[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Eckstück beziehungsweise ein Endstück für
Aluminiumsockel.
[0002] Sockel aus Aluminium werden vermehrt als Alternative zu Holzsockeln eingesetzt, da
sie einerseits auf einfache Weise maschinell gereinigt werden können und andererseits
sehr dekorativ sind. Insbesondere für Anwendungsbereiche mit besonderen hygienischen
Anforderungen, wie beispielsweise in Spitälern, sind Aluminiumsockel besonders geeignet.
Aber auch im Privatbereich werden Aluminiumsockel zunehmend für Parkettböden, Laminatböden,
Linoleumböden oder PVC-Böden herangezogen.
[0003] Ein Problem bei der Verwendung von Aluminiumsockeln besteht darin, dass einerseits
ein sehr exaktes Arbeiten erforderlich ist, anderseits aber die Kanten der Aluminiumsockel
sehr scharf sind. Dies erschwert das Verlegen von Aluminiumsockeln über Ecken.
[0004] Es bestand daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Eck- und Endstücke für Aluminiumsockel
bereitzustellen, welche folgendes Anforderungsprofil erfüllen müssen:
- exakte Verarbeitbarkeit
- Einfache Montage
- die Eck- oder Endverbindung muss gut maschinell zu reinigen sein und darf keine Spalten
offen lassen, in denen sich beispielsweise Bakterien ansiedeln können.
[0005] Die vorstehende Aufgabe wird gemäss der vorliegenden Erfindung durch ein Eckstück
für Aluminiumsockel gelöst, umfassend
a) zwei Seitenflächen, welche im montierten Zustand die Seitenflächen zweier entsprechender
Sockelteile vollständig überlappen
b) Eine Deckfläche, welche im montierten Zustand das Eckstück nach oben im wesentlichen
vollständig abschliesst und eine gegebenenfalls vorhandene Deckfläche eines entsprechenden
Sockelteils vollständig überlappt,
c) einem Abschnitt im Innern des Eckstücks, welcher mit den Seitenflächen des Eckstücks
verbunden ist und zumindest in einem Bereich Abschlusskanten aufweist, die gegenüber
den Abschlusskanten der Seitenflächen des Eckstücks in das Innere des Eckstücks versetzt
sind,
d) mindestens zwei Stifte, die auf dem Abschnitt b) derart angebracht sind, dass durch
jeweils eine Seitenfläche des Eckstücke und einen Stift ein Zwischenraum gebildet
ist, der durch eine Abschlusskante des Abschnitts b) begrenzt ist und in welchen ein
entsprechendes Sockelstück passgenau eingeführt werden kann.
[0006] Analog betrifft die vorliegende Erfindung ein Endstück für Aluminiumsockel, umfassend
a) eine erste Seitenfläche, welche im montierten Zustand die Seitenfläche eines entsprechenden
Sockelteils vollständig überlappt,
b) eine zweite Seitenfläche, welche im montierten Zustand das Endstück seitlich im
wesentlichen vollständig abschliesst,
c) Eine Deckfläche, welche im montierten Zustand das Endstück nach oben im wesentlichen
vollständig abschliesst und eine gegebenenfalls vorhandene Deckfläche eines entsprechenden
Sockelteils vollständig überlappt,
d) einem Abschnitt im Innern des Endstücks, welcher mit den Seitenflächen des Endstücks
verbunden ist und zumindest in einem Bereich eine Abschlusskante aufweist, die gegenüber
der Abschlusskante der ersten Seitenfläche des Endstücks in das Innere des Endstücks
versetzt ist,
e) mindestens einen Stift, der auf dem Abschnitt d) derart angebracht ist, dass durch
die erste Seitenfläche des Endstücks und den mindestens einen Stift ein Zwischenraum
gebildet ist, der durch eine Abschlusskante des Abschnitts d) begrenzt ist und in
welchen ein entsprechendes Sockelstück passgenau eingeführt werden kann.
[0007] Die Seitenflächen der erfindungsgemässen Eck- oder Endstücke schliessen vorzugsweise
einen Winkel von 90° ein. Für besondere Anwendungen, bei denen beispielsweise die
Bauteile, an welche die Sockel anzubringen sind, Winkel von mehr oder weniger als
90° einschliessen, können die Seitenflächen der erfindungsgemässen Eck- oder Endstücke
die entsprechenden Winkel einschliessen.
