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(11) |
EP 1 616 101 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.2011 Patentblatt 2011/11 |
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Anmeldetag: 14.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2004/003916 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/094835 (04.11.2004 Gazette 2004/45) |
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| (54) |
LÜFTER
FAN
VENTILATEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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| (30) |
Priorität: |
19.04.2003 DE 20306455 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2006 Patentblatt 2006/03 |
| (73) |
Patentinhaber: ebm-papst St. Georgen GmbH & Co. KG |
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78112 St. Georgen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- EIMER, Georg
78112 St. Georgen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Raible, Tobias |
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Raible & Raible
Schoderstrasse 10 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 017 226 US-A- 5 297 931
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DE-A- 4 127 134 US-A- 5 769 607
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gerätelüfter mit einem Luftförderkanal und einem darin
drehbar angeordneten Lüfterrad, dessen Flügel im Bereich ihrer äußeren Kanten mit
Strömungselementen versehen sind, die für die Förderströmung widerstandsarm sind und
die für die um die Außenkanten der Flügel von der Druck- zur Saugseite verlaufenden
Ausgleichsströmungen ein Hindernis darstellen.
[0002] Ein Gerätelüfter mit solchen Strömungselementen ist bekannt aus der
DE-A-3017226. Diese zeigt verschiedene Bauweisen solcher Strömungselemente in Verbindung mit gestanzten
Lüfterflügeln aus Blech. Diese Strömungselemente reduzieren die Verlustströmung in
einem damit ausgestatteten Lüfter.
[0003] Aus der
JP 05-141 394 A ist es bekannt, bei einem Lüfter mit der radialen Flügellänge D3 an den Flügelenden
Strömungselemente vorzusehen. Diese haben entweder die Querschnittsform eines Halbkreises
oder eines Vollkreises, und die radiale Erstreckung dieser Strömungselemente hat eine
konstante Größe von 0,02 bis 0,06 D3, die am ganzen Außenumfang eines Flügels konstant
ist. Als Aufgabe dieser Verdickungen wird angegeben, die Umströmung der Flügelenden
zu reduzieren.
[0004] Ferner kennt man aus der
US-A-5 297 931 einen Gerätelüfter mit einem Außengehäuse, dessen Innenseite von einem luftförderkanal
durchdrungen ist, in welchem ein Lüfterrad angeordnet ist, das um eine zentrale Achse
drehbar ist und eine zentrale Nabe mit einem Außenumfang aufweist, auf welchem Lüfterflügel
befestigt sind, deren radiale äußere Ränder jeweils einen Abstand von der benachbarten
Innenseite des Lüftergehäuses haben. Diese Flügel haben ein Profil, das ähnlich dem
Tragflächenprofil eines Flugzeugs ausgebildet ist, wobei die Flügel an der Vorderkante
konkav und sichelförmig ausgebildet sind, eine konvexe Hinterkante aufweisen, und
gewunden ausgebildet sind.
[0005] Um die Flügel herum ist hier ein Laufschaufeldeckband angeordnet, und dieses bildet
mit dem Lüftergehäuse einen Kanal für Luft, die von der Druckseite des Lüfters zu
dessen Saugseite zurückströmt. Diese zurück strömende Luft folgt dabei einem komplizierten
Strömungspfad und wird auf ihrem Weg durch Beruhigungsbleche in eine laminare Strömung
umgewandelt, so dass an der Ansaugöffnung des Lüfters keine Wirbel entstehen. Zweck
der Anordnung ist eine Geräuschreduzierung an den vorderen Kanten der Lüfterflügel
dort, wo diese sonst auf Wirbel der zurück strömenden Luft treffen würden.
[0006] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen neuen Gerätelüfter bereit zu stellen, welcher
zumindest in einem vorgegebenen Betriebsbereich ein reduziertes Geräuschniveau aufweist.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Gerätelüfter gemäß Patentanspruch 1. Bei einem
solchen ist jeweils entlang der radialen Außenkante der Lüfterflügel, und benachbart
zur Innenseite des Außengehäuses, ein Strömungselement vorgesehen, das einen analogen
Verlauf hat wie der zugehörige Lüfterflügel, und das für eine um diese gewundene radiale
Außenkante von der Druckseite zur Saugseite verlaufende Ausgleichsströmung als Umströmungshindernis
ausgebildet ist, um die im Betrieb vom Gerätelüfter erzeugten Geräusche zu reduzieren.
[0008] Es hat sich gezeigt, dass bei einem solchen Gerätelüfter in überraschender Weise
die Lüftergeräusche abnehmen, besonders im sogenannten laminaren Bereich, also bei
hohen Fördervolumina und einer relativ kleinen Druckerhöhung Δp. Auch im nicht laminaren
Bereich, also bei höheren Gegendrücken und kleineren Luftmengen, tritt bei einem solchen
Gerätelüfter eine Geräuschabsenkung auf.
