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(11) |
EP 1 616 099 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.08.2007 Patentblatt 2007/32 |
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Anmeldetag: 16.06.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2004/001239 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2005/001293 (06.01.2005 Gazette 2005/01) |
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ROTOR AUS SINTERMETALL EINER DREHKOLBENPUMPE
SINTERED METAL ROTOR OF A ROTARY PISTON PUMP
ROTOR EN METAL FRITTE D'UNE POMPE A PISTON ROTATIF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
30.06.2003 DE 10329495
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2006 Patentblatt 2006/03 |
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Patentinhaber: |
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- Mahle Motorkomponenten Schweiz AG
2540 Grenchen (CH)
- Pierburg GmbH
41460 Neuss (DE)
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Erfinder: |
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- GRAHLE, Peter
CH-4532 Feldbrunnen (CH)
- HALDEMANN, Peter
CH-2540 Grenchen (CH)
- NÜNLIST, Walter
CH-4600 Olten (CH)
- RHYN, Heinz
CH-3257 Grossaffoltern (CH)
- FRIESEN, Albert
41066 Mönchengladbach (DE)
- RUSS, Stanislaus
41065 Mönchengladbach (DE)
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Vertreter: Patentanwalts-Partnerschaft
Rotermund + Pfusch + Bernhard |
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Waiblinger Strasse 11 70372 Stuttgart 70372 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 822 876 DE-A- 4 018 509
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EP-A- 1 108 892 DE-A- 4 020 082
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 018, Nr. 644 (M-1718), 7. Dezember 1994 (1994-12-07)
-& JP 06 249172 A (MITSUBISHI ELECTRIC CORP), 6. September 1994 (1994-09-06)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rotor aus Sintermetall einer Drehkolbenpumpe nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Rotors.
[0002] Ein derartiger, aus
DE 40 20 082 A1 bekannter Rotor ist aus drei separat hergestellten Einzelteilen, nämlich aus zwei
äußeren Schalen und einem, zwischen diesen liegenden Mittelteil zusammengesetzt. Dabei
besteht das Mittelteil aus einem, gegenüber dem Material der äußeren Schalen festigkeitsmäßig
höheren Material. Die gattungsgemäßen Anschlussklauen-Einzelstege befinden sich an
dem Mittelteil.
[0003] Aus
DE 197 03 499 A1 ist ein ähnlicher Rotor bekannt. Jener Rotor wird aus drei Teilen, nämlich einem
gesinterten Topfteil, einem Drehteil aus Stahl und einem Kupferring in einem sehr
zeit- und kostenintensiven Prozess hergestellt. An das gesinterte Topfteil wird das
Drehteil nach einer vorausgegangenen Aufkohlung über den Kupferring angelötet. Das
Kupfer des Kupferringes diffundiert bei der für das Löten erforderlichen Wärmebehandlung
in bruchgefährdete Porenzonen des Sinterbauteils ein und garantiert dadurch dem Rotor
eine ausreichende Bruchstabilität in dem Drehteilbereich. Das Drehteil aus Stahl bildet
den Anschlussklauenbereich jenes Rotors. Die Klaue in diesem Bereich, an dem eine
Kupplung angesetzt wird, ist dort über den gesamten Durchmesser des angelöteten Stahldrehteiles
verlaufend ausgebildet. Der bekannte Rotor könnte beispielsweise nach einem aus
EP 0 822 876 B1 bekannten Sinterverfahren hergestellt sein. Der Grund für das vorstehend beschriebene
bene Zusammenfügen aus mehreren, das heißt mindestens zwei, vorgefertigten Ausgangsteilen,
besteht darin, dass der Kupplungsbereich bei einem einteilig gesinterten Rotor bisher
nicht mit einer für einen Dauerbetrieb des Rotors ausreichenden Festigkeit hergestellt
werden konnte.
[0004] Die Erfindung beschäftigt sich insgesamt mit dem Problem, einen gattungsgemäßen Rotor
aus Sintermaterial besonders rationell und kostengünstig und mit ausreichender Dauerfestigkeit
in insbesondere dessen Kupplungsbereich herzustellen.
[0005] Gelöst wird dieses Problem durch eine Ausbildung eines gattungsgemäßen Rotors nach
den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
[0006] Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Aus der erfindungsgemäßen Form des Anschlussklauenabschnittes des Rotors ergibt sich
eine vorteilhafte Ausgestaltung eines anzusetzenden Kupplungselementes.
[0008] Ferner zeigt der letzte Unteranspruch ein Herstellungsverfahren mit einem für die
Durchführung besonders vorteilhaft aufgebauten Sinter-Presswerkzeug auf.
