| (19) |
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(11) |
EP 1 626 243 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.11.2010 Patentblatt 2010/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.08.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Handfeuerwaffe für sportliches Schiessen
Handgun for sportshooting
Arme à feu de poing pour le tir sportif.
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH CZ DE IT LI |
| (30) |
Priorität: |
10.08.2004 DE 102004038993
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.2006 Patentblatt 2006/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Carl Walther GmbH |
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89081 Ulm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Wonisch, Franz
59757 Arnsberg (DE)
- Pflaumer, Wulf-Heinz
59757 Arnsberg (DE)
- Bretschneider, Thomas
89233 Neu-Ulm (DE)
- Kriegleder, Wolfram
59757 Arnsberg (DE)
- Pries, Mike
89073 Ulm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Basfeld, Rainer et al |
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Fritz Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 1580 59705 Arnsberg 59705 Arnsberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 237 480 DE-A- 10 005 637 DE-C- 573 497 GB-A- 601 382 US-A- 2 377 737 US-A- 4 300 302 US-A1- 2002 053 155
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DE-A- 2 512 027 DE-C- 113 372 DE-C- 688 363 US-A- 1 047 690 US-A- 2 631 398 US-A- 4 630 387
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- "Pistolentabelle" In: Deutscher Schützenbund: "Regeln für Pistole" 1 January 1999
(1999-01-01), Deutscher Schützenbund , page 24
- "Bedienungsanleitung Modell 65" Feinwerkbau , Oberndorf am Neckar
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handfeuerwaffe für das sportliche Schießen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine Handfeuerwaffe der vorgenannten Art ist aus den "Regeln für Pistole" der Sportordnung
des Deutschen Schützenbunds vom 01.01.1999 bekannt. Für derartige Handfeuerwaffen
gelten diverse zwingende Reglementierungen, insbesondere die Sportordnung, die Auflagen
für bestimmte Abmessungen der Waffe zur Folge haben. Insbesondere dürfen die Außenabmessungen
der Waffe 300 mm in der Länge, 150 mm in der Höhe und 50 mm in der Breite nicht überschreiten.
Weiterhin darf der Lauf nur maximal 153 mm lang sein. Außerdem darf kein Teil des
Griffes das Handgelenk des Schützen berühren, so dass Handballenauflagen nur eine
bestimmte Größe haben können.
[0003] Aus der
DE 2 237 480 A ist eine Luftpistole für das sportliche Schießen bekannt. Diese Luftpistole weist
kein Verschlussmittel auf, das durch das Auslösen eines Schusses entgegen der Schussrichtung
gegenüber dem Lauf und dem Griffstück bewegt werden kann. Vielmehr ist diese Pistole
ein Einzellader. Bei dieser Pistole ist eine 3-D-Verstelleinheit vorgesehen, über
die das Griffstück und das Gehäuse der Pistole miteinander verbunden oder verbindbar
sind.
[0004] Eine als Gewehr ausgeführte Handfeuerwaffe ist aus der
US 2 377 737 A bekannt. Diese Handfeuerwaffe weist ein Verschlussmittel auf, das durch das Auslösen
eines Schusses entgegen der Schussrichtung gegenüber dem Lauf und dem Griffstück bewegt
werden kann. Weiterhin sind die funktionalen Teile der Abzugeinheit im Wesentlichen
vor dem Abzug angeordnet. Die Waffe ist länger als 300 mm. Das in dieser Schrift beschriebene
Prinzip ist für selbstladende Handfeuerwaffen, insbesondere für Maschinengewehre geeignet.
[0006] Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem ist die Schaffung einer
Handfeuerwaffe der eingangs genannten Art, die trotz Einhaltung der Reglementierungen
einen guten Bedienkomfort bietet.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß durch eine Handfeuerwaffe der eingangs genannten Art mit
den kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Die Unteransprüche betreffen
bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0008] Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass die funktionalen Teile der Abzugeinheit im
Wesentlichen vor dem Abzug angeordnet sind, und dass die Handfeuerwaffe eine 3-D-Verstelleinheit
umfasst, über die das Griffstück und der Formgriff miteinander verbunden oder verbindbar
sind. Durch die 3-D-Verstelleinheit, die eine Einstellung des Formgriffes in drei
zueinander abhängigen Freiheitsgraden ermöglicht, wird die Bedienbarkeit der Waffe
deutlich erhöht.
