| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 614 195 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
20.12.2006 Patentblatt 2006/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2004/003917 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2004/093262 (28.10.2004 Gazette 2004/44) |
|
| (54) |
KONTAKTIERVORRICHTUNG FÜR EINE STECKVORRICHTUNG
CONTACTING DEVICE FOR A PLUG-IN CONNECTOR
DISPOSITIF DE CONTACT POUR DISPOSITIF DE CONNEXION
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
16.04.2003 DE 10317588
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
11.01.2006 Patentblatt 2006/02 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
|
80333 München (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- VERDING, Markus
45279 Essen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 923 676 US-B2- 6 508 664
|
US-A- 5 195 897
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kontaktiervorrichtung für eine Steckvorrichtung eines
Patchpanels, wobei die Steckvorrichtung über Leiterbahnen mit elektrischen und/oder
elektronischen Baukomponenten auf einer Leiterplatte verbunden ist.
Stand der Technik
[0002] Bei Telekommunikationsanlagen werden zum Rangieren von Daten sog. Patchpanels eingesetzt
z.B. DE 199 23 676 A1. Ein Patchpanel ist ein Umsteckfeld, bei dem Daten, die an Leitungen
eines ankommenden Kabels anstehen, durch Steckvorrichtungen an der Frontblende des
Patchpanels abgegriffen werden können. Die Steckvorrichtungen an der Frontplatte sind
häufig direkt mit einer Platine im Gehäuseinneren des Patchpanels verlötet und über
gedruckten Leiterbahnen mit Baukomponenten auf der Platine verbunden. Es gibt Anwendungsfälle
bei denen es der Abgriff der Daten erforderlich macht, dass die Steckerbelegung einer
oder mehrerer Steckbuchsen an der Frontblende umkonfiguriert werden muss. Dies kann
beispielsweise der Fall sein, wenn bei einem ISDN-Kommunikationssystem der Anschluss
vor Ort zwischen einem sogenannten externen S0-Port (ein digitaler Amtsanschluss)
und einem internen S0-Bus (ein S0 Anschluss für ein ISDN-Endgerät) umkonfiguriert
werden muss. Das Umkonfigurieren erfordert das Öffnen des Gehäuses und das manuelle
Kreuzen von SR und SX-Adern. Dieses manuelle Umbelegen der Leitungen ist zeitaufwendig
und kann Fehler verursachen.
[0003] Zum Umkonfigurieren der Kontaktbelegung eines Platinensteckers könnte grundsätzlich
eine zweite Steckbuchse oder ein sog. DIL-(Dual-In-Line)-Schalter verwendet werden.
Eine Lösung mit zwei Steckbuchsen wären aber vergleichsweise aufwendig. Eine Lösung
mit DIL-Schalter hätte darüber hinaus den Nachteil, dass aus der kodierten Schalterstellung
nicht ohne weiteres die Kontaktbelegung der Steckeinrichtung erkennbar wäre.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Kontaktiervorrichtung
für eine Steckvorrichtung eines Patchpanels zu schaffen, bei der eine Kontaktbelegung
von außen leicht erkennbar ist und die in der Fertigung billig ist.
[0005] Die Lösung der Aufgabe erfolgt bei einer Kontaktiervorrichtung der eingangs genannten
Art durch folgende Merkmale:
- a) An einem Rand einer Leiterplatte sind zumindest zwei zur steckbaren Aufnahme einer
Brückenfederleiste ausgebildete Kontaktfelder vorgesehen.
- b) In jedem der zumindest zwei Kontaktfelder ist jede Leiterbahn durch eine Kontaktfläche
auf der Oberseite und durch eine Kontaktfläche auf der Unterseite der Leiterplatte
am Rand herausgeführt.
- c) In jedem der zumindest zwei Kontaktfelder ist die räumliche Anordnung der jeweils
einen Leiterbahn zugeordneten Kontaktflächen unterschiedlich.
- d) Durch Aufstecken der Brückenfederleiste in einem der zumindest zwei Kontaktfelder
werden die oberseitigen mit den jeweils gegenüberliegenden unterseitigen Kontaktflächen
kontaktiert.