[0008] Die Deckfläche der erfindungsgemässen Eck- oder Endstücke schliesst mit den Seitenflächen
einen Winkel von 90° ein.
[0009] Die Verbindung zwischen dem erfindungsgemässen Eck- oder Endstück und einem Sockelteil
wird wie folgt realisiert:
[0010] Das Sockelteil wird in den Zwischenraum geschoben, welcher durch jeweils einen Stift
und eine Seitenfläche des erfindungsgemässen Eck- oder Endstücks begrenzt wird. Der
Zwischenraum ist passgenau zum Sockelteil dimensioniert.
[0011] Gemäss der vorliegenden Erfindung soll unter "passgenau" verstanden werden, dass
der Abstand zwischen Seitenfläche und Stift im wesentlichen der Dicke der Kante des
entsprechenden Sockelteils entspricht, allerdings so viel Spiel verbleibt, um das
Sockelteil etwas nach vorne oder hinten bewegen zu können. Dadurch ist es möglich,
leichte Unebenheiten des Bauteils auszugleichen, an welchem der Sockel angebracht
werden soll.
[0012] Das Hineinschieben des Sockelteils in den Zwischenraum wird durch eine Abschlusskante
des Abschnitts im Innern des Eck- oder Endstücks begrenzt. Diese Abschlusskante ist
gegenüber der Abschlusskante der entsprechenden Seitenfläche des Eck- oder Endstücks
in das Innere des Eck- oder Endstücks versetzt. Vorzugsweise ist die Abschlusskante
des Abschnitts formschlüssig zur Abschlusskante des Sockelteils ausgebildet, um eine
besonders feste horizontale Verbindung zu gewährleisten.
[0013] Die Abschlusskante des inneren Abschnitts des Eck- oder Endstücks muss nicht über
die gesamte Höhe des Eck- oder Endstücks ausgebildet sein. Es genügt eine derartige
Ausgestaltung der Abschlusskante des inneren Abschnitts, dass die vorstehend beschriebene
feste horizontale Verbindung gewährleistet ist. Erfindungsgemäss bevorzugt erstreckt
sich die Abschlusskante des inneren Abschnitts über etwa zwei Drittel der Höhe des
Eck- oder Endstücks. Erfindungsgemäss bevorzugt entspricht die Dicke der Abschlusskante
des inneren Abschnitts der Dicke des entsprechenden zu verbindenden Sockelteils. Es
ist aber auch möglich, dünnere oder dickere Kanten zu verwenden.
[0014] Um zu verhindern, dass in den Spalt zwischen Eck- oder Endstück und Sockelteil Verunreinigungen
oder Bakterien gelangen können, sind die Seitenflächen und Deckfläche des Eck- oder
Endstücks so gefertigt, dass sie im montierten Zustand die Seitenfläche und Deckfläche
des entsprechenden Sockelteils vollständig überlappen. Durch diese Überlappung wird
aber andererseits eine der Begrenzungen des Zwischenraums erzeugt, in den das Sockelteil
passgenau eingeschoben werden kann.
[0015] Gemäss der vorliegenden Erfindung soll unter "vollständig überlappen" verstanden
werden, dass die entsprechende Fläche des Eck- oder Endstücks eine entsprechende Fläche
eines einzuführenden Sockelteils über deren gesamte Breite überlappt, jedoch in der
Regel nicht über deren gesamte Länge.
[0016] Insgesamt wird durch die vorliegende Erfindung eine Verbindung beziehungsweise ein
Abschluss von Aluminium-Sockelteilen bereitgestellt, die einerseits ausreichend fest
und exakt ist, andererseits aber die Möglichkeit bietet, die Verbindung etwas an die
Form des Bauteils wie einer Wand anzupassen, an welcher der Sockel angebracht werden
soll. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das Sockelteil von der überlappenden Seitenfläche,
dem mindestens einen Stift und der Abschlusskante des inneren Abschnitts des Eck-
oder Endstücks passgenau umschlossen wird. Somit ist es gemäss der vorliegenden Erfindung
möglich, Sockel zu schaffen, welche an Bauteile angebracht werden können, deren Ecken
nicht exakte 90°-Winkel bilden.
[0017] Andererseits gewährleistet die überlappende Seitenfläche des Eck- oder Endstücks
auch eine einfache maschinelle Reinigung und fördert durch Verdeckung eine etwaigen
Spalts die hygienischen Eigenschaften des Sockels.
