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EP 1 617 086 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
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Anmeldetag: 08.07.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tragstrebe für Schutzgitter und Verfahren zu ihrer Herstellung
Support strut for protection grid and fabricating method thereof
Entretoise de support pour treillis de protection et méthode de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
16.07.2004 DE 102004034587
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.2006 Patentblatt 2006/03 |
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Patentinhaber: Stadtmüller, Uwe |
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74676 Niedernhall (DE) |
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Erfinder: |
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- Stadtmüller, Uwe
74676 Niedernhall (DE)
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Vertreter: Schuster, Müller & Partner |
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Patentanwälte
Wiederholdstrasse 10 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 311 660 DE-A1- 10 111 397 US-A- 1 871 625
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DE-A1- 4 337 631 DE-U1- 29 900 923 US-A- 2 728 541
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Tragstrebe für Schutzgitter für Lüfter sowie Verfahren
zu ihrer Herstellung.
[0002] Schutzgitter schützen Lüfterrotore, beispielsweise von Axiallüftern, gegen Berührung
von außen. Sie bestehen aus im allgemeinen konzentrisch zur Drehachse des Lüftermotors
angeordneten Gitterringen aus Draht, die an radial angeordneten, als Halterungsarme
dienenden Tragstreben befestigt, meist angeschweißt sind. Die Tragstreben können aus
haarnadelartig gebogenen Drahtschlaufen, wie sie beispielsweise in der
DE 33 11 660 C2 oder der
DE 101 11 397 A1 gezeigt sind, bestehen. Seine räumliche Gestalt erhält das Schutzgitter durch ein
mehrfaches Abwinkeln der Tragstreben mit unterschiedlichen Winkeln (
DE 299 00 923 U1).
[0003] In der Regel sind die Schutzgitter an der Wandung, in die der Lüfter eingebaut wird,
befestigt. An dem gegenüberliegenden, also auf dem Innenkreis des Schutzgitters liegenden
Ende der Tragstreben ist der Lüftermotor mit seiner Statorbuchse bzw. seinem Lagerschild
mit dem Schutzgitter fest verschraubt. Diese Verbindungsstellen haben eine hohe Belastung
auszuhalten. Über sie werden das Biegemoment, das der Lüftermotor auf das Schutzgitter
ausübt, das durch die Rotation hervorgerufene Moment sowie alle anderen durch die
Lüfterfunktion bedingten Kräfte, wie Schwingungen, An- und Abbremsmomente u. a. auf
die Tragstreben des Schutzgitters übertragen. Daher müssen sowohl die Tragstreben
als auch ihre Verbindungsstellen besonders stabil ausgebildet sein. Für größere Lüfter,
beispielsweise mit Axialmotoren ab einer Baugröße von 710 mm Durchmesser werden aus
einem Flachprofil bestehende Tragstreben verwendet, wobei das Flachprofil über seine
hohe Kante gebogen ist. Die Tragstreben erhalten hierdurch eine hohe Biegesteifigkeit.
Um die Tragstrebe an dem Lüftermotor sowie in der Wandung, beispielsweise mittels
eines Wandringes, zu befestigen, müssen an den Enden der Tragstreben Befestigungsmittel
vorgesehen sein. Zur Befestigung mit dem Wandring ist an dem äußeren Ende der Tragstrebe
eine mit Bohrungen versehene Lasche angeschweißt. Mittels Schrauben wird die Lasche
auf den Wandring aufgeschraubt. Zur Verbindung mit dem Lüftermotor sind die Tragstreben
mit ihrem inneren Ende an einen ebenfalls mit Bohrungen versehenen Flanschring angeschweißt,
der mit dem Lüftermotor verschraubt wird.