[0009] Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise
als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen, sowie aus den
Unteransprüchen. Es zeigt:
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Gerätelüfter, hier einen Axiallüfter, nach einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Darstellung des Lüfterrades beim Lüfter der Fig. 1, in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 3
- eine raumbildliche Darstellung des Lüfterrads gemäß Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Lüfterrades der Fig. 1 bis 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt, gesehen längs der Linie V-V der Fig. 2,
- Fig. 6
- einen sagittalen Schnitt durch einen Flügel des Lüfters der Fig. 1 bis 5, gesehen
längs der Linie VI-VI der Fig. 2,
- Fig. 7
- einen Schnitt, gesehen längs der Linie VII-VII der Fig. 2, in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 8
- einen Schnitt analog Fig. 7, gesehen längs der Linie VIII-VIII der Fig. 2,
- Fig. 9
- einen Schnitt analog Fig. 7, gesehen längs der Linie IX-IX der Fig. 2,
- Fig. 10
- eine Darstellung von Schalldruckpegel Lp und Druckanstieg Δp über der Schieberstellung
eines Prüfstandes, bei einem Axiallüfter, dessen Lüfterflügel an der Außenkante keine
Strömungselemente haben,
- Fig. 11
- eine Darstellung analog Fig. 10 für einen Lüfter gleicher Bauart, bei dem jedoch die
Lüfterflügel an ihrer Außenkante mit speziellen Strömungselementen versehen sind,
- Fig. 12
- eine Darstellung, welche die Kurven gemäß Fig. 10 und 11 im Vergleich zeigt; man erkennt,
dass man bei diesem Ausführungsbeispiel eine Reduzierung des Schalldruckpegels Lp
erhält, besonders ausgeprägt im laminaren, aber auch im turbulenten Bereich,
- Fig. 13
- eine Draufsicht analog Fig. 2 auf ein Lüfterrad 122 nach einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig 14
- eine raumbildliche Darstellung des Lüfterrades 122 der Fig. 13 in einer Darstellung
analog Fig. 3, und
- Fig. 15
- eine Vergleichsdarstellung, welche Lüfterkennlinien für das Lüfterrad 122 nach den
Fig. 13 und 14 mit und ohne die speziellen Strömungselemente (Winglets) zeigt.
[0010] In den nachfolgenden Figuren werden für gleiche oder gleich wirkende Bauteile jeweils
dieselben Bezugszeichen verwendet, ggf. um die Zahl 100 erhöht (z.B. 122 statt 22),
und diese Bauteile werden gewöhnlich nur einmal beschrieben.
[0011] Fig. 1 zeigt einen Gerätelüfter 10 üblicher Bauart. Die vorliegende Erfindung kann
bei einem Axiallüfter und einem Diagonallüfter realisiert werden. Der in Fig. 1 dargestellte
Lüfter 10 hat ein Außengehäuse 12, an dessen vier Ecken jeweils Befestigungsöffnungen
14 vorgesehen sind und der in seinem Inneren einen Luftförderkanal 16 definiert, welcher
nach außen hin durch eine Rotationsfläche 17 begrenzt ist und in welchem über Stege
18 die zentrale Nabe 20 eines Lüfterrades 22 drehbar gelagert ist, die im Betrieb
von einem innerhalb dieser Nabe 20 angeordneten Elektromotor um eine zentrale Achse
25 (Fig. 4 und 5) gedreht wird. In Fig. 1 dreht sich die Nabe 20 in Richtung eines
Pfeiles 24 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Luftströmung ist so, dass die Luft über
die Stege 18 ausgeblasen wird, also durch die Rückseite des Lüfters 10, bezogen auf
Fig. 1.
[0012] Wie die Fig. 1 bis 5 zeigen, sind auf dem Außenumfang 27 der Nabe 20 fünf Lüfterflügel
26 befestigt, die mit 26A bis 26E bezeichnet sind. Der Winkelabstand beta von der
Vorderkante 28A des Lüfterflügels 26A zur Vorderkante 28B des Flügels 26B beträgt
bei diesem Ausführungsbeispiel 74°. Die Flügel 26 sind ungleichmäßig am Umfang der
Nabe verteilt, um ein angenehmeres Frequenzspektrum zu erhalten. Naturgemäß stellt
die dargestellte Art der Verteilung nur eine bevorzugte Ausführungsform dar.
[0013] Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, sind die Vorderkanten 28A bis 28E der Flügel 26 konkav
und sichelförmig ausgebildet. Die Hinterkanten der Flügel 26 sind mit 36A bis 36E
bezeichnet und konvex. Sie sind so ausgebildet, dass ihr Schnitt mit den Stegen 18
"schleifend" erfolgt, also "mit schleifendem Schnitt". Dies bedeutet, dass in den
meisten oder allen Drehstellungen und in der Draufsicht gesehen der gedachte Schnitt
zwischen einem Steg 18 und einer Hinterkante 36 (die sich selbstverständlich nicht
berühren), unter einem Winkel erfolgt, wie das z.B. Fig. 1 klar zeigt. Diese Maßnahme
trägt zur Geräuschdämpfung bei.
[0014] Die radial äußeren Kanten der Flügel 26 sind mit 40A bis 40E bezeichnet. Wie in Fig.
5 dargestellt, haben diese Kanten 40 einen radialen Abstand d von der Innenseite 17
des Außengehäuses 12. Dieser "Luftspalt" d sollte möglichst klein sein. Wenn er groß
ist, fließt durch ihn eine beträchtliche Verlustströmung von der Druckseite zur Saugseite
des Lüfters 10.
