[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fertigteildachbaukasten für Bauwerke, welcher
eine Mehrzahl von modularen, selbsttragenden Einzelelementen enthält sowie auf modulare
Elemente für einen derartigen Fertigteildachbaukasten.
[0002] Aus der FR 2414597 A sind selbsttragende Dachelemente bekannt geworden, welche einen
zargenartigen Rahmen mit einer Abdeckplatte aufweisen. Im Prinzip handelt es sich
hier um einen Baukasten zur Errichtung eines Dachstuhles, bei welchem die einzelnen
Elemente zusammengesteckt werden und durch die Verbindung mit benachbarten Elementen
zu einer tragenden Dachkonstruktion verbunden werden, die an entsprechenden Trägern
wiederum abgestützt werden kann. Die sich insgesamt nach dem Zusammenbau der einzelnen
untereinander verschiedenen Dachelemente ergebende Dachfläche kann in der Folge mit
einer Dacheindeckung ausgestattet werden, wobei beispielsweise zunächst Leisten an
den selbsttragenden Dachelementen festgelegt werden, welche eine Dacheindeckung aus
Dachziegeln ermöglichen. Die bekannte Ausbildung setzte zum einen eine große Anzahl
verschiedener Elemente voraus und war zum anderen nur durch nachträgliches Eindecken
entsprechend als Witterungsschutz geeignet und abgedeckt. Eine unmittelbare Herstellung
eines Daches durch Kombination einer geringen Anzahl modularer Einzelelemente ist
mit den bekannten Lösungen nicht möglich.
[0003] Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Fertigteildachbaukasten der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei welchem mit einem Minimum an voneinander verschiedenen Elementen
unmittelbar mit der Verlegung der Elemente auch eine Dacheindeckung ermöglicht wird
und mit einer geringen Anzahl voneinander verschiedener Elemente eine große Anzahl
von verschiedenen Dachformen und an unterschiedliche Grundrisse angepassten Dachformen
ermöglicht wird.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Fertigteildachbaukasten im
Wesentlichen darin, dass jedes modulare Einzelelement ein Tragelement mit Anschlussstellen
für benachbarte Trageelemente sowie eine mit dem Trageelement verbundene oder einstückig
mit diesem ausgebildete Dachhaut aufweist und dass jedes modulare Element in der Vertikalprojektion
einen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Grundriss aufweist, dessen Grundrissform
modular mit in der Vertikalprojektion gleichen Maßen für eine definierte Dachneigung
vorliegt. Dadurch, dass die Modularität einheitlich beibehalten wird und Elemente
zum Einsatz gelangen, welche in der Vertikalprojektion jeweils gleichen Grundriss
aufweisen, wird ein System geschaffen, bei welchem die Tragelemente gemeinsam mit
der jeweils mit den Tragelementen verbundenen oder einstückig mit diesen ausgebildeten
Dachhaut so zusammengebaut werden können, dass die Dachhaut eines modularen Einzelelementes
die Dachhaut eines benachbarten modularen Einzelelementes in der Falllinie und damit
in der Abtropflinie übergreift, sodass unmittelbar eine entsprechend dichte Konstruktion
gewährleistet ist. Die Verwendung einer einheitlichen modularen Grundrissform und
Grundrissabmessung erlaubt es die Anzahl von verschiedenen modularen Einzelelementen
für die Eindeckung unterschiedlicher Grundrisse auf ein Minimum zu reduzieren, wobei
insbesondere für eine definierte Dachneigung mit nur drei von einander verschiedenen
modularen Elementen das Auslangen gefunden werden kann.
