[0001] Die Erfindung betrifft ein Putzanschlussprofil, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Zum Abdecken von Fenster- oder Türöffnungen beim Streichen oder Verputzen verwendet
man häufig Kunststofffolien, die beispielsweise mit Hilfe von Klebebändern am Fenster-
oder Türrahmen befestigt werden können. Es ist jedoch auch bekannt, Anschlussprofile
zu verwenden, die einerseits am Rahmen befestigt sind und andererseits Halterungseinrichtungen
für die Abdeckfolie aufweisen. Um Druck senkrecht zur Fensterebene bzw. Türebene aufzunehmen,
ist es bekannt, die Anschlussprofile mit einem Schaumstoffstreifen zu versehen, der
Druck aufnehmen kann. Ein Schutz gegen ein Abreißen des Putzes durch das Arbeiten
des Rahmenmaterials, insbesondere eines Holzrahmens, kann dadurch nicht erreicht werden.
[0002] In der
DE 196 14 109 C1 ist ein Laibungsanschlussprofil für Fenster- und Türöffnungen, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 beschrieben. Das Profil weist ein Putzaufnahmeteil und ein Bewegungsaufnahmeteil
mit bogenförmigen Stegen aus elastisch verbiegbarem Material auf.
[0003] Die
AT 006819 U1 lehrt ein Laibungsprofil mit einem Außenschenkel und einem Dichtungsschenkel, welche
über eine einzelne flexible Lasche oder ein faltbares Element miteinander verbunden
sind.
[0004] Um ein derartiges Arbeiten des Rahmenmaterials auszugleichen, wird in der
DE 201 03 282 U1 ein Anschlussprofil zur Befestigung eines Abdeckmaterials, insbesondere einer Folie
zum Abdecken von Gebäudeöffnungen beim Streichen oder Verputzen, mit einer Halterung
für das Abdeckmaterial und einer Befestigungsprofilleiste sowie einer Außenprofilleiste
vorgeschlagen, wobei die Befestigungsprofilleiste und die Außenprofilleiste in Längs-
und Querrichtung der Leisten relativ zueinander beweglich ineinander geführt sind.
[0005] Aus der
DE 201 14 499 U1 ist eine Befestigung für Profilleisten zur Stoßanbindung des Randes einer Mauerputzschicht
an ein Bauteil, insbesondere an einen Fenster- oder Türrahmen, mit einer dem Bauteil
zugewandten Unterkante und einem sich von der Unterkante erstreckenden Klebeteil bekannt,
wobei das Klebeteil als Federelement ausgebildet ist. Das Federelement ist schmal
ausgebildet und über eine Sollbruchstelle von der Profilleiste ablösbar. Somit kann
Wasser und Schmutz unter die Profilleiste gelangen.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Anschlussprofil zu schaffen, welches einfach
herstellbar ist und sowohl Druck senkrecht zur Rahmenebene aufnehmen als auch ein
Arbeiten des Rahmens zumindest in Grenzen aufnehmen kann.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Putzanschlussprofil mit den Merkmalen des Anspruchs
1.Der Faltenbalg ist unlösbar an der Leiste angeordnet. Dies bedeutet, dass bei montiertem
Anschlussprofil der Faltenbalg mit dem Bauteil, insbesondere einem Rahmen, in Berührung
steht. Der Faltenbalg löst sich bei Bauteilverlagerungen oder - ausdehnungen nicht
von dem Profil. Eine definierte Befestigung des Profils bleibt immer erhalten.
[0008] Der Faltenbalg kann Druck senkrecht zur Fenster- bzw. Türöffnung, das heißt senkrecht
zur Rahmenebene, aufnehmen. Außerdem können seitliche Bewegungen aufgenommen werden,
die beispielsweise entstehen, wenn das Rahmenmaterial arbeitet. Das Profil kann thermische
Bewegungen des angrenzenden Bauteils aufnehmen, wobei der Faltenbalg ein Bewegungsaufnahmeteil
und der Profilkörper, der die Leiste aufweist, ein Putzaufnahmeteil darstellt. Mit
einem derartigen Anschlussprofil kann daher wirksam vermieden werden, dass es zu einem
Abreißen des Putzes und/oder des Profils kommt. Ein solches Profil kann sehr einfach
aufgebaut und hergestellt werden.
