[0001] Die Erfindung betrifft ein Montage- und Anschluss-System für elektrische Geräte.
[0002] Sie eignet sich insbesondere zum Ansteuern und Versorgen von Steuereinrichtungen
elektrischer Geräte, z.B. insbesondere für Motoren, die vorzugsweise jeweils ein Schütz
und einen Leistungsschalter aufweisen. Letztere Anwendung in dreiphasiger Auslegung
stellt die bevorzugte Applikation dar. Die Erfindung eignet sich aber auch zum Ansteuern
und Versorgen beliebiger anderer elektrischer Geräte, so zum Ansteuern von Leistungsschaltern
oder Schützen allein (in ein-, zwei- oder auf sonstige Weise mehrphasiger Ausbildung).
[0003] Derartige Montage- und Anschluss-Systeme sind in verschiedensten Ausgestaltungen
bekannt.
[0004] An den meisten dieser Lösungen ist es nachteilig, dass die Montage und der Anschluss
der Geräte relativ umständlich sowie unflexibel ist und zu einem eher unübersichtlichen
Aufbau führt.
[0005] Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe, ein Montage- und Anschluss-System zu schaffen,
das mit wenigen Komponenten einen einfachen und übersichtlichen Aufbau sowie insbesondere
eine einfache Montage erlaubt.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0007] Sie schafft ein Montage- und Anschluss-System für elektrische Geräte, insbesondere
für Bauelemente zum Ansteuern und Versorgen von Steuereinrichtungen für Motoren, welche
jeweils ein Schütz und/oder einen Leistungsschalter aufweisen, mit folgenden Bauelementen:
- einer Montagebasis, vorzugsweise aus Tragschienen bestehend, auf die mehrere Verbinder
und wenigstens ein Einspeisemodul aufgebracht sind,
- auf die Verbinder und das Einspeisemodul aufbringbaren - vorzugsweise durch Steckbewegungen
von vorn - Sammelschienenanordnungen.
[0008] Derart wird mit nur wenigen Bauelementen ein übersichtlicher und einfach montierbarer
Aufbau realisiert. Vorteilhaft ist auch die gesteigerte Flexibilität bzgl. der anschließbaren
Geräte.
[0009] Bevorzugt umfasst das System ferner auf die Tragschienen aufbringbare Montageplattenstücke
für elektrische Geräte, insbesondere zum Anordnen jeweils einer der Steuerungseinrichtungen
für Motoren mit jeweils einem der Schütze und einem der Leistungsschalter. Denkbar
ist alternativ auch eine direkte Montage der anzusteuernden und zu versorgenden Geräte
z.B. auf einer Tragschiene. Die Anordnung mit den Montageplattenstücken führt aber
zu einem besonders übersichtlichen und auch optisch ansprechenden Aufbau.
[0010] Vorzugsweise weisen sämtliche Bauelemente Anschlüsse auf, die als insbesondere werkzeuglos
beschaltbare Steckanschlüsse ausgelegt sind. Hier bietet sich nach einer bevorzugten
Variante der Einsatz von Direktsteckanschlüssen an, die besonders einfach und schnell
werkzeuglos beschaltbar und auch relativ unkompliziert entschaltbar sind.
[0011] Besonders bevorzugt sind dabei sämtliche Bauelemente senkrecht von vorne auf der
Tragschiene oder aufeinander montierbar, insbesondere durch ein Aufrasten von vorne.
Ergänzend ist es vorteilhaft, wenn auch alle Anschlüsse aus dieser Richtung - d. h.
im Schaltschrank von vorn - beschaltbar sind.
[0012] Da derart (jedenfalls nahezu) ausschließlich einheitliche Bewegungen senkrecht von
vorne zur Tragschiene bei der Montage durchzuführen sind, ist die Montage einfach
und schnell mit analogen Bewegungen realisierbar.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0014] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf
die Zeichnung näher beschrieben, wobei auch weitere Vorteile und Optionen des Systems
deutlich werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Montage- und Anschluss-Systems
in einem beispielhaften Aufbau;
- Fig. 2-6
- eine Sequenz von fünf aufeinander folgenden Montageschritten zum Aufbau der Anordnung
aus Fig.1;
- Fig. 7
- eine Einzelansicht einer Montage einer Sammelschiene an einem Verbinder des Montage-
und Anschluss-Systems aus Fig.1;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht eines Verbinders für das Montage- und Anschluss-System
aus Fig. 1;
- Fig. 9a
- eine Sprengansicht des Verbinders aus Fig. 8;
- Fig. 9b
- eine alternative Ausgestaltung der Stromschienen für Verbinder der Fig. 8 und 9;
- Fig. 10
- eine perspektivische Ansicht eines Eckverbinders für das Montage- und Anschluss-System
aus Fig. 1;
- Fig. 11a
- eine Sprengansicht des Eckverbinders aus Fig. 10;
- Fig. 11b
- eine alternative Ausgestaltung der Stromschienen für den Eckverbinder der Fig. 10
und 11a;
- Fig. 12
- eine Sprengansicht einer Sammelschiene für das Montage- und Anschluss-System aus Fig.1;
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht eines Einspeisemoduls für das Montage- und Anschlusssystem
aus Fig. 1;
- Fig. 14a,b
- perspektivische Ansichten von zwei verschiedenen Steckern für die Sammelschiene aus
Fig. 12;
- Fig. 15
- einen Verbindungsstecker mit einer verschieblichen Betätigungseinrichtung; und
- Fig.16
- Elemente eines alternativen Ausführungsbeispiels der Erfindung.
