| (19) |
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(11) |
EP 1 630 274 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Anmeldetag: 26.11.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Umhängenadel für eine Strickmaschine
Transfer needle for a knitting machine
Aiguille de transfert pour un métier à tricoter
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE IT TR |
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Priorität: |
17.08.2004 EP 04019465
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.2006 Patentblatt 2006/09 |
| (73) |
Patentinhaber: H. Stoll GmbH & Co. KG |
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72760 Reutlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Mohr, Jürgen, Dipl.-Ing.
72768 Reutlingen (DE)
- Wörnle, Martin, Dipl.-Ing.
72810 Gomaringen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus |
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Patentanwälte
Kaiserstrasse 85 72764 Reutlingen 72764 Reutlingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 513 186 US-A- 2 997 865
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SU-A1- 1 652 401 US-A- 4 646 542
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 2000, Nr. 18, 5. Juni 2001 (2001-06-05) & JP 01 148855
A (HEIKO SEISAKUSHO:KK), 12. Juni 1989 (1989-06-12)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Umhängenadel für eine Strickmaschine, wobei die Umhängenadel
eine Nadelbrust und eine Umhängefeder, insbesondere Kastenumhängefeder, mit einer
Federbrust aufweist.
[0002] Eine derartige Umhängenadel ist beispielsweise durch die
DE 31 45 708 A1 bekannt geworden.
[0003] Für alle Verfahren zum Umhängen einer Masche von Nadel zu Nadel werden Umhängenadeln
benötigt, bei denen sich an der Übergabeposition der zu übergebenden Masche ein Freiraum
befindet, durch welchen der Haken der Übernahmenadel hindurch gleiten kann, um die
Masche von der Übergabenadel zu übernehmen.
[0004] Gemäß der bekannten Lehre wird dieser Freiraum durch Umhängefedern realisiert, vorzugsweise
durch Kastenumhängefedern, wobei das eine Ende der Kastenumhängefeder mit dem Nadelkörper
der Umhängenadel fest verbunden ist.
[0005] Für das Umhängen einer Masche von einer Umhängenadel auf eine andere Umhängenadel
ist eine Umhängenadel gemäß der Lehre der
DE 31 45 708 A1 ausreichend. Bei einer Maschenteilung hängt aber ein Schenkel der Masche in der einen
Umhängenadel (Maschenursprungsnadel), und der andere Schenkel hängt in einer weiteren
Umhängenadel, die der Maschenursprungsnadel gegenüber liegt. Soll nun mit derselben
Umhängenadel eine Maschenteilung ausgeführt werden, so ist dies mit der bekannten
Umhängenadel nicht möglich.
[0006] In der
EP 0 449 549 ist ein Verfahren zum Maschenteilen gezeigt, das nur mit Schiebernadeln ausgeführt
werden kann. Es werden hier Umhängenadeln mit Kastenumhängefedern und Schiebern verwendet.
Das Maschenteilen geschieht dadurch, dass der Schieber der Maschenursprungsnadel während
des Zurückziehens der Maschenursprungsnadel und der Übernahmenadel in ihre Grundposition
geöffnet wird, wenn sich ein Maschenschenkel der zu teilenden Masche bereits im Haken
der Übernahmenadel befindet. Dadurch fällt ein Maschenschenkel zurück in den Haken
der Maschenursprungsnadel.
[0007] Die
US 4,646,542 beschreibt eine Zungennadel mit einer separaten, neben der Nadel im Nadelkanal liegenden
Umhängefeder, die zwischen einer inaktiven Position und einer Umhängeposition im Kanal
verschiebbar ist. Eine Maschenteilung ist mit dieser Kombination aus Nadle und Umhängefeder
nicht möglich.
