[0001] Die Erfindung betrifft eine Tabakaufbereitungsanlage mit mehreren Tabakaufbereitungseinrichtungen
für Tabak und Tabakaufbereitungszwischenprodukte und einem Heißdampftrockner für Tabak.
[0002] Tabak wird nach der Ernte relativ stark, d.h. auf eine Restfeuchte von etwa 9% bis
12% getrocknet und zum Versand gewöhnlich in quader- oder zylinderförmige Ballen oder
Pakete gepresst, wobei auch andere Pressformen möglich sind. Beim Tabak kann es sich
um reines vorentripptes Blattgut (ohne wesentliche Rippenanteile) handeln. Die vor
dem Trocknen entfernten Rippen, die getrennt weiterverarbeitet und dem Blatttabak
wieder zugemischt werden, können für sich ebenfalls in trockenem Zustand verpresst
und versandt werden. Der gepresste und relativ trockene Rohtabak kann in diesem Zustand
auch über längere Zeit gelagert werden.
[0003] Soll dieser relativ trockene Tabak zu Rauchprodukten, z.B. Zigaretten verarbeitet
werden, so ist es bei den bekannten Verarbeitungsverfahren und Tabakaufbereitungsanlagen
erforderlich, die einzelnen Blätter (oder Blattstücke) bzw. Rippen (oder Rippenstücke)
in den gepressten Ballen wieder voneinander zu lösen und zu vereinzeln. Da die Blätter
stark aneinander haften und sehr trocken sind, wodurch sie brüchig und sehr empfindlich
gegen mechanische Einwirkungen sind, muss das Lösen schonend geschehen. Die heute
überwiegend angewandte Methode des Lösens besteht darin, den Ballen in eine Vakuumkammer
zu verbringen und durch eine oder mehrere Dorne, die in den Ballen getrieben werden,
Dampf zuzuführen, der wegen des außen vorherrschenden Vakuums nach außen strömt und
den Tabak erwärmt und befeuchtet.
[0004] Zur Aufbereitung der geernteten Tabakblätter werden mehrere Behandlungsschritte ausgeführt,
so dass am Ende des Aufbereitungsprozesses Schnitttabak bzw. Tabakfeinschnitt zur
Weiterverarbeitung in Zigarettenherstellungsmaschinen bereitgestellt wird. Schnitttabak
erfährt vor seiner Endverbindung üblicherweise eine Behandlung, die im Wesentlichen
die folgenden Schritte aufweist: Auffeuchten und Saucieren des Tabaks, Schneiden des
Tabaks, Konditionieren des Tabaks durch Vorwärmen und Anfeuchten, Trocknen des Tabaks
in einem separaten Trockner, Sieben und Kühlen des Tabaks, sowie Flavourisierung des
Tabaks.
[0005] Aus den Offenlegungsschriften DE-A-39 08 937 und DE-A-39 08 939 sind Verfahren zur
Herstellung von Schnitttabak bekannt.
[0006] Darüber hinaus ist im Dokument DE-A-197 56 217 ein Verfahren zur Behandlung von Feinschnitttabak
offenbart, wobei die einzelnen Behandlungsschritte explizit ausgeführt sind, so dass
ausdrücklich auf dieses Dokument verwiesen wird.
[0007] Die Hauptprozessschritte in der Tabakaufbereitung bzw. im so genannten Primary-Prozess
bestehen aus Lösen und Konditionieren des Tabaks sowie Zusetzung von Additiven, Trennen
sowie Schneiden des Tabaks, Trocknen und Blenden. Darüber hinaus können ergänzend
Nebenprozessschritte ausgeführt werden. Diese Nebenprozessschritte bestehen in der
Selektion von ungelösten Teilen, Metall sowie von Fremdkörpern. Darüber hinaus besteht
ein Nebenprozessschritt durch Expandieren des Tabaks.
[0008] Diese Verfahrensschritte werden in so genannten Prozesselementen wie z.B. Löse- und
Konditioniertrommeln, Mischboxen, Sichtereinrichtungen, Trockentrommeln usw. ausgeführt.
