[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder für Paneelwände oder dergleichen aus
Holz, Preßspan, Hartfaser oder anderen Materialien, wie sie beispielsweise bei der
Errichtung von Messeständen verwendet werden. Unter einer "Paneelwand" ist hier wie
im folgenden ein plattenförmiger Gegenstand aus beliebigem Material zu verstehen.
[0002] Bei bekannten Verbindungssystemen dieser Art werden die zu verbindenden Kanten zweier
benachbarter Paneele in eine Profilschiene eingefügt. Die Profilschiene unterbricht
jedoch die Wandfläche und wird daher unter ästhetischen und auch technischen Gesichtspunkten
als störend empfunden.
[0003] Ferner ist es bekannt, Paneelwände dadurch zu verbinden, daß diese in eine auf dem
Fußboden verlegte U-Profilschiene eingefügt und mit einer entsprechenden deckenseitigen
U-Profilschiene verbunden werden. Bei dieser Art der Verbindung ist jedoch ein Höhenausgleich,
beispielsweise bei einem unebenen Fußboden, nicht möglich. Außerdem ist es nicht möglich,
auf die Verbindungsfuge Spannung auszuüben, mit der Folge, daß in der Regel ein störender
Luftspalt zwischen zwei benachbarten Paneelwänden verbleibt.
[0004] Der Erfindung liegt ausgehend von diesem Stand der Technik die Aufgabe zugrunde,
einen Verbinder für Paneelwände oder dergleichen zu schaffen, der geeignet ist, Paneelwände
derart zu verbinden, daß auf die Verbindungsfuge zwischen zwei benachbarten Paneelwänden
eine Spannung ausgeübt wird. Der Verbinder soll das Aneinanderfügen von Paneelwänden
rasch und mit wenigen Handgriffen ermöglichen. Er soll darüberhinaus einfach und kostengünstig
herzustellen sein. Vor allem soll es nicht notwendig sein, vor der Verbindung Beschläge
in die Paneelwände einzuarbeiten. Die Paneelwände sollen durch einfache Bearbeitung
mit dem Verbindungssystem benutzbar sein und dadurch auch so kostengünstig bleiben,
daß selbst eine Einwegverwendung wirtschaftlich sinnvoll ist.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Verbinder mit einem Basisteil, mit mindestens
zwei an dem Basisteil in gegenseitigem Abstand quer zu dem Basisteil angeordneten
Bolzen und mit mindestens einer Spanneinrichtung, mit der die Bolzen gegeneinander
derart verspannbar sind, daß sich ihr gegenseitiger Abstand zumindest im Bereich ihrer
freien Enden verringert. Der Verbinder wird an eine Stirnseite zweier aneinanderzufügender
Paneelwände montiert, die zuvor mit zwei Bohrungen versehen worden sind, die so bemessen
sind, daß sie die Bolzen des Verbinders aufnehmen. Durch das Verspannen der Bolzen
werden die Paneelwände längs der Verbindungsfuge gegeneinander gepreßt. Ein zweiter
Verbinder wird an der gegenüberliegenden Stirnwand im Bereich der Verbindungsfuge
in sinngemäß gleicher Weise montiert, wodurch die beiden Paneelwände stabil, paßgenau
und spaltfrei aneinander gefügt werden. Das Basisteil läßt sich leicht in einer entsprechend
dimensionierten Nut an der Stirnseite der Paneelwand versenken, so daß der Verbinder
bei hergestellter Verbindung nahezu unsichtbar ist und zusammengesetzte Paneelwände
bereitgestellt werden, an denen (außer an zwei sich gegenüberliegenden Stirnseiten)
keine Spuren der für die Zusammensetzung verwendeten Vorrichtungen erkennbar sind.
[0006] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die mindestens eine Spanneinrichtung
eine Einrichtung zur Neigung mindestens eines der Bolzen. Durch ein Zusammenwirkung
der Bolzenneigung mit einer gleichzeitig definierten Durchbiegung des Basisteils bei
gespanntem Verbinder werden die Bolzen elastisch vorgespannt, so daß die Spannung
auf die Verbindungsfuge der zu verbindenden Teile auch aufrechterhalten bleibt, wenn
- etwa nach einiger Zeit - das Material der verbundenen Teile dem Druck der Spannbolzen
etwas nachgibt und sich verformt. Infolge der elastischen Verbiegung des Basisteils
ist auch gewährleistet, daß die gespannten und daher gegen das Basisteil geneigten
Bolzen in den Aufnahmeöffnungen der Paneelwände großflächig aufliegen.
