[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Herstellung wenigstens eines Filterstrangs
für Produkte der Tabak verarbeitenden Industrie mit einer Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung,
Insbesondere Filtertowstreifenaufbereitungseinrichtung, und einer Filterstrangbildungseinrichtung.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung die Verwendung einer Filtermaterialbahnübertragungseinrichtung.
[0002] In den Dokumenten DE 42 09 789 A1 und DE 43 08 093 A1 Ist jeweils eine Maschine zum
Aufbereiten von Filtertowmaterial für die Herstellung von Filterstäben Im Strangverfahren
beschrieben. Mit diesen bekannten Vorrichtungen werden Filterstäbe Im Zweistrang-Verfahren
hergestellt. Dabei werden Filtertowstreifen, z.B. aus Celluloseacetatfäden, von einem
Ballen abgezogen, durch Recken und Behandeln mit Weichmacher, z.B. Triacetin, aufbereitet
und in einer gewünschten Form und Konsistenz zur Weiterverarbeitung unmittelbar an
eine Filterstrangeinheit abgegeben, welche aus dem aufbereiteten Filtertowstreifen
durch Umhüllung mit einem Hüllmaterialstrelfen einen Filterstrang herstellt, Der Filterstrang
wird anschließend in Filterstäbe für Zigaretten oder andere stabförmige Rauchartikel
geschnitten.
[0003] Gemäß dem Stand der Technik Ist die Filtertowaufbereitungsvorrichtung unmittelbar
mit der Filterstrangeinheit gekoppelt. Mit anderen Worten wird der aufbereitete Filtertowstreifen
direkt, d.h. ohne Zwischenförderorgan, von der Aufbereitungsvorrichtung in die Filterstrangeinheit
transportiert.
[0004] Bewährte Aufbereitungsgeräte werden unter der Bezeichnung AF 2, AF 3 und AF 4 von
der Patentanmelderin gebaut und vertrieben. Filterstrangmaschinen der beschriebenen
Art der Patentanmelderin sind unter der Bezeichnung KDF 2, KDF 3, und KDF 4 bekannt.
[0005] Außerdem ist in DE 43 00 841 A1 eine Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs
offenbart, wobei der Towballen entfernt von der Filteraufbareitungsmaschine sowie
Strangherstellungsmaschine angeordnet ist. Der Filtermaterlaistreifen wird vom Towballen
abgezogen und über ein pneumatisches Fördersystem der Aufbereitungsmaschine zugeführt.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Aufbereitungs- und Strangbildungsanordnung für Filtertow bereitzustellen, bei
der es möglich sein soll, die Aufbereitungs- und Strangbildungsanordnung leicht an
räumliche Verhältnisse anzupassen.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Anordnung zur Herstellung wenigstens eines Filterstrangs
für Produkte der Tabak verarbeitenden Industrie mit einer Filtermaterialbahnaufbereltungseinrichtung,
Insbesondere Filtertowstreifenaufbereitungseinrichtung, und einer Filterstrangbildungseinrichtung,
die dadurch weitergebildet wird, dass eine Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung
zwischen der Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung und der Filterstrangbildungseinrichtung
vorgesehen ist.
[0008] Mittels dieser erfindungsgemäßen vorgeschlagenen Maßnahme sind die Filtermaterialaufbereitungseinrichtung
und die Filterstrangbildungseinrichtung getrennt voneinander aufstellbar, wobei mittels
der Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung der aufbereitete Filtermaterialstreifen
zu der Filterstrangbildungseinrichtung geführt wird. Hierdurch sind die Filtermaterialbahnaufbereltungseinrichtung
und die Filterstrangbildungseinrichtung über die dazwischen geschaltete Filtermaterlalbahnüberführungseinrichtung
als eine Art Zwischenförderer verbunden. Somit werden die Aufstellungsmöglichkeiten
einer Filterherstellungsmaschine deutlich erhöht, da der Filtermaterialstreifen nach
Verlassen des Towaufbereiters in eine Art Zwischenstrecke zur Strangmaschine gefördert
wird. Gegenüber der direkten Verbindung bzw. Kopplung einer Filtermaterlalbahnaufbereitungseinrichtung
und einer Filterstrangbildungseinrichtung werden erfindungsgemäß die beiden Einrichtungen
entkoppelt, wobei die beiden Einrichtungen räumlich versetzt zueinander angeordnet
sind bzw. sein können. Aufgrund der flexiblen räumlichen Anordnung der Filtermaterialbahnaufbereltungseinrichtung
und der Filterstrangbildungseinrichtung werden die gegebenen Platz- bzw. Raumverhältnisse
optimal ausgenutzt, da durch den Erfindungsgegenstand zahlreiche vorbestimmte Aufstellungsvarianten
für die Maschinenkombination möglich sind.