[0009] Ferner sind Vorrichtungen zum Behandeln von Tabak in einem Konditionierungsmedium,
vorzugsweise in überhitztem Wasserdampf, im Stand der Technik bekannt. Die Behandlung
des Tabaks mit überhitztem Wasserdampf dient zur Trocknung des Tabaks. Mit Hilfe derartiger
Vorrichtungen können alle geschnittenen Tabakarten, also beispielsweise auch Zigarreneinlage
und kalter, mit Gas imprägnierter Schnitttabak, getrocknet werden. Vor dem Trocknen
findet zumeist eine Expansion des Tabaks mit Sattdampf statt. Die Expansion erhöht
die Füllfähigkeit des Tabaks. Die anschließende Trocknung des Tabaks sorgt für eine
weiter erhöhte Füllfähigkeit des getrockneten Endprodukts.
[0010] Eine derartige Vorrichtung zum Expandieren und Trocknen von Tabak mit Hilfe von Sattdampf
und überhitztem Wasserdampf wird von der Hauni Maschinenbau AG unter dem Produktnamen
"HDT Heißdampftrockner" vertrieben. Darüber hinaus sind aus der DE 197 34 364 der
Hauni Maschinenbau AG ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Konditionierungsmediums
auf Tabak bekannt. Dabei wird der zum Expandieren des Tabaks verwendete Sattdampf
durch eine rotierende Winnoverwalze mit radialen Dampfdüsen, die einen rotierenden
Strahlenvorhang für den Tabak erzeugen, dem Tabak zugeführt. Die Winnoverwalze dient
weiterhin dazu, den somit expandierten Tabak durch eine benachbarte Öffnung in einen
von überhitztem Wasserdampf durchströmten Stromtrockner zu schleudern, in welchem
er Feuchtigkeit an den verwendeten Heißdampf abgibt.
[0011] Im Allgemeinen werden die Prozesselemente des Primary-Prozesses üblicherweise auf
einer horizontalen Fläche ausgeführt. Um den Tabak bzw. die Tabakzwischenprodukte
nach Durchlaufen eines Prozesselementes bzw. einer Aufbereitungsfunktionseinheit zu
einem weiteren Prozesselement bzw. einer weiteren Aufbereitungsfunktionseinheit zu
bringen, sind Bandfördersysteme vorgesehen, die über weite Strecken den Tabak und
die Tabakzwischenprodukte zu den jeweiligen Prozesskomponenten bzw. Funktionseinheiten
hochfördern. In den Prozesskomponenten findet anschließend eine Behandlung statt,
wobei das behandelte Tabakprodukt die Prozesskomponente in der Regel auf einem niedrigeren
Höhenniveau verlässt, so dass es anschließend wieder zur nächsten Prozesskomponente
auf ein höheres Niveau hochgefördert werden muss. Für eine derartige Tabakaufbereitungsanlage
ist insgesamt eine Vielzahl von Förderkomponenten, z.B. Förderbänder, erforderlich,
wobei die einzelnen Prozesskomponenten sehr weit voneinander angeordnet und somit
räumlich getrennt sind.
[0012] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Tabakaufbereitungsanlage mit möglichst wenig Aufwand kompakt aufzubauen.
[0013] Gelöst wird diese Aufgabe mittels einer Tabakaufbereitungsanlage mit mehreren Tabakaufbereitungseinrichtungen
für Tabak und Tabakaufbereitungszwischenprodukte und einem Heißdampftrockner für Tabak,
die dadurch weitergebildet wird, dass wenigstens zwei im Aufbereitungsprozess hintereinander
vorgesehene Tabakaufbereitungseinrichtungen vorgesehen sind, die in der vertikalen
Höhe zueinander unterschiedlich liegend angeordnet sind und hochförderorganfrei miteinander
gekoppelt sind, wobei die Tabakaufbereitungseinrichtungen im Aufbereitungsprozess
vor dem Heißdampftrockner angeordnet sind.
