[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Auskleidung einer Kapelle eines Hochofens.
[0002] Ein Hochofen besitzt eine oder mehrere Kapellen, die mit Feuerfestmasse ausgekleidet
werden. In die Feuerfestmasse wird bei einem Abstich mittels einer Bohrvorrichtung
ein Abstichloch gebohrt. Nach dem unter Umständen mehrstündigen Abstich wird das Abstichloch
mittels einer Stopfvorrichtung wieder geschlossen. Um die Standzeit der einzelnen
Kapellen zu erhöhen, können Hochöfen bis zu vier Kapellen bzw. Abstichlöcher besitzen.
Wenn das Feuerfestmaterial zu weit verschlissen ist, muss die Kapelle neu aufgebaut
werden. In diesem Fall muss der Betrieb des Hochofens stillgelegt werden. Das Feuerfestmaterial
der Kapelle muss herausgebrochen werden, wobei allein dieser Vorgang bis zu fünf Stunden
in Anspruch nehmen kann. Anschließend muss die Kapelle manuell neu aufgebaut werden
oder aber mittels flüssigem Feuerfestmaterial ausgegossen werden. Dazu wird die Kapelle
innen- und außenseitig eingeschalt und das flüssige Feuerfestmaterial eingebracht.
Anschließend muss die Feuerfestmasse mindestens 24 Stunden aushärten. Der gesamte
Vorgang kann insgesamt 48 bis 60 Stunden in Anspruch nehmen.
[0003] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Auskleidung
einer Kapelle eines Hochofens bereitzustellen, mit welcher die Auskleidung wesentlich
einfacher und zeitsparender erfolgen kann.
[0004] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 dadurch gelöst, dass Formbauteile
aus Feuerfestmaterial verwendet werden. Hierbei soll ein erstes vorgefertigtes Formbauteil
und wenigstens ein weiteres vorgefertigtes Formbauteil zum Einsatz kommen. Die Formbauteile
sind formschlüssig ineinander greifend in die Kapelle einsetzbar. Durch die Verwendung
vorgefertigter Formbauteile kann der Aufbau wesentlich einfacher und zeitsparender
erfolgen, als bei dem vollständigen manuellen Ausfüllen mit Stampfmasse oder beim
vollständigen Vergießen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich beim Ausräumen der Kapelle
komplette Blöcke entfernen lassen, so dass auch das Ausräumen wesentlich schneller
geht als bei bisherigen Lösungen.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Die Formbauteile sind derart bemessen, dass sie innerhalb der Kapelle zusammensetzbar
sind. Der Formschluss wird dabei nicht außerhalb der Kapelle, sondern erst innerhalb
der Kapelle erzeugt. Dies setzt voraus, dass innerhalb der Kapelle ein hinreichender
Montagefreiraum zur Verfügung steht, um die einzelnen Formbauteile miteinander verzahnen
zu können. Wichtig hierbei ist, dass die Formbauteile ebenso wie die Kapelle insgesamt
konisch sind. Die Querschnittsfläche der Kapelle verjüngt sich vom Ofeninneren zum
Ofenäußeren, damit die Kapellenauskleidung dem Ofeninnendruck standhalten kann. Die
Formbauteile sind an die Konizität der Kapelle angepasst.