[0009] Eine besonders gute Aufnahme von Relativbewegungen und eine große Auflagefläche ergibt
sich erfindungsgemäß dadurch, dass sich der Faltenbalg im Wesentlichen über die gesamte
Breite der Leiste erstreckt. Vorzugsweise sind also die Federschenkel des Faltenbalgs
in den Randbereichen der Leiste befestigt. Dadurch wird verhindert, dass Schmutz und
Wasser unter die Leiste gelangen. Der gleiche Vorteil ergibt sich, wenn der Faltenbalg
als geschlossener (Hohl-)Körper ausgebildet ist.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Faltenbalg aus mindestens einem extrudierbaren
Material, insbesondere aus einem Weich-PVC, ausgebildet ist. Durch ein derartiges
nachgiebiges Material können Bewegungen besonders gut aufgenommen werden. Das restliche
Anschlussprofil, insbesondere die Leiste, kann aus einem beliebigen Kunststoff hergestellt
sein. Insbesondere kann die Leiste aus einem Hart-PVC ausgebildet sein.
[0011] Die Herstellung erweist sich als besonders einfach und effektiv, wenn der Faltenbalg
und die Leiste coextrudiert sind. Eine separate Befestigung des Faltenbalgs an der
Leiste kann dadurch entfallen. Der Faltenbalg wird bereits während seiner Herstellung
mit der Leiste, insbesondere materialschlüssig, verbunden. Der Faltenbalg und die
Leiste können aus unterschiedlichen oder gleichen Materialien bestehen, die während
des Extrusions-Prozesses zusammengeführt werden.
[0012] Das Anschlussprofil kann einfach an einem bestimmten Bauteil befestigt werden, wenn
der Faltenbalg Befestigungsmittel, insbesondere einen oder mehrere Klebestreifen,
zur Befestigung an einem angrenzenden Bauteil aufweist. Hierbei ist es von Vorteil,
wenn der Faltenbalg sich über die gesamte Leistenbreite erstreckt, da dadurch ein
breiterer Klebestreifen als im Stand der Technik verwendet werden kann, der folglich
einen besonderen Halt gibt.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann ein Befestigungssteg oder ein Befestigungsfolienstreifen
mit einer Halterung für eine Abdeckfolie oder dergleichen vorgesehen sein. Bei einem
derartigen Anschlussprofil, insbesondere Laibungsprofil, kann eine Abdeckfolie besonders
einfach befestigt werden.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Halterung als mit einer Schutzfolie abgedeckter Klebestreifen
ausgebildet. Die Schutzfolie kann unmittelbar vor dem Anbringen der Abdeckfolie abgezogen
werden. Bei der Montage des Anschlussprofils kann daher der Klebestreifen nicht beschädigt
werden.
[0015] Das Anschlussprofil kann einen oder mehrere gelochte oder ungelochte Stege aufweisen,
an denen ein Gewebe, Gewirke oder Gelege oder dergleichen befestigt sein kann. Die
Stege können als Einputz- und/oder Anschlagsteg ausgebildet sein. Sie können mit der
Leiste verbunden, insbesondere daran angeformt, sein und mit der Leiste einen Profilkörper
bilden.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Befestigungssteg abtrennbar an einem
Profilkörper, insbesondere an der Leiste oder dem Einputzsteg, angeordnet. Nach dem
Streichen oder Verputzen kann dadurch die Abdeckfolie zusammen mit dem Befestigungssteg
entfernt werden. Vorzugsweise ist der Befestigungssteg über eine Sollbruchstelle mit
der Leiste oder dem Einputzsteg verbunden. Insbesondere kann der Befestigungssteg
zusammen mit der Leiste und/oder dem Einputzsteg in demselben Herstellungsvorgang
hergestellt werden.
