[0001] Halterungsvorrichtung für Werbeträger auf Antennen von elektronischen Warensicherungsanlagen
[0002] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Halterungsvorrichtung für Werbe-
oder Informationsträger, die an einer Antenne einer elektronischen Warensicherungsanlage
befestigbar ist.
[0003] In Kaufhäusern und Einzelhandelsgeschäften werden heutzutage in großem Umfang elektronische
Waren- oder Artikelsicherungssysteme eingesetzt, um den Diebstahl von Waren zu verhindern.
An den zu sichernden Waren werden Warensicherungsetiketts angebracht, die durch eine
Warensicherungsanlage detektiert werden können. Die Warensicherungsanlage ist in Form
von Sende- und Empfangseinrichtungen vor allem im Ein- bzw. Ausgangsbereich und beispielsweise
auch an Rolltreppen und Aufzügen angeordnet. Bei einem normalen Bezahlvorgang an der
Kasse wird das Warensicherungsetikett entfernt oder entwertet. Im Falle eines Diebstahls
wird die Ware mit dem Warensicherungsetikett an den Sende- und Empfangseinrichtungen
vorbeigeführt. Die Sende- und Empfangseinrichtungen weisen aufrechtstehende Antennen
auf, die gegenüberliegend angeordnet sind. Durch die Sendeantenne wird ein Signal,
etwa ein Radiofrequenzsignal abgestrahlt. Falls ein Warensicherungsetikett im Durchgangsbereich
zwischen Sende- und Empfangsantenne vorhanden ist, so wird ein darin enthaltener Schwingkreis
angeregt und sendet eine Resonanzfrequenz aus, welche von der Empfangsantenne erfasst
werden kann, worauf die Empfangsanlage ein optisches und ein akustisches Alarmsignal
abgibt.
[0004] Es gibt mittlerweile verschiedene Technologien für elektronische Warensicherungssysteme,
nämlich beispielsweise Radiofrequenz- (RF), elektromagnetische (EM) oder akustomagnetische
(AM) Warensicherungssysteme.
[0005] Derartige elektronische Warensicherungssysteme haben sich in der Praxis bewährt und
stellen somit ein wichtiges Instrument zur Diebstahlsicherung dar. Von gewissem Nachteil
ist dabei, dass sie im Eingangsbereich Platz beanspruchen und ausser der Diebstahlsicherung
keinem weiteren Zweck dienen.
[0006] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, elektronische Warensicherungsanlagen
der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, dass sie einer weiteren Nutzung
zugeführt werden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0008] Ein wesentlicher Gedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Antenne einer
Warensicherungsanlage zusätzlich zur Darstellung von Werbung oder Information zu nutzen.
Zu diesem Zweck schafft die Erfindung eine Halterungsvorrichtung für Werbeträger,
die an der Antenne der Warensicherungsanlage geeignet befestigt werden kann. Die Halterungsvorrichtung
soll vorzugsweise ohne großen technischen Aufwand an der Antenne befestigt oder auf
sie aufgesteckt werden können, sodass dies beispielsweise durch das Personal des Anwenders,
etwa des Einzelhandelsgeschäfts, durchgeführt werden kann.
[0009] Die zusätzliche Nutzung der Warensicherungsanlage als Werbe-oder Informationsmedium
wirkt sich deshalb besonders vorteilhaft aus, da die erfindungsgemäss ausgerüsteten
Antennen sich im Eingangsbereich befinden und somit von allen Kunden mindestens zweimal
während ihres Einkaufs wahrgenommen werden, nämlich beim Betreten und beim Verlassen
des Kaufhauses. Da sich Kunden oftmals von der Seite dem Durchlassbereich zwischen
Sende- und Empfangsantenne nähern, besteht die Möglichkeit, dass sie eine der auf
beiden angebrachten Werbeplakate wahrnehmen.