[0007] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung umfaßt die Spanneinrichtung
mindestens eine Schraubverbindung zwischen dem Basisteil und dem Bolzen und ist derart
ausgebildet ist, daß bei festgezogener Schraubverbindung der Bolzen in bezug auf das
Basisteil geneigt ist, und bei gelöster Schraubverbindung der Bolzen in eine Position
senkrecht zu dem Basisteil bewegbar ist. Eine derartige Schraubverbindung zeichnet
sich durch besonders einfache und daher kostengünstige Herstellung aus.
[0008] Die Schraubverbindung umfaßt vorteilhafterweise eine Schraube mit einem Schraubkopf,
ein sich in Längsrichtung des Bolzens erstreckendes Innengewinde und eine durchgehende
Querbohrung in dem Basisteil.
[0009] Dabei kann eine geneigte Auflagefläche für die Stirnfläche des Bolzens auf dem Basisteil
vorgesehen sein. Alternativ oder ergänzend hierzu kann eine geneigte Auflagefläche
für den Schraubkopf vorgesehen sein.
[0010] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Querbohrung
in dem Basisteil in bezug auf den Durchmesser der Schraube so bemessen, daß bei gelöster
Schraubverbindung der Bolzen in eine Lage senkrecht zum Basisteil bewegbar ist.
[0011] Um eine Drehung des Bolzens beim Festschrauben desselben zu verhindern, kann eine
Anschlagkante vorgesehen sein, durch die eine Drehung des Bolzens um seine Längsachse
blockiert ist.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Basisteil ein Vierkantstab. Dieser ist in einfachster
Weise herzustellen und läßt sich leicht in einer entsprechend dimensionierten Nut
an der Stirnseite der Paneelwand versenken, so daß der Verbinder bei hergestellter
Verbindung nahezu unsichtbar ist und zusammengesetzte Paneelwände bereitgestellt werden,
an denen (außer an den Stirnseiten) keine Spuren der für die Zusammensetzung verwendeten
Geräte erkennbar sind.
[0013] Die Verwendung eines runden Bolzens hat den Vorteil, daß der Bolzen im verspannten
Zustand - bei entsprechender Gestaltung der Aufnahmeöffnung in der Paneelwand - großflächig
an der Wandung der Aufnahmeöffnung anliegt und die durch die Verspannung ausgeübte
Kraft auf eine große Fläche verteilt wird. Außerdem ist ein runder Bolzen und insbesondere
eine runde Bohrung zur Aufnahme des Bolzens besonders einfach herzustellen.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die mindestens eine Spanneinrichtung
einen schwenkbar an dem Basisteil gelagerten Bolzen und eine Stellschraube auf, mit
der die Neigung des Bolzens einstellbar ist.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die mindestens eine Spanneinrichtung
zwei gegeneinander verschiebliche Teile auf, wobei auf jedem der Teile ein Bolzen
angeordnet ist.
[0016] Die beiden verschieblichen Teile können beispielsweise über eine Gewindespindel gegenseitig
verbunden sein.
[0017] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Figur 1 zeigt einen Verbinder gemäß einer ersten Ausführungsform im Längsschnitt;
Figur 2 zeigt den Verbinder aus Figur 1 in der Draufsicht;
Figur 3 zeigt zwei Paneel wände, die mit zwei Verbindern verbunden sind;
Figur 4 ist eine Teilansicht einer ersten alternativen Ausführungsform des Verbinders;
Figur 5 zeigt eine zweite alternative Ausführungsform des Verbinders.
