[0001] Die Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung sowie ein zugehöriges Mischverfahren
zur Verwendung als kontinuierlich arbeitender Reaktor.
[0002] Diese kontinuierlich arbeitenden Reaktoren werden verwendete zur Aufarbeitung von
z. B. Erdöl-Vakuumrückstand, Raffinerie Rückständen, Bitumen oder Kunststoffen, indem
sie mit einem heißen kömigen Wärmeträger gemischt und auf die gewünschte Temperatur
erhitzt werden.
[0003] Üblicherweise bestehen Mischvorrichtungen dieser Art aus mindestens zwei horizontal
ineinandergreifenden Schnecken, die entsprechend den Anforderungen mit unterschiedlicher
Länge und Durchmesser gebaut werden. Zur Erzielung bestimmter Eigenschaften, wie die
Erhöhung der Umsetzungs- oder Reaktionsgeschwindigkeit oder die Maximierung von Produktausbeute
und Produktqualität variiert man die Mischvorrichtung hinsichtlich der Feststoff-Verweilzeit,
der Temperatur im Reaktor, oder des Systemdrucks.
[0004] In der DE-B-1189368 wird eine Conchiermaschine mit liegend angeordnetem Einfach-
oder Doppeltzylindertrog beschrieben, bei der in der bzw. den Zylinderachsen mit Axial-Schubschaufeln
versehene Hauptwellen gelagert sind. Weiter sind an den beiden Längsseiten des Troges
über die Troglänge parallel zur Trogachse verlaufende, mindestens halbzylindrische
Ausbuchtungen vorgesehen, in deren Achse eine mit zu den Axial-Schubschaufeln um 90°
versetzte Radial-Hubschaufeln versehene Seitenwelle gelagert ist, welche zum einen
bis an die Innenwandung der Ausbuchtung heranreichenden, und die zum anderen in den
Drehkreis der Hubschaufeln der Hauptwelle eingreifende, zwischen den Radial-Hubschaufeln
und der Seitenwelle angeordnete Flügelsätze aufweist. Die Seitenwelle wird mit einer
größeren Drehzahl als die Hauptwelle und gegensinnig zu dieser angetrieben. Durch
diese Anordnung wird eine wirksame Durchlüftung und ein besserer Versalbungseffekt
hervorgerufen.
[0005] In der DE-B-1255098 wird eine Vorrichtung zur thermischen Isomerisierung oder Disproportionierung
von Alkalisalzen von Benzolcarbonsäuren beschrieben, die aus einem mit einem Ein-
und Auslass versehenen Reaktorgefäß in Form von mindestens zwei Parallelen, einander
überschneidenden Zylindern besteht, wobei die Zylinder je mit einer konzentrisch verlaufenden
Welle versehen sind und diese Wellen mit einer Vielzahl von wendeltreppenartig axial
durch Distanzringe voneinander getrennte Rührflügel ausgestattet sind, wobei die Flügel
die Form langgestreckter, gegeneinander um 30° versetzte Platten aufweisen, deren
Spitzenkreise diejenigen der Rührflügel benachbarter Wellen. überschneiden.
[0006] In der DE-A-19724074 und in der DE-A-19959587 wird ein Verfahren zur Aufarbeitung
von Rückstandsöl beschrieben, bei dem in das Mischwerk heißer Wärmeträger-Koks und
durch eine weitere Leitung das zu verarbeiten Rückstandsöl eingeführt wird. Der Wärmeträger-Koks
weist Temperaturen im Bereich von 500° bis 700° C auf und wird mit dem Rückstandsöl
durch mindestens zwei horizontale ineinandergreifende Schnecken so durchmischt, dass
ein gleichmäßig dicker Ölfilm auf den Kokspartikeln entsteht. Dieser wird dann sehr
schnell auf Reaktionstemperatur erhitzt und reagiert unter Bildung von Gasen, Öldämpfen
und Koks. Gase und Dämpfe verlassen das Mischwerk nach einer kurzen Verweilzeit von
1 bis 10 Sekunden durch einen Abzugskanal nach oben.