[0010] In der Fig. 1 ist zunächst eine Ausführungsform für eine Sende- oder Empfangsantenne
einer an sich bekannten Warensicherungsanlage in einer Frontansicht dargestellt. Die
Antenne weist eine ringförmig geschlossene Form auf und ist auf einem Sockelteil montiert,
in welchem elektronische Schaltungen für ihre Ansteuerung untergebracht sind. Die
Antenne weist eine Höhe von typischerweise zwischen 1 und 2 m auf und enthält zwei
im Wesentlichen senkrechte ständerartige Abschnitte. Diese senkrechten Abschnitte
können dazu verwendet werden, die Halterungsvorrichtung an der Antenne zu befestigen.
[0011] Auf beiden Seiten der von der Antenne gebildeten Antennenfläche können mittels der
Halterungsvorrichtung Darstellungsflächen für Werbung und/oder Information bereitgestellt
werden. Dies kann dadurch geschehen, dass auf einer oder beiden Seiten der Antennefläche
jeweils eine Scheibe angeordnet wird, welche sich jeweils in einer Ebene parallel
zu der Ebene der Antennfläche erstreckt und dabei die Antennenfläche zumindest zu
einem Grossteil überdeckt. An der Scheibe kann ein Werbeträger wie ein Werbeplakat
befestigt werden. Die Befestigung oder Halterung des Werbeplakats an der Scheibe kann
auf unterschiedliche Art erfolgen. Die Scheibe kann auf einer Seite eine Führungsnut
aufweisen, in die das Werbeplakat eingeschoben werden kann. Das Werbeplakat kann auch
zwischen der Scheibe und weiteren Halterungselementen eingeklemmt werden.
[0012] Die Scheibe ist vorzugsweise durchsichtig, sodass der Werbeträger auf ihrer der Antenne
zugewandten Fläche befestigt und somit vor Umwelteinflüssen geschützt werden kann.
Sie kann aus Plexiglas oder einem anderen durchsichtigen Kunststoff gefertigt sein.
[0013] Sämtliche Elemente der Halterungsvorrichtung sind vorzugsweise aus nicht-metallischen
und/oder nicht-magnetischen Materilien gefertigt, um die Funktionsweise der Antenne
nicht zu beeinträchtigen oder jedenfalls keinen Anlass für die Vermutung einer Beeinträchtigung
zu liefern.
[0014] Die Halterungsvorrichtung kann ferner zwei Leisten aufweisen, welche in verschiedener
Art und Weise ausgebildet sein können und parallel zueinander und mit einem Abstand
voneinander an den zwei senkrechten Seitenteilen der Antenne angebracht werden können.
Sie weisen jeweils mindestens eine Längsnut auf, in die eine rechteckige Scheibe mit
einer ihrer Längskanten eingeschoben werden kann.
[0015] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Scheibe anwenderseitig in die Längsnuten der
Leisten eingeschoben und gegebenenfalls darin befestigt werden kann und erforderlichenfalls
wieder von den Leisten abgelöst werden kann.
[0016] Es kann ebenso auch vorgesehen sein, dass die Scheibe bei der Herstellung der Halterungsvorrichtung
in die Längsnuten der Leisten eingeschoben und dann fest mit den Leisten verbunden
wird, etwa indem die Scheibe mit ihrer Längskante in den Längsnuten fest verklebt
wird.
[0017] Es kann weiterhin jede Leiste genau eine Längsnut aufweisen, in welche eine oder
zwei Scheiben eingeschoben werden können. Alternativ dazu kann jede Leiste auch zwei
Längsnuten aufweisen, in welche je eine Scheibe eingeschoben werden kann.
[0018] Die Leisten können ferner derart beschaffen sein, dass sie an dafür vorgesehenen
Oberflächen der ständerartigen senkrechten Abschnitte der Antenne befestigt werden
können, sodass die Öffnungen ihrer Längsnuten einander zugewandt sind. In diesem Fall
kann eine rechteckige Scheibe mit ebener Oberfläche mit ihren gegenüberliegenden Längskanten
in die Längsnuten der Leisten eingeschoben werden. Die Scheibe muss in diesem Fall
nicht flexibel sein.