[0004] Der Nachteil dieser Tragstreben besteht darin, dass ihre Herstellung aufgrund der
erforderlichen Lasche und des Flanschringes sowie der beiden notwendigen Schweißverbindungen
sehr aufwendig ist. Diese Schweißverbindungen müssen aufgrund der geforderten Stabilität
von besonderer Güte sein. Da die Lüftergitter zum Zweck des Korrosionsschutzes beschichtet,
meist pulverbeschichtet, werden, müssen die Schweißnähte einer speziellen Vorbehandlung
vor dem Beschichtungsvorgang unterzogen werden, um eine gute Haftung des Beschichtungsmaterials
zu erzielen. Abgesehen von dem damit verbundenen zusätzlichen Aufwand haftet die Beschichtung
nicht dauerhaft an fehlerhaften Stellen der Schweißnaht, beispielsweise Gas- oder
Schlackeeinschlüsscn, die auch nicht durch die spezielle Vorbehandlung beseitigt werden
können. Solche Stellen sind dann cher korrosionsanfällig als andere Bereiche der Tragstrebe,
so dass die Tragstreben in der Folge gerade an diesen für die Stabilität der gesamten
Lüfteranordnung wesentlichen Bereichen zu korrodieren beginnen.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0005] Die erfindungsgemäße Tragstrebe mit ihren kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches
1 hat demgegenüber den Vorteil, dass die für die Befestigung an oder in einer Wandung
sowie zur Aufnahme des Lüftermotors erforderlichen Mittel nicht mehr als separat hergestellte
Befestigungsteile an der Tragstrebe durch einen Fügevorgang befestigt werden müssen,
sondern dass sie bereits bei ihrer Herstellung Bestandteil der Tragstrebe sind. Die
allein durch das vorteilhafte Umformen hergestellte Tragstrebe besitzt also sofort
nach Abschluss aller Biegevorgänge an ihren beiden Enden das jeweils erforderliche
Befestigungsmittel. Dadurch sind weder Schweißvorgänge noch spezielle Schweißnahtvorbehandlungen
für die Beschichtung erforderlich, was die Herstellung der Tragstrebe wesentlich vereinfacht.
Ein wesentlicher Vorteil besteht darüber hinaus darin, dass sie sich als ein aus einem
Stück gefertigtes Teil ohne Probleme beschichten lässt, so dass Korrosion aufgrund
einer mangelhaften Beschichtung in den kritischen Bereichen ihrer Montage mit einem
Wandring bzw. Lüfter von vorn herein vermieden wird. Die einteilige Ausführung, d.
h, die Integration der Befestigungsmittel in die Tragstrebe, hat darüber hinaus den
Vorteil, dass zur Verbindung mit dem Lüfter ein Flanschring nicht mehr erforderlich
ist. Vielmehr kann der innere Aufnahmewinkel jeder Tragstrebe direkt mit dem Stator
des Lüftermotors verbunden werden.
[0006] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Tragstrebe ein Umformteil,
d. h. der Aufnahmewinkel zur Aufnahme des Lüfters und/oder der Haltewinkel zur Befestigung
des Schutzgitters an oder in einer Wandung sind durch Biegevorgänge an das Flachprofil
angeformt. Das hat den Vorteil, dass als Ausgangsmaterial einfacher Flachstahl verwendet
werden kann. Diese Fertigungsvariante ist besonders günstig und damit auch kostensparend.
[0007] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Tragstrebe
ein Stanzteil sein. Diese Art der Herstellung wird man auswählen, wenn entweder Biegevorrichtungen
zum Biegen von Flachprofilen über die hohe Kante nicht zur Verfügung stehen oder das
verwendete Material ein Biegen über die hohe Kante nicht zulässt. In diesem Fall wird
die Tragstrebe in ihrer die Form des Schutzgitters bestimmenden Hauptkontur aus einer
Blechtafel ausgestanzt, wobei Länge und spätere Anordnung des jeweiligen Aufnahme-
bzw. Haltewinkels bei der Gestaltung des Stanzteils (Abwicklung) berücksichtigt werden
müssen. Nach dem Ausstanzen werden Aufnahme- bzw. Haltewinkel lediglich noch in ihre
entsprechende Lage gebogen.
[0008] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Tragstrebe
aus einem Gussteil. Da diese Fertigungsart die Herstellung einer Gießform erfordert,
ist sie allerdings nur dann sinnvoll, wenn trotzdem noch eine ausreichende Wirtschaftlichkeit
gegeben ist.
[0009] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beispielbeschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0010] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Tragstrebe, bei der die Ebene der Befestigung
am Wandring und die Ebene der Befestigung des Lüftermotors parallel zueinander liegen,
- Fig. 2
- die Draufsicht auf diese Tragstrebe,
- Fig. 3
- die Seitenansicht dieser Tragstrebe,
- Fig. 4
- die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Tragstrebe, bei der die Ebene der Befestigung
am Wandring und die Ebene der Befestigung des Lüftermotors senkrecht zueinander stehen,
- Fig. 5
- die Draufsicht auf diese Tragstrebe und
- Fig. 6
- die Seitenansicht dieser Tragstrebe.