[0018] Es sind auch Ausgestaltungen denkbar, bei denen jeweils ein Zwischenraum durch eine
Seitenfläche und mehr als zwei Stiften gebildet wird. Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Zwischenraum zur passgenauen Aufnahme des entsprechenden
Sockelteils aber durch eine überlappende Seitenfläche und zwei Stifte gebildet, welche
am inneren Abschnitt des Eck- oder Endteils angebracht sind. Im Fall eines Eckstücks
sind zwei derartige Zwischenraume vorhanden, während ein Endstück nur einen derartigen
Zwischenraum aufweist.
[0019] Die erfindungsgemässen Eck- und Endstücke sind für L-förmige Sockelteile ausgelegt,
da danln die vorstehend beschriebene Einführung des Sockeiteils in den Zwischenraum
zwischen Seitenfläche und dem mindestens einen Stift möglich ist. Theoretisch wäre
es aber auch denkbar, ein entsprechend dickes Sockelteil mit Öffnungen zu verwenden,
wobei der mindestens eine Stift in die Öffnung eingeführt wird.
[0020] Erfindungsgemäss insbesondere bevorzugt sind die Sockelteile L-förmig ausgestaltet
und weisen an der Innenseite zwei Schienen auf, welche so angeordnet sind, dass beim
Einführen des Sockelteils in den Zwischenraum zwischen Seitenfläche und den zwei Stiften
des Eck- oder Endteils der obere Stift an der Unterseite der oberen Schiene und der
untere Stift an der Oberseite der unteren Schiene anliegt. Dadurch wird eine noch
bessere Beständigkeit der Verbindung gegen eine vertikale Verschiebung erreicht. Bei
einer Ausführungsform mit mehr als zwei Stiften pro Zwischenraum kann das entsprechende
Sockelteil die entsprechende Anzahl an Schienen aufweisen.
[0021] Die vorliegende Erfindung betrifft daher auch einen Sockel aus Aluminium, umfassend
mindestens ein vorstehend beschriebenes Eck- oder Endstück und mindestens ein Sockelteil,
dadurch gekennzeichnet dass das Sockelteil L-förmig ist und auf seiner Innenseite
mindestens eine Schiene aufweist, welche so angeordnet ist, dass beim Einführen des
Sockelteils in den Zwischenraum zwischen Seitenfläche und mindestens einem Stift des
Eck- oder Endteils der Stift an Schiene anliegt.
[0022] Die erfindungsgemässen Eck- und Endstücke sind vorzugsweise aus Aluminium gefertigt.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform sind die erfindungsgemässen Eck- oder Endstücke
eloxiert, wobei verschiedene Farbtöne wie Silber, Gold oder Bronze realisiert werden
können. Die Stifte werden vorzugsweise separat gefertigt und in Öffnungen im inneren
Abschnitt des Eck- oder Endstücks fixiert.
[0023] Die Sockelteile sind bekannt und können auf bekannte Weise gefertigt werden.
[0024] Die Verbindung von Sockelteil und Eck- oder Endstück erfolgt wie vorstehend geschildert
auf einfache Weise durch Hineinschieben des Sockelteils in den Zwischenraum zwischen
Seitenfläche und mindestens einen Stift des Eck- oder Endstücks. Dadurch ist eine
einfache, aber gleichzeitig auch exakte Verbindung realisiert
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand von nicht einschränkenden Zeichnungen und besonderen
Ausführungsformen näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Aussen-Eckstücks
- Fig. 1b
- eine Draufsicht des Eckstücks gemäss Fig. 1a
- Fig. 2a
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Innen-Eckstücks
- Fig. 2b
- eine Draufsicht des Eckstücks gemäss Fig. 2a
- Fig. 3a
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Endstücks
- Fig. 3b
- eine Draufsicht des Endstücks gemäss Fig. 2a
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Sockelverbindung
[0027] Das in Fig. 1a und 1b gezeigte Aussen-Eckstück umfasst zwei Seitenwände 1a und 1b,
welche miteinander einen Winkel von 90° einschliessen. Auf einem inneren Abschnitt
4 sind vier Stifte 2a und 2b angeordnet, wobei die Stifte 2a mit der Seitenfläche
1 a und die Stifte 2b mit der Seitenfläche 1b einen Zwischenraum bilden. Dieser Zwischenraum
wird durch die Abschlusskanten 3a und 3b des inneren Abschnitts 4 begrenzt. In der
Ausführungsform gemäss Fig. 1a und 1b weist das Eckstück eine Höhe von 6,15 cm und
eine Länge und Breite von 1,9 cm auf.