[0019] Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Leisten derart geformt sind und derart
an dafür vorgesehenen Oberflächen der ständerartigen senkrechten Abschnitte befestigt
werden, dass die Öffnungen ihrer Längsnuten voneinander abgewandt sind. In diesem
Fall ist die Scheibe aus einem flexiblen Material gefertigt.
[0020] Es kann weiterhin auch vorgesehen sein, dass die Leisten nicht direkt an der Antenne,
sondern an einem an die Antenne befestigbaren Träger befestigbar oder befestigt sind,
wobei der Träger mindestens zwei Tragleisten aufweist, welche auf einer der Seiten
der Antenne befestigbar sind, und eine mit den Tragleisten verbindbare Tragscheibe
aufweist, an welcher die Leisten befestigt sind. Dabei sind vorzugsweise vier Tragleisten
vorgesehen, von denen je zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Antenne an ihr und
durch Befestigungsmittel wie Schrauben miteinander befestigbar sind, wobei und dadurch
eine Klemmverbindung der Tragleisten an die Antenne herstellbar ist, ohne dass in
die Antenne Bohrlöcher geformt werden müssen. Insbesondere sind bei dieser Ausführungsform
die Tragleisten horizontal an der Antenne befestigbar und weisen jeweils eine Ausnehmung
auf und an der Tragscheibe sind zwei Stege zum Einhängen der Tragscheibe in die Ausnehmungen
der Tragleisten befestigt.
[0021] Im Folgenden werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine beispielhafte Ausführungsform einer an sich im Stand der Technik bekannten Antenne
einer Warensicherungsanlage;
- Fig. 2
- eine erste Ausführungsform umfassend Leisten mit genau einer Längsnut für die Halterung
der Scheibe;
- Fig. 3
- eine Frontansicht der Antenne mit der montierten Halterungsvorrichtung gemäss der
ersten Ausführungsform;
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform einer Halterungsvorrichtung umfassend Leisten mit zwei
Längsnuten für die Halterung zweier Scheiben;
- Fig. 5
- die Leiste gemäß der Ausführungsform der Fig. 4 in größerem Detail;
- Fig. 6
- eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung umfassend
mehrteilig aufgebaute Leisten mit einer Längsnut für die Aufnahme zweier Scheiben;
- Fig. 7
- die Halterungsvorrichtung gemäß Fig. 6 in einer Frontansicht im aufgesteckten Zustand
auf die Antenne;
- Fig. 8
- eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung in einer
perspektivischen Ansicht umfassend Leisten mit einer Längsnut für die Aufnahme zweier
Scheiben;
- Fig.9
- eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung in einer
Frontansicht (a) und in Detailansichten (b-e) ihrer Elemente.
[0022] Die Fig.2 bezieht sich auf eine erste, relativ einfache Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Halterungsvorrichtung. Dargestellt ist eine Leiste 1 in einer Seitenansicht (a), einem
Längsschnitt (b) und einem Querschnitt (c), wobei die Massangaben nur beispielhaft
sind. Die Leiste 1 kann aus Plexiglas oder (Hart-)Gummi gefertigt sein und weist eine
Längsnut 2 für die Aufnahme der Längskante einer Scheibe 3 auf, wie insbesondere in
der Fig.2c zu sehen ist.
[0023] Wie in Fig.3 zu sehen ist, kann auf jedem der senkrechten Seitenteile der Antenne
auf dem vorderseitigen Oberflächenabschnitt eine Leiste 1 befestigt werden, indem
sie beispielsweise angeschraubt wird, wofür entsprechende Bohrungen in der Leiste
1 vorgesehen sind, wie in Fig.2 gezeigt ist. In die solchermassen an die Antenne montierten
Leisten 1 kann dann eine durchsichtige (Plexiglas-)Scheibe 3 mit einer dem Abstand
der montierten Leisten 1 entsprechenden Breite in die Längsnuten der Leisten 1 eingeschoben
werden. Die Leisten 1 können an ihrem unteren Ende abgeschlossen sein, so dass die
eingeschobene Scheibe 3 lediglich am Herausfallen gehindert wird. Ein Werbeplakat
kann dann entweder in eine in die Scheibe 3 eingeformte Führungsnut eingeschoben oder
ebenfalls in die Längsnuten 2 der Leisten 1 hinter der Scheibe 3 eingeschoben werden.
