[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Speziell in den USA ist ein satellitengestütztes Radiosystem im Einsatz, welches
nur mit wenig verteilten Satelliten im Orbit arbeitet. Für dieses satellitengestützte
Radiosystem sollen Antennen angeboten werden, die bereits bei niedrigen Elevationswinkeln
von 20° und mehr, insbesondere von 25° bis auf 90°-Elevation den gleichen Mindestgewinn
einhalten müssen.
[0003] Die entsprechenden Systeme sind in der Fachwelt auch unter dem Begriff SDARS-Dienste
bekannt, die im 2,3 GHz-Bereich senden. Die Satellitensignale werden dabei zirkular
polarisiert übertragen.
[0004] Um diesen extremen Bedingungen Rechnung zu tragen und bereits bei niedrigen Elevationen
von 20° bzw. 25° und mehr einen hohen Antennengewinn zu realisieren, ist stets versucht
worden, durch besonders ausgefeilte Antennenkonstruktionen diesen extremen Anforderungen
Rechnung zu tragen.
[0005] Aus der WO 01/80366 A1 ist ein spezielles Antennensystem bekannt geworden, welches
einen Kreuzdipol enthält, der aus einem Flächenmaterial gebildet ist und dadurch vier
Quadranten bildet, die durch die Dipolwände voneinander getrennt sind. In jedem Quadranten
ist dann ein separater, sich vertikal erstreckender Monopol angeordnet, worüber die
terrestrisch ausgestrahlten, vertikal polarisierten Signale empfangen werden können.
Mittels dieser zweiten Antennenanordnung soll immer dann ein Programmempfang möglich
sein, wenn die parallel auf Satellit ausgestrahlten Programme nicht mehr empfangen
werden können, weil beispielsweise der teilweise sehr niedrig am Horizont positionierte
Satellit durch Berge, Bauwerke, Tunnels etc. abgeschirmt ist.
[0006] Eine entsprechende Empfangseinrichtung für Landfahrzeuge für digitale Hochfrequenzsignale,
welche in einem vorgegebenen Frequenzband zum einen von einem Satelliten mit einer
geringeren Intensität und zum anderen in Abschattungsgebieten von einem terrestrischen
Sender mit einer wesentlich größeren Intensität zur Verfügung gestellt werden, ist
zudem beispielsweise aus der DE 202 07 401 U 1 bekannt geworden. Da die terrestrischen
Signale mit deutlich größerer Intensität empfangen werden, schlägt diese Vorveröffentlichung
einen Wilkinson-Teiler vor, der auch als 3dB-Teiler bezeichnet wird. In dem einen
nachfolgenden Zweig ist dafür ein weiterer, d.h. ein zweiter Verstärker, vorgesehen,
der die Satellitensignale mit niedriger Intensität nochmals um eine weitere Stufe
verstärkt, um am Ausgang der Gesamtschaltung etwa gleichstarke Empfangssignale vorliegen
zu haben. Allerdings umfasst diese Vorveröffentlichung weder eine Mobilfunkantenne
noch beispielsweise eine GPS-Empfangsantenne zur Geo-Positionierung des Landfahrzeuges.
[0007] Aus der DE 202 10 312 U 1 ist ebenfalls eine Antennenanordnung für Kraftfahrzeuge
bekannt geworden, die insbesondere zum Empfang von digitalen Rundfunksignalen gemäß
dem nordamerikanischen SDARS-Standard geeignet sein soll.
[0008] Daneben umfasst diese Antenne als zweite Antenneneinrichtung ebenfalls eine stabförmige
Mobilfunkantenne. Darüber hinaus ist bei diesem Antennensystem kein Ortungssystem
vergleichbar dem GPS-System zur Feststellung der jeweiligen Position des Landfahrzeuges
vorgesehen.