[0015] Zur Reduzierung dieser Luftströmung sind die einzelnen Flügel 26 im Bereich ihrer
radial äußeren Kanten 40 mit Strömungselementen 42A bis 42E versehen, nämlich mit
Verbreiterungen der äußeren Flügelkanten 40, die sich bevorzugt in axialer Richtung
zur Saugseite und zur Druckseite erstrecken. (Bei Diagonallüftern verwendet man bevorzugt
Flügel, bei denen sich solche Strömungselemente nur auf der Saugseite befinden.)
[0016] Wie sich aus den sagittalen Schnitten der Fig. 6 bis 9 ergibt, haben die Flügel 26
etwa die Querschnittsform einer Flugzeug-Tragfläche, d.h. die Vorderkante 28C ist
rund und relativ stumpf. Von ihr aus nimmt die Dicke D eines Flügels 26 zunächst zu
und dann in Richtung zur Hinterkante 36 wieder ab, und der Flügel 26 läuft an der
Hinterkante 36 spitz zu, um dort die Ausbildung von Wirbeln und daraus folgenden Geräuschen
zu reduzieren bzw. zu vermeiden.
[0017] Die Strömungselemente 42 haben einen analogen Verlauf wie der zugehörige Flügel,
vgl. Fig. 6, d.h. sie laufen ebenfalls an der Hinterkante 36 spitz zu und sind an
der Vorderkante 28 abgerundet, und im Zwischenbereich 48 zwischen dem Bereich der
Vorderkante 28 und dem Bereich der Hinterkante 36 ragen sie um einen im Wesentlichen
konstanten Betrag in axialer Richtung über den Flügel 26 hinaus, wie das die Fig.
5 und 6 klar zeigen. An beiden Enden ist ein gleitender Übergang vorgesehen, d.h.
der konstante Betrag nimmt dort gleitend auf 0 ab.
[0018] Die Strömungselemente 42, in Verbindung mit dem schmalen Luftspalt d (Fig. 5), bilden
einen erhöhten Widerstand für die Verlustströmung, die im Betrieb um den äußeren Rand
40 der Flügel 26 herum von der Druckseite zur Saugseite verläuft.
[0019] Wie besonders aus
Fig. 3 und
4 hervorgeht, sind die einzelnen Flügel 26 gewunden, d.h. die Stelle, wo ein Flügel
26 aus der Nabe 20 sozusagen heraus wächst, hat er etwa die Form eines Gewindeabschnitts,
und ebenso sind auch die äußeren Kanten 40 der Flügel 26 nach Art eines Gewindeabschnitts
geformt, wobei aber, wie dargestellt, die Steigung der Gewindeabschnitte im Bereich
der Nabe 20 größer ist als im Bereich der radial äußeren Kanten 40.
[0020] Fig. 10 zeigt für einen Lüfter, dessen Flügel 26 nicht mit Strömungselementen 42 versehen
sind, die Druckerhöhung Δp1 und den Schalldruckpegel Lp1. Die Kurven wurden auf einem
üblichen Lüfter-Prüfstand gemessen, bei dem an der Druckseite des Lüfters 10 eine
verstellbare Drossel (nicht dargestellt) angeordnet ist. Die Öffnung ODR dieser Drossel
ist auf der horizontalen Achse mit Werten zwischen 0 und 2500 angegeben, wobei "0"
bedeutet, dass diese Drossel geschlossen ist.
[0021] Man erkennt, dass bei einer Drosselöffnung unter 1000 der Lüfter 10 im Bereich der
turbulenten Strömung arbeitet, wobei nach links der Druck Ap1 und der Schalldruckpegel
Lp1 ansteigen.
[0022] Bei Werten rechts vom Wert 1000 für die Drosselöffnung, also bei weiter geöffneter
Drossel, nimmt der Druck Ap1 ab, und entsprechend steigt das geförderte Luftvolumen
an, was mit einem höheren Lp1 verbunden ist.
[0023] Fig.11 zeigt die Kurven für das beschriebene Ausführungsbeispiel, d.h. der Lüfter ist zwar
der gleiche wie in Fig. 10, aber das Lüfterrad 22 ist mit den beschriebenen Strömungselementen
42 versehen.
[0024] Der Verlauf der Druckkurve (Δp2) ist gleich wie in Fig. 10, aber der Schalldruckpegel
Lp2 ist besonders im Bereich größerer Drosselöffnungen (etwa von 1.100 aufwärts) um
etwa 1,5 ... 2 dB(A) reduziert.
[0025] Im Bereich um die Drosselöffnung 1000 herum stimmen die Kurven Lp1 und Lp2 weitgehend
überein, aber im Bereich unterhalb der Drosselöffnung 600 ist ebenfalls eine Senkung
des Schalldruckpegels festzustellen.
[0026] Durch die beschriebenen Strömungselemente 42 erhält man also ohne jeden Mehraufwand
eine Reduzierung des Schalldruckpegels Lp, die akustisch wahrnehmbar ist und deren
Höhe vom Arbeitspunkt abhängt, an dem der betreffende Lüfter 10 betrieben wird. Die
Sichelung der Vorderkanten 28 trägt ebenfalls zu einer Geräuschminderung bei.
