 10 m, de préférence 1 m à 5 m, en particulier
2 m à 5 m.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un parcours de fil (26) est monté en aval du dispositif de texturation (4), parcours
sur lequel le fil (7) est exposé à plusieurs reprises sur une longueur de fil libre
(24) de 0,5 m - 10 m, de préférence de 1 m à 5 m, en particulier de 2 m à 5 m, au
frottement d'un milieu gazeux et/ou fluide, le fil, en amont de la longueur de fil
libre (24), n'étant pas freiné par un frottement sur des éléments de guidage du fil.
4. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des moyens amènent le milieu gazeux et/ou fluide le long de la longueur de fil libre
(24) à suivre un mouvement dirigé, de préférence à l'encontre du sens de circulation
de fil (25) ou transversalement à ce dernier.
5. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la longueur de fil libre (24) est comprise entre 1 m et 5 m.
6. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux poulies de renvoi (10, 11), dont l'espacement (27) détermine la longueur
de fil libre (24), sont disposées sur le parcours de fil (26).
7. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le parcours de fil (26) est encapsulé par une chambre (12).
8. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la chambre (12) possède un couvercle mobile servant à l'insertion du fil.
9. Dispositif selon au moins l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que la chambre (12) est pourvue d'ouvertures (19) pour l'entrée ou la sortie du fil (7).
10. Dispositif selon au moins l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la chambre (12) possède des ouvertures (13, 14) pour une amenée et une évacuation
du milieu gazeux et/ou fluide.
11. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément tubulaire (15) est disposé sur le parcours de fil (26) pour guider
le fil (7) sur au moins une partie de la longueur de fil libre (24).
12. Dispositif selon la revendication précédente, caractérisé en ce que l'au moins un élément tubulaire (15) est pourvu d'une fente longitudinale, de préférence
pouvant être fermée, destinée à l'insertion du fil (7).
13. Dispositif selon au moins l'une des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que l'au moins un élément tubulaire (15) comprend un ou plusieurs canaux d'amenée (16,
17) pour l'amenée du milieu gazeux et/ou fluide.
14. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le milieu gazeux et/ou fluide contient un aérosol, en particulier un brouillard d'eau,
pour augmenter l'effet de refroidissement.
15. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif comprend un système de commande (21) permettant de régler la traction
de fil à obtenir.
16. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif comprend un système de commande (21) permettant de réguler la vitesse
du déplacement dirigé du milieu gazeux et/ou fluide.
17. Dispositif selon au moins l'une des revendications 15 ou 16, caractérisé en ce que le système de commande (21) comprend un circuit de réglage garantissant une valeur
constante de la traction de fil.
18. Procédé d'augmentation et de régulation de la traction de fil, en particulier au moyen
d'un frein à étirement et démêlage (23), un fil étant guidé à travers au moins un
dispositif de texturation (4) d'un dispositif de filage et de texturation, de préférence
au moyen d'un tambour perforé (6), le fil, après avoir quitté le dispositif de texturation
(4) proprement dit, de préférence après s'être déroulé d'un tambour perforé (6), parcourant,
directement dans le prolongement du dispositif de texturation (4) ou du tambour perforé
(6) de celui-ci, et sans contact avec des éléments mécaniques, au moins un parcours
libre, le long duquel le fil n'est exposé à l'effet d'aucun de ces éléments ou n'est
dévié par aucun de ces éléments,
caractérisé en ce que
le fil est guidé à l'intérieur du parcours de fil (26), au cours duquel un freinage
a lieu, au moins une fois sur une longueur de fil libre (24) d'au moins 0,5 m et exposé
au frottement d'un milieu gazeux et/ou fluide.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que, dans le dispositif de texturation (4) du dispositif de filage et de texturation,
le fil suit un parcours de fil (26) monté en aval, le long duquel le fil (7) est exposé
une seule fois ou à plusieurs reprises, sur une longueur de fil libre (24) de 0,5
m à 10 m, de préférence de 1 m à 5 m, en particulier de 2 m à 5 m, au frottement d'un
milieu gazeux et/ou fluide.
20. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au cours d'une étape de procédé supplémentaire, le milieu gazeux et/ou fluide est
amené le long de la longueur de fil libre (24) à suivre un mouvement dirigé, de préférence
à l'encontre du sens de circulation de fil (25) ou transversalement à celui-ci.
21. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au cours d'une étape de procédé supplémentaire, la vitesse du mouvement dirigé du
milieu gazeux et/ou fluide et donc la traction de fil sont réglées par un système
de commande (21).
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