[0007] Um ein gegenseitiges Verschieben der Formbauteile zu verhindern, ist vorgesehen,
dass das erste Formbauteil und die weiteren Formbauteile über eine vertikal verlaufende
Nut-Feder-Paarung ineinander greifen. Die Nut-Feder-Paarung im Sinne der Erfindung
kann jede Art von Hinterschneidung sein, die einem Verschieben quer zur Mittelhochachse
der Kapelle entgegenwirkt. Es muss sichergestellt sein, dass die Formbauteile durch
den Ofeninnendruck nicht nur an der Kapellenwandung abgestützt sind, sondern auch
gegenseitig miteinander verzahnt sind. Hierzu können die einander zugewandten Kontaktflächen
der Formbauteile wenigstens eine im Winkel zur Mittelhochebene der Kapelle und in
Richtung der Nut-Feder-Paarung verlaufende Schrägfläche aufweisen. Diese Schrägfläche
erstreckt sich vorzugsweise von der an der Ofenaußenseite angeordneten Vorderseite
der Formbauteile bis etwa in einen mittleren Tiefenbereich der Formbauteile. Wenn
auf diese Schrägfläche keine weitere Hinterschneidung folgt, kann durch das manuelle
Wegbrechen der mündungsseitigen Hinterschneidung dieser ersten Schrägfläche der Formschluss
zwischen den Formbauteilen aufgehoben werden, so dass diese ohne größeren Aufwand
aus der Kapelle herausgebrochen werden können. Vorzugsweise sind zwei Schrägflächen
entgegengesetzter Steigung vorgesehen, die gegebenenfalls über eine im Winkel zu den
Schrägflächen stehende Querfläche miteinander verbunden sind. Bei einer zweiten Schrägfläche
mit entgegengesetzter Steigung zur ersten Schrägfläche kann das Formbauteil unter
Überwindung der Konizität der Kapelle aus dieser herausgebrochen werden. Der Grad
der Steigungen der Schrägflächen kann unterschiedlich sein.
[0008] Grundsätzlich werden die zwischen den Formbauteilen und der Kapellenwandung verbleibenden
Freiräume mit Feuerfestmasse ausgegossen. Die auszugießenden Freiräume können je nach
Formgenauigkeit der Formbauteile relativ schmal sein. Sie können eine Breite von weniger
als 10 mm, insbesondere von 4 mm bis 6 mm, aufweisen. Um sicherzustellen, dass ein
solch schmaler Spalt vollständig mit Feuerfestmasse ausgegossen ist, kann zusätzlich
eine der Kapellenwandung zugewandte Nut in den Formbausteinen vorgesehen sein, die
diesen Freiraum vergrößert. Über den Querschnitt der Nut wird sichergestellt, dass
auch Feuerfestmasse geringerer Fließfähigkeit vollständig zwischen Kapellenwandung
und den Formbauteilen angeordnet ist.
[0009] Zusätzlich wird der dem Ofeninneren zugewandte Bereich der Kapelle mit Feuerfestmasse
ausgegossen. Die Tiefe der Formbauteile ist daher geringer bemessen als die Tiefe
der Kapelle. Hierdurch wird unabhängig von der Fertigungsgenauigkeit der Formbauteile
ein vollständiger Verschluss der Kapelle sichergestellt.
[0010] Hinsichtlich der Ausgestaltung der Formbauteile ist es zweckmäßig, wenn das erste
Formbauteil größer ist als die weiteren Formbauteile, insbesondere da das erste Formbauteil
für die Einbringung eines Stichlochs vorgesehen ist. Das Bohren des Stichlochs sollte
nicht zur Zerstörung des Formschlusses zweier Formbauteile führen, um die Stabilität
der Kapellenauskleidung nicht zu beeinträchtigen. Daher sollte das erste Formbauteil
um den Faktor 2 bis 8 größer sein als die weiteren Formbauteile.
[0011] Die Formbauteile sollten die Kapelle wenigstens zu zwei Drittel der Höhe der Kapelle
auskleiden. Bei dieser Höhe verbleibt genügend Freiraum, um Formbauteile mit einer
Höhe, die etwa bei einem Viertel der Kapellenhöhe liegt, übereinander zu stapeln.
