[0001] Die Erfindung betrifft eine Plattformkühlanordnung für den der Brennkammer nachgeschalteten
Leitschaufelkranz einer Gasturbine, mit am Umfang der Wand der Brennkammer, der Plattformen
und/oder der Wand eines zwischen diesen angeordneten Zwischenstücks die jeweilige
Wand in mindestens einer kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Reihe oder anderen
beliebigen Anordnung durchdringenden Kühlluftausblaskanälen, über die vom Verdichter
der Gasturbine abgezweigte Kühlluft zur Filmkühlung zu den Hauptgasstromflächen der
Plattformen geleitet wird.
[0002] Die oben erwähnte Art der Kühlung der Plattformen von hinter der ringförmigen Gasaustrittsöffnung
der Brennkammer einer Gasturbine angeordneten Leitschaufeln, die - begrenzt von inneren
und äußeren Plattformen - einen Leitschaufelkranz bilden, ist beispielsweise aus der
DE 198 13 779 A1 bekannt. Dabei wird über Kühlluftbohrungen, die im Bereich der Austrittsöffnung
in die Brennkammerwand oder unmittelbar in die Plattformen oder auch in ein dazwischengeschaltetes
Zwischenstück eingebracht sind, vom Verdichter abgezweigte Kühlluft in die Randschicht
des Heißgasstroms eingeblasen. Das Einblasen der Kühlluft dient der Absenkung der
Temperatur des aus der Brennkammer ausgetragenen Heißgasstroms in einer die Innenflächen
der Plattformen kontaktierenden Strömungsschicht, um das Plattformmaterial gegenüber
dem verbleibenden ungekühlten Heißgasstrom abzuschirmen. In ungeschütztem Zustand
wäre das Plattformmaterial einer derart hohen Wärmebelastung ausgesetzt, dass sich
die Lebensdauer der Plattformen der Leitschaufeln deutlich verkürzt. Die üblicherweise
im Bereich der ringförmigen Austrittsöffnung der Brennkammer bzw. nahe der Vorderkante
der ringförmig angeordneten Plattformen am Umfang verteilt angeordneten Kühlluftausblasöffnungen
sind jedoch aufgrund der komplizierten Strömungsverhältnisse im wandnahen Bereich,
und zwar auch aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem Heißgasstrom und der eingeblasenen
Kühlluft, nicht in der Lage, die gesamten Innenfläche der Plattformen wirksam gegenüber
dem Heißgasstrom abzuschirmen bzw. zu kühlen. Verantwortlich dafür ist eine dreidimensionale
Eintrittsgrenzschichtablösung entlang einer bestimmten - veränderlichen - Linie auf
der Oberfläche der Plattformen. Um nun eine Kühlwirkung in einem möglichst großen
Bereich der Plattformoberflächen, das heißt, auch im Bereich der dreidimensionalen
Sekundärströmung zu erzielen, geht die DE 198 13 779 von einer als ballistische Kühlung
bezeichneten Kühlluftausblasung in einer dem Radius entsprechenden Richtung, das heißt,
in einer von der Turbinenachse und dem Radius begrenzten Ebene, unter einem relativ
steilen Ausblaswinkel zur Turbinenachse mit hohen Impulsverhältnissen aus, bei der
die mindestens eine Reihe bildenden Kühlluftausblas-öffnungen in Turbinenumfangsrichtung
in voneinander beabstandeten Gruppen angeordnet sind, die jeweils auf einen Bereich
von der Leitschaufelvorderkante bis zur deren jeweiliger Druckseite hin begrenzt sind.
Mit der sogenannten "ballistischen Kühlung" in einem jeweils auf die Druckseite der
Leitschaufeln beschränkten Bereich sollen somit auch die im Bereich hinter der dreidimensionalen
Eintrittsgrenzschichtablösung liegenden Plattformflächen von dem Kühlmedium erreicht
und ausreichend gekühlt werden.
[0003] Die EP 0 615 055 A1, deren technische Lehre ebenfalls auf dem oben erwähnten Prinzip
der Filmkühlung oder ballistischen Kühlung der Plattformen beruht, geht von mindestens
einer, im Unterschied zu der in der DE 198 13 779 A1 beschriebenen Lösung in Umfangsrichtung
nicht unterbrochenen Reihe von Ausblaskanälen aus, die jedoch zur Erzielung einer
bestimmten Massenstromverteilung in Umfangsrichtung unterschiedliche Durchmesser aufweisen,
um dadurch eine möglichst vollflächige Kühlung der Plattformoberfläche zu bewirken.
