[0001] Die Erfindung betrifft ein Schiebeelement, insbesondere eine Schiebetüre oder ein
Schiebefenster. Es ist bekannt, Schiebeelemente durch eine im Wesentlichen längsverlaufende
Schibebewegung zum Öffnen oder Verschließen zumindest eines Teiles einer Wandöffnung
einzusetzen. Eine solche Wandöffnung kann sich dabei sowohl in einer Innen- wie auch
einer Außenwand befinden. Schiebetüren der vorgenannten Art werden zum Beispiel gerne
im Eingangsbereich von Verkaufsgeachäften eingesetzt. Sie finden aber auf im privaten
Bereich Verwendung, zum Beispiel als Verbindungstür vom Wohnzimmer zum Garten.
[0002] Soweit im Rahmen dieser Anmeldung von einer Schiebetüre gesprochen wird, ist die
Erfindung nicht auf eine Schiebetüre beschränkt zu verstehen, gleichwohl ist damit
jede Form eines Schiebeelementes gemeint.
[0003] Die genannten Schiebetüranlagen sind verhältnismäßig kompliziert, da sie neben dem
schiebbaren Element auch aus einem feststehenden Element bestehen. Das verschiebbare
Element muß eine entsprechende Führung besitzen und gleichwohl in der öffnungs- beziehungsweise
der Verschiebebewegung stabil geführt, aber leichtgängig beweglich sein. Gerade im
Außenbereich wird von einer entsprechenden Schiebetüranlage auch absolute Dichtheit
gegen Wind oder Regen zwingend erwartet. Dies führt dazu, daß bekannte Schiebelemente
im Außenbereich am Boden einen erheblichen Aufbau aufweisen, um durch eine möglichst
hohe Schwelle oder Falz die geforderte Dichtheit zu erreichen. Die Ausgestaltung des
Schiebeelementes gerade im Bodenbereich ist daher im Stand der Technik durch hohe
Profile gekennzeichnet, welche als Stolperfalle zu betrachten sind. Zwar gewährt eine
entsprechend "hohe Schwelle" eine ausreichende Sicherheit vor eindringendem Regenwasser
und dergleichen, jedoch ist das Durchschreiten der Öffnung durch die erheblichen Barriere
gefährlich oder sehr erschwert und für Rollstuhlfahrer letztendlich unmöglich.
[0004] Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein möglichst barrierefreies
Schiebeelement zu realisieren.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einem Schiebeelement wie eingangs
beschrieben und schlägt vor, daß in der geschlossenen Stellung des Schiebeelementes
ein Spalt zwischen dem unteren Rand des Schiebeelementes und der Auflage durch mindestens
ein durch magnetische Kräfte bewegbares Dichtelement verschießbar ist.
[0006] Die Anordnung des durch magnetische Kräfte bewegbaren Dichtelementes erlaubt es,
im geschlossenen Zustand des Schiebeelementes ein absolut wind- und wasserdichtes
Schiebeelement zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wird durch den erfindungsgemäßen
Vorschlag realisiert, daß im geöffneten Zustand ein barrierefreies Schiebeelement,
insbesondere eine barrierefreie Schiebetüre oder ein barrierefreies Schiebefenster
zur Verfügung steht. Dabei ist die Erfindung so ausgestaltet, daß vor oder mit dem
Beginn der Verschiebebewegung zum Öffnen des Schiebeelementes das Dichtelement den
Spalt, der sonst verschlossen ist, freigibt und so eine freie Verschiebbarkeit erlaubt.
Zum Beispiel ist vorgesehen, durch eine Abstreifbewegung, die zum Beispiel von der
Verschiebebewegung des Schiebeelementes abgeleitet ist, das Dichtelement so zurückzubewegen,
daß der Spalt am unteren Rand frei wird. So stört das Dichtelement auch nicht, wenn
das Schiebeelement geöffnet wird.
[0007] In der Regel stützt sich das Schiebeelement über entsprechende Abstützräder, die
auch die Längsbeweglichkeit ergeben, auf dem Boden ab. Daher dient der Boden auch
als Auflage im Sinne der Erfindung, wenngleich die Erfindung nicht darauf beschränkt
ist, daß das Schiebeelement in jedem Fall mit einem unten angeordneten Abstützrad
ausgebildet sein muß. Die Erfindung ist in gleicher Weise auch realiserbar bei Schiebeelementen,
die zum Beispiel hängend geführt sind und sich dann ebenfalls ein Spalt zwischen dem
unteren Rand des Schiebeelementes und der Auflage, hier dem Boden, bildet. Ebenfalls
schließt die Erfindung ein, Führungsräder am oberen sowie Abstützräder am unteren
Rand des Schiebeelementes vorzusehen, so daß das Schiebeelement leichtgängig ist beziehungsweise
sich ohne hohen Kraftaufwand verschieben läßt. Dabei umfaßt die Erfindung sowohl Lösungen
bei welchen nur obere oder nur untere Abstützräder, wie auch eine Kombination von
oberen und unteren Abstützrädern vorgesehen sind.
[0008] Das erfindungagemäße Schiebeelement dient dabei dazu, zumindest einen Teil einer
Wandöffnung zu verschließen beziehungsweise zu öffnen. Oftmals wird das Schiebeelement
mit einem feststehenden Element in der Wandöffnung kombiniert, wobei dann das Schiebeelement
aufgrund seiner Ausgestaltung nur einen Teil der WandÖffnung verschließen oder freigeben
kann. Bei anderen Anordnungen ist es aber möglich, daß das Schiebeelement die gesamte
Wandöffnung verschließt, zum Beispiel das Schiebeelement in die seitlich anschließende
Wand einfahrbar ist oder hinter dieser komplett zur Seite fahrbar ist. In beiden Anwendungsfällen
ist das erfindungsgemäße Schiebeelement einsetzbar.
[0009] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Dichtelement
mit mindestens einem Magneten ausgestattet ist und das Dichtelement mit einem Magnetgegenteil
zusammenwirkt. Als Magneten im Sinne der Erfindung gelten dabei auch magnetisierbare
Stoffe wie Ferromagneten, magnetische Keramiken und dergleichen. Es geht darum, die
magnetischen Anziehungskräfte auszunutzen, weswegen ein Magnet eingesetzt wird. Günstigerweise
werden dabei zwei in Opposition zueinander zu bringende Elemente eingesetzt, um die
anziehende Bewegung des Dichtelementes auszunutzen. Dabei wirkt günstigerweise das
mit einem Magneten auegestattete Dichtelement oder das magnetisierbare Dichtelement
mit einem entsprechenden Magnetgegenteil zusammen. Dabei kann auch das Magnetgegenteil
entweder als eigenständiges Bauteil ausgebildet sein oder aber als entsprechend magnetisierter
Bereich an dem Schiebeelement oder der Auflage, je nach Ausführungsbeispiel, ausgebildet
sein.
[0010] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß eine im wesentlichen
vertikale Bewegung des Dichtelementes besteht. Durch eine solche Bewegung wird der
sich unter dem Schiebelement befindende Spalt optimal verdeckt. Durch die vertikale
Bewegung wird das Dichtelement z.B. nach oben oder nach unten bewegt. Dabei wird die
vertikale Bewegung des Dichtelementes nicht in jedem Fall von den magnetischen Kräften
geleistet. Im Sinne der Erfindung ist es natürlich möglich, daß die magnetischen Kräfte,
z.B. beim Öffnen oder beim Schließen des Spaltes eingesetzt werden und im übrigen
die Bewegung durch die Schwerkraft erfolgt. Es ist daher möglich, das bewegliche Dichtelement
am Spalt unten (im Boden) oder oben (auf der Unterseite des Schiebeelementes) anzuordnen.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß
sowohl in der geöffneten als auch in der geschlossenen Stellung des Schiebeelementes
das Dichtelement parallel zum Schiebeelement ist. Die Erfindung ist insbesondere bei
längsverschieblichen Schiebeelementen, sogenannten Schiebefenstern oder Schiebetüren
einsetzbar. Bei diesen werden die Schiebeelemente in einer geraden Führung längs verschoben
und geben somit die Öffnung frei oder verschließen diese.
[0012] Natürlich ist die Erfindung auch alternativ bei solchen Anwendungsbereichen einsetzbar,
wo z.B. Faltelemente als Schiebeelemente vorgesehen sind. Hierbei ist zu beachten,
daß auch bei solchen Elementen im Schwellenbereich ein Spalt zu verschließen ist,
was durch die Erfindung in zuverlässiger Weise erfolgen kann. Die Erfindung ist dabei
sowohl bei Faltschiebeelementen, wie auch bei längsbeweglichen Schiebeelementen einsetzbar.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Trennvorrichtung vorgesehen,
die das Trennen des Dichtelementes vom Magnetgegenteil, insbesondere vor oder zu Beginn
der Öffnungsverschiebebewegung des Schiebeelementes bewirkt. Durch das Anordnen der
Trennvorrichtung wird das Öffnen des Schiebeelementes erleichtert, da beim Schieben
neben der Überwindung der Reibungskräfte auch die Adhäsionskräfte des miteinander
zusammenwirkenden Dichtelementes und des Magnetgegenteiles überwunden werden muß.
Um gerade bei großen Schiebeelementen die aufzuwendende Kraft nicht zu groß werden
zu lassen ist es günstig, eine entsprechende Trennvorrichtung vorzusehen.
[0014] Gemäß der Erfindung kann die Trennvorrichtung verschiedenste Ausgestaltungen aufweisen.
Zum einen ist es möglich, die Trennvorrichtung sehr einfach mit dem Dichtelement zusammenwirkend
auszubilden.
[0015] Zum Beispiel befindet sich an dem Dichtelement eine seitliche, mit der Horizontale
einen spitzen Winkel einschließende Führung, die derart ausgebildet ist, daß das Schiebeelement,
welches sich öffnet, das Dichtelement zunächst mitnimmt, aber dann aufgrund dieser
schrägen Dichtelementführung das Dichtelement automatisch nach unten gezogen wird
und sich so das Dichtelement von dem Magnetgegenteil entfernt. In dieser Variante
wäre diese schräge Führung die Trennvorrichtung.
[0016] Die Trennvorrichtung kann zum Beispiel aber auch durch einen Trennkeil gebildet sein,
der bewirkt, daß das Dichtelement von dem Magnetgegenteil getrennt wird, wenn das
Schiebeelement bewegt wird. Hierbei ist es insbesondere von Vorteil, wenn das Trennen
des Dichtelementes vom Magnetgegenteil vor der oder zu Beginn der Öffnungsverschiebebewegung
durchgeführt wird, um die aufzuwendenden Kräfte verhältnismäßig gering zu halten.
[0017] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Trennvorrichtung
eine im Wesentlichen vertikale Bewegung des Dichtelementes oder des Magnetgegenteiles
bewirkt. Die Erfindung ist nicht darauf festgelegt, daß die Trennvorrichtung nur mit
dem Dichtelement oder nur mit dem Magnetgegenteil zusammenwirkt. Vielmehr erreichen
beide Variante das erfindungsgemäße Ziel.
[0018] Auch legt sich die Erfindung nicht darauf fest, daß die Trennvorrichtung, wie in
einer bevorzugten Variante vorgeschlagen, an dem Schiebeelement, sich mit diesem mitbewegend,
ausgebildet ist. Es ist alternativ in gleicher Weise möglich, die Trennvorrichtung
an der das Schiebeelement führenden Führung oder der Auflage, also dem Boden, anzuordnen.
[0019] Auch die Ausgestaltung des Magnetgegenteils ist erfindungagmäß sehr variabel ausgebildet.
Zunächst ist es möglich, das Magnetgegenteil feststehend auszubilden. Zum Beispiel
ist das Magnetgegenteil zwar an dem Schiebeelement mit diesem mitfahrend ausgebildet,
aber relativ zum Schiebeelement feststehend. Natürlich ist es möglich, das Magnetgegenteil
auch an der Auflage absolut feststehend auszubilden. Alternativ hierzu ist es möglich,
daß das Magnetgegenteil ebenfalls wie das Dichtelement beweglich ausgebildet ist und
die beiden Elemente, also Dichtelement und Magnetgegenteil zusammenwirkend den am
unteren Rand des Schiebeelementes ansonsten bestehenden Spalt abdichten.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Magnetgegenteil
und/oder das Dichtelement leistenartig ausgebildet ist beziehungsweise sind. Es ist
unter Umständen ausreichend, daß das Magnetgegenteil nur Abschnittsweise eingesetzt
wird, das Dichtelement hat aber den gesamten Spalt zu verdecken, weswegen es günstig
ist, daß sich zumindest dieses leistenartig über die gesamte Wandöffnung, die durch
das Schiebeelement verschlossen wird, erstreckt. Für einen sicheren Verschluß des
Luftspaltes ist es dabei günstig, daß sich auch das mit dem Dichtelement zusammenwirkende
Magnetgegenteil ebenfalls leistenartig über die gesamte Öffnungslänge erstreckt.
[0021] In einer bevorzugten Variante der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Schiebeelement
zwei parallel angeordnete Dichtelemente aufweist. Der Abdichtungseffekt durch zwei
in Richtung von außen nach innen hintereinander angeordneten, bevorzugterweise parallel
verlaufenden Dichtelementen ist günstig, da dadurch eine Art Labyrinthdichtung erzielt
werden kann und so das erfindungsgemäße Schiebeelement in noch effektiverer Weise
abdichtbar ist, insbesondere abdichtbar ist für Schlagregen und dergleichen.
[0022] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Magnetgegenteil
an dem Schiebeelement angeordnet ist und das Dichtelement am Boden beziehungsweise
in der Auflage. Es ist selbstverständlich aber auch möglich, daß das Magnetgegenteil
an der Auflage angeordnet ist und das Dichtelement mit dem Schiebeelement mitfahrend
ist. Im Wesentlich ist hier, daß in der Verschließstellung das Magnetgegenteil und
das Dichtelement in geeigneter Weise in Opposition zueinander gelangen, derart, daß
die magnetischen Kräfte ein Anziehen von Magnetgegenteil und Dichtelement bewirkt.
[0023] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist dabei vorgesehen, daß das Magnetgegenteil
im Schnitt gesehen T-förmig ausgebildet ist und der nach oben stehende, zapfenartige
Stiel des T's in eine Nut an dem Schiebeelement einsteht. Das Schiebeelement ist oftmals
als Tür oder Fenster ausgebildet und aus entsprechenden Profilrahmen gebildet. Diese
weisen auf ihrer Außenseite eine Nut auf, die dazu geschaffen ist, für Befestigungszwecke
eingesetzt zu werden. Wird nun an dem Magnetgegenteil, wie beschrieben, eine T-Form
gewählt, so kann der zapfenartige Stiel in die Nut einstehen. Dadurch wird die Montage
erheblich erleichtert, da in einfacher Weise eine Fixierung aber auch gleichzeitige
Ausrichtung des Magnetgegenteiles erfolgt.
[0024] Darüberhinaus wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß ein Adapterprofil für die Befestigung
des Magnetgegenteils an dem Schiebelement vorgesehen ist, wobei das Magnetgegenteil
mit Hilfe des Adapterprofiles insbesondere in einer Nut des Schiebeelementes zu befestigen
ist. Es ergibt sich, daß die verschiedenen Kunststoffprofile, die zur Schaffung eines
erfindungsgemäßen Schiebeelementes am Markt erhältlich sind, bezüglich der auf der
Unterseite vorgesehenen Nuten nicht gleichartig ausgebildet sind. Um aber mit einem
Magnetgegenteil möglichst alle verschiedenen Profile zur Bildung eines erfindungsgemäßen
Schiebeelementes ausstatten zu können und gleichzeitig aber nicht verschiedene Magnetgegenteile
bevorraten zu müssen, ist es günstig, ein möglichst variabel einsetzbares Adapterprofil
zu schaffen und einzusetzen, durch welches ein Magnetgegenteil in eine vielzahl unterschiedlicher
Profile, jeweils mit unterschiedlichen Nuten, einbaubar ist.
[0025] Günstigerweise ist vorgesehen, daß das Dichtelement in einem in der Auflage angeordneten,
nutartigen Aufnahmeprofil eingelegt ist. Die Tiefe der Nut, in welche das Dichtelement
eingelegt ist, ist dabei höher als der Spalt zwischen der Auflage und dem darüber
liegenden Unterrand des Schiebeelementes, wodurch sichergestellt wird, daß das hochgezogene
Dichtelement zuverlässig den Spalt schließt. Die Anordnung des Dichtelementes in einem
nutartigen Aufnahmeprofil ergibt auch einen sicheren Schutz des bevorzugt aus entsprechendem
Dichtmaterial geschaffenen Dichtelementes, wodurch dieses vor entsprechenden Beschädigungen
geschützt ist. Gleichzeitig kann das Dichtelement in einfacher Weise aus dem Aufnahmeprofil
herausgenommen werden, um zum Beispiel das Dichtelement und/oder die Nut zu reinigen.
