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EP 1 624 125 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2011 Patentblatt 2011/44 |
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Anmeldetag: 02.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fertigteildachbaukasten
Prefabricated roof construction kit
Jeu d'éléments de construction préfabriqués pour une toiture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
03.08.2004 AT 13272004 06.04.2005 AT 5842005
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.2006 Patentblatt 2006/06 |
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Patentinhaber: |
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- Hödlmoser, Rudolf
4866 Unterach am Attersee (AT)
- Lukas Lang Building Technologies GmbH
1130 Wien (AT)
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Erfinder: |
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- Prutscher, Hans-Christoph
1130 Wien (AT)
- Hödlmoser, Rudolf
4866 Unterach am Attersee (AT)
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Vertreter: Haffner, Thomas M. |
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Haffner und Keschmann
Patentanwälte OG
Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 609 888 FR-E- 60 424
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FR-A- 2 414 597
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fertigteildachbaukasten für Bauwerke, welcher
eine Mehrzahl von modularen, selbsttragenden Einzelelementen enthält, wobei jedes
modulare Einzelelement ein Tragelement mit Anschlussstellen für benachbarte Tragelemente
sowie eine mit dem Tragelement verbundene oder einstückig mit diesem ausgebildete
Dachhaut aufweist.
[0002] Aus der
FR 2414597 A sind selbsttragende Dachelemente bekannt geworden, welche einen zargenartigen Rahmen
mit einer Abdeckplatte aufweisen. Im Prinzip handelt es sich hier um einen Baukasten
zur Errichtung eines Dachstuhles gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, bei welchem
die einzelnen Elemente zusammengesteckt werden und durch die verbindung mit benachbarten
Elementen zu einer tragenden Dachkonstruktion verbunden werden, die an entsprechenden
Trägern wiederum abgestützt werden kann. Die sich insgesamt nach dem Zusammenbau der
einzelnen untereinander verschiedenen Dachelemente ergebende Dachfläche kann in der
Folge mit einer Dacheindeckung ausgestattet werden, wobei beispielsweise zunächst
Leisten an den selbsttragenden Dachelementen festgelegt werden, welche eine Dacheindeckung
aus Dachziegeln ermöglichen. Die bekannte Ausbildung setzte zum einen eine große Anzahl
verschiedener Elemente voraus und war zum anderen nur durch nachträgliches Eindecken
entsprechend als witterungsschutz geeignet und abgedeckt. Eine unmittelbare Herstellung
eines Daches durch Kombination einer geringen Anzahl modularer Einzelelemente ist
mit den bekannten Lösungen nicht möglich.
[0003] Die Erfindung zielt nun darauf ab, einen Fertigteildachbaukasten der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei welchem mit einem Minimum an voneinander verschiedenen Elementen
unmittelbar mit der Verlegung der Elemente auch eine Dacheindeckung ermöglicht wird
und mit einer geringen Anzahl voneinander verschiedener Elemente eine große Anzahl
von verschiedenen Dachformen und an unterschiedliche Grundrisse angepassten Dachformen
ermöglicht wird.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe besteht der erfindungsgemäße Fertigteildachbaukasten darin,
dass jedes modulare Element in der Vertikalprojektion einen quadratischen Grundriss
aufweist, dessen Grundrissform modular mit in der Vertikalprojektion gleichen Maßen
für eine definierte Dachneigung vorliegt. Dadurch, dass die Modularität einheitlich
beibehalten wird und Elemente zum Einsatz gelangen, welche in der Vertikalprojektion
jeweils gleichen quadratischen Grundriss aufweisen, wird ein System geschaffen, bei
welchem die Tragelemente gemeinsam mit der jeweils mit den Tragelementen verbundenen
oder einstückig mit diesen ausgebildeten Dachhaut so zusammengebaut werden können,
dass die Dachhaut eines modularen Einzelelementes die Dachhaut eines benachbarten
modularen Einzelelementes in der Falllinie und damit in der Abtropflinie übergreift,
sodass unmittelbar eine entsprechend dichte Konstruktion gewährleistet ist. Die Verwendung
einer einheitlichen modularen Grundrissform und Grundrissabmessung erlaubt es die
Anzahl von verschiedenen modularen Einzelelementen für die Eindeckung unterschiedlicher
Grundrisse auf ein Minimum zu reduzieren, wobei insbesondere für eine definierte Dachneigung
mit nur drei von einander verschiedenen modularen Elementen das Auslangen gefunden
werden kann.