[0014] Dadurch, dass die Prozesskomponenten bzw. Tabakaufbereitungseinrichtungen in Prozessrichtung
des zu behandelnden Tabakgutes in verschiedenen horizontalen Ebenen bzw. Etagen stufenweise
und/oder abfallend angeordnet sind, ist es möglich, das Tabakgut direkt von einer
Prozesskomponente in die nächste Prozesskomponente zu übergeben, ohne dass ein dazwischen
geschaltetes Transportelement zum Hochfördern des Tabakgutes erforderlich ist. Hierdurch
werden die Tabakaufbereitungseinrichtungen direkt miteinander, vorzugsweise in absteigender
Höhe des Höhenniveaus, und ohne hochförderndes Förderorgan dazwischen, d.h. hochförderorganfrei,
verbunden. Damit ist eine vertikale Anordnung der Tabakaufbereitungseinrichtungen
in mehreren Ebenen übereinander erreicht. Somit ergibt sich eine Tabakaufbereitungsanlage
mit einer geringen Grundfläche bzw. Basisfläche.
[0015] Dadurch, dass die Tabakaufbereitungsanlage einen Heißdampftrockner für Tabak aufweist,
der eine eine Höhe zwischen 10 m bis 30 m aufweisen kann, wird diese Bauhöhe des vertikal
angeordneten Heißdampftrockners entsprechend genutzt, da die Tabakaufbereitungseinrichtungen
in mehreren Etagen neben dem Heißdampftrockner angeordnet sind. Insgesamt ergibt sich
dadurch eine bessere Raumnutzung, da die Anordnung der Tabakaufbereitungseinrichtungen
an die Bauhöhe des Heißdampftrockners angepasst ist und die durch den Heißdampftrockner
bedingte Bauhöhe, z.B. eines Gebäudes, gut ausnutzt. Insgesamt wird dadurch eine geringere
horizontale Grundfläche für den Aufbau einer erfindungsgemäßen Tabakaufbereitungsanlage
quasi erreicht. Hierzu ist die Tabakaufbereitungsanlage um den Heißdampftrockner gruppiert.
Gleichzeitig besitzt die erfindungsgemäße Tabakaufbereitungsanlage den Vorteil, dass
wenige oder keine hochfördernden Förderbänder für den Tabak bzw. die Tabakzwischenprodukte
in der Anlage selbst verwendet werden.
[0016] Darüber hinaus werden durch die direkte und hochförderorganfreie Kopplung der unterschiedlich
hoch angeordneten Tabakaufbereitungseinrichtungen die Kosten aufwendiger Bandtransportsysteme
vermieden.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Tabakaufbereitungsanlage wird vorgeschlagen,
dass die Tabakaufbereitungseinrichtungen, insbesondere im Aufbereitungsprozess vor
dem Heißdampftrockner, in mehreren Etagen dem Heißdampftrockner zugeordnet sind.
[0018] Insbesondere ist es von Vorteil, wenn der Eintrag von Tabak in den Heißdampftrockner
und/oder der Austrag von Tabak aus dem Heißdampftrockner im Wesentlichen horizontal
und/oder hochförderorganfrei erfolgt.
[0019] In einer bevorzugten Weiterbildung der Anlage ist vorgesehen, dass im Aufbereitungsprozess
nach dem Austrag des Tabaks aus dem Heißdampftrockner ein Wirbelstromsichter und/oder
eine Kühleinrichtung vorgesehen sind.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Tabakaufbereitungsanlage sind vor dem Eintrag
des Tabaks in den Heißdampftrockner wenigstens ein Tabakschneider und ein Tabakzwischenspeicher
vorgesehen, die in ihrer Höhe unterschiedlich liegend angeordnet und hochförderorganfrei
miteinander gekoppelt sind. Im erfindungsgemäßen Sinne stellen der Tabakschneider
und der Tabakzwischenspeicher Prozesseinheiten bzw. Tabakaufbereitungseinrichtungen
im Aufbereitungsprozess dar.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend und ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand der Zeichnungen exemplarisch beschrieben, wobei bezüglich aller im Text nicht
näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten auf die Zeichnungen ausdrücklich
verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Tabakaufbereitungsanlage;
- Fig. 2, Fig. 3
- jeweils eine schematische perspektivische Darstellung der Tabakaufbereitungsanlage
und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Tabakaufbereitungsanlage.
