[0001] Die Erfindung betrifft ein Montagesystem für Fenster, Türen, Bauelemente, Fassadenelemente
und ähnlichem, mit mindestens einem an einem Mauerwerk befestigbaren langgestreckten
metallischen Halter, der mit mindestens einem Bolzen an dem Mauerwerk befestigbar
ist und eine Befestigungseinrichtung für Fenster Türen, Bauelemente, Fassadenelemente
und ähnlichem aufweist.
[0002] Die Befestigung oben genannter Bauteile muß so ausgelegt sein, daß alle üblichen
auf das Bauteil einwirkenden Kräfte sicher in den Baukörper und den Baugrund übertragen
werden können. Derartige Kräfte wie Eigenlast, Windlast, Verkehrslast sowie bewegliche
Teile so zum Beispiel Fenster- und Türflügel. Hinzu kommt, daß bei diesen gemäß DIN
1055 ermittelten Werten noch Formänderungen aus Temperatur, Schwinden und Kriechen
dabei zu berücksichtigen sind.
[0003] Montagesysteme der eingangs genannten Art sind grundsätzlich bekannt. Sie bestehen
einerseits aus einem langgestreckten metallischen Halter, der mittels eines Bolzens
mit dem Mauerwerk verbunden wird.
[0004] Wenn die Außenwandung aus zwei Mauerwerken mit einer dazwischen befindlichen Isolationsschicht
besteht, muß der metallische Halter derart dimensioniert sein, daß er beispielsweise
ein Fenster sicher halten kann, obwohl ein Teil des metallischen Halters über ein
Mauerwerk hinauskragt und die Isolationsschicht nicht vollständig überbrückt. Eine
vollständige Überbrückung ist aufgrund von Wärme- bzw. Kältebrücken zu vermeiden.
[0005] Es gibt aber auch derartige Halter, die vollständig aus Kunststoff gefertigt sind
und die dann die Isolationsschicht vollständig überbrücken und auf beiden Mauerwerken
abgestützt sind. Diese Kunststoffhalter weisen zwar keine Wärme- bzw. Kältebrückengefahren
mehr auf, sind aber aufgrund des verwandten Materials nicht für schwere Bauelemente
einsetzbar.
[0006] Die Halter aus metallischem Material weisen zudem noch das Problem auf, daß sie bezüglich
Witterungseinflüssen, in erster Linie Wasser, ungeschützt sind und daher leicht korrodieren
können. Es besteht zwar die Möglichkeit, für diese metallischen Halter Edelstahl zu
verwenden, dies ist aber sehr kostenintensiv und weist dennoch eine Thermobrückenwirkung
sowie keinen Schutz gegen Feuchtetransport auf.
[0007] Ein weiteres Problem besteht aber bei dem metallischen Halter darin, daß der sogenannte
Fugenschall auftritt und übertragen wird, da die Anschlußfuge zwischen Baukörper und
Fenster oder Balustrade neben weiteren Faktoren die Schalldämmung der Gebäudehülle
beeinflußt.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Montagesystem der eingangs genannten
Art anzugeben, das mit technisch einfachen Mitteln sowohl eine thermische Trennung
sicherstellt als auch eine starke Reduzierung des Fugenschalls ermöglicht und gleichzeitig
die Verwendung von kostengünstigen Metallen zuläßt.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Montagesystem der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß zumindest der Halter zumindest teilweise mit Kunststoff und/oder
Gummi und/oder Lacke und/oder anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt
ist.
[0010] Der Kern der Erfindung besteht darin, daß der zumindest teilweise mit einer Ummantellung
versehene Halter hervorragende Dämmeigenschaften bezüglich Wärme- bzw. Kältebrücken
und auch bezüglich des Fugenschalls aufweist. Hinzu kommt, daß diese Ummantellung
auch noch den metallischen Teil des Halters sehr gut gegen Korrosion schützt. Allerdings
ist es selbstverständlich auch möglich, den Halter aus Edelstahl herzustellen und
mit den isolierenden Materialien zu überziehen.
[0011] Diese oben genannten Vorteile können dann noch weiter erhöht und verbessert werden,
wenn der Halter vollständig mit Kunststoff und/oder Gummi und/oder anderen kälte-
und wärmeisolierenden Materialien ummantelt ist.
[0012] Als ganz besonders hervorragend bezüglich der Reduzierung des Fugenschalls hat es
sich herausgestellt, wenn mindestens eine nach außen weisende Fläche des Kunststoffs
und/oder Gummis und/oder Lacke und/oder der anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien
strukturiert ausgebildet ist.
[0013] Eine besonders kostengünstige und einfache Herstellung der Ummantellung ist dann
möglich, wenn der Kunststoff ein Thermoplast ist.
[0014] Damit bei der Befestigung des Halters an dem Mauerwerk keine zusätzlichen Arbeiten
am Halter notwendig sind und auch die Ummantellung nicht zerstört wird ist es vorteilhaft,
wenn der Halter zur Aufnahme des Bolzens mit einer ersten Öffnung versehen ist.
[0015] Falls diese erste Öffnung für die Befestigung an einem ungünstigen Ort ist, ist es
vorteilhaft, wenn der Halter eine zweite Öffnung zur Aufnahme des ersten oder eines
zweiten Bolzens aufweist.
[0016] Wenn die zweite Öffnung ein in Längsrichtung des Halters verlaufendes Langloch ist,
kann nicht nur die Position des Halters in Längsrichtung variiert werden. Ein derartiges
Langloch bietet zudem noch die weitere vorteilhafte Möglichkeit, bei fremdinduzierten
Kräften in Längsrichtung, diese in dieser Richtung aufzunehmen, so daß durch eine
gewisse "Nachgiebigkeit in Längsrichtung" das Bauteil zerstörende Kräfte sehr hoch
sein müssen. Derartige fremdinduzierte Kräfte können beispielsweise hohe Windlasten
sein, aber auch leichte Erdbebenstöße.
[0017] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Halter eine dritte
Öffnung zur Aufnahme des ersten oder eines dritten Bolzens aufweist. Dabei ergeben
sich ähnliche Vorteile wie bezüglich der zweiten Öffnung beschrieben, wenn die dritte
Öffnung ein quer zur Längsrichtung des Halters 16 verlaufendes Langloch ist. Allerdings
ist diese dritte Öffnung in Form eines Langlochs für quer zur Längsrichtung des Halters
auftretende induzierte Kräfte vorteilhaft.
[0018] Wenn ein in Längsrichtung verlaufender Rand einen quer zur Halterebene verlaufenden
Vorsprung aufweist, kann der Halter noch besser an einer Kante des Mauerwerks sich
abstützen.
[0019] Für eine feste Verbindung des Halters in Ecken des Mauerwerks ist es vorteilhaft,
wenn ein quer zur Längsrichtung verlaufendes Ende des Halters einen quer zur Halterebene
verlaufenden zweiten Vorsprung aufweist. Da er sich dann an zwei Mauerflächen abstützen
kann.