[0005] In besonders vorteilhafter Weise ist der Fertigteildachbaukasten hierbei so weitergebildet,
dass wenigstens drei voneinander verschiedene modulare Einzelelementtypen im Baukasten
vorhanden sind, wobei neben einen quadratischen Grundriss aufweisenden Elementen mit
ebener Dachhaut ein zweiter modularer Elementtyp mit sich über eine Diagonale des
Elementes erstreckendem Grat oder konvexer Krümmung sowie ein dritter modularer Elementtyp
mit sich über eine Diagonale erstreckender Senke bzw. konkaver Krümmung zur Ausbildung
einer Ichse vorgesehen ist. Die quadratischen Grundrissformen werden somit einheitlich
für einfache Dachelemente und Dachgratelemente beibehalten, wobei dann, wenn von einem
quadratischen oder rechteckigen Grundriss des Gebäudes abweichende Dachkonstruktionen
realisiert werden sollen, zusätzlich auch noch modulare Elemente zur Ausbildung einer
Ichse vorgesehen sein müssen. Auch hier wird für die Ichsenelemente die Modularität
beibehalten um in der Folge den Anschluss der modular gleichen, und insbesondere auf
gleichen Grundriss in der Vertikalprojektion und gleiche Dachneigung ausgelegte Standardeinzelelemente
zu gewährleisten. Die Ichsenelemente sollen aber gleichzeitig sicherstellen, dass
Regenwasser ohne Behinderung abgeleitet wird, und es ist aus diesem Grund für Ichsenelemente
vorgesehen, diese mit im wesentlichen L-förmiger Draufsicht aus drei Elementen mit
gleichem quadratischen Grundriss in der Vertikalprojektion zusammenzusetzen bzw. einstückig
mit der L-Form auszubilden und in dieser vorgefertigten Form einzusetzen. Dies hat
den Vorteil, dass an den Anschlussstellen des mittleren der drei modularen Grundelemente
an die seitlich angeschlossenen Standardelemente eine ebene Abdichtung in der Dachhautebene
vorgenommen werden kann, sodass Regenwasser ungehindert abfließen kann. Bevorzugt
ist die Ausbildung hierbei so getroffen, dass das Ichsenelement in der Vertikalprojektion
eine Fläche aufweist, welche einem ungeradzahligen Vielfachen der Fläche eines modularen
Einzelelements mit ebener oder grat-förmiger Dachhaut entspricht und in der Draufsicht
eine L-Form ergibt.
[0006] In den Fällen der Verbindung von modularen Elementen, welche quer zur Falllinie der
Dachhaut links und rechts von der Dachhaut mit einem Element verbunden werden, müssen
gesonderte Dichtleisten angeordnet werden, um das gewünschte Maß an Witterungsbeatändigkeit,
Resistenz und Dichtheit sicher zu gewährleisten.