[0007] Das kokshaltige Feststoffgemisch, welches das Mischwerk durchlaufen hat und am Austritt
angekommen ist, wird zur weiteren Verarbeitung nach unten in einen Pufferbehälter
zur Nachentgasung abgezogen.
[0008] Bei Mischern dieser Bauart wird versucht, eine möglichst gleiche Verweilzeit aller
Feststoffpartikel, d.h. Pfropfenströmung zu erreichen. Das heißt, dass die Teilchen,
die sich in der Nähe der Welle befinden, mit gleicher axialer Geschwindigkeit transportiert
werden, wie die Teilchen, die sich am äußeren Umfang der Schnecke befinden. Gleichzeitig
wird versucht, die Verweilzeit so einzustellen, dass der flüssige Einsatzstoff am
Ende des Mischers vollständig in Gase, Dämpfe und Koks umgewandelt ist.
Aufgrund des Geschwindigkeitsprofils zwischen herkömmlichen Wellen und Gehäusewand
und der damit verbundenen unerwünschten axialen Durchmischung haben die Partikel in
diesen Mischern unterschiedliche Verweilzeiten in der Mischstrecke.
Die Verweilzeit kann durch eine Anpassung der Reaktorlänge, der Wellendrehzahl oder
auch der Steigung der Schnecken variiert werden. Um einen möglichst großen Teil der
Verweilzeit für die Reaktion zu nutzen, wird versucht, die Einmischzeit zu reduzieren,
also die Zeit, die benötigt wird, um Wärmeträger und flüssigen Einsatzstoff vollständig
zu vermischen. Idealerweise findet eine vollständige Vermischung bereits bei der Einleitung
der Medien am Beginn der Mischstrecke statt. Dies ist aber bisher nicht zu erreichen.
Nach dem bekannten Stand der Technik ist die vollständige Vermischung eines flüssigen
Einsatzes erst nach dem Durchlaufen der halben Reaktorlänge erfolgt. Um die Verweilzeit
zu erhöhen, wäre als Lösung ein längerer Reaktor eine extrem teure Lösung, da die
Wellen und Schnecken aus hoch-warmfestem Stahl bestehen und einen Außendurchmesser
von 0,8 bis 3 m sowie eine Länge von 6 bis 15 m haben.
Zur Beeinflussung der mittleren Verweilzeit und der Verweilzeitverteilung kann die
Steigung und die geometrische Anordnung der Mischwendeln variiert werden. Die Geschwindigkeit
des Feststoffes im Mischer ist abhängig von der Steigung und der Form der Mischwendel.
Mit zunehmender Steigung der Mischwendel nimmt ganz allgemein die axiale Geschwindigkeit
der Feststoffpartikel ab und die Verweilzeit zu.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die bisherige Mischvorrichtung derart zu verbessern, dass bei vorgegebener Reaktorlänge
die Verweilzeit vergrößert wird und dass das zu verarbeitende Material unabhängig
von seiner radialen Entfernung von der Drehachse mit möglichst gleicher Geschwindigkeit
transportiert wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der eingangs genannten Mischvorrichtung dadurch
gelöst, dass auf jeder Welle mindestens zwei gegenüberliegende Reihen von Schaufeln
angeordnet sind und jede Reihe von Schaufeln aus 2 bis 20 einzelnen Schaufeln besteht
und dass die Schaufeln in einem Anstellwinkel α zur Längsachse der Welle auf der Welle
befestigt sind, wobei die Schaufeln in sich gekrümmt sind, so dass die Schaufeln am
Befestigungspunkt an der Welle den Anstellwinkel α und am Außendurchmesser den Anstellwinkel
β aufweisen. Dadurch, dass statt einer durchgehenden Schnecke eine Reihe von einzelnen
Schaufeln verwendet werden, wird eine besonders effiziente Vermischung erreicht. Durch
eine Krümmung der Schaufeln, wodurch sich mit zunehmendem Durchmesser ein unterschiedlicher
Anstellwinkel zur Längsachse der Welle ergibt, kann die axiale Geschwindigkeit der
zu mischenden Teilchen über den gesamten Reaktorquerschnitt vergleichmäßigt werden.