[0008] Die Anmelderin hat sich die Aufgabe gestellt, eine Maschenteilung mithilfe einer
Umhängenadel mit einer Nadelzunge und mit einer als Kastenumhängefeder ausgebildeten
Umhängefeder vornehmen zu können.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Umhängenadel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorzugsweise ist die Federbrust der Kastenumhängefeder in der Umhängeposition deckungsgleich
mit der Nadelbrust und überdeckt in der Maschenteilungsposition einen Teil der Nadelzunge,
wenn sich diese in Öffnungsstellung befindet. Zur Teilung einer Masche kann die in
Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder der einen Umhängenadel (Übergabenadel)
aus ihrer Umhängeposition In eine Position zum Maschenteilen gebracht werden. Die
Übergabenadel wird in ihre Position zum Maschenteilen ausgetrieben, wobei die zu teilende
Masche die Nadelzunge öffnet und an der Federbrust der Kastenumhängefeder zur Anlage
kommt. Die Masche kann nicht hinter die Nadelzunge der Übergabenadel gleiten. Die
weitere Umhängenadel (Übernahmenadel) wird anschließend in ihre Eintrittsposition
in die zu teilende Masche ausgetrieben. Dabei gleitet ihr Haken durch eine Aufweitung
der Kastenumhängefeder und somit auch durch die zu teilende Masche. Beide Nadeln werden
zurückgezogen, wobei der Maschenschenkel, der auf der Nadelzunge der Übergabenadel
liegt, von dort zurück in den Haken gleitet, und die Übernahmenadel den anderen Maschenschenkel
in ihrem Haken trägt. Die Kastenumhängefeder wird in ihre Umhängeposition zurückgezogen.
Somit kann eine Masche mithilfe der erfindungsgemäßen Umhängenadel auf einfache Weise
geteilt werden.
[0010] Die Lagerung und Führung der Kastenumhängefeder kann durch mindestens eine in Längsrichtung
der Umhängenadel verlaufende Nut der Umhängenadel ausgebildet sein. Bevorzugt ist
eine erste auf der einen Längsseite ausgebildete Nut vorgesehen, welche sich in einer
auf der anderen Längsseite ausgebildeten zweiten Nut fortsetzt, welche sich wiederum
in einer auf der ersten Längsseite ausgebildeten dritten Nut fortsetzt, wobei der
Nadelkörper zwischen dem Ende der ersten Nut und dem Anfang der zweiten Nut sowie
zwischen dem Ende der zweiten Nut und dem Anfang der dritten Nut jeweils einen Durchbruch
aufweist, und wobei eine entsprechend ausgebildete Kastenumhängefeder in den Nuten
gelagert und durch die Durchbrüche hindurchgeführt ist. Die Länge der Durchbrüche
bestimmt den maximalen Verschiebeweg der Kastenumhängefeder. Die Höhenfixierung erfährt
die Kastenumhängefeder durch die ersten beiden Längsnuten. Die seitliche Fixierung
der Kastenumhängefeder geschieht an ihrem Ende durch einen abgekröpften Kastenumhängefederbereich,
welcher in der dritten Nut angeordnet ist.
[0011] Die Bewegung der Kastenumhängefeder zwischen ihrer Umhängeposition und ihrer Maschenteilungsposition
lässt sich auf einfache Art und Weise über einen Fuß der Kastenumhängefeder bewirken.
Der Fuß kann mithilfe eines Strickschlosses bewegt werden.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird anhand der Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen im Einzelnen:
- Fig. 1a)
- eine Umhängenadel mit verschiebbarer Kastenumhängefeder in einer Seitenansicht;
- Fig. 1b)
- einen Teilschnitt der Umhängenadel gemäß der Linie A-A in Fig. 1a);
- Fig. 1c)
- die Umhängenadel mit verschiebbarer Kastenumhängefeder in einer weiteren Seitenansicht;
- Fig. 1d)
- einen Teilschnitt der Umhängenadel gemäß der Linie B-B in Fig. 1c);
- Fig. 2a) bis 2f)
- das Teilen einer Masche mithilfe zweier gegenüberliegender Umhängenadeln.
[0013] Aus der Fig. 1a) bis Fig. 1d) ist ersichtlich, dass eine Umhängenadel
1 eine in Längsrichtung ihres Nadelkörpers
11 verschiebbare Kastenumhängefeder
3 aufweist. Die Kastenumhängefeder 3 kann mindestens in folgende Positionen gebracht
werden: Erstens in die Umhängeposition
UN und zweitens in die Maschenteilungsposition
MT. Des Weiteren sind noch Positionen möglich, bei denen sich die Federbrust
35 hinter der Nadelbrust
12 befindet.