[0009] Eine gattungsbildende Antennenanordnung für Fahrzeuge zum Empfang von mehreren unterschiedlichen
und durch Lücken getrennten Frequenzbändern ist auch aus der DE 101 33 295 A 1 bekannt
geworden. Es handelt sich dabei um eine Antennenanordnung mit vier Antennen, nämlich
zwei breitbandigen Antennen für unterschiedliche Mobilfunkfrequenzen, eine satellitengebundene
Fahrzeugnavigations-Antenne entsprechend dem GPS-System und einer Antenne für Satellite
Digital Audio Reception System SDARS. Dabei ist der Vorveröffentlichung ferner zu
entnehmen, dass die SDARS-Antenne eine Konfiguration sowohl für satellitengebundenen
als auch für terrestrischen Betrieb mit einer vertikalen Polarisation aufweisen soll.
[0010] Multifunktionsantennen sind beispielsweise aber auch aus der US 2002/0175879 A1,
der US 6 441 792 B1 sowie der DE 101 44 399 A1 bekannt geworden.
[0011] Bei der an erster Stelle genannten US 2002/0175879 A1 werden verschiedene Antennenkonstruktionen
vorgeschlagen, die beispielsweise eine GPS-Patchantenne und auch eine SDARS-Satellitenradioantenne
umfassen können. Darüber hinaus umfasst diese spezifische Antennenkonstruktion eine
Vielzahl von Schlitz-Antennen-Elementen zur Übertragung von vier verschiedenen Diensten.
[0012] Demgegenüber wird gemäß der US 6 441 792 B1 eine flächige Anordnung von Antennen
vorgeschlagen, die eine Vielzahl von in einer Ebene liegenden, auf einem Flächenelement
in Längs- und/oder Querrichtung versetzt positionierten Einzelantennenelementen umfassen.
[0013] Aus der DE 101 44 399 A1 ist ein Dachmodul für ein Fahrzeug mit mindestens einer
Antenne zu entnehmen, wobei der Aufbau dergestalt sein kann, dass gemäß einem Ausführungsbeispiel
zwei Antennen vorgesehen sind, die beispielsweise Hörfunk(AM/FM)-, TV-, GPS-, GSM-,
DAB- bzw. SDARS-Antennen sein können.
[0014] Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Antennenanordnung für
Kraftfahrzeuge zu schaffen, die zum einen zum Empfang von Satellitensignalen geeignet
ist, auch zum Empfang von vergleichsweise niedrig über dem Horizont stehenden Satelliten
ausgestrahlten Programmen wie SDARS, und die zum anderen auch die Möglichkeit aufweist,
terrestrisch ausgestrahlte Radioprogramme und/oder terrestrisch ausgestrahlte SDARS-Dienste
zu empfangen. Zudem soll die Kfz-Antenne auch zumindest eine Antenne für ein Mobiltelefon
sowie eine Empfangsantenne zur Koordinaten- und damit zur Positionsermittlung eines
Fahrzeuges umfassen. Dabei soll die Antenne einen möglichst geringen Bauraum aufweisen,
und dies bei sehr guten Empfangsqualitäten.
[0015] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Es muss als mehr als überraschend bezeichnet werden, dass es gelungen ist, eine derartige
erfindungsgemäße Antenne zum Empfang der unterschiedlichsten Dienste in so kompakter
Bauform zu realisieren. Von daher ist es möglich, die Antennenanordnung vergleichsweise
unauffällig an einem Landfahrzeug, also z.B. einem PKW, insbesondere im Dachbereich
oder am Übergang vom Dachbereichs zur Heckscheibe, in einem bevorzugt finnenartigen
Gehäuse kompakt unterzubringen.
[0017] Die Lösung überrascht um so mehr, da im Stand der Technik keine Hinweise ersichtlich
waren, dass durch die erfindungsgemäße Anordnung der einzelnen Strahler für die verschiedenen
Dienste diese kompakte Lösung möglich geworden ist.