[0020] Da einige zu befestigende Bauteile gegebenenfalls sehr schwer sein können, müssen
für deren Abstützung besonders starke und somit dicke Halter verwandt werden. Diese
sind aber ebenfalls sehr schwer und benötigen viel Material, so daß es von Vorteil
ist, wenn die in Längsrichtung verlaufenden Ränder des Halters gleichsinnig gebogen
sind. Durch das gleichsinnige Biegen der Ränder wird die Biegesteifigkeit des Halters
stark erhöht, ohne dessen Dicke zu vergrößern.
[0021] Da der Halter bei einigen Anwendungsfällen oftmals über das Mauerwerk hinauskragt,
zum Beispiel in eine Isolier- oder Dämmschicht zwischen zwei Mauerwerken, ist es für
die Ableitung insbesondere der Gewichtskräfte des mit dem Halter zu befestigenden
Bauteils vorteilhaft, wenn der Halter mindestens eine quer zur Halterebene verlaufende
Abstützeinrichtung aufweist, die lösbar oder mit dem Halter einstückig ausgebildet
ist.
[0022] Dabei ist es möglich, daß die Abstützeinrichtung ein Rundrohr, ein Rechteckrohr,
eine Stabkonsole oder eine Dreieckplatte ist.
[0023] Es kann aber vorkommen, daß besonders große bzw. schwere Türen oder Fenster den oben
genannten zwei Mauerwerken befestigt werden müssen. Die bisher genannten Abstützeinrichtungen
könnten eventuell dazu nicht ausreichend sein, da mit deren Verwendung auf eines der
Mauerwerke eine Biegekraft eingeleitet wird, die eventuell nicht von dem Mauerwerk
abgefangen werden kann.
[0024] In einem derartigen Fall ist es dann vorteilhaft, wenn die Abstützeinrichtung aus
mindestens einer Verbindungsschraube besteht, die im Gebrauchszustand den Halter mit
einem Stützelement verbindet, das sich auf ebenfalls wie der Halter freikragend an
dem gleichen Mauerwerk oder aber auf zwei Mauerwerken abstützt, zwischen denen eine
Isolier- oder Dämmschicht einbringbar ist. Da sich das Stützelement auf beiden Mauerwerken
abstützt und die mindestens eine Verbindungsschraube quer, bevorzugt senkrecht zum
Stützelement angeordnet ist, kann dieses Stützelement lediglich in dem Bereich der
Mauerwerkebene verlaufende Druckkräfte ausüben. Daher treten dabei im wesentlichen
keine Biegekräfte senkrecht zu den Mauerebenen aufgrund des Fenstergewichts auf.
[0025] Diese Abstützeinrichtung kann dabei derart weitergebildet werden, daß der freikragende
Halter in Gebrauchszustand mit der von dem Isolier- oder Dämmaterial wegweisenden
Wandung des Mauerwerks bündig abschließt oder diese Kante des Mauerwerks mit dem zweiten
Vorsprung umgreift.
[0026] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist es dabei vorgesehen, daß die Abstützeinrichtung
aus Metall besteht und zumindest teilweise ebenfalls mit Kunststoff und/oder Gummi
und/oder Lacke und/oder anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt
ist.
[0027] Insbesondere für die Befestigung von Fenster- oder Türrahmen ist es üblich, sogenannte
Klötze zwischen Halter und Rahmen anzuordnen. Dafür ist es vorteilhaft, wenn die im
Gebrauchszustand zum Fenster weisende Seite des Halters zumindest teilweise mit einem
Klotz versehen ist.
[0028] Eine Verwirklichungsmöglichkeit dafür ist dann gegeben, wenn der Klotz einstückig
mit dem Halter ausgebildet ist, indem der Klotz entweder Teil des metallischen Kerns
und mit dem Ummantellungsmaterial überzogen ist oder vollständig aus Ummantellungsmaterial
besteht und bei der Ummantellung des metallischen Kerns des Halters gleichzeitig herstellbar
ist.
[0029] Es ist aber auch möglich, daß der Klotz mindestens einen in eine entsprechende Aufnahme
des Halters einsetzbaren Zapfen aufweist, der den Klotz entweder fest oder bezüglich
des Halters verschwenkbar lagert. Falls der Klotz bezüglich des Halters verschwenkbar
gelagert ist, kann dieser Klotz zusätzlich noch sich bei in Verschwenkrichtung auftretenden
Kräften bewegen, um diese Kräfte nicht gleich in das Mauerwerk zu übertragen. Je nach
Anordnung des Klotzes kann dies in Längsrichtung des Halters aber auch quer zu dessen
Längsrichtung geschehen. Diese Verschwenkbewegung haben die gleichen Vorteile, wie
sie oben bereits mit den beiden Langlöchern beschrieben worden sind.
[0030] Falls ein einstückig mit dem Halter ausgebildeter Klotz vorhanden ist, kann es oftmals
auftreten, daß die Höhe dieses Klotzes für die Befestigung des Bauteils nicht ausreichend
ist. Dann ist es von Vorteil, wenn der Klotz mit mindestens einer runden oder länglichen
Ausnehmung versehen ist zur Aufnahme mindestens eines Zusatzklotzes, der mindestens
einen in die Ausnehmung einsetzbaren Zusatzzapfen aufweist, der den Zusatzklotz entweder
fest oder verschwenk- oder verschiebbar lagert. Auch hier ist die Möglichkeit gegeben,
daß der Zusatzklotz die gleichen Bewegungen ausführen kann, wie sie bereits oben beschrieben
worden sind.
[0031] Zur Erhöhung der Tragfähigkeit, aber auch zur Erhöhung der Elastizität des Halters
ist es vorteilhaft, wenn der Halter mindestens zwei metallische Kerne aufweist, die
mit Ummantellungsmaterial voneinander getrennt sind.
[0032] Ein paßgenaues Einrichten des zu befestigenden Bauteils wird vorteilhaft dann erreicht,
wenn Einrichtungen zur Höhen- und/oder Seiten- und/oder Tiefenverstellung vorgesehen
sind.
[0033] Dabei kann vorgesehen werden, daß die Einrichtung zur Höhen- und/oder Seiten- und/oder
Tiefenverstellung zumindest teilweise ebenfalls mit Kunststoff und/oder Gummi und/oder
Lacke und/oder anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt ist.
[0034] Insbesondere beim Einbau von Fenstern und Türen ist das Dehnungsverhalten der Rahmenwerkstoffe
zu berücksichtigen. Dazu sind besondere Befestigungsabstände einzuhalten. Dies gilt
sowohl für den Ankerabstand als auch für den Abstand zu den Innenecken. Um das Einhalten
dieser Abstände zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn einem im Gebrauchszustand
zum Fenster oder dergleichen weisenden Ende des Halters eine Aufnahmevorrichtung für
einen in Seitenansicht winkelig ausgebildeten Tragklotz angeordnet ist, der eine entsprechende
Aufnahme aufweist. Dadurch können die von der RAL-Gütegemeinschaften vorgegebenen
Abstände bezüglich der Innenecke direkt eingehalten werden.