Gewünschtenfalls kann auf der anderen Seite der Antenne ebenfalls in entsprechender
Weise eine (Plexiglas-)Scheibe angeordnet werden.
[0024] In den Figuren 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Halterungsvorrichtung
dargestellt. Diese Ausführungsform beruht ebenfalls auf Leisten für die Halterung
und Befestigung der Scheiben. Jedoch werden hier Leisten verwendet, welche jeweils
zwei Längsnuten für die Aufnahme von zwei Scheiben aufweisen.
[0025] In der Fig.4 ist eine perspektivische Ansicht der Antenne mit der montierten Halterungsvorrichtung
gezeigt. Die Halterungsvorrichtung umfasst Leisten 11, welche die senkrechten Seitenteile
der Antenne von aussen her umfassen und durch geeignete Mittel fest an die Seitenteile
montiert sind. Die Leisten 11 sind vorzugsweise in einstückiger Weise aus Gummi gefertigt.
[0026] Wie in den Fig.5a,b zu sehen ist, sind die Leisten im Querschnitt (s. Fig.5a) V-förmig
und weisen eine Länge auf (s. Fig.5b), die im Wesentlichen der Länge der Seitenteile
der Antenne entsprechen kann. An den Enden des "V" ist jeweils eine Längsnut 12 eingeformt,
die zur Aufnahme der Längskante einer Scheibe 13 dient. Wie in Fig.5b zu sehen ist,
umgreift die Leiste 11 mit den Schenkeln des "V" das entsprechende Seitenteil der
Antenne und wird fest an diesem montiert, etwa angeklebt. Auf beiden Seiten der Antenne
kann dann - wie dargestellt - eine Scheibe 13 wie beispielsweise eine flexible Plexiglasscheibe
oder eine andere Kunststoffscheibe in die Längsnuten der Leisten 11 eingeschoben und
darin fest eingeklebt werden. Ein Werbeplakat kann dann beispielsweise - wie schon
beschrieben - entlang der hinteren Fläche der Scheibe 13 in Führungsnuten der Scheibe
13 eingeführt werden. Mit der Bezugsziffer 14 ist in der Fig.4 der obere horizontale
Abschnitt der Antenne dargestellt, welche bei diesem Ausführungsbeispiel im oberen
Teil etwas anders geformt ist als die in der Fig.1 gezeigte Antenne.
[0027] In der Darstellung der Fig.4 nehmen die montierten Scheiben 2 einen gebogenen Verlauf,
sind demzufolge aus einem flexiblen Material gefertigt. Dies ist bei diesem Ausführungsbeispiel
jedoch nicht zwingend. Da sich die jeweils auf einer Seite der Antenne gelegenen Längsnuten
der Leisten 11 im wesentlichen mit ihren Öffnungen gegenüberliegen, ist die Verwendung
einer starren Scheibe 13 ebenso denkbar.
[0028] In den Fig.6 und 7 ist eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemässen Halterungsvorrichtung
dargestellt. Diese Ausführungsform beruht ebenfalls auf Leisten für die Halterung
und Befestigung der Scheiben. Jedoch werden hier Leisten verwendet, welche jeweils
- wie im zweiten Ausführungsbeispiel die Seitenteile der Antennen von aussen umfassen,
jedoch nur eine Längsnut aufweisen, welche zwei Scheiben mit ihren Längskanten aufnimmt,
wobei jedoch die Öffnungen der Längsnuten der zwei Leisten voneinander abgewandt sind.