[0006] Durch das Aufstecken der Brückenfederleiste ist von außen leicht die Konfiguration
einer Steckvorrichtung eines Patchpanels erkennbar. Es ist nicht erforderlich, dass
das Gehäuses vor Ort geöffnet werden muss. Die Konfiguration ist durch das Layout
der Leiterplatte vorgegeben, ein unbeabsichtigtes Vertauschen von Leitern ausgeschlossen.
Die Kontaktfelder auf der Platine können in gedruckter Schaltungstechnik einfach hergestellt
werden. Zur Herstellung der Kontaktfederleiste sind vorhandene Werkzeuge einsetzbar,
die nur geringfügig angepasst werden müssen.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen.
[0008] Wenn die Kontaktflächen als Rechtecke ausgebildet sind, die sich in Aufsteckrichtung
erstrecken und zueinander parallelliegend angeordnet sind, entsteht durch das kraftschlüssige
Aufstecken der Brückenfederleiste eine sichere Kontaktierung zwischen Kontaktflächen
auf der Ober- und auf der Unterseite der Platine.
[0009] Günstig ist, wenn benachbarte Kontaktfelder jeweils durch eine sich in Aufsteckrichtung
erstreckende langlochförmige Ausnehmung getrennt angeordnet sind. Diese Einfräsungen
am Rand bilden beim Aufstecken der Brückenfederleiste jeweils eine Führung für die
Seitenwände des Steckerschachts.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Brückenfederleiste so ausgebildet, dass
jedes der im Steckerschacht angeordneten Kontaktfederelemente durch ein U-förmiges
BiegeStanzteil gebildet ist, so dass im aufgesteckten Zustand die Schenkel eines jeden
Biege-Stanzteils durch Federkraft jeweils an der oberseitigen und an der unterseitigen
Kontaktfläche anliegen.
[0011] In einer hinsichtlich der Herstellungskosten besonders günstigen Ausführungsform
ist der Steckerschacht der Brückenfederleiste als Spritzgussteil aus Kunststoff hergestellt.
Jedes Kontaktfederelement ist im Bereich des Verbindungsteils der U-förmigen Schenkel
in polymeren Werkstoff eingebettet.
[0012] Bevorzugt werden zwei Kontaktfelder, die jeweils mit einer Steckvorrichtung räumlich
zusammengefasst sind. Durch diese räumliche Zuordnung ist die jeweilige Konfiguration
der Kontaktbelegung der Steckvorrichtung von außen leicht erkennbar. Darüber hinaus
kann eine Beschriftung an der Brückenfederleiste in Verbindung mit einer korrespondierenden
ergänzenden Beschriftung auf der Frontplatte des Patchpanels zusätzlich die Erkennbarkeit
erleichtern.
[0013] Die erfindungsgemäße Kontaktiervorrichtung lässt sich vorteilhaft beim Umkonfigurieren
eines ISDN- Anschlusses einsetzen.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung mit Blick
auf die Kontaktfelder vor dem Aufstecken der Brückenfederleiste.
- Figur 2 und Figur 3
- die erfindungsgemäße Kontaktiervorrichtung mit aufgesteckter Brückenfederleiste.
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung vor dem Aufstecken
mit Blick auf die Öffnung des Steckerschachts.
- Figur 5
- einen Schaltplan der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung zur Umkonfiguration einer
RJ-45 Steckeinrichtung eines ISDN-Anschlusses.
Ausführung der Erfindung
[0015] Die Figuren 1 bis 4 zeigen, jeweils in einer perspektivischen Ansicht, ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Kontaktiervorrichtung 1 mit zwei Steckfeldern 8,9 vor (Fig.1
und Fig.4) bzw. nach dem Aufstecken (Fig.2 und Fig.3)der Brückenfederleiste 14. Durch
Aufstecken der Brückenfederleiste 14 wird die Kontaktbelegung der zugeordneten Steckeinrichtung
2 konfiguriert. Die Steckvorrichtung 2 ist als RJ-45 (Mini-Western)-Steckbuchse 2
gezeichnet. Die Steckfelder 8,9 sind von der nicht näher dargestellten Frontplatte
des Patchpanels her zugänglich. Elemente gleicher Konstruktion bzw. Funktion sind
in den Figuren 1 bis 5 jeweils mit den selben Bezugszeichen versehen.