Werden ein großes Formbauteil, das sich etwa über zwei Drittel bis drei Viertel der
Höhe der Kapelle erstreckt und darüber hinaus drei kleinere übereinander stapelbare
Formbauteile verwendet, die in die Nut-Feder-Paarung von oben eingesetzt werden, dann
sind insgesamt nur vier Formbauteile erforderlich, um die Kapelle zu einem Großteil
auszukleiden. Der übrige Freiraum, der zur Montage der Formbauteile notwendig ist,
wird innenseitig und außenseitig eingeschalt und mit Feuerfestmasse vergossen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargesteltten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Vorderansicht einer Kapelle eines Hochofens;
- Figur 2
- eine Schnittdarstellung der Figur 1 entlang der Linie II-II und
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform von Formbauteilen zur Auskleidung einer Kapelle eines
Hochofens.
[0013] Figur 1 zeigt eine Kapelle K, in die insgesamt vier Formbauteile 1, 2, 3, 4 eingesetzt
sind. Die gewählte Nummerierung der Bezugszeichen entspricht der Reihenfolge, in welcher
die Formbauteile 1, 2, 3, 4 in die Kapelle K eingesetzt werden. Beim Auskleiden der
Kapelle K wird zunächst das erste und größte Formbauteil 1 eingesetzt, das sich in
diesem Ausführungsbeispiel über etwa zwei Drittel der Gesamthöhe HG der Kapelle K
erstreckt und ca. 70 % der Breite der Kapelle K einnimmt. Das im wesentlichen quaderförmige
erste Formbauteil 1 ist in der Bildebene rechts von dem zweiten bis vierten Formbauteil
2, 3, 4 benachbart. Diese kleineren Formbauteile 2, 3, 4 besitzen im wesentlichen
die gleiche Höhe H, wobei die Stapelhöhe SH der drei übereinander gestapelten zweiten
bis vierten Formbauteile 2, 3, 4 der Höhe des ersten Formbauteils 1 entspricht. Im
ersten Formbauteil 1 ist in seinem unteren Drittel das Stichloch 5 zu erkennen.
[0014] Da die Eckbereiche E der Kapelle K gerundet sind, ist der zwischen der Oberseite
6 des ersten Formbauteils 1 und der oberen Kapellenwandung 7 verbleibende Freiraum
8 größer als die Höhe H der kleineren Formbauteile 2, 3, 4. Dadurch, dass der Freiraum
8 in der Höhe entsprechend groß bemessen ist, können die im Querschnitt im wesentlichen
quadratisch konfigurierten kleineren Formbauteile 2, 3, 4 in Richtung des Pfeils P
neben das erste Formbauteil 1 gesetzt und übereinander gestapelt werden. Das zweite
Formbauteil 2 ist im unteren Eckbereich E der Kapelle K angeordnet und an die Rundung
des Eckbereichs E angepasst. Gleiches gilt auch für das erste Formbauteil 1, das an
den in der Bildebene unten links dargestellten Eckbereich E angepasst ist.
[0015] Mit unterbrochener Linie ist eine Nut 9 eingezeichnet, die sämtliche eingesetzten
Formbauteile 1-4 außenseitig umgibt. In diese Nut 9 wird nach der Positionierung der
Formbauteile 1-4 Feuerfestmasse eingegossen (Figur 2). Auch der Freiraum 8 oberhalb
der Formbauteile 1, 2, 3, 4 wird mit Feuerfestmasse ausgegossen. Die Feuerfestmasse
gelangt dabei auch auf der dem Ofeninneren l zugewandten Seite gewissermaßen hinter
die Formbauteile 1, 2, 3, 4. Gleichfalls wird eine den seitlichen Kapellenwandungen
KW zugewandter Spalt S mit einer Breite von ca. 5 mm ebenfalls mit Feuerfestmasse
ausgegossen. Während des Ausgießens wird die Kapelle K in nicht näher dargestellter
Weise eingeschalt. Um die Anzahl unterschiedlicher Formbauteile so gering wie möglich
zu halten, wurde an den identisch ausgebildeten dritten und vierten Formbauteilen
3, 4 an der Oberseite auf die Nut 9 verzichtet.