Dadurch dass der Anstellwinkel β am Außendurchmesser D
A der Schaufeln kleiner gehalten wird als der bisher übliche Wert von ca. 2 · α, wird
die axiale Strömungsgeschwindigkeit gleichmäßiger und nähert sich im Idealfall einer
Pfropfströmung. Dadurch ergibt sich eine engere Verweilzeitverteilung.
Nimmt der Anstellwinkel der Schaufeln vom Fußpunkt auf der Welle D
W bis zum Außendurchmesser D
A kontinuierlich ab, reduziert sich die axiale Geschwindigkeit der zu mischenden Teilchen
am Außendurchmesser D
A im Verhältnis zur axialen Geschwindigkeit am Durchmesser D
W der Welle. Unter der Voraussetzung, dass der Außendurchmesser D
A doppelt so groß ist wie der Durchmesser D
W (D
A = 2 D
W), wird über den gesamten Reaktorquerschnitt die gleiche axiale Geschwindigkeit erreicht,
wenn der Anstellwinkel β am Außendurchmesser D
A halb so groß ist, wie der Anstellwinkel α am Durchmesser D
W der Welle. Durch eine vielfache Unterbrechung der Wendel erhöht sich die Scherwirkung
beim Transport des Feststoffes durch den Mischer. Die Mischintensität wird gesteigert
und damit erfolgt die vollständige Vermischung nicht erst bei der halben Reaktorlänge,
sondern bereits deutlich früher. Bei gleicher Reaktorlänge wird eine größere Verweilzeit
für die chemische Reaktion erreicht, wodurch bei neuen Anlagen die Reaktorlänge entweder
verkleinert oder alternativ die Reaktionszeit erhöht und damit die Reaktionstemperatur.gesenkt
werden kann.
[0011] Ausgestaltungsmöglichkeiten der Mischwellen werden mit Hilfe der Zeichnungen beispielhaft
erläutert.
[0012] Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein Fließschema des Verfahrens
- Fig. 2
- einen Schnitt durch eine Mischvorrichtung nach dem Stand der Technik
- Fig. 3
- eine einzelne Welle einer Mischvorrichtung nach der Erfindung
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die linke Stirnseite der Welle nach Fig. 3
- Fig. 5
- eine Detailansicht aus Fig. 3
- Fig. 6
- eine Darstellung der an einer Schaufel wirkenden radialen und axialen Geschwindigkeiten
[0013] In das Mischwerk (1) der Fig.1 führt man durch die Leitung (2) z.B. heißen Wärmeträger-Koks
und durch die Leitung (3) das zu verarbeitende Rückstandsöl ein. Das Mischwerk (1)
weist im vorliegenden Fall mindestens zwei horizontale, ineinander greifende Schnecken
auf, welches die eingeleiteten Materialien vermischt und zum Auslasskanal (8) transportiert.
Gase und Dämpfe können die Mischvorrichtung über den Abzugskanal (4) zur Kondensation
(5) verlassen. Aus der Kondensation (5) zieht man getrennt Gase durch die Leitung
(6) und Produktöl aus der Leitung (7) ab. Das kokshaltige Feststoffgemisch, welches
die Mischvorrichtung (1) durchlaufen hat, wird durch den Auslasskanal (8) zu einem
Behälter (9) geleitet. Aus diesem Behälter (9) kann der getrocknete Koks über Leitung
(10) abgezogen und dem Verfahren wieder zugeführt werden. Statt der Weiterverarbeitung
von Rückstandsöl mit Wärmeträgerkoks kann die Mischvorrichtung auch selbstverständlich
zur Aufbereitung von z.B. Bitumen, Kunststoffen, Kohle, Torf oder Biomasse eingesetzt
werden, wodurch sich die gesamte Anlagenkonfiguration ändern kann.