[0009] Gemäß Anspruch 2 kann vorgesehen sein, dass die 3-D-Verstelleinheit eine hohlkugelförmige
Aufnahme und eine mit dieser zusammenwirkende ballige Anlagefläche umfasst. Dabei
kann gemäß Anspruch 3 die hohlkugelförmige Aufnahme im hinteren Bereich des Griffstückes
angeordnet sein. Weiterhin kann gemäß Anspruch 4 die ballige Anlagefläche an einem
mit dem Formgriff verbundenen oder verbindbaren Halteblech angeordnet sein. Durch
diese Gestaltung kann die 3-D-Verstelleinheit mit vergleichsweise einfachen Mitteln
realisiert werden. Beispielsweise können die ballige Anlagefläche und die hohlkugelförmige
Aufnahme vermittels einer einzigen Schraube miteinander verbunden werden, so dass
auch die Verstellung relativ einfach, beispielsweise nach Verschieben der Verschlussmittel
erfolgen kann.
[0010] Gemäß Anspruch 5 kann vorgesehen sein, dass die Handfeuerwaffe als hahnlose Waffe
ausgeführt ist. Durch die Ausführung als hahnlose Waffe ergibt sich die Möglichkeit,
die hohlkugelförmige Aufnahme im hinteren stirnseitigen Bereich des Griffstückes anzuordnen.
[0011] Gemäß Anspruch 6 kann vorgesehen sein, dass die Handfeuerwaffe maximal 150 mm hoch
und/oder maximal 50 mm breit ist. Die erfindungsgemäße Handfeuerwaffe erfüllt somit
hinsichtlich der Abmessung die Reglementierungen.
[0012] Weiterhin kann gemäß Anspruch 7 vorgesehen sein, dass die Länge des Laufes mindestens
145 mm, insbesondere mindestens 150 mm, vorzugsweise etwa 153 mm beträgt. Insbesondere
bei einer Länge von 153 mm wird die maximale gemäß der Reglementierungen mögliche
Lauflänge voll ausgenutzt, so dass ein sehr präzises Schießen möglich ist.
[0013] Es besteht weiterhin gemäß Anspruch 8 die Möglichkeit, dass an der Unterseite des
Formgriffes eine Handballenauflage ausgebildet ist, die vorzugsweise eine Länge von
mindestens 100 mm, insbesondere eine Länge von 110 mm aufweist. Durch eine derartig
lange Handballenauflage von beispielsweise etwa 110 mm werden die gesetzlich möglichen
Maximallängen für derartige Handballenauflagen ausgenutzt, so dass ein sehr hoher
Bedienkomfort erzielt wird.
[0014] Es besteht weiterhin gemäß Anspruch 9 die Möglichkeit, dass die Abzugeinheit im Wesentlichen
unterhalb des Laufes angeordnet ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Waffe als hahnlose
Waffe ausgeführt ist, kann bei der vorgenannten Anordnung der Abzugeinheit unterhalb
des Laufes bei gleichzeitiger Anordnung der funktionalen Teile vor dem Abzug ein für
Handfeuerwaffen der eingangs genannten Art unübliches lineares Auslösesystem verwendet
werden.
[0015] Gemäß Anspruch 10 können die funktionalen Teile der Abzugeinheit eine mit dem Abzug
verbundene Abzugstange und ein mit der Abzugstange verbundener Abzugstollen sein,
wobei insbesondere ein als Abzugklinke ausgeführtes Zwischenglied die Abzugstange
mit dem Abzugstollen verbindet.
[0016] Gemäß Anspruch 11 kann die Handfeuerwaffe ein lineares Auslösesystem mit einem Schlagbolzen
umfassen, der in Schussrichtung bewegbar ist, so dass durch dessen Bewegung ein Schuss
ausgelöst werden kann. Der Schlagbolzen wird bei der erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe
nicht über den nichtvorhandenen Hahn beschleunigt, sondern direkt durch eine Feder,
nachdem er von der Abzugeinheit freigegeben wurde.
[0017] Hierzu kann gemäß Anspruch 12 vorgesehen sein, dass der Schlagbolzen zur Auslösung
eines Schusses mit einem der vor dem Abzug angeordneten funktionalen Teile der Abzugeinheit
zusammenwirkt.
[0018] Dazu kann gemäß Anspruch 13 der Schlagbolzen eine Rastkante aufweisen, die mit einer
Stufe des Abzugstollens für das Auslösen eines Schusses zusammenwirkt.
