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EP 1 626 142 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
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Anmeldetag: 05.07.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sperrmechanismus
Blocking mechanism
Mécanisme de blocage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
14.08.2004 DE 102004039531
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.2006 Patentblatt 2006/07 |
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Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG |
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48291 Telgte (DE) |
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Erfinder: |
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- Bohn, Thomas
48153 Münster (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 278 906 DE-A1- 3 008 728 DE-A1- 19 704 062 DE-U1- 29 803 484 GB-A- 2 196 685
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EP-A- 0 452 298 DE-A1- 10 057 005 DE-U1- 9 004 623 GB-A- 2 182 089
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus
zum wahlweisen Blockieren in einer Schließstellung oder Freigeben in einer Offenstellung
eines in einem Gehäuse angeordneten beweglichen Kerns, mit einer Steuereinrichtung
zur Ermittlung einer Schließberechtigung, mit einem von der Steuereinrichtung ansteuerbaren
Aktor zur Ansteuerung einer Sperreinrichtung, wobei die Sperreinrichtung in Schließstellung
zur Erzeugung eines Formschlusses zwischen dem Gehäuse und dem Kern und in Offenstellung
zum Aufheben dieses Formschlusses ausgebildet ist, wobei die Sperreinrichtung einen
Kernstift, einen Gehäusestift und Vorspannmittel zur Vorspannung des Gehäusestiftes
gegen den Kernstift aufweist, wobei das Gehäuse und der Kern einander fluchtende Kanäle
mit einem dem Kernstift entsprechenden Querschnitt aufweisen und wobei in Schließstellung
der Kernstift teilweise in dem Kanal des Gehäuses und teilweise in dem Kanal des Kerns
angeordnet ist.
[0002] Ein Schließzylinder mit einem Sperrmechanismus der eingangs genannten Art ist beispielsweise
aus der
DE 90 04 623 U1 bekannt. Bei diesem Sperrmechanismus hat die Sperreinrichtung eine den Gehäusestift
umschließende Spule. Der Sperrmechanismus hat hierdurch einen besonders hohen Stromverbrauch.
[0003] Aus der
EP 0 278 906 A1 ist eine Schließeinrichtung bekannt, bei der ein Magnetanker parallel zur Achse des
Kerns verschieblich geführt ist. Der Magnetanker ist konzentrisch von einer Spule
umschlossen und steuert die Bewegung eines im Kern geführten Auslösebolzens.
[0004] Ein weiterer Sperrmechanismus ist beispielsweise aus der
DE 44 04 914 A1 bekannt. Hierbei hat die Sperreinrichtung einen einzigen in Grundstellung von einem
Federelement gegen eine Außenmantelfläche des Kerns vorgespannten Stift. Der Kern
weist eine keilförmige Tasche auf. Im Falle einer Schließberechtigung des Schlüssels
wird der Stift von dem Aktor in seiner Lage gehalten und der Kern kann gegenüber dem
Gehäuse verdreht werden. Bei fehlender Schließberechtigung des Schlüssels unterbleibt
die Ansteuerung des Aktors und der Stift wird nach einer anfänglichen Bewegung des
Kerns um einen Winkelbereich von beispielsweise 30° durch die Kraft des Federelementes
in die Tasche gedrückt und blockiert die weitere Bewegung des Kerns. Ein Vorteil dieses
Sperrmechanismus ist, dass der Aktor die Sperreinrichtung nicht bewegen, sondern nur
halten muss. Dies hat einen geringen Stromverbrauch des Aktors zur Folge. Jedoch muss
der Aktor während des gesamten Öffnungsvorganges des Sperrmechanismus für eine vorgesehene
Zeitspanne angesteuert werden, was wiederum zu einer Erhöhung des Energieverbrauchs
führt.
[0005] Nachteilig bei dem bekannten Sperrmechanismus ist jedoch, dass der Kern ohne Schließberechtigung
um den Winkelbereich von beispielsweise 30° gedreht werden kann, bis der Stift in
die Tasche des Kerns eindringt. Dies führt jedoch zu einer geringen Sicherheit gegen
ein unberechtigtes Entriegeln des Sperrmechanismus.