[0022] In den folgenden Figuren sind die gleichen oder gleichartigen Elemente bzw. entsprechenden
Teile mit den selben Bezugsziffern bezeichnet, so dass von einer erneuten Darstellung
jeweils entsprechend abgesehen wird.
[0023] In Fig. 1 bis Fig. 4 sind verschiedene schematische Ansichten einer erfindungsgemäßen
Tabakaufbereitungsanlage 10, die einen vertikal angeordneten Heißdampftrockner 20
aufweist, dargestellt.
[0024] Über ein Transportband 11 wird ein Tabakschneider 12 eingangsseitig mit Blatttabak
bzw. Tabakgut beschickt, der den Blatttabak zu Schnitttabak schneidet. Am Ende des
Tabakschneiders 12 ist ein Fallschacht 13 angeordnet, der den geschnittenen Tabak
nach unten auf ein Förderband 14 leitet. Der vom Tabakschneider 12 geschnittene Tabak
wird unmittelbar nach dem Schneidprozess an den Fallschacht 13 übergeben, d.h. ohne
Einschaltung bzw. Zwischenschaltung von Transportelementen und somit hochförderorganfrei,
so dass der geschnittene Tabak nach dem Schneiden aus der Prozessebene des Tabakschneiders
12 nach unten in eine Transportebene abgeführt wird. Hierfür ist der Tabakschneider
12 oberhalb des Transportbandes 14 angeordnet, wobei der Neigungswinkel des Fallschachtes
bzw. der Fallwinkel des geschnittenen Tabaks zwischen 45° und 90° beträgt, insbesondere
zwischen 60° und 90°. Typischer Weise beträgt die Fallhöhe des geschnittenen Tabakguts
vom Tabakschneider 12 zum Transportband 14 ca. 1 m bis 5 m, insbesondere 2 m bis 3,5
m. Das Transportband 14 fördert weiterhin den geschnittenen Tabak anschließend zu
einem Tabakzwischenspeicher 15.
[0025] Um einen fehlerhaften Tabakstrom beim Anfahren oder beim Beenden des Schneidprozesses
von der Weiterverarbeitung auszuschleusen, wird das Transportband 14 in seiner Förderrichtung
umgekehrt, so dass der unerwünschte Tabakstrom in einen seitlich am Transportband
14 angeordneten Sammelbehälter 16 gefördert wird.
[0026] Die Tabakaufbereitungsanlage 10 verfügt über zwei nebeneinander angeordnete Tabakschneider
12, wobei nur ein Tabakschneider 12 in Produktion ist und der zweite Tabakschneider
in Wartestellung bzw. in Stand-by-Position ist.
[0027] Aus dem Tabakzwischenspeicher 15 wird Tabak entnommen und einer Bandwaage 18 zugeführt,
so dass eine massenstromabhängige Förderung des Tabaks im weiteren Aufbereitungsprozess
erreicht wird. Von der Bandwaage 18 gelangt der Tabak über eine Schwingförderrinne
19 in den Eintrag 17 eines Heißdampftrockners 20.
[0028] Ein Heißdampftrockner der Hauni Maschinenbau AG ist unter der Bezeichnung "HDT Heißdampftrockner"
bekannt, so dass von einer ausführlichen Beschreibung des Heißdampftrockners 20 abgesehen
und auf diesen Trockner für weitere Einzelheiten verwiesen wird. Darüber hinaus ist
aus dem Dokument DE-A-100 46 123 eine Vorrichtung zum Behandeln von Tabak bekannt,
das ausdrücklich in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Patentanmeldung mit aufgenommen
wird.