[0019] Gemäß Anspruch 14 kann vorgesehen sein, dass die Handfeuerwaffe ein Magazin umfasst,
das von oben in das Griffstück einbringbar ist.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Handfeuerwaffe;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Handfeuerwaffe ohne Verschlussgehäuse und Formgriff;
- Fig. 3
- eine Fig. 2 entsprechende, um 180° gedrehte perspektivische Ansicht der Handfeuerwaffe;
- Fig. 4
- eine Hinteransicht der Handfeuerwaffe;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt gemäß dem Pfeilen V-V in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Handfeuerwaffe;
- Fig. 7
- eine Ansicht von unten auf die Handfeuerwaffe;
- Fig. 8
- eine Draufsicht der Handfeuerwaffe;
- Fig. 9
- eine um 180° gedrehte Seitenansicht der Handfeuerwaffe;
- Fig. 10
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Abzugeinheit der erfindungsgemäßen
Handfeuerwaffe;
- Fig. 11
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Abzugeinheit mit einer anderen Schnittebene
als in Fig. 10;
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht der Abzugeinheit ;
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht eines Details des Griffstückes der Handfeuerwaffe;
- Fig. 14
- eine perspektivische Ansicht der Kimme der Handfeuerwaffe;
- Fig. 15
- eine Detailansicht des hinteren Endes des Versch lussgehäuses;
- Fig. 16
- einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Handfeuerwaffe im Bereich des Befestigungsbereichs
von Lauf und Verschlussgehäuse;
- Fig. 17
- eine gegenüber Fig. 14 gedrehte perspektivische Ansicht der Kimme;
- Fig. 18
- das Detail des Griffstückes gemäß Fig. 13 in einer anderen Perspektive;
- Fig. 19
- eine Detailansicht eines Magazins der Handfeuerwaffe;
- Fig. 20
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Abzugeinheit mit einer anderen Schnittebene
als in Fig. 10 und Fig. 11;
- Fig. 21
- eine Detailansicht gemäß XXI in Fig. 20;
- Fig. 22
- eine Schnittansicht eines ersten Federdruckbolzens der Abzugeinheit ;
- Fig. 23
- eine Schnittansicht eines zweiten Federdruckbolzens der Abzugeinheit .
[0021] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, umfasst eine erfindungsgemäße Handfeuerwaffe im Wesentlichen
ein Griffstück 1, ein Verschlussgehäuse 2, ein Verschlussstück 3, einen Lauf 4, einen
Schlagbolzen 5, eine Abzugeinheit 6 sowie einen Formgriff 7. Weiterhin sind aus Fig.
1 eine Kimme 8 und ein Magazin 9 ersichtlich.
[0022] Das Verschlussgehäuse 2 ist im Gebrauchszustand der Handfeuerwaffe fest mit dem Griffstück
1 verbunden. Dies geschieht zum einen über eine aus Fig. 1 ersichtliche Schwalbenschwanzführung
10 am Griffstück 1, in die eine entsprechende Führung des Verschlussgehäuses 2 eingreifen
kann. Weiterhin sind Verschlussgehäuse 2 und Griffstück 1 im in Schussrichtung hinteren
Bereich durch ineinander greifende Teile miteinander verbunden. Die Festlegung des
Verschlussgehäuses 2 an dem Griffstück 1 erfolgt über eine Arretierwelle 11.
[0023] Der Lauf 4 ist in dem Verschlussgehäuse 2 vermittels einer ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlichen
Halteklammer 12 festgelegt, die sowohl aus Fig. 1 als auch aus Fig. 16 ersichtlich
ist. Für die Festlegung weist der Lauf 4 eine sich an beiden Seiten ein Stück weit
über den Umfang erstreckende Nut 13 auf. Insbesondere zeigt Fig. 16 einen Schnitt
durch das Verschlussgehäuse 2 und den Lauf 4 im Bereich dieser Nut 13. Im Bereich
der Nut 13 weist das Verschlussgehäuse 2 einen Schlitz 20 für die Einbringung der
Halteklammer 12 auf. Die Halteklammer 12 weist, wie dies insbesondere aus Fig. 16
ersichtlich ist, eine im Wesentlichen U-förmige Form mit zwei sich in Gebrauchsstellung
der Handfeuerwaffe nach unten erstreckenden Schenkeln 14, 15 auf. Diese Schenkel 14,
15 umgreifen teilweise den Lauf 4 im Bereich der Nut 13, so dass auf diese Weise eine
formschlüssige Verbindung zwischen dem Lauf 4 und dem Verschlussgehäuse 2 erzielt
wird.
[0024] Das Verschlussstück 3 ist gegenüber dem Lauf 4, dem Verschlussgehäuse 2 und dem Griffstück
10 in Längsrichtung der Schusswaffe verschiebbar. Insbesondere bewegt sich das Verschlussstück
3 bei Auslösen eines Schusses nach hinten. Das Verschlussstück ist lösbar mit einer
Verschlussfederstange 16 verbunden, die eine nicht abgebildete Verschlussfeder führen
kann. Bei Auslösen eines Schusses wird das Verschlussstück 3 und mit ihm die Verschlussfederstange
16 nach hinten gegen die Kraft der Verschlussfeder bewegt. Die Verschlussfeder stützt
sich an einer nicht abgebildeten Stelle an dem Verschlussgehäuse 2 ab und wird durch
die Bewegung des Verschlussstückes 3 nach hinten komprimiert. Durch die Entspannung
der Verschlussfeder wird daran anschließend das Verschlussstück 3 und mit ihm die
Verschlussfederstange 16 wieder nach vorne in die Ausgangsstellung zurück bewegt.