[0006] Weiterhin ist aus der
DE 100 20 038 A1 ein Sperrmechanismus bekannt geworden, bei dem ein Stift der Sperreinrichtung in
Grundstellung in eine Ausnehmung des Kerns vorgespannt ist. Seitlich neben der Ausnehmung
hat der Kern keilförmige Taschen zur Aufnahme des Stiftes bei fehlender Schließberechtigung
des Schlüssels. Beim Einführen des Schlüssels wird der Stift aus der Ausnehmung herausgedrückt
und in Abhängigkeit von der Schließberechtigung entweder von dem Aktor gehalten oder
dessen Bewegung freigegeben. Damit weist auch dieser Sperrmechanismus einen geringen
Energieverbrauch auf. Jedoch kann auch bei diesem Sperrmechanismus ohne schließberechtigten
Schlüssel der Kern um einen Winkelbereich gedreht werden, bis der Stift in eine der
Taschen gelangt.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Schließzylinder mit einem Sperrmechanismus
der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass bei fehlender Schließberechtigung
des Schlüssels der Kern nicht gegenüber dem Gehäuse bewegt werden kann.
[0008] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Aktor im unbestromten
Zustand den Kernstift oder den Gehäusestift in einer die Bewegung des Kerns blockierenden
Stellung abstützt und im bestromten Zustand die Bewegung des Gehäusestiftes und des
Kernstiftes zur Lösung des Formschlusses zwischen Gehäuse und Kern freigibt und dass
die Steuereinrichtung zum Erfassen eines Codes eines Transponders eines Schlüssels
ausgebildet ist.
[0009] Durch diese Gestaltung ist der Kernstift in Schließstellung in Kanälen des Gehäuses
und des Kerns angeordnet. Da die Kanäle einen dem Kernstift entsprechenden Querschnitt
aufweisen, verhindert der Kernstift in Schließstellung jegliche Bewegung des Kerns
gegenüber dem Gehäuse. Damit wird bei fehlender Schließberechtigung des Schlüssels
eine mögliche Bewegung des Kerns gegenüber dem Gehäuse verhindert. Zur Verringerung
des Energieverbrauchs des Sperrmechanismus trägt es bei, weil der Aktor im unbestromten
Zustand den Kernstift oder den Gehäusestift in einer die Bewegung des Kerns blockierenden
Stellung abstützt und im bestromten Zustand die Bewegung des Gehäusestiftes und des
Kernstiftes zur Lösung des Formschlusses zwischen Gehäuse und Kern freigibt. Da der
Aktor den Kernstift oder den Gehäusestift nur halten und nicht bewegen muss, sondern
ausschließlich in seiner die Bewegung des Kerns blockierenden oder freigebenden Lage
hält, weist der Sperrmechanismus einen besonders geringen Energieverbrauch auf.
[0010] Ein Energieverbrauch zur Halterung des Sperrmechanismus in der Offenstellung lässt
sich gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vermeiden, wenn der Kernstift
in Offenstellung in einen im Kern angeordneten, zum Einführen des Schlüssels vorgesehenen
Schließkanal eindringt und wenn eine Schließausnehmung im Schlüssel zur Halterung
des Kernstiftes gegen die Kraft der Vorspannmittel ausgebildet ist, so dass die Trennebene
zwischen Kernstift und Gehäusestift in der Trennebene zwischen Kern und Gehäuse liegt.
Ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung besteht darin, dass die Schließausnehmung des
Schlüssels ein weiteres Sicherheitsmerkmal der erfindungsgemäßen Sperreinrichtung
ist, so dass durch ausschließliches Ansteuern des Aktors die Sperreinrichtung nicht
entriegelt werden kann.
[0011] Ein Energieverbrauch bei der Rückbewegung des Sperrmechanismus in die Schließstellung
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden,
wenn der Schlüssel zwischen der Schließausnehmung und der Schlüsselspitze einen Vorsprung
aufweist. Hierdurch wird beim Herausziehen des Schlüssels aus dem Schließkanal der
Kernstift und damit auch der Gehäusestift gegen die Kraft der Vorspannmittel von dem
Vorsprung des Schlüssels aus dem Schließkanal herausgedrückt und damit die Trennebene
zwischen Kernstift und Gehäusestift aus der Trennebene zwischen Kern und Gehäuse herausbewegt.