[0011] Aus der in Fig. 1 dargestellten Vorderansicht ist die Form einer erfindungsgemäßen
Tragstrebe, die die räumliche Gestalt des Schutzgitters bestimmt, zu erkennen. Sie
wurde aus einem Flachstahl hergestellt und weist einen langen Schenkel 1 sowie einen
rechtwinklig zu diesem über die hohe Kante des Flachstahls abgebogenen kurzen Schenkel
2 auf. Der lange Schenkel 1 ist vor seinem freien Ende zweimal um den gleichen Winkel,
jedoch in entgegen gesetzten Richtungen über die hohe Kante abgewinkelt. Dadurch erhält
das Schutzgitter entlang seines Radius zwei unterschiedlich hohe Bereiche, wodurch
es der Form der hier nicht dargestellten Rotorblätter des Axiallüfters angepasst ist.
An das freie Ende des langen Schenkels 1 ist ein Aufnahmewinkel 3 zur Befestigung
des Axiallüfters angeformt, der mit einer Bohrung 4 versehen ist. Der Aufnahmewinkel
3 wird durch zwei Biegevorgänge an dem inneren freien Ende der Tragstrebe hergestellt.
Zunächst wird der Flachstahl rechtwinklig über die hohe Kante in die gleiche Richtung
wie der kurze Schenkel 2 gebogen. Dieses abgebogene Ende wird nunmehr über die Materialdicke
des Flachstahls um 90° gebogen, was aus den Fig. 2 und 3 erkennbar wird. Unter Berücksichtigung
der beiden Biegeradien und der Länge des Aufnahmewinkels 3 lässt sich die vor den
Bicgevorgängen benötigte gestreckte Länge dieses freien Endes des Flachstahls genau
errechnen. Durch das exakt rechtwinklige Abbiegen des Flachstahls über die hohe Kante
steht der Aufnahmcwinkel 3 nach dem zweiten Biegevorgang auch exakt senkrecht von
dem Flachprofil ab.
[0012] Aus den Fig. 2 und 3 ist ferner erkennbar, dass das freie Ende des kurzen Schenkels
2 in der gleichen Richtung wie der Aufnahmewinkel 3 abgewinkelt ist, wodurch ein Haltewinkel
5 entsteht, der zur Befestigung der Tragstrebe an bzw. in einer Wandung ebenfalls
mit einer Bohrung 6 versehen ist.
[0013] Diese Anordnung von Aufnahmewinkel 3 und Haltewinkel 5 der Tragstrebe ist dann erforderlich,
wenn die Befestigungsebene an bzw. in der Wand parallel zur Befestigungsebene des
Axiallüfters verläuft, was insbesondere auch aus den Fig. 2 und 3 erkennbar ist. Verlaufen
diese beiden Befestigungsebenen nicht parallel zu einander, kann die Tragstrebe wie
in den Fig. 4 bis 6 gezeigt gestaltet sein. Wie aus Fig. 4 erkennbar, besteht auch
diese Tragstrebe aus einem langen Schenkel 1' sowie einem stumpfwinklig zu diesem
über die hohe Kante des Flachstahls abgebogenen kurzen Schenkel 2'. Der lange Schenkel
1' ist im Unterschied zu der Tragstrebe gem. Fig. 1 nur einfach abgewinkelt. In dieser
Darstellung wird auch der kurze Ansatz der technologisch bedingten Abwinkelung des
freien Endes des langen Schenkels 1' über die hohe Kante durch den angedeuteten Radius
am Ende des langen Schenkels 1' sichtbar. Allerdings erfolgte diese Abwinkelung nicht
rechtwinklig, so dass der Aufnahmewinkel 3', der durch die abschließende Biegung des
so abgewinkelten freien Endes über die Materialdicke des Flachstahls um 90° entstanden
ist, über die eigentliche Länge der Tragstrebe in Richtung der Drehachse des Axiallüfter
hinausragt, was auch aus Fig. 5 erkennbar ist.
[0014] Aus Fig. 4 ist auch die zuvor beschriebene stumpfwinklige Abwinkelung des kurzen
Schenkels 2' in gleicher Richtung wie die Abwinkelung des langen Schenkels 1' erkennbar.