[0009] Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, dem Rotor insbesondere in dem
Anschlussklauenabschnitt eine Form zu geben, die es ihm gestattet, den Rotor durch
ein Presswerkzeug mit einer Reihe einzeln beaufschlagbarer Pressstempel mit einem
für sämtliche Funktionsbereiche ausreichenden Sinterpressdruck herstellen zu können.
Durch eine Aufteilung des Anschlussklauenabschnittes in zwei voneinander getrennte,
diametral beabstandet gegenüberliegende Einzelstege ist es möglich, diese Einzelstege
durch diesen jeweils zugeordnete, separat beaufschlagbare Sinter-Presswerkzeugstempel
für die in diesem Bereich geforderte Materialstabilität ausreichend hoch verdichten
zu können. Möglich ist dies deshalb, weil der Pressdruck lediglich auf jeweils eine
geringe Querschnittsfläche aufzubringen ist, wodurch in diesen Querschnittsbereichen
ein extrem hoher spezifischer Druck erreicht werden kann.
[0010] Wie allgemein und insbesondere auch bei einem gattungsgemäßen Rotor aus
DE 197 03 499 A1 bekannt ist, kann die Festigkeit von Sinterstählen durch das Ausfüllen der Poren
mit einem niedrig schmelzenden Metall (Tränklegierungen), beispielsweise Kupfer oder
Kupferlegierungen erhöht werden. Bei dem erfindungsgemäßen Rotor werden daher zumindest
die Einzelstege mit Übergangsbereichen in den angrenzenden Rotorkörper entsprechend
mit Kupfer infiltriert. Zu diesem Zweck wird auf die Oberflächen derjenigen Bereiche,
die mit Kupfer infiltriert werden sollen, vor dem Aussetzen des sintergepressten Grundmaterials
der erforderlichen Sihtertemperatur mit einer Kupferschicht versehen. Unter der Sinterwärme
schmilzt derart aufgebrachtes Kupfer und dringt insbesondere durch Kapillarwirkung
bedingt in das unterhalb der beschichteten Oberflächen liegende Material ein. Durch
eine geeignete Wahl der Dicke der aufzubringenden Kupferschichten kann ein vollständiges
Durchdringen zumindest der Einzelstege einschließlich angrenzender Übergangsbereiche
erreicht werden. Dadurch kann bei einem Rotor aus Sinterstahl erreicht werden, dass
zumindest in den Einzelstegen Dichten bis 8 g/cm
3 und darüber realisierbar sind. Grundsätzlich ist es dabei möglich, das Porenvolumen
des sintergepressten Formlings praktisch zu eliminieren, wodurch wegen der von Kupfer
gegenüber Stahl höheren spezifischen Dichte bei einem derart mit Kupfer infiltrierten
Stahlsinterkörper dessen spezifisches Gewicht oberhalb desjenigen von Stahl liegen
kann. Hierdurch erhalten die Einzelstege einschließlich der an sie angrenzenden Übergangsbereiche
des Rotors äußerst gute Festigkeitseigenschaften.
[0011] Ein nachstehend noch näher erläutertes, vorteilhaftes Ausführungsbeispiel ist in
der Zeichnung dargestellt.
[0012] In dieser zeigen
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch einen gesinterten Rotor,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Rotor nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht des Rotors nach Fig. 1 von unten,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht eines an dem Rotor ansetzbaren Kupplungselementes,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Kupplungselement nach Fig. 4.
[0013] Der Rotor besteht aus einem topfförmigen Grundkörper 1 und einem von dessen Boden
abragenden zylindrischen Fußbereich mit einem sich hieran anschließenden Anschlussklauenabschnitt
2. In dem Anschlussklauenabschnitt 2 ragen axial nach außen als Anschlussklauen zwei
diametral gegenüberliegende Einzelstege 3 ab, die von gleicher Form und Größe sind.
Diese Einzelstege 3 erstrecken sich in Umfangsrichtung jeweils über einen Bereich
von etwa 90° und nehmen diametral jeweils etwa 20% des Anschlussklauenabschnittdurchmessers
ein. Diese Werte sind lediglich ein zweckmäßiges Beispiel und sollen insoweit insbesondere
keine festen Bereichsgrenzen darstellen. Diese sind vielmehr in den Patentansprüchen
herausgestellt.
[0014] Die Einzelstege 3 sind randprofilgehärtet, wobei diese Härtung induktiv erzeugt sein
kann. Der randgehärtete Bereich der Einzelstege 2 kann insbesondere schroff gekühlt
sein, um die notwendige Materialfestigkeit mit hoher Sicherheit erreichen zu können.