[0009] Hierzu ist es zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung
die Förderung des Filtermaterialstreifens unterstützende Transportmittel aufweist,
so dass der aufbereitete Filtermateriaistreifen zuverlässig vom Towaufbereiter zur
Strangmaschine geführt wird.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Anordnung weist die Filtermaterialbahnüberführungseinrlchtung
eine Umlenkeinrichtung zur Umlenkung des Filtermaterlaistralfens auf. Dadurch wird
erreicht, dass die Filtermaterialbahnaufbereltungseinrichtung und die Fllterstrangbildungseinrichtung
winkelig zueinander angeordnet sein können, so dass die Förderung des Filtermaterialstrelfens
in der Aufbereitungseinrichtung und in der Strangbildungseinrichtung in zwei verschiedenen
vertikalen Ebenen ausgeführt wird und die Ebenen in einem vorbestimmten Winkel sich
schneiden.
[0011] Eine exakte Umlenkung und Förderung eines Filtermaterialstreifens aus der Aufbereitungseinrichtung
in die Förderebene der Strangbildungseinrichtung wird erreicht, wenn die Flltermaterialüberführungseinrichtung
und/oder die Umlenkeinrichtung wenigstens einen Antrieb aufweisen.
[0012] Insbesondere ist als Transportmittel und/oder Umlenkeinrichtung wenigstens eine Rolle
vorgesehen. Außerdem ist es möglich, dass als Transportmittel und/oder Umlenkeinrichtung
mehrere Rollen vorgesehen sind, so dass der oder die aufbereiteten Filtermaterialstreifen
zuverlässig vom Towaufbereiter zur Strangmaschine gefördert werden.
[0013] Eine sichere Führung des oder der aufbereiteten Filtermaterialbahnen In der erfindungsgemäßen
Überführungseinrichtung wird dadurch erreicht, dass die wenigstens eine Rolle nutförmig,
insbesondere V-förmig oder U-förmig, ausgebildet ist. Dadurch wird verhindert, dass
ein geförderter Materialstreifen von einer Transportrolle rutscht.
[0014] Eine bevorzugte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung
zur Aufbereitung mehrerer Filtermaterialstreifen ausgebildet Ist. Dadurch wird die
Leistungsfähigkeit einer erfindungsgemäßen Anordnung deutlich erhöht, da mehrere,
insbesondere zwei, Filtermaterialstreifen parallel nebeneinander und gleichzeitig
aufbereitet werden.
[0015] Ferner ist insbesondere die Filterstrangbildungseinrichtung zur Bildung mehrerer
Filterstränge ausgebildet, so dass beispielsweise im Doppelstrangverfahren eine Strangmaschine
zwei Filterstränge herstellt.
[0016] Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung
und die Filterstrangbildungseinrichtung räumlich versetzt zueinander angeordnet sind.
Insbesondere wird dadurch eine Entkopplung der beiden Einrichtungen erreicht. Somit
können die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung und die Filterstrangbildungseinrichtung
bezogen auf die Förderrichtung des oder der Filtermaterialstreifen unterschiedlich
in einem Raum angeordnet werden.
[0017] Vorzugsweise sind die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung und die Filterstrangbildungseinrichtung
In einem vorbestimmten Winkel, Insbesondere 90° oder 180°, zueinander angeordnet.