[0027] Die
Fig. 13 und 14 zeigen ein Lüfterrad 122 nach einem zweiten, besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einer zentralen Nabe 120. Das Außengehäuse dieses Lüfterrads hat
die gleiche Form wie das Außengehäuse 12 der Fig. 1 und ist deshalb nicht nochmals
dargestellt. Die Drehrichtung ist mit 124 bezeichnet, d.h. das Lüfterrad 122 dreht
sich im Uhrzeigersinn. Fig. 14 zeigt einen Blick auf die Saugseite des Lüfterrades
122.
[0028] Wie die Fig. 13 und 14 zeigen, sind auf dem Außenumfang 127 der Nabe 120 fünf Lüfterflügel
126 befestigt, die mit 126A bis 126E bezeichnet sind. Diese sind, ebenso wie beim
ersten Ausführungsbeispiel, ungleich am Umfang 127 der Nabe 120 verteilt, um ein angenehmes
Frequenzspektrum der Lüftergeräusche zu erhalten.
[0029] Wie die Fig. 13 und 14 zeigen, sind die Vorderkanten 128A bis 128E der Flügel 126
konkav und stark sichelförmig ausgebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt in
bevorzugter Weise das äußere Ende 130A bis 130E der Sicheln 128, in Drehrichtung 124
gesehen, vor der Übergangsstelle 132A bis 132E der Sicheln 128 in die Nabe 120, wobei
in besonders bevorzugter Weise diese Übergangsstellen 132A bis 132E, bezogen auf die
Drehrichtung 124, ganz hinten liegen, d.h. die ganze Sichel 128 erstreckt sich, wie
dargestellt, von dieser Übergangsstelle 132 aus in Drehrichtung nach vorne. Dadurch
ergibt sich z.B. an der Übergangsstelle 132A ein Winkel alpha von etwa 78°, unter
dem die Sichelkante 128A aus der Nabe 120 austritt. Dieser Winkel alpha ist z.B. bei
den Fig. 1 bis 12 größer als 90°. Er sollte bevorzugt <90° sein und hat bevorzugte
Werte zwischen 70 und 90°, insbesondere zwischen 75 und 85°.
[0030] Wie nachfolgend an Messkurven erläutert, bringt diese Ausgestaltung eine zusätzliche
erhebliche Geräuschreduzierung, erfordert aber meist eine größere axiale Erstreckung
des Lüfters als bei der Version nach den Fig. 1 bis 12.
[0031] Zum Vergleich ist darauf hinzuweisen, dass bei dem Lüfterrad 22 nach den Fig. 1 bis
12 das äußere Ende 30A bis 30E der Sicheln 28 jeweils auf dem gleichen Radiusvektor
liegt wie das innere Ende 32A bis 32E, was eine axial kürzere Bauweise ergibt, aber
für die Geräuschreduzierung weniger günstig ist als die Version nach den Fig. 13 bis
15, wie sich aus einem Vergleich der Messkurven gemäß Fig. 12 und Fig. 15 ergibt.
[0032] Die Hinterkanten der Flügel 126A bis 126E sind mit 136A bis 136E bezeichnet und ebenfalls
stärker sichelartig gekrümmt als bei der Version nach den Fig. 1 bis 12. Ihr Schnitt
mit den Stegen 18 des Gehäuses 12 erfolgt ebenfalls "mit schleifendem Schnitt", wie
bei Fig. 1 bis 12 ausführlich beschrieben.
[0033] Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass für die Version nach den Fig. 13 bis 15 eine
Form des Außengehäuses verwendet wird, bei der die Stege 18 spiegelbildlich zu Fig.
1 verlaufen. Z.B. verläuft bei Fig. 1 der Steg 18 von einer äußeren Stelle, die bei
einer Uhr etwa 6 Uhr entsprechen würde, zu einer inneren Stelle, die etwa 8 Uhr entspricht.
Bei der Version nach Fig. 13 bis 15 würde dieser Steg 18 von einer äußeren Stelle,
die etwa 6 Uhr entspricht, zu einer inneren Stelle verlaufen, die etwa 4 Uhr entspricht.
Dadurch ergibt sich für die Lüfterräder der Fig. 13 und 14 der erwähnte "schleifende
Schnitt".
[0034] Die äußeren radialen Kanten der Flügel 126 sind mit 140A bis 140E bezeichnet. Analog
Fig. 5 haben diese Kanten 140 einen kleinen radialen Abstand d von der Innenseite
des Lüftergehäuses 12. Durch den hierbei gebildeten Spalt fließt eine Verlustströmung
von der Druckseite zur Saugseite des Lüfters.
[0035] Zur Reduzierung dieser Luftströmung sind die einzelnen Flügel 126 im Bereich ihrer
radial äußeren Kanten 140 mit Strömungselementen 142A bis 142E versehen, die sich
in axialer Richtung zwischen Saugseite und Druckseite erstrecken.