[0015] Die Besonderheit der Erfindung besteht in der Formgebung des Anschlussklauenabschnittes
2 durch die hier ausgebildeten Einzelstege 3 und die damit gegebene Möglichkeit, das
Material dieser Einzelstege 3 bei der Sinterherstellung des Rotors ausreichend hoch
verdichten zu können. Diese hohe Verdichtung wird durch ein Sinter-Presswerkzeug erreicht,
das mit den Einzelstegen 3 querschnittsmäßig zugeordneten, separat betätigbaren Sinterpressstempeln
ausgerüstet ist. Die Innenbereiche des Rotors 1, die diesen separat betätigbaren Sinterwerkzeugstempeln
zugeordnet sind, sind in Fig. 3 mit den Bezugszeichen 4, 4' belegt.
[0016] Das Sinterwerkzeug, das diese zwei separaten Stempel 4, 4' besitzt, besteht aus insgesamt
sieben, jeweils einzeln druckbeaufschlagbaren Stempeln. Zwei dieser Stempel sind die
bereits vorstehend erwähnten Stempel 4, 4'. Die übrigen Stempel sind Rotorbereichen
zugeordnet, die in der Fig. 3 mit 5, 5'; 6, 6' und 7 bezeichnet sind.
[0017] Der Rotor ist aus folgendem Material:
Kohlenstoff 0,6 bis 0,8%, Mangan 0,1 bis 0,3%, Sonstige max. 1%, Rest Eisen und ist
einteilig gesintert. Der spezifische Sinterpressdruck ist derart, dass möglichst in
allen Bereichen des Rotors, jedoch mit Sicherheit im Bereich der Einzelstege 3 des
Anschlussklauenabschnittes, eine Materialdichte von mindestens 6,8 bis 7,4 g/cm
3 gegeben ist.
[0018] Wird bei der Herstellung des gesinterten Rotors bei dem Sinterwärmeprozess Kupfer
aus einer auf zumindest die Bereiche der Einzelstege aufgebrachten Kupferschichten
in das Materialinnere, das heißt in die Poren des Sintermaterials an diesen Stellen
durch Kapillarwirkung eingebracht, so empfiehlt sich mit Bezug auf das vorstehend
angegebene Sinterstahlmaterial der Einsatz eines Kupfermateriales mit beispielsweise
der Zusammensetzung:
Eisen 3 bis 5%, Mangan 0,6 bis 1,5%, Sonstige max. 2%, Rest Kupfer.
[0019] Die Kupferschichten können auf die bereits 'sintergepressten Einzelstege, bevor diese
dem Sinterwärmeprozess unterworfen werden, in Kappenform appliziert werden. Dies bedeutet,
dass entsprechend geformte Kappen, Hütchen beziehungsweise topfartige Gebilde auf
die betreffenden, mit Kupfer zu infiltrierenden Materialbereiche vor der Durchführung
des Sinterwärmeprozesses einfach aufgesetzt werden. Die Dicke der Kupferschichten,
das heißt die Wanddicke der aufzusetzenden Kappen, kann beispielsweise experimentell
derart festgelegt werden, dass ein vollständiges Durchdringen der entsprechend zu
behandelnden Materialbereiche sicher gewährleistet ist. Grundsätzlich kann die erforderliche
Menge des einzusetzenden Kupfers selbstverständlich auch zumindest annähernd richtig
rechnerisch ermittelt werden.
[0020] In dem Anschlussklauenbereich 2 kann ein der Anschlussform dieses Abschnittes angepasstes
Kupplungselement 8 angesetzt werden. Dieses Kupplungselement 8 umfasst einen Kupplungsklauenbereich
9, der in einen Längssteg 10 als Anschlusselement für ein anzuschließendes Bauelement
integriert ist. Durch diese Ausführung des Kupplungselementes 8 können auf einfache
Weise unterschiedlich lange Kupplungen hergestellt und eingesetzt werden.
[0021] Alle in der Beschreibung und in den nachfolgenden Ansprüchen dargestellten Merkmale
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Form miteinander erfindungswesentlich
sein.