[0018] Der in Figur 1 gezeigte Verbinder weist ein Basisteil 1 auf, das im gezeigten Beispiel
aus einem Vierkantstab aus Metall besteht. In dem Basisteil 1 sind zwei Querbohrungen
6, 6' jeweils in der Nähe seiner beiden Enden vorgesehen. Im Bereich um die Querbohrungen
6, 6' sind durch Ausfräsen Auflageflächen 4, 5 bzw. 4', 5' geschaffen, die zur Mitte
des Basisteils 1 hin leicht (zwischen 0,5 bis 2 Grad) in bezug auf die Längsachse
des Basisteils geneigt sind. Da im gezeigten Ausführungsbeispiel die Neigung nur 1,5
Grad beträgt, ist sie mit dem bloßen Auge in der Zeichnung kaum zu erkennen. In den
beiden Bohrungen 6, 6' sitzen Schrauben 7, 7'. Der Außendurchmesser der Schrauben
7, 7' ist deutlich kleiner als die lichte Weite der Querbohrungen 6, 6', so daß die
Schrauben ein Spiel haben, das mindestens ausreichend ist, um die Schrauben 7, 7'
sowohl in Richtung senkrecht zur Längsachse des Basisteils 1 als auch in einer Neigung
zu der Basislängsachse zu positionieren, die der Neigung der Auflageflächen 4, 5 bzw.
4', 5' entspricht.
[0019] In der Figur 1 sind ferner zwei Bolzen 2, 2' zu erkennen, die Gewindebohrungen 12
aufweisen, in die die Schrauben 7, 7' ein Stück weit eingeschraubt sind. Die Stirnseiten
der Bolzen 2, 2', an denen die Gewindebohrungen 12 vorgesehen sind, sitzen auf den
geneigten Auflageflächen 5, 5' auf. Aus diesem Grund sind die beiden Bolzen in Richtung
auf die Mitte des Basisteils 1 hin, mit anderen Worten gegeneinander, geneigt. In
dem in Figur 1 gezeigten Zustand sind die Schrauben 7, 7' nicht vollständig in die
Gewindebohrungen 12 eingeschraubt. Die Bolzen 2, 2' sind daher infolge des Spiels
zwischen den Schrauben 7, 7' und den Querbohrungen 6, 6' noch mindestens soweit beweglich,
daß sie auch in eine Position bewegt werden können, in der sie senkrecht zur Längsachse
des Basisteils 1 stehen. Wenn jedoch die Schrauben 7, 7' so weit eingeschraubt sind,
daß die Schraubköpfe 9, 9' an den geneigten Auflageflächen 4, 4' fest anliegen, nehmen
die Bolzen 2, 2' zwangsweise ihre in Figur 1 gezeigte geneigte Position ein.
[0020] Wie in Figur 1 ferner zu erkennen ist, weisen die Bolzen 2, 2' Anschlagkanten 8,
8' auf, die am jeweiligen Rand der ausgefrästen Auflageflächen 5, 5' anschlagen und
auf diese Weise eine Drehung der Bolzen 2, 2' um ihre jeweilige Längsachse verhindern.
[0021] Das Basisteil 1 weist ferner eine Gewindebohrung 14 auf, die in der Mitte des Basisteils
1 zu sehen ist. In diese ist ein höhenverstellbarer Fuß 15 eingeschraubt.
[0022] Figur 2 zeigt den Verbinder von oben. Es sind das Basisteil 1, die geneigten Bolzen
2, 2', die Auflageflächen 5, 5' und der höhenverstellbare Fuß 15 zu erkennen.
[0023] Verbinder der in den Figuren 1 und 2 beschriebenen Art werden wie folgt zum Verbinden
von Objekten, wie beispielsweise zum Verbinden von Paneelwänden, verwendet, was nachfolgend
unter Bezugnahme auf Figur 3 erläutert wird.