[0036] Die Form der Strömungselemente 142 ergibt sich sehr gut aus der Darstellung gemäß
Fig. 14, welche besonders das Strömungselement 142D und einen Teil des Strömungselements
142C sehr gut zeigt. Der Verlauf der Strömungselemente 142 ist der gleiche wie bei
Fig. 6 für das Strömungselement 42C ausführlich beschrieben, und dasselbe gilt für
das Profil der Flügel 126, so dass für diesen Teil auf die Beschreibung zu den Fig.
1 bis 12 verwiesen werden kann. In Verbindung mit dem schmalen Luftspalt d (Fig. 5)
bilden die Strömungselemente 142 einen erhöhten Widerstand für die Verlustströmung,
die im Betrieb um den äußeren Rand 140 der Flügel 126 herum von der Druckseite zur
Saugseite verläuft.
[0037] Wie aus Fig. 14 klar hervorgeht, sind die einzelnen Flügel 126 gewunden, d.h. die
Stelle, wo ein Flügel 126 aus der Nabe 120 sozusagen heraus wächst, hat etwa die Form
eines Gewindeabschnitts, und ebenso haben auch die äußeren Kanten 140 der Flügel 126
etwa die Form eines Gewindeabschnitts, wobei aber, wie dargestellt, die Gewindesteigung
im Bereich der Nabe 120 größer ist als im Bereich der radial äußeren Kanten 140.
[0038] Fig. 15 zeigt im Vergleich Lüfterkennlinien für das Lüfterrad 122 ohne Strömungselemente
und das Lüfterrad 122 mit den Strömungselementen 142, bei gleichem Luftspalt d (ebenso
wie bei den Darstellungen zu den Fig. 1 bis 12). Die Druckerhöhung für ein Lüfterrad
ohne Strömungselemente 142 ist mit Δp3 bezeichnet, und die Druckerhöhung für das gleiche
Lüfterrad 122 mit den Strömungselementen 142 ist mit Δp4 bezeichnet. Man erkennt,
dass sich ohne die Strömungselemente 142 eine geringfügig größere Druckerhöhung Δp
ergibt.
[0039] Der Schalldruckpegel für ein Lüfterrad ohne Strömungselemente ist mit Lp3 bezeichnet,
und der Schalldruckpegel für das gleiche Lüfterrad 122 mit den Elementen 142 mit Lp4.
Für diese Messung befand sich, ebenso wie bei den Fig. 1 bis 12, das Messmikrofon
vor der Ansaugseite des Lüfters in Achshöhe des Lüfters.
[0040] Vergleicht man Fig. 15 mit Fig. 12, so erkennt man, dass sich durch die stärkere
Sichelung der Vorderkanten 128, in Verbindung mit den Strömungselementen 142, hier
über den ganzen Messbereich eine Reduzierung des Schalldruckpegels Lp ergibt, die
besonders im laminaren Bereich sehr ausgeprägt ist. Für die Praxis hängt die Geräuschreduzierung
davon ab, in welchem Bereich seiner Kennlinie der betreffende Lüfter betrieben wird,
wie das dem Fachmann für Lüfter geläufig ist. Ein physikalischer Grund für die Geräuschminderung
könnte sein, dass sich im Bereich der gesichelten Vorderkanten 128 eine Luftströmung
ausbilden kann, die entlang einer gesamten Vorderkante 128 von außen nach innen und
damit zu einem Bereich mit niedriger Umfangsgeschwindigkeit strömt, wobei die Strömungselemente
142 einen positiven Einfluss auf den Beginn dieser Luftströmung haben.
[0041] Eine Messung der Schallleistung LWA bei der Version nach den Fig. 13 bis 15 hat ergeben,
dass besonders im Bereich der Terz-Mittenfrequenzen von 5 bis 20 kHz durch die Strömungselemente
eine Reduzierung der Schallleistung erreicht werden konnte. Dagegen differieren im
Bereich von 160 bis 4000 Hz die Schallleistungen nur wenig, d.h. durch die Strömungselemente
42 bzw. 142 wird besonders das Rauschen reduziert.
1. Gerätelüfter mit einem Außengehäuse (12), dessen Innenseite von einem Luftförderkanal
(16) durchdrungen ist, in welchem ein Lüfterrad (22; 122) angeordnet ist, das um eine
zentrale Achse (25) drehbar ist und eine zentrale Nabe (20; 120) mit einem Außenumfang
(27; 127) aufweist, auf welchem Lüfterflügel (26; 126) befestigt sind, deren radial
äußere Ränder (40; 140) jeweils einen Abstand von der benachbarten Innenseite (17)
des Lüftergehäuses (12 aufweisen und die dazu dienen, im Betrieb Luft von einer Saugseite
des Lüfters zu dessen Druckseite zu fördern und die an ihrer Vorderkante (128) konkav
und sichelförmig ausgebildet sind und eine konvexe Hinterkante (136) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel (26; 126) jeweils ein Profil aufweisen, das ähnlich dem Tragflächenprofil
eines Flugzeugs ausgebildet ist,
dass sie gewunden ausgebildet sind, und dass entlang der gewundenen radialen Außenkante
(40; 140) jedes Lüfterflügels (26;126), und benachbart zur Innenseite (17) des Außengehäuses
(12), ein Strömungselement (42; 142) vorgesehen ist, das einen analogen Verlauf hat
wie der zugehörige Lüfterflügel (26; 126) und das für eine um diese gewundene radiale
Außenkante (40; 140) von der Druckseite zur Saugseite verlaufende Ausgleichsströmung
als Umströmungshindernis ausgebildet ist,
wobei in einem Übergangsbereich zwischen Vorderkante (28; 128) und mittlerem Bereich
(48) des Lüfterflügels das Verhältnis von axialer Erstreckung des Strömungselements
(42; 142) zur axialen Erstreckung (D) des benachbarten Flügels (26) in Richtung weg
von der Vorderkante (28; 128) zunimmt, um die im Betrieb vom Gerätelüfter (10) erzeugten
Geräusche zu reduzieren.