Bei dieser Bewegung nach vorne wird aus dem Magazin 9 eine weitere Patrone in den
Lauf 4 geladen.
[0025] An dem vorderen Ende der Verschlussfederstange 16 ist ein Kolben 17 vorgesehen (siehe
dazu Fig. 2), der bei der Vorwärtsbewegung der Verschlussfederstange ein im Wesentlichen
zylindrisches Volumen im Inneren des Verschlussgehäuses 2 komprimiert. Durch diese
Komprimierung wird eine Dämpfungseinrichtung zur Verfügung gestellt, wobei der Teil
des Verschlussgehäuses 2, der das zu komprimierende Volumen aufweist, mit einer Drosselöffnung
für den Luftaustausch versehen ist. Durch die Dimensionierung der Drosselöffnung kann
die Stärke der Dämpfungseinrichtung vorgegeben werden. Daher ist die Drosselöffnung
in ihrer Größe veränderbar.
[0026] Es besteht alternativ oder zusätzlich die Möglichkeit, dass die oder eine Dämpfungseinrichtung
auch bei der Rückwärtsbewegung der Verschlussfederstange 16 beziehungsweise des Verschlussstücks
3 eine Dämpfung der Bewegung bewirkt. Beispielsweise kann bei der Rückwärtsbewegung
der Verschlussfederstange 16 durch die Drosselöffnung Luft in das zylindrische Volumen
gesaugt werden. Bei entsprechender Dimensionierung der Öffnung kann dies so langsam
geschehen, dass ein Unterdruck in dem zylindrischen Volumen entsteht, der der Bewegung
entgegenwirkt und sie damit verlangsamt beziehungsweise dämpft.
[0027] Das Verschlussstück 3 weist weiterhin Handhaben 18 auf, die derart an dem Verschlussstück
3 angebracht sind, dass sie außerhalb des Verschlussgehäuses 2 für den Benutzer zugänglich
sind. Die Handhaben 18 sind dabei über flache Befestigungsmittel mit dem Verschlussstück
3 verbunden, die durch entsprechende Ausnehmungen 19 in dem Verschlussgehäuse 2 hindurchragen.
An den Handhaben 18 kann ein Benutzer angreifen, um das Verschlussstück 3 gegen die
Kraft der Verschluss- und Schlagbolzenfeder nach hinten zu ziehen.
[0028] Das Griffstück 1 weist an seinem hinteren Ende eine Aufnahme 21 auf, die eine abschnittsweise
hohlkugelförmige Struktur besitzt (siehe dazu Fig. 5). Die Handfeuerwaffe umfasst
weiterhin ein Halteblech 22 mit einer balligen Anlagefläche 23 (siehe dazu Fig. 1
und Fig. 5). Das Halteblech kann mit dem Formgriff 7 verbunden werden, so dass im
zusammengebauten Zustand der Handfeuerwaffe (siehe dazu Fig. 5) die ballige Anlagefläche
23 vermittels der Schraube 24 in der hohlkugelförmigen Aufnahme 21 befestigt werden
kann. Nach Lockern der Schraube 24 kann der Formgriff 7 weitestgehend beliebig verschwenkt
werden, so dass die vorgenannte hohlkugelförmige Aufnahme 21 und die ballige Anlagefläche
23 eine 3-D-Verstelleinheit für die Verstellung des Formgriffes 7 an dem Griffstück
1 bilden.
[0029] Im Griffstück 1 und in dem Verschlussgehäuse 2 ist weiterhin jeweils eine Ausnehmung
25, 26 für das Magazin 9 vorgesehen. Durch die Ausnehmungen 25, 26 kann das Magazin
9 von oben eingeschoben werden. Im Inneren des Griffstücks 1 trifft das Magazin 9
nach dem Einschieben von oben auf ein bewegliches Element, das gegen die Kraft einer
Zugfeder 27 (siehe dazu Fig. 13) nach unten geschoben werden kann. Das Magazin 9 weist
auf jeder seiner Längsseiten ein Langloch 28 und eine Rastausnehmung 50 auf (siehe
dazu Fig. 19). In die Rastausnehmung 50 kann ein von dem Griffstück 1 umfasstes Rastelement
29 eingreifen, das über eine quer verlaufende Welle mit einem Bedienknopf 30 verbunden
ist (siehe dazu Fig. 18).