[0024] In Figur 3 sind zwei rechteckige Paneelwände 16 und 17 zu erkennen, die mittels der
oben beschriebenen Verbinder verbunden sind. Wie in Figur 3 zu erkennen ist, weist
sowohl die Paneelwand 16 als auch die Paneelwand 17 einen Nutabschnitt 18 bzw. 19
an ihrer oberen Stirnseite auf, die sich bei zusammengefügten Paneelwänden 16 und
17 zu einer durchgehenden Ausnehmung 18, 19 ergänzen, in die sich das Basisteil 1
des Verbinders einfügen läßt. Senkrecht zur oberen Stirnkante der beiden Paneelwände
sind Bohrungen vorgesehen (in der Zeichnung nicht zu sehen), die so beabstandet und
dimensioniert sind, daß sie - bei zusammengefügten Paneelwänden 16 und 17 - die Bolzen
2 und 2' des Verbinders aufnehmen. Hierzu werden die Bolzen 2 und 2' des Verbinders
mit gelösten Schrauben 7, 7' so weit eingesteckt, bis das Basisteil 1 in der Ausnehmung
18, 19 liegt. Danach werden die Schrauben 7, 7' des Verbinders festgezogen, so daß
die beiden Bolzen 2, 2' sich gegeneinander (im Beispiel um jeweils 1,5 Grad) neigen
und sich ihre freien Enden 2a, 2a' gegeneinander bewegen. Dadurch werden die sich
berührenden Kanten der beiden Paneelwände 16, 17 gegeneinandergepreßt. Durch die geneigten
Auflageflächen 4 und 5 sowie die Bohrung 6 und die Schraube 7 ist somit eine Spanneinrichtung
geschaffen, mit der die beiden Bolzen 2, 2' gegeneinander derart verspannbar sind,
daß sich ihr gegenseitiger Abstand im Bereich ihrer freien Enden 2a, 2a' dadurch verringert,
daß die beiden Bolzen zwangsweise gegeneinander geneigt werden.
[0025] In der gleichen Weise wird an der unteren Stirnkante verfahren, wodurch sich eine
stabile Verbindung der beiden Paneelwände 16, 17 ergibt. Die präzise und bündige Ausrichtung
der zu verbindenden Paneelwände kann durch Vorsehen einer Nut-Feder-Verbindung (nicht
gezeigt) in der Verbindungsfuge verbessert werden. An dem bodenseitigen Verbinder
wird der höhenverstellbare Fuß eingeschraubt. In der Regel werden nicht nur zwei Paneelwände,
wie im Beispiel gezeigt, sondern eine lange Reihe von Paneelwänden in der beschriebenen
Art miteinander verbunden. Mithilfe des höhenverstellbaren Fußes können Bodenunebenheiten
ausgeglichen werden. An dem oberen Verbinder kann gewünschtenfalls eine Lichtschiene
oder ähnliches befestigt werden, wozu die Gewindebohrung 14 verwendet werden kann.
Nötigenfalls können auch noch weitere Gewindebohrungen hierzu eingebracht werden.
[0026] In dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 wird die oben beschriebene Neigung
der Bolzen 2, 2' dadurch erreicht, daß die Auflageflächen 5 bzw. 5' für die Bolzen
2 und 2' entsprechend geneigt werden. Entsprechend einer alternativen Ausführungsform
wird die Neigung dadurch erzielt, daß die auf dem Basisteil aufsitzenden Enden der
Bolzen 2 und 2' abgeschrägt werden. Da sich die bildliche Darstellung dieser Ausführungsvariante
nicht wahrnehmbar von der Darstellung der Figuren 1 und 2 unterscheidet, kann von
einer bildlichen Darstellung dieser Ausführungsvariante abgesehen werden.
[0027] Figur 4 ist eine Teilansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform des Verbinders.
In Figur 4 ist ein Abschnitt des Basisteils 1 zu erkennen. In dem Basisteil 1 ist
eine Ausfräsung 20 vorgesehen, die einen hinterschnittenen Rand 21 aufweist. Der Bolzen
2 ist mit einem Fuß 22 versehen, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß er in die
Ausfräsung 20 paßt. Durch die Hinterschneidung des in der Figur 4 rechts liegenden
Randes wird ein Drehpunkt für den Fuß 22 des Basisteils 1 und damit auch ein Drehpunkt
23 für den Bolzen 2 festgelegt. In der Nähe des außenseitigen Randes der Ausfräsung
20 ist eine Gewindebohrung vorgesehen, in der eine Stellschraube 11 sitzt. Durch Eindrehen
der Stellschraube 11 wird der von dem Drehpunkt 23 entfernt liegende Teil des Fußes
22 des Bolzens 2 angehoben, mit der Folge, daß der Bolzen 2 in Richtung auf die Mitte
des Basisteils 1 geneigt wird. Durch die Neigung des Bolzens 2 wird die gegenseitige
Verspannung der Bolzen erreicht, wie dies im Ausführungsbeispiel der Figuren 1, 2
und 3 beschrieben worden ist.