[0016] Aus Figur 2 ist zu erkennen, dass die Kapelle K insgesamt konisch ausgestaltet ist,
wobei sich ihr Querschnitt vom Ofeninneren I nach außen hin verjüngt. Dadurch stützt
sich die erfindungsgemäße Anordnung gegen die Kapellenwandung KW ab und kann dem vom
Ofeninneren I ausgehenden Druck standhalten.
[0017] Die den Kapellenwandungen KW zugewandten Außenseiten der Formbauteile 1, 2. 3, 4
sind an die Steigung, das heißt die Konizität der Kapellenwandungen KW angepasst.
Aus der Schnittdarstellung der Figur 2 wird deutlich, wie das erste Formbauteil 1
mit dem dritten Formbauteil 3 verzahnt ist. Diese Verzahnung gilt auch für die weiteren
Formbauteile 2, 4. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Nut-Feder-Paarung 10 vorgesehen,
wobei an dem dritten Formbauteil 3 eine in Richtung zum ersten Formbauteil 1 vorstehende
Nase 11 erkennbar ist. Diese Nase 11 umfasst eine Schrägfläche 12, durch welche das
kleinere Formbauteil 3 gegen das erste Formbauteil 1 abgestützt ist. Die Schrägfläche
12 ragt von der Vorderseite 13 der Formbauteile 1, 3 bis etwa in den mittleren Bereich
der Kapelle K bzw. der Formbauteile 1, 3. Die Schrägfläche 12 steht in diesem Ausführungsbeispiel
in einem Winkel von 70° zu der Vorderseite 13 bzw. im Winkel W von 20° zur Mittelhochebene
MHE. An diese erste Schrägfläche 12 schließt sich eine Querfläche 14 an, die im rechten
Winkel zur Mittelhochebene MHE der Kapelle K bzw. der Formbauteile 1, 2, 3, 4 verläuft.
In der Mittelhochebene MHE verläuft in diesem Ausführungsbeispiel auch das Stichloch
5, das mit unterbrochener Linie eingezeichnet ist. Die Querfläche 14 springt in der
Bildebene nach rechts so weit zurück, wie die Schrägefläche 12 in die Nut 15 des ersten
Formbauteils 1 eingreift. An diese Querfläche 14 schließt sich eine bis zur Rückseite
R der Formbauteile 1, 3 erstreckende Kontaktfläche 16 an, die in diesem Ausführungsbeispiel
parallel zur Mittelhochebene MHE verläuft. Wichtig ist, dass beim Ausbrechen der Formbauteile
1, 3 zunächst die am ersten Formbauteil 1 ausgebildete Hinterschneidung 17 manuell
oder mittels eines Baggers ausgebrochen wird. Dann kann das kleinere der Formbauteile
aus der Kapelle K nach vorne heraus gezogen werden. Wenn sämtliche kleinen Formbauteile
2, 3, 4 entfernt worden sind, kann auch das erste Formbauteil 1 heraus gebrochen werden.
Auf diese Weise sind mit relativ geringem Arbeits- und Zeitaufwand 60%bis 80% des
Kapellenvolumens herausbrechbar.
[0018] Um das Herausbrechen der Formbauteile 1, 2, 3, 4 weiter zu vereinfachen, ist in der
Ausführungsform der Figur 3 vorgesehen, dass die hintere Kontaktfläche 16a zwischen
dem ersten und den weiteren Formbauteilen 1, 2, 3, 4 ebenfalls als Schrägfläche ausgeführt
ist. Die hintere Schrägfläche 16a verläuft wenigstens parallel zu der der Kapellenwandung
zugewandten Außenfläche 18 der kleineren Formbauteile 2, 3, 4, die an den Kapellenwandungen
anliegen. Vorzugsweise verjüngen sich die kleineren der Formbauteile 2, 3, 4 in Richtung
zum Ofeninneren, so dass das Ausbrechen der kleineren Formbauteile 2, 3, 4, nicht
zu Klemmungen an der Kapellenwandung führt. Der Einfachheit halber wurde in Figur
3 auf die Darstellung der umlaufenden Nut zur Einbringung von Feuerfestmasse verzichtet.