Des Weiteren ist es günstig, ein entsprechende Aufnahmeprofil vorzusehen, welches
das Dichtelement aufnimmt, da dieses Aufnahmeprofil dann bei der Erstellung des Bauwerkes
die Aufgabe einer Schwelle übernimmt, also eine Begrenzung der jeweiligen Fußbodenbeläge
im Wandöffnungsbereich ergibt. Dies ist sowieso recht günstig, da im Fußbodenbereich
durch das Anordnen eines Estrichs und einer entsprechenden Trittschalldämmung gerade
im Anschlußbereich eine Trennung der Fußbodenbeläge erwünscht ist. Hierbei wird Wert
darauf gelegt, daß diese Funktion des Aufnahmeprofils zwar die einer Schwelle ist,
aber das Aufnahmeprofil in keinster Weise als Schwelle, also als eine nach oben vorstehende,
als Stolperschwelle wirkende Anordnung zu verstehen ist.
[0026] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Aufnahmeprofil
mindestens eine Anschlagleiste zur Begrenzung der Bewegung des Dichtelementes aufweist.
Da das Dichtelement in Längsrichtung, parallel zur verschiebebewegung angeordnet ist,
wird durch die Anordnung zumindest einer Anschlagleiste erreicht, daß das Dichtelement
nicht ungewollterweise aus dem Aufnahmeprofil herausgleitet oder herausgezogen wird.
Durch die Anordnung der Anschlagleiste wird daher sichergestellt, daß das Dichtelement
einen definierten Bewegungsbereich erhält und nicht zum Beispiel aufgrund der magnetischen
Anziehungskräfte an dem sich öffnenden Schiebeelement anhaftet und dann entsprechend
blockiert oder sperrt.
[0027] In einer erfindungsgemäßen Variante ist dabei vorgesehen, daß die Anschlagleiste
demontierbar oder einstückig an dem Aufnahmeprofil angeordnet ist. Selbstverständlich
ist es möglich, daß sowohl eine einstückige wie auch eine demontierbare Anschlagleiste
an dem Aufnahmeprofil vorgesehen ist. Zum Beispiel begrenzen eine demontierbare Anschlagleiste
die Nut auf der einen und die einstückig angeordnete Anschlagleiste die Nut auf der
anderen Seite. An der Anschlagleiste liegen dann entsprechende Teile des Dichtelementes
an und sind in ihrem Bewegungsbereich begrenzt. Auch wird durch die demontierbare
Anschlagleiste die Montage beziehungsweise der Austausch des Dichtelementes erleichtert,
da bei Vorhandensein der Anschlagleiste das Dichtelement nicht mit einer entsprechend
hohen, genauen Passung an die Nut anzupassen ist.
[0028] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Aufnahmeprofil
Teil einer in die Aufnahme eingebauten Entwässerungsvorrichtung ist. In der Auflage
beziehungsweise in dem Boden, was hierzu synonym ist, ist gerade bei Schiebeelementen
die die Verbindung zum Außenbereich herstellen, eine Entwässerungsvorrichtung vorteilhafterweise
vorgesehen. In der Regel wird die Entwässerungsvorrichtung zusammen mit dem Aufnahmeprofil
auf den Rohfußboden aufgebaut. Die Entwässerungsvorrichtung sorgt dafür, daß an dem
Schiebeelement ablaufendes Wasser auf der Außenseite verbleibt und entsprechend abgeleitet
wird. Durch die Integration des Aufnahmeprofiles in die Entwässerungsvorrichtung werden
dabei mehrere Vorteile gleichzeitig realisiert zum einen wird ein integrales Bauteil
zur Verfügung gestellt, das entsprechend mehrere Funktionen leistet. Neben der Funktion
des Entwässerns, gerade im sensibleren Öffnungsbereich, leistet diese Lösung auch
eine wirksame Trennung der Bodenbeläge im Öffnungsbereich und damit einhergehend auch
einen Beitrag zur Trittschalldämmung. Darüberhinaus dient diese Anordnung dazu, das
Dichtelement aufzunehmen und zu führen.
[0029] In einer weiteren Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Aufnahmeprofil eine
nutartige Aufnahme für die Anschlagleiste aufweist. Insbesondere wenn vorgesehen ist,
daß die Anschlagleiste demontierbar oder auswechselbar ist, zum Beispiel um die Gestaltung
des Schiebelementes beziehungsweise seiner Beschläge zu ändern, kann eine solche Variante
von vorteil sein. In die nutartige Aufnahme wird dann gegebenenfalls eine andere Anschlagleiste
eingelegt.
[0030] Die Anordnung einer Aufnahme, welche die Anschlagleiste aufnimmt, hat aber auch den
Vorteil, daß die Aufnahme, die ja nutartig ist, mit den Entwässerungskanälen in Verbindung
gebracht wird, um in den Bereich der Anschlagleiste eindringende Feuchtigkeit oder
Wasser abzuleiten. Überraschenderweise wird daher die Funktion der Anschlagleiste
erweitert, da auch diese beziehungsweise deren Aufnahme als Entwässerung dient, wenn
diese, wie vorgeschlagen, mit den Entwässerungskanälen in Verbindung steht. Insofern
ist der Begriff Entwässerungskanäle abstrakt zu verstehen, und nicht spitzfindig dahin,
daß eine Mehrzahl von Kanälen vorgesehen sein müssen. Es geht darum das Wasser über
eine gewisse Kanallänge, eben mehreren, zum Beispiel hintereinander angeordneten Kanälen,
abzuleiten.
[0031] Geschickterweise ist an der Anschlagleiste eine Positioniernut vorgesehen, die für
das Zusammenwirken mit einer Positionierfeder des Aufnahmeprofils dient. Durch ein
solches Positioniersystem, bestehend aus Positioniernut und damit zusammenwirkender
Positionierfeder, wird die Montage der Anschlagleiste erheblich erleichtert, da diese
ja doch eine gewisse Länge aufweist, die groß ist gegenüber ihrem Querschnitt und
eine exakte Ausrichtung hierdurch erheblich erleichtert wird. Es reicht dabei eine
kleine Positionierfeder aus, um eben ein leichtes Ausrichten und Führen bei der Montage
zu erreichen. Natürlich ist die hierzu äquivalente kinematische Umkehr der Anordnung,
also Anordnung der Positionierfeder an der Anschlagleiste, von der Erfindung umfaßt.
[0032] Es wird vorgeschlagen, daß sich die Entwässerungsvorrichtung über mindestens einen
Abstützfuß auf dem Boden abstützt. Wie sich insbesondere aus den Figuren noch ergeben
wird, ist das gesamte Aufnahmeprofil einschließlich Entwässerungsvorrichtung in Richtung
von innen nach außen in einer gewissen Breite ausgestattet, wodurch es sich insbesondere
anbietet, in Richtung von innen nach außen zwei oder mehrere Abstützfüße hintereinander
anzuordnen, wodurch sich die Stabilität der gesamten Anordnung, insbesondere bei der
Montage, erheblich erhöht. Aber auch die Stabilität beim Betrieb wird verbessert,
da die tiefe Trittfläche mehrfach unterstützt ist.
[0033] Erfindungsgemäß wird vorgesehen, daß die Auflage als Bodenschiene, schwellenlose
oder schwellenarme Bodenbelagtrennschiene oder als Schwelle ausgebildet ist.
[0034] Die Erfindung ist sehr variabel einsetzbar. Sie ist z.B. als auf den Rohfußboden
aufetellbare Grundschiene ausbildbar, die dann mit dem Estrich zusammenwirkt oder
aber als Bodenbelagtrennschiene, z.B. für Umbau- oder Renovierungszwecke, einsetzbar.
Eine solche Bodenbelagtrennschiene ist dabei schwellenlos oder schwellenarm ausgebildet.
Natürlich ist die Erfindung auch bei einer Schwelle einsetzbar.
[0035] Bevorzugterweise ist die Auflage dabei mehrteilig ausgebildet. Die Variabilität der
Erfindung wird dadurch gesteigert, da diese auf die verschiedenen Anwendungszwecke
entsprechend optimiert vorgehalten werden kann. Auch bietet der mehrteilige Aufbau
den Vorzug, daß die Teile z.B. durch entsprechende, als Isolierstück ausgebildete
Verbindungsstücke zu verbinden sind, wodurch diese sich durch Wärme- und/oder Schalldämmung
erheblich verbessern lassen.
[0036] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß unter der Auflage
eine Bodenplatte angeordnet ist. Die Bodenplatte wirkt dabei mit der Auflage zusammen.
Im Rahmen eines Baukastensystems eröffnet diese Variante weitere Vorzüge, weil die
Auflage z.B. mit oder ohne einer solchen Bodenplatte ausstattbar ist und mit Hilfe
der Bodenplatte entsprechende Effekte, insbesondere für die Entwässerung im Bereich
der Außenseite der Auflage bzw. des Schiebeelementes realisierbar sind.
[0037] Günstigerweise ist vorgesehen, daß die Bodenplatte flächig auf dem Boden aufliegt.
Hierdurch ergibt sich ein stabiles Abstützen der gesamten Auflage. Die Anordnung ist
dann auch z.B. für Renovierungezwecke gut einsetzbar, da die Bodenplatte eine gerade
Anschlußfläche bildet.
[0038] Günstigerweise ist vorgesehen, daß die Auflage mindestens einen querverlaufenden
Querkanal aufweist, der mit dem Entwässerungskanal verbunden ist. Der Querkanal läuft
zur Längserstreckung der Auflage quer, also in der Regel rechtwinklig zur Längserstreckung
des Magneten oder der Schieberichtung des Schiebeelementes. Durch das Anordnen der
Querkanäle, die auch der Entwässerung dienen, wird auch wenn eine sehr flachbauende
Auflage Verwendung findet, eine Entwässerung der Aufnahmenut, in welchem die Magnetleiste
eingelegt ist, zur Verfügung gestellt.
[0039] Günstigerweise ist die Bodenplatte bzw. die Auflage aus Kunststoff oder Metall, z.B.
Aluminium, gefertigt. Der Einsatz von Aluminium bzw. Kunststoff ist insofern günstig,
da durch ein entsprechendes Extrudierverfahren im Prinzip beliebige Profilquerschnitte
herstellbar sind. Die Arwrdung wird daher sehr variabel in ihrer Ausgestaltung.
[0040] Geschickterweise ist vorgesehen, daß die Auflage bzw. ein Teil der Auflage einen
angrenzenden Bodenbelag überdeckt. Dadurch wird ein einerseits einfacher, andererseits
aber auch ordentlicher Abschluß des Bodenbelag zur Auflage hin geschaffen. Der Randspalt
wird verdeckt, der Bodenbelag ist mit größerer Toleranz im Randbereich verlegbar.
[0041] Geschickterweise ist dabei vorgesehen, daß auf der Außenseite an der Bodenplatte
und/oder der Auflage ein Endstück anschließt. Es ist möglich, die Auflage mit oder
ohne Bodenplatte auszustatten. Durch das Endstück, das variabel einsetzbar ist und
z.B. ebenfalls durch ein Verbindungsstück oder durch eine Clips- oder Schnappverbindung
an die Bodenplatte bzw. die Auflage anschließbar ist, ist es möglich, die Auflage
variabel auf den jeweiligen Anwendungszweck anzupassen.
[0042] Geschickterweise wird dabei auch vorgesehen, daß das Endstück mindestens einen Wasserableitkanal
aufweist, der insbesondere an den Querkanal anschließt. Es wird so eine vollständige
Entwässerung erreicht, da der Querkanal bevorzugt die Aufnahmenut der Magnetleiste
entwässert und der Querkanal einseitig wiederum mit einem Wasserableitkanal des Endstückes
in Verbindung steht und so das Wasser weiterleitet. So wird eine sichere, zuverlässige
Entwässerung erreicht.
[0043] In einer bevorzugten Variante ist vorgesehen, daß die Oberseite der Auflage an die
Oberseite des Endstückes anschließt.
[0044] Durch einen möglichst stetigen Übergang werden Gefahrenquellen, z.B. Stolperbereiche,
möglichst vermieden. Auch hat der Betrachter den Eindruck, daß die gesamte Auflage
einstückig ausgebildet ist, kleine Absätze im Endbereich stören dabei den bündigen
Abschluß gemäß der erfindungsgemäßen Variante nicht und sind davon umfaßt.
[0045] Für eine zuverlässige und schnelle Verbindung ist vorgesehen, daß eine Schnapp- oder
Clipsverbindung zwischen dem Endstück und der Bodenplatte bzw. der Auflage besteht.
[0046] Zur zusätzlichen Verbesserung der Dichtung des Schiebeelementes ist zusätzlich, neben
dem Dichtelement auf der Unterseite des Schiebeelementes, eine Quetschdichtung angeordnet.
Diese Quetschdichtung wird durch die vertikale Abeenkbewegung des Schiebeelementes
in der Verschlußstellung auf die Auflage gedrückt und verschließt zusätzlich zu dem
Dichtelement den unter dem Schiebeelement bestehenden Spalt. Es wird hier bevorzugterweise
ein Labyrintheffekt erreicht, da eine Mehrzahl von gleichartig oder unterschiedlichen
Dichtungen hintereinander (bezogen auf die Querrichtung zur Bewegungsrichtung des
Schiebeelementes) angeordnet sind. Eine solche Quetschdichtung ist dabei sowohl auf
der Innenseite, als auch auf der Außenseite (jeweils alternativ) einsetzbar.
[0047] Gerade in dem Anwendungsfall, wo keine Bodenplatte unterhalb der Auflage eingesetzt
wird, ist es günstig, ein Abstützstück für die Auflage einzusetzen. Natürlich ist
es auch möglich, die Auflage auch bei Verwendung einer Bodenplatte mit Hilfe eines
Abstützstückes zusätzlich zu unterstützen. Geschickterweise wird das Abstützstück
gerade in dem Bereich der Auflage unterhalb dieser positioniert, wo von oben entsprechende
Last aufliegt. So stützt sich die Last des z.B. feststehenden Elementes über das Abstützstück
auf dem Rohfußboden ab.
[0048] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am unteren Rand
des Schiebeelementes ein Tragbalken vorgesehen ist, der Teil der Trennvorrichtung
ist. Die Trennvorrichtung sorgt dafür, daß das Dichtelement von dem Magnetgegenteil,
insbesondere bei der Öffnungsverschiebebewegung freikommt. Durch die Anordnung eines
separaten Tragbalkens, der auf der Unterseite beziehungsweise dem Rand des Schiebeelementes
vorgesehen ist, wird erreicht, daß auch bei geschlossener Türe, ohne daß sich diese
also bewegt, auf das Dichtelement Einfluß genommen werden kann. Daher weist der Tragbalken
eine entsprechende Beweglichkeit auf, die unabhängig von der Bewegung des Schiebeelementes
auf diesen einprägbar ist.
[0049] In einer bevorzugten Variante ist dabei vorgesehen, daß der Tragbalken durch eine
Trennvorrichtung im Wesentlichen vertikal bewegbar ist. Geschickterweise wird der
Tragbalken entweder das Magnetgegenteil oder das Dichtelement tragen. Da diese beiden
Elemente in der geschlossenen Stellung des Schiebeelementes in Opposition zueinander
und aneinander anhaftend, z.B. übereinander angeordnet sind, wird durch diese Ausgestaltung
erreicht, daß durch die vertikale Bewegung des Tragbalkens eine Trennung des Magnetgegenteils
von dem Dichtelement erfolgt.
[0050] Dabei legt sich die Erfindung nicht auf eine nur vertikale Bewegung des Tragbalkens
fest. In gleicher Weise ist es möglich, auf den Tragbalken eine im wesentlichen horizontal
verlaufende Schubbewegung, eine Schwenkbewegung oder eine schräge Bewegung einzuprägen,
um dadurch zu erreichen, daß das Dichtelement von dem Magnetgegenteil freikommt. Natürlich
ist es möglich, all die vorgenannten Bewegungsrichtungen oder -möglichkeiten auch
dazu einzusetzen um zu erreichen, daß im umgekehrten Sinne das Dichtelement mit dem
Magnetgegenteil der Abdichtung des Spaltes, bei der Schließbewegung zusammenkommen.
[0051] Eine bevorzugte Erfindungsform liegt darin daß es möglich ist, daß der Tragbalken
auf der der Außenseite zugewandten Seite eine Quetschdichtung trägt. Die Quetschdichtung,
die zum Beispiel als Dichtungsschlauch oder dergleichen ausgebildet ist, verläuft
dabei parallel zu dem Dichtelement und sorgt als zusätzliche, außenliegende Dichtebene
für eine weitere Verbesserung der Dichtheit des erfindungsgemäßen Schiebeelementes.
Da die Quetschdichtung auf dem Tragbalken angeordnet ist, erfährt die Quetschdichtung
nur eine Bewegungskomponente zum Beispiel in vertikale Richtung, wenn der Tragbalken
zum Beispiel vertikal bewegt wird. Der Verschleiß einer so angeordneten Quetschdichtung
ist daher sehr gering und die Lebensdauer und die Effizienz einer solchen Dichtung
entsprechend hoch. Letztendlich wird durch die Hintereinanderanordnung der Quetschdichtung
und des Dichtelementes die Dichteffizienz des Schiebeelementes erheblich gesteigert,
wobei die Anordnung sehr dauerhaft ausgebildet ist.
