[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung eines Ausgabedrehmoments
nach den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche 1 und 9.
[0002] Zur Ermittlung eines vom Fahrer gewünschten Drehmoments werden E-Gaspedalgeber eingesetzt.
Im Gegensatz zu mechanischen Gaspedal, die bei beispielsweise mit Benzin betriebenen
Brennkraftmaschinen über Bowdenzug direkt an die Drosselklappe angeschlossen sind,
geben die E-Gaspedalgeber lediglich ein elektrisches Signal ab, dass die Drehmomentanforderung
des Fahrers zum Ausdruck bringt. Eine Drehmomentstruktur erhält die Informationen
von dem E-Gaspedalgeber, von einer Leerlaufregelung und diversen anderen im Kraftfahrzeug
befindlichen Verbrauchern. Aus diesen gesammelten Informationen wird das erforderliche
Drehmoment berechnet. Dieses berechnete Drehmoment wird anhand der diversen Aktuatoren
der Brennkraftmaschine (z. B. elektrisch betriebene Drosselklappe) eingestellt. Durch
das E-Gas besteht keine direkte Verbindung zwischen Fahrer und der Brennkraftmaschine.
Wie später näher erläutert wird, besteht die Möglichkeit, dass bei niedrigen Drehzahlen,
insbesondere um die Leerlaufdrehzahl, ein Pedalspiel vorhanden ist. Darunter ist zu
verstehen, dass ein Fahrer einer Brennkraftmaschine das E-Gaspedal über einen gewissen
Bereich bewegt, ohne eine Reaktion der Brennkraftmaschine zu erhalten. Dies tritt
vor allem dann auf, wenn sich die Brennkraftmaschine sich im Leerlauf befindet. Die
Leerlaufregelung der Brennkraftmaschine verlangt ein minimales Drehmoment von beispielsweise
ca. 40 Nm, bei möglichst niedrigster Drehzal die Brennkraftmaschine in einem stabilen
Betriebszustand zu halten. Befindet sich der Pedalgeber des E-Gas in seiner Anfangsstellung
- also 0% - , so fordert der Fahrer kein Drehmoment der Brennkraftmaschine an. Bewegt
der Fahrer den Pedalgeber reagiert die Brennkraftmaschine solange nicht, bis der vom
Fahrer angeordnete Drehmoment über dem von der Leerlaufregelung angeforderte Drehmoment
liegt. Dazu muss der Fahrer den Pedalgeber um ca. 6% aus einer Anfangsposition auslenken,
d. h. zwischen 0 und 6% der Pedalstellung spürt der Fahrer keine Reaktion der Brennkraftmaschine.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren und eine Vorrichtung zu der
Ermittlung eines Ausgabedrehmoments vorzustellen, dass im gesamten Drehzahlbereich
der Brennkraftmaschine der Pedalgeber bzw. das Fahrpedal spielfrei ist.
[0004] Die Erfindung wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruch 1 und durch die Merkmale
des unabhängigen Anspruchs 9 gelöst.
[0005] Die Erfindung zeichnet sich durch ein Verfahren bzw. Vorrichtung zur Ermittlung eines
Ausgabe-Drehmoments aus, um ein Pedalspiel eines einer Brennkraftmaschine zugeordneten
Fahrpedals zu vermeiden. Dabei wird ein zweites Drehmoment für eine, insbesondere
dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine entsprechende stabile, Leerlaufdrehzahl
berechnet. Dies kann beispielsweise durch eine Leerlaufregelung durchgeführt werden.
Die aktuelle Drehzahl der Brennkraftmaschine kann beispielsweise mittels eines Drehzahlsensors
gemessen werden. Von einer weiteren Drehzahl und von der aktuellen Drehzahl wird die
Differenz gebildet, die den Zähler eines Quotienten bildet. Außerdem wird von der
weiteren Drehzahl und von der Leerlaufdrehzahl die Differenz gebildet, die den Nenner
des Quotienten bildet. Dieser Quotient wird mit dem zweiten Drehmoment multipliziert
und ergibt ein erstes Drehmoment. Eine solche Berechnung erfolgt beispielsweise in
einer Korrektureinheit.
[0006] Dieses erfindungsgemäße Verfahren bzw. erfindungsgemäße Vorrichtung haben den Vorteil
über diesen gesamten Leerlaufbereich der Brennkraftmaschine dem Fahrer den Eindruck
zu vermitteln, dass die Brennkraftmaschine den Gaspedalbewegungen unmittelbar folgt
und reagiert. Mittels dieser Erfindung hängt der Motor am Gas.