[0029] In der Fig.6 ist zunächst eine Frontansichtansicht einer Antenne mit einer daran
befestigten Halterungsvorrichtung der dritten Ausführungsform dargestellt. Die Antenne
entspricht diesmal wieder der in der Fig.1 gezeigten Ausführungsform. Die Fig.7 zeigt
einen Querschnitt durch die Anordnung durch die Linie VII-VII der Fig.6.
[0030] Mit der Bezugsziffer 24 ist eines der senkrechten Seitenteile der Antenne bezeichnet.
Die Leiste ist in diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Bestandteilen aufgebaut, nämlich
aus einer Halteschiene 21a und Halterungen 21b. Die Halteschiene 21a hat die Funktion
der Halterung der beiden (Plexiglas-)Scheiben 23, während die Halterungen 21b der
Führung an dem senkrechten Seitenteil der Antenne dienen. Zu diesem Zweck sind, wie
in der Fig.6 zu sehen ist, an jeder der auf jeder Seite vorhandenen Halteschienen
21a je zwei Halterungen 21b angebracht, die das entsprechende Seitenteil der Antenne
von aussen klammerartig umfassen. Sie sind in ihren Abmessungen der Breite des Seitenteils
der Antenne entsprechend angepasst.
[0031] Die Halteschiene 21a und die Halterungen 21b können aus Kunststoff, etwa aus Plexiglas,
gefertigt sein. Die Halterungen 21b können beispielsweise an die Halteschiene 21a
angeklebt sein.
[0032] In die den Halterungen 21b abgewandte Rückseite der Halteschiene 21a ist eine Längsnut
22 eingefräst, in die zwei Scheiben 23 mit ihren Längskanten eingeführt und darin
verklebt werden können. Die Scheiben 23 sind bei diesem Ausführungsbeispiel notwendigerweise
biegsam, da sie kurz hinter dem Austrittsende aus der Längsnut 22 der Halteschiene
21a um nahezu 180° umgebogen werden müssen, um zu der gegenüberliegenden Halteschiene
21a geführt werden zu können.
[0033] In der Fig.7 ist ebenfalls noch auf der linken Antennenseite ein Werbeplakat 25 gezeigt,
welches hinter der Scheibe 23 eingeschoben ist und welches auf beiden Seiten durch
die zwei Halteschienen 21a und die insgesamt vier Halterungen 21b in Position gehalten
wird.
[0034] Die Halterungsvorrichtung nach diesem dritten Ausführungsbeispiel kann von oben auf
die Antenne aufgesteckt werden. In der Fig.6 ist gezeigt, dass die Halteschienen 21a
eine Länge aufweisen, die bis zum Boden reicht, während die Scheiben 23 nur etwa bis
zu der Höhe des Bodenteils der Antenne reichen. Die Halterungen 21b dienen in erster
Linie der korrekten Führung beim Aufstecken der Halterungsvorrichtung und müssen somit
mit den Seitenteilen der Antenne nicht fest verbunden werden. Es kann jedoch auch
vorgesehen sein, dass die Halteschienen 21a nicht bis zum Boden reichen sollen. In
diesem Fall kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Halterungen 21b bei einer
vorgegebenen Höhe mit den Seitenteilen verbunden werden oder in anderer Weise - etwa
durch an den Seitenteilen der Antenne angebrachte Stopper - dafür gesorgt wird, dass
die Halteschienen 21a eine vertikale Endposition einnehmen.
[0035] In der Fig.8 ist eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemässen Halterungsvorrichtung
perspektivisch dargestellt. Diese Ausführungsform beruht ebenfalls auf Leisten für
die Halterung und Befestigung der Scheiben. Jedoch werden hier Leisten verwendet,
welche jeweils - wie im zweiten und dritten Ausführungsbeispiel die Seitenteile der
Antennen von aussen umfassen. Wie im dritten Ausführungsbeispiel ist nur eine Längsnut
vorhanden, welche zwei Scheiben mit ihren Längskanten aufnimmt, wobei die Öffnungen
der Längsnuten der zwei Leisten voneinander abgewandt sind. Im Unterschied zum dritten
Ausführungsbeispiel sind jedoch die Scheiben nicht fest mit den Leisten verbunden,
sondern können anwenderseitig herausgelöst und wieder eingeführt werden.