[0012] Der Kernstift wird gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
unabhängig von der Schließausnehmung des Schlüssels in der Offenstellung gehalten,
wenn die Sperreinrichtung einen Anschlag zur Begrenzung des Bewegungsbereichs des
Kernstiftes aufweist.
[0013] Zur weiteren Verringerung des Energieverbrauchs des Sperrmechanismus trägt es bei,
wenn der Aktor ein bewegliches Halteelement aufweist und wenn das Halteelement zum
Halten des Kernstiftes und/oder des Gehäusestiftes in Schließstellung der Sperreinrichtung
ausgebildet ist. Hierdurch benötigt der Aktor ausschließlich elektrische Energie,
um bei einer vorliegenden Schließberechtigung des Schlüssels das Halteelement aus
der den Kernstift und/oder Gehäusestift halternden Lage zu bewegen. In Schließstellung
wird der Kernstift oder der Gehäusestift von dem Halteelement des Aktors gehalten.
Dies führt zu einer wesentlichen Verringerung des Energieverbrauchs des Aktors, da
hierbei im Gegensatz zum Stand der Technik der Aktor beim Einführen des Schlüssels
in den Schließkanal und beim Herausziehen des Schlüssels jeweils einmal angesteuert
werden muss. Eine zeitabhängige Ansteuerung des Aktors während des gesamten Schließvorgangs
wie bei den Sperreinrichtungen nach dem Stand der Technik ist hierdurch nicht erforderlich.
[0014] Die Sperreinrichtung ist in Schließstellung zuverlässig in der die Bewegung des Kerns
blockierenden Stellung gehalten, wenn der Kernstift oder der Gehäusestift eine Halteausnehmung
aufweist und wenn das Halteelement des Aktors in Schließstellung in die Halteausnehmung
eindringt.
[0015] Ein Energieverbrauch des Aktors zur Abstützung der Sperreinrichtung in der Schließstellung
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vermeiden,
wenn die Bewegungsrichtung des Halteelementes quer zur Kraftrichtung der Vorspannmittel
angeordnet ist. Durch diese Gestaltung blockieren sich der Kernstift oder der Gehäusestift
und das Halteelement gegenseitig, so dass der Aktor keine Kraft aufwenden muss, um
das Halteelement in seiner Lage zu halten, in der die Sperreinrichtung die Bewegung
des Kerns blockiert.
[0016] Ein Energiebedarf zum Herausbewegen des Halteelementes aus der Halteausnehmung lässt
sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders gering
halten, wenn die Halteausnehmung größer ist als das Halteelement des Aktors. Hierdurch
wird die Reibung des Halteelements in der Halteausnehmung besonders gering gehalten.
Zudem kann die Vorspannung des Kernstiftes oder des Gehäusestiftes gegen das Halteelement
gelöst werden, wenn der Kernstift geringfügig in den Kanal des Kerns hineingedrückt
wird. In diesem Fall lässt sich das Halteelement reibungsfrei aus der Halteausnehmung
herausziehen.
[0017] Die Vorspannung des Kernstiftes oder des Gehäusestiftes gegen das Halteelement wird
bei jedem Ein- und Ausführen des Schlüssels in den Schließkanal gelöst, wenn in Schließstellung
die Spitze des Kernstiftes in die Bewegungsbahn des Vorsprungs des Schlüssels hineinragt.
Damit kann das Halteelement bei jedem Ein- und Ausführen des Schlüssels reibungsfrei
in die Halteausnehmung des Kernstiftes oder des Gehäusestiftes hinein oder aus dieser
heraus bewegt werden.
[0018] Ein manuelles Bewegen des Kernstiftes durch den Schließkanal ohne Ansteuerung des
Aktors lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach
vermeiden, wenn der Aktor im Kern und die Halteausnehmung im Kernstift angeordnet
ist. Hierdurch ist der Sperrmechanismus zuverlässig vor Manipulation durch den Schließkanal
geschützt.
[0019] Häufig ist jedoch aus Platzgründen eine Stromversorgung des Aktors oder die Steuereinrichtung
zum Erfassen des Codes des Transponders in dem Gehäuse angeordnet. Hierbei lassen
sich Schleifkontakte zur Versorgung des Aktors mit elektrischer Energie gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn der Aktor
im Gehäuse und die Halteausnehmung im Gehäusestift angeordnet ist.