[0007] Modulare Elemente für einen Fertigteildachbaukasten der eingangs genannten Art mit
Anschlussstellen für benachbarte Tragelemente sowie einer mit dem Tragelement verbundenen
oder einstückig mit diesem ausgebildeten Dachhaut, wobei jedes modulare Element in
der Vertikalprojektion einen quadratischen Grundriss aufweist, dessen Grundrissform
modular mit in der Vertikalprojektion gleichen Maßen für eine definierte Dachneigung
vorliegt, sind erfingdungsgemäß zargenförmig ausgebildet und weisen an ihren Seitenflächen
Anschlussstellen für Verbinder zweier benachbarter Tragelemente auf. Die Seitenflächen
können auch mit Zugbändern armiert ausgebildet sein. Eine derartige Konstruktion ermöglicht
die Verwendung besonders leichter Werkstoffe, da die erforderliche Stabilität durch
die an den Seitenflächen angeordneten Zugbänder gewährleistet wird. Die Zugbänder
können dabei auch die für die sichere Verbindung der modularen Elemente erforderlichen
Lasten aufnehmen und dies auch dann, wenn für die Zargen- bzw. die Rahmenkonstruktion
des Tragelementes leicht und statisch weniger belastbare Baumaterialien eingesetzt
werden. Eine Belastung der Tragelemente in Längsrichtung der Zugbänder wird insbesondere
dann vermieden, wenn die gegenseitige Verbindung der Zugbänder benachbarter Tragelemente
derart erfolgt, dass die Tragelemente selbst einander nicht berühren, d.h. in Abstand
voneinander angeordnet sind. Eine derartige Verbindung benachbarter Tragelemente lässt
sich mit einheitlich gestalteten Verbindern bevorzugt dann verwirklichen, wenn, wie
es einer erfindungsgemäßen Weiterbildung entspricht, die Ausbildung so getroffen ist,
dass jeweils zwei zueinander parallel verlaufende Zugbänder an den Seitenflächen der
Zargen festgelegt sind, welche mit der Dachoberkante einen spitzen Winkel einschließen.
Dadurch, dass die Zugbänder nicht parallel zur Dachoberkante bzw. zur Ebene der Dachhaut
angeordnet sind, können einfache und besonders stabile Verbinder mit kreuzförmigem
Querschnitt eingesetzt werden, welche bei gleich bleibender Formgebung an keiner Stelle
über die Höhe der Tragelemente bzw. der Zargen der Tragelemente vorragen. Bei entsprechend
steifen Materialien für die Zarge und insbesondere bei einstückiger Ausbildung mit
der Dachhaut kann die selbsttragende Konstruktion auch auf Armierungsbänder verzichten
und unmittelbar mit den Verbindern verschraubt werden.
[0008] Mit Vorteil sind die Verbinder von einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträgern
gebildet, wobei, wie bereits erwähnt, in besonders einfacher Weise eine entsprechende
Dichtheit der Dachhaut dann gewährleistet werden kann, wenn die Dachhaut von einer
Blecheindeckung gebildet ist.
[0009] Eine besonders niedrig bauende und damit transportfreundliche Ausgestaltung der Tragelemente
bzw. der Einzelelemente lässt sich dadurch erreichen, dass zwei einander gegenüberliegende
Seitenflächen der Zargen prallelogrammförmigen oder trapezförmigen Umriss aufweisen
und zwei in Höhenrichtung versetzte Stirnflächen mit im Wesentlichen rechteckigem
Querschnitt an die Seitenflächen angeschlossen sind. Derartig modulare Elemente können
in beliebiger Weise gestapelt werden und unmittelbar für eine bestimmte Dachneigung
vorgefertigt werden, wobei die Verbindung mit einfachen und für alle Elemente gleichen
Verbindern ermöglicht wird. Eine trapezförmige Umrissform der Seitenflächen erlaubt
hierbei die Ausbildung einer ebenen Unterkante bzw. Untersicht der Zargen.
[0010] Die Dichtheit der Dachhaut lässt sich im Fall von Blecheindeckungen in einfacher
Weise dadurch gewährleisten, dass die Blecheindeckung an der höher liegenden Stirnfläche
aufwärts und an der niedriger liegenden Stirnfläche abwärts gewinkelt bzw. abgekantet
ausgebildet ist.
[0011] In Falllinie bzw. Abflussrichtung wird die Dichtheit derartiger Fertigteildachbauelemente
durch die Überlappung bzw. das Übergreifen der aufwärts bzw. abwärts gewinkelt bzw.
abgekanteten Enden der Blecheindeckung gewährleistet. In dem quer zu dieser Richtung
verlaufenden Anschlussbereich können jeweils aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen
vorgesehen sein, wobei dann die Dichtheit in einfacher Weise dadurch gewährleistet
werden kann, dass für einander benachbarte aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen
der Blecheindeckung im Querschnitt U-förmige Abschluss- bzw. Dichtleisten angeordnet
sind.