[0052] In einer anderen, weiteren erfindungsgemäßen Variante ist vorgesehen, daß der untere,
dem Spalt zugewandte Rand des Schiebeelementes das Magnetgegenteil oder das Dichtelement
trägt. In dieser Variante befindet sich das Magnetgegenteil beziehungsweise das Dichtelement
direkt am Schiebeelement und nicht auf einem bezüglich des Schiebeelementes bewegbaren
Tragbalken.
[0053] Eine solche Anordnung hat insbesondere dann Vorteile, wenn, wie ebenfalls erfindungsgemäß
vorgeschlagen, die Trennvorrichtung das Schiebeelement zur Vergrößerung oder Verringerung
des Spaltes zwischen dem unteren Rand des Schiebeelementes und der Auflage anzuheben
oder abzusenken vermag. In diesem Fall wird das gesamte Schiebeelement zum Beispiel
vertikal bewegt, wodurch auch das an dem Schiebeelement angeordnete Magnetteil beziehungsweise
das damit zusammenwirkende Dichtelement vertikal bewegt wird, um jeweils aktiv oder
inaktiv zu sein. Im Fall, daß es aktiv ist, zieht das Magnetgegenteil das Dichtelement
an und verschließt den Luftspalt. Die vertikale Bewegung ist insofern günstig, als
daß diese bei dem bestehenden Schiebeelementen eingesetzt ist, um zum Beispiel das
Schiebeelement in entsprechende Sicherungsrastungen, zum Beispiel für den Einbruchschutz,
zu bringen. Diese vertikale Bewegung kann daher in geschickter Weise ein zweites mal
ausgenutzt werden.
[0054] Vorteilhafterweise wird dabei die vertikale Bewegung des Schiebeelementes von der
Bewegung eines Öffnungsgriffes des Schiebeelementes abgeleitet. Es gibt hierfür aber
auch noch andere Varianten.
[0055] In einer erfindungsgemäßen Weiterentwicklung wird vorgeschlagen, daß die Bewegung
des Tragbalkens durch die Bewegung der Türbeschläge von der Bewegung des Öffnungsgriffes
des Schiebeelementes abgeleitet ist. Beim Öffnen des Schiebeelementes wird in der
Regel so vorgegangen, daß zuerst der Öffnungsgriff zum Beispiel gedreht wird, wodurch
zum Beispiel entsprechende Verschlüsse, Riegel oder Haltebolzen freikommen. Das Schiebeelement
bewegt sich dabei gegenüber der Zarge noch nicht. Diese der Verschiebbewegung voraneilende
Tätigkeit wird nun gemäß der Erfindung dazu ausgenutzt, auch auf den Tragbalken eine
bevorzugt vertikale Bewegung einzuprägen. Wie beschrieben können es aber auch anders
gerichtete Bewegungen sein. Durch die Bewegung des Tragbalkens wird erreicht, daß
das Dichtelement freikommt von dem Magnetgegenteil und dann bei der anschließenden
öffnungsbewegung des Schiebeelementes einer Verschiebebewegung nur die Reibkräfte
des zum Beispiel auf Rollen gelagerten Schiebeelementes zu überwinden sind. Im Sinne
der Erfindung wird dies als indirektes Trennen des Dichtelementes von dem Magnetgegenteil
verstanden.
[0056] Der Erfindung reicht aber auch ein direktes Trennen des Dichtelementes von dem Magnetgegenteil,
nämlich dann, wenn die Trennvorrichtung das Schiebeelement vertikal anhebt, aufgrund
der Betätigung des Öffnungsgriffes zum Öffnen des Schiebeelementes, wobei die Trennvorrichtung
das Magnetgegenteil anhebt bis das an dem Magnetgegenteil durch die Magnetkräfte haftende
Dichtelement an der Anschlagleiste anliegt und eine weitere Bewegung des Magnetgegenteils
zu einem das Magnetgegenteil von dem Dichtelement trennenden Luftspalt führt.
[0057] Gemäß der Erfindung ist es dabei möglich, die Bewegung des Tragbalkens entweder von
einer Drehbewegung des Öffnungsgriffes oder auch von einer Schub- oder Transversalbewegung
des Öffnungsgriffes abzuleiten. All die verschiedenen Möglichkeiten der Bewegung des
Öffnungsgriffes gehören zur Erfindung.
[0058] Um das Schiebelement in leichter weise schieben zu können, sind ein oder mehrere
Führungs- und/oder Abstützräder vorgesehen. Diese können zum Beispiel am unteren oder
oberen Bereich des Schiebeelementes vorgesehen sein, wobei ein Abstützrad das Schiebeelement
unten abstützt, wohingegen das Schiebeelement an den Führungsrädern, welche oben angeordnet
sind, hängt.
[0059] In der Varianten, in welcher die Trennvorrichtung eine vertikale Bewegung des gesamten
Schiebeelementes bewirkt, führt dies auch dazu, daß mindestens ein Abstütz- beziehungsweise
Führungsrad in seiner relativen Lage zum Schiebeelement durch die Trennvorrichtung
einstellbar ist. Je nach Ausgestaltung kann dabei vorgesehen sein, daß nicht alle
Abstütz- beziehungsweise Führungsräder von der Trennvorrichtung betätigt werden, sondern
nur einige wenige.
[0060] Günstigerweise wird vorgeschlagen, daß zumindest ein Führungsrad neben oder zwischen
den Dichtelementen beziehungsweise Magnetgegenteilen angeordnet ist. Die Erfindung
hält es sich offen, an dem schiebeelement entweder das Dichtelement oder das Magnetgegenteil
anzuordnen. Werden zwei Dichtelemente an dem Schiebeelement realisiert (natürlich
gehört ein in der Auflage eingebautes Dichtelement auch zum erfindungsgemäßen Schiebeelement),
so ist die Anordnung eines Führungsrades zwischen den beiden Dichtelementen/Magnetgegenteilen
von Vorteil, da damit der sowieso vorhandene, baubedingte Spalt zusätzlich ausgenutzt
wird. Es realisiert eine schmälere Bauform gerade im Fußbereich des Schiebeelementes.
[0061] Da auch die Anschlagleiste geschickterweise zwischen den beiden Dichtelementen vorgesehen
ist und eine Bewegung des Dichtelementes in vertikaler Richtung begrenzt und die Anschlagleiste
geschickterweise für beide daneben angeordnete Dichtelemente Verwendung findet, wird
die Anschlagleiste auch gleichzeitig als Abrolloberfläche für das Führungsrad verwendet.
Gegebenenfalls weist die Anschlagleiste eine entsprechende Stabilität oder Verstärkung
hierfür auf.
[0062] In einer erfindungsgemäßen Variante wird vorgeschlagen, daß zumindest ein Führungsrad
oder Abstützrad eine Umfangsnut oder eine Umfangsnocke aufweist und diese mit einer
Ausnehmung oder Erhebung der Anschlagleiste beziehungsweise der Abrollfläche zusammenwirkt.
Diese Umfangsnut oder Umfangsrille beziehungsweise Umfangsnocke, als ein ringartiger
Überstand über die sonstige Mantelfläche des Führungsrades beziehungsweise Abstützrades,
erleichtert die Führung des Schiebeelementes erheblich.
[0063] Diese Führungseigenschaft wird dabei sowohl bei dem unten angeordneten Abstützrad
wie auch an dem oben angeordneten Führungsrad gemäß der Erfindung vorgeschlagen. Je
nachdem, wie das Rad ausgebildet ist, weist die Anschlagleiste beziehungsweise die
ansonsten vorgesehene Abrollfläche eine entsprechende Ausgestaltung auf. Es ist entweder
eine Ausnehmung (für die Umfangsnocke) oder eine Erhebung (für die Umfangsnut/-rille)
vorgesehen. Diese erstreckt sich natürlich über den gesamten Verfahrweg des Schiebeelementes.
[0064] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß die Anschlagleiste
einseitig eine Ausnehmung und auf der anderen Seite eine Erhebung aufweist. Wahlweise
ist es möglich, in Abhängigkeit der Ausgestaltung des Abstützrades, entweder die Seite
mit der Erhebung oder die Seite mit der Ausnehmung einzusetzen. Es wird somit ein
Bauteil für zwei Anwendungen vorgeschlagen, eine solche Ausgestaltung des Bauteils
ist zum Beispiel in Figur 8 gezeigt.
[0065] Geschickterweise ist die Ausnehmung der Anschlagleiste durch Öffnungen der Anschlagleiste
mit den Entwässerungskanal verbunden. Wasser, welches bis in den Bereich der Anschlagleiste
eindringt, wird so geschickterweise in der Ausnehmung gesammelt und durch die Öffnungen
abgeleitet.
[0066] Wie in den Figuren noch gezeigt wird, ist es möglich, die Erfindung sowohl bei aus
Kunststoff wie auch aus Holz geschaffenen Schiebeelementen zu realisieren. Natürlich
erstreckt sich die Erfindung auch auf aus Verbundmaterialien, zum Beispiel aus Kunststoff
und Holz bestehenden Schiebeelementen, oder zum Beispiel auf entsprechend aus Metall
gefertigten Schiebeelementen. Die Erfindung ist diesbezüglich sehr variabel einsetzbar.
[0067] In diesem Zusammenhang wird auch angemerkt, daß die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen
Schiebeelement beschriebenen Elemente, insbesondere der Trennvorrichtung und des Tragbalkens,
natürlich auch bei einer konventionellen Türe, also einer im Wesentlichen mit einer
vertikal stehenden Achse drehbaren Türe entsprechend einsetzbar ist. Alle vorgenannten
Merkmale sind daher auf dieses Anwendvngsbeispiel sinngemäß übertragbar. Die Anmelderin
behält es sich vor, diesen Offenbarungsgehalt zum Gegenstand einer eigenständigen
Teilanmeldung zu machen.
[0068] Des weiteren betrifft die Erfindung auch eine Auflage, insbesondere als Bodenschiene,
schwellenlose oder schwellenarme Bodenbelagtrennschiene oder als Schwelle ausgebildete
Auflage für ein Schiebeelement, wie vorher beschrieben. An dieser Stelle behält es
sich der Anmelder ausdrücklich vor, alle Elemente, die im Zusammenhang mit der Auflage
beschrieben worden sind, aber im Zusammenhang mit dem Schiebelement beansprucht worden
sind, auch zum Gegenstand von Ansprüchen, welche auf die Auflage bezogen sind, zu
machen.
[0069] Die Erfindung betrifft auch eine Magnetleiste als Dichtelement für ein Schließelement,
wie ein Fenster, eine Tür oder dergleichen, insbesondere eine Schiebetür, wobei das
Dichtelement mittels magnetischer Kräfte bewegbar ist und einen Spalt zwischen dem
unteren Rand des Fensterblattes oder des Türflügels und einer Bodenschiene zu verschließen
vermag. Die Bodenschiene weist ein nutartiges Aufnahmeprofil auf, in das die Magrxetleiste
einlegbar ist.
[0070] Magnetleisten zum Abdichten von schwellenlosen Fenstern, Türen und dergleichen, insbesondere
Fenster und Türen, die als Schiebeelemente ausgebildet sind, sind beispielsweise aus
der DE 197 32 352 A1 bekannt. Nach dieser Schrift ist in dem Aufnahmeprofil einer
Bodenschiene eine Dichtleiste eingesetzt, die durch magnetische Kräfte in vertikaler
Richtung auf- und abbewegbar ist. Die Aufwärtsbewegung wird in der Regel durch den
Anschlag an ein Magnetgegenteil, das am unteren Rand des Fensterflügels oder Türblattes
befestigt ist, begrenzt. In ungünstigen Fällen kann es jedoch vorkommen, daß die Leiste
aus dem Aufnahmeprofil herausrutscht. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn
die Leiste oder Schuhsohle einer Person mit etwas Klebrigem wie Saft, Kaugummi oder
ähnlichem verklebt ist oder eine Person barfuß auf die Magnetleiste tritt, so daß
diese etwas haften bleibt. Auch spielende Kinder können die Magnetleiste aus dem Aufnahmeprofil
herausnehmen. Dies soll mit der Erfindung verhindert werden.
[0071] Es ist ebenfalls Aufgabe der Erfindung, ein unbeabsichtigtes Herausziehen einer Magnetleiste
aus dem Aufnahmeprofil einer Bodenschiene zu vermeiden.
[0072] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Magnetleiste mit zumindest mit einem Vorsprung
versehen ist. Das Aufnahmeprofil für die Magnetleiste weist zu diesem Zweck Hinterschneidungen
auf, oder ist mit einer oder mehreren Anschlagleisten teilweise abgedeckt, so daß
unter dieser Anschlagleiste ebenfalls eine Hinterschneidung entsteht. Die Bewegung
der Magnetleiste in vertikaler Richtung wird im unteren Bereich durch den Boden des
Aufnahmeprofils begrenzt und in der entgegengesetzten Richtung durch Anschlagen eines
Vorsprungs an der Unterkante der Hinterschneidung oder der Anschlagleiste. Der Vorsprung
wirkt anschlagartig und beeinträchtigt nicht die Dichtfunktion.
[0073] Vorteilhafterweise ist der Vorsprung bzw. sind die Vorsprünge seitlich an der Magnetleiste
angeordnet. Je nach Lage des Anschlages ist die Lage des Vorsprungs an der Magnetleiste
beliebig auswählbar. Nach einem ersten Ausführungsbeispiel weist die Magnetleiste
nur einen Vorsprung auf. Dieser Vorsprung greift hinter die Hinterschneidung oder
unter die Anschlagleiste. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Seitenwand des
Aufnahmeprofils sowie die Seitenwand der Magnetleiste beispielsweise eben ausgebildet.
Die Oberkante des Aufnahmeprofils dieser Seite fluchtet mit der Oberkante des Aufnahmeprofils
auf der ersten Seite bzw. der Oberfläche der ersten Anschlagsleiste.
[0074] Besteht die Magnetleiste bzw. zumindest der Vorsprung aus einem elastischen Material,
ist es möglich, die Magnetleiste unter elastischer Verformung in das Aufnahmeprofil
einzusetzen. Anschließend nimmt die Magnetleiste wieder ihre ursprüngliche Form an.
[0075] Nach einer weiteren Variante ist vorgesehen, von der Bodenschiene lösbare Anschlagleiste
zu verwenden. Zum Einsetzen der Magnetleiste wird die Anschlagleiste von der Bodenschiene
entfernt. Mittels einer geradlinigen Bewegung ist nun die Magnetleiste in das Aufnahmeprofil
einsetzbar. Anschließend wird die Anschlagleiste wieder befestigt. Die Magnetleiste
ist nun fest in der Bodenschiene verankert.
[0076] Nach einem zweiten Ausführungsbeispiel weist die Magnetleiste an zwei einander gegenüberliegenden
Seiten je einen Vorsprung auf. Auf diese Weise ist eine Symmetrie gegeben, die bei
einer Bewegung in vertikaler Richtung die Magnetleiste gerade führt. Ein Drehmoment
durch ein Ungleichgewicht wird dadurch vermieden.
[0077] Zur Begrenzung der Bewegung der Magnetleiste sind nun zwei Hinterschneidungen, zwei
Anschlagleisten oder eine Hinterschneidung und eine Anschlagleiste vorgesehen. Ebenso,
wie zuvor beschrieben, ist die Magnetleiste durch elastische Verformung oder Entfernen
einer oder zweier Anschlagleisten in das Aufnahmeprofil einsetzbar.
[0078] Vorteilhafterweise ist der Vorsprung bzw. sind die Vorsprünge am unteren Ende der
Magnetleiste angeordnet. Auf diese Weise ist der Hub am größten.
[0079] Nach einer Ausführung der Erfindung ist der Vorsprung durch gerade, insbesondere
drei gerade Flächen begrenzt. Mit der ersten Fläche liegt er in der entlasteten Stellung
am Boden des Aufnahmeprofils auf. Mit der zweiten Fläche gleitet er, während der Auf-
und Abbewegung an der Seitenwand des Aufnahmeprofils entlang und mit der dritten Fläche
wird die Bewegung nach oben begrenzt.
[0080] Es hat sich als günstig herausgestellt, eine oder zwei dieser Flächen mit einer Rundung
zu versehen. Auf diese Weise wird die Anlagefläche an den Seitenwänden des Aufnahmeprofils
bis auf eine Linie verringert, was zu einer geringeren Reibung führt. Die Magnetleiste
gleitet nun im Aufnahmeprofil leichter auf und ab. Die Rundung befindet sich nach
der Erfindung vorteilhafterweise zwischen der nach oben weisenden Fläche und dem unteren
Ende der Magnetleiste.
[0081] Ein weiterer Vorteil, der durch eine derartige Rundung besteht, liegt darin, die
Magnetleiste einfach in das Aufnahmeprofil einzusetzen. Beispielsweise ist das Aufnahmeprofil
auf einer Seite mit einer unlösbaren Hinterschneidung oder einer Anschlagleiste versehen
und auf der anderen Seite von einer lösbaren Anschlagleiste teilweise abgedeckt. Zum
Einsetzen der Magnetleiste wird zuerst die lösbare Anschlagleiste entfernt, der erste
Vorsprung unter die unlösbare Hinterschneidung oder die andere Anschlagleiste gebracht
und mittels einer Schwenkbewegung wieder in die vertikale Lage ausgerichtet. Hierbei
überstreicht der zweite Vorsprung die Oberkante des Aufnahmeprofils, die gegenüber
der gegenüberliegenden Oberkante zurückgesetzt ist. Anschließend wird die Anschlagleiste
befestigt.