Hierdurch ergibt sich eine L-förmige bzw. U-förmige Anordnung der beiden Einrichtungen.
[0018] Vorteilhafterweise sind ferner die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung und
die Filterstrangbildungseinrichtung übereinander und/oder nebeneinander versetzt angeordnet,
wodurch die räumlichen Verhältnisse optimal ausgenutzt werden können.
[0019] Des Weiteren wird die Aufgabe gelöst durch die Verwendung einer Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung
In einer voranstehend beschriebenen, erfindungsgemäßen Anordnung. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Filtermaterialbahnübertragungseinrichtung ergeben sich aus den voranstehenden
Ausführungen, so dass auf die obigen Ausführungen ausdrücklich verwiesen wird.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch
beschrieben, auf die im Übrigen bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1a, Fig.1b
- schematisch jeweils eine Draufsicht auf eine Anordnung einer Aufbereitungseinheit
und einer Strangeinheit zur Herstellung eines bzw. zweier Filterstränge gemäß dem
Stand der Technik;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße L-förmige Anordnung einer Aufbereitungseinheit
und einer Strangeinheit;
- Fig. 3
- eine erfindungsgemäße L-förmige Anordnung einer Aufbereitungseinheit und Strangeinheit
zur Herstellung von zwei Filtersträngen im Doppelstrangverfahren;
- Fig. 4a, Fig. 4b
- schematisch jeweils Ausgestaltungen einer Anordnung von Transportrollen in einer erfindungsgemäßen
Überführungseinrichtung;
- Fig.5
- eine Draufsicht auf eine U-förmige Anordnung einer Aufbereitungseinheit und Strangeinheit
für die Herstellung eines Filterstrangs und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf eine U-förmige Anordnung zur Herstellung von zwei Filtersträngen
Im Doppelstrangverfahren.
[0021] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugszlffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird.
[0022] In den Figuren 1a und 1 b sind In einer schematischen Draufsicht eine Anordnung einer
Aufbereitungseinheit 20 und einer Strangeinheit 40 zur Herstellung eines Filterstrangs
bzw. zweier Filterstränge gemäß dem Stand der Technik gezeigt.
[0023] Bei der in Fig. 1a dargestellten Ausführung wird von einem Filtertowballen 10 ein
Filtertowstreifen abgezogen und zu einer Aufbereitungseinhelt 20 gefördert. In der
Aufbereitungseinheit 20 wird der Filtertowstreifen nach dem Abziehen vom Filtertowballen
10 gereckt, ausgebreitet und mit Tröpfchen von Weichmachern, z.B. Triacetln, besprüht,
so dass die Oberflächen der Fäden oder Fasern des Materialstreifens angelöst werden,
so dass diese verkleben. Der so aufbereitete Materialstreifen wird nachfolgend zu
einer Strangeinheit 40 mit einem so genannten Einlauftrichter 41 und einer nachgeordneten
Formatgarnitur gefördert und übergeben.
[0024] In der Strangeinheit 40 wird der aufbereitete Filtertowstreifen mittels eines Hüllmaterialstreifens
umhüllt und zu einem Filterstrang hergestellt, der anschließend in Filterstäbe für
Zigaretten oder andere Tabakerzeugnisse geschnitten wird.
[0025] Bei der in Fig. 1 b dargestellten Ausführung ist die Aufbereitungseinheit 20 und
die Strangeinheit 40 zur Herstellung von Flltersträngen im Doppelstrangverfahren ausgebildet.
Hierbei werden von zwei Filtertowballen 10 jeweils ein Filtermaterialstreifen abgezogen
und jeweils separat In der Aufbereltungseinhelt 20 aufbereitet und an die doppeibahnige
Strangeinheit 40 übergeben.