[0016] Wie aus Figur 1 leicht zu entnehmen ist, sind die beiden Kontaktfelder 8,9 am Rand
13 der Leiterplatte 7 nebeneinander und räumlich benachbart zur Steckbuchse 2 angeordnet.
Wie der Schaltplan in Figur 5 zeigt, sind die Leiterbahnen 3,4,5,6, welche die Steckvorrichtung
2 mit nicht näher dargestellten elektrischen und/oder elektronischen Baugruppen auf
der Leiterplatte verbinden, jeweils zu Kontaktflächen 10, 10'geführt. Die Kontaktflächen
10, 10' sind im Layout der Leiterplatte Rechtecke. In Sicht auf die Leiterplatte erstrecken
sich die Rechtecke in Aufsteckrichtung 15 und sind in einer Reihe zueinander parallel
liegend angeordnet. Jede Leiterbahn endet jeweils in einer Kontaktfläche 10 an der
Oberseite 11 bzw. in einer Kontaktfläche 10' auf der Unterseite 12 der Leiterplatte.
Beidseitig zu jedem Kontaktfeld 8,9 ist am Rand 13 der Leiterplatte 7 eine Ausnehmung
16 eingefräst. Diese Einfräsungen 16 helfen beim Aufstecken der Brückenfederleiste
14, indem sie eine Führung für die Seitenwände 20, 21 des Steckerschachts 17 bilden.
Die Brückenfederleiste 14 weist einen Haltegriff 22 auf, der in einer aufgesteckten
Stellung bündig mit der Leiterplattenkante abschließt (Figur 2 und Figur 3). Zum leichteren
Erkennen der jeweiligen Belegkonfiguration der Steckeinrichtung 2 kann die Brückenfederleiste
14 eine Kennzeichnung 23, 24 aufweisen. Symbolisch ist diese Beschriftung 23,24 mit
dem Buchstaben "A" gekennzeichnet. Die Beschriftung 23,24 kann in Verbindung mit einer
korrespondierenden Beschriftung auf der Frontplatte des Patchpanels eine ergänzende
Information über die Belegung kenntlich machen.
[0017] Die Figur 4 zeigt die Kontaktiervorrichtung 1 vor dem Aufstecken der Brückenfederleiste
14 in einer Sicht auf die Öffnung des Steckerschachtes 17. In der Öffnung des Schachts
17 sind die Kontaktfederelemente sichtbar. Jedes Kontaktfederelement besteht aus einem
U-förmigen Blechbiege-Stanzteil. Die Schenkel 18,19 des Biegestanzteils liegen in
aufgestecktem Zustand jeweils an einer oberseitigen 10 und einer unterseitigen Kontaktfläche
10' mit Federkraft an. Dadurch werden jeweils gegenüberliegende Kontaktflächen der
Ober- bzw. Unterseite 11,12 eines Kontaktfeldes 8,9 kontaktiert.
[0018] Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 bis Figur 4 erstreckt sich der Steckerschacht
17 in seiner Breite jeweils über die Breite eines Kontaktfeldes. Es ist aber auch
eine, in den Zeichnungen nicht dargestellte, Ausführungsvariante denkbar, bei der
sich der Gehäuseschacht über zwei Kontaktfelder 8,9 erstreckt, aber nur über die Breite
eines Kontaktfeldes 8 oder 9mit Kontaktfederelementen bestückt ist. Wird diese Ausführungsvariante
in einer ersten bzw. in einer zweiten, um 180 Grad gegenüber der ersten gewendeten
Stellung, auf die Kontaktfelder 8,9 aufgesteckt, werden die Kontaktflächen im Kontaktfeld
8 oder im Kontaktfeld 9 überbrückt. In aufgesteckter Stellung greifen bei dieser Variante
die Seitenwände 20 und 21 jeweils in die seitlich außenliegenden Einfräsungen 16.