2. Lüfter nach Anspruch 1, bei welchem sich vom Außengehäuse (12) mindestens ein quer
zum Luftförderkanal (16) verlaufender Steg (18) weg erstreckt,
und die Hinterkante (36; 136) der Flügel (26; 126) konvex in der Weise ausgebildet
ist, dass bei der Drehung des Lüfterrades (22; 122) diese Hinterkante (36; 136), in
der Draufsicht gesehen, diesen Steg (18) an aufeinander folgenden Zeitpunkten an verschiedenen
Stellen schneidet.
3. Lüfter nach Anspruch 2, bei welchem die konvexe Hinterkante (36; 136) mit schleifenden
Schnitten ausgebildet ist.
4. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die konkav sichelförmige
Vorderkante (128) einen Bereich (132) aufweist, der, bezogen auf die Drehbewegung
(124), am stärksten nacheilt, welcher Bereich im Wesentlichen am Übergang von der
Nabe (120) zur Vorderkante (128) des betreffenden Flügels (126) liegt.
5. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die konkav sichelförmige
Vorderkante (128) mit dem vor dem betreffenden Flügel (126) liegenden Bereich der
Nabe (120) einen Winkel (alpha) einschließt, der etwa 90° oder weniger beträgt.
6. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Flügel (126) in der
Weise gewunden sind, dass ihre Gewindesteigung an der Nabe (120) größer ist als im
Bereich der radial äußeren Kanten (140).
7. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Lüfterflügel (126),
in einem sagittalen Schnitt gesehen, ein Profil aufweisen, das etwa einem Tragflächenprofil
entspricht.
8. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Strömungselemente
(142) sich zumindest bereichsweise beidseitig, also druck-und saugseitig, längs des
radial äußeren Randes (140) der Lüfterflügel (126) erstrecken. ,
9. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Strömungselemente
(142) jeweils ein Profil aufweisen, das im Bereich der Vorderkante (128) eines Lüfterflügels
(126) von dieser Vorderkante (128) aus nach Art der Vorderkante einer Tragfläche zunimmt,
und im Bereich der Hinterkante (136) nach Art der Hinterkante einer Tragfläche ausläuft.
10. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Lüfterflügel (26;
126), in einem radialen Schnitt gesehen, in Richtung zur Saugseite konvex ausgebildet
sind,
und zumindest auf einem Teil ihrer Erstreckung in ihrem radial äußeren Bereich unter
einem Krümmungsradius in einen zur Saugseite ragenden Teil des zugeordneten Strömungselements
(42; 142) übergehen.
11. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Lüfterflügel (26;
126), in einem radialen Schnitt gesehen, in Richtung zur Druckseite konkav ausgebildet
sind und zumindest auf einem Teil ihrer Erstreckung mit ihrem radial äußeren Rand
unter einem Krümmungsradius in einen zur Druckseite ragenden Teil des zugeordneten
Strömungselements (42; 142) übergehen.
12. Lüfter nach einem du vorhergehenden 1nsprüche bei welchem in einem Übergangsbereich
zwischen Hinterkante (36; 136) und mittlerem Bereich (48) das Verhältnis von axialer
Erstreckung des Strömungselements (42; 142) zur axialen Erstreckung (D) des benachbarten
Flügels (26; 126) in Richtung weg von der Hinterkante (36; 136) zunimmt.
13. Lüfter nach einem der vorhergekenden Ansprüche bei welchem die Strömungselemente (42;
142), zumindest bereichsweise, auf der Druckseite, in Achsrichtung gesehen, höher
ausgebildet sind als auf der Saugseite.
14. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welcher als Diagonallüfter ausgebildet
ist, und bei welchem die Strömungselemente (42; 142) nur auf der Saugseite der Flügel
(26; 126) vorgesehen sind.
15. Lüfter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Flügel (26; 126) an
ihrer Vorderkante (128) konkav und sichelförmig in der Weise ausgebildet sind, dass
das radial äußere Ende (130) einer Sichel (128), bezogen auf die Drehrichtung (124),
in Umfangsrichtung weiter vorne liegt als das nabenseitige Ende (132) der Sichel (128).