1. Rotor aus Sintermetall einer Drehkolbenpumpe, insbesondere einer Drehkolbenpumpe zur
Erzeugung eines Unterdrucks eines an einen Vakuumpumpen-Sauganschluss anschließbaren
Unterdruck-Bremskraftverstärkers eines Kraftfahrzeuges, mit einem topfförmigen Grundkörper
(1) und einem von dem Boden dieses Grundkörpers (1) zentral abragenden Lagerzapfenelement
aus einem direkt von dem Boden ausgehenden zylindrischen Fußbereich und einem sich
an diesen anschließenden Anschlussklauenabschnitt (2) für ein anzusetzendes Kupplungselement,
wobei der Anschlussklauenabschnitt (2) in der Form zweier abstehender Einzelstege
(3) ausgebildet ist, die diametral beabstandet im Außenumfangsbereich des zylindrischen
Fußabschnittes in jeweils einem Bereich liegen, der umfangsmäßig auf maximal 100°
und radial auf maximal 25% des Durchmessers des zylindrischen Fußabschnitts begrenzt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rotor einteilig pressgesintert ausgeführt ist und die Einzelstege (3) für die
in diesem Bereich geforderte Materialstabilität ausreichend hoch verdichtet sind.
2. Rotor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zwei Einzelstege (3) gleiche Form und Größe besitzen.
3. Rotor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Umfangsbereich, der von einem Einzelsteg (3) eingenommen wird, auf maximal 90°
beschränkt ist.
4. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der von den Einzelstegen (3) jeweils radial eingenommene Bereich auf maximal 20%
des zylindrischen Fußabschnitts beschränkt ist.
5. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einzelstege (3) des Anschlussklauenabschnitts randprofilgehärtet sind.
6. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Randprofilhärtung induktiv erzeugt ist.
7. Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der randgehärtete Bereich schroff gekühlt ist.
8. Rotor aus Stahl als Sintermetall nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einzelstege (3) einschließlich zumindest eines direkt in Richtung des Rotorgrundkörpers
angrenzenden Übergangsbereiches in das gepresste Sintergefüge nachträglich infiltriertes
Kupfer enthalten.
9. Rotor nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein mit Kupfer angereicherter Einzelsteg (3) eine spezifische Dichte von mindestens
7,5 g/cm3 aufweist.
10. Rotor nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die spezifische Dichte oberhalb von 7,8 g/cm3 liegt.
11. Rotor nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die spezifische Dichte mindestens 7,9 bis 8,0 g/cm3 beträgt.
12. Gesintertes Kupplungselement eines Rotors nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kupplungselement einen der Ausbildung des Anschlussklauenabschnittes (2) angepassten
Querschnitt mit einem stabförmigen Drehmomentenabtriebsbereich in der Form eines Längssteges
(10) aufweist.
13. Verfahren zur Herstellung eines Rotors nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Sinterpresswerkzeug zur Erzeugung des gesinterten Rotors den Einzelstegen
(3) querschnittsmäßig zugeordnete Separatstempel mit separater Druckbeaufschlagung
vorgesehen sind.
14. Verfahren zur Herstellung eines Rotors nach einem der Ansprüche 8 bis 11, mit einem
Verfahren nach. Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest in den Einzelstegen (3) infiltriert vorliegendes Kupfer bei der Sinterwärmebehandlung
aus einer oberflächlich auf mindestens die Einzelstege (3) aufgebrachten Kupferschicht
in das Sintergefüge eindringt.
1. A rotor of sintered metal of a rotary piston pump, in particular a rotary piston pump
for generating a vacuum of a vacuum brake booster of a motor vehicle connectable to
a vacuum pump intake connection, having a pot-shaped base body (1) and a bearing journal
element protruding centrally from the bottom of this base body (1) from a cylindrical
foot area coming directly out of the bottom and a connecting claw section (2) to be
connected thereto for a coupling element to be attached, wherein the connecting claw
section (2) is designed in the form of two single protruding webs (3) that are diametrically
opposed in the outer circumferential area of the cylindrical foot section in an area
limited at the circumference to max. 100° and radially to max. 25% of the diameter
of the cylindrical foot section
characterized in that the rotor is designed in one piece and is press sintered, and the individual webs
(3) are sufficiently highly compressed for the material stability required in this
area.
2. The rotor according to Claim 1, characterized in that the two individual webs (3) have the same size and shape.
3. The rotor according to Claim 1 or 2, characterized in that the circumferential area assumed by an individual web (3) is limited to max. 90°.
4. The rotor according to one of the preceding claims, characterized in that the area assumed radially by the individual webs (3) is limited to max. 20% of the
cylindrical base section.
5. The rotor according to one of the preceding claims, characterized in that the individual webs (3) of the connecting claw section are case-hardened in edge
profiles.
6. The rotor according to one of the preceding claims, characterized in that the case-hardening in edge profiles is inductively generated.