[0017] Vorzugsweise ist ein Anschlag vorgesehen, der zusammen mit der Leiste und dem Einputzsteg
einen im Querschnitt U-förmigen Profilkörper bildet, wobei die Innenseite des U-förmigen
Profilkörpers zumindest abschnittsweise strukturiert ist. Der Anschlagsteg des Profils
liegt am Mauerwerk an. Der Einputzsteg bildet eine Abschlusskante für den Putz. Wenn
die Innenseite des U-förmigen Profilkörpers strukturiert ausgebildet ist, erfolgt
eine Verzahnung mit dem Putz und haftet der Putz besonders gut an dem Anschlussprofil.
Der mindestens eine Faltenbalg kann auch an einem L-förmigen oder T-förmigen Profilkörper
befestigt sein. Das gesamte Profil wird am Faltenbalg am angrenzenden Bauteil befestigt.
[0018] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung, welche bei den Ansprüchen bestimmt ist,
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Ausführungsbeispiele sind in der schematischen Zeichnung anhand der Figuren dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 : einen Querschnitt durch ein erstes Anschlussprofil;
Fig. 2 : einen Querschnitt durch eine alternative Ausführungsform eines Profilkörpers
mit einer Abzugshilfe;
Fig. 3a : einen Querschnitt durch ein Anschlussprofil mit einem im Wesentlichen L-förmigen
Profilkörper;
Fig. 3b : das Anschlussprofil der Fig. 3a mit gelochtem Einputzsteg;
Fig. 3c : das Anschlussprofil der Fig.3b mit einem Gewebe am Einputzsteg;
Fig. 4a : ein Anschlussprofil mit einem im Wesentlichen L-förmigen Profilkörper;
Fig. 4b : das Anschlussprofil der Fig. 4a mit gelochtem Einputzsteg;
Fig. 4c : das Anschlussprofil der Fig. 4b mit einem Gewebe am Einputzsteg;
Fig. 5a : ein Anschlussprofil mit einem im Wesentlichen T-förmigen Profilkörper;
Fig. 5b : das Anschlussprofil der Fig. 5a mit einem Gewebe am Einputzsteg;
Fig. 6a : ein Anschlussprofil mit einem Folienstreifen;
Fig. 6b : das Anschlussprofil der Fig. 6a mit einem gelochten Einputzsteg;
Fig. 6c : das Anschlussprofil der Fig. 6b mit einem Gewebe am Einputzsteg.
[0019] Das als Laibungsprofil 1 ausgebildete Anschlussprofil 1 weist eine Leiste 2 und einen
davon senkrecht abstehenden Einputzsteg 3 auf. Ein Anschlagsteg 4 bildet zusammen
mit der Leiste 2 und dem Einputzsteg 3 einen im Querschnitt U-förmigen Profilkörper.
Sowohl der Anschlagsteg 4 als auch der Einputzsteg 3 weisen eine strukturierte Oberfläche
5, 6 auf, sodass die Innenseite des U-förmigen Profilkörpers zumindest abschnittsweise
profiliert ausgebildet ist. Bauteilseitig, das heißt auf der im installierten Zustand
dem Bauteil, insbesondere einem Rahmen, zugewandten Seite, weist die Leiste 2 einen
Faltenbalg 7 auf, der aus einem Weich-PVC ausgebildet ist. Aufgrund der gefalteten
Seitenwände 8, 9 (Federschenkel) des Faltenbalgs 7 ist das Rahmenanlageelement 10
sowohl in Doppelpfeilrichtung 11 als auch in Doppelpfeilrichtung 12 relativ zur Leiste
2 bewegbar. Somit können sowohl Druck senkrecht zur Fenster- oder Türöffnungsebene
als auch Bewegungen der an den Putz angrenzenden Materialien, wie Holz, Metall oder
Kunststoff, ausgeglichen werden. Über eine Verbindungsstelle 13 ist ein Befestigungssteg
14 materialschlüssig mit dem U-förmigen Profilkörper verbunden. Der Befestigungssteg
14 weist eine Halterung 15 auf, die als Klebestreifen ausgebildet ist. Vor der Benutzung
kann der Klebestreifen durch eine nicht dargestellte Schutzfolie abgedeckt sein.