[0030] Durch Drücken des Bedienknopfes 30 wird das Rastelement 29 aus der Rastausnehmung
50 gedrückt, so dass das Magazin 9 durch die Kraft der Zugfeder 27 nach oben geschoben
wird. Weiterhin greift durch Drücken des Bedienknopfes 30 ein mit diesem verbundenes
Eingriffteil in das Langloch 28 ein, so dass die Bewegung des Magazins 9 nach oben
nur bis zum Anschlag des Eingriffteils an dem unteren Ende des Langlochs 28 erfolgt.
Nach Betätigen des Bedienknopfes 30 bewegt sich also das Magazin 9 nur ein Stück weit
nach oben und bleibt in dieser Stellung stehen. Durch Loslassen des Bedienknopfes
30 wird das Eingriffteil aus dem Langloch 28 heraus geschoben, so dass dann das Magazin
vollständig nach oben aus dem Griffstück 1 und dem Verschlussgehäuse 2 herausgezogen
werden kann.
[0031] Die in Fig. 18 abgebildete Ausführungsform ist für Rechtshänder geeignet, die den
Bedienknopf 30 mit links betätigen können. Für Linkshänder kann ein gespiegelt aufgebauter
Bedienknopf 30 mit Welle und Rastelement 29 verwendet werden.
[0032] Die Abzugeinheit 6 weist, wie dies insbesondere aus Fig. 10 bis Fig. 12 ersichtlich
ist, einen Abzug 31 auf, der schwenkbeweglich mit einer Abzugstange 32 verbunden ist.
Durch Betätigen des Abzugs 31 wird die Abzugstange 32 nach links in Fig. 10 bis Fig.
12, beziehungsweise nach hinten entgegen der Schussrichtung der Handfeuerwaffe gezogen.
Durch die Bewegung der Abzugstange 32 nach hinten wird ein Abzugstollen 33, der schwenkbar
an der Abzugeinheit angebracht ist, derart freigegeben, dass er nach unten wegschwenken
kann. Der Abzugstollen 33 weist auf seiner Oberseite eine Stufe 34 auf, an der eine
im Nachfolgenden noch näher zu beschreibende Rastkante 35 des Schlagbolzens 5 von
hinten anliegen kann. Durch das Herunterschwenken des Abzugstollens 33 gibt die Stufe
34 die Rastkante 35 frei, so dass sich der Schlagbolzen 5 nach vorn bewegen kann.
[0033] Der Schlagbolzen 5 umfasst, wie dies insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, eine
sich von der Rastkante 35 nach vorne erstreckende Schlagbolzenfederstange 36, auf
der eine Schlagbolzenfeder gehaltert wird. Am hinteren Ende des Schlagbolzens 5 ist
eine Auslösekante 37 angebracht, die bei der Bewegung des Schlagbolzens nach vorne
auf den Rand einer im hinteren Ende des Laufes befindlichen Patrone auftreffen kann
und diese zünden kann.
[0034] Die Waffe verfügt über einen Match-Druckpunktabzug. Diese Art von Abzügen sind bei
Sportwaffen bekannt. Die Auslösung des Schlagbolzens 5 erfolgt in zwei Stufen. Zunächst
wird der Abzug 31 gegen eine relativ kleine Kraft einer von einer Federeinrichtung
44 umfassten Feder 45 soweit bewegt, bis die Kanten einer Abzugklinke 43 und des Abzugstollens
33 kurz vor der Trennung sind (Vorzugweg). Nun ist lediglich ein minimalst kleiner
Weg nötig, um Abzugklinke 43 und Abzugstollen 33 voneinander zu trennen, so dass der
Abzugstollen 33 um seinen Drehpunkt verschwenkt, den Schlagbolzen 5 freigibt und damit
den Schuss auslöst. Damit bei der Bewegung des Abzugs 31 für den Schützen offensichtlich
ist, wann die Klinkenüberschneidung 49 gegen Null geht und der Schlagbolzen ausgelöst
wird, ist bei solcher Art von Abzügen vorgesehen, zu eben diesem Zeitpunkt die Abzugkraft
sprunghaft zu erhöhen (Druckpunkt). Dies wird praktisch durch das Aufbringen einer
zweiten Federkraft am Abzug realisiert, beispielsweise durch einen ersten Federdruckbolzen
46 (siehe Fig. 20, 21 und 22). Damit ergibt sich die Gesamtabzugkraft aus Summe von
Vorzugkraft und Druckpunktkraft. Für die mit dieser Waffe zu schießenden Disziplinen
gelten auch Regeln für die Mindestabzugkraft, diese beträgt entweder 1360g oder 1000g.