[0026] Bei den in Fig. 1a und 1b gezeigten Anordnungen sind die Aufbereitungseinheit 20
und die Strangeinheit 40 unmittelbar miteinander gekoppelt, so dass der aufbereitete
Filtermaterialstreifen zwischenförderorganfrei von der Aufbereitungseinheit 20 an
die Strangeinheit 40 direkt übergeben wird. Die Aufbereitungs- und Strangbildungsprozesse
sind in den Dokumenten DE 42 09 606 A1, DE 43 08 093 A1 und DE 42 09 789 A1 ausführlich
beschrieben, so dass auf den Offenbarungsgehalt dieser Dokumente ausdrücklich verwiesen
wird. Die Offenbarung der genannten Dokumente wird ausdrücklich In die Offenbarung
der vorliegenden Patentanmeldung aufgenommen.
[0027] In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße L-förmige Anordnung einer Aufbereitungseinheit
20 und einer Strangeinheit 40 gezeigt, wobei die Aufbereitungseinheit 20 und die Strangeinheit
40 Im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Um den in der Aufbereitungseinheit
20 aufbereiteten Filtermaterialstreifen der Strangeinheit 40 zuzuführen, ist eine
Umienkeinheit 30 mit einer Umlenkrolle 31 zwischen der Aufbereitungseinheit 20 und
der Strangeinheit 40 vorgesehen.
[0028] Durch die erfindungsgemäße Umlenkeinheit 30 wird eine Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung
zwischen der Aufbereitungseinheit 20 und der Strangeinheit 40 ausgebildet, so dass
hierdurch die Aufbereitungseinheit 20 und die Strangeinheit 40 unabhängig voneinander
aufgestellt werden können. Insbesondere wird durch eine L-förmige Anordnung der Aufbereitungseinheit
20 und der Strangeinheit 40 das Platzangebot in einem Raum bzw. einer Fabrik besser
ausgenutzt. Insgesamt ergeben sich zahlreiche Aufstellvarianten für eine gewünschte
Kombination einer derartigen Maschine. Mittels der Umlankeinheit 30 wird eine Entkopplung
der Aufbereitungseinheit 20 und der Strangeinheit 40 erreicht, da die Aufbereitungseinheit
20 und die Strangeinheit 40 räumlich entfernt voneinander aufgestellt werden können.
[0029] Bei der in Fig. 2 schematisch dargestellten Anordnung wird ein Filterstrang herstellt.
[0030] In Fig. 3 ist ebenfalls eine L-förmige Anordnung einer Aufbereitungseinheit 20 und
einer Strangeinheit 40 zur Herstellung von Filtersträngen im Doppelstrangverfahren
dargestellt, wobei zwischen der rechtwinkellgen Anordnung der Aufbereitungseinheit
20 und der Strangeinheit 40 die Umlenkeinhelt 30 angeordnet ist. Die Umlenkeinheit
30 verfügt neben der Umlenkrolle 31 für beide Filtermaterialstreifen über jeweils
eine Führungsrolle 32 für Jeweils einen Filtermaterialstrolfen. Zweck der Führungsrollen
32 Ist das Auseinanderführen der beiden Towstrelfen, um sie annähernd rechtwinklig
jeweils einem Einlauftrichter 41 zuzuführen. Die Führungsrollen 32 sind so angeordnet,
dass beide Towstreifen die gleiche Länge haben.
[0031] In Fig. 4a ist schematisch eine seitliche Ansicht der Umlenkeinheit 30 mit der Anordnung
der Rollen 31, 32 dargestellt, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist. Die Umlenkrolle 31 ist
als doppelte Rolle ausgebildet, so dass die beiden geförderten Filtermaterialstreifen
in einer Nut der V-förmigen Rolle 31 geführt werden. Anschließend werden die beiden
Filtermaterialstreifen getrennt über die beiden Führungsrollen 32 zu jeweils dem zugehörigen
Einlauftrichter 41 geführt. Die Umlenkrolle 31 und die Führungsrolle 32 werden jeweils
von einem Einzelantrieb rotiert. In einer alternativen Ausführung ist als Antrieb
für die Umlenkrolle 31 und die Führungsrollen 32 ein Zahnriemen oder dergleichen vorgesehen.