[0018] Versuche haben nämlich gezeigt, dass an sich immer gewisse Mindestabstände zwischen
den einzelnen Antennen für die verschiedenen Dienste eingehalten werden müssen, um
eine jeweils ausreichende Empfangsqualität realisieren zu können. Versuche haben gezeigt,
dass beispielsweise ausgehend von einer Antenneneinrichtung gemäß der WO 01/80366
A1 eine Antenneneinrichtung mit den oben beschriebenen vier Diensten zu einer extrem
langen Konstruktion führen würde. Würde man bei einer Antenneneinrichtung gemäß der
vorstehend genannten WO 01/80366 A1 zum Empfang von über Satellit ausgestrahlten Signalen
sowie zum Empfang von terrestrischen Signalen nebeneinander auf einer finnenartigen
Montageplatte beispielsweise noch einen GPS-Strahler zur Positionsbestimmung sowie
eine Mobilfunkantenne anordnen, so würde dies zu einer Anordnung in einer Gesamtlänge
von in der Regel deutlich über 18 bis 20 cm führen.
[0019] Würde man dagegen versuchen, vergleichbare Komponenten in Längsrichtung eines Chassis
dichter zusammenzubauen, so würde dies dazu führen, dass die Empfangsqualität für
die verschiedenen Dienste nicht die geforderten Vorgaben erfüllen würde.
[0020] Vor diesem Hintergrund ist das überraschende Ergebnis darin zu sehen, dass durch
die unterschiedliche Reihenfolge und Anordnung der einzelnen Antennen für die verschiedenen
Dienste es möglich geworden ist, trotz insgesamt höchst kompakter Anordnung mit hoher
Integrationsdichte eine Antennenanordnung für die verschiedenen Dienste aufzubauen,
die gleichwohl überraschend gute Empfangsqualitäten aufweist.
[0021] Unterschiedlichsten Versuche haben gezeigt, dass beispielsweise gute Empfangsqualitäten
für die verschiedenen Dienste mit einer Antennenanordnung erreicht werden kann, bei
der auf einem Chassis von der vorderen Spitze zur rückwärtigen Seite verlaufend zunächst
eine Satellitenempfangsantenne beispielsweise für SDARS-Dienste, nachfolgend eine
GPS-Antenne, dann eine Antenne für den terrestrischen Empfang von Signalen, z.B. in
Form der terrestrisch ausgestrahlten SDARS-Dienste, und dann eine Mobilfunkantenne
vorgesehen sein sollte. Allerdings würde dies dann zu einem Antennenaufbau führen,
dessen Chassi-Gesamtlänge etwa 22 cm beträgt, was für herkömmliche PKWs zur Anbringung
am Dach als bei weitem zu groß beurteilt wird.
[0022] Erfindungsgemäß wird demgegenüber aber von dem Konzept ausgegangen, dass auf einem
schiffchen- oder finnenförmigen Chassis aufbauend von vorne nach hinten (entsprechend
der Ausrichtung auf dem Kraftfahrzeug), zunächst eine terrestrische Empfangsantenne
zum Empfang von terrestrisch ausgestrahlten Radioprogrammen und/oder terrestrisch
ausgestrahlten SDARS-Diensten, nachfolgend eine Antenne zum Empfang der Signale zur
Positionsbestimmung des Kraftfahrzeuges (beispielsweise eine GPS-Antenne), dann eine
Satelliten-Antenne für den Empfang von über Satellit ausgestrahlten SDARS-Diensten
und schließlich eine Mobilfunkantenne angeordnet sind. Durch diese Reihenfolge konnte
eine derartige Optimierung erzielt werden, dass die einzelnen Dienste mit den gewünschten
Empfangsqualitäten empfangen werden konnten, und dass gleichwohl die Antenne, d.h.
das Chassis, ein Längsmaß aufweist, das unter 18 cm, auch problemlos unter 17 cm betragen
kann. Es hat sich sogar gezeigt, dass die Gesamtlänge des die Antenne aufnehmenden
Chassis problemlos unter 150 mm verkürzt werden kann.