Beide Abwinkelungen bestimmen das Profil des Lüftergitters. Um nun jedoch das Schutzgitter
in einer rechtwinklig zu der Aufnahmeebene des Axiallüfters liegenden Befestigungsebene
einer Wand montieren zu können, muss der dafür vorgesehene Haltewinkel 5' ebenfalls
durch den bereits zu der Tragstrebe aus Fig. 1 bis 3 beschriebenen zweifachen Biegevorgang
erzeugt werden. Auch hier ist der erste Biegevorgang über die hohe Kante andentungsweise
in Fig. 4 noch durch den Biegeradius an dem Ende des kurzen Schenkels 2' zu erkennen,
der hier jedoch im Unterschied zu der Biegung des freien Endes des langen Schenkels
1' um exakt einen rechten Winkel erfolgt. Unmittelbar an diesen Biegeradius schließt
sich die zweite, nunmehr aber über die Dicke des Flachstahls geführte rechtwinkelige
Biegung des freien Endes des kurzen Schenkels 2' an, so dass der dadurch entstandene
Haltewinkel 5' genau rechtwinklig zu dem kurzen Schenkel 2' verläuft, was auch aus
dcn Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Zur Befestigung der Tragstrebe an bzw. in einer
Wandung ist der Haltewinkel 5' ebenfalls mit einer Bohrung 6' versehen.
[0015] Die in diesen beiden Ausführungsbeispielen beschriebenen Biegeverfahren zur Herstellung
der Tragstreben sind technologisch sehr vorteilhaft, da als Ausgangsmaterial lediglich
Flachstahl verwendet wird. Natürlich ist es auch denkbar, derartige Tragstrcben zu
gießen oder als kombiniertes Stanz-Biegteil herzustellen.
[0016] Alle in dcr Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und den Zeichnungen dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
scin.
Bezugszahlenliste
[0017]
- 1; 1'
- Langer Schenkel
- 2; 2'
- kurzer Schenkel
- 3: 3'
- Aufnahmewinkel
- 4; 4'
- Bohrung
- 5; 5'
- Haltewinkel
- 6; 6'
- Bohrung
1. Tragstrebe für Schutzgitter für Lüfter, bestehend aus einem mehrfach über seine hohe
Kante abgewinkelten Flachprofil (1, 1', 2, 2'), mit dessen zum Lüfter gerichtetem
inneren freien Ende Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und mit dessen gegenüberliegendem
äußeren freien Ende Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters an oder in einer
Wandung biegesteif verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder die Mittel (5, 5') zur Befestigung
des Schutzgitters Bestandteile der Tragstrebe sind.
2. Tragstrebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragstrebe einschließlich der Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder
der Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters ein Umformteil ist.
3. Tragstrebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragstrebe einschließlich der Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder
der Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters ein kombiniertes Stanz- und Umformteil
ist.
4. Tragstrebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragstrebe einschließlich der Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder
der Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters ein Gussteil ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Tragstrebe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Abwinkeln des Flachprofils (1, 1', 2, 2') durch Biegen über dessen hohe Kante
erfolgt und die Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder die Mittel (5, 5')
zur Befestigung des Schutzgitters unmittelbar an das Flachprofil (1, 1', 2, 2') angeformt
werden, wobei das Anformen durch ein Abwinkeln des bzw. der freien Enden des Flachprofils
(1, 1', 2, 2') über die hohe Kante sowie durch einen Biegevorgang des bzw. der zuvor
abgewinkelten freien Enden des Flachprofils (1, 1', 2, 2') über die Dicke des Flachprofils
(1, 1', 2, 2') erfolgt.
6. Verfahren zur Herstellung einer Tragstrebe nach Anspruch 1 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragstrebe aus Flachmaterial ausgestanzt wird und die Mittel (3, 3') zur Aufnahme
des Lüfters und/oder die Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters durch mindestens
einen Biegevorgang des bzw. der freien Enden des ausgestanzten Flachmaterials aus
der Stanzteilebene heraus unmittelbar an dieses angeformt werden.
7. Verfahren zur Herstellung einer Tragstrebe nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragstrebe einschließlich der Mittel (3, 3') zur Aufnahme des Lüfters und/oder
der Mittel (5, 5') zur Befestigung des Schutzgitters als ganzes Teil gegossen wird.