[0020] In der Fig. 2 ist das Anschlussprofil 1 gezeigt, wobei von der Leiste 2 eine Abzugshilfe
16 absteht. Dabei ist vorgesehen, dass linksseitig der Abzugshilfe 16 ein Grundputz
aufgebracht wird und rechtsseitig ein Deckputz. Anhand des Ausführungsbeispiels der
Fig. 2 ist gezeigt, dass der Faltenbalg 7 mit einem Befestigungsmittel 17 versehen
sein kann, das der Befestigung an einem angrenzenden Bauteil dient. Im Ausführungsbeispiel
ist das Befestigungsmittel 17 als Klebestreifen ausgebildet.
[0021] Im Folgenden werden weitere Ausführungsformen von Anschlussprofilen dargestellt.
Gleichartige Bauelemente werden mit denselben Bezugszeichen wie in der Fig. 1 bezeichnet.
[0022] In der Fig. 3a ist ein im Querschnitt L-förmiger Profilkörper eines Anschlussprofils
20 dargestellt. Der Profilkörper wird durch die Leiste 2 und den Einputzsteg 3 gebildet.
Einputzstegseitig ist ein Befestigungssteg 14 mit einer Halterung 15 materialschlüssig
an das L-förmige Profil angebracht.
[0023] In der Fig. 3b ist das Anschlussprofil 20 der Fig. 3a dargestellt, wobei der Einputzsteg
3 als gelochter Steg ausbildet ist. Diese Maßnahme ermöglicht ein besseres Anhaften
des Putzes. Auf der Rückseite der Leiste 2 ist der Faltenbalg 7 vorgesehen.
[0024] In der Fig. 3c ist das Anschlussprofil 20 der Fig. 3b dargestellt, wobei der gelochte
Einputzsteg 3 ein Gewebe 21 aufweist. Anstelle eines Gewebes 21 kann auch ein Gelege
oder ein Gewirke oder dergleichen vorgesehen sein. Der Befestigungssteg 14 mit der
Halterung 15 ist von dem L-förmigen Profilkörper, der durch die Leiste 2 und den Einputzsteg
3 gebildet ist, abtrennbar.
[0025] In der Fig. 4a ist ein Anschlussprofil 30 dargestellt, das einen im Wesentlichen
U-förmigen Profilkörper aufweist, der aus der Leiste 2, dem Einputzsteg 3 und dem
Anschlagsteg 4 gebildet ist. Einputzstegseitig ist der Befestigungssteg 14 mit der
Halterung 15 materialschlüssig angebracht. Der Anschlagsteg 4 ist ohne Durchbrüche
ausgebildet.
[0026] In der Fig. 4b ist das Anschlussprofil 30 der Fig. 4a dargestellt, wobei im Unterschied
zur Fig. 4a der Anschlagsteg 4 gelocht ausgebildet ist.
[0027] In der Fig. 4c ist das Anschlussprofil 30 dargestellt, wobei an dem Anschlagsteg
4 ein Gewebe 21 angeordnet ist. Anstelle des Gewebes 21 kann auch ein Gelege oder
Gewirk vorgesehen sein.
[0028] In der Fig. 5a ist eine weitere Ausführungsform eines Anschlussprofils 40 dargestellt.
Das Anschlussprofil 40 weist einen T-förmigen Querschnitt auf, wobei der Profilkörper
aus der Leiste 2 und dem Einputzschenkel 3 gebildet ist. Der Einputzschenkel 3 ist
gelocht ausgebildet. Mit dem T-förmigen Profilkörper ist ein Befestigungssteg 14 mit
einer Halterung 15 abtrennbar verbunden.
[0029] In der Fig. 5b ist das Anschlussprofil 40 der Fig. 5a dargestellt, wobei an dem Einputzwinkel
3 ein Gewebe 21 vorgesehen ist.
[0030] In der Fig. 6a ist ein Anschlussprofil 50 mit einem L-förmigen Profilkörper dargestellt.