Bezugszeichen:
[0019]
- 1 -
- erstes Formbauteil
- 2 -
- zweites Formbauteil
- 3 -
- drittes Formbauteil
- 4 -
- viertes Formbauteil
- 5 -
- Stichloch
- 6 -
- Oberseite v. 1
- 7 -
- obere Kapellenwandung
- 8 -
- Freiraum
- 9 -
- Nut
- 10 -
- Nut-Feder-Paarung
- 11 -
- Nase
- 12 -
- Schrägfläche
- 13 -
- Vorderseite
- 14 -
- Querfläche
- 15 -
- Nut
- 16 -
- Kontaktfläche
- 16a -
- Schrägfläche
- 17 -
- Hinterschneidung
- 18 -
- Außenfläche
- E -
- Eckbereich
- H -
- Höhe v. 2, 3, 4
- HG -
- Gesamthöhe v. K
- I
- - Ofeninneres
- K -
- Kapelle
- KW -
- Kapellenwandung
- MHE -
- Mittelhochachse
- P -
- Pfeil
- R -
- Rückseite
- S -
- Spalt
- SH -
- Stapelhöhe
- W -
- Winkel
- Z -
- Zwischenraum
1. Anordnung zur Auskleidung einer Kapelle eines Hochofens mit Formbauteilen aus Feuerfestmaterial,
umfassend ein erstes vorgefertigtes Formbauteil (1) und wenigstens ein weiteres vorgefertigtes
Formbauteil (2, 3, 4), welche formschlüssig ineinander greifend in die Kapelle (K)
einsetzbar sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessungen der Formbauteile (1, 2, 3, 4) derart auf die Abmessungen der Kappelle
(K) abgestimmt sind, dass die Formbauteile (1, 2, 3, 4) innerhalb der Kapelle (K)
zusammensetzbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbauteile (1, 2, 3, 4) konisch sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formbauteil (1) und die weiteren Formbauteile (2, 3, 4) über eine vertikal
verlaufende Nut-Feder-Paarung (10) ineinander greifen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewandten Kontaktflächen (12, 14, 16, 16a) der Formbauteile (1, 2,
3, 4) wenigstens eine im Winkel (W) zur Mittelhochebene (MHE) der Kapelle (K) und
in Richtung der Nut-Feder-Paarung (10) verlaufende Schrägfläche (12) aufweisen.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Schrägfläche (12) und eine zweite Schrägfläche (16, 16a) eine entgegengesetzte
Steigung aufweisen;
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächen (12, 16, 16a) über eine Querfläche (14) miteinander verbunden sind,
wobei die Querfläche (14) sowohl im Winkel zur ersten Schrägfläche (12) als auch im
Winkel zur zweiten Schrägfläche (16, 16a) steht.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Formbauteilen (1, 2, 3, 4) und der Kapellenwandung (KW) verbleibende
Freiräume (8, S) mit Feuerfestmasse ausgegossen sind.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Freiräume (8, S) durch wenigstens eine zur Aufnahme von Feuerfestmasse vorgesehene
Nut (9) in den Formsteinen (1, 2, 3, 4) vergrößert sind
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Formbauteile (1, 2, 3, 4) geringer ist als die Tiefe der Kapelle (K),
wobei der der verbleibende, dem Ofeninneren (I) zugewandte Zwischenraum (Z) mit einer
Feuerfestmasse ausgegossen ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formbauteil (1) größer ist als die weiteren Formbauteile (2, 3, 4).
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Formbauteil (1) für die Einbringung eines Stichlochs (5) vorgesehen ist.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbauteile (1, 2, 3, 4) die Kapelle (K) wenigstens zu 2/3 der Höhe der Kapelle
(K) auskleiden.