[0014] Fig. 1a) zeigt die Umhängenadel
1 in der Ansicht, in der auf eine Nase
31 der Kastenumhängefeder 3 geblickt werden kann. Die Kastenumhängefeder 3 befindet
sich in einer zurückgezogenen Position, in welcher ihre Federbrust 35 deckungsgleich
mit einer Nadelbrust 12 der Umhängenadel 1 ist. Dies ist die Umhängeposition UN beim
Umhängen einer Masche von Umhängenadel zu Umhängenadel.
[0015] Die Nadelbrust 12, ein Nadelhals
13, ein Nadelhaken
14 und eine Nadelzunge
15 entsprechen weitgehend einer Umhängenadel mit starrer Kastenumhängefeder, wie sie
dem Stand der Technik entspricht.
[0016] Der Nadelkörper 11 ist entlang seiner Längsseite, auf der sich die Nase 31 der in
Längsrichtung verschiebbaren Kastenumhängefeder 3 befindet, mit Nuten
16 und
16' versehen, die in ihrer Breite und Tiefe so ausgelegt sind, dass sie eine Führung
für die in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder 3 bilden. Auf der gegenüberliegenden
Längsseite des Nadelkörpers 11 ist eine Nut
17 ausgebildet, deren Tiefe mindestens der Dicke der Kastenumhängefeder 3 entspricht.
Ihre Höhe ist etwas größer als die Höhe der Kastenumhängefeder 3. Etwas entfernt von
der Nadelbrust 12 hat der Nadelkörper 11 in der vollen Höhe der Nut 16 einen Durchbruch
18. Die Nut 16' endet in Richtung Nadelbrust 12 mit einem Durchbruch
18', dessen Höhe mindestens der Höhe der Kastenumhängefeder 3 entspricht. Ausgehend von
der Nut 16 verläuft eine Nut
19 in den Nadelhals 13. Ihre Unterseite liegt auf derselben Höhe wie die Unterseite
der Nut 16. Ihre Höhe ist etwas größer als die Breite der Nase 31. Die seitliche Fixierung
der Kastenumhängefeder 3 ist dadurch gegeben, dass ihr gekröpfter Kastenumhängefederbereich
34 in der Nut 17 geführt ist, und ihre Kastenumhängefederbereiche
32 und
33 in den Nuten 16 und 16' geführt sind. Die Nuten 16 und 16' sind auf der Längsseite
des Nadelkörpers 11 angebracht, welche der Nut 17 gegenüberliegt.
[0017] Die Bewegung der Umhängenadel 1 wird über einen Nadelfuß
10 eingeleitet. Die Längsbewegung der Kastenumhängefeder 3 im Nadelkörper 11 wird durch
ihren Fuß
36 eingeleitet.
[0018] Gemäß
Fig. 1b) ragt eine Kröpfungsstelle
37 des Kastenumhängefederbereichs 32 durch den Durchbruch 18. Eine Kröpfungsstelle
38 ragt durch den Durchbruch 18'. Dadurch befindet sich der Kastenumhängefederbereich
34 auf der gegenüberliegenden Längsseite der Kastenumhängefederbereiche 32 und 33,
wodurch eine seitliche Führung der Kastenumhängefeder 3 an dem Nadelkörper 11 realisiert
wird. Eine kastenförmige Aufweitung
39 der Kastenumhängefeder 3 greift mit der Spitze der Nase 31 in die Nut 19.
[0019] Fig. 1c) zeigt die Umhängenadel 1 entsprechend Fig. 1a). Die Kastenumhängefeder 3 ist aber
durch eine Beaufschlagung des Fußes 36 in Richtung eines Pfeils
50 von ihrer Umhängeposition UN in ihre Maschenteilungsposition MT verschoben worden.
In dieser Position überdeckt die Federbrust 35 der Kastenumhängefeder 3 einen Bereich
der sich in Rücklage und damit in Öffnungsstellung befindenden Nadelzunge 15. Dadurch
kann eine Masche nicht hinter die Nadelzunge 15 gleiten.
[0020] Gemäß
Fig. 1d) ist die Spitze der Nase 31 in der Maschenteilungsposition MT der Kastenumhängefeder
3 in der Nut 19 versenkt. Dadurch kann eine Masche sicher auf die Aufweitung 39 der
Kastenumhängefeder 3 gleiten.