Mit dem Profilkörper ist ein Folienstreifen 22 verbunden, der zwei parallel verlaufende,
als Klebestreifen ausgebildete Halterungen 15 aufweist. Der Einputzsteg 3 ist ohne
Durchbrüche ausgestaltet.
[0031] In der Fig. 6b ist das Anschlussprofil 50 dargestellt, wobei im Unterschied zur Fig.
6a der Einputzsteg 3 gelocht ausgebildet ist.
[0032] Die Fig. 6c zeigt das Anschlussprofil 50 der Fig. 6b, wobei an dem Einputzsteg 3
ein Gewebe 21 gehalten ist.
1. Putzanschlussprofil (1, 20, 30, 40, 50) zum Anschluss eines Putzes an ein Bauteil,
mit einem Putzaufnahmeteil, welches als eine Leiste (2) ausgebildet ist, und einem
Bewegungsaufnahmeteil, wobei
- das Bewegungsaufnahmeteil als ein Faltenbalg (7) ausgebildet ist, welcher bauteilseitig
unlösbar an der Leiste (2) angeordnet ist und sich im Wesentlichen über die gesamte
Breite der Leiste (2) erstreckt,
- wobei der Faltenbalg (7) ein Bauteilanlageelement (10), welches im installierten
Zustand dem Bauteil zugewandt ist, und zwei gefaltete Seitenwände (8, 9) aufweist,
und wobei die gefalteten Seitenwände (8,9) bewegbare Federschenkel bilden, dadurch gekennzeichnet,
- dass die gefalteten Seitenwände (8, 9) mehrere Falten aufweisen.
2. Anschlussprofil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Federschenkel des Faltenbalgs (7) in den Randbereichen der Leiste (2) befestigt
sind.
3. Anschlussprofil nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Faltenbalg (7) als geschlossener Körper ausgebildet ist.
4. Anschlussprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Faltenbalg (7) aus mindestens einem extrudierbaren Material, insbesondere einem
Weich-PVC, ausgebildet ist.
5. Anschlussprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Faltenbalg (7) und die Leiste (2) aus demselben Material oder unterschiedlichen
Materialien coextrudiert sind.
6. Anschlussprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Faltenbalg Befestigungsmittel (17), insbesondere einen oder mehrere Klebestreifen,
zur Befestigung an dem angrenzenden Bauteil aufweist.
7. Anschlussprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Befestigungssteg (14) oder ein Befestigungsfolienstreifen (22) mit einer Halterung
(15) für eine Abdeckfolie oder dergleichen vorgesehen ist.
8. Anschlussprofil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halterung (15) als mit einer Schutzfolie abgedeckter Klebestreifen ausgebildet
ist.
9. Anschlussprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein oder mehrere gelochte oder ungelochte Stege (3, 4) vorgesehen sind.
10. Anschlussprofil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem oder den Stegen (3, 4) Gewebe (21), Gelege, Gewirke oder dergleichen befestigt
sind.
11. Anschlussprofil nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungssteg (14) abtrennbar an einem Profilkörper angeordnet ist.
12. Anschlussprofil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Anschlagsteg (4) vorgesehen ist, der zusammen mit der Leiste (2) und dem Einputzsteg
(3) einen im Querschnitt U-förmigen Profilkörper bildet, wobei die Innenseite des
U-förmigen Profilkörpers zumindest abschnittsweise strukturiert ist.
1. Plaster connection profile (1, 20, 30, 40, 50) for connecting plaster to a component,
having a plaster receiving part which is designed as a bead (2) and a movement absorption
part,
wherein
- the movement absorption part is designed as a bellows (7) which, on the component
side, is arranged in a non-detachable manner on the bead (2) and substantially extends
over the entire width of the bead (2),
wherein
- the bellows (7) has a component contact element (10) which faces towards the component
in the installed state and two folded side walls (8, 9) and
wherein the folded side walls (8, 9) form movable spring legs,
characterized in that
- the folded side walls (8, 9) have several folds.
2. Connection profile according to claim 1,
characterized in that
the spring legs of the bellows (7) are fastened in the marginal areas of the bead
(2).