[0036] Die Leisten 31, von denen eine in einem rechten Teilbild der Fig.8 nochmals einzeln
dargestellt ist, sind beispeilsweise aus Kunststoff wie Plexiglas gefertigt und weisen
innenseitig über ihre gesamte Länge eine konkave Einbuchtung auf, mit der sie die
senkrechten Seitenteile der Antenne von aussen umgreifen können. Auf der der Einbuchtung
gegenüberliegenden Seite ist eine Längsnut 32 für die Aufnahme der Scheiben 33 in
die Leiste 31 geformt. Auf ihrer Oberseite ist ein Schlitz 31a in die Leiste 31 gefräst,
welcher die Längsnut rechtwinklig kreuzt und in den ein Sicherungskeil 36 zur Befestigung
und Sicherung der eingeschobenen Scheiben 33 an der Schiene eingeführt werden kann.
[0037] Die in die Schienen 31 einzuführenden Scheiben 33, von denen eine in einem linken
Teilbild der Fig.8 nochmals teilweise dargestellt ist, weisen oben und unten kurz
vor der Längskante jeweils einen Schlitz 33a auf. Wenn die Scheibe 33 in die Längsnut
32 der Schiene 31 bis zum Anschlag eingeführt ist, so liegt dieser Schlitz 33a dem
Schlitz 31a der Schiene 31 direkt gegenüber. Um die Scheibe 33 zu sichern und zu befestigen,
wird nun oben und unten je ein Sicherungskeil 36 in den Schlitz 31a eingeschoben.
Je nach Bedarf werden eine oder zwei Scheiben 33 eingeschoben und anschliessend durch
Einsatz von Sicherungskeilen oben und unten gesichert. Der Anwender kann somit die
Scheiben 33 je nach Bedarf auswechseln.
[0038] Eine weitere Besonderheit dieses vierten Ausführungsbeispiels besteht in der Art
der Befestigung der Schienen 31 an den senkrechten Seitenteilen der Antenne. Zu diesem
Zweck sind in die Schienen 31 in einem oberen und einem unteren Bereich Durchführungen
31b geformt, die quer durch die Schiene 31 verlaufen und durch die ein Spanngurt 37
geführt werden kann. Durch je einen ringförmig geschlossenen Spanngurt 37 oben und
unten, deren Enden an einer Einhakvorrichtung 38 miteinander verbunden werden, werden
die beiden Schienen 31 miteinander verbunden werden. Durch Festziehen des Spanngurts
37 werden die Schienen 31 an die senkrechten Seitenteile der Antenne gepresst.
[0039] In der Fig.9 ist eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemässen Halterungsvorrichtung
dargestellt, wobei ein Teil von ihr in einer Frontansicht in Fig.9a gezeigt ist und
eine Detailansicht und ihre weiteren Elemente in den Fig.9b-e gezeigt sind. Diese
Ausführungsform beruht ebenfalls auf Leisten für die Halterung und Befestigung der
Scheiben. Jedoch werden hier die Leisten nicht direkt an der Antenne befestigt sondern
an einem Träger, welcher seinerseits an der Antenne befestigt wird.
[0040] Dieser Träger besteht aus insgesamt vier Tragleisten 45.1, 45.2, 45.3 und 45.4 und
zwei Tragscheiben 48, die jeweils in die Tragleisten 45.1, 45.3 auf der einen Antennenseite
und 45.2, 45.4 auf der anderen Antennenseite eingehängt werden können. Wie in der
Frontansicht der Antenne in Fig.9a gezeigt ist, werden die Tragleisten 45.1 und 45.2
am oberen Abschnitt der Antenne 44 und die Tragleisten 45.3 und 45.4 am unteren Abschnitt
der Antenne 44 an dieser befestigt. Wie diese Befestigung erfolgt, ist in der Fig.9b
gezeigt, die einen Querschnitt in einer Ebene durch die Linie B-B der Fig.9a zeigt.