[0028] Aus Fig. 1 b wird ersichtlich, dass das Aussen-Eckstück derart ausgestaltet ist,
dass es passgenau an eine 90°-Ecke eines Bauteils angebracht werden kann.
[0029] Das in Fig. 2a und 2b gezeigte Innen-Eckstück umfasst zwei Seitenwände 1a und 1b,
welche miteinander einen Winkel von 90° einschliessen. Auf einem inneren Abschnitt
4 sind vier Stifte 2a und 2b angeordnet, wobei die Stifte 2a mit der Seitenfläche
1a und die Stifte 2b mit der Seitenfläche 1b einen Zwischenraum bilden. Dieser Zwischenraum
wird durch die Abschlusskanten 3a und 3b des inneren Abschnitts 4 begrenzt. In der
Ausführungsform gemäss Fig. 2a und 2b weist das Eckstück eine Höhe von 6,15 cm und
eine Länge und Breite von 1,9 cm auf.
[0030] Aus Fig. 2b wird ersichtlich, dass das Innen-Eckstück derart ausgestaltet ist, dass
es passgenau an eine 90°-Ecke eines Bauteils angebracht werden kann.
[0031] In Fig. 3a und 3b ist ein erfindungsgemässes Endstück gezeigt. Dieses unterscheidet
sich vom Eckstück gemäss Fig. 1a und 1b im wesentlichen darin, dass auf dem inneren
Abschnitt 9 nur zwei Stifte 8 angebracht sind, welche mit einer ersten Seitenfläche
6 einen Zwischenraum bilden. Dieser Zwischenraum wird durch die Abschlusskante 10
des inneren Abschnitts 9 begrenzt. Eine zweite Seitenfläche 7 schliesst das Endstück
im montierten Zustand seitlich im wesentlichen ab. Wie aus Fig. 3b ersichtlich ist
die Deckfläche 11 quadratisch ausgebildet. In der Ausführungsform gemäss Fig. 3a und
3b weist das Eckstück eine Höhe von 6,15 cm und eine Länge und Breite von 1,25 cm
auf.
[0032] In Fig. 4a ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss bevorzugten Sockelverbindung
gezeigt. Die Seitenwand 13 des Sockeiteils ist in den Zwischenraum zwischen die Stifte
2a' und 2a" und der Seitenfläche 1 a eingeführt. Die Seitenfläche 1a des Eckstücks
überlappt die Seitenwand 13 des Sockelteils. Die Deckfläche 5 des Eckstücks überlappt
die Deckfläche 12 des Sockelteils. Das Sockelteil weist weiterhin zwei Schienen 14a
und 14b auf, die im montierten Zustand an den Stiften 2a' und 2a" anliegen. Dadurch
wird ein Verschieben der Verbindung nach oben oder unten verhindert.
[0033] Die Position der Schienen 14a und 14b relativ zu den Stiften 2a und 2b ist in Fig.
4b noch einmal verdeutlicht.
1. Eckstück für Aluminiumsockel, umfassend
a) zwei Seitenflächen (1a, 1b), welche im montierten Zustand die Seitenflächen zweier
entsprechender Sockelteile (13) vollständig überlappen
b) Eine Deckfläche (5), welche im montierten Zustand das Eckstück nach oben im wesentlichen
vollständig abschliesst und eine gegebenenfalls vorhandene Deckfläche (12) eines entsprechenden
Sockelteils (13) vollständig überlappt,
c) einem Abschnitt (4) im Innern des Eckstücks, welcher mit den Seitenflächen (1a,
1b) verbunden ist und zumindest in einem Bereich Abschlusskanten (3a, 3b) aufweist,
die gegenüber den Abschlusskanten der Seitenflächen (1a, 1b) des Eckstücks in das
Innere des Eckstücks versetzt sind,
d) mindestens zwei Stifte (2a, 2b), die auf dem Abschnitt (4) derart angebracht sind,
dass durch jeweils eine Seitenfläche (1a, 1b) des Eckstücks und einen Stift (2a, 2b)
ein Zwischenraum gebildet ist, der durch eine Abschlusskante (3a, 3b) des Abschnitts
(4) begrenzt ist und in welchen ein entsprechendes Sockelstück (13) passgenau eingeführt
werden kann.
2. Eckstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Stifte (2a, 2b) vorhanden sind, wobei jeweils zwei Stifte mit einer Seitenfläche
(1a, 1b) einen Zwischenraum bilden.
3. Eckstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten (3a, 3b) des Abschnitts (4) im Innern des Eckstücks formschlüssig
zu den Abschlusskanten der einzuführenden Sockelteile (13) ausgebildet sind.
4. Eckstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskanten (3a, 3b) des Abschnitts (4) im Innern des Eckstücks sich über
zwei Drittel der Höhe des Eckstücks erstrecken.
5. Endstück für Aluminiumsockel, umfassend
a) eine erste Seitenfläche (6), welche im montierten Zustand die Seitenfläche eines
entsprechenden Sockelteils (13) vollständig überlappt,
b) eine zweite Seitenfläche (7), welche im montierten Zustand das Endstück seitlich
im wesentlichen vollständig abschliesst,
c) Eine Deckfläche (11), welche im montierten Zustand das Endstück nach oben im wesentlichen
vollständig abschliesst und eine gegebenenfalls vorhandene Deckfläche (12) eines entsprechenden
Sockelteils (13) vollständig überlappt,
d) einem Abschnitt (9) im Innern des Endstücks, welcher mit den Seitenflächen (6,
7) verbunden ist und zumindest in einem Bereich eine Abschlusskante (10) aufweist,
die gegenüber der Abschlusskante der ersten Seitenfläche (6) des Endstücks in das
Innere des Endstücks versetzt ist,
e) mindestens einen Stift (8), der auf dem Abschnitt (9) derart angebracht ist, dass
durch die erste Seitenfläche (6) des Endstücks und den mindestens einen Stift (8)
ein Zwischenraum gebildet ist, der durch eine Abschlusskante (10) des Abschnitts (9)
begrenzt ist und in welchen ein entsprechendes Sockelstück (12) passgenau eingeführt
werden kann.
6. Endstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Stifte (8) vorhanden sind, welche mit der ersten Seitenfläche (6) einen Zwischenraum
bilden.
7. Endstück nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskante (10) des Abschnitts (9) im Innern des Endstücks formschlüssig
zur Abschlusskante des einzuführenden Sockelteils (12) ausgebildet ist.
8. Endstück nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlusskante (10) des Abschnitts (9) im Innern des Endstücks sich über zwei
Drittel der Höhe des Endstücks erstreckt.
9. Sockel aus Aluminium, umfassend mindestens ein Eckstück gemäss einem der Ansprüche
1 bis 4 und/oder mindestens ein Endstück gemäss einem der Ansprüche 5 bis 8 und mindestens
ein Sockelteil, dadurch gekennzeichnet dass das Sockelteil (12) L-förmig ist und auf seiner Innenseite mindestens eine Schiene
(14a, 14b) aufweist, welche so angeordnet ist, dass beim Einführen des Sockelteils
(12) in den Zwischenraum zwischen Seitenfläche (1a, 1b, 6) und mindestens einen Stift
(2a, 2b, 8) des Eck- oder Endteils der Stift (2a, 2b, 8) an der Schiene (14a, 14b)
anliegt.
10. Aluminiumsockel gemäss Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sockelteil (12) auf seiner Innenseite zwei Schienen (14a, 14b) aufweist, welche
so angeordnet sind, dass beim Einführen des Sockelteils (12) in den Zwischenraum zwischen
Seitenfläche (1a, 1b, 6) und den zwei Stiften (2a, 2b, 8) des Eck- oder Endteils der
obere Stift (2a") an der Unterseite der oberen Schiene (14b) und der untere Stift
(2a') an der Oberseite der unteren Schiene (14a) anliegt.
11. Verwendung eines Eckstücks gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4 beziehungsweise eines
Endstücks gemäss einem der Ansprüche 5 bis 8 zum Verbinden beziehungsweise Abschliessen
von Sockelteilen aus Aluminium.
12. Verwendung eines Sockels gemäss einem der Ansprüche 9 oder 10 als Abschluss von Böden.