[0082] Die erfindungsgemäße Magnetleiste besteht aus einem langgestreckten Profilkörper.
Die Länge des Profilkörpers entspricht im wesentlichen der Länge einer Bauwerksöffnung
bzw. des die Bauwerksöffnung verschließenden Fensters oder Tür. Es hat sich als vorteilhaft
herausgestellt, den Profilkörper mit Aussparungen zu versehen. Im Querschnitt ist
der Profilkörper beispielsweise U- oder E-artig ausgebildet. An einem oder beiden
Schenkeln des U's oder an einem oder beiden der äußeren Schenkel des E's ist der oder
sind die Vorsprünge angeordnet. Die Vorsprünge weisen nach außen. Die Aussparungen
sind vorteilhafterweise von unten in dem Profilkörper eingebracht. Auf diese Weise
wird vermieden, daß sich Schmutz und andere Gegenstände in den Aussparungen ansammeln
können. Zum Anderen dienen Sie zur Materialeinsparung. Die Aussparungen können in
bestimmten Abständen über dem Profilkörper verteilt sein oder über der gesamten Länge
des Profilkörpers erstreckt sein.
[0083] Erfindungsgemäß besteht der Profilkörper aus einem magnetischen Material, der beispielsweise
mit einem magnetischen Gegenteil zusammenwirkt. Kommt das magnetische Gegenteil in
die Nähe der Magnetleiste, wird diese aus dem Aufnahmeprofil hervorgehoben und wirkt
mit dem Magnetgegenteil direkt zusammen und dichtet so ein Fenster, eine Tür oder
dergleichen, ab.
[0084] Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht der Profilkörper aus einem Dichtmaterial
wie Gummi, Kunststoff, Teflon oder dergleichen und ist selbst nicht magnetisch ausgebildet.
In die Aussparung werden in diesem Ausführungsbeispiel ein Magnetprofil oder mehrere
Einzelmagnete eingelegt, die wiederum mit dem Magnetgegenteil zusammenwirken. Der
Vorteil einer derartigen Ausführung liegt darin, daß durch die elastische Verformung
des Dichtmaterials das Abdichten eines Fensters, einer Tür oder dergleichen sicherer
gewährleistet ist. Die Magnetleiste besteht so aus einem nicht magnetischen Profilkörper
und einem oder mehreren magnetischen Elementen.
[0085] Die Erfindung betrifft auch eine Bodenschiene zur Trennung von Bodenbelägen im Bereich
eines Schließelementes, wie ein Fenster, eine Tür oder dergleichen, mit einem Aufnahmeprofil
für eine Magnetleiste mit den bereits beschriebenen Merkmalen. Unter einer Bodenschiene
ist nicht nur eine Schiene auf dem Fußboden eines Gebäudes oder ebenerdigen Ausgangs
eines Gebäudes gemeint, sondern auch die untere Begrenzungsschiene eines Fensters
oder dergleichen.
[0086] Die Breite des Aufnahmeprofils entspricht der Breite der Magnetleiste einschließlich
einer oder mehrerer der Vorsprünge. Vorteilhafterweise ist die Breite des Aufnahmeprofils
etwas größer gewählt, als die Breite der Magnetleiste, so daß diese sich leicht in
dem Aufnahmeprofil auf- und abbewegen kann. Zur Verringerung der Reibung sind die
Vorsprünge mit einer Rundung versehen, so daß die Auflagefläche an der Seitenwand
des Aufnahmeprofiles verringert und die Reibung herabgesetzt wird. Die Fläche des
Vorsprungs, der mit der Hinterschneidung oder Anschlagsleiste zusammenwirkt, ist eben
ausgebildet. Die Rundung erstreckt sich nun von dieser ebenen Fläche bis zum unteren
Ende der Magnetleiste. Durch die ebene Fläche und die Rundung wird eine Linie gebildet,
die als Anlagefläche mit der Seitenwand des Aufnahmeprofils zusammenwirkt. Nach oben
ist das Aufnahmeprofil mit einer Hinterschneidung oder mit lösbar befestigten Anschlagleisten
teilweise abgedeckt, so daß sich die öffnung des Aufnahmeprofils nach oben verengt.
Die Öffnung ist derart weit gewählt, daß die Magnetleiste sich mit ihrem oberen Ende
durch diese Öffnung hindurch ragt. Die Hinterschneidung beziehungsweise die Anschlagleisten
begrenzen die Bewegung der Magnetleiste nach oben und der Boden des Aufnahmeprofils
nach unten.
[0087] Vorteilhafterweise ist zumindest eine der Anschlagleisten lösbar mit der Bodenschiene
verbunden. Zum Einsetzen der Magnetleiste wird eine oder beide der Anschlagleisten
von der Bodenschiene entfernt und die Magnetleiste eingesetzt. Anschließend werden
die Anschlagleisten wieder mit der Bodenschiene befestigt.
[0088] Nach einer weiteren Ausführung ist es nur notwendig, eine der Anschlagleisten von
der Bodenschiene zu entfernen, wobei zum Einsetzen der Magnetleiste zuerst einer der
Vorsprünge unter die Hinterschneidung oder die weiterhin mit der Bodenschiene verbundene
Anschlagleiste eingeführt und durch eine Schwenkbewegung die Magnetleiste in eine
vertikale Richtung ausgerichtet wird. Dadurch, daß auf der gegenüberliegenden Seite
die lösbare Anschlagleiste entfernt ist, ist die Oberkante des Aufnahmeprofils zurückgesetzt.
Die Höhe ist derart gewählt, daß die Magnetleiste bei Einsetzen mit ihrer Rundung
über die Oberkante des Aufnahmeprofils gleiten kann. Nach eingesetzter Magnetleiste
wird die lösbare Anschlagleiste auf die Bodenschiene aufgesetzt und die Magnetleiste
ist in der Bodenschiene fixiert. In der Aufnahmeschiene können zur Entwässerung Drainagerillen
und Öffnungen vorgesehen sein.
[0089] Mit der Erfindung wird auch die Verwendung einer Magnetleiste in einer Bodenschiene,
wie sie zuvor beschrieben wurde, beansprucht. Ebenso fällt unter die Erfindung ein
Schließelement für das Verschließen von Bauwerksöffnungen wie Fenster, Tür, Schiebetür
oder dergleichen, wobei am unteren Ende des Schließelementes ein Magnet-Gegenteil
vorgesehen ist, das in der geschlossenen Stellung des Schließelementes mit der Magnetleiste
derart zusammenzuwirken vermag, daß ein Spalt zwischen dem Schließelement und der
Bodenschiene und/oder dem Bodenbelag verschlossen ist. Ebenso wird mit der Erfindung
ein Verfahren zum Einsetzen der erfindungsgemäßen Magnetleiste in das Aufnahmeprofil
der erfindungagemäßen Bodenschiene beansprucht.
[0090] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Rollenführung, insbesondere für ein Schiebeelement,
wie eine Schiebetüre oder ein Schiebefenster, wobei die Rollenführung der Führung
von Rollen beziehungsweise Rädern des Schiebeelementes auf beziehungsweise in einer
Bodenschiene dient. Die Erfindung betrifft auch eine Bodenschiene mit einer Rollenführung,
sowie ein Schiebeelement mit einer Bodenschiene mit Rollenführung.
[0091] Rollenführungen an Schiebeelementen sind bekannt. Derartige Rollenführungen befinden
sich in der Regel auf dem Fußboden beziehungsweise in dem Fußboden, um ein Schiebeelement,
welches der Schließung einer Wandöffnung, wie zum Beispiels einer Türe oder eines
Fensters dient, im unteren Bereich zu dienen. Die Schiebeelemente sind regelmäßig
im oberen Bereich auf Schienen geführt, in denen entweder Rollen oder andere Gleitelemente
für ein mit relativ geringem Widerstand möglichen Schieben der Schiebeelemente dienen.
Die untere Führung wird entweder durch zwei seitlich neben dem Schiebeelement angeordnete
Begrenzungen oder aber durch in der Mitte des Schiebeelementes angeordnete Nut- und
Federführung gewährleistet. Das Problem bei der Abdichtung im unteren Bereich für
diese Schiebeelemente besteht darin, daß diese Rollenführungen die Möglichkeiten des
Dichtens einschränken und insbesondere einen barrierefreien Übergang bei Türen nicht
gewährleisten können. Dort stört regelmäßig die Rollenführung.
[0092] Aufgabe der Erfindung ist es daher weiterhin eine Rollenführung vorzuschlagen, die
in eine Bodenschiene, welche dichtend mit dem Schiebeelement zusammenzuwirken vermag,
derart anordenbar ist, daß eine Abdichtung mit relativ geringem Platzaufwand möglich
ist und insbesondere ein barrierefreier Durchgang für Schiebetüren ermöglicht.
[0093] Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Rollenführung, insbesondere
für ein Schiebeelement, wie eine Schiebetüre oder ein Schiebefenster, wobei die Rollenführung
der Führung von Rollen beziehungsweise Rädern des Sehiebeelements auf beziehungsweise
in einer Bodenschiene dient, welche sich dadurch auszeichnet, daß die Rollenführung
als Profilleiste ausgebildet ist; die in eine Bodenschiene einsetzbar beziehungsweise
einlegbar ist. Jetzt ist es aufgrund der Erfindung gegeben, daß die Schiebetüre oder
das Schiebefenster sowohl im oberen als auch im unteren Bereich durch Rollen geführt
werden können, was zum einen einer weiteren Verbesserung der Schiebeeigenschaften
bezüglich des Schiebewiderstandes führt und zur Vermeidung von Verklemmungen, beispielsweise
bei Verunreinigungen, führt. Im Weiteren wird erreicht, daß diese Rollenführung sozusagen
als immanenter Bestandteil der Bodenschiene den Bereich des Schiebeelementes, bei
geöffnetem Zustand im Bodenbereich nicht mehr durch Erhöhungen oder Vertiefungen derart
behindert, daß ein barrierefreier Übergang nicht mehr gewährleistet ist. Insbesondere
in Pflegeheimen, Krankenhäusern aber auch in Büroräumen ist ein barrierefreier Übergang
von einem Raum zum anderen gewünscht, da häufig dort auf Rollen bewegbare Transportmittel
durch die Türen bewegt werden müssen. Insbesondere für Rollstuhlfahrer oder aber auch
für Betten in Krankenhäusern oder für Transportwagen in Büros ist eine derart barrierefreie
Übergangslösung von großer Bedeutung. Die Erfindung schlägt somit eine Lösung vor,
die es ermöglicht, die Rollenführung in oder an einer Bodenschiene anzuordnen und
gleichzeitig den gewünschten barrierefreien Übergang bei Erfüllung der Abdichtungsanforderungen
zu gewährleisten.
[0094] Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich demnach dadurch aus, daß die Profilleiste
in eine Bodenschiene mit wenigstens einem Dichtelement einsetzbar ist. Das Dichtelement
kann dabei beispielsweise durch Bürstendichtungen, Profile aber insbesondere auch
durch Magnetdichtungen angegeben sein. Insbesondere Magnetdichtungen sind hervorragend
dafür geeignet, barrierefreie Übergangslösungen zur Verfügung zu stellen.
[0095] Die Rollenführung kann dabei seitlich neben dem Schiebeelement zur Führung mindestens
einer Rolle oder eines Rades, welches an dem Schiebeelement dort vorgesehen ist, anordenbar
sein.
[0096] Selbstverständlich ist es erfindungsgemäß auch vorgesehen, daß die Rollenführung
genau mittig unter dem Schiebeelement zur Führung mindestens einer Rolle oder eines
Rades anordenbar ist. Diese Lösung ist besonders bevorzugt, weil neben der zentrischen
Anordnung der Rollenführung gleichzeitig auch noch die zentrische Anordnung der Rolle
oder des Führungsrades im Schiebeelement, zum Beispiel in einer dort ausgefrästen
Nut ermöglicht ist.
[0097] Die Profilleiste eignet sich entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung zur Aufnahme
von im Querschnitt konvex ausgebildeten Rollen beziehungsweise Rädern und besitzt
dafür eine Nut, die korrespondierend zu dem Querschnitt der Rollen beziehungsweise
Räder ausgebildet ist.
[0098] Selbstverständlich ist die Profilleiste erfindungsgemäß auch derart ausgebildet,
daß eine Erhöhung vorgesehen ist, um im Querschnitt konkav ausgebildete Rollen beziehungsweise
Räder zu führen.
[0099] Bevorzugt ist es weiterhin, wenn die Profilleiste als Zusatzbeziehungsweise Ergänzungsprofil
für Bodenschienen ausgebildet ist. Diese Variante bietet den Vorteil, daß Bodenschienen
und Profilleisten sozusagen als Systembestandteile eines kompletten Systems gefertigt
und vorgehalten werden können, wobei der Aufwand für die Fertigung und Vorhaltung
insgesamt dadurch reduziert werden kann.
[0100] Erfindungsgemäß von besonderem Vorteil ist es, wenn nach einer Ausführungsform der
Erfindung die Profilleiste auf der nach oben weisenden Seite eine Nut und auf der
nach unten weisenden Seite eine Erhöhung aufweist und umdrehbar ausgebildet ist, derart,
daß sie sowohl mit der Oberseite als auch mit der Unterseite nach oben weisend in
die Bodenschiene einsetzbar beziehungsweise einlegbar ist. Dadurch ist es jetzt gegeben,
daß man durch die erfindungsgemäße Profilleiste sowohl Schiebeelemente, die konvex
ausgebildete Rollen zur Führung aufweisen, verwenden kann. Die Rollenführung ist in
gleicher Weise aber auch für Schiebeelemente mit konkav ausgebildeten Führungsrollen
verwendbar. Insofern ist die universelle Ausbildung dieser Profilleiste von besonderem
Vorteil, da man nicht unterschiedliche Profilleisten für die einzelnen Einsatzfälle
vorhalten muß, sondern ein einziges Element beide Gestaltungsvarianten abdeckt.
[0101] Selbstverständlich schlägt die Erfindung auch vor, die Profilleisten derart auszubilden,
daß sie in Form einer Nut- und Federführung ebenfalls für entsprechend ausgebildete
Schiebeelemente verwendbar ist.
[0102] Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist dadurch angegeben, daß Befestigungsmittel zur
Befestigung der Profilleiste in beziehungsweise an der Bodenschiene vorgesehen sind.
Das Befestigungsmittel kann dabei als Senkkopfschraube, Madenschraube oder dergleichen
vorgesehen sein, die durch eine Öffnung in der profilleiste führbar und in eine Bohrung
mit Gewinde in der Bodenschiene einschraubbar ist.
[0103] Eine Weiterbildung der zuvor beschriebenen Variante der erfindungsgemäßen Rollenführung
zeichnet sich dadurch aus, daß als Befestigungsmittel Stifte, Keile beziehungsweise
Nut- und Federverbindungen angegeben sind, die in üblicher Weise für die Befestigung
der Rollenführung an beziehungsweise auf der Bodenschiene Verwendung finden.
[0104] Eine Weiterbildung der Profilleiste nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß die Profilleiste auf die Bodenschiene aufsetzbar ist. Sie ist dabei entsprechend
flach ausgebildet, so daß der barrierefreie Übergang bei Türen beispielsweise weiterhin
gewährleistet ist.
[0105] Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Bodenschiene zum Trennen von
Bodenbelägen in Fußböden, insbesondere zwischen zwei Räumen eines Gebäudes beziehungsweise
zwischen der Außenseite des Gebäudes und dem Inneren, wobei die Bodenschiene im Zusammenwirken
mit einem Schiebeelement eine Wandöffnung dichtend zu schließen vermag, indem die
Bodenschiene sich dadurch auszeichnet, daß in- beziehungsweise an der Bodenschiene
Aufnahmemittel zur Aufnahme einer Rollenführung, wie zuvor beschrieben, entsprechend
einem oder mehreren der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele vorgesehen sind.
[0106] Das oder die Aufnahmemittel ist beziehungsweise sind entsprechend einer Variante
der Erfindung durch eine Aufnahmenut angegeben, die korrespondierend zur Form der
Rollenführung ausgebildet ist und die in die Rollenführung einsetzbar beziehungsweise
einlegbar ist. Damit sind die bereits beschriebenen Systemvorteile der Vorhaltung
von Bodenschienen, in die Rollenführungen einsetzbar beziehungsweise einlegbar sind,
gewährleistet. Es ist selbstverständlich auch möglich, bei der Verwendung der Bodenschiene
für andere Einsatzzwecke, für die in der Nut anordenbare Rollenführung eine andere
Abdeckung oder ein anderes Dichtelement beispielsweise vorzusehen.