[0019] In Figur 5 ist ein Schaltplan für die Umkonfiguration einer RJ-45 Steckeinrichtung
eines ISDN-Anschlusses gezeigt. Der S0-Anschluss besteht aus den Signalleitungen SX1,
SX2, SR1 und SR2. Die Leiterbahnen 3,4,5, 6 verbinden nicht näher dargestellte elektronische
Bauelemente auf der Leiterplatte mit der RJ-45 Buchse 2. Die Kontaktfelder 8,9 sind
im Schaltplan schematisch als Ausriss einer Leiterplatte dargestellt. Jede Leiterbahn
ist durch eine Kontaktfläche 10 an der Oberseite und durch eine Kontaktfläche 10'
auf der Unterseite am Rand der Leiterplatte herausgeführt. Die Anordnung der Leiter
ist in Kontaktfeld 8 und 9 unterschiedlich. Zum Umschalten zwischen externen und internen
S0-Betrieb müssen die Adern SR und SX (Leiterbahnen 6 und 5 beziehungsweise 4 und
3) gekreuzt werden. Dies erfolgt durch die Kontaktiervorrichtung 1 durch Aufstecken
einer Brückenfederleiste 14 auf eines der Kontaktfelder 8 oder 9. Je nachdem, ob die
Brückenfederleiste 14 auf dem linken Kontaktfeld 8 oder auf dem rechten Kontaktfeld
9 aufgesteckt ist, ist der ISDN-Anschluss zum Anschluss an ein digitales Amt oder
zum Anschluss eines ISDN-S0-Endgerätes konfiguriert.
[0020] Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist eine Mini-Western-Steckeinrichtung auf,
der zwei Steckfelder 8 und 9 zugeordnet sind. Selbstverständlich ist die Erfindung
nicht auf diese Ausführungsform für ein Patchpanel beschränkt. Es sind Varianten der
Erfindung denkbar, bei denen die Steckvorrichtung ein hochpoliger Leiterplattensteckverbinder,
eine Kontaktfederleiste oder ein Rundstecker ist, dem drei oder mehr Kontaktfelder
zum Umkonfigurieren zugeordnet sind.
1. Kontaktiervorrichtung für eine Steckvorrichtung eines Patchpanels, wobei die Steckvorrichtung
über Leiterbahnen mit elektrischen und/oder elektronischen Baukomponenten auf einer
Leiterplatte verbunden ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) An einem Rand (13) der Leiterplatte (7) sind zumindest zwei zur steckbaren Aufnahme
einer Brückenfederleiste (14) ausgebildete Kontaktfelder (8,9) vorgesehen.
b) Die Leiterbahnen sind unterbrochen und jeweils ein Teilstück der Leiterbahnen (3;4;5;6)
ist mit der Steckvorrichtung (2) und eines mit den elektrischen und/oder elektronischen
Baukomponenten verbunden, wobei die einen Teilstücke auf der Oberseite (11) und die
anderen Teilstücke auf der Unterseite (12) verlaufen.
c) In jedem der zumindest zwei Kontaktfelder (8,9) ist jede Leiterbahn (3,4,5,6) durch eine Kontaktfläche (10) an der Oberseite (11) und durch eine Kontaktfläche (10') auf der Unterseite (12) der Leiterplatte am Rand herausgeführt.
d) In jedem der zumindest zwei Kontaktfelder (8,9) ist die räumliche Anordnung der
jeweils einer Leiterbahn (3;4;5;6) zugeordneten Kontaktflächen (10,10') unterschiedlich.
e) Durch Aufstecken der Brückenfederleiste in einem der zumindest zwei Kontaktfelder (8,9)
werden die oberseitigen mit den jeweils gegenüberliegenden unterseitigen Kontaktflächen
(10,10') dieses Kontaktfeldes (8,9) kontaktiert.
2. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen als Rechtecke ausgebildet sind, die sich in Aufsteckrichtung erstrecken
und die auf der Ober- und Unterseite des Randes in Reihe zu einander parallelliegend
angeordnet sind.
3. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Kontaktfelder jeweils durch eine sich in Aufsteckrichtung erstreckende
langlochförmige Ausnehmung getrennt angeordnet sind.
4. Kontaktiervorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenfederleiste (14) Kontaktfederelemente aufweist, die in einem in Aufsteckrichtung
(15) offenen Steckerschacht (17) angeordnet sind.
5. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kontaktfederelement durch ein U-förmiges Biegestanzteil gebildet ist und dessen
Schenkel (18, 19) in aufgestecktem Zustand an einer oberseitigen (10) und unterseitigen
(10') Kontaktfläche mit Federkraft anliegen.
6. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerschacht(17) quaderförmig ausgebildet ist und gegenüberliegende Seitenwände
(20, 21) beim Aufstecken der Brückenfederleiste (14) jeweils in einer Ausnehmung (16)
geführt sind.
7. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5 , dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Öffnung des Steckerschachts (17) abgewandten Seite ein Haltegriff
(22)ausgebildet ist, der in aufgestecktem Zustand mit der Stirnseite der Leiterplatte
(7) bündig abschließt.
8. Kontaktiervorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Steckerschacht (17) in seiner Breite über zwei Kontaktfelder (8,9) erstreckt
und die Kontaktfederelemente nur in der Breite eines Kontaktfeldes im Steckerschacht
vorhanden sind.
9. Kontaktiervorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerschacht (17)als Spritzgussteil aus Kunststoff gebildet ist und ein Verbindungsteil
der Schenkel (18, 19) in polymerem Werkstoff eingebettet ist.
10. Kontaktiervorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckvorrichtung (2) mit zwei Kontaktfeldern (8,9) räumlich zusammengefasst sind.
11. Kontaktiervorrichtung nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckvorrichtung (2) als ISDN-(S0)-Schnittstelle in Form einer Mini-Western-Buchse
(RJ-45-Buchse) ausgebildet ist.
1. Contacting device for a plug-in connector of a patch panel with the plug-in connector
being connected via conductor tracks with electrical and/or electronic components
on a printed circuit board,
characterized by the following features:
a) On one edge (13) of the printed circuit board (7) at least two contact patches
(8, 9) embodied to accept a plug-in bridging connector are provided.
b) The conductor tracks are interrupted and one part section of the conductor tracks
(3; 4; 5; 6) in each case is connected to the plug-in connector (2) and one with the
electrical and/or electronic components, in which case one of the part sections is
on the upper side (11) and the other part section is on the lower side (12).
c) In each of the at least two contact patches (8, 9) each conductor track (3, 4,
5, 6) is brought out through a contact surface (10) on the upper side (11) and through
a contact surface (10') on the lower side (12) on the edge of the printed circuit
board.
d) In each of the at least two contact patches (8, 9) the spatial arrangement of the
contact surfaces assigned to the conductor track in each case (3; 4; 5; 6) is different.
e) By plugging the bridging connector strip into one of the at least two contact patches
(8, 9) the upper-side contact surfaces are brought into contact with the opposite
lower-side contact surfaces (10, 10') of this contact patch (8, 9) in each case.
2. Contacting device in accordance with claim 1, characterized in that the contact surfaces are embodied as rectangles which extend in the plug-in direction
and which are arranged on the upper and lower side of the edge lying in parallel in
series with one another.
3. Contacting device in accordance with claim 1 and 2, characterized in that adjacent contact patches are arranged in each case separated by a cutout in the form
of a slot extending in the plug-in direction.
4. Contacting device in accordance with the least one of the claims 1 to 3, characterized in that the bridge connector strip (14) features spring contact elements which are arranged
in an open plug shaft in the plug-in direction (15).
5. Contacting device in accordance with claim 4, characterized in that the spring contact element is formed by a U-shaped bent punched part and in the plugged-in
state its legs rest against an upper-side (10) and lower-side (10') contact surface
by spring pressure.
6. Contacting device in accordance with claim 4 or 5, characterized in that the plug shaft (17) is embodied in a rectangular shape and opposite sidewalls (20,
21) are guided into a cutout (16) in each case when the bridge connector strip is
plugged in.
7. Contacting device in accordance with claim 4 or 5, characterized in that on the side facing away from the opening of the plug shaft (17) a retaining clip
is embodied which, in the plugged-in state, engages flush with the face side of the
printed circuit board (7).
8. Contacting device in accordance with claim 6 or 7, characterized in that the width of the plug shaft extends over two contact patches (8, 9) and the spring
contact elements are only present in the width of one contact patch in the connector
shaft.
9. Contacting device in accordance with at least one of the claims 4 to 8, characterized in that the plug shaft (17) is embodied as an injection-moulded part made of plastic and
is embedded into a connecting part of the legs (18, 19) in a polymer material.
10. Contacting device in accordance with at least one of the previous claims, characterized in that the plug-in connector (2) is grouped into the same space with two contact patches
(8, 9).