[0014] Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung einer Mischvorrichtung (1) nach dem Stand der
Technik. In dieser Mischvorrichtung (1) sind zwei ineinander greifende Wellen (11,
14) als Hohlwellen ausgebildet, die gleichsinnig drehen. Jede Welle (11, 14) weist
zwei Schnecken (12, 13, 15, 16) auf, die sich ohne Unterbrechung über die gesamte
Länge der Welle erstreckt. Die zwei Schnecken einer Welle sind um 180° versetzt angeordnet.
[0015] Fig. 3 zeigt eine von mindestens zwei verwendeten Wellen nach der Erfindung. Auf
der Welle (11) ist, statt einer durchgehenden Schnecke, eine Vielzahl von einzelnen
Schaufeln (12a, 12b, 12c, ... 12m) in einer Schraubenlinie hintereinander angeordnet.
Einer ersten Reihe von einzelnen Schaufeln (12a, 12b, 12c, ... 12m) ist auf der Welle
(11) eine zweite Reihe von einzelnen Schaufeln (13a, 13b, 13c, ... 13m) um 180 ° versetzt
zugeordnet. In dieser Darstellung besteht jede Reihe von Schaufeln aus 12 einzelnen
Schaufeln. Mit der Beschreibung schrauben- oder schneckenförmige Anordnung ist jede
gleichmäßige oder ungleichmäßige Anordnung der Schaufeln möglich, bei der sich die
Schaufeln (12a bis 12m, 13a bis 13m) aneinandergereiht um die Welle (11) anordnen
lassen und bei der ein problemloses Abwälzen der Wellen (11, 14) zueinander möglich
ist. Die Anzahl der Schaufeln lässt sich variieren in Abhängigkeit von der Reaktorlänge,
den Durchmesserverhältnissen von Welle zu Schaufel und den damit verbundenen Schaufelkrümmungen.
Ebenfalls hat die Viskosität bzw. die Teilchengröße der zu mischenden Medien einen
Einfluss, da der Abstand der Schaufeln zueinander die Einmischzeit beeinflussen kann.
Wie bei Gewinden ist eine einreihige oder eine mehrreihige Anordnung der Schaufeln
möglich.
[0016] In Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die linke Stirnseite der Welle von Fig. 3 dargestellt.
Aus Gründen der Vereinfachung sind hier nur jeweils sechs Schaufeln (12a, 12b, 12c,
... 12f) und (13a, 13b, 13c, ... 13f) aus einer Reihe von Schaufeln dargestellt. Als
Durchmesser D
W wird der Durchmesser der Welle (11) am Befestigungspunkt der Schaufeln bezeichnet
und als Durchmesser D
A der Außendurchmesser der Welle (11) an den Schaufeln.
[0017] Fig. 5 zeigt den vergrößerten Ausschnitt "A" aus Fig.3 mit den Anstellwinkeln einer
einzelnen Schaufel (12a). Mit dem Winkel α wird der Anstellwinkel der Schaufel an
der Welle bezeichnet. Dem Winkel α ist der Durchmesser D
W aus, Fig. 4 zugeordnet. Der Winkel β ist der Anstellwinkel der Schaufel (12a) am
äußersten Durchmesser D
A. Es ist damit möglich, durch unterschiedliche Anstellwinkel der Schaufeln die axiale
Geschwindigkeit der Medien über den Querschnitt der Mischvorrichtung zu beeinflussen.
Unter der Voraussetzung, dass der Außendurchmesser D
A doppelt so groß ist wie der Durchmesser D
W, ist bei gleich großem Anstellwinkel (α = β) die axiale Geschwindigkeit der zu mischenden
Medien am Außendurchmesser D
A doppelt so groß wie am Durchmesser D
W der Welle (11). Wird der Anstellwinkel β der Schaufel am äußeren Umfang kleiner als
der Anstellwinkel α am Befestigungspunkt der Schaufel, dann sinkt die axiale Geschwindigkeit
am Außendurchmesser D
A auf ca. die Hälfte des ursprünglichen Wertes. Durch die Variation der Anstellwinkel
α und β in Relation zu den Durchmessern D
W und D
A kann die axiale Geschwindigkeit der Teilchen über den Querschnitt des Mischwerkes
vergleichmäßigt werden, wodurch sich eine engere Verteilung der Verweilzeit ergibt.