[0020] Ein Niederdrücken des Kernstiftes durch den Schließkanal in eine die Bewegung des
Kerns freigebende Stellung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einfach vermeiden, wenn die dem Schließkanal zugewandte Begrenzung der
Halteausnehmung einen Absatz aufweist und wenn der Abstand des Absatzes von dem Halteelement
geringer ist als der Abstand der Spitze des Kernstiftes von der Trennebene zwischen
Gehäuse und Kern. Dies führt zu einem weiteren Schutz vor einer Manipulation der erfindungsgemäßen
Sperreinrichtung.
[0021] Der Sperrmechanismus gestaltet sich konstruktiv besonders einfach, wenn die Vorspannmittel
eine Wendelfeder aufweisen.
[0022] Der Aktor weist gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders
geringe Abmessungen auf, wenn der Aktor piezoelektrisch, magnetostriktiv oder elektromagnetisch
wirkend ausgebildet ist. Hierdurch lässt sich der Aktor in handelsüblichen Schließzylindern
einsetzen.
[0023] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung durch einen in einem erfindungsgemäßen Schließzylinder angeordne-
ten Sperrmechanismus beim Einführen eines Schlüssels,
- Fig. 2
- den Sperrmechanismus aus Figur 1 bei teilwei- se eingeführtem Schlüssel und vorliegender
Schließberechtigung,
- Fig. 3
- den Sperrmechanismus aus Figur 1 in Offen- stellung,
- Fig. 4
- den Sperrmechanismus aus Figur 1 bei teilwei- se eingeführtem Schlüssel und fehlender
Schließberechtigung,
- Fig. 5
- den Sperrmechanismus aus Figur 1 in Schließ- stellung,
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsform des Sperrmecha- nismus.
[0024] Figur 1 zeigt einen Teilbereich eines Schließzylinders mit einem in einem Gehäuse
1 drehbaren Kern 2 und mit einem Sperrmechanismus 3 in einer Schnittdarstellung. Der
Kern 2 ist mit einem Schließbart 4 gekoppelt und weist einen Schließkanal 5 zum Einführen
eines Schlüssels 6 auf. Der Schlüssel 6 hat einen Transponder 7 mit einem darin abgelegten
Code. In dem Gehäuse 1 ist eine Antenne 8 zur Erfassung des Codes des Transponders
7 und eine Steuereinrichtung 9 zur Auswertung von Signalen der Antenne 8 angeordnet.
Die Steuereinrichtung 9 ermittelt aus den Signalen der Antenne 8 eine Schließberechtigung
für den Transponder 7 des Schlüssels 6. Im einfachsten Fall hat die Steuereinrichtung
9 einen Speicher für zumindest einen Code, welchem eine Berechtigung zum Ansteuern
des Sperrmechanismus 3 zugeordnet ist.
[0025] Weiterhin ist in dem Kern 2 ein Aktor 10 angeordnet, welcher mit einer Sperreinrichtung
11 zusammenwirkt. Der Aktor 10 wird in Abhängigkeit von der ermittelten Schließberechtigung
von der Steuereinrichtung 9 angesteuert. Der Aktor 10, die Steuereinrichtung 9 und
die Antenne 8 werden von einer als Batterie ausgebildeten Stromquelle 12 mit elektrischer
Energie versorgt. Die Sperreinrichtung 11 hat ein von einer Wendelfeder 13 vorgespannten
Gehäusestift 14 und einen Kernstift 15. Der Gehäusestift 14 und der Kernstift 15 sind
in einander fluchtenden Kanälen 16, 17 des Gehäuses 1 und des Kerns 2 längsverschieblich
angeordnet. Die Längsverschieblichkeit des Kernstiftes 15 wird von einem Anschlag
18 im Kern 2 begrenzt. Die Kanäle 16, 17 weisen jeweils einen dem Kernstift 15 und
dem Gehäusestift 14 entsprechenden Querschnitt auf. Der Kernstift 15 dringt mit seiner
Spitze 19 in den Schließkanal 5 in eine Bewegungsbahn eines Vorsprungs 20 des Schlüssels
6 ein. Unmittelbar hinter dem Vorsprung 20 weist der Schlüssel 6 eine Schließausnehmung
21 auf. Der Aktor 10 ist piezoelektrisch, magnetostriktiv oder elektromagnetisch wirkend
ausgebildet und bewegt ein Halteelement 22, welches in der dargestellten Schließstellung
der Sperreinrichtung 11 in eine Halteausnehmung 23 des Gehäusestiftes 14 eindringt.