[0107] Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Bodenschiene ist dadurch angegeben, daß
in derselben wenigstens ein zumindest teilweise in der Aufnahmenut geführter Magnet
vorgesehen ist und der seitliche Abschluß der Aufnahmenut durch die Rollenführung
gebildet wird. Dies ist eine besonders vorteilhafte Variante, da dadurch insbesondere
in der Fertigung des Profils der Bodenschine nicht so viele Abwinkelungen vorgesehen
sind, die die gesamte Fertigung insgesamt als kompliziert erscheinen lassen. Vielmehr
ist es jetzt möglich das Profil derart auszuführen, daß sowohl der Magnet als auch
die Rollenführung in dieser Bodenschiene anordenbar sind. Zumindest ein seitlicher
Abschluß der Aufnahmenut wird jetzt durch die Rollenführung gebildet, wodurch sowohl
die Rollenführung als auch der Magnet ausreichend fest geführt beziehungsweise fixiert
werden können.
[0108] Eine Bodenschiene wie zuvor beschrieben zeichnet sich entsprechend einer weiteren
Variante der Erfindung dadurch aus, daß das Dichtelement eine Magnetdichtung ist,
die aus einem Magneten und einem Magnetgegenteil besteht. Magnet und Magnetgegenteil
wirken zur Abdichtung in geschlossener Stellung des Schiebeelementes zusammen. Dazu
wird der Magnet von dem Magnetgegenteil, der in der Regel an dem Schiebeelement befestigt
ist, angezogen. Eine genau umgekehrte Lösung, nach der der Magnet in dem Schiebeelement
der Magnetgegenteil in der Bodenschiene angeordnet ist, ist ebenso erfindungsgemäß
vorgesehen.
[0109] Ein weiterer erfindungsgemäßer Aspekt der Bodenschiene ist dadurch angegeben, daß
die Rollenführung zumindest einseitig als seitlicher Abschluß für die Aufnahmenut
für den Magneten in der Bodenschiene ausgebildet ist. Diese Variante ist dann von
Bedeutung, wenn das Dichtelement aus nur einem Magneten und einem Magnetgegenteil
besteht.
[0110] Die erfindungsgemäße Bodenschiene zeichnet sich jedoch in einer Weiterbildung auch
dadurch aus, daß die Rollenführung zwischen zwei Aufnahmenuten für Magnete in der
Bodenschiene vorgesehen ist und zumindest je eine Seite der Aufnahmenut seitlich schließt.
Dies ist eine besonders vorteilhafte Variante, da damit gleich jeweils eine Seite
der beiden Magnetdichtungen von der Rollenführung seitlich geschlossen wird. Die gesamte
Aufnahmenut kann dabei im Strangpreßverfahren relativ einfach erhalten werden, indem
nicht so komplizierte Abwinklungen bezüglich der Nuten vorzusehen sind. Dadurch, daß
die Rollenführung zwischen den zwei Aufnahmenuten fixiert werden kann, sind auch die
Magneten ausreichend sicher geführt. Auch die Variante, wonach die Rollenführung entweder
mit einem konvex oder mit einem konkav ausgebildeten Abrollmittel des Schiebeelementes
zusammenwirkt, kann realisiert werden, da auch hier die Umkehrvariante erfindungsgemäß
vorgesehen ist.
[0111] Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch ein Schiebeelement, insbesondere
Schiebetüre oder Schiebefenster, das durch eine im wesentlichen längsverlaufende Verschiebebewegung
zumindest einen Teil einer Wandöffnung öffnet beziehungsweise schließt, wobei in der
geschlossenen Stellung des Schiebeelementes ein Spalt zwischen dem unteren Rand des
Schiebeelementes und der Auflage durch mindestens ein bewegbares Dichtelement verschließbar
ist und das Schiebeelement ein oder mehrere Führungs- und/oder Abstützräder aufweist,
welches sich dadurch auszeichnet, daß die Führungs- und/oder Abstützräder mit einer
in einer Bodenschiene anordenbaren Rollenführung zur unteren Führung des Schiebeelementes
zusammenwirken. Wie bereits in den vorhergehenden Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben, ist es durch das Zusammenwirken zwischen Rollenführung und Bodenschiene
mit dem Schiebeelement jetzt gegeben, daß auch bei Schiebeelementen wie Schiebetüren
oder Schiebefenstern eine außerordentlich günstige Abdichtungsvariante zur Verfügung
gestellt wird, die zum einen sehr dicht und zum anderen speziell bei Türen barrierefrei
ausgeführt werden kann. Die Rollenführung hat dabei noch den Effekt, daß eine äußerst
präzise und sichere Führung des Schiebeelementes im Zusammenwirken der Rollen oder
Räder mit der Rollenführung bewirkt wird.
[0112] Eine Weiterbildung des Schiebeelementes wie zuvor beschrieben schlägt vor, daß an
dem Schiebeelement ein oder mehrere Führungs- und/oder Abstützräder vorgesehen sind.
Die Führung mit beispielsweise zwei Führungs- und/oder Abstützrädern hat dabei zur
Folge, daß zum einen eine äußerst parallele Führung gewährleistet wird und zum anderen
eine Verstellbarkeit bezüglich des Winkels des Schiebeelementes zum Fußboden in der
Einbaustellung recht einfach realisierbar ist, da in der Regel an den Führungs- und/oder
Abstützrädern Höhenverstelleinrichtungen angeordnet sind.
[0113] Erfindungsgemäß ist es weiterhin vorgesehen, daß das Führungsrad an dem oberen und/oder
das Abstützrad im unteren Rand des Schiebeelementes angeordnet ist. Bevorzugt ist
es selbstverständlich, daß das Führungsrad am oberen Rand, beispielsweise in einer
Schiene geführt vorgesehen ist und das Abstützrad im unteren Rand, beispielsweise
in einer Nut des Schiebeelementes vorgesehen ist, um dann mit der Bodenschiene beziehungsweise
der Rollenführung zusammenzuwirken.
[0114] Das Schiebeelement wird bevorzugt von dem oberen Führungsrad in einer Schine getragen
beziehungsweise geführt.
[0115] Das Abstützrad ist ebenfalls bevorzugt im unteren Bereich des Schiebeelementes mittig
angeordnet und dort geführt.
[0116] Selbstverständlich ist die Erfindung auf diese Ausführungsvarianten nicht eingeschränkt.
Vielmehr schlägt die Erfindung entsprechend einer Weiterbildung vor, daß das Abstützrad
an einer der Seiten des Schiebeelementes vorgesehen ist.
[0117] Das erfindungsgemäße Schiebeelement umfaßt auch eine Ausführungsform mit einer Bodenschiene
nach einer der zuvor beschriebenen Varianten mit einer Rollenführung wie ebenfalls
zuvor beschrieben.
[0118] In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch gezeigt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht auf ein eingebautes, erfindungsgemäßes Schiebeelement;
- Fig. 2
- eine Draufsicht nach Fig. 1;
- Fig. 3, 5, 6, 7, 9
- je in einem vertikalen Schnitt verschiedene Varianten des Details des erfindungsgemäßen
Schiebeelementes;
- Fig. 4
- das Detail einer weiteren Ausführung des erfindungsgemäßen Schiebeelementes entsprechend
Fig. 3 und
- Fig. 8
- in Ansicht das Detail einer Anschlagleiste nach der Erfindung.
- Fig. 9, 10
- in einer Ansicht weitere varianten des erfindungsgemäßen Schiebelementes.
- Fig. 11 a,b,c,d
- in verschiedenen Ansichten ein Detail der Ausgestaltung der Auflage nach der Erfindung.
- Fig. 12 a, 12b
- in einer Ansicht das Endstück nach der Erfindung.
- Fig. 13
- die erfindungsgemäße Magnetleiste in Seitenansicht,
- Fig. 14
- einen Teilausschnitt der erfindungsgemäßen Bodenschiene mit Magnetleiste.
- Fig. 15a
- Schnitt durch eine Anordnung mit Rollenführung und dem Teil einer Bodenschiene nach
der Erfindung;
- Fig. 15b
- Detail aus Fig. 1a;
- Fig. 16
- Weitere Ausführungsform eines Schiebeelementes mit Bodenschiene und Rollenführung
nach der Erfindung;
- Fig. 17
- Weitere Ausführungsform entsprechend der Fig. 16, jedoch mit umgedrehter Rollenführung;
- Fig. 18
- Dreidimensionale Ansicht einer Bodenschiene mit Rollenführung nach der Erfindung.
[0119] In Fig. 1 ist das erfindungsgemäße Schiebeelement in einer Ansicht gezeigt. Das Schiebeelement
1 ist hier auf der rechten Seite einer Wandöffnung 10 angeordnet, links daneben ist
ein feststehendes Element 15 angeordnet. Schematisch angedeutet sind die Türbeschläge
22, 22' erkennbar. Die Türbeschläge 22, 22' werden durch den Öffnungsgriff 14 derart
bewegt, daß diese gleichartig nach oben oder unten bewegt werden. Hierbei ist der
auf der rechten Seite angeordnete Türbeschlag mit 22, der auf der linken Seite angeordnete
Türbeschlag mit 22' gekennzeichnet. Die Wandöffnung 10 ist in der Wand 16 vorgesehen.
[0120] Das Schiebeelement 1, wie auch das feststehende Element 15 stützen sich auf der Auflage
12 beziehungsweise dem Boden 12 ab. Wie bereits ausgeführt sind die Begriffe Auflage
und Boden synonym zu verstehen.
[0121] In Fig. 2 ist angedeutet, daß das Schiebeelement 1 durch die Verschiebebewegung 11
nach links derart bewegbar ist, um die Wandöffnung 10 zumindest teilweise zu öffnen.
Durch eine Bewegung des Schiebeelementes 1 nach rechts wird die Wandöffnung 10 vollständig,
im Zusammenwirken mit dem feststehenden Element 15 verschlossen. Gemäß der Erfindung
ist es möglich, auch auf die Anordnung eines feststehenden Elementes 15 zu verzichten.
In diesem Ausführungsbeispiel würde dann das Schiebeelement 1 die gesamte Wandöffnung
10 verschließen oder freigeben.
[0122] Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß in der geschlossenen Stellung, wie in
Fig. 1 angedeutet, des Schiebeelementes 1 ein Spalt 18 (siehe Fig. 3) zwischen dem
unteren Rand 19 des Schiebeelementes 1 und der Auflage 12 durch mindestens ein durch
magnetische Kräfte bewegbares Dichtelement 3 verschließbar ist.
[0123] In dem in Fig. 3 gezeigtem Ausführungsbeispiel sind sogar zwei Dichtelemente 3 vorgesehen.
Sie bewirken letztendlich eine Art Labyrinthdichtung für von der Außenseite (von links
her) gegen das Schiebeelement anlaufendes Wasser.
[0124] Das Dichtelement 3 ist in einem am Boden beziehungsweise in der Auflage 12 vorgesehenen
nutartigen 40 Aufnahmeprofil 4 eingelegt. Das Dichtelement 3 wirkt zusammen mit einem
Magnetgegenteil 30, welches zum Beispiel an dem unteren Rand 19 des Schiebeelementes
angeordnet ist. In dem hier gezeigten speziellen Ausführungsbeispiel ist das Magnetgegenteil
30 an einem an der Unterseite des Schiebeelementes 1 angeordneten Tragbalken 21 angeordnet.
In der Schließstellung, wie sie hier gezeigt ist, befinden sich Magnetgegenteil 30
und Dichtelement 3 in Opposition derart, daß die magnetischen Kräfte in idealer Weise
wirken, wobei die magnetischen Kräfte größer sind als die Schwerkraft des Dichtelementes
3 und so eine Anziehung bewirken, die zu einem Abdichten des Spaltes 18 führen.
[0125] Die Nut 40 des Aufnahmeprofiles 4 weist keine über die ganze Nuthöhe vertikal verlaufenden
Nutwände auf. An ihrem oberen Ende sind nach innen stehende Anschlagleisten 41, 42
vorgesehen. Diese wirken zusammen mit nach außen stehenden Anschlagschenkel 32 des
ansonsten U-förmig ausgebildeten Dichtelementes 3. Das U-förmige Dichtelement 3 ist
dabei so in die Nut 40 eingelegt, daß die Öffnung des U's nach unten steht. Durch
das Zusammenwirken der Anschlagschenkel 32 des Dichtelementes 3 mit den Anschlagleisten
41, 42 wird die Beweglichkeit der Dichtelemente beschränkt. Sie bestimmt sich aus
der Differenz der Nuthöhe vom Nutboden der Nut 40 bis zur Anschlagleiste 41, 42 und
der vertikalen Dicke des Anschlagschenkels 32.
[0126] Die Anordnung ist dabei so gewählt, daß zum Beispiel die linke Anschlagleiste 41
einstückig mit dem Aufnahmeprofil 4 verbunden ist. Es ist aber auch möglich, eine
demontierbare Anschlagleiste 42 vorzusehen, die in dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel
gleichzeitig für das linke und rechte Dichtelement 3 vorgesehen ist. Die Anschlagleiste
42 ist dabei durch entsprechende Gewindeschrauben in dem Aufnahmeprofil 4 befestigt.
Günstigerweise dient in diesem Ausführungsbeispiel eine Anschlagleiste 42 für zwei
Dichtelemente 3.
[0127] Um das Abdichten zwischen dem Dichtelement 3 und dem Magnetgegenteil 30 noch zu verbessern,
ist wahlweise entweder auf dem Schenkel des U-förmig ausgestalteten Dichtelementes
3 oder auf dem Magnetgegenteil 30 eine Schaumstoffbeschichtung 33 vorgesehen. Gleichzeitig
bewirkt diese Schaumstoffbeschichtung 33 auch die Ausbildung eines kleinen, die Dichtheit
nicht behindernden Abstandshalter, der das Trennen des Dichtelementes 3 von dem Magnetgegenteil
30 im Falle des Öffnens des Schiebeelementes 1 erleichtert. Insofern ist diee Schaumstoffbeschichtung
33 Teil des Dichtelementes 3 oder des Magnetgegenteils 31.
[0128] In einer bevorzugten Variante der Erfindung wird vorgeschlagen, daß eine Trennvorrichtung
2 vorgesehen ist, die dazu dient, das Dichtelement 3 von dem Magnetgegenteil 30 zu
trennen. Die Trennvorrichtung 2 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel gebildet
von einem Tragbalken 21, der am unteren Rand 19 des Schiebeelementes 1 in einer Ausnehmung
13 angeordnet ist. Dieser Tragbalken 21 trägt in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
die Magnetgegenteile 30.
[0129] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Tragbalken
21 mit dem Türbeschlag 22 verbunden ist. Der Türbeschlag 22 ist zum Beispiel ein handelsübliches
Türband, welches zum Beispiel dazu dient, verriegelungsbolzen und so weiter anzutreiben.
An Stelle eines Türbandes sind aber auch entsprechende Zug- oder Betätigungsstangen
einsetzbar. Allgemein werden diese, eine Kraft übertragenden Elemente im Rahmen dieser
Erfindung als Türbeschläge 22 beschrieben und gekennzeichnet. In einer bevorzugten
Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß der Türbeschlag 22 an den seitlichen Enden
des Tragbalkens 21 mit diesem verbunden ist. Dies erfolgt zum Beispiel durch die angedeutete
Befestigungsschraube.
[0130] Nun ist die Anordnung so gewählt, daß die Tiefe der Ausnehmung 13 größer ist als
die Dicke des Tragbalkens 21. Dies bedeutet, daß der Tragbalken 21 in der Ausnehmung
13 nach oben, vertikal verfahren und zurückweichen kann. Da sich an seinem unteren
Rand die Magnetgegenteile 30 befinden, wird somit ein Mechanismus zur Verfügung gestellt,
der dazu dient, das Magnetgegenteil 30 vom Dichtelement 3 zu entfernen bzw. zu trennen.
[0131] Die notwendige Vertikalbewegung 20 wird durch den Türbeschlag 22, 22' auf den Tragbalken
1 eingeprägt. Hierzu wird auf Fig. 1 verwiesen.
[0132] Wie erläutert wirkt der Öffnungsgriff 14 auch auf die Türbeschläge 22, 22'. Der Öffnungsgriff
14 ist dabei in zwei Stellungen angedeutet. In der ersten, ausgezeichneten Stellung
ist die geschlossene Stellung ausgeführt. Dabei steht der öffnungsgriff 14 senkrecht.
In der zweiten, gestrichelt angedeuteten Stellung ist der Öffnungsgriff 14 um 90°
in die Waagrechte gedreht. Die geöffnete Stellung des Öffnungegriffes 14' kommuniziert
dabei mit der oberen Lage des Tragbalkens 21', der ebenfalls gestrichelt dargestellt
ist. Die untere Stellung des ausgezeichneten Tragbalkens 21 kommuniziert dabei mit
dem senkrecht stehenden Öffnungsgriff 14. Durch die in Fig. 1 gezeigte Ausgestaltung
wird deutlich, daß durch die beiden Stellungen des Öffnungsgriffes 14, 14' zwei verschiedene
Stellungen des Tragbalkens 21, 21' verbunden sind. Die Drehung des Öffnungsgriffes
14 führt letztendlich zu einem Absenken oder Anheben des Tragbalkens 21. Es ist gut
zu erkennen, daß diese Bewegung des Tragbalkens 21 bei ansonsten stillstehendem Schiebeelement
1 erfolgt. Im Rahmen der Erfindung wirkt dieses natürlich auch unmittelbar für das
Magnetgegenteil 30, welches nach der Ausgestaltung nach Fig. 3 am unteren Rand des
Tragbalkens 21 angeordnet ist, im Rahmen der Erfindung aber auch unmittelbar mit dem
Türbeschlag 22 verbunden ist.