Die axiale Strömung nähert sich damit der erwünschten Pfropfenströmung.
[0018] Dies wird in Fig. 6 noch einmal verdeutlicht. Zur Vereinfachung wird wieder unterstellt,
dass der Außendurchmesser D
A der Welle (11) an den Schaufeln doppelt so groß ist, wie der Durchmesser D
W der Welle (11) am Befestigungspunkt der Schaufeln → D
A = 2 D
W.
[0019] Mit D
W = 1.0 m und einer konstanten Drehzahl von 20 Umdrehungen pro Minute beträgt die Umfangsgeschwindigkeit
der Teilchen am Befestigungspunkt der Schaufeln V
W = 1,05 m/s. Dies ist damit auch die radiale Geschwindigkeit V
Wr = 1,05 m/s. Bei einem Anstellwinkel α = 16° der Schaufel am Befestigungspunkt an
der Welle ergibt sich eine axiale Geschwindigkeit der Teilchen von V
Wa = 0,3 m/s.
Mit D
A = 2,0 m und gleicher Drehzahl von 20 Umdrehungen pro Minute beträgt die Umfangsgeschwindigkeit
der Teilchen am Außendurchmesser der Schaufeln V
A = 2,09 m/s. Dies ist damit auch die radiale Geschwindigkeit V
Ar = 2,09 m/s. Bei einem Anstellwinkel β = 8° der Schaufel am Außendurchmesser D
A der Welle ergibt sich die gleiche axiale Geschwindigkeit der Teilchen von V
Aa = 0,3 m/s. Selbstverständlich lässt sich die gleiche axiale Geschwindigkeit der Teilchen
über den Querschnitt des Mischwerkes auch bei anderen Durchmesserverhältnissen und
anderen Anstellwinkeln realisieren.
Bezugszeichenliste:
[0020]
- 1
- Mischwerk
- 2
- Leitung
- 3
- Leitung
- 4
- Abzugskanal
- 5
- Kondensation
- 6
- Leitung
- 7
- Leitung
- 8
- Auslasskanal
- 9
- Behälter
- 10
- Leitung
- 11
- Welle
- 12
- Schnecke
- 12a bis 12m
- Schaufeln
- 13
- Schnecke
- 13a bis 13m
- Schaufeln
- 14
- Welle
- 15
- Schnecke
- 16
- Schnecke
1. Mischvorrichtung, insbesondere zur Verwendung als kontinuierlich arbeitender Reaktor,
bestehend aus mindestens zwei rotierenden Wellen (11, 14), wobei auf jeder Welle (11,
14) mindestens zwei gegenüberliegende Reihen von Schaufeln (12a, ..., 13a, ..., 13m)
angeordnet sind und jede Reihe von Schaufeln (12a, ..., 13a, ...., 13m) aus mindestens
zwei einzelnen Schaufeln besteht und dass die Schaufeln in einem Anstellwinkel α zur
Längsachse der Welle (11, 14) auf der Welle (11, 14) befestigt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaufeln in sich gekrümmt sind, so dass die Schaufeln (12a, ..., 13a, ..., 13m)
am Befestigungspunkt an der Welle (11, 14) den Anstellwinkel α und am Außendurchmesser,
DA den Anstellwinkel β aufweisen,
dass der Anstellwinkel β am. Außendurchmesser DA maximal so groß ist, wie der Anstellwinkel α am Durchmesser DW an der Welle,
dass der Anstellwinkel α vom Durchmesser DW an der Welle (11, 14) kontinuierlich mit zunehmendem Durchmesser abnimmt und am Außendurchmesser
DA den kleineren Winkel β erreicht.
2. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei doppelt so großem Schaufel-Außendurchmesser DA wie der Wellendurchmesser DW am Befestigungspunkt der Schaufeln (12a, ..., 13a, ..., 13m), der Anstellwinkel β
am Außendurchmesser DA etwa halb so groß ist, wie der Anstellwinkel α am Durchmesser DW an der Welle (11, 14).