[0028] Die Ausfräsung 20 mit dem hinterschnittenen Rand 21, der Fuß 22 des Bolzens 2 und
die Stellschraube 11 bilden eine Spanneinrichtung mit der der Bolzen 2 geneigt werden
kann, um ihn gegen einen zweiten Bolzen (nicht gezeigt) zu verspannen.
[0029] Figur 5 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform des Verbinders. Der in Figur
5 gezeigte Verbinder weist ein aus zwei Teilen 1 a und 1b zusammengesetztes Basisteil
1 auf. Die beiden Teile 1a und 1b sind über eine Gewindespindel 10 miteinander verbunden.
Die Gewindespindel 10 besteht aus zwei Hälften, die gegensinnige Gewinde aufweisen.
Entsprechende gegensinnige Innengewinde sind in den beiden Teilen 1a und 1b des Basisteils
1 vorgesehen. In der Mitte der Gewindespindel 10 befindet sich ein Sechskant 24, mit
dem die Gewindespindel 10 um ihre Längsachse drehbar ist. Auf den beiden Teilen 1
a und 1b des Basisteils 1 sind die Bolzen 2 und 2' feststehend angeordnet. Durch Drehen
der Gewindespindel 10 können die beiden Teile 1a und 1b gegeneinander bewegt werden,
um die zwei Bolzen 2, 2' gegeneinander zu verspannen. Die Gewindespindel 10 stellt
somit eine Spanneinrichtung dar, mit der die Bolzen 2, 2' gegeneinander derart verspannbar
sind, daß sich ihr gegenseitiger Abstand verringert.
1. Verbinder für Paneelwände oder dergleichen, mit einem Basisteil (1), mit mindestens
zwei an dem Basisteil (1) in gegenseitigem Abstand quer zu dem Basisteil (1) angeordneten
Bolzen (2, 2') und mit mindestens einer Spanneinrichtung (4, 5, 6, 7; 1a, 1b, 10;
11, 21, 22), mit der die Bolzen (2, 2') gegeneinander derart verspannbar sind, daß
sich ihr gegenseitiger Abstand zumindest im Bereich ihrer freien Enden (2a, 2a') verringert.
2. Verbinder nach Anspruch 1, bei dem die mindestens eine Spanneinrichtung (4, 5, 6,
7; 11, 21, 22) eine Einrichtung zur Neigung mindestens eines der Bolzen (2, 2') ist.
3. Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der die Spanneinrichtung (4, 5,
6, 7) mindestens eine Schraubverbindung zwischen dem Basisteil (1) und dem Bolzen
(2, 2') umfaßt und derart ausgebildet ist, daß bei festgezogener Schraubverbindung
der Bolzen (2, 2') in bezug auf das Basisteil (1) geneigt ist, und bei gelöster Schraubverbindung
der Bolzen (2, 2') in eine Position senkrecht zu dem Basisteil (1) bewegbar ist.
4. Verbinder nach Anspruch 3, bei der die Schraubverbindung eine Schraube (7) mit einem
Schraubkopf (9), ein sich in Längsrichtung des Bolzens (2) erstreckendes Innengewinde
und eine durchgehende Querbohrung (6) in dem Basisteil (1) umfaßt.
5. Verbinder nach Anspruch 4, bei der die Schraubverbindung eine geneigte Auflagefläche
(5) für die Stirnfläche des Bolzens (2, 2') auf dem Basisteil (1) umfaßt.
6. Verbinder nach Anspruch 4 oder 5, bei der die Schraubverbindung eine geneigte Auflagefläche
(4) für den Schraubkopf (9) umfaßt.