[0012] Besonders klein bauende und stabile Verbinder lassen sich dadurch erzielen, dass
die kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträger an ihrer Oberkante und/oder
Unterkante nach Art einer vierseitigen Pyramide abgeschrägte Kanten aufweisen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
modularen Elementen für die Herstellung eines Fertigteildaches näher erläutert. In
dieser zeigen Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines ersten modularen Einzelelementes
mit ebener Dachhaut, Fig.2 zwei miteinander verbundene abgewandelte modulare Elemente
in der Darstellung entsprechend Fig.1, Fig.3 ein Eckelement mit in der Vertikalprojektion
gleichem Grundriss und einer Firstkante, Fig.4 eine Mehrzahl von miteinander verbundenen
Ichsenelementen, welche jeweils den dreifachen modularen Grundriss aufweisen, Fig.5
eine Seitenansicht eines Modularelements teilweise im Schnitt und Fig.6 und Fig.7
eine Draufsicht bzw. eine perspektivische Ansicht eines Grundrissbeispiels, bei welchen
die modularen Elemente zur Dachdeckung verwendet wurden.
[0014] In Fig.1 ist ein selbsttragendes Fertigteildacheinzelelement dargestellt, welches
ein kastenförmiges Tragelement 1 aufweist, an welchem über eine Mehrzahl von Schrauben
2 jeweils Zugbänder 3 festgelegt sind. Die zueinander jeweils parallel angeordneten
Zugbänder 3 verlaufen an den Stirnflächen 4 des Tragelementes 1 zur Ebene der Dachhaut
5 parallel, wohingegen sie an den Seitenflächen 6 zur Ebene der Dachhaut 5 geneigt
verlaufen. Die Seitenflächen 6 des zargenförmigen Grundkörpers des Tragelementes 1
weisen hiebei den Umriss eines Trapezes auf, wohingegen die Stirnflächen 4 im Wesentlichen
einen rechteckigen Umriss aufweisen.
[0015] Die Dachhaut 5 ist hiebei als Blechdach ausgebildet und weist in Falllinie einander
übergreifende Falze auf, wobei der jeweils vertikal abwärts gekantete Abschnitt 7
einen aufwärts gekanteten Abschnitt 8 des nachfolgenden Einzelelementes übergreift.
Zur Verbindung benachbarter Tragelemente und damit benachbarter Einzelelemente sind
im Querschnitt im Wesentlichen kreuzförmige Verbindungsträger 9 vorgesehen, deren
Oberkante 10 zu einem gemeinsamen Knotenpunkt 11 pyramidenförmig verlaufen, sodass
der Verbindungsträger nicht über die Dachhaut vorragt und dennoch in Höhenrichtung
aneinander anschließende Tragelemente und damit aneinander anschließende Einzelelemente
sicher verbinden kann. Die zur Dachhaut 5 geneigt verlaufenden Zugbänder 3 ermöglichen
hiebei den Anschluss jeweils gleich ausgestalteter Verbindungsträger 9.
[0016] In Fig.2 sind zwei abgewandelte modulare quadratische Elemente mit einer Modulkantenlänge
a ersichtlich, welche miteinander dicht verbunden sind. Bei der Ausbildung nach Fig.2
sind jeweils Tragkörper 1 und Dachhaut 5 einstückig miteinander ausgebildet, wobei
auf außen liegenden Armierungen bzw. Zugbänder verzichtet wurde.
[0017] Bei der Darstellung nach Fig.3 weist das im Grundriss bzw. der Vertikalprojektion
quadratische Einzelelement einen Grat 12 auf, wodurch sich Abschlusselemente realisieren
lassen, an welche an den aufgekanteten seitlichen Bereichen 14 der Verblechung wiederum
modulare Grundelemente, wie sie in Fig.1 dargestellt sind, angeschlossen werden können.