3. Verfahren zum kontinuierlichen Mischen und Reagieren von flüssigen oder festen Einsatzstoffen
mit festem kömigem Wärmeträger wie z. B. Koks oder einem geeigneten anderen Feststoff
in einer Mischvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Geschwindigkeit der Medien am Durchmesser DW an der Welle (11, 14) gleich groß ist wie am Außendurchmesser DA.
1. Mixing device, in particular for use as a continuously working reactor, consisting
of at least two rotating shafts (11, 14), wherein at least two opposite rows of paddles
(12a, ..., 13a, ..., 13m) are disposed on each shaft (11, 14) and each row of paddles
(12a, ..., 13a, ..., 13m) consists of at least two individual paddles, and that the
paddles are fastened to the shaft (11, 14) at an angle of incidence α to the longitudinal
axis of the shaft (11, 14),
characterised in that the paddles themselves are curved, so that the paddles (12a, ..., 13a, ..., 13m)
exhibit the angle of incidence α at the fastening point on the shaft (11, 14) and
the angle of incidence β at the outside diameter DA,
that the angle of incidence β at the outside diameter DA is at most as large as the angle of incidence α at the diameter DW at the shaft,
that the angle of incidence α continuously decreases from the diameter DW at the shaft (11, 14) as the diameter increases and reaches the smaller angle β at
the outside diameter DA.
2. Mixing device according to Claim 1, characterised in that, given a paddle outside diameter DA which is twice as large as the shaft diameter DW at the fastening point of the paddles (12a, ..., 13a, ..., 13m), the angle of incidence
β at the outside diameter DA is approximately half as large as the angle of incidence α at the diameter DW at the shaft (11, 14).
3. Method for continuously mixing and reacting liquid or solid feed materials with a
solid granular heat transfer medium such as, for example, coke or another suitable
solid in a mixing device according to Claims 1 and 2, characterised in that the axial speed of the media at the diameter DW at the shaft (11, 14) is equal to that at the outside diameter DA.
1. Dispositif de mélange, destiné en particulier à être utilisé comme réacteur fonctionnant
en continu, composé d'au moins deux arbres (11, 14) rotatifs, chaque arbre (11, 14)
portant au moins deux rangées de pales (12a, ... 13a,... 13m) se faisant face et chaque
rangée de pales (12a, ... 13a,... 13m) se composant d'au moins deux pales distinctes,
et les pales étant fixées sur l'arbre (11, 14) selon un angle d'inclinaison α par
rapport à l'axe longitudinal de l'arbre (11, 14), caractérisé en ce que les pales sont recourbées sur elles-mêmes, de sorte que les pales (12a, ... 13a,...
13m) présentent au point de fixation sur l'arbre (11, 14) l'angle d'inclinaison α
et sur le diamètre extérieur DA l'angle d'inclinaison β,
en ce que l'angle d'inclinaison β sur le diamètre extérieur DA est au maximum aussi grand que l'angle d'inclinaison α sur le diamètre DW au niveau de l'arbre,
en ce que l'angle d'inclinaison α sur le diamètre DW au niveau de l'arbre (11, 14) diminue de façon continue avec l'augmentation du diamètre
et atteint l'angle β plus petit sur le diamètre extérieur DA.
2. Dispositif de mélange selon la revendication 1, caractérisé en ce que lorsque le diamètre extérieur des pales DA est deux fois plus grand que le diamètre d'arbre DW au point de fixation des pales (12a, ... 13a,... 13m), l'angle d'inclinaison β sur
le diamètre extérieur DA représente la moitié environ de l'angle d'inclinaison α sur le diamètre DW au niveau de l'arbre (11, 14).
3. Méthode pour le mélange et la mise en réaction en continu d'ingrédients liquides ou
solides avec un caloporteur solide granulé tel que du coke ou un autre solide adéquat,
dans un dispositif de mélange selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la vitesse axiale des fluides sur le diamètre DW au niveau de l'arbre (11, 14) est la même que sur le diamètre extérieur DA.