[0015] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Montage- und Anschluss-Systems
in einem beispielhaften Aufbau, der beispielsweise in einem Schaltschrank realisierbar
ist und hier zur Montage, Anordnung und Strom- bzw. Spannungsversorgung von Steuereinrichtungen
für Motoren dient, welche jeweils ein Schütz 2 und einen Leistungsschalter 3 aufweisen.
Fig. 1 zeigt demnach eine Ansicht von vorn auf das Montage- und Anschluss-System,
dessen Einbau im Schaltschrank bevorzugt vertikal erfolgt, aber nicht auf diese Einbaulage
beschränkt ist.
[0016] Nachfolgend wird die Montage der Anordnung aus Fig. 1 und deren Aufbau anhand fünf
sequentiell aufeinander folgender Montageschritte unter Bezug auf die Fig. 2 bis 6
beschrieben.
[0017] Die Montagevorrichtung baut nach Fig. 2 auf einer Mehrzahl von hier hutartigen Tragschienen
4, 5, 6 auf, welche in an sich bekannter Weise auf einer Grundplatte 7 - beispielsweise
eines Schaltschranks (hier nicht dargestellt) - montiert sein können.
[0018] Zwei oder mehr der Tragschienen 4, 5 sind parallel zueinander ausgerichtet und angeordnet.
Eine weitere der Tragschienen 6 ist dagegen senkrecht zu den weiteren Tragschienen
4, 5 neben deren einen axialen Enden angeordnet. Derart wird auf der Grundplatte 7
eine Montagebasis realisiert, die in der Praxis durch weitere Tragschienen ergänzt
werden kann.
[0019] Bei der Montage des Montage- und Anschluss-Systems werden auf die Tragschienen 4,
5, 6 zunächst mehrere so genannte Verbinder 8, 9 für Sammelschienen (Fig. 8―11) und
ein Einspeisemodul 34 (Fig. 23) senkrecht von vorne (Pfeil A) aufgesetzt, insbesondere
aufgerastet (Fig. 2a und b).
[0020] Nach dem Aufbau der Fig. 1- 6 sind zwei Arten von Verbindern vorgesehen, die jeweils
auch einen Montagesockel für die Enden von zwei miteinander zu verbindenden Sammelschienen
ausbilden:
- die Verbinder 8 zum leitenden Verbinden und Montieren von miteinander fluchtenden
Sammelschienen und
- die Eckverbinder 9 zum leitenden Verbinden und Montieren von zwei über Eck angeordneten
Sammelschienen.
[0021] Die Verbinder 8, 9 weisen jeweils eine einstückige Haube 10 auf, die zwei über einen
flacheren Mittelsockel 11 oder Ecksockel 12 miteinander verbundene und relativ zum
Mittelsockel 11 oder Ecksockel 12 höhere Aufrastsockel 13,14 ausbildet, die entweder
miteinander fluchten - Verbinder 8 (Fig. 8) - oder über Eck angeordnet sind - Eckverbinder
9 (Fig. 12).
[0022] Die Aufrastsockel 13,14 weisen jeweils an ihrer Vorderseite bzw. an ihrer von der
Tragschiene abgewandten Seite Einstecköffnungen 15 für Leiter auf, durch welche jeweils
ein Leiter - z.B. nach Art eines Flachsteckers; siehe Fig. 14 - in einen korrespondierenden
Steckkontakt einsteckbar ist (hier beispielhaft eine Steckeraufnahme 46 (Fig. 9) als
federnder Schlitz am Ende der Stromschienen 16).
[0023] Jeweils zwei korrespondierende Einstecköffnungen 15 in jedem Aufrastsockel sind jeweils
über die Stromschienen 16 - hier drei Stück - miteinander verbunden, die unter der
Haube 10 angeordnet sind, z.B. in einem in die Haube 10 einsteckbaren Kunststoffaufnahmeteil
17 mit entsprechenden Führungsschlitzen 18 für die vorzugsweise beabstandet parallel
zueinander liegenden Stromschienen 16 (Fig. 9).
[0024] Fig. 9a zeigt Stromschienen 16, die eine umgekehrte Belegung hinter dem Verbinder
bedingen. Dies wird mit den Stromschienen 16' der Fig. 9b vermieden, die sich kreuzen,
so dass die Belegung vor und hinter dem Verbinder gleich bleibt.