Die beiden Tragleisten 45.1 und 45.2 am oberen Antennenabschnitt werden durch zwei
Schrauben 46 miteinander verbunden, die durch Bohrungen an den Endabschnitten der
Tragleisten 45.1 und 45.2 gesteckt werden. Beim Festziehen der Schrauben 46 klemmen
die Tragleisten 45.1 und 45.2 den oberen Antennenabschnitt zwischen sich ein. Ebenso
werden am unteren Antennenabschnitt Tragleisten 45.3 und 45.4 miteinander verbunden
und klemmen den unteren Antennenabschnitt zwischen sich ein. Die Bohrlöcher für die
Schrauben 46 sind in den Tragleisten jeweils derart positioniert, dass sie sich im
freien Raum ausserhalb der Abschnitte der Antenne 44 gegenüberstehen. Dadurch müssen
keinerlei Bohrlöcher in die Antenne 44 selbst geformt werden. Es können ausser den
eingezeichneten Bohrlöchern an den Enden der Tragleisten noch weitere Bohrlöcher in
weiter innen liegenden Bereichen der Tragleisten vorgesehen sein.
[0041] Die Tragleisten 45.1, 45.2, 45.3, 45.4 weisen - wie in dem Querschnitt der Fig.9b)
zu sehen ist - eine Ausnehmung auf, so dass ein Steg 47.1 mit einer entsprechenden
Breite darin eingehängt werden kann, wie weiter noch erläutert werden wird.
[0042] In der Fig.9c ist nochmals eine Ansicht von oben mit den auf beiden Seiten der Antenne
44 angebrachten und miteinander verbundenen Tragleisten 45.1 und 45.2 gezeigt.
[0043] In der Fig.9d ist eine Tragscheibe 48 perspektivisch dargestellt. Auf der Innenseite
der gewölbten Tragscheibe 48 sind zwei Stege 47.1 und 47.2 oben und unten jeweils
zwischen den durch die Wölbung gegenüberstehenden Endabschnitten der Seitenkanten
der Tragscheibe 48 befestigt. Der obere Steg 47.1 ist auch in dem Querschnitt der
Fig.9b zu sehen und weist eine derartige Breite auf, dass er in die Ausnehmung der
Tragleiste 45.1 eingehängt werden kann. Ebensolches gilt für den unteren Steg 47.2,
dessen Kontur in dem kleinen Teilbild der Fig.9d) gezeigt ist und der in die untere
Tragleiste 45.3 (s. Fig.9a) eingehängt wird.
[0044] In der Fig.9e) ist nochmals eine Ansicht von oben einer Antenne 44 mit daran befestigten
Tragleisten 45 und einer auf einer Seite der Antenne 44 eingehängten Tragscheibe 48
dargestellt. An der Aussenseite der gewölbten Tragscheibe 48 sind an den äusseren
senkrechten Seitenkanten Klemmleisten 41 befestigt. In diese Klemmleisten 41 wird
dann erst die eigentliche das Werbeplakat tragende Scheibe 42 eingesetzt. Das Werbeplakat
kann in die Scheibe 42 eingesetzt oder an ihr befestigt werden, wie in den vorangegangenen
Ausführungsbeispielen beschrieben. Zum Auswechseln eines Werbeträgers wird einfach
die Tragscheibe 48 ausgehängt, die Scheibe 42 aus den Klemmleisten 41 herausgezogen,
das Werbeplakat ausgetauscht, die Scheibe 42 mit dem neuen Werbeplakat wieder in die
Klemmleisten 41 eingeschoben und die Tragscheibe 48 wieder eingehängt.
[0045] In der Draufsicht der Fig.9e) ist nur eine eingehängte Tragscheibe 48 zu sehen. In
die gegenüberliegende Tragleiste 45 auf der anderen Seite der Antenne 44 ist in der
gewählten Darstellung keine Tragscheibe 48 eingehängt, was natürlich in der Praxis
zusätzlich geschehen kann.