[0005] In besonders vorteilhafter Weise ist der Fertigteildachbaukasten hierbei so weitergebildet,
dass wenigstens drei voneinander verschiedene modulare Einzelelementtypen im Baukasten
vorhanden sind, wobei neben einen quadratischen Grundriss aufweisenden Elementen mit
ebener Dachhaut ein zweiter modularer Elementtyp mit sich über eine Diagonale des
Elementes erstreckendem Grat oder konvexer Krümmung sowie ein dritter modularer Elementtyp
mit sich über eine Diagonale erstreckender Senke bzw. konkaver Krümmung zur Ausbildung
einer Ichse vorgesehen ist. Die im Wesentlichen quadratischen Grundrissformen werden
somit einheitlich für einfache Dachelemente und Dachgratelemente beibehalten, wobei
dann, wenn von einem quadratischen oder rechteckigen Grundriss des Gebäudes abweichende
Dachkonstruktionen realisiert werden sollen, zusätzlich auch noch modulare Elemente
zur Ausbildung einer Ichse vorgesehen sein müssen. Auch hier wird für die Ichsenelemente
die Modularität beibehalten um in der Folge den Anschluss der modular gleichen, und
insbesondere auf gleichen Grundriss in der Vertikalprojektion und gleiche Dachneigung
ausgelegte Standardeinzelelemente zu gewährleisten. Die Ichsenelemente sollen aber
gleichzeitig sicherstellen, dass Regenwasser ohne Behinderung abgeleitet wird, und
es ist aus diesem Grund für Ichsenelemente vorgesehen, diese mit im wesentlichen L-förmiger
Draufsicht aus drei Elementen mit im Wesentlichen gleichem quadratischen Grundriss
in der Vertikalprojektion zusammenzusetzen bzw. einstückig mit der L-Form auszubilden
und in dieser vorgefertigten Form einzusetzen. Dies hat den Vorteil, dass an den Anschlussstellen
des mittleren der drei modularen Grundelemente an die seitlich angeschlossenen Standardelemente
eine ebene Abdichtung in der Dachhautebene vorgenommen werden kann, sodass Regenwasser
ungehindert abfließen kann. Bevorzugt ist die Ausbildung hierbei so getroffen, dass
das Ichsenelement in der Vertikalprojektion eine Fläche aufweist, welche einem ungeradzahligen
Vielfachen der Fläche eines modularen Einzelelements mit ebener oder grat-förmiger
Dachhaut entspricht und in der Draufsicht eine L-Form ergibt.
[0006] In den Fällen der Verbindung von modularen Elementen, welche quer zur Falllinie der
Dachhaut links und rechts von der Dachhaut mit einem Element verbunden werden, müssen
gesonderte Dichtleisten angeordnet werden, um das gewünschte Maß an Witterungsbeständigkeit,
Resistenz und Dichtheit sicher zu gewährleisten.
[0007] Modulare Elemente für einen Fertigteildachbaukasten der eingangs genannten Art sind
erfindungsgemäß zargenförmig ausgebildet und weisen an ihren Seitenflächen Anschlussstellen
für Verbinder zweier benachbarter Tragelemente auf. Die Seitenflächen können auch
mit Zugbändern armiert ausgebildet sein. Eine derartige Konstruktion ermöglicht die
Verwendung besonders leichter Werkstoffe, da die erforderliche Stabilität durch die
an den Seitenflächen angeordneten Zugbänder gewährleistet wird. Die Zugbänder können
dabei auch die für die sichere Verbindung der modularen Elemente erforderlichen Lasten
aufnehmen und dies auch dann, wenn für die Zargen- bzw. die Rahmenkonstruktion des
Tragelementes leicht und statisch weniger belastbare Baumaterialien eingesetzt werden.
Eine Belastung der Tragelemente in Längsrichtung der Zugbänder wird insbesondere dann
vermieden, wenn die gegenseitige Verbindung der Zugbänder benachbarter Tragelemente
derart erfolgt, dass die Tragelemente selbst einander nicht berühren, d.h. in Abstand
voneinander angeordnet sind. Eine derartige Verbindung benachbarter Tragelemente lässt
sich mit einheitlich gestalteten Verbindern bevorzugt dann verwirklichen, wenn, wie
es einer erfindungsgemäßen Weiterbildung entspricht, die Ausbildung so getroffen ist,
dass jeweils zwei zueinander parallel verlaufende Zugbänder an den Seitenflächen der
Zargen festgelegt sind, welche mit der Dachoberkante einen spitzen Winkel einschließen.