11. Contacting device in accordance with at least one of the previous claims, characterized in that the plug-in connector (2) is embodied as an ISDN (S0) interface in the form of a
Mini Western socket (RJ-45 socket).
1. Dispositif de contact pour un dispositif de connexion d'un patchpanel (panneau de
brassage), le dispositif de connexion étant relié par des pistes conductrices à des
composants électriques et/ou électroniques sur une plaquette de circuit imprimé,
caractérisé par les particularités suivantes
a) sur un bord (13) de la plaquette de circuit imprimé (7) sont prévus au moins deux
champs de contact (8, 9) réalisés pour recevoir par embrochage une barrette de ressorts
de pontage (14) ;
b) les pistes conductrices sont interrompues et respectivement un tronçon partiel
des pistes conductrices (3 ; 4 ; 5 ; 6) est relié au dispositif de connexion (2) et
un autre aux composants électriques et/ou électroniques, lesdits uns tronçons partiels
s'étendant sur la face supérieure (11) et lesdits autres tronçons partiels s'étendant
sur la face inférieure (12) ;
c) dans chacun desdits au moins deux champs de contact (8, 9), chaque piste conductrice
(3, 4, 5, 6) est sortie au bord de la plaquette de circuit imprimé par une surface
de contact (10) sur la face supérieure (11) et par une surface de contact (10') sur
la face inférieure (12) de la plaquette de circuit imprimé ;
d) dans chacun desdits au moins deux champs de contact (8, 9) l'agencement spatial
des surfaces de contact (10, 10') respectivement associées à une piste conductrice
(3 ; 4 ; 5 ; 6) est différent ;
e) par embrochage de la barrette de ressorts de pontage dans l'un desdits au moins
deux champs de contact (8, 9), les surfaces de contact (10, 10') de la face supérieure
sont contactés aux surfaces de contact respectivement opposées de la face inférieure
du champ de contact (8, 9) respectivement considéré.
2. Dispositif de contact selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de contact sont réalisées sous forme de rectangles qui s'étendent dans
la direction d'embrochage et sont disposés sur la face supérieure et la face inférieure
dudit bord, parallèlement les uns aux autres, en rangées.
3. Dispositif de contact selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que des champs de contact voisins sont respectivement agencés de manière à être séparés
par une encoche en forme de trou oblong s'étendant dans la direction d'embrochage.
4. Dispositif de contact selon l'une au moins des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la barrette de ressorts de pontage (14) présente des éléments de ressort de contact,
qui sont disposés dans une cavité de connecteur (17) ouverte dans la direction d'embrochage
(15).
5. Dispositif de contact selon la revendication 4, caractérisé en ce que chaque élément de ressort de contact est formé par une pièce de découpage et pliage
en forme de U, et dont les ailes ou branches, dans l'état embroché, s'appuient avec
une force élastique de ressort sur une surface de contact (10) de la face supérieure
et une surface de contact (10') de la face inférieure.
6. Dispositif de contact selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la cavité de connecteur (17) présente une forme de parallélépipède, et des parois
latérales (20, 21) opposées étant guidées chacune respectivement dans une encoche
(16) lors de l'embrochage.
7. Dispositif de contact selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que sur le côté opposé à celui de l'ouverture de la cavité de connecteur (17), est réalisée
une poignée de maintien (22) qui, dans l'état embroché, arrive au ras de la face frontale
de la plaquette de circuit imprimé (7).
8. Dispositif de contact selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la cavité de connecteur (17) s'étend sur une largeur couvrant deux champs de contact
(8, 9), et les éléments de ressort de contact ne sont prévus que sur la largeur d'un
champ de contact dans la cavité de connecteur.
9. Dispositif de contact selon l'une au moins des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que la cavité de connecteur (17) est réalisée dans une pièce en une matière plastique
moulée par injection, et une pièce de liaison des branches ou ailes (18, 19) est noyée
dans un matériau polymère.
10. Dispositif de contact selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de connexion (2) est regroupé spatialement avec deux champs de contact
(8, 9).
11. Dispositif de contact selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de connexion (2) est réalisé en tant qu'interface ISDN-(SO) sous la
forme d'un connecteur Miniwestern (connecteur RJ-45).