Der dichte Anschluss wird durch nicht dargestellte U-förmige Leisten gewährleistet,
welche benachbarte aufgekantete Bereiche 13 und 14 übergreifen.
[0018] Bei der Darstellung nach Fig.4 sind nun Ichsenelemente 15 ersichtlich, welche in
der Draufsicht jeweils aus drei eine quadratische Vertikalprojektion mit der Modulkantenlänge
a aufweisenden Teilen bestehen und einstückig mit im wesentlichen L-förmiger Draufsicht
ausgebildet sind. Die beiden seitlichen Teile 16 und 17 sind hiebei mit einem zentralen
Teil 18 einstückig ausgebildet, sodass das Ichsenelement 15 insgesamt die dreifache
Grundfläche des modularen quadratischen Querschnittes der Einzelelemente aufweist.
Dies erlaubt die seitliche Verbindung mit Einzelelementen, wie sie in Fig.1 dargestellt
sind, unter Einhaltung des gleichen Rastermaßes, wobei die Kombination von drei derartigen
Rasterelementen zu einem gemeinsamen Ichsenelement 15 den Vorteil hat, dass an den
gedachten Berührungslinien 19 auf die im Fall von benachbarten Einzelelementen ersichtliche
Aufkantung 13 oder 14 verzichtet werden kann, sodass sich eine zusammenhängende Fläche
für den Abfluss von Regenwasser ausbilden lässt, welches längs der Ichse in Falllinie
abfließen kann.
[0019] In Fig.5 sind zwei miteinander verbundene modulare Grundelemente entsprechend der
Fig.2 in der Seitenansicht teilweise im Schnitt dargestellt, wobei die Seitenwangen
6 der Tragelemente im wesentlichen trapezförmigen Umriss aufweisen, sodass sicht trotz
des Höhenversatzes im Bereich der einander übergreifenden Ab- bzw. Aufkantungen 7
bzw. 8 der Dachhaut 5 eine ebene Unterkante 20 ergibt.
[0020] Mit den gezeigten drei modularen Einzelelementen, welche jeweils selbsttragend ausgebildet
sind, lassen sich unterschiedliche Grundrisse eindecken, wobei eine Abdichtung zwischen
benachbarten Grundelementen entsprechend Fig.1 durch Aufschieben eines im Querschnitt
im Wesentlichen U-förmigen, in Fig.1 nicht dargestellten, Teiles auf benachbarte aufwärts
ragende Flansche 13 der Dachhaut erzielt wird. Beispiele für derartige Grundrisse
sind in den Fig.6 bzw. Fig.7 dargestellt, wobei hier die modularen Grundelemente mit
21, die modularen Gratelemente mit 22 und die modularen Ichsenelemente mit 23 bezeichnet
sind.
1. Fertigteildachbaukasten für Bauwerke, welcher eine Mehrzahl von modularen, selbsttragenden
Einzelelementen enthält, wobei jedes modulare Einzelelement ein Tragelement (1) mit
Anschlussstellen für benachbarte Tragelemente (1) sowie eine mit dem Tragelement (1)
verbundene oder einstückig mit diesem ausgebildete Dachhaut (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes modulare Element in der Vertikalprojektion einen quadratischen Grundriss aufweist,
dessen Grundriss modular mit in der Vertikalprojektion gleichen Maßen für eine definierte
Dachneigung vorliegt.
2. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens drei voneinander verschiedene modulare Einzelelementtypen im Baukasten
vorhanden sind, wobei neben einen quadratischen Grundriss aufweisenden Elementen (21)
mit ebener Dachhaut ein zweiter modularer Elementtyp (22) mit sich über eine Diagonale
des Elementes erstreckendem Grat oder konvexer Krümmung sowie ein dritter modularer
Elementtyp (23) mit sich über eine Diagonale erstreckender Senke bzw. konkaver Krümmung
zur Ausbildung einer Ichse vorgesehen ist.
3. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ichsenelement (23) in der Vertikalprojektion eine Fläche aufweist, welche einem
ungeradzahligen Vielfachen der Fläche eines modularen Einzelelements (21) mit ebener
oder gratförmiger Dachhaut entspricht und in der Draufsicht die Form eines Leck ergibt.
4. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (1) zargenförmig ausgebildet ist und an seinen seitenfläche (6) Anschlussstellen
für Verbinder zweier benachbarter Tragelemente (1) trägt.
5. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (6) mit Zugbändern (3) armiert ausgebildet sind.
6. Fertigteildachbaukasten nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei zueinander parallel verlaufende Zugbänder (3) an den Seitenflächen (6)
der Zargen festgelegt sind, welche mit der Dachoberkante einen spitzen winkel einschließen.
7. Fertigteildachbaukasten nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder von einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträgern
(9) gebildet sind.
8. Fertigteildachbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (5) von einer Blecheindeckung gebildet ist.
9. Fertigteildachbaukasten nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen (6) der Zargen prallelogrammförmigen
oder trapezförmigen umriss aufweisen und zwei in Höhenrichtung versetzte Stirnflächen
(4) mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt an die Seitenflächen (6) angeschlossen
sind.
10. Fertigteildachbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhaut (5), insbesondere eine Blecheindeckung an der höher liegenden Stirnfläche
aufwärts und an der niedriger liegenden Stirnfläche (4) abwärts gewinkelt bzw. abgekantet
ausgebildet ist.
11. Fertigteildachbaukasten nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die kreuzförmigen Querschnitt aufweisenden Verbindungsträger (9) an ihrer Oberkante
und/oder Unterkante nach Art einer vierseitigen Pyramide abgeschrägte Kanten (10)
aufweisen.
12. Fertigteildachbaukaaten nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass für einander benachbarte aufwärts ragende Stege bzw. Aufkantungen (13) der Blecheindeckung
im Querschnitt U-förmige Abschluss- bzw. Dichtleisten angeordnet sind.
1. A prefabricated roof construction kit for buildings, including a plurality of self-supporting,
individual modular elements, wherein each individual modular element comprises a support
element (1) including connection points for adjacent support elements (1), and a roofing
(5) that is connected with the support element (1) or formed in one piece therewith,
characterized in that each of the modular elements has a square ground plan in its vertical projection,
said ground plan being modularly provided with the same dimensions in the vertical
projection for a defined roof inclination.
2. A prefabricated roof construction kit according to claim 1, characterized in that at least three different individual modular element types are provided in the kit,
wherein, in addition to elements (21) having square ground plans and plane roofings,
a second modular element type (22) including a ridge extending over a diagonal of
the element or having a convex curvature, as well as a third modular element type
(23) having a depression extending over a diagonal or having a concave curvature,
respectively, are provided to form a valley.
3. A prefabricated roof construction kit according to claim 1 or 2, characterized in that the valley element (23) in the vertical projection comprises a surface area corresponding
to an odd-numbered multiple of the surface area of an individual modular element (21)
having a plane or ridge-shaped roofing and produces the form of a leak in top view.
4. A prefabricated roof construction kit according to claim 1 or 2, characterized in that the support element (1) is configured as a frame and, on its lateral surfaces (6),
comprises connection points for connectors of two adjacent support elements (1).
5. A prefabricated roof construction kit according to claim 4, characterized in that the lateral surfaces (6) are configured to be reinforced with tie rods (6).
6. A prefabricated roof construction kit according to claim 4 or 5, characterized in that two parallelly extending tie rods (3) are each fixed to the lateral surfaces (6)
of the frames, enclosing acute angles with the upper edge of the roof.
7. A prefabricated roof construction kit according to any one of claims 4, 5 or 6, characterized in that the connectors are formed by connection beams (9) having cruciform cross sections.
8. A prefabricated roof construction kit according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the roofing (5) is formed by a sheet-metal covering.
9. A prefabricated roof construction kit according to any one of claims 4 to 8, characterized in that two oppositely located lateral surfaces (6) of the frames have parallelogram-shaped
or trapezoidal contours, and two end faces (4) offset in the vertical direction and
having substantially rectangular cross sections are connected to the lateral surfaces
(6).