[0035] Insbesondere zur Minimierung des Fugenschalls ist es dabei vorteilhaft, wenn die
Aufnahme eine strukturierte Oberfläche aufweist.
[0036] Zur sicheren Positionierung des Montagesystems ist es vorteilhaft, wenn in Längsrichtung
an einem Ende des Halters eine Einbausicherung angeordnet ist, die lösbar oder mit
dem Halter einstückig ausgebildet ist und aus Metall oder aus mit Ummantellungsmaterial
versehenem Metall oder aus Kunststoff besteht.
[0037] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist dabei vorteilhafterweise vorgesehen,
daß der Tragklotz vollständig aus Metall oder aus Kunststoff oder aus einer Kombination
daraus besteht.
[0038] Damit das zu befestigende Bauteil noch besser ausgerichtet werden kann ist es vorteilhaft,
wenn die Befestigungseinrichtung aus einer ein Innengewinde aufweisende Hülse besteht,
in welche eine ein Außengewinde aufweisende Hohlschraube eingreift, durch die eine
Schraube durchführbar ist.
[0039] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Hülse und die Hohlschraube aus Metall oder aus
mit Ummantellungsmaterial versehenem Metall oder aus Kunststoff bestehen.
[0040] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht dazu vor, daß die Hülse mit dem zu befestigenden
Bauteil über einen auf der Bauteilseite mit bewegungsausgleichendem Material versehenen
und an einem Ende angeordneten Kragen in Kontakt bringbar ist und die Hohlschraube
an einem Ende einen Stützkragen aufweist, dessen zum Halter weisende Seite ebenfalls
mit einem bewegungsausgleichenden Material versehen und mit dem Halter in Kontakt
bringbar ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, daß diese Befestigungseinrichtung ebenfalls
die Ausdehnung der tragenden Bauelemente ausgleichen kann.
[0041] Damit auch mit den Bolzen zur Befestigung des Halters eine Temperaturleitung oder
auch Schalleitung soweit wie möglich verhindert werden kann ist es vorteilhaft, wenn
der oder die Bolzen über thermoisolierte Rahmendübel mit dem Mauerwerk in Eingriff
bringbar sind.
[0042] Damit ein Monteur einfacher die Traglasten der Montagesysteme erkennen kann, ist
es vorteilhaft, wenn zur Unterscheidung unterschiedlicher Traglasten das Ummantellungsmaterial
mit unterschiedlichen Farben versehen ist oder das Ummantellungsmaterial mit diesen
Farben überzogen ist.
[0043] Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß für eine Traglast von 130 kg die
Farbe Grün und für eine Traglast von 60 kg die Farbe Gelb im Ummantellungsmaterial
beigemischt oder das Ummantellungsmaterial damit überzogen wird.
[0044] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
mehrerer Ausführungsbeispiele sowie auf die Figuren, auf die Bezug genommen wird.
Es zeigen:
- Fig.
- 1a bis e verschiedene Ansichten eines Halters gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels
sowie drei vergrößerten Seitenansichten zur Darstellung der Strukturierung der Halteroberfläche;
- Fig.2
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Halters;
- Fig.3
- eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines Halters;
- Fig.4
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Montagesystems im eingebauten Zustand
mit einer ersten Abstützeinrichtung;
- Fig.5
- eine der Fig.4 ähnliche Darstellung mit einer zweiten Abstützeinrichtung;
- Fig.6
- eine der Fig.5 ähnliche Darstellung mit versetztem Halter;
- Fig.7a
- eine der Fig.5 ähnliche Darstellung mit einem Endwinkel des Halters;
- Fig.7b
- eine der Fig.7 ähnliche Darstellung mit einer dritten Abstützeinrichtung;
- Fig.8a
- eine der Fig.4 ähnliche Darstellung mit einer Befestigungseinrichtung;
- Fig.8b
- eine der Fig.8 ähnliche Darstellung mit der dritten Abstützeinrichtung ohne zweites
Mauerwerk;
- Fig.9a
- und b zwei perspektivische Darstellung, teilweise geschnitten, eines vierten Ausführungsbeispiels
eines Halters;
- Fig.10a
- und b zwei perspektivische Darstellungen, teilweise geschnitten, eines fünften Ausführungsbeispiels
eines Haltes;
- Fig.11a
- und b eine perspektivische Darstellung, teilweise geschnitten, eines sechsten Ausführungsbeispiels
eines Halters;
- Fig.12a
- und b eine perspektivische und eine Schnittdarstellung eines siebten Ausführungsbeispiels
eines Halters;
- Fig.13a bis c
- eine perspektivische Darstellung eines achten Ausführungsbeispiels eines Halters mit
zwei perspektivischen Darstellungen eines Zusatzklotzes;
- Fig.14
- eine perspektivische Darstellung eines neunten Ausführungsbeispiels eines Halters;
- Fig.15
- eine perspektivische Darstellung eines zehnten Ausführungsbeispiels eines Halters
mit noch nicht daran befestigter Einbausicherung;
- Fig.16
- eine der Fig.15 ähnliche Darstellung mit angebrachter Einbausicherung;
- Fig.17 und 18
- zwei Ansichten von Tragklötzen;
- Fig.19
- zwei in den Fig.17 und 18 dargestellte Tragklötze in eingebautem Zustand; und
- Fig.20a und b
- zwei Seitenansichten unterschiedlicher Befestigungseinrichtungen.
[0045] Anhand der Fig.1 bis 20 werden nunmehr mehrere Ausführungsbeispiele eines Montagesystems
10 beschrieben. Dabei bedeuten gleiche Bezugszeichen gleiche, zumindest ähnliche Bauteile,
soweit nichts anderes ausgesagt ist.
[0046] Das Montagesystem 10 wird zwar anhand einer Befestigung für Fenster 12 beschrieben,
es ist aber auch für Türen, Bauelemente, Fassadenelemente und ähnliche Bauteile verwendbar.
[0047] Das Montagesystem 10 enthält mindestens einen an einem Mauerwerk 14 befestigbaren
langgestreckten metallischen Halter 16, der mit mindestens einem Bolzen 18 an diesem
Mauerwerk 14 befestigt wird, bzw. daran befestigbar ist. Des weiteren enthält das
Montagesystem 10 eine Befestigungseinrichtung 20, die eine Verbindung in diesem Fall
zwischen dem Fenster 12 und dem Halter 16 herstellt.
[0048] Damit das Montagesystem 10 keine Thermobrücke darstellt, keinen Feuchtetransport
zulässt und zudem auch noch eine Schallsperre, insbesondere gegen den sogenannten
Fugenschall sicherstellt, ist dieser Halter 16 zumindest teilweise mit Kunststoff
22 und/oder Gummi und/oder Lacken und/oder anderen kälte- und wärmeisloierenden Materialien
ummantelt, weist also ein sogenanntes Ummantellungsmaterial auf.