Auch bei dieser Kühlanordnung stimmt die Richtung der Ausblaskanäle, abgesehen von
einem bestimmten, zum Durchdringen der Plattform oder der Brennkammerwand erforderlichen
Anstellwinkel, mit der von der Turbinenachse und dem Radius gebildeten Ebene überein.
[0004] Tatsächlich gelingt es mit den oben beschriebenen Kühlanordnungen jedoch nicht, die
eingeblasene Kühlluft aufgrund eines hohen Mischungsgrades mit dem Heißgasstrom und
einer zu hohen Entfernung der Kühlluft von der Plattform effizient zu nutzen und darüber
hinaus die Filmkühlung auch in allen Oberflächenbereichen der Plattformen, das heißt,
auch in dem stromabwärts befindlichen Grenzschichtablösebereich, in ausreichendem
Maße zu gewährleisten. Um dennoch eine bestimmte Heißgasabschirmung der Plattformen
zu erreichen, ist es erforderlich, einen relativ hohen Kühlluftanteil zu verwenden
und/oder eine Wärmeschutzbeschichtung vorzusehen bzw. diese effizienter und damit
kostenintensiver auszubilden. In bestimmten Fällen kann auch ein komplexes Kühlsystem
für die nicht im Heißgasstrom liegenden Flächen erforderlich sein, das ebenso zu einer
Erhöhung des spezifischen Kraftstoffverbrauchs und der Kosten führt wie eine Filmkühlung
in der Leitschaufelpassage.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Plattformkühlanordnung der eingangs
erwähnten Art anzugeben, die eine effektive Kühlung aller Hauptgasstromflächen der
Plattform gewährleistet.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1 ausgebildeten Plattformkühlanordnung gelöst. Aus den Unteransprüchen ergeben sich
vorteilhafte Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung.
[0007] Der Kern der Erfindung besteht in besteht in der Anordnung mindestens eines Teils
der Kühlluftausblaskanäle in einer von der durch die Turbinenachse und den Radius
gebildeten Ebene um einen Winkel α abweichenden Richtung. Das heißt mit anderen Worten,
dass die Kühlluftausblaskanäle mit Bezug auf die Umfangsrichtung schräg gestellt sind.
Durch diese von der üblicherweise geraden Ausrichtung der Kühlluftausblaskanäle abweichende
winklige Anordnung und die dementsprechende Kühlluftstrahlrichtung zu den Plattformen
wird überraschenderweise eine verminderte Durchmischung mit dem Heißgasstrom sowie
eine höhere Konzentration der Kühlluft im Endwandbereich und daraus resultierend eine
wirksamere Kühlung bzw. ein verminderter Kühlluftbedarf erreicht. Die schräge Ausrichtung
der Kühlluftstrahlen erzeugt eine Wirbelstruktur, in der ein verringerter Heißgasanteil
aufgenommen wird und die zudem in der Lage ist, auch den Plattformbereich hinter der
dreidimensionalen Grenzschichtablösung effektiv und in allen Bereichen zwischen der
Druckseite und der Saugseite der benachbarten Leitschaufeln zu kühlen. Durch den verminderten
Kühlluftbedarf und die verbesserte Kühlwirkung können sowohl der Aufwand für gegebenenfalls
erforderliche zusätzliche Kühlmaßnahmen als auch der Kraftstoffverbrauch gesenkt und
das Emissionsverhalten verbessert werden.
[0008] Gemäß der Erfindung ist zumindest ein Teil der Kühlluftausblaskanäle schräg zur Umfangsrichtung
angestellt. Das heißt, die Größe des Winkels, in dem die benachbarten Kühlluftausblaskanäle
ausgerichtet sind, kann unterschiedlich sein und zum Teil auch 0° betragen.
[0009] Die am Umfang von Kühlluftausblaskanälen in einer oder mehreren diskontinuierlichen
oder kontinuierlichen Reihen oder auch in regelmäßigen oder unregelmäßigen Gruppen
oder auch jeweils einzeln sowie auch in variabler Form und Größe ausgebildet sein.
Zwischen den benachbarten Reihen oder in der selben Reihe oder Gruppe von Kühlluftausblaskanälen
kann die Schräglage der Kühlluftausblaskanäle unterschiedlich sein.
[0010] Zudem können die Kühlluftausblaskanäle in ein und derselben Reihe oder mit Bezug
auf die jeweils benachbarte Reihe zueinander versetzt sein.