[0133] In einer erfindungsgemäßen Variante ist die Ausbildung dabei so gewählt, daß eine
gleichartige Bewegung der Türbeschläge 22, 22' an den verschiedenen seitlichen Enden
des Tragbalken 21 aufgrund der Bewegung des Öffnungsgriffes 14 vorgesehen ist. Ein
entsprechendes Umsetzungsgetriebe ist vorgesehen, um zu erreichen, daß sich der rechte
22 und linke 22' Teil der Türbeschläge jeweils gleichsinnig, also gleichmäßig nach
oben oder gleichmäßig nach unten bewegen.
[0134] In einer erfindungsgemäßen Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß durch die Betätigung
des Öffnungsgriffes 14 zum Öffnen des Schiebeelementes 1 die Trennvorrichtung 2 für
ein Trennen des Dichtelementes 3 von dem Magnetgegenteil 30 sorgt.
[0135] Die Trennvorrichtung 2 hebt dabei das Magnetgegenteil 30 mittelbar oder unmittelbar
an, bis das an dem Magnetgegenteil 30 durch die Magnetkräfte haftende Dichtelement
3 an der Anschlagleiste 42, 41 anliegt. Hierzu dienen insbesondere die an dem Dichtelement
3 vorgesehenen Anschlagschenkel 32. Eine weitere Bewegung des Magnetgegenteiles 30
führt dann zur Ausbildung eines Luftspaltes zwischen dem Magnetgegenteil 30 und dem
Dichtelement 3. Da sich der Abstand zwischen den beiden magnetischen Teile vergößert
und die Wirksamkeit der Magnetkräfte mit zunehmenden Abstand abnimmt, fällt daraufhin
das schwerere Dichtelement 3 in die Nut 40 hinunter und das Magnetgegenteil 30 wird
frei von dem Dichtelement 3.
[0136] Zusätzlich trägt der Tragbalken 21 noch auf seiner Außenseite eine Quetschdichtung
31. Diese Quetschdichtung wirkt als zusätzliche Dichtebene.
[0137] In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist vorgesehen, daß das Aufnahmeprofil
4 Teil einer Entwässerungsvorrichtung 5 ist. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung
wird erreicht, daß eine zuverlässige, leistungsfähige, auf Magnetkräften basierende
Abdichtung auch für Schlagwetter beaufschlagte Schiebeelemente zur Verfügung steht.
Die Entwässerungsvorrichtung sorgt dafür, daß an dem Schiebeelement anstehendes Wasser
nach unten abgeleitet wird. Hierzu ist vorgesehen, daß die Nut 40 des Aufnahmeprofils
4 Entwässerungskanäle 50 aufweist. Wasser, das hinter die Quetschdichtung 31 gelangt,
wird zunächst in die Nut 40 einlaufen. Dabei ist es günstig, daß keine vollständige
Passung des Dichtelementes 3 in der Nut 40 vorgesehen ist, um einen Raum für das Ablaufen
von Wasser zur Verfügung zu stellen. Wasser, daß sich in der Nut 40 sammelt, wird
dann durch im Boden angeordnete Entwässerungskanäle 50 abgeleitet, wie dies mit der
strichpunktierten Linie 56 angedeutet ist.
[0138] Sollte sich tatsächlich auch noch hinter dem ersten (von links gesehen) Dichtelement
3 Wasser befinden, so würde sich die dritte Dichtebene, die durch das zweite Dichtelement
(das rechte Dichtelement 3) gebildet ist, bewähren. Die Ausgestaltung des Dichtelementes
3 ist genauso wie die des ersten, links angeordneten Dichtelementes 3. In dem hier
gezeigten Ausführungsbeispiel befinden sich die Entwässerungskanäle allerdings nicht
im Boden der Nut 40 sondern im Nutbereich der Nutwand. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung
stellt daher ein durch drei verschiedene Dichtebenen gebildetes Entwässerungssystem
dar. In diesem Zusammenhang behält es sich die Anmelderin vor, für die spezielle Ausgestaltung
dieser Entwässerungsvorrichtung im Zusammenhang mit dem Einsatz bei Schiebeelementen
einen eigenständigen Schutz zu beantragen.
[0139] Zum Ableiten von eindrigendem Wasser, welches durch die genannten Entwässerungskanäle
ausgeleitet wird, kann dann ein Schlauch dienen, der auf den Stutzen 57 aufsteckbar
ist. Hierdurch ist es möglich, eindringendes Wasser von der Wandöffnung weit weg zu
einer Drainage oder Ableitung oder dergleichen zu leiten.
[0140] In einer weiteren, bevorzugten Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die Entwässerungsvorrichtung
5 an der Oberseite eine sich auf der Außenseite der Wandöffnung 10 erstreckende Trittleiste
51 aufweist. Die Ausgestaltung dieser Trittleiste erhöht zum einen die Stabilität
der gesamten Anordnung. Des Weiteren ist an der Trittleiste 51 im rechten Bereich
das Aufnahmeprofil 4 einstückig angeschlossen. Günstigerweise wird das Aufnahmeprofil
4 mit der Trittleiste 51 zum Beispiel aus Aluminium in einem Strangpreßverfahren hergestellt.
Dabei ist vorgesehen, daß sich die Trittleiste 51 über die gesamte Breite der Öffnung
10 (vergleiche Fig. 2) erstreckt und so sich auch unter dem feststehenden Element
15 ausdehnt.
[0141] Eine solche Ausgestaltung bietet gerade bei der Montage erhebliche Vorteile. Die
schienenartige Ausgestaltung von Entwässerungsvorrichtung kombiniert mit dem Aufnahmeprofil
4 wird auf den Rohboden im Bereich der Wandöffnung 10 aufgestellt, hierzu dient zum
Beispiel die Abstütz- und Einstellvorrichtung 59. So wird in einem Arbeitaschritt
der gesamte "Schwellenbereich" im Türöffnungsbereich vorbereitet, ohne exakt nun schon
die Lage des feststehenden und des beweglichen Schiebeelementes zu kennen.
[0142] Es ist dann günstig, daß sich ein feststehendes Element 15 über eine Ausgleichsunterfütterung
52 auf der Trittleiste 51 abstützt. Die Ausgleichsunterfütterung 52 wird zum Beispiel
auf der Unterseite des feststehenden Elementes angeordnet.
[0143] Die Ausgleichsunterfütterung 52 ist dabei breiter wie die Breite des feststehenden
Elementes 15. Sie weist auf der Innenseite, im Verschiebungsbereich des Schiebeelementes
1 eine Führungsfeder 53 für das geöffnete Schiebeelement 1 auf. Günstigerweise wirkt
diese Führungsfeder 53 zusammen mit der entsprechenden Nut, die an der Unterseite
19 des Schiebeelementes 1 vorgesehen ist. In dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
trägt dabei der Tragbalken 21 eine nach unten offene Führungsnut 23, um mit der Führungsfeder
53 zusammenzuwirken.
[0144] Die Trittleiste 51 ist auf der Außenseite angeordnet. Die Entwässerungsvorrichtung
5 erstreckt sich aber auch ein Stück weit in den Innenraum, derart, um eine Rinne
54 zu bilden, auf der eines oder mehrere Abstützräder 17 des Schiebeelementes 1 eine
Führung finden.
[0145] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Entwässerungsvorrichtung
5 zwei- oder mehrteilig ausgebildet ist. Günstigerweise sind dabei mindestens zwei
Teile der Entwässerungsvorrichtung 5 durch ein oder mehrere Isolierstege 55 miteinander
verbunden. Diese sind zum Beispiel Doppel-T-artig (unten) oder E-artig (oben) in Fig.
3 unterhalb des rechten Dichtelementes 3 angeordnet. Zwischenräume sind mit entsprechendem
Dämmmaterial ausgefüllt. Die Isolierstege zeichnen sich durch ein schlecht Wärme leitendes
Material besonders aus.
[0146] In Fig. 4 ist das Detail einer weiteren Ausführung eines erfindungsgemäßen Schiebeelementes
1 entsprechend Fig. 3 dargestellt. Gleiche Teile sind mit denselben Bezugsziffern
versehen wie in Fig. 3. Teile der Entwässerungsvorrichtung 5, die bereits mit der
Figurenbeschreibung zur Fig. 3 beschrieben worden sind, wurden der Einfachheit halber
weggelassen.
[0147] Die Ausführung des Schiebeelementes nach Fig. 4 stellt das untere Teil des Schiebeelementes
mit oben angebrachten Führungsrollen dar. Das obere Ende des Schiebeelementes ist
nicht dargestellt. Hierbei ist das Schiebeelement mit seinen oberen Führungsrollen
in einer Schiene geführt, entsprechend zum Beispiel einer Schwebetürenaufhängung.
Zwischen dem unteren Rand des Schiebeelementes und der Auflage verbleibt ein Spalt,
der durch die Magnetdichtung verschlossen wird.
[0148] Des Weiteren ist auch vorgesehen, das Schiebeelement am unteren Rand mit Abstützrädern
17 und am oberen Rand mit Führungsrädern zu versehen, die in einer mit den oberen
Führungsrädern zusammenwirkenden Führung geführt sind, so daß das Schiebeelement ohne
großen Kraftaufwand in Längsrichtung verschoben werden kann.
[0149] In Fig. 9 ist eine weitere Variante der Erfindung gezeigt. Der Aufbau ist im Wesentlichen
mit dem nach Fig. 3 ähnlich, weswegen hier zur Vermeidung von Wiederholungen, nur
die unterschiedlichen Merkmale speziell herausgestellt sind. Wesentlich bei dieser
Variante, wie auch bei den übrigen Varianten nach Fig. 5 bis 7 ist, daß das Abstützrad
17 im Profil des Schiebeelementes mittig eingebaut ist und nicht seitlich daneben
sich befindet, wie dies zum Beispiel in Fig. 3 angedeutet ist. Das Abstützrad 17 rollt
dabei auf der Anschlagleiste 42 ab, die zwischen den beiden Dichtelementen 3, 3' angeordnet
ist.
[0150] Das Rad 17 weist dabei eine Umfangsnocke 71 auf, die ringartig ausgebildet ist und
in eine Ausnehmung 72 der Anschlagleiste 42 eingreift. Die Anschlagleiste 42 ist durch
eine Befestigungsschraube 80 mit dem Aufnahmeprofil 4 verbunden. Hierzu sind Öffnungen
8 vorgesehen.
[0151] Das Magnetgegenteil 30 ist im Schnitt gesehen wie ein umgedrehtes T ausgebildet.
Der nach oben stehende Stiel greift zapfenartig in eine Nut 100 an der Unterseite
des Schiebeelementes 1 ein. Montage und Ausrichtung wird dadurch erheblich erleichtert.
Um das Trennen von Magnetgegenteil und Dichtelement zu erleichtern, befindet sich
entweder an dem Magnetgegenteil oder auf dem Dichtelement ein dünner Abstandshalter,
zum Beispiel aus Moosgummi, Kunststoff oder dergleichen. Gleichzeitig wirkt diese
Auflage auch als Dichtung, da sie eine gewisse Elastizität aufweist.
[0152] An dem feststehenden Element 15, in Fig. 9 auf der linken Seite gezeigt, befindet
sich zwischen dem feststehenden Element 15 und der Trittleiste 51, die Ausgleichsunterfütterung
52. Diese erstreckt sich in diesem Ausführungsbeispiel nur unterhalb des feststehenden
Elementes 15.
[0153] Auch diese Ausgleichsunterfütterung 52 ist umgedreht T-artig ausgebildet und greift
in eine Nut 101 an der Unterseite des feststehenden Elementes 15 ein.
[0154] Zwischen der Ausgleichsunterfütterung 52 und der Trittleiste 51 ist eine Dichtung
500 vorgesehen, die insbesondere dafür sorgt, daß unter Umständen auftretende Maßungenauigkeiten
oder Schwund nicht zu Undichtigkeiten führt.
[0155] Nach der Erfindung ist vorteilhafterweise vorgesehen, an Stelle einer Dichtung 500
auch eine Quetschdichtung oder ein Dichtband oder dergleichen vorzusehen.
[0156] Durch die Anordnung der Ausgleichsunterfütterung in einer Nut 101 auf der Unterseite
des feststehenden Elementes 15, wird die Montage und Ausrichtung erheblich erleichtert.
[0157] Erfindungsgemäß wird geschickterweise ein Positioniermittel an der Ausgleichsunterfütterung
52 vorgesehen, welches mit einem Positioniermittel der Trittleiste 51 zusammenwirkt.
Hierdurch ist es möglich, die Ausrichtung der Ausgleichsunterfütterung auf dem Aufnahmeprofil
4 beziehungsweise der Trittleiste 51 bei der Montage erheblich zu erleichtern. Dieses
Positioniersystem, bestehend aus Positioniermittel und Positionierelement, ist zum
Beispiel wiederum durch eine Nut und eine darin einstehende Feder oder Sicke mit Kerbe
und so weiter gebildet, ähnlich wie das andere, im Rahmen dieser Anmeldung beschriebene
Positioniersystem.
[0158] In Fig. 5 ist ein ähnlicher Aufbau wie bei Fig. 9 gezeigt. Das erfindungsgemäße Schiebeelement
1 ist hier als Holzbauteil ausgeführt. Die Bauteile sind in entsprechend eingefräste
Nuten eingebaut. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt das Rad 17 eine
Umfangsnut 70, die mit einer Erhebung 73 der Anschlagleiste 42 zusammenwirkt.
[0159] Die Anschlagleiste 42 ist dabei in einer Aufnahme 37, welche nutartig in das Aufnahmeprofil
4 eingearbeitet ist, eingesetzt. Um das Ausrichten zu erleichtern, weist die Aufnahme
4 zum Beispiel eine Positionierfeder 36 auf, die mit einer Positioniernut 35 der Anschlagleiste
42 zusammenwirkt.
[0160] Hierdurch wird die Montage erheblich erleichtert, da eine exakte Ausrichtung der
Anschlagleiste 42 notwendig ist, um ein sicheres und zuverlässiges Gleiten (vertikale
Bewegung) der Dichtelemente 3 sicherzustellen.
[0161] Wie angedeutet, ist die Quererstreckung des Aufnahmeprofiles erheblich, weswegen
günstigerweise in Richtung von innen nach außen (quer zur Längserstreckung des Aufnahmeprofiles
4) mehrere, beispielsweise zwei Abatützfüße 59 Verwendung finden. Da entlang der Längserstreckung
des Aufnahmeprofils mehrere Füße angeordnet sind, ergibt sich eine tischartige Lagerung.
[0162] In Fig. 6 ist das erfindungsgemäße Schiebeelement als Kunststoffbauteil ausgeführt.
Zwischen dem Magnetgegenteil 30, welches in die Nut 100 des Schiebeelementes eingesetzt
ist, ist ein Adapterprofil 34 vorgesehen.
[0163] Des weiteren ist zusätzlich zwischen der Ausgleichsunterfütterung 52 und dem feststehenden
Element 15 eine Dichtung vorgesehen.
[0164] Das feststehende Element 15 wird, wie das zum Beispiel in Fig. 7 gezeigt ist, durch
eine Befestigungsschraube 58 entweder von oben nach unten oder auch von unten nach
oben befestigt.
[0165] Des weiteren zeigt Fig. 7 die Variante, bei welcher das Rad 17 eine Umfangsrille
70 und die Anschlagleiste 42 eine Erhebung 43 aufweist, auf der das Rad 17 geführt
und kontrolliert abrollt.
[0166] Da hingegen in den varianten nach Fig. 3 und 4 ein separater Tragbalken für die Bewegung
des Magnetgegenteiles vorgesehen ist, sind bei den Lösungen nach Fig. 5, 6, 7 und
9 die Magnetgegenteile direkt, also unmittelbar am Schiebeelement befestig. Die vorgeschlagene
Trennvorrichtung 2 hebt dabei das gesamte Schiebeelement an, um das Magnetgegenteil
30 von dem Dichtelement 3 zu trennen. Konsequenterweise vollführt hierbei auch das
Rad 17 eine Relativbewegung zum Schiebeelement 1.
[0167] Abschließend ist in Fig. 8 im Querschnitt ein vergrößertes Detail der Anschlagleiste
42 gezeigt. Für die beiden gezeigten Anwendungefälle, also Rad mit Rille oder mit
Nocke, wird ein und dieselbe Anschlagleiste 42, wie hier gezeigt, verwendet. Auf der
hier gezeigten Oberseite befindet sich nun eine Erhebung 73, die geeignet ist, mit
einer Umfangsrille zusammenzuwirken. Wird nun die Leiste umgedreht, so befindet sich
die Ausnehmung 72 oben, die für Rollen mit Umfangsnocken Verwendung findet. Die Anordnung
ist dabei so gewählt, daß die Befestigungsöffnung 8 auf der linken Seite für beide
Verwendungsfälle einsetzbar ist, genauso wie die beiden Positioniernuten 35, 35'.
Daher ist die Anschlagleiste nicht um ihre Längsachse zu drehen, sondern um ihre Querachse.