[0049] Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen weisen alle Halter 16 eine vollständige
Ummantellung mit Ummantellungsmaterial, insbesondere Kunststoff 22 auf. Dieser Kunststoff
22 ist bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ein thermoplastischer Kunststoff. Wie
insbesondere in den Fig.1b und 1e zu sehen, weist mindestens eine nach außen weisende
Fläche des Kunststoffs 22 eine Struktur auf, die nicht nur eine Ausdehnung des befestigten
Bauteils, in diesem Fall also des Fensters 12, ermöglicht, sondern auch noch besser
aufgrund der vielen Hohlräume Schall absorbieren kann.
[0050] Obwohl zur Befestigung des Halters 16 an dem Mauerwerk 14 durchaus ein Bolzen 18
ausreicht, sind die dargestellten Halter 16 dennoch alle mit ersten bis dritten Öffnungen
24,26 und 28 versehen. Diese ersten bis dritten Öffnungen 24,26 und 28 können entweder
alle einen Bolzen 18 aufnehmen, es ist aber auch möglich, daß lediglich eine dieser
ersten bis dritten Öffnungen 24,26 und 28 einen Bolzen 18 zur Befestigung des Halters
16 aufnimmt.
[0051] Um eventuell in Längsrichtung des Halters 16 auftretende und von dem Bauteil übertragene
Kräfte zumindest teilweise ohne Beschädigungen aufnehmen zu können, ist die zweite
Öffnung ein in Längsrichtung des Halters 16 verlaufendes Langloch 26.
[0052] Aus ähnlichen Gründen ist die dritte Öffnung ein quer zur Längsrichtung des Halters
16 verlaufendes Langloch 28.
[0053] Um eine weiter unten beschriebene Abstützeinrichtung 36 aufnehmen zu können, weisen
die Halter 16, wie insbesondere in Fig.1a,1d,2 und 3 gezeigt, an einem Ende in Längsrichtung
des Halters 16 ein quer zu dieser Längsrichtung verlaufendes drittes Langloch 56 auf,
das zudem auch noch eine Öffnung bis zum Rand aufweist. Dieses Langloch 56 ist also
nicht vollständig geschlossen.
[0054] In den Fig.2,3,6 und 7a sind noch weitere Ausführungsbeispiele für den Halter 16
gezeigt.
[0055] So sind zum Beispiel gemäß Fig.2 die in Länsrichtung verlaufenden Ränder 30 gleichsinnig
gebogen, um die Biegesteifigkeit des Halters 16 zu erhöhen.
[0056] Gemäß Fig.3 ist ein in Längsrichtung verlaufender Rand mit einem quer zur Halterebene
verlaufenden Vorsprung 32 versehen. Dieses Ausführungsbeispiel des Halters 16 kann
beispielsweise sehr gut an einer Ecke der Fensteröffnung befestigt werden.
[0057] Gemäß der Fig.6 ist der Halter 16 gekröpft ausgebildet, um zusätzlich noch einen
Anschlag an den Rand des Mauerwerks 14 auszubilden, oder aber selbst als Abstüzteinrichtung
36 zu dienen.
[0058] Ähnliches gilt für das in Fig.7a gezeigte Ausführungsbeispiel des Halters 16, bei
dem an einem quer zur Längsrichtung verlaufenden Ende des Halters 16 ein quer zur
Halterebene verlaufender zweiter Vorsprung 34 ausgebildet ist. Durch den dadurch gebildeten
Winkel kann dieser Halter 16 ebenfalls das Mauerwerk an einer Kante umgreifen.
[0059] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Bolzen 18 durch strichpunktierte
Linien angedeutet.
[0060] Wie bereits oben angedeutet, kann jeder Halter 16 mit einer Abstützeinrichtung 36
versehen werden. Diese Abstützeinrichtung 36 dient zur besseren Abstützung des über
das Mauerwerk 14 herauskragenden Teils des Halters 16. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn die Gebäudewand aus zwei Mauerwerken 14 mit dazwischen angeordneter
Isolationsschicht besteht.
[0061] Die Fig.4 bis 8a zeigen verschiedene Halter 16 mit verschiedenen Abstützeinrichtungen
36. Diese Abstützeinrichtungen 36 können ein Rundrohr, ein Rechteckrohr, eine Stabkonsole
oder eine Dreieckplatte sein, wobei diese Aufzählung lediglich beispielhaft ist.
[0062] Bei der in Fig.4 gezeigten Ausführungsform ist die Abstützeinrichtung 36 derart mit
dem Halter 16 verbunden, daß die Abstützeinrichtung 36 den Halter 16 direkt am Ende
des Mauerwerks 14 abstützt. Dabei kann diese Abstützeinrichtung 36 entweder einstückig
mit dem Halter 16 ausgebildet sein, oder aber auch nachträglich eingesetzt werden.
Die in Fig.4 gezeigte Abstützeinrichtung 36 soll ein Rundrohr bzw. ein Rechteckrohr
darstellen.
[0063] Bei den in den Fig.5 bis 8a dargestellten Abstützeinrichtungen 36 wird entweder ein
Rundstab, oder aber eine Platte verwandt, die eine ähnliche Breite aufweist wie der
Halter 16.
[0064] Zur Abstützung des frei kragenden Teils des Halters 16 ist diese in den Fig.5 bis
8a dargestellte Abstützeinrichtung 36 an dem bereits oben beschriebenen dritten Langloch
56 eingehängt und verläuft im Gebrauchszustand schräg nach unten und stützt sich an
dem Mauerwerk 14 ab.
[0065] Für dieses Abstützen können mehrere Möglichkeiten bestehen. Einerseits kann dieses
Ende der Abstützeinrichtung 36 beispielsweise mittels eines in das Mauerwerk 14 eingebrachten
Bolzens befestigt werden. Es ist aber auch möglich, wie dargestellt, bei einer aus
zwei Mauerwerken 14 mit dazwischen angeordneter Isolationsschicht bestehenden Gebäudewand
durch das Mauerwerk 14, das nicht von dem Halter 16 erfaßt wird, mittels eines Werkzeugs,
beispielsweise eines Bohrers, an dem den Halter 16 tragenden Mauerwerk 14 eine Aussparung
herauszuarbeiten, in die dann das entsprechende Ende der Abstützeinrichtung 36 stützend
eingreift.
[0066] Alle gezeigten Abstützeinrichtungen 36 sind aus den oben beschriebenen Gründen mit
Ummantellungsmaterial versehen, können aber auch aus Metall bestehen.
[0067] Die in Fig.8a gezeigte Befestigungseinrichtung 20 wird weiter unten anhand der Fig.20a
und b näher beschrieben.