[0007] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist es die Berechnung des zweiten Drehmoments
erst dann auszuführen, wenn die aktuelle Drehzahl unterhalb der weiteren Drehzahl
bzw. Einschaltdrehzahl liegt. Oberhalb dieser Einschaltdrehzahl kann das erste Drehmoment
gleich 0 gesetzt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Korrekturberechnungen oberhalb
der Einschaltdrehzahl abgeschlossen sind. Damit wird vermieden, dass die Motorsteuerung
in höheren Drehzahlbereichen mit zusätzlichen Berechnungsfunktionen belastet wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen abhängigen
Ansprüchen angegeben. Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die schematische
Zeichnung beispielhaft erläutert. Dabei zeigt:
- Figur 1B
- einen zeitlichen Verlauf eines Pedalgebers;
- Figuren 1A, 1C
- die entsprechenden Drehmomentverläufe mit und ohne Korrektur nach dem Stand der Technik;
- Figur 3A
- einen zeitlichen Verlauf der Drehzahl; und
- Figur 3B
- der zeitliche Verlauf des Drehmoments gemäß der Erfindung.
[0008] Figuren 1A bis 1C weisen dieselbe Zeitachse und Zeiteinteilung auf. In Figur 1B ist
der zeitliche Verlauf einer Pedalstellung eingezeichnet. Zum Zeitpunkt t
0 wird das Pedal bis zum Zeitpunkt t
3 linear durchgedrückt. Zwischen Zeitpunkten t
3 und t
4 befindet sich das Pedal im Volleinschlag. Von dem Zeitpunkt t
4 wird das Fahrpedal linear in seine Ausgangsstellung bis zum Zeitpunkt t
6 zurückgefahren. Dies entspräche einem Vollgasgeben, zwischen t
3 und t
4 im Vollgasbereich fahren, und anschließend zwischen t
4 und t
6 den Fuß vom Gaspedal nehmen. Beim Gasgeben ohne Korrektur ergibt sich das daraus
resultierende in Figur 1a abgebildete Drehmoment. Die Brennkraftmaschine befindet
sich im Bereich a im Leerlauf. Obwohl das Gaspedal zum Zeitpunkt t
0 bereits betätigt wird, reagiert die Brennkraftmaschine erst zum Zeitpunkt t
1 auf die Bewegung des Pedalgebers. Zwischen den Zeitpunkten t
0 und t
1 ergibt sich somit ein Pedalspiel von PV
reac. 6% vom Vollausschlag sind als Pedalspiel üblich. In Figur 1b sind sogar 24% Pedalspiel
eingezeichnet. Das maximale von der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehende Drehmoment
M
max wird zum Zeitpunkt t
3 erreicht. Bis zum Zeitpunkt t
4 wird das maximale Drehmoment M
max von der Brennkraftmaschine ausgegeben. Danach fällt das Drehmoment linear ab bis
zum Leerlaufdrehmoment M
IS zum Zeitpunkt t
5. Danach liefert die Brennkraftmaschine das Leerlaufdrehmoment M
IS. Die Bereiche a und e geben Leerlaufbereiche an. Die Bereich b und d geben Teillastbereiche
an. Und der Bereich c gibt den Volllastbereich der Brennkraftmaschine an. Wie zu erkennen
ist, folgt die Drehmomentausgabe M
res der Pedalbewegung nur innerhalb des Zeitbereichs t
1 und t
5- Sobald der Fahrer ein geringeres Drehmoment als das Leerlaufdrehmoment M
IS von der Brennkraftmaschine verlangt, spürt der Fahrer von der Brennkraftmaschine
keine Reaktion.
[0009] In Figur 1C ist der zeitliche Verlauf eines korrigierten Drehmoments nach dem Stand
der Technik abgebildet, das der in Figur 1B abgebildete zeitliche Pedalverlauf entspricht.
Das Ausgabedrehmoment M
RIS befindet sich bis zum Zeitpunkt t
0 im Leerlauf M
IS. Sobald zum Zeitpunkt t
0 das Pedal verschoben wird erhöht sich das in Figur 1C abgebildete Drehmoment jedoch
erreicht das maximale Drehmoment M
max bereits zum Zeitpunkt t
2, obwohl das Gaspedal den Vollaufschlag von 100% noch nicht erreicht hat. Zwischen
den Zeitpunkten t
2 und t
4 liefert die Brennkraftmaschine das maximale Drehmoment M
max. Zwischen den Zeitpunkten t
2 und t
3 spürt der Fahrer ebenfalls keine Reaktion. Damit verlagert sich das Pedalspiel in
den oberen Drehzahlbereich. Nach erreichen des Vollausschlags kann die Motorsteuerung
diesen Vollausschlag dem maximalen Drehmoment M
max gleichsetzen, so dass wie in den Bereichen t
4 und t
5 zu sehen ist, dass Ausgabedrehmoment der Pedalbewegung folgt. Sobald das Gaspedal
seine Ausgangsstellung erreicht wird wie in t
0 das vom Fahrer gewünschte Drehmoment auf das Leerlaufdrehmoment M
IS aufaddiert. So verschiebt sich das Pedalspiel je nach Fahrbedingung in den höheren
bzw. in den niedrigen Leerlaufbereichen.