[0023] Die im vorlaufenden Bereich der finnenartigen Gehäuseabdeckung untergebrachte Antenne
zum Empfang terrestrisch ausgestrahlter Radioprogramme oder SDARS-Diensten besteht
dabei aus einem Monopol, wobei die nachfolgend angeordnete GPS-Antenne aus einem Patchstrahler
und die der GPS-Antenne nachgeordnete dritte Antenne zum Empfang über Satellit ausgestrahlter
SDARS-Dienste ebenfalls aus einem Patchstrahler besteht. Um den gewünschten kompakten
Aufbau zum einen bei hoher Empfangsqualität zu gewährleisten, ist dabei ferner vorgesehen,
dass der Mittenabstand zwischen den beiden vorlaufenden ersten Antennen kleiner ist
als der Mittenabstand zwischen der zweiten und dritten Antenne und aber auch kleiner
ist als der Mittenabstand zwischen der dritten und vierten Antenne.
[0024] Die Antenne wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im einzelnen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Antenne;
- Figur 2:
- eine schematische Draufsicht auf die in Figur 1 wiedergegebenen Antenne; und
- Figur 3:
- eine perspektivische Darstellung der Antennenanordnung mit einer die einzelnen Antennen
schützenden Gehäuseabdeckung.
[0025] In Figur 1 ist in schematischer Seitenansicht und in Figur 2 in schematischer Draufsicht
ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Antennenanordnung gezeigt.
[0026] Die Antennenanordnung umfasst ein Chassis 1, welches in Draufsicht einem Schiffskörper,
Surfbrett etc. vergleichbar gestaltet ist, nämlich mit einem vergleichsweise schmäler
vorlaufenden Bereich 3, und einem demgegenüber breiteren mittleren Bereich 5 bzw.
hinteren Bereich 7. Das Chassis besteht üblicher Weise aus einem metallischen Grundkörper,
beispielsweise aus Metallguss.
[0027] Ein derartiges Chassis wird üblicher Weise an einem Kraftfahrzeugdach, beispielsweise
am hinteren Endbereich vor dem Übergang zur Heckscheibe montiert, wobei an dieser
Stelle im Kraftfahrzeug entweder eine Ausnehmung oder Vertiefung im Karosserieblech
vorgesehen ist, um das so gebildete Chassis 1 in geeigneter Höhenlage relativ zum
Karosserieblech zu positionieren. Dabei weist der vorlaufende schmälere Bereich 3
beim Kraftfahrzeug in Fahrtrichtung nach vorne, so dass der hintere Bereich 7 heckseitig
zu liegen kommt. Die entsprechende Antenne wird üblicher Weise mittig am Fahrzeug
montiert und ist dabei über eine Gehäuseabdeckung 9 geschützt, die bevorzugt Finnenkörperform
aufweist, wie dies in der schematischen Rückansicht gemäß Figur 3 zu ersehen ist.
[0028] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind unter der Gehäuseabdeckung 9 in dem Chassis
1 verschiedene Antennen untergebracht, nämlich von dem vorderen Bereich zum hinteren
Bereich 7 aufeinander folgend:
- zunächst eine Antenne A zum Empfang von terrestrischen Signalen;
- nachfolgend eine Antenne B zur Positionsbestimmung des mit der Antennenanordnung ausgestatteten
Fahrzeuges, beispielsweise eine Antenne B für das GPS-Ortungssystem;
- nachfolgend eine Antenne C für den Empfang von Satellitensignalen, insbesondere zum
Empfang von digitalen Satellitensignalen, beispielsweise entsprechend den SDARS-Diensten
in Nordamerika; und
- eine Antenne D für den Mobilfunkbereich.
[0029] Mit der Satellitenantenne können beispielsweise von Satelliten ausgestrahlte Radioprogramme
empfangen werden. Die Antenne C kann dabei für den Empfang von digitalen Hochfrequenzsignalen
ausgelegt sein, entsprechend den SDARS-Diensten in Nordamerika. Auf diese Weise werden
diese Signale in einem Frequenzbereich von etwa 2,3 GHz ausgestrahlt.