Aufgrund von Fertigungstoleranzen und individuellen Einstellwünschen müssen die Parameter
Vorzugkraft, Vorzugweg, Druckpunktkraft und Lage des Druckpunktes einstellbar sein.
Die Lage des Druckpunktes wird durch Verdrehen des kompletten ersten Federdruckbolzens
46 verändert, die Druckpunktkraft durch mehr oder weniger starke Vorspannung der innenliegenden
Feder mit Hilfe eines Gewindestiftes. Bei herkömmlichen Abzügen ist es relativ aufwendig
die Abzugkraft von 1000g auf 1360g umzustellen, da die Veränderung der Einstellung
mit Hilfe von Messgeräten überprüft werden muss - diese Messgeräte oftmals jedoch
nicht vorhanden sind.
[0035] Bei der vorliegenden Erfindung ist eine zweite, zuschaltbare Federkraft am Abzug
vorgesehen. Dazu umfasst die Abzugeinheit einen zweiten Federdruckbolzen 47, der an
seinem Außendurchmesser über ein Gewinde und einen Anschlag 48 verfügt. Nach vorheriger
kraftmäßiger Einstellung kann durch Entfernen/Herausdrehen dieses Federdruckbolzens
47 die Abzugkraft um eine Stufe verringert werden. Soll diese wieder erhöht werden
muss nur der Federdruckbolzen 47 wieder in das Abzuggehäuse - bis auf Anschlag - eingeschraubt
werden.
[0036] Die aus Fig. 1 und insbesondere aus Fig. 14 und 17 ersichtliche Kimme 8 kann vermittels
einer schwalbenschwanzförmigen Ausnehmung 38 an einer entsprechenden Anformung 39
am hinteren Ende des Verschlussgehäuses 2 angebracht werden. Im Bereich der Ausnehmung
38 ist eine Feststellschraube 40 an der Kimme 8 angeordnet, um eine sichere Festlegung
der Kimme 8 an dem Verschlussgehäuse 2 zu ermöglichen. Der in seiner Position einstellbare
Formgriff 7 weist je nach Händigkeit des Schützen auf seiner linken oder rechten unteren
Seite eine Handballenauflage 41 auf, die eine Länge I von etwa 110 mm aufweist. Die
Handfeuerwaffe weist eine Länge von maximal 300 mm bei einer Höhe von maximal 150
mm und einer Breite von maximal 50 mm auf. Weiterhin ist der Lauf etwa 153 mm lang.
[0037] Zu der Kimme 8 korrespondiert das auf der Oberseite des Verschlussgehäuses 2 angeordnete
Korn 42.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Griffstück
- 2
- Verschlussgehäuse
- 3
- Verschlussstück
- 4
- Lauf
- 5
- Schlagbolzen
- 6
- Abzugeinheit
- 7
- Formgriff
- 8
- Kimme
- 9
- Magazin
- 10
- Schwalbenschwanzführung an 1
- 11
- Arretierwelle
- 12
- Halteklammer
- 13
- Nut an 4
- 14, 15
- Schenkel der Halteklammer 12
- 16
- Verschlussfederstange
- 17
- Kolben
- 18
- Handhabe
- 19
- Ausnehmung für Handhabe
- 20
- Schlitz für 12
- 21
- hohlkugelförmige Aufnahme
- 22
- Halteblech
- 23
- ballige Anlagefläche an 22
- 24
- Schraube
- 25
- Ausnehmung für Magazin in 1
- 26
- Ausnehmung für Magazin in 2
- 27
- Zugfeder
- 28
- Langloch
- 29
- Rastelement
- 30
- Bedienknopf
- 31
- Abzug
- 32
- Abzugstange
- 33
- Abzugstollen
- 34
- Stufe an 33
- 35
- Rastkante an 5
- 36
- Schlagbolzenfederstange
- 37
- Auslösekante an 5
- 38
- schwalbenschwanzförmige Ausnehmung
- 39
- schwalbenschwanzförmige Anformung
- 40
- Feststellschraube
- 41
- Handballenauflage
- 42
- Korn
- 43
- Abzugklinke
- 44
- Federeinrichtung
- 45
- Feder
- 46
- Erster Federdruckbolzen
- 47
- Zweiter Federdruckbolzen
- 48
- Anschlag
- 49
- Klinkenüberschneidung
- 50
- Rastausnehmung
- I
- Länge von 41
1. Handfeuerwaffe für das sportliche Schießen, umfassend
- einen Lauf (4);
- ein Griffstück (1) mit einem daran angebrachten oder anbringbaren Formgriff (7);
- ein Verschlussmittel, das gegenüber dem Lauf (4) und dem Griffstück (1) durch das
Auslösen eines Schusses entgegen der Schussrichtung bewegt werden kann; und
- eine Abzugeinheit (6) für das Auslösen des Schusses, wobei die Abzugeinheit (6)
einen Abzug (31) und mit diesem zusammenwirkende funktionale Teile für das Auslösen
eines Schusses umfasst;
- wobei die Handfeuerwaffe maximal 300 mm lang ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
- die funktionalen Teile der Abzugeinheit (6) im Wesentlichen vor dem Abzug (31) angeordnet
sind; dass
- die Handfeuerwaffe eine 3-D-Verstelleinheit umfasst, über die das Griffstück (1)
und der Formgriff (7) miteinander verbunden oder verbindbar sind.
2. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 3-D-Verstelleinheit eine hohlkugelförmige Aufnahme (21) und eine mit dieser zusammenwirkende
ballige Anlagefläche (23) umfasst.
3. Handfeuerwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hohlkugelförmige Aufnahme (21) im hinteren Bereich des Griffstückes (1) angeordnet
ist.
4. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ballige Anlagefläche (23) an einem mit dem Formgriff (7) verbundenen oder verbindbaren
Halteblech (22) angeordnet ist.
5. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Handfeuerwaffe als hahnlose Waffe ausgeführt ist.
6. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Handfeuerwaffe maximal 150 mm hoch und/oder maximal 50 mm breit ist.
7. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Laufes (4) mindestens 145 mm, insbesondere mindestens 150 mm, vorzugsweise
etwa 153 mm beträgt.
8. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Formgriffes (7) eine Handballenauflage (41) ausgebildet ist,
die vorzugsweise eine Länge (I) von mindestens 100 mm, insbesondere eine Länge (I)
von etwa 110 mm aufweist.
9. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugeinheit (6) im Wesentlichen unterhalb des Laufes (4) angeordnet ist.
10. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die funktionalen Teile der Abzugeinheit (6) eine mit dem Abzug (31) verbundene Abzugstange
(32) und ein mit der Abzugstange verbundener Abzugstollen (33) sind, wobei insbesondere
ein als Abzugklinke (43) ausgeführtes Zwischenglied die Abzugstange (32) mit dem Abzugstollen
(33) verbindet.
11. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Handfeuerwaffe ein lineares Auslösesystem mit einem Schlagbolzen (5) umfasst,
der in Schussrichtung bewegbar ist, so dass durch dessen Bewegung ein Schuss ausgelöst
werden kann.
12. Handfeuerwaffe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen zur Auslösung eines Schusses mit einem der vor dem Abzug (31) angeordneten
funktionalen Teile der Abzugeinheit (6) zusammenwirkt.
13. Handfeuerwaffe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (5) eine Rastkante (35) aufweist, die mit einer Stufe (34) des Abzugstollens
(33) für das Auslösen eines Schusses zusammenwirkt.
14. Handfeuerwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Handfeuerwaffe ein Magazin (9) umfasst, das von oben in das Griffstück (1) einbringbar
ist.
1. Handheld firearm for sports shooting comprising
- a barrel (4);
- a grip (1) having a shaped grip (7) which is or can be fitted thereto;
- a breech means which can be moved in the opposite direction to the firing direction
with respect to the barrel (4) and the grip (1) by the firing of the shot; and
- a trigger unit (6) for firing the shot, wherein the trigger unit (6) comprises a
trigger (34) and functional parts which interact with it in order to fire a shot;
- wherein the handheld firearm has a maximum length of 300 mm;
characterized in that
- the functional parts of the trigger unit (6) are arranged substantially in front
of the trigger (31); in that
- the handheld firearm comprises a 3D adjusting unit via which the grip (1) and the
shaped grip (7) are or can be connected to one another.
2. Handheld firearm according to Claim 1, characterized in that the 3D adjusting unit comprises a hollow-spherical holder (21) and a spherical contact
surface (23) which interacts with it.
3. Handheld firearm according to Claim 2, characterized in that the hollow-spherical holder (21) is arranged in the rear area of the grip (1).
4. Handheld firearm according to one of Claims 2 and 3, characterized in that the spherical contact surface (23) is arranged on a holding plate (22) which is or
can be connected to the shaped grip (7).
5. Handheld firearm according to one of Claims 1 and 4, characterized in that the handheld firearm is in the form of a weapon without a hammer.
6. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the handheld firearm has a maximum height of 150 mm, and/or a maximum width of 50
mm.
7. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the length of the barrel is at least 145 mm, in particular at least 150 mm, and preferably
about 153 mm.
8. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a ball-of-the-hand rest (41) is formed on the underneath of the shaped grip (7) and
preferably has a length (1) of at least 100 mm, in particular a length (1) of at least
110 mm.
9. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the trigger unit (6) is arranged substantially under the barrel (4).
10. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the functional parts of the trigger unit (6) are a trigger rod (32) which is connected
to the trigger (31) and a trigger sear (33) which is connected to the trigger rod,
wherein, in particular, an intermediate member which is in the form of a trigger catch
(43) connects the trigger rod (32) to the trigger sear (33).
11. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the handheld firearm comprises a linear firing system with a firing bolt (5) which
can be moved in the firing direction, such that a shot can be fired by moving this
linear firing system.
12. Handheld firearm according to Claim 11, characterized in that, in order to fire a shot, the firing bolt interacts with one of the functional parts
of the trigger unit (6) which are arranged in front of the trigger (31).
13. Handheld firearm according to Claim 12, characterized in that the firing bolt (5) has a latching edge (35) which interacts with a step (34) of
the trigger sear (33) in order to fire a shot.
14. Handheld firearm according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the handheld firearm comprises a magazine (9) which can be fitted into the grip (1)
from above.
1. Arme à feu de poing pour le tir sportif, comprenant
- un canon (4) ;
- une crosse (1) sur laquelle est montée ou peut être montée une poignée façonnée
(7) ;
- un moyen de fermeture qui peut être déplacé en sens inverse du coup de feu par rapport
au canon (4) et à la crosse (1) par le déclenchement d'un coup de feu ; et
- une unité de détente (6) pour déclencher le coup de feu, l'unité de détente (6)
comprenant une queue de détente (31) et des pièces fonctionnelles qui interagissent
avec celle-ci pour le déclenchement d'un coup de feu ;
- l'arme à feu de poing ayant une longueur maximale de 300 mm ;
caractérisée en ce que
- les pièces fonctionnelles de l'unité de détente (6) sont pour l'essentiel disposées
avant la queue de détente (31) ; que
- l'arme à feu de poing comprend une unité de positionnement 3D par le biais de laquelle
la crosse (1) et la poignée façonnée (7) sont reliées ou peuvent être reliées ensemble.
2. Arme à feu de poing selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de positionnement 3D comprend un logement sphérique creux (21) et une surface
d'appui bombée (23) qui interagit avec celui-ci.
3. Arme à feu de poing selon la revendication 2, caractérisée en ce que le logement sphérique creux (21) est disposé dans la zone arrière de la crosse (1).
4. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que la surface d'appui bombée (23) est disposée sur une tôle de maintien (22) qui est
reliée ou peut être reliée avec la poignée façonnée (7).
5. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 ou 4, caractérisée en ce que l'arme à feu de poing est réalisée sous la forme d'une arme sans chien.
6. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'arme à feu de poing a une hauteur maximale de 150 mm et/ou une largeur maximale
de 50 mm.
7. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la longueur du canon (4) est d'au moins 145 mm, notamment d'au moins 150 mm, de préférence
égale à environ 153 mm.
8. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un appui de paume de main (41) est réalisé sur le côté inférieur de la poignée façonnée
(7), lequel présente de préférence une longueur (1) d'au moins 100 mm, notamment une
longueur (1) d'environ 110 mm.
9. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'unité de détente (6) est pour l'essentiel disposée sous le canon (4).
10. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les pièces fonctionnelles de l'unité de détente (6) sont une tige de détente (32)
reliée avec la queue de détente (31) et une barrette de détente (33) reliée avec la
tige de détente, un élément intermédiaire réalisé sous la forme d'un cliquet de détente
(43) reliant notamment la tige de détente (32) avec la barrette de détente (33).
11. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'arme à feu de poing comprend un système de déclenchement linéaire avec un percuteur
(5) qui peut se déplacer dans le sens du coup de feu de sorte qu'un coup de feu puisse
être déclenché par son mouvement.
12. Arme à feu de poing selon la revendication 11, caractérisée en ce que le percuteur, pour déclencher un coup de feu, interagit avec l'une des pièces fonctionnelles
de l'unité de détente (6) disposées devant la queue de détente (31).
13. Arme à feu de poing selon la revendication 12, caractérisée en ce que le percuteur (5) présente un bord d'enclenchement (35) qui interagit avec un palier
(34) de la barrette de détente (33) pour le déclenchement d'un coup de feu.
14. Arme à feu de poing selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'arme à feu de poing comprend un chargeur (9) qui peut être introduit par le haut
dans la crosse (1).
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