3. Connection profile according to claim 1 or 2,
characterized in that
the bellows (7) is designed as a closed body.
4. Connection profile according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bellows (7) is designed of at least one extrudable material, in particular a soft
PVC.
5. Connection profile according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bellows (7) and the bead (2) are coextruded of the same material or of different
materials.
6. Connection profile according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bellows has fastening means (17), in particular one or several adhesive strips,
for fastening on the adjoining component.
7. Connection profile according to any one of the preceding claims,
characterized in that
a fastening bar (14) or a fastening film strip (22) with a holder (15) for a covering
film or the like is provided.
8. Connection profile according to claim 7,
characterized in that
the holder (15) is designed as an adhesive strip covered by a protective film.
9. Connection profile according to any one of claims 1 to 8,
characterized in that
one or several perforated or non-perforated bars (3, 4) are provided.
10. Connection profile according to claim 9,
characterized in that
on the bar or bars (3, 4) woven fabric (21), non-crimp fabric, knitted fabric or the
like are fastened.
11. Connection profile according to any one of claims 7 to 10,
characterized in that
the fastening bar (14) is arranged in a separable manner on a profile body.
12. Connection profile according to any one of the preceding claims,
characterized in that
a stop bar (4) is provided which, together with the bead (2) and the plaster bar (3),
forms a profile body that is U-shaped in cross section, wherein the internal side
of the U-shaped profile body is structured at least in sections.
1. Profilé de jonction de crépi (1, 20, 30, 40, 50) servant à raccorder un crépi à un
composant, avec une partie de réception de crépi qui est réalisée sous la forme d'une
baguette (2), et une partie de réception de déplacement, dans lequel
- la partie de réception de déplacement est réalisée sous la forme d'un soufflet (7),
qui est disposé du côté du composant de manière inamovible au niveau de la baguette
(2) et qui s'étend sensiblement sur toute la largeur de la baguette (2),
dans lequel
- le soufflet (7) présente un élément d'appui de composant (10), qui est, dans son
état installé, tourné vers le composant, et deux parois latérales (8, 9) pliées, et
dans lequel les parois latérales (8, 9) pliées forment des branches élastiques pouvant
être déplacées,
caractérisé en ce que
- les parois latérales (8, 9) pliées présentent plusieurs plis.
2. Profil de jonction selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les branches élastiques du soufflet (7) sont fixées dans les zones de bord de la
baguette (2).
3. Profil de jonction selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que le soufflet (7) est réalisé sous la forme d'un corps fermé.
4. Profil de jonction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le soufflet (7) est réalisé à partir d'au moins un matériau pouvant être extrudé,
en particulier à partir d'un PVC souple.
5. Profil de jonction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le soufflet (7) et la baguette (2) sont coextrudés à partir du même matériau ou de
matériaux différents.
6. Profil de jonction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le soufflet présente des moyens de fixation (17), en particulier une ou plusieurs
bandes de colle, destinés à être fixés au niveau du composant adjacent.
7. Profil de jonction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une entretoise de fixation (14) ou une bande de film de fixation (22) est prévue avec
un support (15) pour un film de recouvrement ou similaire.
8. Profil de jonction selon la revendication 7,
caractérisé en ce
que le support (15) est réalisé sous la forme d'une bande de colle recouverte par un
film protecteur.
9. Profil de jonction selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce
qu'une ou plusieurs entretoises (3, 4) perforées ou non perforées sont prévues.
10. Profil de jonction selon la revendication 9,
caractérisé en ce
que des tissus (21), des canevas, des tissus à mailles ou similaires sont fixés au niveau
de la ou des entretoises (3, 4).
11. Profil de jonction selon l'une des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce
que l'entretoise de fixation (14) est disposée de manière à pouvoir être retirée au niveau
d'un corps de profil.
12. Profil de jonction selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une entretoise de butée (4) est prévue, laquelle forme, conjointement avec la baguette
(2) et l'entretoise de finition de crépi (3), un corps de profil en forme de U dans
la section transversale, le côté intérieur du corps de profil en forme de U étant
au moins par endroits structuré.