1. An appliance fan having an outer housing (12), whereof the inside is penetrated by
an air conveying channel (16) in which a fan wheel (22; 122) is arranged, which fan
wheel is rotatable about a central axis (25) and has a central hub (20; 120) with
an outer periphery (27; 127) on which fan blades (26; 126) are mounted, the radially
outer edges (40; 140) of said fan blades each being at a spacing from the adjacent
inside (17) of the fan housing (12) and, in operation, serving to convey air from
an intake side of the fan to its delivery side,
which blades (26; 126) each have a profile which is of a similar construction to the
aerofoil profile of an aeroplane,
wherein the blades are of a concave and sickle-shaped construction at their front
edge (128) and have a convex rear edge (136),
characterised in that the blades (26; 126) are of a twisted construction and in that, along the twisted radial outer edge (40; 140) of each fan blade (26; 126) and adjacent
to the inside (17) of the outer housing (12), a flow element (42; 142) is provided,
which has a course which is analogous to the associated fan blades (26; 126) and which
is constructed as a circulation obstacle for an equalising flow proceeding about this
twisted radial outer edge (40; 140) from the delivery side to the intake side,
wherein, in a transition region between the front edge (28; 128) and the central region
(48) of the fan blade, the ratio of the axial extent of the flow element (42, 142)
to the axial extent (D) of the adjacent blade (26) increases in the direction away
from the front edge (28; 128) in order to reduce the noises generated by the appliance
fan (10) during operation.
2. A fan according to Claim 1, in which at least one web (18) proceeding transversely
to the air conveying channel (16) extends away from the outer housing (12),
and the rear edge (36; 136) of the blades (26; 126) is constructed convexly such that,
upon the rotation of the fan wheel (22; 122), this rear edge (36; 136), as seen in
plan view, intersects this web (18) in different places at successive points in time.
3. A fan according to Claim 2, in which the convex rear edge (36; 136) is constructed
with glancing intersections.
4. A fan according to one of the preceding claims, in which the concavely sickle-shaped
front edge (128) has a region (132) which lags the most in relation to the rotary
movement (124), which region is located substantially at the transition from the hub
(120) to the front edge (128) of the respective blade (126).
5. A fan according to one of the preceding claims, in which the concavely sickle-shaped
front edge (128) forms an angle (alpha) with that region of the hub (120) which is
located in front of the respective blade (126), said angle being approximately 90°
or less.
6. A fan according to one of the preceding claims, in which the blades (126) are twisted
such that their thread pitch at the hub (120) is greater than in the region of the
radially outer edges (140).
7. A fan according to one of the preceding claims, in which the fan blades (126), as
seen in a sagittal section, have a profile which corresponds approximately to an aerofoil
profile.
8. A fan according to one of the preceding claims, in which the flow elements (142) extend,
at least in certain areas, on both sides, i.e. on the delivery and intake side, along
the radially outer edge (140) of the fan blades (126).
9. A fan according to one of the preceding claims, in which the flow elements (142) each
have a profile which, in the region of the front edge (128) of a fan blade (126),
increases from this front edge (128) in the manner of the front edge of an aerofoil,
and, in the region of the rear edge (136), tapers off in the manner of the rear edge
of an aerofoil.
10. A fan according to one of the preceding claims, in which the fan blades (26; 126),
as seen in a radial section, are constructed convexly in the direction of the intake
side,
and, at least over part of their extent, merge in their radially outer region with
a radius of curvature into a part of the associated flow element (42; 142) which projects
towards the intake side.
11. A fan according to one of the preceding claims, in which the fan blades (26; 126),
as seen in a radial section, are constructed concavely in the direction of the delivery
side and, at least over part of their extent, merge by means of their radially outer
edge with a radius of curvature into a part of the associated flow element (42; 142)
which projects towards the delivery side.
12. A fan according to one of the preceding claims, in which, in a transition region between
the rear edge (36; 136) and the central region (48), the ratio of the axial extent
of the flow element (42; 142) to the axial extent (D) of the adjacent blade (26; 126)
increases in the direction away from the rear edge (36; 136).
13. A fan according to one of the preceding claims, in which the flow elements (42; 142),
at least in certain areas, are constructed higher on the delivery side, as seen in
the axial direction, than on the intake side.
14. A fan according to one of the preceding claims, which is constructed as a diagonal
fan and in which the flow elements (42; 142) are only provided on the intake side
of the blades (26; 126).
15. A fan according to one of the preceding claims, in which the blades (26; 126) are
of a concave and sickle-shaped construction at their front edge (128) such that the
radially outer end (130) of a sickle (128), in relation to the direction of rotation
(124), is located further forward in the peripheral direction than the hub-side end
(132) of the sickle (128).