[0010] In Figur 2 ist ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung abgebildet.
Die Vorrichtung 1 umfasst ein auf der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine montiertes
Zahnrad 2 mit Geberzähnen 3, einem Drehzahlsensor 4, eine Leerlaufregelung 5, eine
Korrektureinheit 6, eine Addiereinheit 7, ein Pedalstellgeber 8 und eine Pedalstelleinheit
9 mit einem Kennfeld KF. Der Drehzahlsensor 4 zählt die an ihm vorbeilaufenden Geberzähnen
3 und mist somit die aktuelle Drehzahl N. Der Ausgang des Drehzahlsensors 4 ist an
dem Eingang der Leerlaufregelung 5 angeschlossen. Die Leerlaufregelung 5 schaltet
sich ein, sobald die aktuelle Drehzahl N kleiner gleich einer Einschaltdrehzahl N
act ist. Als Sollwert erhält die Leerlaufregelung 5 die Leerlaufdrehzahl N
soll. Mit diesen Informationen berechnet die Leerlaufregelung 5 das erforderliche Leerlaufdrehmoment
M
IS. Der Ausgang der Leerlaufregelung ist an den Eingang der Korrektureinheit 6 angeschlossen.
Die Korrektureinheit 6 berechnet das erste Drehmoment bzw. das Korrekturdrehmoment
M
offset.
[0011] Bei der Berechnung wird zuerst die Differenz aus der Einschaltdrehzahl N
act und der aktuellen Drehzahl N gebildet, die den Zähler eines Quotienten bildet. Anschließend
wird die Differenz von der Einschaltdrehzahl N
act von der Leerlaufdrehzahl N
soll gebildet, die den Zähler des oben erwähnten Quotienten darstellen. Dieser Quotient
wird mit dem zweiten Drehmoment bzw. Leerlaufdrehmoment multipliziert. Dabei ist das
Korrekturdrehmoment Mo
ffset gleich 0, wenn die aktuelle Drehzahl über der Einschaltdrehzahl N
act ist. Der Ausgang der Korrektureinheit 6 ist an einem ersten Eingang der Addiereinheit
7 angeschlossen.
[0012] Der Ausgang des Pedalstellgebers 8 ist an den Eingang der Pedalstelleinheit 9 angeschlossen.
Aus dem Kennfeld KF wird das vom Fahrer gewünschte Drehmoment M
PV ausgegeben. Der Ausgang der Pedalstelleinheit 9 ist an den zweiten Eingang der Addiereinheit
7 angeschlossen. Die beiden Drehmomente Mo
ffset und M
PV werden in der Addiereinheit 7 aufaddiert und ergeben das Ausgabedrehmoment M
res.
[0013] Anhand der Figuren 3a und b wird das erfindungsgemäße Verfahren erläutert. Dabei
zeigt Figur 3a die Änderung der Drehzahl in Abhängigkeit von der Zeit. Figur 3b zeigt
die Änderung des Drehmoments in Abhängigkeit der Zeit, wobei die Zeitachsen in den
Figuren 3a und b identisch sind. In Figur 3a ist eine Wannenartige Kurve gezeigt,
wobei die aktuelle Drehzahl der Brennkraftmaschine ab dem Zeitpunkt t
7 die Einschaltdrehzahl N
act unterschreitet. Die aktuelle Drehzahl N bleibt unterhalb dieser Einschaltdrehzahl
N
act bis zum Zeitpunkt t
10. Zum Zeitpunkt t
8 erreicht die Brennkraftmaschine die Leerlaufdrehzahl N
soll und bleibt auf dieser Leerlaufdrehzahl N
soll bis zum Zeitpunkt t
9. Ab dem Zeitpunkt t
9 erhöht sich die aktuelle Drehzahl, wobei ab dem Zeitpunkt t
10 die aktuelle Drehzahl größer als die Einschaltdrehzahl N
act ist.