[0029] Nach der Behandlung des Tabaks im Heißdampftrockner 20 erfolgt am unteren Ende des
Heißdampftrockners 20 über einen Austrag 21 die Austragung des behandelten expandierten
Tabaks. Über eine Schwingförderrinne 22 wird der expandierte Tabak zu zwei Transportbändern
23, 24 gefördert, wobei die Schwingförderrinne 22 einen Schacht 25 aufweist, so dass
der Tabak von der Schwingförderrinne 22 auf das Transportband 24 gelangt.
[0030] Die Transportbänder 23, 24 fördern den expandierten Tabak zu jeweils einem Wirbelstromsichter
26, 27. Beispielsweise sind unter der Bezeichnung "VAS" Wirbelstromsichter und Kühler
für Schnitttabak von der Hauni Maschinenbau AG bekannt. Für weitere Einzelheiten wird
auf diese Vorrichtungen ausdrücklich verwiesen.
[0031] Bei der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Tabakaufbereitungsanlage 10 sind die
Transportelemente 11, 13, 14,19, 22, 23, 24 horizontal oder mit einer geringen Neigung
angeordnet, so dass der geförderte Tabak in Förderrichtung nicht nach oben gefördert
wird. Es handelt sich hierbei somit um Transportorgane ohne Hochförderung des Transportgutes.
[0032] Darüber hinaus ist aus Fig. 4 entnehmbar, dass die vertikal übereinander angeordneten
Tabakaufbereitungseinrichtungen 11 bis 19 einer geringen Grundfläche bzw. Basisfläche
benötigen, so dass die gesamte Tabakaufbereitungsanlage 10 kompakt ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 10
- Tabakaufbereitungsanlage
- 11
- Förderband
- 12
- Tabakschneider
- 13
- Fallschacht
- 14
- Transportband
- 15
- Tabakzwischenspeicher
- 16
- Sammelbehälter
- 17
- Eintrag
- 18
- Bandwaage
- 19
- Schwingförderrinne
- 20
- Heißdampftrockner
- 21
- Austrag
- 22
- Schwingförderrinne
- 23
- Transportband
- 24
- Transportband
- 25
- Schacht
- 26
- Wirbelstromsichter
- 27
- Wirbelstromsichter
1. Tabakaufbereitungsanlage (10) mit mehreren Tabakaufbereitungseinrichtungen (11 bis
15, 18, 19) für Tabak und Tabakaufbereitungszwischenprodukte und einem Heißdampftrockner
(20) für Tabak, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei im Aufbereitungsprozess hintereinander vorgesehene Tabakaufbereitungseinrichtungen
(11 bis 15, 18, 19) vorgesehen sind, die in der vertikalen Höhe zueinander unterschiedlich
liegend angeordnet und hochförderorganfrei miteinander gekoppelt sind, wobei die Tabakaufbereitungseinrichtungen
(11 bis 15, 18, 19) im Aufbereitungsprozess vor dem Heißdampftrockner (20) angeordnet
sind.
2. Tabakaufbereitungsanlage (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakaufbereitungseinrichtungen (11 bis 15, 18, 19), insbesondere im Aufbereitungsprozess
vor dem Heißdampftrockner (20), in mehreren Etagen dem Heißdampf-trockner (20) zugeordnet
sind.
3. Tabakaufbereitungsanlage (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintrag von Tabak in den Heißdampftrockner (20) und/oder der Austrag von Tabak
aus dem Heißdampftrockner im Wesentlichen horizontal und/oder hochförderorganfrei
erfolgt.
4. Tabakaufbereitungsanlage (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Aufbereitungsprozess nach dem Austrag des Tabaks aus dem Heißdampftrockner (20)
ein Wirbelstromsichter (26, 27) und/oder eine Kühleinrichtung vorgesehen sind.
5. Tabakaufbereitungsanlage (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Eintrag des Tabaks in den Heißdampftrockner (20) wenigstens ein Tabakschneider
(12) und ein Tabakzwischenspeicher (15) vorgesehen sind, die in ihrer Höhe unterschiedlich
liegend angeordnet und hochförderorganfrei miteinander gekoppelt sind.