[0068] In den Fig.7b und 8b zeigen jeweils eine weitere Variante eine Abstützeinrichtung
36. Dabei sind beide Abstützeinrichtungen 36 in den Figuren 7b und 8b identisch ausgebildet
und lediglich der Halter 16 weist Unterschiede auf.
[0069] Wie sich aus den Fig.7b und 8b ergibt, besteht hier die Abstützeinrichtung 36 aus
zwei Verbindungsschrauben 37a, deren Köpfe in dem Halter 16 gehalten werden. Der weitere
Bestandteil dieser Abstützeinrichtung 36 ist ein Stützelement 37b, das bei dem Ausführungsbespiel
gem. Fig. 7b einerseits das den Halter 16 tragende Mauerwerk 14 vollständig durchgreift
und bei dem gegenüberliegenden Mauerwerk 14 in eine Ausnehmung eingreift.
[0070] Das Ausführungsbeispiel gem. Fig.8b zeigt zuvor ein mit demjenigen gem. Fig.7b identischen
Stützelement 37b. Allerdings ist es hier ebenfalls wie der Halter 16 in dem Mauerwerk
14 freikragend befestigt. Bei dem freien Ende des Stützelements 37b können dann außen
vor dem Isolations- oder Dämmaterial Verblendungen aller Art angeordnet werden.
[0071] Das Stützelement 37b weist bei den gezeigten Ausführungsbeispiel in etwa die Form
des Halters 16 gem. Fig.2 auf, wobei allerdings lediglich das dem Langloch 26 entsprechende
Langloch bei diesem Stützelement 37b vorhanden ist.
[0072] Die Verbindungsschrauben 37a durchgreifen dann auch das nicht näher bezeichnete Langloch
des Stützelements 37b und werden mit nicht näher bezeichneten Muttern auf der dem
Halter 16 abgewandten Seite des Stützelements 37b aufgebracht bis sie an dem Stützelement
37b anliegen.
[0073] Selbstverständlich kann der Querschnitt des Stützelements 37b auch andere Formen
aufweisen. Ggf. könnte der Querschnitt kreisförmig sein, um dann ähnlich den Ausführungsbeispielen
der Fig. 7a und 8a mittels eines Bohrers mit dem Durchmesser B von der in den Figuren
rechte Seite bzw. des rechten Mauerwerks 14 ausgehend eine entsprechende Bohrung durch
das rechte Mauerwerk 14 zu treiben und bei dem gegenüberliegenden Mauerwerk 14 lediglich
ein Sackloch zu erzeugen.
[0074] Bei dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 8b wird selbstverständlich kein Sackloch erzeugt
oder benötigt. Es wird nochmals betont, dass auch die Abstützeinrichtungen 36 gem.
der Fig. 7b und 8b einen hervorragenden Schutz gegen Feuchtetransport darstellen.
[0075] Anhand der Fig.9 bis 14 werden nunmehr weitere Ausführungsbeispiele eines Halters
16 beschrieben, die alle mit Klötzen 38 bzw. Zusatzklötzen 46 versehen sind.
[0076] Insbesondere bei der Montage von Fenstern 12 werden zur zusätzlichen Abstützung und
auch zum Höhenausgleich Klötze 38 verwandt, die zwischen dem Fenster 12 und dem Halter
16 angeordnet werden.
[0077] Dabei kann der Klotz 38 einstückig mit dem Halter 16 ausgebildet sein, was in den
Fig.9 bis 14 dargestellt ist. Diese dort dargestellten Klötze 38 können entweder Teil
des metallischen Kerns 16' sein, also eine Erhebung auf dem metallischen Kern 16'
sein, die dann zusammen mit dem metallischen Kern 16' mit Ummantellungsmaterial überzogen
ist. Es ist aber auch möglich, den Klotz 38 vollständig aus Ummantellungsmaterial
herzustellen, indem bei der Ummantellung des metallischen Kerns 16' des Halters 16
dieser Klotz 38 gleichzeitig mit hergestellt wird.
[0078] In der Fig.9a ist der Klotz 38 entlang einer Längskante des Halters 16 ausgebildet.
Im Unterschied dazu überzieht der in Fig.10a gezeigte Klotz 38 lediglich in etwa die
Hälfte der einen Längsseite des Halters 16.
[0079] Bei dem in Fig.11a gezeigten Klotz 38 wird ein in Längsrichtung gesehener Endbereich
mit diesem Klotz 38 versehen.
[0080] Die Fig.9b und 10b zeigen Halter 16 mit einem metallischen Kern 16' (Fig.9b) oder
einen Halter 16 mit zwei metallischen Kernen 16' (Fig.10b), die mit Ummantellungsmaterial,
in diesem Fall Kunststoff 22, voneinander getrennt sind. Das Ausführungsbeispiel gemäß
Fig.10b mit zwei voneinander getrennten metallischen Kernen 16' erhöht einerseits
die Stabilität des Halters 16 bezüglich der Lastaufnahme. Andererseits ist aber auch
noch die Möglichkeit gegeben, wenn das Ummantellungsmaterial eine gewisse Elastizität
aufweist, noch zusätzliche Ausdehnungsbewegungen des Bauteils, im gezeigten Beispiel
des Fensters 12, zu einem gewissen Maße aufnehmen zu können.
[0081] Der in Fig.11b gezeigte Klotz 38 besteht ausschließlich aus Ummantellungsmaterial.
[0082] Die in den Fig.12a,13a und 14 gezeigten Halter 16 weisen Klötzen 38 auf, die denjenigen
Klötzen 38 entsprechen, die in den Fig.9a,10a und 11a gezeigt sind.
[0083] Allerdings ist bei den in Fig.12a,13a und 14 gezeigten Klötzen 38 noch die Möglichkeit
gegeben, für einen weiteren Höhenausgleich Zusatzklötze 46 zu verwenden.
[0084] Dazu ist der Klotz 38 mit länglichen, wie in den Fig.12a und 14 gezeigt, oder mit
runden, wie in Fig.13a dargestellt, Ausnehmungen 44 versehen. Die Zusatzklötze 46
haben daher jeweils mindestens einen Zusatzzapfen 48, der in einer der Ausnehmungen
44 eingesetzt werden kann.
[0085] Obwohl der in Fig.13b gezeigte Zusatzzapfen 42 zylinderförmig ausgebildet ist, ist
es selbstverständlich auch möglich, diesen Zusatzzapfen 42 den länglich ausgebildeten
Ausnehmungen 44 entsprechend ebenfalls länglich als Vorsprung auszubilden.
[0086] Der in Fig.12a mit vollständigen Linien gezeigte Zusatzklotz 46 kann im Gebrauchszustand
dann aufgrund der nutenförmigen Ausbildung der Ausnehmung 44 sich in Richtung des
Verlaufs der Ausnehmung 44 bei auftretenden Kräften bewegen. Somit können Kräfte in
quer zur Längsrichtung des Halters 16 verlaufender Richtung aufgenommen werden und
führen nicht zu einer Beschädigung des Montagesystems 10 bzw. des Halters 16.
[0087] Der in Fig.12a gestrichelt dargestellte Zusatzklotz 46 weist den Zapfen 42 auf und
kann die in Längsrichtung des Halters 16 verlaufende Ausnehmung 44 derart ergreifen,
daß er sowohl Bewegungen in Längsrichtung des Halters 16 als auch Bewegungen quer
zur Längsrichtung des Halters 16 ausführen kann, da er um den Zapfen 42 sich auch
noch verschwenken kann. Dieser in Fig.12a gestrichelt dargestellte Zusatzklotz 46
kann also in zwei zueinander quer angeordneten Richtungen auftretende Kräfte aufnehmen
und so den Halter 16 vor Beschädigungen schützen.
[0088] Der in Fig.13a gezeigte Zusatzklotz 46 kann mit seinem Zapfen 42 in eine der beiden
kreisrund ausgebildeten Aufnahmen 44 eingreifen und lediglich die oben beschriebenen
Schwenkbewegungen zur Aufnahme von quer zur Längsrichtung des Halters 16 auftretenden
Kräften ausführen.
[0089] In Fig.14 ist der Zusatzklotz 46 auf dem an einem Ende in Längsrichtung des Halters
16 angeordneten Klotz 38 in nutenförmige Ausnehmungen 44 einsetzbar. Dieser Zusatzklotz
46 kann zwei entsprechend länglich ausgebildete Zapfen 42 aufweisen und dann nur lediglich
Bewegungen in Längsrichtung des Halters ausführen. Es ist aber auch möglich, diesen
in Fig.14 gezeigten Zusatzklotz 46 lediglich mit einem zylinderförmigen Zapfen 42
zu versehen, so daß dann dieser Zusatzklotz 46 sowohl Bewegungen in Längsrichtung
als auch Verschwenkbewegungen durchführen kann. Dieses Ausführungsbeispiel nimmt aber
hauptsächlich Kräfte auf, die in Längsrichtung des Halters 16 verlaufen.
[0090] Mit den oben beschriebenen Zusatzklötzen 46 ist daher die Möglichkeit gegeben, in
den beiden Hauptrichtungen auftretende Kräfte zu einem gewissen Maße aufzunehmen,
ohne die Befestigung des Bauteils zu beschädigen. Dies ist nicht nur für thermische
Ausdehnungen des Bauteils relevant, sondern auch noch für die sichere Halterung von
Bauteilen in Gebäuden, die in erdbebengefährdeten Gebieten errichtet worden sind.
[0091] Obwohl in den Figuren nicht explizit dargestellt, kann der Klotz 38, ähnlich wie
der Zusatzklotz 46 gemäß Fig.13b, mit einem Zapfen 42 versehen sein, der dann in eine
entsprechende Aufnahme 40 des Halters 16, wie in Fig.10a gezeigt, eingreifen kann.
Dieser Eingriff kann fest sein. Es ist aber auch möglich, die Aufnahme 40 und den
Zapfen 42 derart auszugestalten, daß der Klotz 38 verschwenkbar auf dem Halter 16
gelagert wird. Dieser Klotz 38 kann dann die gleichen Schwenkbewegungen durchführen,
wie der bezüglich der Fig.13a beschriebene Zusatzklotz 46. Ein derartiger Klotz 38
ist daher im Gegensatz zum oben beschriebenen nicht mit dem Halter 16 einstückig ausgebildet.
[0092] Die Fig.15 und 16 zeigen den Halter 16 gemäß Fig.1 sowie eine Einbausicherung 50
vor der Montage sowie im montierten Zustand. Diese Zusatzsicherung 50 ist in diesem
Falle plattenförmig ausgebildet und weist eine T-förmige Erhebung auf, die in einer
dem dritten Langloch 54 ähnliche Öffnung einsetzbar ist.
[0093] Obwohl in den Figuren nicht dargestellt, ist es möglich, die Einbausicherung 50 mit
einem derartigen Vorsprung zu versehen, der im Querschnitt gesehen in etwa dem Zapfen
42 entspricht. Dann kann diese Einbausicherung 50 in die in Fig.10a gezeigte Aufnahme
40 eingebracht werden, die in etwa kreisförmig ausgebildet und derart am Rand des
Halters 16 in Längsrichtung gesehen angeordnet ist, daß diese Aufnahme 40 nicht vollständig
geschlossen ist. Dadurch wird dann die mit dem zapfenförmigen Vorsprung versehene
Einbausicherung 50 derart in der Aufnahme 40 aufgenommen, daß sich die Einbausicherung
50 nicht mehr in Längsrichtung des Halters 16 bewegen kann. Selbstverständlich ist
die zapfenförmige Ausbildung des Vorsprungs so angeordnet, daß die Mittelachse des
zylinderförmigen Vorsprungs parallel zur Plattenfläche der Einbausicherung 50 verläuft.
[0094] Selbstverständlich können alle Montagesysteme 10 Höhen- und/oder Seiten- und/oder
Tiefenverstellung aufweisen, die ebenfalls zumindest teilweise mit Kunststoff 22 und/oder
Gummi und/oder Lacken und/oder anderen kälte- und wärmeisolierende Materialien ummantelt
sind. Dies ist allerdings in den Figuren nicht dargestellt.
[0095] In den Fig. 17 bis 19 ist ein weiterer Zusatz für das Montagesystem 10 dargestellt.
Dieser Zusatz besteht aus einem in Seitenansicht winkelig ausgebildeten Tragklotz
52, der im Gebrauchszustand zum Bauteil, in diesem Fall zum Fenster 12, weisenden
Ende des Halters 16 in einer Aufnahmevorrichtung aufgenommen ist. Dazu weist der Tragklotz
52 eine entsprechende Aufnahme 54 auf, die an den freien Enden des Winkels jeweils
angeordnet ist.
[0096] Diese Aufnahme 54 weist in diesem Fall eine strukturierte Oberfläche auf, die die
gleichen Vorteile hat, wie sie bereits oben im Bezug auf die strukturierte Oberfläche
des Halters 16 beschrieben worden sind. Der Tragklotz 52 kann vollständig aus Metall
bestehen. Vorteilhafter ist allerdings aus den oben genannten Isolationsgründen, diesen
Tragklotz 52 aus Kunststoff herzustellen, oder aber aus Metall, das dann mit dem oben
beschriebenen Ummantellungsmaterial umgeben ist.
[0097] Dieser Tragklotz 52 dient insbesondere dem Einbau von Fenstern und Türen, da dabei
das Dehnungsverhalten der Rahmenwerkstoffe zu berücksichtigen ist. Mit Hilfe dieses
Tragklotzes 52 sind die besonderen Befestigungsabstände leichter einzuhalten, also
sowohl die sogenannten Ankerabstände als auch die Abstände zu den Innenecken. Zur
Veranschaulichung der Abstände zu den Innenecken dient insbesondere die Darstellung
gemäß Fig.19.