1. Halterungsvorrichtung für Werbe- oder Informationsträger, welche so ausgebildet ist,
dass sie an einer Antenne (14;24;44) einer Warensicherungsanlage befestigbar ist.
2. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- auf einer oder beiden Seiten der Antenne (14;24;44) eine Scheibe (3;13;23;33) anordenbar
ist, welche sich jeweils über einen Großteil der Antennenfläche erstreckt und an welcher
jeweils ein Werbeträger (25) befestigbar ist.
3. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Scheibe (3;13;23;33) durchsichtig ist und der Werbeträger (25) auf ihrer der
Antenne (14;24;44) zugewandten Fläche befestigbar ist.
4. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- sie zwei Leisten (1;11;21;31;41) aufweist, welche jeweils mindestens eine Längsnut
(2;12;22;32) enthalten und parallel zueinander und mit einem Abstand voneinander an
zwei Abschnitten der Antenne (14; 24) oder an einem an die Antenne (44) befestigbaren
Träger (45.1, 45.2, 46, 47, 48) derart befestigbar oder befestigt sind, dass die mindestens
eine Scheibe (3;13;23;33) mit ihren gegenüberliegenden Längskanten in die Längsnuten
(2;12;22;32) der Leisten (1;11;21;31;41) einschiebbar ist.
5. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Scheibe (3;13;33) anwenderseitig in den Längsnuten (2;12;32) der Leisten (1;11;31)
befestigbar und von diesen ablösbar ist.
6. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Scheibe (23) in die Längsnuten (22) der Leisten (21) eingeschoben und fest mit
den Leisten (21) verbunden ist.
7. Halterungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet , dass
- jede Leiste (1;21;31) genau eine Längsnut (2;22;32) aufweist, in welche eine oder
zwei Scheiben (3;23;33) einschiebbar ist/sind.
8. Halterungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- jede Leiste (11) genau zwei Längsnuten (12) aufweist, in welche je eine Scheibe
(13) einschiebbar ist/sind.
9. Halterungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Leisten (1;11;21;31) je an zwei vertikalen ständerartigen Abschnitten der Antenne
(14;24) befestigbar sind.
10. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Leisten (1;11) derart an Oberflächen der ständerartigen Abschnitte befestigbar
sind, dass die Öffnungen ihrer Längsnuten (2;12) einander zugewandt sind.
11. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Leisten (21;31) an Oberflächen der ständerartigen Abschnitte derart befestigbar
sind, dass die Öffnungen ihrer Längsnuten (22;32) voneinander abgewandt sind, wobei
die Scheibe (23;33) aus flexiblem Material gefertigt ist.
12. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Leisten (41) an einem an die Antenne (44) befestigbaren Träger (45-48) befestigbar
oder befestigt sind, wobei
- der Träger (45-48) mindestens zwei Tragleisten (45.1, 45.3) aufweist, welche auf
einer der Seiten der Antenne (44) befestigbar sind, und eine mit den Tragleisten (45.1,
45.3) verbindbare Tragscheibe (48) aufweist, an welcher die Leisten (41) befestigt
sind.
13. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
- vier Tragleisten (45.1, 45.2, 45.3, 45.4) vorgesehen sind, von denen je zwei (45.1,
45.2; 45.3, 45.4) auf gegenüberliegenden Seiten der Antenne (44) an ihr und durch
Befestigungsmittel (46) miteinander befestigbar sind, wobei dadurch eine Klemmverbindung der Tragleisten (45.1, 45.2, 45.3, 45.4) an die Antenne (44)
herstellbar ist.
14. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Tragleisten (45.1, 45.2, 45.3, 45.4) horizontal an der Antenne (44) befestigbar
ist und jeweils eine Ausnehmung aufweisen und an der Tragscheibe (48) zwei Stege (47.1,
47.2) zum Einhängen der Tragscheibe (48) in die Ausnehmungen der Tragleisten (45.1,
45.3) befestigt sind.
15. Antenne einer Warensicherungsanlage mit einer daran befestigten Halterungsvorrichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche.