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EP 1 629 815 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
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Anmeldetag: 23.08.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL HR LT LV MK |
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Anmelder: Gondorf, Mathias |
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41462 Neuss (DE) |
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Erfinder: |
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- Gondorf, Mathias
41462 Neuss (DE)
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Vertreter: Paul, Dieter-Alfred et al |
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Paul & Albrecht,
Patentanwaltssozietät,
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
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(57) Die Erfindung betrifft eine Matratze mit einem elastischen Matratzenrahmen (1), der
ein flächiges Bodenelement (2) und ein flächiges Oberteil (3) aufweist, die an ihren
kopf- und fußseitigen Enden unter Bildung des Rahmens durch blockförmige Kopf- und
Fußelemente (4, 5) verbunden sind und beabstandet gehalten werden, wobei in dem Innenraum
des Rahmens (1) Kernelemente (6) vorgesehen sind, die in den Rahmeninnenraum von der
Matratzenlängsseite her einsetzbar sind und sich quer dazu erstrecken. Die erfindungsgemäße
Matratze ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) blockförmig ausgebildet
sind und jeweils eine der Breite der Matratze entsprechende Länge, eine der Höhe des
Rahmeninnenraums entsprechende Höhe und eine Breite von 5 bis 10 cm besitzen.
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Matratze mit einem elastischen Matratzenrahmen,
der ein flächiges Bodenelement und ein flächiges Oberteil aufweist, die an ihren kopf-
und fußseitigen Enden unter Bildung des Rahmens durch blockförmige Kopf- und Fußelemente
verbunden sind und beabstandet gehalten werden, wobei in dem Innenraum des Rahmens
Kernelemente vorgesehen sind, die in den Rahmeninnenraum von der Matratzenlängsseite
her einsetzbar sind und sich quer dazu erstrecken.
[0002] Modulartig aufgebaute Matratzen dieser Art mit auswechselbaren Kernelementen sind
bekannt. Ihr Vorteil besteht gegenüber herkömmlichen Latex- oder Federkernmatratzen
darin, daß durch die Verwendung von Kernelementen unterschiedlicher Härten verschieden
harte Stützzonen realisiert werden können, die an die individuellen Bedürfnisse des
Benutzers angepaßt sind. Bei bekannten Matratzen, die von der Firma Prosleep vertrieben
werden, sind insgesamt vierzehn Kernelemente (Trimont-Module) vorgesehen, die einen
sich von einer Basisfläche nach oben hin verjüngenden, gestuften Querschnitt besitzen
und im Wechsel mit der Basis unten- und obenliegend in den Matratzenrahmen eingesetzt
sind, wobei zwischen den Kernmodulen horizontal verlaufende Belüftungskanäle gebildet
werden.
[0003] An diesem Matratzensystem wird als nachteilig angesehen, daß sich die einzelnen Kernelemente
nur schwer auswechseln lassen und eine optimale Einstellung der Härte einzelner Stützzonen
nur schwer möglich ist.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Matratze der eingangs genannten Art anzugeben, die eine optimale Einstellung der Matratzenhärte
auf die individuellen Bedürfnisse eines Benutzers ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kernelemente blockförmig
ausgebildet sind und jeweils eine der Breite der Matratze entsprechende Länge, eine
der Höhe des Rahmeninnenraums entsprechende Höhe und eine Breite von 5 bis 10 cm,
insbesondere von 7 bis 8 cm besitzen. Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Matratze
die Kernelemente blockförmig ausgebildet sind, wird die Möglichkeit geschaffen, diskrete
Stützzonen mit einer vorgegebenen, definierten Härte zu schaffen. Bei den herkömmlichen
Matratzen ist dies nicht möglich, da sich die Kernelemente teilweise überlagern. Weiterhin
ist die Breite der Kernelemente vergleichsweise gering gewählt, so daß die erfindungsgemäße
Matratze eine hohe Anzahl von Stützzonen besitzt, in welchen die Härte individuell
eingestellt werden kann, indem ein Kernelement mit einer gewünschten Härte oder Festigkeit
eingesetzt wird. Vorzugsweise können die Kern-elemente aus zehn unterschiedlichen
Qualitäten ausgewählt werden. Um dabei die Anzahl unterschiedlicher Kernelemente niedrig
zu halten, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die Kernelemente
alle die gleiche Breite besitzen, so daß das System tatsächlich nur so viele unterschiedliche
Kernelemente benötigt, wie Härtegrade realisiert werden sollen.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Kernelemente an ihrer
Oberseite insbesondere an den Übergangsbereichen zu ihren Seitenwänden abgerundet
ausgebildet sind. Hierdurch soll erreicht werden, daß an den Übergängen zwischen den
Kernelementen unterschiedlicher Festigkeit keine Schärkräfte auftreten und ein sanfter
Übergang zwischen den Kernelementen möglich ist.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Kernelemente an ihren Längsseiten
Aussparungen aufweisen, die sich über die gesamte Höhe der Kernelemente erstrecken.
Dabei können die Aussparungen von zwei benachbarten Kernelementen einander paarweise
gegenüberliegen, so daß sie gemeinsam eine Durchgangsöffnung bilden. Beispielsweise
ist es möglich, die Aussparungen halbrund auszubilden, so daß sich paarweise gegenüberliegende
Aussparungen zu einer kreisförmigen Durchgangsöffnung ergänzen, die dann zweckmäßigerweise
einen Radius von 0,5 bis 1 cm hat.
[0008] Diese Durchgangsöffnungen bilden ein Belüftungssystem der erfindungsgemäßen Matratze.
Wenn sich eine auf der Matratze liegende Person bewegt, ergibt sich durch die elastischen/viscoelastischen
Verformungen und Rückverformungen sogar ein leichter Pumpeffekt, durch welchen die
erfindungsgemäße Matratze besser belüftet wird als herkömmliche Matratzen.
[0009] Um das Auswechseln der einzelnen Kernelemente, bei welchen es sich in der Regel um
Schaumstoffblöcke aus einem elastischen Material handelt, zu erleichtern, sind die
Kernelemente bevorzugterweise mit einem atmungsaktiven Material bezogen, das einen
geringeren Reibungskoeffizienten besitzt als das Material der Kernelemente. Beispielsweise
können die Überzüge aus einem Vliesstoff oder aus atmungsaktiven Distanzgestricken
bestehen, welche einen geringen Reibungskoeffizienten besitzen und zudem die Luftzirkulation
optimieren.
[0010] Die Ausgestaltung der Kernelemente mit einem Überzug bietet des weiteren den Vorteil,
daß die Kernelemente gewaschen werden können. Bei abnehmbaren Überzügen können auch
die Überzüge alleine gewaschen werden. Mithin ist die erfindungsgemäße Matratze sehr
hygienisch und insbesondere für den Einsatz in Krankenhäusern gut geeignet.
[0011] Der elastische Matratzenrahmen besteht üblicherweise aus einem Schaumstoffmaterial.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß das flächige Oberteil
des Rahmens eine erste Schicht aus einem viscoelastischen Schaumstoff und eine darunterliegende
zweite Schicht aus einem atmungsaktiven Schaumstoff besitzt. Dabei ist die erste Schicht
des Oberteils vorzugsweise als eine Noppenschaumschicht mit sich nach oben hin kegelförmig,
pyramidenförmig oder dergleichen verjüngenden Noppen ausgebildet, wie sie auch zu
Schallisolationszwecken eingesetzt wird, und besitzt eine Höhe von etwa 2 bis 4 cm.
Die Noppenstruktur bietet dabei den Vorteil, daß sich die Oberfläche des Oberteils
vergrößert. Außerdem hat die noppenartige Oberfläche noch einen Masseeffekt, welcher
die Mikrozirkulation im Gewebe unterstützt und belebt. Aufgrund dieser Eigenschaften
und der flexiblen Einstellbarkeit der Matratzenhärte bzw. Festigkeit eignet sich die
erfindungsgemäße Matratze hervorragend zur Dekubitusprophylaxe.
[0012] Die untenliegende zweite Schicht des Matratzenoberteils besteht vorzugsweise aus
einem atmungsaktiven Schaumstoff, welcher den Feuchtigkeitstransport vom Körper weg
gewährleisten soll, und besitzt vorzugsweise eine Höhe von etwa 2 bis 4 cm.
[0013] Das Bodenelement des Matratzenrahmens ist in bevorzugter Weise aus einem festeren
(Schaumstoff)Material ausgeführt, um der Matratze von unten her Halt zu geben und
sie zu stabilisieren. Dabei besitzt das Bodenelement vorzugsweise eine Höhe von etwa
2 bis 4 cm. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann das Bodenelement über seine
gesamte Fläche mit Belüftungslöchern versehen sein, die beispielsweise einen Durchmesser
von 0,5 bis 1 cm besitzen können.
[0014] Schließlich ist zu bemerken, daß die Kernelemente gemäß der vorliegenden Erfindung
nicht notwendigerweise den gesamten Rahmeninnenraum zwischen den Kopf- und Fußelementen
des Rahmens ausfüllen müssen. So ist es möglich, nur einen Teil der Matratze durch
die erfindungsgemäßen Kernelemente abzustützen, beispielsweise den Bereich, in welchem
der Rumpfbereich einer Person zu Liegen kommt. Diese Ausgestaltung ist etwas preiswerter
und beispielsweise für den Einsatz in Krankenhäusern geeignet, um dort die Demontage
bzw. Montage zu Reinigungszwecken geringer zu halten. Beispielsweise ist es möglich,
den Einstellbereich auf etwa 154 cm bzw. 119 cm zu beschränken und den übrigen Teil
des Rahmeninnenraums anderweitig zu füllen.
[0015] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf
die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
- Figur 1
- eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Matratze in schematischer Seitenansicht,
- Figur 2
- Kernelemente der Matratze aus Figur 1 im vergrößerten Querschnitt,
- Figur 3
- in Draufsicht einen Teilausschnitt der Matratze aus Figur 1 mit abgenommenem Matratzenoberteil,
und
- Figur 4
- einen Teilseitenansicht der oberen Schicht des Matratzenoberteils in vergrößerter
Darstellung.
[0016] In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Matratze 1 dargestellt, welche die üblichen
Abmessungen mit eine Länge von 2 m, einer Breite von 1 m und einer Höhe von 25 cm
besitzt. Die Matratze besitzt einen elastischen Matratzenrahmen 1 aus Schaumstoff.
Dieser wird von einem flächigen Bodenelement 2 und einem ebenfalls flächigen Oberteil
3 gebildet, die an den Querseiten der Matratze durch blockartige Kopf- und Fußelemente
4, 5 miteinander verbunden, beispielsweise verklebt sind und beabstandet gehalten
werden.
[0017] In dem Rahmeninnenraum sind insgesamt 26 blockförmig ausgebildete Kernelemente 6
aus Schaumstoff vorgesehen, die in den Matratzenrahmen 1 von dessen Längsseite her
eingesetzt sind und sich parallel zu den Matratzenquerseiten erstrecken. Die Kernelemente
6 besitzen eine der Höhe des Rahmeninnenraums entsprechende Höhe von hier etwa 14
cm, eine der Matratzenbreite entsprechenden Länge von 1 m und eine Breite von etwa
7 cm. Die Kernelemente 6 sind in zehn unterschiedliche Härte- bzw. Festigkeitsqualitäten
erhältlich, so daß die Matratzenhärte bzw. -festigkeit in der Matratzenlängsrichtung
individuell an die Bedürfnisse eines Benutzers eingestellt werden kann. Wie insbesondere
die Figur 2 gut erkennen läßt, sind die Kernelemente 6 dabei an ihren Oberseiten 6a
und insbesondere in ihren Übergangsbereichen zu den Längsseitenwänden 6b abgerundet
ausgebildet, damit an den Übergängen zwischen verschiedenen Kernelementen 6 mit unterschiedlichen
Festigkeiten keine oder nur geringe Scherkräfte auftreten und ein sanfter Übergang
zwischen den Kernelementen 6 möglich ist. Der Radius der Rundung sollte mindestens
3,5 cm betragen.
[0018] Wie die Draufsicht aus Figur 3 weiterhin zeigt, sind die Längsseitenwände 6b der
Kernelemente 6 mit gestanzten Aussparungen 7 versehen, welche sich über die gesamte
Höhe der Kernelemente 6 erstrecken. Die Aussparungen 7 sind halbrund ausgebildet,
wobei die Aussparungen 7 von nebeneinanderliegenden Kernelementen 6 einander paarweise
gegenüberliegen und sich zu einer kreisförmigen Durchgangsöffnung 8 mit einem Radius
von 0,5 bis 1 cm ergänzen. Diese Durchgangsöffnungen 8 stellen das vertikale Belüftungssystem
der Matratze dar, in welchem Luft zwischen der Matratzenoberseite und der Matratzenunterseite
zirkulieren kann. Es hat sich gezeigt, daß durch die Bewegungen einer auf der Matratze
liegenden Person und den damit verbundenen ständigen Verformungen und Rückverformungen
ein Pump-effekt in den Durchgangsbohrungen 8 auftrifft.
[0019] In der Zeichnung nicht erkennbar ist, daß die Kernelemente 6 mit einem atmungsaktiven
Material, insbesondere ein Vliesstoff bezogen sind, welcher einen vergleichsweise
geringen Reibungskoeffizienten besitzt, so daß einzelne Kernelemente 6 aus der in
Figur 1 gezeigten Matratze mit geringem Aufwand entnommen und anschließend ein neues
Kernelement 6 eingeschoben werden kann.
[0020] Das flächige Bodenelement des Matratzenrahmens 1 besitzt hier eine Höhe von etwa
4 cm und besteht aus einem festeren Schaumstoffmaterial, das der Matratze von unten
her Halt geben und sie stabilisieren soll. Nicht gezeigt ist, daß über das gesamte
Bodenelement 2 verteilt Lüftungslöcher mit einem Durchmesser von beispielsweise 0,5
bis 1 cm vorgesehen sind, um die Luftzirkulation in der Matratze zu erhöhen.
[0021] Das Matratzenoberteil 3 ist zweischichtig ausgebildet und besitzt eine obere erste
Schicht 3a aus einem viskoelastischen Schaumstoffmaterial und eine darunterliegende
Schicht 3b aus einem atmungsaktiven Schaumstoff. Wie insbesondere die Figur 4 zeigt,
ist die erste Schicht 3a als Noppenschaumschicht ausgebildet, wobei sie eine Höhe
von etwa 4 cm besitzt. Solche Noppenschaummaterialien oder auch Pyramidenschaummaterialien
mit einzelnen, sich nach oben hin kegelförmig oder pyramidenförmig verjüngenden Noppen
9 sind an sich bekannt und werden insbesondere auch zu Schallisolationszwecken eingesetzt.
In der erfindungsgemäßen Matratze bewirken die einzelnen Noppen 9 eine Oberflächenvergrößerung
und zudem noch einen Massageeffekt, welcher die Mikrozirkulation in dem Gewebe einer
auf der Matratze liegenden Person unterstützen und beleben soll.
[0022] Die unter der Noppenschaumschicht 1 liegende zweite Schicht 3b hat im wesentlichen
die Funktion, Feuchtigkeit vom Körper weg zu transportieren.
[0023] Nicht dargestellt ist, daß die Matratzenanordnung mit einem Überzug versehen ist.
Dieser Überzug kann aus Materialien wie beispielsweise Mikrocare oder Lyocell bestehen
und gegebenenfalls mit einem atmungsaktiven Distanzgestrick ausgestattet sein, um
die Luftzirkulation und somit das Schlafklima weiter zu verbessern.
1. Matratze mit einem elastischen Matratzenrahmen (1), der ein flächiges Bodenelement
(2) und ein flächiges Oberteil (3) aufweist, die an ihren kopf- und fußseitigen Enden
unter Bildung des Rahmens durch blockförmige Kopf- und Fußelemente (4, 5) verbunden
sind und beabstandet gehalten werden, wobei in dem Innenraum des Rahmens (1) Kernelemente
(6) vorgesehen sind, die in den Rahmeninnenraum von der Matratzenlängsseite her einsetzbar
sind und sich quer dazu erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) blockförmig ausgebildet sind und jeweils eine der Breite der
Matratze entsprechende Länge, eine der Höhe des Rahmeninnenraums entsprechende Höhe
und eine Breite von 5 bis 10 cm besitzen.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) jeweils eine Breite von 7 bis 8 cm besitzen.
3. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Rahmeninnenraum eingesetzten Kernelemente (6) die gleiche Breite besitzen.
4. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) an ihrer Oberseite (6a) insbesondere in den Übergangsbereichen
zu ihren Längsseitenwänden (6b) abgerundet ausgebildet sind.
5. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) an ihren Längsseitenwänden (6b) Aussparungen (7) aufweisen,
die sich über die gesamte Höhe der Kernelemente erstrecken.
6. Matratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (7) von zwei benachbarten Kernelementen (6) einander paarweise gegenüberliegen
und sich zu einer Durchgangsöffnung (8) ergänzen.
7. Matratze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen halbrund ausgebildet sind, so daß sich paarweise gegenüberliegende
Aussparungen (7) zu einer kreisförmigen Durchgangsöffnung (8) ergänzen.
8. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) mit einem atmungsaktiven Material, insbesondere Vliesstoff,
bezogen sind, das einen geringeren Reibungskoeffizienten besitzt als das Material
der Kernelemente (6).
9. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Oberteil (3) des Matratzenrahmens (1) eine erste Schicht (3a) aus einem
viskoelastischen Schaumstoff und eine darunterliegende zweite Schicht (3b) aus einem
atmungsaktiven Schaumstoff besitzt.
10. Matratze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (3a) des Oberteils als eine Noppenschaumschicht mit nach oben weisenden
Noppen (9) ausgebildet ist und insbesondere eine Höhe von ca. 2 bis 4 cm hat.
11. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Bodenelement (2) mit Lüftungslöchern versehen ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Matratze mit einem elastischen Matratzenrahmen (1), der ein flächiges Bodenelement
(2) und ein flächiges Oberteil (3) aufweist, die an ihren kopf- und fußseitigen Enden
unter Bildung des Rahmens durch blockförmige Kopf- und Fußelemente (4, 5) verbunden
sind und beabstandet gehalten werden, wobei in dem Innenraum des Rahmens (1) blockförmige
Kernelemente (6) vorgesehen sind, die in den Rahmeninnenraum von der Matratzenlängsseite
her einsetzbar sind und sich quer dazu erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) an ihren Längsseitenwänden (6b) Aussparungen (7) aufweisen,
die sich über die gesamte Höhe der Kernelemente erstrecken.
2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (7) von zwei benachbarten Kernelementen (6) einander paarweise gegenüberliegen
und sich zu einer Durchgangsöffnung (8) ergänzen.
3. Matratze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen halbrund ausgebildet sind, so daß sich paarweise gegenüberliegende
Aussparungen (7) zu einer kreisförmigen Durchgangsöffnung (8) ergänzen.
4. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) jeweils eine Breite von 5 bis 10 cm besitzen.
5. Matratze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) jeweils eine Breite von 7 bis 8 cm besitzen.
6. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Rahmeninnenraum eingesetzten Kernelemente (6) die gleiche Breite besitzen.
7. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) an ihrer Oberseite (6a) insbesondere in den Übergangsbereichen
zu ihren Längsseitenwänden (6b) abgerundet ausgebildet sind.
8. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernelemente (6) mit einem atmungsaktiven Material, insbesondere Vliesstoff,
bezogen sind, das einen geringeren Reibungskoeffizienten besitzt als das Material
der Kernelemente (6).
9. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Oberteil (3) des Matratzenrahmens (1) eine erste Schicht (3a) aus einem
viskoelastischen Schaumstoff und eine darunterliegende zweite Schicht (3b) aus einem
atmungsaktiven Schaumstoff besitzt.
10. Matratze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (3a) des Oberteils als eine Noppenschaumschicht mit nach oben weisenden
Noppen (9) ausgebildet ist und insbesondere eine Höhe von ca. 2 bis 4 cm hat.
11. Matratze nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das flächige Bodenelement (2) mit Lüftungslöchern versehen ist.