1. A support strut for protection grid for fans, consisting of a flat profile (1, 1',
2, 2') angled multiple times over its tall edge, to the inner free end of which, directed
towards the fan, means (3, 3') for holding the fan are connected, and to the opposite
outer free end of which means (5, 5') for fixing the protection grid on or in a wall
in a flexurally rigid manner are connected,
characterized in that
the means (3, 3') for holding the fan and/or the means (5, 5') for fixing the protection
grid are components of the support strut.
2. The support strut according to Claim 1,
characterized in that
the support strut including the means (3, 3') for holding the fan and/or the means
(5, 5') for fixing the protection grid is a formed part.
3. The support strut according to Claim 1,
characterized in that
the support strut including the means (3, 3') for holding the fan and/or the means
(5, 5') for fixing the protection grid is a punched and formed part.
4. The support strut according to Claim 1,
characterized in that
the support strut including the means (3, 3') for holding the fan and/or the means
(5, 5') for fixing the protection grid is a cast part.
5. A method for fabricating a Support strut according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the angling of the flat profile (1, 1', 2, 2') takes place by means of bending over
its tall edge and the means (3, 3') for holding the fan and/or the means (5, 5') for
fixing the protection grid are formed directly on to the flat profile (1, 1', 2, 2'),
wherein said forming takes place by angling the free end or ends of the flat profile
(1, 1', 2, 2') over the tall edge and by means of a process of bending the previously
angled free end or ends over the thickness of the flat profile (1, 1', 2, 2').
6. The method for fabricating a Support strut according to Claim 1 or 3,
characterized in that
the support strut is punched out of flat material and the means (3, 3') for holding
the fan and/or the means (5, 5') for fixing the protection grid are formed directly
on to said flat material by means of at least one process of bending the free end
or ends of the punched-out flat material out of the plane of the punched part.
7. The method for fabricating a Support strut according to Claim 1 or 4,
characterized in that
the support strut including the means (3, 3') for holding the fan and/or the means
(5, 5') for fixing the protection grid is cast as a whole part.
1. Entretoise de support pour treillis de protection de ventilateurs, constituée d'un
profilé plat (1,1', 2,2') replié plusieurs fois sur son arête haute, à l'extrémité
libre intérieure, dirigée vers le ventilateur duquel des moyens (3,3') de réceptacle
du ventilateur et à l'extrémité libre extérieure, disposée en vis-à-vis duquel des
moyens (5,5') de fixation du treillis de protection sont reliés sur ou dans une paroi
de manière rigide en flexion,
caractérisée en ce que
les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou les moyens (5,5') de fixation
du treillis de protection sont des parties intégrantes de l'entretoise de support.
2. Entretoise de support selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'entretoise de support incluant les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou
les moyens (5,5') de fixation du treillis de protection est une pièce façonnée.
3. Entretoise de support selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'entretoise de support incluant les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou
les moyens (5,5') de fixation du treillis de protection est une combinaison de pièce
façonnée et découpée.
4. Entretoise de support selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'entretoise de support incluant les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou
les moyens (5,5') de fixation du treillis de protection est une pièce moulée.
5. Procédé de fabrication d'une entretoise de support selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le pliage du profilé plat (1,1',2,2') est effectué par recourbement sur l'arête haute
de celui-ci et les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou les moyens (5,5')
de fixation du treillis de protection sont façonnés directement sur le profilé plat
(1,1',2,2'), moyennant quoi le façonnage est effectué par un pliage de la, respectivement
des extrémités libres du profilé plat (1,1',2,2') sur l'arête haute ainsi que par
un processus de recourbement de la, respectivement des extrémités libres préalablement
pliées du profilé plat (1,1',2,2') sur l'épaisseur du profilé plat (1,1',2,2').
6. Procédé de fabrication d'une entretoise de support selon la revendication 1 ou 3,
caractérisé en ce que
l'entretoise de support est découpée dans un matériau plat et les moyens (3,3') de
réceptacle du ventilateur et/ou les moyens (5,5') de fixation du treillis de protection
sont façonnés par au moins un processus de recourbement de la, respectivement des
extrémités libres du matériau plat découpé directement à partir du plan de la pièce
découpée sur celui-ci.
7. Procédé de fabrication d'une entretoise de support selon la revendication 1 ou 4,
caractérisé en ce que
l'entretoise de support incluant les moyens (3,3') de réceptacle du ventilateur et/ou
les moyens (5,5') de fixation du treillis de protection est moulée comme une pièce
complète.


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