Dadurch, dass die Zugbänder nicht parallel zur Dachoberkante bzw. zur Ebene der Dachhaut
angeordnet sind, können einfache und besonders stabile Verbinder mit kreuzförmigem
Querschnitt eingesetzt werden, welche bei gleich bleibender Formgebung an keiner Stelle
über die Höhe der Tragelemente bzw. der Zargen der Tragelemente vorragen. Bei entsprechend
steifen Materialien für die Zarge und insbesondere bei einstückiger Ausbildung mit
der Dachhaut kann die selbsttragende Konstruktion auch auf Armierungsbänder verzichten
und unmittelbar mit den Verbindern verschraubt werden.
[0008] Mit Vorteil sind die Verbinder von einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträgern
gebildet, wobei, wie bereits erwähnt, in besonders einfacher Weise eine entsprechende
Dichtheit der Dachhaut dann gewährleistet werden kann, wenn die Dachhaut von einer
Blecheindeckung gebildet ist.
[0009] Eine besonders niedrig bauende und damit transportfreundliche Ausgestaltung der Tragelemente
bzw. der Einzelelemente lässt sich dadurch erreichen, dass zwei einander gegenüberliegende
Seitenflächen der Zargen prallelogrammförmigen oder trapezförmigen Umriss aufweisen
und zwei in Höhenrichtung versetzte Stirnflächen mit im Wesentlichen rechteckigem
Querschnitt an die Seitenflächen angeschlossen sind. Derartig modulare Elemente können
in beliebiger Weise gestapelt werden und unmittelbar für eine bestimmte Dachneigung
vorgefertigt werden, wobei die Verbindung mit einfachen und für alle Elemente gleichen
Verbindern ermöglicht wird. Eine trapezförmige Umrissform der Seitenflächen erlaubt
hierbei die Ausbildung einer ebenen Unterkante bzw. Untersicht der Zargen.
[0010] Die Dichtheit der Dachhaut lässt sich im Fall von Blecheindeckungen in einfacher
Weise dadurch gewährleisten, dass die Blecheindeckung an der höher liegenden Stirnfläche
aufwärts und an der niedriger liegenden Stirnfläche abwärts gewinkelt bzw. abgekantet
ausgebildet ist.
[0011] In Falllinie bzw. Abflussrichtung wird die Dichtheit derartiger Fertigteildachbauelemente
durch die Überlappung bzw. das Übergreifen der aufwärts bzw. abwärts gewinkelt bzw.
abgekanteten Enden der Blecheindeckung gewährleistet. In dem quer zu dieser Richtung
verlaufenden Anschlussbereich können jeweils aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen
vorgesehen sein, wobei dann die Dichtheit in einfacher Weise dadurch gewährleistet
werden kann, dass für einander benachbarte aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen
der Blecheindeckung im Querschnitt U-förmige Abschluss- bzw. Dichtleisten angeordnet
sind.
[0012] Besonders klein bauende und stabile Verbinder lassen sich dadurch erzielen, dass
die kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträger an ihrer Oberkante und/oder
Unterkante nach Art einer vierseitigen Pyramide abgeschrägte Kanten aufweisen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
modularen Elementen für die Herstellung eines Fertigteildaches näher erläutert. In
dieser zeigen Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines ersten modularen Einzelelementes
mit ebener Dachhaut, Fig.2 zwei miteinander verbundene abgewandelte modulare Elemente
in der Darstellung entsprechend Fig.1, Fig.3 ein Eckelement mit in der Vertikalprojektion
gleichem Grundriss und einer Firstkante, Fig.4 eine Mehrzahl von miteinander verbundenen
Ichsenelementen, welche jeweils den dreifachen modularen Grundriss aufweisen, Fig.5
eine Seitenansicht eines Modularelements teilweise im Schnitt und Fig.6 und Fig.7
eine Draufsicht bzw. eine perspektivische Ansicht eines Grundrissbeispiels, bei welchen
die modularen Elemente zur Dachdeckung verwendet wurden.