[0011] Die Größe und/oder die Form des Querschnitts in ein und derselben Reihe oder in Bezug
auf die benachbarten Reihen oder in einer beliebigen anderen Anordnung von Kühlluftausblaskanälen
kann unterschiedlich sein.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Teilansicht der Brennkammer einer Gasturbine mit an die Gasaustrittsöffnung unmittelbar
angeschlossenem Leitschaufelsystem;
- Fig. 2
- eine Teilansicht der Brennkammer mit einem zwischen der Gasaustrittsöffnung und dem
Leitschaufelsystem angeordneten Zwischenstück;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht von jeweils zwei benachbarten, auf einer Plattform angebrachten
Leitschaufeln mit einer Gruppe von jeder Leitschaufel zugeordneten, in unterschiedlicher
Winkellage in der Plattform verlaufenden Kühlluftausblaskanälen; und
- Fig. 4
- eine geometrische Darstellung der in Bezug auf die Umfangsrichtung winkligen Anordnung
der Kühlluftausblaskanäle.
[0013] Die Figuren 1 und 2 zeigen jeweils eine Leitschaufel 1, die zwischen einer äußeren
Plattform 2 und einer inneren Plattform 3 angeordnet ist. Eine Mehrzahl Leitschaufeln
1 mit Plattformen 2, 3 bildet einen Leitschaufelkranz, der der ringförmigen Gasaustrittsöffnung
5 einer Brennkammer 6 nachgeschaltet ist. Die äußeren Plattformen 2 und die inneren
Plattformen 3 sind gemäß Fig. 1 unmittelbar und gemäß Fig. 2 über ein Zwischenstück
7 mit der Wand 4 der Brennkammer 6 verbunden bzw. an deren Gasaustrittsöffnung 5 angeschlossen.
Ein aus der Gasaustrittsöffnung 5 austretender Heißgasstrom (Pfeil 8) wird zwischen
den benachbarten Leitschaufeln 1 und den Plattformen 2, 3 weitergeleitet. Um die durch
die hohe Gastemperatur bedingte thermische Belastung des Schaufel- und Plattformmaterials
zu verringern, werden die Leitschaufeln 1 und die Plattformen 2, 3 gekühlt. Die Kühlung
der Plattformen, die Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist, erfolgt mit einem
Teil der vom Verdichter (nicht dargestellt) abgezweigten, nicht für den Verbrennungsprozess
benutzten, Kühlluft (Pfeil 9). Zu diesem Zweck sind nahe der Gasaustrittsöffnung 5,
wie Fig. 1 zeigt, in den äußeren Plattformen 2 und in der inneren Wand 4 der Brennkammer
6 am Umfang verteilt Kühlluftausblaskanäle 10 angeordnet. Gemäß Fig. 2 sind die Kühlluftausblaskanäle
10 in der äußeren Wand 4 der Brennkammer 6 und in einem zwischen der inneren Plattform
3 und der inneren Wand der Brennkammer 6 angeordneten Zwischenstück 7 ausgebildet.
Bezüglich der jeweiligen Anordnung der Kühlluftausblas-kanäle 10 in den Plattformen,
der Brennkammerwand oder dem Zwischenstück sind auch andere Kombinationen denkbar.
[0014] Die Kühlluftausblaskanäle 10 sind am Umfang der inneren oder äußeren Wand 4, der
Plattformen 2, 3 oder des Zwischenstücks 7 in mindestens einer - kontinuierlichen
oder diskontinuierlichen - Reihe (nicht dargestellt) angeordnet und können - bei mehreren
Reihen - in einer Linie oder versetzt zueinander angeordnet sein. Die Querschnittsfläche
der Kühlluftausblaskanäle 10 ist rund oder oval, kann aber auch eine andere Form haben.
[0015] Aus den Figuren 1 und 2 ist ersichtlich, dass die Kühlluftausblaskanäle 10 - gemäß
dem Stand der Technik in üblicher Weise - in einer von der Turbinenachse x und dem
Radius r (Fig. 4) gebildeten Ebene schräg angestellt sind. Die Figur 3 macht deutlich,
dass die Kühlluftausblaskanäle 10 darüber hinaus aber auch in einer weiteren, von
der r,x-Ebene abweichenden Ebene (Θ-Ebene gemäß Fig. 5) schräg ausgerichtet sind,
so dass die aus den Kühlluftausblaskanälen 10 austretenden Kühlluftstrahlen (Pfeil
11) in einer von der r,x-Ebene um den Winkel α abweichenden Richtung auf der Oberfläche
der Plattformen 2, 3 verlaufen, das heißt, mit Bezug auf die Umfangsrichtung (Pfeil
15) winklig ausgerichtet sind. Aufgrund dieser Kühlluftstrahlrichtung 11 wird im Zusammenwirken
mit dem Heißgasstrom 8 aus der Brennkammer eine Wirbelstruktur ausgebildet, die zum
einen das Vermischen der Kühlluftstrahlen 11 mit dem Heißgasstrom 8 minimiert und
zum anderen das Abdecken der gesamten Plattformfläche mit Kühlluft, das heißt, auch
im Bereich 12 der dreidimensionalen Grenzschichtablösung stromabwärts der Grenzschichttrennlinie
13 und insbesondere auch in dem der Saugseite 14 der Leitschaufeln 1 benachbarten
Bereich gewährleistet. Damit in Verbindung steht eine Reduzierung des Kühlluftbedarfs
und somit eine Verbesserung der Emissionswerte, da eine größere Luftmenge für die
Verbrennung zur Verfügung steht. Gegebenenfalls kann auch die Wärmeschutzbeschichtung
auf den Plattformoberflächen entfallen, so dass die entsprechenden Kosten reduziert
werden. Gegebenfalls kann auch auf ein komplexes Kühlsystem für die von dem Heißgasstrom
beaufschlagten Flächen verzichtet werden oder die Kühlung des Durchgangs durch das
Leitschaufelwerk kann vermieden werden, so dass letztlich der spezifische Kraftstoffverbrauch
und die Kosten gesenkt werden können.