[0014] In Figur 3b sind drei Drehmomentkurven eingezeichnet. Die gestrichelte Kurve stellt
das Leerlaufdrehmoment M
IS dar. Die strichpunktierte Kurve stellt das vom Fahrer gewünschten Drehmoments M
PV dar. Die durchgezogene Kurve gibt das Ausgabedrehmoment M
res wieder. Wie aus der Figur 3b zu erkennen ist überlappen sich die durchgezogene und
die strichpunktierte Linie vor dem Zeitpunkt t
7 und nach dem Zeitpunkt t
10. Zwischen den Zeitpunkten t
7 und t
10 ist die Leerlaufregelung 5 aktiv und gibt ein entsprechendes Leerlaufdrehmoment M
IS aus. Außerhalb dieses Zeitbereichs t
7 und t
10 ist die Leerlaufregelung 5 inaktiv. Ab dem Zeitpunkt t
7 sitzt die Leerlaufregelung 5 sprunghaft ein. Dabei wird das Fahrpedal vom Zeitpunkt
t
7 bis zum Zeitpunkt t
8 auf seine Ausgangsposition von 0% zurückgefahren. Dort verbleibt es bis zum Zeitpunkt
t
9. Ab dann wird das Fahrpedal wieder betätigt. Anhand des in der Pedalstelleinheit
9 abgespeicherten Kennfeldes KF werden die Pedalbewegungen in entsprechende Drehmomentswünsche
des Fahrers M
PV wie in der Figur 3b strichpunktiert dargestellt umgedeutet. Zwischen den Zeitpunkten
t
7 und t
10 wird von der Korrektureinheit 6 wie oben beschrieben das Korrekturdrehmoment M
offset berechnet. Durch die Addition des Korrekturdrehmoments M
offset auf das vom Fahrer gewünschten Drehmoments M
PV ergibt sich das Ausgabedrehmoment M
res wie aus der Figur 3b zu erkennen ist ist das Korrekturdrehmoment M
offset gleich dem Leerlaufdrehmoment M
is.
[0015] Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren und dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
sichergestellt, dass am Pedalstellgeber für den Fahrer kein Spiel erkennbar ist.
1. Verfahren zur Ermittlung eines Ausgabedrehmoments (Mres) um ein Pedalspiel einer Brennkraftmaschine zugeordneten Fahrpedals zu vermeiden,
wobei ein zweites Drehmoment (MIS) für eine, insbesondere dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine entsprechend stabile,
Leerlaufdrehzahl (Nsoll) berechnet wird und die aktuelle Drehzahl (N) der Brennkraftmaschine gemessen wird,
dadurch gekennzeichnet, dass von einer weiteren Drehzahl (Nact) und von der Leerlaufdrehzahl (Nsoll) die Differenz gebildet wird, die den Nenner des Quotienten bildet, wobei die Multiplikation
des Quotienten mit dem zweiten Drehmoment (MIS) ein erstes Drehmoment (Moffset) ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Drehzahl (Nact) einer Einschaltdrehzahl (Nact) entspricht, wobei das zweite Drehmoment (MIS) erst berechnet wird, wenn die aktuelle Drehzahl (N) kleiner gleich der Einschaltdrehzahl
(Nact) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltdrehzahl (Nact) zwischen 500 Umin-1 und 1500 Umin-1 liegt.
4. Verfahren nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Drehmoment (MIS) durch eine Leerlaufregelung der Brennkraftmaschine berechnet wird.
5. Verfahren nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Drehmoment (Moffset) gleich Null ist, wenn die aktuelle Drehzahl (N) größer ist als die Einschaltdrehzahl
(Nact) ist.
6. Verfahren nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Drehmoment (Moffset) bei maximaler Pedalstellung (PVmax) gleich null ist.
7. Verfahren nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer Pedalstellung (PV) zugeordnetes Drehmoment (MPV) mit dem ersten Drehmoment (Moffset) addiert wird.
8. Verfahren nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Drehmoment (MIS) von mindestens einem an der Brennkraftmaschine angeschlossenen Verbraucher abhängt.
9. Vorrichtung zur Ermittlung eines Ausgabe-Drehmoments (Mres) mit einem Drehzahlsensor zur Messung der aktuellen Drehzahl (N) einer Brennkraftmaschine,
mit einer Leerlaufregelung (5) zur Berechnung eines zweiten Drehmoments (MIS), an die der Drehzahlsensor (4) angeschlossen ist, mit einer Korrektureinheit (6)zur
Berechnung eines ersten Drehmoments (Moffset), an die der Ausgang der Leerlaufregelung (5) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrektureinheit (6) eine erste Differenz von einer weiteren Drehzahl (Nact) und von der aktuellen Drehzahl und eine zweite Differenz von der weiteren Drehzahl
(Nact) und von einer vom zweiten Drehmoment (MIS) abhängigen Leerlaufdrehzahl (Nsoll) bildet, wobei die Korrektureinheit (6) einen Quotienten aus der ersten und zweiten
Differenz berechnet, wobei am Ausgang der Korrektureinheit (6) die Multiplikation
des Quotienten mit dem zweiten Drehmoment (MIS) anliegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen Pedalstellgeber (8), eine Pedalstelleinheit (9) mit einem Kennfeld
(KF) und eine Addiereinheit (7) aufweist, wobei der Pedalstellgeber an dem Eingang
der Pedalstelleinheit (9) angeschlossen ist und die Ausgänge der Pedalstelleinheit
(9) und der Korrektureinheit (6) an die entsprechenden Eingänge der Addiereinheit
(7) angeschlossen sind.