[0014] In Fig.1 ist ein selbsttragendes Fertigteildacheinzelelement dargestellt, welches
ein kastenförmiges Tragelement 1 aufweist, an welchem über eine Mehrzahl von Schrauben
2 jeweils Zugbänder 3 festgelegt sind. Die zueinander jeweils parallel angeordneten
Zugbänder 3 verlaufen an den Stirnflächen 4 des Tragelementes 1 zur Ebene der Dachhaut
5 parallel, wohingegen sie an den Seitenflächen 6 zur Ebene der Dachhaut 5 geneigt
verlaufen. Die Seitenflächen 6 des zargenförmigen Grundkörpers des Tragelementes 1
weisen hiebei den Umriss eines Trapezes auf, wohingegen die Stirnflächen 4 im Wesentlichen
einen rechteckigen Umriss aufweisen.
[0015] Die Dachhaut 5 ist hiebei als Blechdach ausgebildet und weist in Falllinie einander
übergreifende Falze auf, wobei der jeweils vertikal abwärts gekantete Abschnitt 7
einen aufwärts gekanteten Abschnitt 8 des nachfolgenden Einzelelementes übergreift.
Zur Verbindung benachbarter Tragelemente und damit benachbarter Einzelelemente sind
im Querschnitt im Wesentlichen kreuzförmige Verbindungsträger 9 vorgesehen, deren
Oberkante 10 zu einem gemeinsamen Knotenpunkt 11 pyramidenförmig verlaufen, sodass
der Verbindungsträger nicht über die Dachhaut vorragt und dennoch in Höhenrichtung
aneinander anschließende Tragelemente und damit aneinander anschließende Einzelelemente
sicher verbinden kann. Die zur Dachhaut 5 geneigt verlaufenden Zugbänder 3 ermöglichen
hiebei den Anschluss jeweils gleich ausgestalteter Verbindungsträger 9.
[0016] In Fig.2 sind zwei abgewandelte modulare quadratische Elemente mit einer Modulkantenlänge
a ersichtlich, welche miteinander dicht verbunden sind. Bei der Ausbildung nach Fig.2
sind jeweils Tragkörper 1 und Dachhaut 5 einstückig miteinander ausgebildet, wobei
auf außen liegenden Armierungen bzw. Zugbänder verzichtet wurde.
[0017] Bei der Darstellung nach Fig.3 weist das im Grundriss bzw. der Vertikalprojektion
quadratische Einzelelement einen Grat 12 auf, wodurch sich Abschlusselemente realisieren
lassen, an welche an den aufgekanteten seitlichen Bereichen 14 der Verblechung wiederum
modulare Grundelemente, wie sie in Fig.1 dargestellt sind, angeschlossen werden können.
Der dichte Anschluss wird durch nicht dargestellte U-förmige Leisten gewährleistet,
welche benachbarte aufgekantete Bereiche 13 und 14 übergreifen.
[0018] Bei der Darstellung nach Fig.4 sind nun Ichsenelemente 15 ersichtlich, welche in
der Draufsicht jeweils aus drei eine quadratische Vertikalprojektion mit der Modulkantenlänge
a aufweisenden Teilen bestehen und einstückig mit im wesentlichen L-förmiger Draufsicht
ausgebildet sind. Die beiden seitlichen Teile 16 und 17 sind hiebei mit einem zentralen
Teil 18 einstückig ausgebildet, sodass das Ichsenelement 15 insgesamt die dreifache
Grundfläche des modularen quadratischen Querschnittes der Einzelelemente aufweist.
Dies erlaubt die seitliche Verbindung mit Einzelelementen, wie sie in Fig.1 dargestellt
sind, unter Einhaltung des gleichen Rastermaßes, wobei die Kombination von drei derartigen
Rasterelementen zu einem gemeinsamen Ichsenelement 15 den Vorteil hat, dass an den
gedachten Berührungslinien 19 auf die im Fall von benachbarten Einzelelementen ersichtliche
Aufkantung 13 oder 14 verzichtet werden kann, sodass sich eine zusammenhängende Fläche
für den Abfluss von Regenwasser ausbilden lässt, welches längs der Ichse in Falllinie
abfließen kann.