[0016] Die Winkellage der Kühlluftausblaskanäle 10 kann in jeweils benachbarten Reihen von
Kühlluftausblaskanälen gleich oder unterschiedlich sein. Darüber hinaus ist es auch
denkbar, dass die Kühlluftausblaskanäle 10, wie in Fig. 3 angedeutet, in ein und derselben
- kontinuierlichen oder diskontinuierlichen - Reihe (oder Anordnung) in einem auf
die Umfangsrichtung 15 der Plattformen 1, 2, des Zwischenstücks 7 oder der Wand 4
der Brennkammer 6 bezogenen unterschiedlichen Winkel α1, α2 bis hin zu einem Winkel
α=0 angeordnet sind.
Bezugszeichenliste
[0017]
- 1
- Leitschaufel
- 2
- äußere Plattform
- 3
- innere Plattform
- 4
- innere/äußere Wand von 6
- 5
- Gasaustrittsöffnung
- 6
- Brennkammer
- 7
- Zwischenstück
- 8
- Heißgasstrom
- 9
- Kühlluft
- 10
- Kühlluftausblaskanal
- 11
- Kühlluftstrahl
- 12
- Bereich der Grenzschichtablösung
- 13
- Grenzschichttrennlinie
- 14
- Saugseite v. 1
- 15
- Umfangsrichtung
- X
- Turbinenachse
- r
- Radius
- α1, α2
- Ausblaswinkel in Umfangsricht. (zur r, x-Ebene)
1. Plattformkühlanordnung für den der Brennkammer nachgeschalteten Leitschaufelkranz
einer Gasturbine, mit am Umfang der Wand der Brennkammer, der Plattformen oder eines
zwischen diesen angeordneten Zwischenstücks die jeweilige Wand in mindestens einer
kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Reihe oder anderen beliebigen Anordnung
durchdringenden Kühlluftausblaskanälen, über die vom Verdichter der Gasturbine abgezweigte
Kühlluft zur Filmkühlung zu den Hauptgasstromflächen der Plattform geleitet wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftausblaskanäle (10) bezogen auf die Umfangsrichtung (15) mindestens zu
einem Teil in einer um einen bestimmten Winkel (α1, α2) abgewinkelten Richtung angeordnet sind.
2. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Kühlluftausblaskanäle (10) in benachbarten Reihen von Kühlluftausblaskanälen
gleich oder unterschiedlich ist.
3. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Kühlluftausblaskanäle (10) in ein und derselben Reihe gleich oder
unterschiedlich ist.
4. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkellage der Kühlluftausblaskanäle (10) in der beliebigen Anordnung von Kühlluftausblaskanälen
(10) gleich oder unterschiedlich ist.
5. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei unterschiedlichen Winkellagen der Winkel α in ein und derselben Reihe teilweise
oder in einer von mehreren Reihen insgesamt 0° beträgt.
6. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftausblaskanäle (10) in ein und derselben Reihe oder in Bezug auf jeweils
benachbarte Reihen versetzt zueinander angeordnet sind.
7. Plattformkühlanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftausblaskanäle (10) variable Querschnittsformen und/oder - größen haben.
8. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlluftausblaskanäle (10) in ein und derselben Reihe bzw. Anordnung oder mit
Bezug auf benachbarte Reihen voneinander unterschiedliche Querschnittsformen und/oder
-größen haben.
9. Plattformkühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Hauptgasstromflächen der Plattformen ein einziger Kühlluftausblaskanal (10) vorgesehen
ist.