[0021] Fig. 2a) bis 2f) zeigen Verfahrensschritte einer Maschenteilung mit einer erfindungsgemäßen
Nadel. Die Darstellung ist auf die Umhängenadel 1, welche nachfolgend Übergabenadel
genannt wird, eine an der Maschenteilung beteiligte zweite Umhängenadel
1' des gegenüberliegenden Nadelbetts, welche nachfolgend Übernahmenadel genannt wird,
eine zu teilende, von der Umhängenadel 1 getragene Masche
6 des Gestricks
61 und die Mittelachse
100 der Strickmaschine reduziert.
[0022] Fig. 2a) zeigt eine Darstellung, in der sich die Übergabenadel 1 und die Übernahmenadel 1'
in ihrer Grundposition befinden. Die Masche 6 des Gestricks 61 befindet sich im Nadelhaken
14 der Übergabenadel 1. Die in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder 3 der
Übergabenadel 1 und eine in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder
3' der Übernahmenadel 1' befinden sich in einer zurückgezogenen Position. Während des
gesamten Ablaufs der Maschenteilung bleibt die in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder
3' der Übernahmenadel 1' in einer zurückgezogenen Position.
[0023] Gemäß
Fig. 2b) wird die in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder 3 der Übergabenadel 1
in Richtung eines Pfeils
60 in ihre vorgeschobene Maschenteilungsposition MT gebracht. Sie verbleibt während
des gesamten Vorgangs des Maschenteilens in der Maschenteilungsposition MT.
[0024] Gemäß
Fig. 2c) wird die Übergabenadel 1 in Richtung eines Pfeils
70 in ihre Position zum Maschenteilen ausgetrieben. Dabei gleitet die Masche 6 vom Nadelhaken
14 auf die sich öffnende Nadelzunge 15, bis sie zur Anlage an der Federbrust 35 der
Kastenumhängefeder 3 kommt. Durch diese Anlage kann die Masche 6 nicht hinter die
Nadelzunge 15 gleiten. Ein Maschenschenkel der Masche 6 liegt über der Aufweitung
39 der Kastenumhängefeder 3. Gleichzeitig beginnt die Übernahmenadel 1' eine Austriebsbewegung
in Richtung eines Pfeils
80 in ihre Eintrittsposition in die Masche 6.
[0025] Gemäß
Fig. 2d) ist die Übernahmenadel 1' weiter in Richtung des Pfeils 80 bis zu ihrer Endposition
der Maschenübernahme bewegt. Dabei gleitet sie mit ihrem Nadelhaken
14' in die Aufweitung 39 der Kastenumhängefeder 3, und somit durch die geweitete Masche
6.
[0026] Gemäß
Fig. 2e) wird die Übergabenadel 1 in Richtung eines Pfeils
75 zurückgezogen. Dabei gleitet die Masche 6 von der Nadelzunge 15 wieder zurück in
Richtung des Nadelhakens 14 der Übergabenadel 1.
[0027] Gemäß
Fig. 2f) bewegen sich die Übergabenadel 1 und die Übernahmenadel 1' in Richtung der Pfeile
75 und
85 zurück in ihre Grundpositionen. Die in Längsrichtung verschiebbare Kastenumhängefeder
3 der Übergabenadel 1 wird in Richtung des Pfeils
65 in ihre zurückgezogene Umhängeposition UN gebracht. Die Masche 6 befindet sich nun
mit ihrem Maschenschenkel 6' im Nadelhaken 14' der Übernahmenadel 1', während sich
ihr Maschenschenkel
6" im Nadelhaken 14 der Übergabenadel 1 befindet. Die Masche 6 ist somit geteilt.