[0030] Mit der vorne sitzenden terrestrischen Empfangsantenne A können nunmehr aber terrestrisch
ausgestrahlte Signale, insbesondere terrestrisch ausgestrahlte Radioprogramme, empfangen
werden. Insbesondere in den USA werden derartige Antennen zum Empfang der SDARS-Dienste
benötigt, vor allem deshalb, da die SDARS-Dienste ausstrahlenden Satelliten teilweise
nicht in ihrer optimalen Position möglichst senkrecht über dem Empfangsfahrzeug, sondern
teilweise sehr tief am Horizont stehend positioniert sind, bis zu einem Elevationswinkel
von etwa 20° oder beispielsweise etwa 25°. Dies hat zur Folge, dass diese von Satelliten
ausgestrahlten Signale häufig abgeschirmt werden, beispielsweise in Schluchten, Tunneln,
unter Brücken etc. Um auch an solchen Orten einen Empfang der Radioprogramme zu ermöglichen,
sind zum Teil terrestrisch positionierte Sendepositionen vorgesehen, so dass parallel
in diesen Situationen die Radioprogramme über die terrestrische Antenne A empfangen
werden können.
[0031] Bei dem Ortungssystem handelt es sich bevorzugt um das weltweit im Einsatz befindliche
GPS-Ortungssystem. Aber auch andere Ortungssysteme, wie z.B. das gegenwärtig in Europa
geplante Galileo sind geeignet, um mit einer derartigen Empfangsantenne empfangen
zu werden.
[0032] Am rückwärtigen Ende ist bevorzugt eine Mobilfunkantenne D vorgeschlagen. Diese Mobilfunkantenne
kann von der Art ihrer Gestaltung, Größe etc. für die Kommunikation in unterschiedlichen
Mobilfunkbereichen geeignet sein, beispielweise zum Empfang im 900 MHz Bereich, im
1,8 GHz Bereich oder beispielsweise im 1700 bis 2170 MHz Bereich. Von daher kann die
Mobilfunkantenne nicht nur zum Empfang eines dieser Frequenzbänder, sondern auch zum
Empfang zweier oder dreier oder allgemein mehrerer der genannten oder anderer Frequenzbänder
geeignet sein. Bevorzugt kann die Mobilfunkantenne dazu aus einem sich vertikal gegenüber
dem Chassis 1 erhebenden Substrat, beispielswiese einer Leiterplatine, bestehen, auf
welchem entsprechend leitende Flächen als Antennenelemente ausgebildet sind.
[0033] Die Gesamtlänge des Chassis kann weniger als 170 mm, beispielsweise weniger als 160
mm oder sogar 150 mm betragen.
1. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne mit den folgenden Merkmalen:
- die Multifunktionsantenne umfasst zumindest vier Antennen (A, B, C, D),
- es ist eine Antenne (D) für den Mobilfunkbereich vorgesehen,
- es ist eine Antenne (B) zur Ermittlung der Geoposition vorgesehen,
- es ist eine Antennenkonfiguration (C, A) zum Empfang von Satellitensignalen, insbesondere
digitalen Satellitensignalen, sowie zum Empfang von terrestrisch ausgestrahlten Radioprogrammen
und/oder terrestrich ausgestrahlten SDARS-Diensten vorgesehen,
- die Antennen (A, B, C, D) sind unter einer finnenartigen Gehäuseabdeckung (9) angeordnet,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
- die Antennenkonfiguration (C, A) umfasst eine Antenne (A) zum Empfang von terrestrisch
ausgestrahlten Radioprogrammen und/oder zum Empfang von terrestrisch ausgestrahlten
SDARS-Diensten und eine davon getrennte Antenne (C) zum Empfang von über Satellit
ausgestrahlten SDARS-Diensten,
- die Antenne (A) zum Empfang von terrestrisch ausgestrahlten Radioprogrammen und/oder
SDARS-Diensten besteht aus einem Monopol,
- die Antenne (B) zur Ermittlung der Geoposition besteht aus einer Patch-Antenne,
- die Antenne (C) zum Empfang der über Satellit ausgestrahlten Radioprogramme und/oder
der über Satellit ausgestrahlten SDARS-Dienste besteht aus einer Patch-Antenne,
- die zumindest vier Antennen (A, B, C, D) sind in einer vorgegebenen Reihenfolge
auf einem Chassis (1) angeordnet, nämlich im vorlaufenden Bereich (3) der finnenartigen
Gehäuseabdeckung (9) ist die Antenne (A) nachfolgend die Antenne (B), nachfolgend
die Antenne (C) und nachfolgend die Antenne (D) angeordnet,
- der Mittenabstand zwischen der terrestrischen Antenne (A) und der benachbarten Antenne
(B) zur Geopositionierung ist kleiner als der Mittenabstand zwischen der Antenne (B)
und der benachbarten Antenne (C) zum Empfang von Satellitensignalen, und
- der Mittenabstand zwischen der Antenne (B) für die Geopositionierung und der benachbarten
Satelliten-antenne (A) ist kleiner als der Mittenabstand zwischen der Antenne (C)
und der Antenne (D) für den Mobilfunkbereich.
2. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei benachbarten Antennen (A), (B), (C) auf dem Längsbereich des Chassis (1)
angeordnet sind, der weniger als 60% der Gesamtlänge des Chassis (1) beträgt.
3. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (A) Stabform aufweist.
4. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (D) für den Mobilfunkbereich zum Empfang zumindest in einem Mobilfunkfrequenzband,
vorzugsweise in zumindest zwei und vorzugsweise in zumindest drei Frequenzbändern,
geeignet ist.
5. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antenne (D) für den Mobilfunkbereich aus elektrisch leitenden Flächen besteht,
die auf einem Substrat, insbesondere einer Leiterplatine, ausgebildet sind.
6. Kraftfahrzeug-Multifunktionsantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Chassis in Draufsicht boot- oder surfbrettartig oder zumindest ähnlich gestaltet
ist.
1. Motor vehicle multifunctional antenna having the following features:
- the multifunctional antenna comprises at least four antennas (A, B, C, D),
- one antenna (D) is provided for the mobile radio field,
- one antenna in the leading region (3) of the fin-like housing cover (9) is provided
for determining the geoposition,
- an antenna configuration (C, A) is provided for receiving satellite signals, in
particular digital satellite signals and for receiving terrestrially emitted radio
programmes, and/or terrestrially emitted SDARS services,
- the antennas (A, B, C, D) are arranged beneath a fin-like housing cover (9),
characterized by the following further features
- the antenna configuration (C, A) comprises an antenna (A) for receiving terrestrially
emitted radio programmes and/or for receiving terrestrially emitted SDARS services,
and an antenna (C) separate therefrom for receiving SDARS services emitted via satellite,
- the antenna (A) for receiving terrestrially emitted radio programmes and/or SDARS
services consists of a monopole,
- the antenna (B) for determining the geoposition consists of a patch antenna
- the antenna (C) for receiving the radio programmes emitted via satellite and/or
the SDARS services emitted via satellite consists of a patch antenna,
- the at least four antennas (A, B, C, D) are arranged in a prescribed sequence on
a chassis (1), specifically the antenna (A) is arranged in the leading region (3)
of the fin-like housing cover (9) followed by the antenna (B), followed by the antenna
(C), and followed by the antenna (D),
- the centre-to-centre distance between the terrestrial antenna (A) and the adjacent
antenna (B) for geopositioning is smaller than the centre-to-centre distance between
the antenna (B) and the adjacent antenna (C) for receiving satellite signals, and
- the centre-to-centre distance between the antenna (B) for geopositioning and the
adjacent satellite antenna (A) is smaller than the centre-to-centre distance between
the antenna (C) and the antenna (D) for the mobile radio field.