[0032] In Fig. 4b ist eine alternative Anordnung der Umlenkrolle 31 und der Führungsrollen
32 dargestellt, wobei die Umlenkrolle 31 und die Führungsrollen 32 in Transportrichtung
der beiden Filtermaterialstreifen angeordnet sind. Hierdurch ergibt sich eine geneigte
Anordnung der Rollen. Um eine sichere Führung der Filtermaterialstreifen zu gewährleisten,
sind sowohl die Umlenkrolle 31 als auch die Führungsrollen 32 mit einer nutförmigen
vertieften Umlauffläche ausgebildet.
[0033] Bei den Ausführungsbeispielen in Fig. 5 und Fig. 6 sind die Aufbereitungseinheit
20 und die Strangeinheit 40 zur Herstellung eines Filterstrangs bzw. zweier Filterstränge
zusammen mit der Umlenkeinheit 30 U-förmig angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine
Nebeneinanderstellung der Aufbereftungseinhelt und der Strangeinheit 40.
[0034] In entsprechender Weise lassen sich gemäß dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
die Aufbereitungseinheit 20 und die Strangeinheit 40 über Eck und versetzt zueinander
anordnen, so dass gemäß dieser Ausführung zwei Filterstränge hergestellt werden.
[0035] Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung möglich weitere Möglichkeiten der
Aufstellung einer Aufbereitungseinheit 20 und einer Strangeinheit 40 zusammen mit
einer Umlenkeinheit 30 vorzusehen. Beispielsweise ist es im Rahmen der Erfindung denkbar,
dass die Aufbereitungseinheit 20 und die Strangeinheit 40 übereinander angeordnet
werden, so dass der bzw. die Filtermaterialstreifen über die Umlenkeinheit 30 nach
unten oder nach oben geführt werden.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- Filtertowballen
- 20
- Aufbereitungseinheit
- 30
- Umlenkeinheit
- 31
- Umlenkrolle
- 32
- Führungsrolle
- 40
- Strangeinheit
- 41
- Einlauftrichter
1. Anordnung zur Herstellung wenigstens eines Filterstrangs für Produkte der Tabak verarbeitenden
Industrie mit einer Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung (20), insbesondere
Filtertowstreifenaufbereitungseinrichtung, und einer Filterstrangbildungseinrichtung
(40), dadurch gekennzeichnet, dass eine Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung (30) zwischen der Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung
(20) und der Filterstrangbildurtgseinrichtung (40) vorgesehen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung (30) die Förderung des Filtermaterialstreifens
unterstützende Transportmittel aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung (30) eine Umlenkeinrichtung (31, 32)
zur Umlenkung des Filtermaterialstreifens aufweist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtermaterialbahnüberführungseinrichtung (30) und/oder die Umlenkeinrichtung
(31, 32) wenigstens einen Antrieb aufweisen.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Transportmittel und/oder Umlenkeinrichtung wenigstens eine Rolle (31, 32) vorgesehen
ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rolle (31, 32) nutförmig, insbesondere V-förmig oder U-förmig,
ausgebildet ist.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtermaterialbahnaufbereltungseinrichtung (20) zur Aufbereitung mehrerer Filtermaterialstreifen
ausgebildet ist.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterstrangbildungseinrichtung (40) zur Bildung mehrerer Filterstränge ausgebildet
ist.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Flitermaterialbahnaufbereitungseinrichtung (20) und die Filterstrangbildungseinrichtung
(40) räumlich versetzt zueinander angeordnet sind.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtermaterialbahnaufbereitungseinrichtung (20) und die Filterstrangbildungseinrichtung
(40) in einem vorbestimmten Winkel, vorzugsweise 90°, zueinander angeordnet sind.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Filteraufbereitungseinrichtung (20) und die Filterstrangbildungseinrichtung (40)
übereinander und/oder nebeneinander angeordnet sind.
12. Verwendung einer Filtermaterialbahnübertragungseinrichtung (30) in einer Anordnung
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11.