Hierdurch wird der Gehäusestift 14 in seiner Lage gehalten, in der der Kernstift 15
teilweise in dem Gehäuse 1 und teilweise in dem Kern 2 angeordnet ist. Damit befindet
sich der Kernstift 15 in der dargestellten Schließstellung in der Trennebene zwischen
Gehäuse 1 und Kern 2. Da die Kanäle 16, 17 einen dem Kernstift 15 entsprechenden Querschnitt
aufweisen, erzeugt der Kernstift 15 einen Formschluss zwischen dem Kern 2 und dem
Gehäuse 1.
[0026] Die Halteausnehmung 23 ist geringfügig größer als das Halteelement 22 des Aktors
10 und wird von einem Absatz 24 begrenzt. Wenn man den Schlüssel 6 in den Schließkanal
5 einführt, wie es in Figur 2 dargestellt ist, wird der Kernstift 15 von dem Vorsprung
20 des Schlüssels 6 in Richtung des Gehäusestiftes 14 gedrückt. Dabei wird die Vorspannung
der Halteausnehmung 23 gegen das Halteelement 22 entlastet und das Halteelement 22
lässt sich bei vorliegender Schließberechtigung des Schlüssels 6 reibungsfrei von
dem Aktor 10 aus der Halteausnehmung 23 herausziehen.
[0027] Nachdem das Halteelement 22 aus der Halteausnehmung 23 herausgezogen wurde, werden
die Bewegungen des Kernstiftes 15 und des Gehäusestiftes 14 von der Kontur des Schlüssels
6 und der Wendelfeder 13 gesteuert. Bei schließberechtigtem Schlüssel 6 gelangt die
Spitze 19 des Kernstiftes 15 in die Schließausnehmung 21 des Schlüssels 6, wie es
in Figur 3 dargestellt ist. Dabei gelangt die Trennebene zwischen Kernstift 15 und
Gehäusestift 14 in die Trennebene zwischen Kern 2 und Gehäuse 1. Der Kern 2 und damit
der Schließbart 4 lassen sich anschließend über den Schlüssel 6 drehen. In Drehrichtung
erzeugen Abflachungen 25 des Schlüssels 6 einen Formschluss mit einer Mitnahmeausnehmung
26 des Kerns 2.
[0028] Figur 4 zeigt den Sperrmechanismus 3 aus Figur 1 bei teilweise in den Schließkanal
5 eingeschobenem Schlüssel 6 ohne Schließberechtigung. Wie zu Figur 2 beschrieben
drückt der Vorsprung 20 des Schlüssels 6 die Spitze 19 des Kernstiftes 15 nach unten
und entlastet die Vorspannung zwischen der Halteausnehmung 23 im Gehäusestift 14 und
dem Halteelement 22 des Aktors 10. Da jedoch keine Schließberechtigung des Schlüssels
6 vorliegt, unterbleibt die Ansteuerung des Aktors 10 durch die Steuereinrichtung
9 und das Halteelement 22 verbleibt in seiner Lage.
[0029] Beim weiteren Einführen des Schlüssels 6 in den Schließkanal 5 wird der Gehäusestift
14 von dem Halteelement 22 in seiner Lage, in der der Kernstift 15 einen Formschluss
des Kerns 2 mit dem Gehäuse 1 erzeugt, gehalten. Diese Stellung ist in Figur 5 dargestellt.
Damit verbleibt der Sperrmechanismus 3 in der Schließstellung.
[0030] Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Sperrmechanismus 3, welcher sich von
dem aus Figur 1 dadurch unterscheidet, dass ein Aktor 27 in einem Kern 28 angeordnet
ist. Dementsprechend weist ein Kernstift 29 eine Halteausnehmung 30 auf, in die ein
Halteelement 31 des Aktors 27 eindringt. Der Aktor 27 wird beispielsweise über Schleifkontakte
32 mit elektrischer Energie versorgt. Ansonsten ist der Sperrmechanismus 3 wie der
aus den Figuren 1 bis 5 aufgebaut und hat oben beschriebene Wirkungsweise.
1. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus (3) zum wahlweisen
Blockieren in einer Schließstellung oder Freigeben in einer Offenstellung eines in
einem Gehäuse (1) angeordneten beweglichen Kerns (2), mit einer Steuereinrichtung
(9) zur Ermittlung einer Schließberechtigung, mit einem von der Steuereinrichtung
(9) ansteuerbaren Aktor (10) zur Ansteuerung einer Sperreinrichtung (11), wobei die
Sperreinrichtung (11) in Schließstellung zur Erzeugung eines Formschlusses zwischen
dem Gehäuse (1) und dem Kern (2) und in Offenstellung zum Aufheben dieses Formschlusses
ausgebildet ist, wobei die Sperreinrichtung (3) einen Kernstift (15, 29), einen Gehäusestift
(14) und Vorspannmittel zur Vorspannung des Gehäusestiftes (14) gegen den Kernstift
(15, 29) aufweist, wobei das Gehäuse (1) und der Kern (2, 28) einander fluchtende
Kanäle (16, 17) mit einem dem Kernstift (15, 29) entsprechenden Querschnitt aufweisen
und wobei in Schließstellung der Kernstift (15, 29) teilweise in dem Kanal (16) des
Gehäuses (1) und teilweise in dem Kanal (17) des Kerns (2, 28) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (10, 27) im unbestromten Zustand den Kernstift (15, 29) oder den Gehäusestift
(14) in einer die Bewegung des Kerns (2, 28) blockierenden Stellung abstützt und im
bestromten Zustand die Bewegung des Gehäusestiftes (14) und des Kernstiftes (15, 29)
zur Lösung des Formschlusses zwischen Gehäuse (1) und Kern (2, 28) freigibt und dass
die Steuereinrichtung zum Erfassen eines Codes eines Transponders eines Schlüssels
ausgebildet ist.
2. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kernstift (15, 29) in Offenstellung in einen im Kern (2, 28) angeordneten, zum
Einführen des Schlüssels (6) vorgesehenen Schließkanal (5) eindringt und dass eine
Schließausnehmung (21) im Schlüssel (6) zur Halterung des Kernstiftes (15, 29) gegen
die Kraft der Vorspannmittel ausgebildet ist, so dass die Trennebene zwischen Kernstift
(15, 29) und Gehäusestift (14) in der Trennebene zwischen Kern (2, 28) und Gehäuse
(1) liegt.
3. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (6) zwischen der Schließausnehmung (21) und der Schlüsselspitze einen
Vorsprung (20) aufweist.
4. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (11) einen Anschlag (18) zur Begrenzung des Bewegungsbereichs
des Kernstiftes (15, 29) aufweist.
5. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (10, 27) ein bewegliches Halteelement (22) aufweist und dass das Halteelement
(22) zum Halten des Kernstiftes (15, 29) und/oder des Gehäusestiftes (14) in Schließstellung
der Sperreinrichtung (11) ausgebildet ist.
6. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kernstift (15, 29) oder der Gehäusestift (14) eine Halteausnehmung (23, 30) aufweist
und dass das Halteelement (22) des Aktors (10, 27) in Schließstellung in die Halteausnehmung
(30) eindringt.
7. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung des Halteelementes (22) quer zur Kraftrichtung der Vorspannmittel
angeordnet ist.
8. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteausnehmung (23, 30) größer ist als das Halteelement (22) des Aktors (10,
27).
9. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Schließstellung die Spitze (19) des Kernstiftes (15, 29) in die Bewegungsbahn
des Vorsprungs (20) des Schlüssels (6) hineinragt.
10. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (27) im Kern (28) und die Halteausnehmung (30) im Kernstift (29) angeordnet
ist.
11. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (10) im Gehäuse (1) und die Halteausnehmung (23) im Gehäusestift (14) angeordnet
ist.
12. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schließkanal (5) zugewandte Begrenzung der Halteausnehmung (23, 30) einen
Absatz (24) aufweist und dass der Abstand des Absatzes (24) von dem Halteelement (22)
geringer ist als der Abstand der Spitze (19) des Kernstiftes (15, 29) von der Trennebene
zwischen Gehäuse (1) und Kern (2, 28).
13. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannmittel eine Wendelfeder (13) aufweisen.
14. Schließzylinder eines Einsteckschlosses mit einem Sperrmechanismus nach zumindest
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (10, 27) piezoelektrisch, magnetostriktiv oder elektromagnetisch wirkend
ausgebildet ist.
1. Lock cylinder of a mortise deadlock, comprising a locking mechanism (3) for selectively
blocking when in a closed position or releasing when in an open position a core (2)
arranged movably in a housing (1), comprising a control means (9) for detecting a
locking authorisation, comprising an actuator (10), which can be actuated by the control
means (9), for actuating a locking means (11), the locking means (11) being formed
so as to produce positive fit between the housing (1) and the core (2) in the closed
position and to release this positive fit in the open position, the locking means
(3) comprising a core pin (15, 29), a housing pin (14) and biasing means for biasing
the housing pin (14) against the core pin (15, 29), the housing (1) and the core (2,
28) comprising mutually aligned channels (16, 17) having a cross-section matching
the core pin (15, 29), and the locking pin (15, 29) being arranged in part in the
channel (16) of the housing (1) and in part in the channel (17) of the core (2, 28)
in the closed position, characterised in that the actuator (10, 27) supports the core pin (15, 29) or the housing pin (14) in a
position blocking the movement of the core (2, 28) when no current is passing through
said actuator, and releases the movement of the housing pin (14) and the core pin
(15, 29) to release the positive fit between the housing (1) and the core (2, 28)
when current is passing through said actuator, and in that the control means is formed in such a way as to detect a code of a transponder of
a key.
2. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to claim
1, characterised in that in the open position, the core pin (15, 29) penetrates into a locking channel (5)
which is arranged in the core (2, 28) and which is provided for the introduction of
the key (6), and in that a lock recess (21) is formed in the key (6) for retaining the core pin (15, 29) against
the force of the biasing means, in such a way that the dividing plane between the
core pin (15, 29) and the housing pin (14) lies in the dividing plane between the
core (2, 28) and the housing (1).
3. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to either
claim 1 or claim 2, characterised in that the key (6) comprises a projection (20) between the lock recess (21) and the key
tip.
4. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the locking means (11) comprises a stop (18) for delimiting the movement region of
the core pin (15, 29).
5. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the actuator (10, 27) comprises a movable retaining member (22) and in that the retaining member (22) is formed in such a way as to retain the core pin (15,
29) and/or the housing pin (14) in the closed position of the locking means (11).
6. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the core pin (15, 29) or the housing pin (14) comprises a retaining recess (23, 30)
and in that the retaining member (22) of the actuator (10, 27) penetrates into the retaining
recess (30) in the closed position.
7. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the direction of movement of the retaining element (22) is arranged transverse to
the direction of the force of the biasing means.
8. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the retaining recess (23, 30) is larger than the retaining member (22) of the actuator
(10, 27).
9. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that in the locking position, the tip (19) of the core pin (15, 29) protrudes into the
movement path of the projection (20) of the key (6).
10. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the actuator (27) is arranged in the core (28) and the retaining recess (30) is arranged
in the core pin (29).
11. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the actuator (10) is arranged in the housing (1) and the retaining recess (23) is
arranged in the housing pin (14).
12. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the delimitation, facing towards the locking channel (5), of the retaining recess
(23, 30) comprises a shoulder (24), and in that the distance of the shoulder (24) from the retaining member (22) is less than the
distance of the tip (19) of the core pin (15, 29) from the dividing plane between
the housing (1) and the core (2, 28).
13. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the biasing means comprise a helical spring (13).
14. Lock cylinder of a mortise deadlock comprising a locking mechanism according to at
least one of the preceding claims, characterised in that the actuator (10, 27) is formed so as to operate piezoelectrically, magnetostrictively
or electromagnetically.
1. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage (3) pour pouvoir,
au choix, bloquer dans une position de fermeture un noyau (2) monté mobile dans un
boîtier (1) ou débloquer ledit noyau dans une position d'ouverture, avec un dispositif
de commande (9) pour déterminer une autorisation de fermeture, avec un actionneur
(10), pouvant être activé par le dispositif de commande (9) et destiné à actionner
un dispositif de verrouillage (11), ledit dispositif de verrouillage (11) étant conçu
pour réaliser un assemblage emboîté entre le boîtier (1) et le noyau (2) dans la position
de fermeture et pour désolidariser cet assemblage emboîté dans la position d'ouverture,
ledit dispositif de verrouillage (3) étant muni d'une goupille de noyau (15, 29),
d'une goupille de boîtier (14) et de moyens de précontrainte pour précontraindre la
goupille de boîtier (14) contre la goupille de noyau (15, 29), le boîtier (1) et le
noyau (2, 28) comportant des conduits (16, 17), alignés l'un à l'autre et ayant une
section correspondant à la goupille de noyau (15, 29), et, dans la position de fermeture,
la goupille de noyau (15, 29) est disposée en partie dans le conduit (16) du boîtier
(1) et en partie dans le conduit (17) du noyau (2, 28), caractérisé en ce que l'actionneur (10, 27), à l'état non parcouru par le courant, supporte la goupille
de noyau (15, 29) ou la goupille de boîtier (14) dans une position bloquant le mouvement
du noyau (2, 28) et, à l'état parcouru par le courant, autorise le mouvement de la
goupille de boîtier (14) et de la goupille de noyau (15, 29) pour désolidariser l'assemblage
emboîté entre le boîtier (1) et le noyau (2, 28), et en ce que le dispositif de commande est réalisé pour détecter un code d'un transpondeur d'une
clé.
2. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon la revendication
1, caractérisé en ce que la goupille de noyau (15, 29), dans la position d'ouverture, pénètre dans un canon
de guidage (5), agencé dans le noyau (2, 28) et prévu pour l'introduction de la clé
(6), et en ce qu'un évidement de verrouillage (21) est réalisé dans la clé (6) pour maintenir la goupille
de noyau (15, 29) à l'encontre de la force des moyens de précontrainte, de telle sorte
que le plan de séparation entre la goupille de noyau (15, 29) et la goupille de boîtier
(14) se situe dans le plan de séparation entre le noyau (2, 28) et le boîtier (1).
3. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que la clé (6) comporte une saillie (20) entre l'évidement de verrouillage (21) et la
pointe de la clé.
4. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de verrouillage (11) comporte une butée (18) pour limiter la zone de
mouvement de la goupille de noyau (15, 29).
5. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur (10, 27) comporte un élément de retenue (22) mobile, et en ce que l'élément de retenue (22) est réalisé pour retenir la goupille de noyau (15, 29)
et/ou la goupille de boîtier (14) dans la position de fermeture du dispositif de verrouillage
(11).
6. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la goupille de noyau (15, 29) ou la goupille de boîtier (14) comporte un évidement
de retenue (23, 30), et en ce que, dans la position de fermeture, l'élément de retenue (22) de l'actionneur (10, 27)
pénètre dans l'évidement de retenue (30).
7. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la direction de mouvement de l'élément de retenue (22) est orientée transversalement
à la direction de la force des moyens de précontrainte.
8. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement de retenue (23, 30) est plus grand que l'élément de retenue (22) de l'actionneur
(10, 27).
9. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, dans la position de fermeture, la pointe (19) de la goupille de noyau (15, 29) s'engage
dans la trajectoire de mouvement de la saillie (20) de la clé (6).
10. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur (27) est disposé dans le noyau (28), et l'évidement de retenue (30)
est disposé dans la goupille de noyau (29).
11. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur (10) est disposé dans le boîtier (1), et l'évidement de retenue (23)
est disposé dans la goupille de boîtier (14).
12. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la délimitation de l'évidement de retenue (23, 30), orientée vers le canon de guidage
(5), comporte un décrochement (24), et en ce que la distance entre le décrochement (24) et l'élément de retenue (22) est inférieure
à la distance entre la pointe (19) de la goupille de noyau (15, 29) et le plan de
séparation entre le boîtier (1) et le noyau (2, 28).
13. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens de précontrainte comportent un ressort spiral (13).
14. Barillet d'une serrure à mortaiser avec un mécanisme de verrouillage selon au moins
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'actionneur (10, 27) est réalisé à action piézoélectrique, magnétostrictive ou électromagnétique.
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