2. Motor vehicle multifunctional antenna according to Claim 1, characterized in that the three adjacent antennas (A), (B), (C) are arranged on the longitudinal region
of the chassis (1), which amounts to less than 60% of the overall length of the chassis
(1).
3. Motor vehicle multifunctional antenna according to Claim 1 or 2 characterized in that the antenna (A) is in the form of a rod.
4. Motor vehicle multifunctional antenna according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the antenna (D) for the mobile radio field is suitable for receiving at least in
one mobile radio frequency band, preferably in at least two and preferably in at least
three frequency bands.
5. Motor vehicle multifunctional antenna according to Claim 4, characterized in that the antenna (D) for the mobile radio field consists of electrically conducting surfaces
that are formed on a substrate, in particular a printed circuit board.
6. Motor vehicle multifunctional antenna according to one of Claims 1 to 5, characterized in that in plan view the chassis is fashioned like a boat or surfboard or at least similarly.
1. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile, présentant les éléments suivants
:
- l'antenne multifonctionnelle comprend au moins quatre antennes (A, B, C, D),
- il est prévu une antenne (D) pour la gamme radiotéléphonique mobile,
- il est prévu une antenne (B) pour déterminer la position géographique,
- il est prévu une configuration d'antennes (C, A) pour recevoir des signaux de satellite,
en particulier des signaux de satellite numériques, ainsi que pour recevoir des programmes
radiophoniques émis par des stations terrestres et/ou des services SDARS émis par
des stations terrestres,
- les antennes (A, B, C, D) sont agencées sous un recouvrement de boîtier (9) en forme
de panne,
caractérisée par les autres éléments suivants :
- la configuration d'antennes (C, A) comprend une antenne (A) pour recevoir des programmes
radiophoniques émis par des stations terrestres et/ou pour recevoir des services SDARS
émis par des stations terrestres, ainsi qu'une antenne (C) séparée de celle-ci pour
recevoir des services SDARS émis par satellite,
- l'antenne (A) pour recevoir des programmes radiophoniques et/ou des services SDARS
émis par des stations terrestres est constituée par un monopôle,
- l'antenne (B) pour déterminer la position géographique est constituée par une antenne
composite (Patch),
- l'antenne (C) pour recevoir les programmes radiophoniques émis par satellite et/ou
les services SDARS émis par satellite est constituée par une antenne Patch,
- lesdites au moins quatre antennes (A, B, C, D) sont agencées dans un ordre prédéterminé
sur un châssis (1), à savoir dans la zone (3) an amont du recouvrement de boîtier
en forme de panne (9) est agencée l'antenne (A), suivie par l'antenne (B) suivie par
l'antenne (C) et suivie par l'antenne (D),
- la distance de centre à centre entre l'antenne terrestre (A) et l'antenne voisine
(B) pour le positionnement géographique est inférieure à la distance de centre à centre
entre l'antenne (B) et l'antenne voisine (C) pour recevoir des signaux de satellite,
et
- la distance de centre à centre entre l'antenne (B) pour le positionnement géographique
et l'antenne de satellite voisine (A) est inférieure à la distance de centre à centre
entre l'antenne (C) et l'antenne (D) pour la gamme radiotéléphonique mobile.
2. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que les trois antennes voisines (A), (B), (C) sont agencées sur la zone longitudinale
du châssis (1) qui est de moins de 60 % de la longueur totale du châssis (1).
3. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que l'antenne (A) est en forme de barreau.
4. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que l'antenne (D) pour la gamme radiotéléphonique mobile convient pour la réception dans
au moins une bande de fréquence radiotéléphonique mobile, de préférence dans au moins
deux et de préférence dans au moins trois bandes de fréquences.
5. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'antenne (D) pour la gamme radiotéléphonique mobile est constituée par des surfaces
électriquement conductrices qui sont réalisées sur un substrat, en particulier sur
une platine à circuits imprimés.
6. Antenne multifonctionnelle pour véhicule automobile selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisée en ce qu'en vue de dessus le châssis est configuré en forme de bateau ou de planche à voile
ou au moins en forme similaire.