[0168] In Fig. 9, 10 ist eine weitere, erfindungsgemäße Variante der Ausgestaltung des Schiebeelementes
gezeigt. Im Gegensatz zu der Variante nach Fig. 5 wird die Variante nach Fig. 9, 10
z.B. dann eingesetzt, wenn auf eine entsprechend aufwendige Entwässerung, die im Fußboden
eingebaut ist, verzichtet werden kann.
[0169] Ein Fußbodenbelag 124 liegt dabei auf dem Rohfußboden 125 auf. Der Rohfußboden 125
weist keine Ausnehmungen oder Absätze im Bereich des Schiebeelementes 1 auf. Es ist
gut zu erkennen, daß die gesamte Höhe der Auflage 12 verhältnismäßig gering ist. Die
hier gezeigte und ebenfalls zur Erfindung gehörende Auflage besteht dabei aus mehreren
zusammenwirkenden Elementen. Insbesondere eine Ausgestaltung der Auflage 12 wird auch
noch mit Hilfe der Figuren 11a bis 11d genauer beschrieben. Im auf der Außenseite
zugewandten Bereich besitzt die Auflage 12 einen im wesentlichen gerade ebenen Bereich
126.
[0170] Im rechten Bereich der Auflage 12 befinden sich die Nuten 40 zur Aufnahme des Aufnahmeprofils
4. Die Anordnung ist so gewählt, daß zwei Dichtelemente vorgesehen sind.
[0171] Auf der Innenseite schließt sich an der Auflage 12 ein dünnerer Endbereich 127 an.
Dieser Endbereich 127 ist bezogen auf den ebenen, linken Bereich dünner und liegt
also auf einem niedrigeren Höhenniveau. Dies ist deswegen so realisiert, damit oberhalb
des Endbereichs 127 eine Verbinduzigsleiste 122 anschließbar ist, die dann auf der
anderen Seite ein weiteres Teil 123 der Auflage trägt.
[0172] Gleichzeitig ist die Verbindungsleistung 122 als Isolierstück ausgebildet und bildet
so eine Wärme- bzw. Schalldämmung. Die gesamte Höhe der Auflage ist auf die Höhe des
Fußbodenbelages 124 abgestimmt. Daher ist es möglich, das Auflagenteil 123 auf den
Bodenbelag 124 vorstehend auszubilden, wodurch kleine Spalte usw. beim Anschluß des
Bodenprofiles verdeckt werden. Insofern zeichnet sich die Auflage 12 in den auf der
Außenseite liegenden, ebenen Bereich 126 und dem innenliegenden, insbesondere die
Ausnehmungen aufweisenden Bereich, auf.
[0173] wie bereits beschrieben befinden sich zwischen den beiden Dichtelementen 3 die Anschlagleiste
42, die jederzeit demontierbar ist. Auch die Oberkante der Dichtleiste kommuniziert
mit der Oberkante des Auflagenteils 123 bzw. im ebenen Bereich 126.
[0174] Geschickterweise sind Rastelemente 128, 128' am Endbereich 127 vorgesehen, um eine
Verbindung mit dem Verbindungsstück 122 herzustellen.
[0175] Die hier gezeigte erfindungsgemäße Variante sitzt auf einer darunter angeordneten
Bodenplatte 6 auf. Die Bodenplatte erstreckt sich über den fast gleichen Flächenbereich
wie die Auflage 12, nur im rechten, inneren Bereich ist die Bodenplatte 6 verkürzt,
um nicht mit dem Bodenbelag 24 zu kollidieren.
[0176] Der wesentliche Vorzug der Bodenplatte 6 liegt darin, daß ein definerter Wasserablaufkanal
120 zur Verfügung steht und das ablaufende Wasser nicht auf dem Rohfußboden 125 aufsteht.
Dabei ist es möglich, die Anordnung so zu wählen, daß ein definiertes Gefälle in der
Bodenplatte 6 besteht, um die Feuchtigkeit bzw. das Wasser zuverlässig abzuleiten.
[0177] Die Ableitung erfolgt dabei natürlich nach vorne auf die Außenseite.
[0178] Auf dem auf der Außenseite zuerst liegenden Aufnahmeprofil 4 ist in der Auflage ein
Entwässerungskanal 50 vorgesehen. Dieser entwässert das in die Aufnahmenut 40 eindringende
Wasser nach vorne auf die Bodenplatte 6.
[0179] Quer zur Längserstreckung der Auflage sind Querkanäle 120 in der Auflage 2 vorgesehen,
um das Wasser nach vorne ableiten zu können.
[0180] Es sind Haltemittel 121 vorgesehen, um die Auflage 12 und die Bodenplatte 6 miteinander
zu verbinden. Geschickterweise sind diese Haltemittel 121 als Clipsverbindungen oder
als nach oben vorstehende, eingreifende Haken ausgebildet. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
sind entsprechende Haken an der Bodenplatte 6 angeformt, die an entsprechende Vorsprünge
ausbildende Ausnehmungen 128 der Auflage 12 eingreifen und dort verrastend halten.
[0181] Um eine zuverlässige Verbindung zu erreichen, sind in Quererstreckung der Auflage
(von innen nach außen) der Auflage 12 mehrere Haltemittel 121 hintereinander (im Schnitt
nebeneinander) angeordnet. Insbesondere sind im Endbereich der Bodenplatte 6 bzw.
der Auflage 12 entsprechende Haltemittel 121 vorgesehen, um eine zuverlässige Verbindung
zwischen der Auflage 12 und der Bodenplatte 6 herzustellen.
[0182] An der Bodenplatte 6 auf der Außenseite schließt ein Endstück 60 an. Das Endstück
60 ist mit einer Clipsverbindung 62 ausgestattet, welches mit Rastnasen 129 an der
Auflage 12 derart zusammenwirkt, daß eine feste Verbindung resultiert. Die Anordnung
ist dabei so gewählt, daß das Endstück 60 Wasserableitkanäle 61 aufweist, die mit
dem Querkanal 120 kommunizieren und das hiervon angeleitete Wasser weiter nach außen
leiten. Die Dicke der Unterseite des Endstückes 60 entspricht dabei der Dicke der
Bodenplatte 6.
[0183] Fig. 11d zeigt eine Untersicht der Auflage 12, wie sie z.B. im Schnitt in Fig. 11c
gezeigt ist. Der Querkanal 120 erstreckt sich dabei von außen bis in den Bereich des
innenliegenden, zweiten Dichtelementes 3 und entwässert auch diesen Kanal, falls hier
Feuchtigkeit oder Wasser eindringen sollte.
[0184] Der Querkanal 120 wird z.B. durch eine spanabhebende Bearbeitung geschaffen.
[0185] Mit 38 sind Quetschdichtungen beschrieben, wobei zwischen den Quetschdichtungen 38
ein oder zwei Dichtelemente 3, wie beschrieben, angeordnet sind. Anstelle einer außen
(bezüglich des Schiebelementes) gewählten Anordnung der Quetschdichtung 38 sind natürlich
auch andere Anordnungen möglich, z.B. derart, daß die Quetschdichtung 38 zwischen
den Dichtelementen 3 angeordnet ist. Im Zusammenwirken mit den Dichtelementen 3 ergeben
sich somit eine Mehrzahl von hintereinander (von außen nach innen) angeordneten Dichtebenen
und somit ein Labyrintheffekt.
[0186] In Fig. 10 ist fast die gleiche Situation dargestellt wie in Fig. 9, außer daß hier
keine Bodenplatte 6 Verwendung findet. Die Erfindung ist daher auch direkt auf einem
Rohfußboden 125 aufstellbar. Es ist zu beachten, daß die Auflage 12 hierbei die gleiche
ist, wie sie in Fig. 9 Verwendung findet. Die Erfindung ist also sehr variabel einsetzbar.
Die Auflage 12 stützt sich dabei z.B. über die die Ausnehmung 128 bildenden Stege
auf dem Rohfußboden 125 ab. Zustätzlich ist es möglich, daß ein Abstützungsstück 63
unter der Auflage 12 vorgesehen ist. Dieses kann natürlich auch bei der Anordnung
mit einer Bodenplatte 6 Verwendung finden.
[0187] Das feststehende Schiebeelement 15 (hier links gezeichnet), besitzt auf einer Unterseite
ein Aufsatzprofil 132, durch welches das feststehende Element 15 auf der Auflage 12
ruht. Zwischen dem Aufsatzprofil 132 und der Auflage 12 sind Dichtungen 130 vorgesehen.
[0188] Das Aufsatzprofil 132 ist auf der Unterseite des feststehenden Elementes 15 an diesem
aufgeschoben und eingeclipst. Die Abdichtung 131 dichtet den Spalt zwischen dem Aufsatzprofil
132 und dem Rahmenteil 133 des feststehenden Elementes 15 ab.
[0189] In Fig. 12a, 12b ist noch das Endstück 60 dargestellt. Die Anordnung ist so gewählt,
daß die Oberfäche des ebenen Bereiches 126 ohne merklichen Absatz, möglichst bündig
oder stetig in die Oberfläche 65 des Endstückes 60 einmündet. Es bildet sich daher
ein kleiner Absatz 66 am Endstück 60, ungefähr in der Mitte aus, um den Anschlußbereich
für die Auflage 12 zu bilden. Weiter außen bezüglich dieses Absatzes (auf der Zeichnung
rechts) schließt sich dann die Clipsverbindung 62 an, wobei hier das Endstück 60 eine
vorstehende Zunge 67 aufweist, die mit den Rastnasen 129 der Auflage 12 zusammenwirkt.
[0190] In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel schließt sich am äußeren, hier linken Ende,
noch ein Stützschenkel 64 an, auf welchem das Endstück 60 auf dem Boden aufliegt.
Gegebenenfalls können noch weitere, leistenartige Abstützschenkel, z.B. unterhalb
des Anschlußbereiches oder auch unterhalb der Clipsverbindung 62, vorgesehen sein.
[0191] In Fig. 13 ist die erfindungsgemäße Magnetleiste la in Seitenansicht - von der stirnseite
aus - dargestellt. Die Magnetleiste la besteht nach diesem Ausführungsbeispiel aus
einem U-förmigen Profilkörper 700, dessen Quersteg 700a nach oben ausgerichtet ist
und dessen Schenkel 700b sich nach unten erstrecken. Quersteg 700a und Schenkel 700b
bilden eine Aussparung 601. Zum einen ist die Aussparung zur Materialeinsparung vorgesehen.
Nach diesem Ausführungsbeispiel besteht die Magnetleiste 1a vollständig aus einem
magnetischen Material, so daß die Magnetleiste 1a bei Einwirkung magnetischer Kräfte
angezogen wird.
[0192] Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Profilkörper 700 aus
einem Dichtungsmaterial wie Gummi, Kunststoff, Teflon oder dergleichen, wobei das
magnetische Element in Form von Einzelmagneten oder einem Magnetprofil in die Aussparung
einsetzbar ist. Die Magnetleiste besteht nun aus dem nicht magnetischen Profilkörper
und einem magnetischen Element.
[0193] An den unteren Enden der Schenkel 700b ist, nach außen gerichtet, je ein Vorsprung
200 vorgesehen. Dieser Vorsprung wird gebildet durch eine nach oben ausgerichtete
ebene Fläche 300 und eine Rundung 550, die sich von der ebenen Fläche bis zum unteren
Ende der Magnetleiste 1a erstreckt. Diese Rundung 550 kann nach unten ebenfalls durch
eine ebene Fläche 400 begrenzt sein. Ebene Fläche 300 und Rundung 550 bilden eine
Linie 800.
[0194] In Fig. 14 ist der Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Bodenschiene 900 mit einer
Magnetleiste la dargestellt. Diese Magnetleiste 1a wird gerade in einem Zustand dargestellt,
wie sie in das Aufnahmeprofil 201 der Bodenschiene 900 eingesetzt wird. Die linke
Seite der Ausnehmung 201 weist eine Hinterschneidung 10a auf. Die Magnetleiste 1a
wird mit ihrem linken Vorsprung 200 unter eine fest mit der Bodenschiene verbundene
Anschlagleiste 250 eingesetzt und durch eine Schwenkbewegung in Richtung des Pfeiles
A in eine vertikale Richtung ausgerichtet. Hierbei gleitet der rechte Vorsprung 200
mit seiner Rundung 550 über die obere Begrenzungskante 130 des Aufnahmeprofils 201
hinweg. Sobald die Magnetleiste la ihre vertikale Lage erreicht hat, wird sie am Boden
des Aufnahmeprofils 201 abgesetzt, wobei sie mit den stirnseitigen Enden 400 der Schenkel
700b auf dem Boden des Aufnahmeprofils 201 zu liegen kommt. Nun wird auf der rechten
Seite des Aufnahmeprofils 201 eine lösbare Anschlagleiste (nicht dargestellt) mit
der Bodenschiene 900 verbunden, so daß auch der rechte Vorsprung 200 einen nach oben
begrenzenden Anschlag bildet. Nun ist die magnetiaiste 1a in dem Aufnahmeprofil 201
der Bodenschiene 900 fixiert. Die Bewegung ist nach oben durch die Anschlagleisten
250 und nach unten durch den Boden des Aufnahmeprofils 201 begrenzt. Mit der durch
die ebene Fläche 300 und Rundung 550 gebildeten Linie 800 gleitet die Magnetleiste
an den Seitenwänden des Aufnahmeprofils entlang. Durch die geringe Anlagefläche wird
die Reibung der Magnetleiste an dem Aufnahmeprofil verringert. Des weiteren besteht
ein Vorteil der Rundung 550 darin, daß auch bei einer nicht geradlinigen Bewegung
die Magnetleiste 1a in dem Aufnahmeprofil 201 nicht verkantet.
[0195] Die Fig. 15a zeigt einen Schnitt durch eine Anordnung mit einer Rollenführung I und
dem Teil einer Bodenschiene 2a. Die Rollenführung I ist dabei als Profilleiste 11a
ausgebildet. Die Profilleiste hat in ihrer Mitte eine Erhöhung 110a und auf der entgegengesetzten
seite eine Nut 111a. Korrespondierend zur Nut 111a ist in der Bodenschiene 2a eine
Vertiefung 21a vorgesehen, die dafür dient, daß für den Fall, daß die Profilleiste
um 180° gedreht eingebaut werden soll, die Erhöhung 110a dort aufgenommen werden kann.
Seitlich begrenzt die Profilleiste 11a Aufnahmenuten 4a für Magnetdichtungen. Auf
der linken Seite der Darstellung ist dazu ein Magnet 31a als Magnetleiste ausgebildet
dargestellt. Das Bezugszeichen 8a deutet eine Bohrung in der Profilleiste 11a an,
die beispielsweise versenkt ist und die zur Aufnahme einer nicht dargestellten Senkkopfschraube
dient. Die Senkkopfschraube wird zur Befestigung der Profilleiste durch die Bohrung
8a geführt und in eine Bohrung mit Gewinde 6a in der Bodenschiene 2a eingedreht und
dadurch die Profilleiste 11a mit der Bodenschiene 2a verbunden. Mit dem Bezugszeichen
3a und einem Pfeil ist das Dichtelement schematisch angedeutet.
Das Dichtelement 3a ist aus dem Magneten 31a und dem hier nicht dargestellten Magnetgegenteil
32a gebildet.
[0196] Die Fig. 15b zeigt einen Schnitt durch eine profilleiste 11a. Der Pfeil deutet an,
daß die Rollenführung in ihrer Ausführung als Profilleiste 11a dargestellt ist. Die
Erhöhung 110a dient der Führung von hier noch nicht dargestellten Rollen einer Schiebetüre
oder eines Schiebefensters. Derartige Rollen können entweder konvex oder kokav an
ihrem äußeren Radius im Querschnitt gesehen ausgebildet sein. Aus diesem Grunde schlägt
die Erfindung vor, die Rollenführung I derart zu gestalten, daß sie beide Ausführungsvarianten
technisch ohne größeren Aufwand realisierbar macht. Ist beispielsweise eine Rolle
konkav ausgebildet, dann wird die Rollenführung I in der dargestellten Form gemäß
Fig. 15a und 15b eingebaut. Die Rolle wird damit sicher geführt und kann nicht nach
links oder rechts ausweichen. Wird eine konvex ausgebildete Rolle verwendet, dreht
man die Rollenführung I um 180° in der für die Befestigung vorgesehenen Aufnahme der
Bodenschiene 2a um und man erhält den gleichen Effekt für die konvex ausgebildete
Rolle oder das konvex ausgebildete Rad mit dem Bezugszeichen 8a die öffnung bezeichnet,
durch die das Befestigungsmittel, zum Beispiel eine Senkkopfschraub geführt wird.
Die Öffnung 8a ist beidseitig versenkt, so da eine Senkkopfschraube darin auch problemlos,
ohne einen Widerstand für die Rollen zu bilden, versenkt werden kann. Mit dem Bezugszeichen
112a und 113a sind Führungsrillen bezeichnet, innerhalb derer das Rad beziehungsweise
die Rolle zusätzlich noch geführt werden kann. Geschickterweise ist der Abstand der
Führungsrillen so gewählt, daß beabstandet in ihrem Zentrum die Öffnungen 8a vorgesehen
wertden können. Schraubt man dann die Senkkopschrauben so ein, daß ihr Schlitz korrespondierend
zu den Führungsrollen ausgebildet ist, wird eine Führung problemlos beidseitig gewährleistet.