Bezugszeichen:
[0028]
- 1
- Umhängenadel
- 1'
- Umhängenadel
- 3
- Kastenumhängefeder
- 3'
- Kastenumhängefeder
- 6
- Masche
- 6'
- Masche
- 6"
- Maschenschenkel
- 10
- Nadelfuß
- 11
- Nadelkörper
- 12
- Nadelbrust
- 13
- Nadelhals
- 14
- Nadelhaken
- 14'
- Nadelhaken
- 15
- Nadelzunge
- 16
- Nut
- 16'
- Nut
- 17
- Nut
- 18
- Durchbruch
- 18'
- Durchbruch
- 19
- Nut
- 31
- Nase
- 32
- Kastenumhängefederbereich
- 33
- Kastenumhängefederbereich
- 34
- Kastenumhängefederbereich
- 35
- Federbrust
- 36
- Fuß
- 37
- Kröpfungsstelle
- 38
- Kröpfungsstelle
- 39
- Aufweitung
- 50
- Bewegungsrichtung
- 60
- Bewegungsrichtung
- 61
- Gestrick
- 65
- Bewegungsrichtung
- 70
- Bewegungsrichtung
- 75
- Bewegungsrichtung
- 85
- Bewegungsrichtung
- 100
- Mittelachse
- MT
- Maschenteilungsposition
- UN
- Umhängeposition
1. Umhängenadel (1, 1') für eine Strickmaschine, wobei die Umhängenadel (1, 1') eine
Nadelzunge (15), eine Nadelbrust (12) und eine Kastenumhängefeder (3, 3'), mit einer
Federbrust (35) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenumhängefeder (3, 3'), zumindest aus einer Umhängeposition (UN) in eine
Maschenteilungsposition (MT) sowie wieder zurück in die Umhängeposition (UN) unter
Ausführung einer Relativbewegung zwischen der Federbrust (35) und der Nadelbrust (12)
in Längsrichtung des Nadelkörpers (11) verschiebbar und im Nadelkörper (11) der Umhängenadel
(1, 1') gelagert ist.
2. Umhängenadel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federbrust (35) der Kastenumhängefeder (3, 3') in der Umhängeposition (UN) deckungsgleich
mit der Nadelbrust (12) ist und in der Maschenteilungsposition (MT) einen Teil der
Nadelzunge (15) überdeckt, wenn sich diese in Öffnungsstellung befindet.
3. Umhängenadel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenumhängefeder (3, 3') in mindestens einer in Längsrichtung der Umhängenadel
(1, 1') verlaufenden Nut (16, 16', 17) der Umhängenadel (1, 1') geführt ist.
4. Umhängenadel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der einen Längsseite eines Nadelkörpers (11) ausgebildete erste Nut (16)
vorgesehen ist, welche sich in einer auf der anderen Längsseite ausgebildeten zweiten
Nut (17) fortsetzt, welche sich wiederum in einer auf der ersten Längsseite ausgebildeten
dritten Nut (16') fortsetzt, wobei der Nadelkörper (11) zwischen dem Ende der ersten
Nut (16) und dem Anfang der zweiten Nut (17) sowie zwischen dem Ende der zweiten Nut
(17) und dem Anfang der dritten Nut (16') jeweils einen Durchbruch (18, 18') aufweist,
und wobei eine entsprechend ausgebildete Kastenumhängefeder (3, 3') in den Nuten (16,
16', 17) gelagert und durch die Durchbrüche (18, 18') hindurch geführt ist.
5. Umhängenadel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kastenumhängefederbereich (32) in der ersten Nut (16), ein gekröpfter Kastenumhängefederbereich
(34) in der zweiten Nut (17) und ein Kastenumhängefederbereich (33) in der dritten
Nut (16') angeordnet ist.
6. Umhängenadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nase (31) der Kastenumhängefeder (3) in der Maschenteilungsposition (MT) in
einer Nut (19) im Nadelhals (13) angeordnet ist.
7. Umhängenadel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenumhängefeder (3, 3') einen Fuß (36) zur Verschiebung der Kastenumhängefeder
(3, 3') zwischen ihrer Umhängeposition (UN) und ihrer Maschenteitungsposition (MT)
aufweist.
1. Transfer needle (1, 1') for a knitting machine, the transfer needle (1, 1') comprising
a needle latch (15), a needle chest (12) and a transfer spring (3, 3') having a spring
chest (35), characterised in that the transfer spring (3, 3') is mounted in the needle body (11) of the transfer needle
(1, 1') so as to be displaceable at least out of a transfer position (UN) into a gauge
position (MT) and back into the transfer position (UN) by effecting a relative movement
between the spring chest (35) and the needle chest (12) in the longitudinal direction
of the needle body (11).
2. Transfer needle according to claim 1, characterised in that the spring chest (35) of the transfer spring (3, 3') is congruent with the needle
chest (12) when in the transfer position (UN) and covers a portion of the needle latch
(MT) when in the gauge position (15), when said latch is in the open position.