[0019] In Fig.5 sind zwei miteinander verbundene modulare Grundelemente entsprechend der
Fig.2 in der Seitenansicht teilweise im Schnitt dargestellt, wobei die Seitenwangen
6 der Tragelemente im wesentlichen trapezförmigen Umriss aufweisen, sodass sicht trotz
des Höhenversatzes im Bereich der einander übergreifenden Ab- bzw. Aufkantungen 7
bzw. 8 der Dachhaut 5 eine ebene Unterkante 20 ergibt.
[0020] Mit den gezeigten drei modularen Einzelelementen, welche jeweils selbsttragend ausgebildet
sind, lassen sich unterschiedliche Grundrisse eindecken, wobei eine Abdichtung zwischen
benachbarten Grundelementen entsprechend Fig.1 durch Aufschieben eines im Querschnitt
im Wesentlichen U-förmigen, in Fig.1 nicht dargestellten, Teiles auf benachbarte aufwärts
ragende Flansche 13 der Dachhaut erzielt wird. Beispiele für derartige Grundrisse
sind in den Fig.6 bzw. Fig.7 dargestellt, wobei hier die modularen Grundelemente mit
21, die modularen Gratelemente mit 22 und die modularen Ichsenelemente mit 23 bezeichnet
sind.
1. Fertigteildachbaukasten für Bauwerke, welcher eine Mehrzahl von modularen, selbsttragenden
Einzelelementen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass jedes modulare Einzelelement ein Tragelement (1) mit Anschlussstellen für benachbarte
Tragelemente (1) sowie eine mit dem Tragelement (1) verbundene oder einstückig mit
diesem ausgebildete Dachhaut (5) aufweist und dass jedes modulare Element in der Vertikalprojektion
einen rechteckigen, insbesondere quadratischen, Grundriss aufweist, dessen Grundrissform
modular mit in der Vertikalprojektion gleichen Maßen für eine definierte Dachneigung
vorliegt.
2. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei voneinander verschiedene modulare Einzelelementtypen im Baukasten
vorhanden sind, wobei neben einen quadratischen Grundriss aufweisenden Elementen (21)
mit ebener Dachhaut ein zweiter modularer Elementtyp (22) mit sich über eine Diagonale
des Elementes erstreckendem Grat oder konvexer Krümmung sowie ein dritter modularer
Elementtyp (23) mit sich über eine Diagonale erstreckender Senke bzw. konkaver Krümmung
zur Ausbildung einer Ichse vorgesehen ist.
3. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ichsenelement (23) in der Vertikalprojektion eine Fläche aufweist, welche einem
ungeradzahligen Vielfachen der Fläche eines modularen Einzelelements (21) mit ebener
oder grat-förmiger Dachhaut entspricht und in der Draufsicht die Form eines L-eck
ergibt.
4. Modulares Element für einen Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (1) zargenförmig ausgebildet ist und an seinen Seitenflächen (6)
Anschlussstellen für Verbinder zweier benachbarter Tragelemente (1) trägt.
5. Modulares Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (6) mit Zugbändern (3) armiert ausgebildet sind.
6. Modulares Element nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei zueinander parallel verlaufende Zugbänder (3) an den Seitenflächen (6)
der Zargen festgelegt sind, welche mit der Dachoberkante einen spitzen Winkel einschließen.
7. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder von einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträgern
(9) gebildet sind.
8. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (5) von einer Blecheindeckung gebildet ist.
9. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen (6) der Zargen prallelogrammförmigen
oder trapezförmigen Umriss aufweisen und zwei in Höhenrichtung versetzte Stirnflächen
(4) mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt an die Seitenflächen (6) angeschlossen
sind.
10. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (5), insbesondere eine Blecheindeckung an der höher liegenden Stirnfläche
aufwärts und an der niedriger liegenden Stirnfläche (4) abwärts gewinkelt bzw. abgekantet
ausgebildet ist.
11. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträger (9) an ihrer Oberkante
und/oder Unterkante nach Art einer vierseitigen Pyramide abgeschrägte Kanten (10)
aufweisen.
12. Modulares Element nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass für einander benachbarte aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen (13) der Blecheindeckung
im Querschnitt U-förmige Abschluss- bzw. Dichtleisten angeordnet sind.