7. The rotor according to one of the preceding claims, characterized in that the edge-hardened area is shock cooled.
8. The rotor made of as the sintered metal according to one of the preceding claims,
characterized in that the individual webs (3), including at least one transitional area directly adjacent
in the direction of the rotor base body, contain copper that has been infiltrated
subsequently into the pressed sintered structure.
9. The rotor according to Claim 8, characterized in that a single web (3) enriched with copper has a specific gravity of at least 7.5 g/cm3.
10. The rotor according to Claim 9, characterized in that the specific gravity is greater than 7.8 g/cm3.
11. The rotor according to Claim 10, characterized in that the specific gravity is at least 7.9 to 8.0 g/cm3.
12. A sintered coupling element of a rotor according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling element has a cross section that has been adapted to the development
of the connecting claw section (2) with a rod-shaped torque abrasion area in the form
of an elongated web (10).
13. A method for producing a rotor according to one of the preceding claims, characterized in that separate rams assigned to the individual webs (3) according to cross section are
provided with a separate pressure acting on them in a sintering compression mold for
producing the sintered rotor.
14. The method for manufacturing a rotor according to one of Claims 8 through 11 with
a method according to Claim 13, characterized in that copper that is present in infiltrated form at least in the individual webs (3) penetrates
out of a superficially copper layer applied at least to the individual webs (3) and
into the sintered structure during the sintering heat treatment.
1. Rotor en métal fritté d'une pompe à piston rotatif, en particulier d'une pompe à piston
rotatif pour produire une dépression d'un servofrein, raccordable à un raccord d'aspiration
de pompe à vide, d'un véhicule automobile, comprenant un corps de base (1) en forme
de pot et un élément de tourillon, dépassant de façon centrale du corps de base (1),
lequel élément est constitué d'une zone de pied cylindrique partant directement du
fond et d'une section de griffe de raccordement (2), se raccordant à cette dernière,
pour un élément d'accouplement à fixer, la section de griffe de raccordement (2) étant
réalisée en forme de deux traverses individuelles (3) en saillie, qui se situent à
distance diamétrale dans la zone périphérique extérieure de la section de pied cylindrique
dans une plage respective, limitée circonférentiellement à 100° maximum et radialement
à 25% maximum du diamètre de la section de pied cylindrique, caractérisé en ce que le rotor a une réalisation frittée sous pression d'une seule pièce et les traverses
individuelles (3) sont soumises à une compression suffisamment élevée pour la stabilité
de matériau requise dans cette zone.
2. Rotor suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les deux traverses individuelles (3) ont la même forme et la même dimension.
3. Rotor suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la zone périphérique, occupée par une traverse individuelle (3), est limitée à 90°
maximum.
4. Rotor suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone, respectivement occupée dans la direction radiale par les traverses individuelles
(3), est limitée à 20% maximum de la section de pied cylindrique.
5. Rotor suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les traverses individuelles (3) de la section de griffe de raccordement sont trempées
en bordure.
6. Rotor suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la trempe de bordure est produite par induction.
7. Rotor suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone trempée en bordure est refroidie brusquement.
8. Rotor en acier en tant que métal fritté suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les traverses individuelles (3), y compris au moins une zone de transition directement
limitrophe dans la direction du corps de base du rotor, renferment du cuivre infiltré
ultérieurement dans la structure frittée comprimée.
9. Rotor suivant la revendication 8, caractérisé en ce qu'une traverse individuelle (3), enrichie en cuivre, présente une masse volumique spécifique
d'au moins 7,5 g/cm3.
10. Rotor suivant la revendication 9, caractérisé en ce que la masse volumique spécifique se situe au-dessus de 7,8 g/cm3.
11. Rotor suivant la revendication 10, caractérisé en ce que la masse volumique spécifique est d'au moins 7,9 à 8,0 g/cm3 .
12. Elément d'accouplement fritté d'un rotor suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément d'accouplement présente une section transversale adaptée à la réalisation
de la section de griffe de raccordement (2), avec une zone de sortie de couple en
forme de barre dans la forme d'une traverse longitudinale (10).
13. Procédé de fabrication d'un rotor suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans un outil de frittage pour produire le rotor fritté, des matrices séparées,
associées en section transversale aux traverses individuelles (3), sont prévues avec
une alimentation en pression séparée.
14. Procédé de fabrication d'un rotor suivant l'une des revendications 8 à 11 par un procédé
suivant la revendication 13, caractérisé en ce que du cuivre présent, infiltré au moins dans les traverses individuelles (3), pénètre
lors du traitement thermique de frittage d'une couche de cuivre, appliquée en surface
sur au moins les traverses individuelles (3), dans la structure frittée.


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