3. Transfer needle according to claim 2, characterised in that the transfer spring (3, 3') is guided in at least a groove (16, 16', 17) in the transfer
needle (1, 1') extending in the longitudinal direction of the transfer needle (1,
1').
4. Transfer needle according to claim 3, characterised in that a first groove (16) formed in a longitudinal side of a needle body (11) is provided
which continues into a second groove (17) which is formed in the other longitudinal
side and in turn continues into a third groove (16') formed in the first longitudinal
side, the needle body (11) comprising a throughhole (18, 18') between the end of the
first groove (16) and the start of the second groove (17) and between the end of the
second groove (17) and the start of the third groove (16') respectively, and a correspondingly
formed transfer spring (3, 3') being mounted in the grooves (16, 16', 17) and being
guided through the throughholes (18, 18').
5. Transfer needle according to claim 4, characterised in that a transfer spring region (32) is arranged in the first groove (16), an offset transfer
spring region (34) is arranged in the second groove (17) and a transfer spring region
(33) is arranged in the third groove (16').
6. Transfer needle according to any one of the preceding claims, characterised in that a projection (31) of the transfer spring (31) is arranged in a groove (19) in the
needle neck (13) in the gauge position (MT).
7. Transfer needle according to any one of the preceding claims, characterised in that the transfer spring (3, 3') comprises a foot (36) for displacing the transfer spring
(3, 3') between its transfer position (UN) and its gauge position (MT).
1. Aiguille (1, 1') de report pour un métier à tricoter, l'aiguille (1, 1') de report
ayant une palette (15) d'aiguille, une poitrine (12) d'aiguille et un ressort (3,
3') de report de caisse, ayant une poitrine (35) du ressort, caractérisée en ce que le ressort (3, 3') de report de caisse peut coulisser dans la direction longitudinale
du corps (11) de l'aiguille au moins d'une position (UN) de report à une position
(MT) de division de maille, ainsi que peut revenir dans la position (UN) de report
en exécutant un mouvement relatif entre la poitrine (35) à ressort et la poitrine
(12) d'aiguille et est monté dans le corps (11) de l'aiguille (1, 1') de report.
2. Aiguille de report suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la poitrine (35) du ressort (3, 3') de report de caisse coïncide, dans la position
(UN) de report, avec la poitrine (12) d'aiguille et recouvre, dans la position (MT)
de division de maille, une partie de la palette (15) d'aiguille, lorsque celle-ci
se trouve en position d'ouverture.
3. Aiguille de report suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le ressort (3, 3') de report de caisse est guidé dans au moins une rainure (16, 16',
17) de l'aiguille (1, 1') de report, qui s'étend dans la direction longitudinale de
l'aiguille (1, 1') de report.
4. Aiguille de report suivant la revendication 3, caractérisée en ce qu'il est prévu une première rainure (16) formée sur l'un des grands côtés d'un corps
(11) d'aiguille et qui se prolonge en une deuxième rainure (17) formée sur l'autre
grand côté, laquelle se prolonge à nouveau en une troisième rainure (16') formée sur
le premier grand côté, le corps (11) de l'aiguille ayant entre la fin de la première
rainure (16) et le début de la deuxième rainure (17) ainsi qu'entre la fin de la deuxième
rainure (17) et le début de la troisième rainure (16') respectivement une traversée
(18, 18'), et un ressort (3, 3') de report de caisse formé de manière correspondante
est montée dans les rainures (16, 16', 17) et passe dans les traversées (18, 18').
5. Aiguille de report suivant la revendication 4, caractérisée en ce qu'une partie (32) du ressort de report de caisse est disposée dans la première rainure
(16), une partie (34) coudée du ressort de report de caisse est disposée dans la deuxième
rainure (17) et une partie (33) du ressort de report de caisse est disposée dans la
troisième rainure (16').
6. Aiguille de report suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un bec (31) de ressort (3) de report de caisse est disposé, en la position (MT) de
division de maille, dans une rainure (19) du col (13) de l'aiguille.
7. Aiguille de report suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le ressort (3, 3') de report de caisse a un pied (36) pour le déplacement du ressort
(3, 3') de report de caisse entre sa position (UN) de report et sa position (MT) de
division de maille.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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