10. A prefabricated roof construction kit according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the roofing (5), in particular a sheet-metal covering, is configured to be upwardly
angled or chamfered on the higher-located end face and downwardly angled or chamfered
on the lower-located end face (4).
11. A prefabricated roof construction kit according to any one of claims 7 to 10, characterized in that the connection beams (9) having cruciform cross sections, on their upper edges and/or
lower edges, comprise edges (10) that are bevelled in the manner of a quadrilateral
pyramid.
12. A prefabricated roof construction kit according to any one of claim 10 or 11, characterized in that terminal or sealing ledges U-shaped in cross section are provided for adjacent upwardly
extending webs or upstands (13) of the sheet-metal covering.
1. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués, qui comprend une pluralité
d'éléments individuels modulaires autoporteurs, chaque élément individuel modulaire
présentant un élément porteur (1) qui porte des zones d'assemblage pour des éléments
porteurs (1) adjacents, ainsi qu'une couverture de toit (5) assemblée à l'élément
porteur (1) ou d'un seul tenant avec ce dernier, caractérisé en ce que chaque élément modulaire présente en projection verticale un plan carré et, pour
une pente de toit définie, le plan se présente avec les mêmes dimensions en projection
verticale dans un mode modulaire
2. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués, caractérisé en ce qu'il existe dans le système de construction au moins trois types d'éléments individuels
modulaires, différents les uns des autres, où il est prévu, outre des éléments (21)
présentant un plan carré avec une couverture de toit plane, un deuxième type d'élément
modulaire (22) qui présente une arête ou une courbure convexe s'étendant sur une diagonale
de l'élément, ainsi qu'un troisième type d'élément modulaire (23) qui présente une
dépression ou une courbure concave s'étendant sur une diagonale, pour former une noue.
3. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de noue (23) présente en projection verticale une surface qui correspond
à un multiple impair de la surface d'un élément individuel modulaire (21) ayant une
couverture de toit plane ou en forme d'arête, et qui donne en vue de dessus la forme
d'une rigole d'écoulement.
4. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément porteur (1) est en forme de boîte et porte dans ses surfaces latérales
(6), des zones d'assemblage prévues pour des raccords de deux éléments porteurs (1)
adjacents.
5. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon la revendication
4, caractérisé en ce que les surfaces latérales (6) sont armées au moyen de bandes de traction (3).
6. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon la revendication
4 ou 5, caractérisé en ce que, à chaque fois, deux bandes de traction (3) s'étendant parallèlement entre elles
sont fixées aux surfaces latérales (6) de la boîte qui forment un angle aigu avec
le bord supérieur du toit.
7. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon l'une des revendications
4, 5 ou 6, caractérisé en ce que les raccords sont formés de poutres d'assemblage (9) qui présentent une section en
croix.
8. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que la couverture de toit (5) est constituée par une couverture en tôle.
9. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon l'une des revendications
4 à 8, caractérisé en ce que deux surfaces latérales (6) mutuellement opposées de la boîte présentent un contour
en forme de parallélogramme ou de trapèze et deux surfaces frontales (4) décalées
vers le haut et possédant une section sensiblement rectangulaire sont raccordées aux
surfaces latérales (6).
10. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que la couverture de toit (5), en particulier une couverture en tôle, est de configuration
coudée ou repliée vers le haut le long de la surface frontale située le plus haut
et vers le bas le long de la surface frontale (4) située le plus bas.
11. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon l'une des revendications
7 à 10, caractérisé en ce que les poutres d'assemblage (9) ayant une section en croix présentent, le long de leur
bord supérieur et/ou de leur bord inférieur, des arêtes (10) biseautées à la façon
d'une pyramide à quatre côtés.
12. Système de construction de toitures en éléments préfabriqués selon la revendication
10 ou 11, caractérisé en ce que des baguettes de bordure ou de fermeture de section en U sont disposées pour des
nervures ou bords relevés (13) mutuellement adjacents de la couverture en tôle.
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