7. Verbinder nach Anspruch 4, bei der die Querbohrung (6) in dem Basisteil (1) in bezug
auf den Durchmesser der Schraube (7) so bemessen ist, daß bei gelöster Schraubverbindung
der Bolzen (2) in eine Lage senkrecht zum Basisteil (1) bewegbar ist.
8. Verbinder nach einem der Ansprüche 4 bis 7, bei der eine Anschlagkante (8) vorgesehen
ist, durch die eine Drehung des Bolzens (2) um seine Längsachse blockiert ist.
9. Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem das Basisteil (1) ein Vierkantstab
ist.
10. Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der Bolzen (2, 2') rund ist.
11. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die mindestens Spanneinrichtung einen schwenkbar
an dem Basisteil (1) gelagerten Bolzen (2) und eine Stellschraube (11) umfaßt, mit
der die Neigung des Bolzens (2) einstellbar ist.
12. Verbinder nach Anspruch 1, bei dem das Basisteil (1) zwei gegeneinander verschiebliche
Teile (1 a, 1 b) aufweist, wobei auf jedem der Teile (1 a, 1 b) ein Bolzen (2, 2')
angeordnet ist.
13. Verbinder nach Anspruch 12, bei dem die beiden verschieblichen Teile (1a, 1 b) über
eine Gewindespindel (10) gegenseitig verbunden sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Verbinder für Paneelwände oder dergleichen, mit einem Basisteil (1), mit mindestens
zwei an dem Basisteil (1) in gegenseitigem Abstand quer zu dem Basisteil (1) angeordneten
Bolzen (2, 2') und mit mindestens einer Spanneinrichtung (4, 5, 6, 7; 1a, 1b, 10;
11, 21, 22), mit der die Bolzen (2, 2') gegeneinander derart verspannbar sind, daß
sich ihr gegenseitiger Abstand zumindest im Bereich ihrer freien Enden (2a, 2a') verringert,
dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Spanneinrichtung (4, 5, 6, 7; 11, 21, 22) eine Einrichtung zur
Neigung mindestens eines der Bolzen (2, 2') ist.
2. Verbinder nach Anspruch 1, bei dem die Spanneinrichtung (4, 5, 6, 7) mindestens eine
Schraubverbindung zwischen dem Basisteil (1) und dem Bolzen (2, 2') umfaßt und derart
ausgebildet ist, daß bei festgezogener Schraubverbindung der Bolzen (2, 2') in bezug
auf das Basisteil (1) geneigt ist, und bei gelöster Schraubverbindung der Bolzen (2,
2') in eine Position senkrecht zu dem Basisteil (1) bewegbar ist.
3. Verbinder nach Anspruch 2, bei dem die Schraubverbindung eine Schraube (7) mit einem
Schraubkopf (9), ein sich in Längsrichtung des Bolzens (2) erstreckendes Innengewinde
und eine durchgehende Querbohrung (6) in dem Basisteil (1) umfaßt.
4. Verbinder nach Anspruch 3, bei dem die Schraubverbindung eine geneigte Auflagefläche
(5) für die Stirnfläche des Bolzens (2, 2') auf dem Basisteil (1) umfaßt.
5. Verbinder nach Anspruch 3 oder 4, bei dem die Schraubverbindung eine geneigte Auflagefläche
(4) für den Schraubkopf (9) umfaßt.
6. Verbinder nach Anspruch 3, bei dem die Querbohrung (6) in dem Basisteil (1) in bezug
auf den Durchmesser der Schraube (7) so bemessen ist, daß bei gelöster Schraubverbindung
der Bolzen (2) in eine Lage senkrecht zum Basisteil (1) bewegbar ist.
7. Verbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei dem eine Anschlagkante (8) vorgesehen
ist, durch die eine Drehung des Bolzens (2) um seine Längsachse blockiert ist.
8. Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem das Basisteil (1) ein Vierkantstab
ist.
9. Verbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem der Bolzen (2, 2') rund ist.
10. Verbinder nach Anspruch 1, bei dem die mindestens Spanneinrichtung einen schwenkbar
an dem Basisteil (1) gelagerten Bolzen (2) und eine Stellschraube (11) umfaßt, mit
der die Neigung des Bolzens (2) einstellbar ist.