[0098] Anhand der Fig.20a und 20b werden nunmehr zwei Befestigungseinrichtungen 20 näher
beschrieben.
[0099] Beide Befestigungseinrichtungen 20 bestehen jeweils aus einer ein Innengewinde aufweisenden
Hülse 20a, in die eine ein Außengewinde aufweisende Hohlschraube 20b eingreift. Wenn
diese beiden Teile miteinander verschraubt sind, kann durch diese eine Schraube 20c
hindurchgeführt werden. Sowohl die Hülse 20a als auch die Hohlschraube 20b können
aus Metall bestehen. Aus den bereits oben genannten Isolationsgründen ist es aber
vorteilhafter, falls diese Teile aus Metall bestehen, sie noch mit dem Ummantellungsmaterial
zu versehen. Sie können aber auch ausschließlich aus dem Ummantellungsmaterial, insbesondere
aus Kunststoff bestehen.
[0100] Obwohl diese beiden Befestigungseinrichtungen 20 der Befestigung von Fenstern 12
dienen, können diese auch für alle anderen oben bereits angegebenen Bauteile verwandt
werden.
[0101] Beide Hülsen 20a weisen an dem zum Halter 16 weisenden Ende einen Kragen 20d auf,
auf dem sich in diesem Fall das Fenster 12 abstützt.
[0102] In ähnlicher Art und Weise ist die Hohlschraube 20b an ihrem zum Halter 16 weisenden
Ende mit einem Stützkragen 20e versehen, der möglichst vollflächig auf der Oberfläche
des Halters 16 aufliegt. Dieser Stützkragen 20e hat, obwohl in den Figuren nicht dargestellt,
eine derartige äußere Formgebung, das ein Werkzeug zur Einleitung einer Schraubbewegung
den Außenrand dieses Stützkragen 20e ergreifen kann. Mit Hilfe dieses Werkzeugs kann
dann die Hohlschraube 20b gedreht werden, so daß die Höhe der Hülse 20a aufgrund der
Drehbewegung veränderbar ist. Damit dies einfach möglich und auch sichergestellt ist,
kann die Außenkontur der Hülse 20a derart ausgeformt sein, daß sie in der entsprechenden
Öffnung des Bauteils drehsicher gehalten wird.
[0103] Damit die Möglichkeit besteht, daß die Befestigungseinrichtung 20 ebenfalls zumindest
zu einem gewissen Maße die tragenden Bauelemente ausgleichen kann, weist der Kragen
20d auf der zum in diesem Fall Fenster 12 gerichteten Seite ein bewegungsausgleichendes
Material auf. Dies ist zum Beispiel Gummi oder TPE oder ähnliches elastisches Material.
[0104] Aus dem gleichen Grund weist der Stützkragen 20e auf seiner zum Halter 16 weisenden
Seite ebenfalls dies oben beschriebene Material auf.
[0105] Der Unterschied zwischen den beiden in den Fig.20a und 20b gezeigten Ausführungsbeispien
der Befestigungseinrichtung 20 besteht in der Länge der Hülse 20a. Während die Hülse
20a gemäß Fig.20a lediglich in einen Hohlraum des Fensterrahmens bzw. des Fensters
12 hineinragt, ist die Länge der Hülse 20a gemäß Fig.20b derart gewählt, daß diese
Hülse 20a die gesamte Höhe des Hohlraumes des Fensterrahmens überbrückt und somit
bei dem Anziehen der Schraube 20c ein Zusammenquetschen der einander gegenüberliegenden
Seiten des Fensterrahmenhohlkörpers verhindert.
[0106] Es ist aber möglich, daß der Kragen 20d an dem anderen Ende der Hülse 20a angeordnet
ist, so daß dieser Kragen 20d gemäß der Fig.20a,20b oben auf dem Rahmen des Fensters
12 aufliegt. Entsprechend wird dann der Stützkragen 20e auch an dem anderen Ende der
Hohlschraube 20b angeordnet, so daß dieser dann gemäß der Fig.20a,20b von unten mit
dem Halter 16 in Kontakt tritt. Dies ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
[0107] In den Figuren ist eine weitere Maßnahme bzw. ein weiteres Teil des Montagesystems
10 nicht dargestellt. Dieses besteht aus einem thermoisolierten Rahmendübel für die
Bolzen 18, mit dem der oder die Bolzen 18 mit dem Mauerwerk 14 in Eingriff bringbar
sind. Somit können auch nicht mehr der oder diese Bolzen 18 Temperaturen und Schallwellen
in das Mauerwerk 14 übertragen.
[0108] Damit Monteure leichter feststellen können, für welche höchstzulässige Tragkraft
die Montagesysteme 10 zugelassen sind, wird das Ummantellungsmaterial mit unterschiedlichen
Farben hergestellt oder damit überzogen. So soll die Farbe Grün für eine maximale
Tragkraft von 130 kg und die Farbe Gelb für eine Tragkraft von 60 kg ein Hinweis sein.
[0109] Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Montagesystems ist es möglich, sowohl die Wärmeleitfähigkeit
als auch die Schallübertragung stark zu reduzieren. Gleichzeitig können kostengünstigere
Materialien für die metallischen Kerne verwandt werden, da das Ummantellungsmaterial
diese metallischen Kerne vor Korrosion schützt.
Bezugszeichenliste
[0110]
- 10
- Montagesystem
- 12
- Fenster, Bauteil
- 14
- Mauerwerk
- 16
- Halter
- 16'
- metallischer Kern
- 18
- Bolzen
- 20
- Befestigungseinrichtung
- 20a
- Hülse
- 20b
- Hohlschraube
- 20c
- Schraube
- 20d
- Kragen
- 20e
- Stützkragen
- 22
- Kunststoff
- 24
- erste Öffnung
- 26
- zweite Öffnung
- 28
- dritte Öffnung
- 30
- Rand
- 32
- Vorsprung
- 34
- zweiter Vorsprung
- 36
- Abstützeinrichtung
- 37a
- Verbindungsschraube
- 37b
- Stützelement
- 38
- Klotz
- 40
- Aufnahme
- 42
- Zapfen
- 44
- Ausnehmung
- 46
- Zusatzklotz
- 48
- Zusatzzapfen
- 50
- Einbausicherung
- 52
- Tragklotz
- 54
- Aufnahme
- 56
- drittes Langloch
- B
- Höhe,Durchmesser
1. Montagesystem (10) für Fenster (12), Türen, Bauelemente, Fassadenelemente und ähnlichem,
mit mindestens einem an einem Mauerwerk (14) befestigbaren langgestreckten metallischen
Halter (16), der mit mindestens einem Bolzen (18) an dem Mauerwerk (14) befestigbar
ist und eine Befestigungseinrichtung (20) für Fenster (12) Türen, Bauelemente, Fassadenelemente
und ähnlichem aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Halter (16) zumindest teilweise mit Kunststoff (22) und/oder Gummi
und/oder Lacke und/oder anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt
ist.
2. Montagesystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) vollständig mit Kunststoff (22) und/oder Gummi und/oder Lacken und/oder
anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt ist.
3. Montagesystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine nach außen weisende Fläche des Kunststoffs (22) und/oder Gummi und/oder
der Lacke und/oder der anderen kälte- und wärmeisolierenden Materialien strukturiert
ausgebildet ist.
4. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff (22) ein Thermoplast ist.
5. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) zur Aufnahme des Bolzens (18) mit einer ersten Öffnung (24) versehen
ist.
6. Montagesystem (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) eine zweite Öffnung (26) zur Aufnahme des ersten oder eines zweiten
Bolzens (18) aufweist.
7. Montagesystem (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Öffnung ein in Längsrichtung des Halters (16) verlaufendes Langloch (26)
ist.
8. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) eine dritte Öffnung (28) zur Aufnahme des ersten oder eines dritten
Bolzens (18) aufweist.
9. Montagesystem (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Öffnung ein quer zur Längsrichtung des Halters (16) verlaufendes Langloch
(28) ist.
10. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Längsrichtung verlaufender Rand einen quer zur Halterebene verlaufenden Vorsprung
(32) aufweist.
11. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Längsrichtung verlaufendes Ende des Halters (16) einen quer zur Halterebene
verlaufenden zweiten Vorsprung (34) aufweist.
12. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung verlaufenden Ränder (30) des Halters (16) gleichsinnig gebogen
sind.
13. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) mindestens eine quer zur Halterebene verlaufende Abstützeinrichtung
(36) aufweist, die lösbar oder mit dem Halter (16) einstückig ausgebildet ist.
14. Montagesystem (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung (36) ein Rundrohr, ein Rechteckrohr, eine Stabkonsole oder
eine Dreieckplatte ist.
15. Montagesystem (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung (36) aus mindestens einer Verbindungsschraube (37a) besteht,
die im Gebrauchszustand den Halter (16) mit einem Stützelement (37b) verbindet, das
sich auf ebenfalls wie der Halter (16) freikragend an dem gleichen Mauerwerk (14)
oder aber auf zwei Mauerwerken (14) abstützt, zwischen denen eine Isolier- oder Dämmschicht
einbringbar ist.
16. Montagesystem (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der freikragende Halter (16) in Gebrauchszustand mit der von dem Isolier- oder Dämmaterial
wegweisenden Wandung des Mauerwerks (14) bündig abschließt oder diese Kante des Mauerwerks
mit dem zweiten Vorsprung (34) umgreift.
17. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 13 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtung (36) aus Metall besteht und zumindest teilweise ebenfalls
mit Kunststoff (22) und/oder Gummi und/oder Lacken und/oder anderen kälte- und wärmeisolierenden
Materialien ummantelt ist.
18. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gebrauchszustand zum Fenster (12) weisende Seite des Halters (16) zumindest
teilweise mit einem Klotz (38) versehen ist.
19. Montagesystem (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (38) einstückig mit dem Halter (16) ausgebildet ist, indem der Klotz (38)
entweder Teil des metallischen Kerns (16') und mit dem Ummantellungsmaterial überzogen
ist oder vollständig aus Ummantellungsmaterial besteht und bei der Ummantellung des
metallischen Kerns (16') des Halters (16) gleichzeitig herstellbar ist.
20. Montagesystem (10) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (38) mindestens einen in eine entsprechende Aufnahme (40) des Halters (16)
einsetzbaren Zapfen (42) aufweist, der den Klotz (38) entweder fest oder bezüglich
des Halters (16) verschwenkbar lagert.
21. Montagesystem (10) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (38) mit mindestens einer runden oder länglichen Ausnehmung (44) versehen
ist zur Aufnahme mindestens eines Zusatzklotzes (46), der mindestens einen in die
Ausnehmung (44) einsetzbaren Zusatzzapfen (48) aufweist, der den Zustzklotz (46) entweder
fest oder verschwenk- oder verschiebbar lagert.
22. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (16) mindestens zwei metallische Kerne (16') aufweist, die mit Ummantellungsmaterial
voneinander getrennt sind.
23. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Höhen- und/oder Seiten- und/oder Tiefenverstellung.
24. Montagesystem (10) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Höhen- und/oder Seiten- und/oder Tiefenverstellung zumindest
teilweise ebenfalls mit Kunststoff (22) und/oder Gummi und/oder Lacken und/oder anderen
kälte- und wärmeisolierenden Materialien ummantelt ist.
25. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß einem im Gebrauchszustand zum Fenster (12) oder dergleichen weisenden Ende des Halters
(16) eine Aufnahmevorrichtung für einen in Seitenansicht winkelig ausgebildeten Tragklotz
(52) angeordnet ist, der eine entsprechende Aufnahme (54) aufweist.
26. Montagesystem (10) nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (54) eine strukturierte Oberfläche aufweist.
27. Montagesystem (10) nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragklotz (52) vollständig aus Metall oder aus Kunststoff oder aus einer Kombination
daraus besteht.
28. Montagesystem (10) nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung an einem Ende des Halters (16) eine Einbausicherung (50) angeordnet
ist, die lösbar oder mit dem Halter (16) einstückig ausgebildet ist und aus Metall
oder aus mit Ummantellungsmaterial versehenem Metall oder aus Kunststoff besteht.
29. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (20) aus einer ein Innengewinde aufweisende Hülse (20a)
besteht, in welche eine ein Außengewinde aufweisende Hohlschraube (20b) eingreift,
durch die eine Schraube (20c) durchführbar ist.
30. Montagesystem (10) nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20a) und die Hohlschraube (20b) aus Metall oder aus mit Ummantellungsmaterial
versehenem Metall oder aus Kunststoff bestehen.
31. Montagesystem (10) nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (20a) mit dem zu befestigenden Bauteil (12) über einen auf der Bauteilseite
mit bewegungsausgleichendem Material versehenen und an einem Ende angeordneten Kragen
(20d) in Kontakt bringbar ist und die Hohlschraube (20b) an einem Ende einen Stützkragen
(20e) aufweist, dessen zum Halter (16) weisende Seite ebenfalls mit einem bewegungsausgleichenden
Material versehen und mit dem Halter (16) in Kontakt bringbar ist.
32. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Bolzen (18) über thermoisolierte Rahmendübel mit dem Mauerwerk (14)
in Eingriff bringbar sind.
33. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterscheidung unterschiedlicher Traglasten das Ummantellungsmaterial mit unterschiedlichen
Farben versehen ist oder das Ummantellungsmaterial mit diesen Farben überzogen ist.
34. Montagesystem (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Traglast von 130 kg die Farbe Grün und für eine Traglast von 60 kg die Farbe
Gelb im Ummantellungsmaterial beigemischt oder das Ummantellungsmaterial damit überzogen
ist.