[0197] Die Fig. 16 zeigt eine Ausführungsform eines Schiebeelementes II mit Bodenschiene
2a und Rollenführung I nach der Erfindung. Das Schiebeelement II ist dabei als Schiebetüre
oder Schiebefenster ausgebildet. Der bewegliche Teil des schiebeelementes II wirkt
dabei mit einer Bodenschiene 2a, die ein Dichtelement 3a, bestehend aus Magneten 31a
und mit an dem Schiebeelement II vorgesehenen Magnetgegenteilen 32a, zur Abdichtung
zusammen. Die Bodenschiene 2a ist dabei ebenso im Schnitt gezeigt, wie das Schiebeelement
II. In dem Zentrum des Schiebeelemenes II im unteren Teil ist eine Ausnehmung eingefräst,
in der sich ein Abstützrad 17a, welches beispielsweise als Rolle mit dem Querschnitt
gesehen konvex ausgebildeten Außenrändern befindet. Zur Führung des Schiebeelementes
II dient dabei die Rollenführung I, welche in der dargestellten Variante als Profilleiste
11a ausgebildet ist. Damit wird neben einer platzsparenden Anordnung der Rollenführung
I und der Rolle auch noch eine formgestalterische und ästhetisch günstige Lösung geschaffen,
da im eingebauten Zustand das Abstützrad 17a und die Rollenführung I nicht sichtbar
sind. Zudem ist eine äußerst günstige Lösung gefunden, indem die Profilleiste 11a
gleichzeitig zum Abschluß der Nuten 4a für die Magneten 31a und 31a' dient. Diese
Lösung bietet zudem eine äußerst dichte und insbesondere barrierefreie Lösung an,
womit auch Anforderungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen usw. problemlos erfüllt werden
können. Verwendet man nun Abstützräder mit kokav ausgebildeten äußeren Umfängen, so
wird das Abstützrad in der Nut 111a nicht geführt werden können. Aus diesem Grunde
schlägt die Erfindung geschickterweise vor, die Profilleiste 11a beziehungsweise die
Rollenführung I umdrehbar auszubilden, wodurch beide Varianten für Abstützräder realisiert
werden können. Diese Variante ist in Fig. 17 dargestellt. Die Fig. 17 unterscheidet
sich von der Fig. 16 lediglich dadurch, daß jetzt die Nut 111a nach unten weist und
die Erhöhung 110a nach oben. Das Abstützrad 17a hat eine konkave Außenkontur. Durch
das Zusammenwirken mit der jetzt andersherum angeordneten Profilleiste 11a ist auch
hier eine ausreichend stabile Führung gewährleistet. Alle anderen Merkmale sind bei
der Beschreibung der Fig. 16 bereits vorgestellt worden. Die Bezugszeichen werden
in gleicher Weise verwendet.
[0198] Die Fig. 18 zeigt eine dreidimensionale Ansicht einer Bodenschiene 2a mit einer Rollenführung
I nach der Erfindung. Durch die dreidimensionale Darstellung wird sehr gut ersichtlich,
daß die Rollenführung I als Profilleiste 11a ausgebildet ist, was sich zum Beispiel
im Strang-, Press- oder Zugverfahren sehr gut und günstig herstellen lässt. Zudem
ist die erfindungsgemäße Profilleiste 11a auch als Komplettierungselement für die
Bodenschiene nach der Erfindung, insbesondere für Bodenschienen mit Magnetdichtungen,
vorgesehen. Die Rollenführung 11a dient dabei gleichzeitig im jeweils nach innen weisenden
Abschluß der Nuten 4a, wodurch die nicht dargestellten Magnete in dieser Führung sicher
geführt sind. Mittels der Senkkopfschrauben 5a wird die profilleiste 11a an der Bodenschiene
2a befestigt. Für Wartungsarbeiten an den Nuten beziehungsweise den nicht dargestellten
Magneten, können die Schrauben herausgedreht und die Profilleiste herausgenommen werden.
Damit lässt sich beispielsweise bei Verschmutzung der Nuten 4a eine einfachere und
insgesamt günstigere Reinigung erreichen.
[0199] Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur
Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
[0200] Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes
der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung
zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon
jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch,
nicht mehr aufweist.
[0201] Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere
Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen
Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines
selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche
zu verstehen.
[0202] Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des
Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom
Stand der Technik beansprucht werden.
[0203] Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale
aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merkmalen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung
vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann,
wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merkmalen erwähnt wurden beziehungsweise
im Zusammenhang mit anderen Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen.
1. Schiebeelement, insbesondere Schiebetüre oder Schiebefenster, das durch eine im Wesentlichen
längsverlaufende Verschiebebewegung zumindest eines Teils einer Wandöffnung zu öffnen
beziehungsweise zu verschließen vermag, wobei in der geschlossenen Stellung des Schiebeelementes
ein Spalt zwischen dem unteren Rand des Schiebeelementes und einer Auflage durch mindestens
ein durch magnetische Kräfte bewegbares Dichtelement verschließbar ist.
2. Schiebeelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (3) mit mindestens einem Magneten ausgestattet ist und das Dichtelement
(3) mit einem Magnetgegenteil (30) zusammenwirkt.
3. Schiebeelement nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine im Wesentlichen vertikale Bewegung des Dichtelementes (3).
4. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in der geöffneten wie in der geschlossenen Stellung des Schiebeelementes (1)
das Dichtelement (3) parallel zum Schiebeelement (1) ist und/oder eine Trennvorrichtung
(2) vorgesehen ist, die das Trennen des Dichtelementes (3) vom Magnetgegenteil (30),
insbesondere vor oder zu Beginn der Öffnungsverschiebebewegung des Schiebeelementes
(1) bewirkt und/oder die Trennvorrichtung (2) eine im Wesentlichen vertikale Bewegung
(20) des Dichtelementes (3) oder des Magnetgegenteiles (30) bewirkt.
5. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennvorrichtung (2) an dem Schiebeelement (1) sich mit dieser mitbewegend ausgebildet
ist und/oder die Trennvorrichtung (2) an der das Schiebeelement (1) führenden Führung
oder der Auflage (12) angeordnet ist und/oder das Magnetgegenteil (30) feststehend
oder beweglich ausgebildet ist und/oder das Magnetgegenteil (30) und/oder das Dichtelement
(3) leistenartig ausgebildet ist/sind.
6. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebeelement (1) zwei parallel angeordnete Dichtelemente (3, 3') aufweist und/oder
das Magnetgegenteil (30) an der Auflage (12) oder an dem Schiebeelement (1) angeordnet
ist und/oder das Magnetgegenteil (30) im Schnitt gesehen T-förmig ausgebildet ist,
und der nach oben stehende, zapfenartige Stiel des T's in eine Nut (100) an dem Schiebeelement
(1) einsteht.
7. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Adapterprofil (34) für die Befestigung des Magnetgegenteils (30) an dem Schiebelement
(1), insbesondere in einer Nut (100) des Schiebeelementes (1) vorgesehen ist und/oder
das Dichtelement (3) in einem in der Auflage (12) angeordneten, nutartigen (40) Aufnahmeprofil
(4) eingelegt ist und/oder das Dichtelement (3) an dem Schiebeelement (1) angeordnet
ist.
8. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeprofil (4) mindestens eine Anschlagleiste (41, 42) zur Begrenzung der
Bewegung des Dichtelementes (3) aufweist und/oder die Anschlagleiste demontierbar
(42) und/oder einstückig (41) an dem Aufnahmeprofil (4) angeordnet ist und/oder das
Aufnahmeprofil (4) Teil einer in die Auflage (12) eingebauten Entwässerungsvorrichtung
(5) ist und/oder die Nut (40) des Aufnahmeprofils (4) Entwässerungskanäle (50) aufweist
und/oder das Aufnahmeprofil (4) eine nutartige Aufnahme (37) für die Anschlagleiste
(41, 42) aufweist.
9. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (37) mit den Entwässerungskanälen (50) in Verbindung steht und/oder
eine Positioniernut (35) an der Anschlagleiste (41, 42) für das Zusammenwirken mit
einer Positionierfeder (36) des Aufnahmeprofils (4) vorgesehen ist.
10. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Entwässerungsvorrichtung (5) über mindestens einen Abstützfuß (59) auf dem
Boden abstützt und/oder die Auflage (12) als Bodenschiene, schwellenlose oder schwellenarme
Bodenbelagstrennschiene oder als Schwelle ausgebildet ist und/oder die Auflage (12)
mehrteilig ausgebildet ist und/oder ein oder mehrere Verbindungsstücke für die Verbindung
der einzelnen Teile (123) der Auflage (12) vorgesehen sind und/oder das Verbinddungsstück
(122) als Isolierstück ausgebildet ist.
11. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Auflage (12) eine Bodenplatte (6) angeordnet ist und/oder die Bodenplatte
auch Teil der Entwässerungsvorrichtung (5) ist und/oder die Bodenplatte flächig auf
dem Boden aufliegt.
12. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (12) mindestens einen querverlaufenden Querkanal (120) aufweist, der
mit dem Entwässerungakanal (50) verbunden ist und/oder Haltemittel (121) vorgesehen
sind, um die Auflage (12) und die Bodenplatte (6) miteinander zu verbinden und/oder
das Haltemittel (121) als Clipsverbindung ausgeführt ist.
13. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (6) beziehungsweise die Auflage (12) aus Kunststoff oder Metall,
zum Beispiel Aluminium gefertigt ist und/oder die Bodenplatte (6) vorstehende Rastnasen
trägt, die mit Vorsprüngen der Auflage (12) als Haltemittel (121) zusammenwirken.
14. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Quererstreckung der Auflage (12) mehrere Haltemittel (121) nebeneinander angeordnet
sind und/oder die Auflage (12) beziehungsweise ein Teil (123) der Auflage einen angrenzenden
Bodenbelag (124) überdeckt.
15. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite an der Bodenplatte (6) und/oder der Auflage (12) ein Endstück
(60) anschließt und/oder das Endstück (60) mindestens einen Wasserableitkanal (61)
aufweist, der insbesondere an dem Querkanal (120) anschließt und/oder die Oberseite
der Auflage (12) an die Oberseite des Endstückes (60) anschließt.
16. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schnapp- oder Clipsverbindung (62) zwischen dem Endstück (60) und der Bodenplatte
(6) beziehungsweise der Auflage (12).
17. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Dichtelement (3) auf der Unterseite des Schiebeelementes (1) eine Quetschdichtung
(38) angeordnet ist und/oder gekennzeichnet durch ein Abstützstück (63) für die Auflage (12) und/oder am unteren Rand (19) des Schiebeelementes
(1) ein Tragbalken (21) vorgesehen ist, der Teil der Trennvorrichtung (2) ist und/oder
der Tragbalken (21) durch die Trennvorrichtung (2) im Wesentlichen vertikal (20) bewegbar ist.
18. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken (21) das Magnetgegenteil (30) oder das Dichtelement trägt und/oder
der Tragbalken (21) auf der der Außenseite zugewandten Seite oder die Türunterseit
eine Quetschdichtung (31) trägt und/oder die Bewegung des Tragbalkens (21) durch die
Bewegung der Türbeschläge (22) von der Bewegung eines Öffnungsgriffes (14) des Schiebeelementes
(1) abgeleitet ist und/oder der Türbeschlag (22, 22') an den seitlichen Enden des
Tragbalkens (21) mit diesen verbunden ist.
19. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine gleichartige Bewegung der Türbeschläge (22, 22') an den verschiedenen seitlichen
Enden des Tragbalken (21) aufgrund der Bewegung des Öffnungsgriffes (14).
20. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, dem Spalt zugewandte Rand des Schiebeelementes (1) das Magnetgegenteil
(30) oder das Dichtelement (3) trägt und/oder die Trennvorrichtung (2) das Schiebeelement
(1) zur Vergrößerung oder Verringerung des Spaltes zwischen dem unteren Rand des Schiebeelementes
(1) und der Auflage (12) anzuheben oder abzusenken vermag und/oder die vertikale Bewegung
des Schiebeelementes (1) von der Bewegung eines Öffnungsgriffes (14) des Schiebeelementes
abgeleitet ist.
21. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung des öffnungsgriffes (14) zum öffnen des Schiebeelementes (1)
die Trennvorrichtung (2) direkt oder indirekt für ein Trennen des Dichtelementes (3)
von dem Magnetgegenteil (30) sorgt, indem die Trennvorrichtung (2) das Magnetgegenteil
(30) anhebt, bis das an dem Magnetgegenteil (30) durch die Magnetkräfte haftende Dichtelement
(3) an der Anschlagleiste (41, 42) anliegt und eine weitere Bewegung des Magnetgegenteils
(30) zu einem das Magnetgegenteil (30) von dem Dichtelement (3) trennenden Luftspalt
führt.
22. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungsvorrichtung (5) an der Oberseite eine, sich auf der Außenseite der
Wandöffnung (10) erstreckende Trittleiste (51) aufweist und/oder sich ein feststehendes,
neben dem geschlossenen Schiebeelement (1) befindliches Element (15) über eine Ausgleichsunterfütterung
(52) auf der Trittleiste (51) abstützt und/oder zwischen der Ausgleichsunterfütterung
(52) und der Trittleiste (51) beziehungsweise dem feststehenden Element (15) mindestens
eine Dichtung (500), Quetschdichtung oder ein Dichtband angeordnet ist und/oder die
Ausgleichsunterfütterung (52) in eine Nut (101) auf der Unterseite des feststehenden
Elementes (15) einsteht und/oder ein Positioniermittel an der Ausgleichsunterfütterung
(52) für das Zusammenwirken mit einem Positionierelement der Trittleiste (51) vorgesehen
ist.
23. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichsunterfütterung (52) eine Führungsfeder (53) für das geöffnete Schiebeelement
(1) aufweist und/oder der Tragbalken (21) eine nach unten offene Führungsnut (23)
aufweist, welche mit der Führungsfeder (53) zusammenwirkt und/oder an dem Schiebelement
(1) ein oder mehrere Führungs- und/oder Abstützräder (17) vorgesehen sind und/oder
mindestens ein Abstütz- beziehungsweise Führungsrad (17) in seiner relativen Lage
zum Schiebeelement durch die Trennvorrichtung (2) einstellbar ist.
24. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrad an dem oberen und/oder das Abstützrad (17) an dem unteren Rand des
Schiebelementes (1) angeordnet ist und/oder das obere Führungsrad in einer Schiene
geführt ist und/oder das Schiebeelement (1) von dem oberen Führungsrad und der Schiene
getragen ist und/oder die Entwässerungsvorrichtung (5) eine Rille (54) aufweist, in
welcher das oder die unteren Abstützräder (17) des Schiebeelementes (1) laufen.
25. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsbeziehungsweise Abstützrad (17) auf der Innenseite der Wandöffnung (10)
angeordnet ist und/oder das zumindest eine Führungsrad (17) neben oder zwischen den
Dichtelementen (3, 3') beziehungsweise Magnetgegenteilen angeordnet ist und/oder das
zumindest eine Führungsrad (17) auf der Anschlagleiste (41, 42) abrollt.
26. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Führungsrad oder Abstützrad (17) eine Umfangsnut (70) oder Umfangsnocke
(71) aufweist und diese mit einer Ausnehmung (72) oder Erhebung (73) der Anschlagleiste
(42) beziehungsweise der Abstellfläche zusammenwirkt und/oder die Anschlagleiste (42)
einseitig eine Ausnehmung (72) und auf der anderen Seite eine Erhebung (73) aufweist
und/oder die Ausnehmung (72) der Anschlagleiste (42) durch Öffnungen der Anschlagleiste
mit den Entwässerungskanal (50) in Verbindung steht.
27. Schiebeelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungsvorrichtung (5) zwei- oder mehrteilig ausgebildet ist und mindestens
zwei Teile der Entwässerungsvorrichtung (5) durch einen oder mehrere Isolierstege
(55) verbunden sind und/oder das Schiebeelement (1) als Holz- und/oder Kunststoffbauteil
ausgeführt ist.
28. Auflage, insbesondere als Bodenschiene, schwellenlose oder schwellenarme Bodenbelagtrennschiene
oder als Schwelle ausgebildet, für ein Schiebeelement nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche.
29. Magnetleiste als Dichtelement für ein Schließelement wie ein Fenster, eine Tür oder
dergleichen, insbesondere eine Schiebetür, wobei das Dichtelement mittels magnetischer
Kräfte bewegbar ist und einen Spalt zwischen dem unteren Rand des Fensterblattes oder
des Türflügels und einer Bodenschiene zu verschließen vermag, und die Magnetleiste
in einem nutartigen Aufnahmeprofil einlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetleiste (1a) zumindest mit einem Vorsprung (200) versehen ist.
30. Rollenführung, insbesondere für ein Schiebeelement, wie eine Schiebetüre oder ein
Schiebefenster, wobei die Rollenführung der Führung von Rollen bzw. Rädern des Schiebeelementes
auf bzw. in einer Bodenschiene dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenführung (I) als Profilleiste (11a) ausgebildet ist, die in eine Bodenschiene
(2a) einsetzbar bzw. einlegbar ist.