1. Ventilateur pour appareil, avec un boîtier extérieur (12) dont le côté intérieur est
traversé par un conduit d'amenée d'air (16) dans lequel est disposée une roue de ventilateur
(22 ; 122), laquelle peut tourner autour d'un axe central (25) et présente un moyeu
central (20 ; 120) ayant une périphérie extérieure (27 ; 127) sur laquelle sont fixées
des ailettes de ventilateur (26 ; 126), ailettes dont les bords radialement extérieurs
(40 ; 140) présentent respectivement une distance par rapport au côté intérieur voisin
(17) du boîtier extérieur (12), et ailettes qui servent, en fonctionnement, à véhiculer
l'air depuis un côté d'aspiration du ventilateur vers son côté de refoulement,
ces ailettes (26 ; 126) présentant respectivement un profil semblable à un profil
de voilure d'avion,
sachant que les ailettes sont réalisées concaves et en forme de croissant sur leur
bord d'attaque (128) et présentent un bord de fuite convexe (136),
caractérisé en ce que les ailettes (26 ; 126) sont réalisées torsadées,
et en ce qu'un élément d'écoulement (42 ; 142) est prévu le long du bord extérieur radial torsadé
(40 ; 140) de chaque ailette de ventilateur (26 ; 126) et au voisinage du côté intérieur
(17) du boîtier extérieur (12), élément qui possède une allure analogue à celle de
l'ailette de ventilateur associée (26 ; 126) et qui est conçu comme barrière de contournement
pour un écoulement de compensation passant autour de ce bord extérieur radial torsadé
(40 ; 140) pour aller du côté de refoulement vers le côté d'aspiration, sachant que,
dans une zone de transition entre le bord d'attaque (28 ; 128) et la zone médiane
(48) de l'ailette de ventilateur, le rapport de l'étendue axiale de l'élément d'écoulement
(42 ; 142) à l'étendue axiale (D) de l'ailette voisine (26) augmente en s'éloignant
du bord d'attaque (28 ; 128), afin de réduire les bruits produits pendant le fonctionnement
du ventilateur (10) pour appareil.
2. Ventilateur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une nervure (18) se développant transversalement au conduit d'amenée d'air
(16) s'étend depuis le boîtier extérieur (12) en s'en éloignant,
et le bord de fuite (36 ; 136) des ailettes (26 ; 126) est réalisé convexe de telle
sorte que, lors de la rotation de la roue de ventilateur (22 ; 122), ce bord de fuite
(36 ; 136), considéré en vue de dessus, coupe cette nervure (18) en différents endroits
à des instants successifs.
3. Ventilateur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le bord de fuite convexe (36 ; 136) est réalisé avec des intersections rasantes.
4. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bord d'attaque en forme de croissant concave (128) présente une région (132),
la plus postérieure relativement au mouvement de rotation (124), qui se trouve pour
l'essentiel à la transition entre le moyeu (120) et le bord d'attaque (128) de l'ailette
concernée (126).
5. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bord d'attaque en forme de croissant concave (128) forme, avec la région du moyeu
(120) située avant l'ailette concernée (126), un angle (alpha) qui est approximativement
égal à 90° ou moins.
6. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailettes (126) sont torsadées de telle sorte que leur pas de filetage est plus
grand au niveau du moyeu (120) que dans la région des bords radialement extérieurs
(140).
7. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailettes de ventilateur (126) présentent, considéré dans une coupe sagittale,
un profil qui correspond environ à un profil de voilure.
8. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écoulement (142) s'étendent au moins sectoriellement des deux côtés,
donc du côté de refoulement et du côté d'aspiration, le long du bord radialement extérieur
(140) des ailettes de ventilateur (126).
9. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écoulement (142) présentent respectivement un profil qui, dans la
région du bord d'attaque (128) d'une ailette de ventilateur (126), augmente à partir
de ce bord d'attaque (128) à la manière du bord d'attaque d'une voilure,
et qui, dans la région du bord de fuite (136), se termine à la manière du bord de
fuite d'une voilure.
10. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailettes de ventilateur (26 ; 126) sont réalisées, considéré dans une coupe radiale,
convexes en direction du côté d'aspiration,
et, au moins sur une partie de leur étendue, dans leur région radialement extérieure,
elles se raccordent sous un rayon de courbure à une partie de l'élément d'écoulement
associé (42 ; 142) qui fait saillie vers le côté d'aspiration.
11. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailettes de ventilateur (26 ; 126) sont réalisées, considéré dans une coupe radiale,
concaves en direction du côté de refoulement et, au moins sur une partie de leur étendue,
par leur bord radialement extérieur, elles se raccordent sous un rayon de courbure
à une partie de l'élément d'écoulement associé (42 ; 142) qui fait saillie vers le
côté de refoulement.
12. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans une zone de transition entre le bord de fuite (36 ; 136) et la zone médiane
(48), le rapport de l'étendue axiale de l'élément d'écoulement (42 ; 142) à l'étendue
axiale (D) de l'ailette voisine (26 ; 126) augmente en s'éloignant du bord de fuite
(36 ; 136).
13. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écoulement (42 ; 142) sont réalisés sectoriellement, considéré en
direction axiale, plus hauts sur le côté de refoulement que sur le côté d'aspiration.
14. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, qui est réalisé sous forme
de ventilateur diagonal, caractérisé en ce que les éléments d'écoulement (42; 142) sont prévus uniquement sur le côté d'aspiration
des ailettes (26 ; 126).
15. Ventilateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailettes (26 ; 126) sont réalisées, sur leur bord d'attaque (128), concaves et
en forme de croissant de telle sorte que l'extrémité radialement extérieure (130)
d'un croissant (128) se trouve, relativement à la direction de rotation (124), plus
en avant en direction périphérique que l'extrémité côté moyeu (132) du croissant (128).
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