[0025] Entsprechendes gilt für die Eckverbinder 9, wobei hier die Stromschienen eine entsprechende
abknickende Kontur aufweisen (Fig. 11a und 11b).
[0026] Fig. 11a zeigt Stromschienen 16, die eine umgekehrte Belegung hinter der Ecke bedingen.
Dies wird wiederum mit den Stromschienen 16' der Fig. 11b vermieden, die sich kreuzen,
so dass die Belegung vor und hinter der Ecke gleich bleibt.
[0027] Seitlich sind an die Verbinder 8 und Eckverbinder 9 sowie die Einspeisemodule 34
hier Montagefüße 19 mit Montagelöchern 20 angeformt, die eine direkte Montage auf
einer Grundplatte 7 ohne Tragschienen erlauben.
[0028] Zur Montage auf den Tragschienen weisen die Verbinder 8, 9 und die Einspeisemodule
34 ferner hier jeweils eine seitliche Ansatzplatte 21 auf sowie eine Montagefußanordnung
22 zum Aufrasten auf die Tragschiene, der auf mit einer Ver- und Entriegelungseinrichtung,
z.B. einem federnden Schieber, versehen sein kann, um die Verbinder leicht auf die
Tragschiene aufrasten und von dieser lösen zu können (nicht dargestellt). Vorteilhaft
ist die Montagefußanordnung 22 derart ausgestaltet, dass eine Montage auf der Tragschiene
senkrecht von vorne möglich ist.
[0029] Die vormontierten Verbinder 8, 9 und die Einspeisemodule 34 sind jeweils ein- oder
zweifach mit den Aufrastsockeln derart ausgestaltet, dass auf ihre Aufrastsockel 13,
14 jeweils die axialen Endbereiche von ein oder zwei Sammelschienenanordnungen 23
aufsetzbar, insbesondere aufrastbar sind (Fig. 3).
[0030] Nach der Montage der Verbinder 8, 9 und der Einspeisemodule 34 werden auf diese die
Sammelschienenanordnungen 23 aufgesetzt, insbesondere wiederum senkrecht von vorn
(Pfeil A) aufgerastet (Fig. 3).
[0031] Die vormontierten Sammelschienenanordnungen 23 weisen jeweils eine Haube 31 auf,
die über ein Kunststoffaufnahmeteil mit mehreren leitenden Sammelschienen 24 steckbar,
insbesondere verrastbar ist (siehe auch Fig. 12).
[0032] Die Sammelschienen 24 weisen jeweils wenigstens eine oder mehrere Stromschiene(n)
25 auf, an der jeweils rasterartig voneinander beabstandete Kontaktbereiche 26 ausgebildet
sind, welche jeweils nach Art einer federnden Steckeraufnahme 27 (z.B. Kontakttulpe)
für Flachstecker z.B. mit Messerkontakten ausgebildet sind.
[0033] Denkbar ist es auch, einzelne der Sammelschienen (insbesondere Vertikalsammelschienen)
ohne derartige Steckeraufnahmen auszubilden, z.B. bei Ausgestaltungen ohne die Option
der Einspeisung über weitere Stecker 37 (Figur 14, Figur 1).
[0034] An den Enden der Sammelschienen angeordnete untere Messerkontakte 47 - einstückig
mit den Sammelschienen verbunden - sind wiederum von vorn in die Einstecköffnungen
15 der Verbinder und Einspeisemodule einsteckbar, um deren Stromschienen zu kontaktieren.
[0035] Die Steckeraufnahmen 27 liegen jeweils unterhalb von rasterartig beabstandeten Schlitzen
28 in der Haube 31, welche Aufsteckbereiche 29 mit seitlichen Rastkonturen 30 für
die Flachstecker definieren.
[0036] In die Schlitze sind Flachstecker 37 z.B. mit daran angeordneten Messerkontakten
38 - Fig. 1, 14a - wiederum von vorn einsteckbar, die korrespondierende seitliche
Rastkonturen 39 zum Verrasten an den Rastkonturen 30 der Haube 31 aufweisen.
[0037] Die Stecker 37 erlauben einen Spannungsabgriff durch fix angebrachte Leiter 53 oder
in beliebiger Anschlusstechnik angebrachte Leiter- Fig. 14b zeigt insofern beispielhaft
einen Schraubanschluss. Diese Option erhöht die Flexibilität des Systems und dessen
Einsatzmöglichkeiten. Möglich ist damit quasi die optionale weitere Anschließbarkeit
eines oder mehrerer Geräte in beliebiger Anschlusstechnik, wenn dieses notwendig ist.
[0038] Dabei kann das Raster und damit der Abstand der Steckeraufnahmen und der Aufsteckbereiche
insbesondere der Sammelschienen je nach Einsatzzweck optimal im gewünschten Raster
ausgelegt werden. Bevorzugt wird beispielsweise ein Raster von 9 mm realisiert, dass
sich für 9 mm breite Geräte sowie alle Geräte mit einer Breite von n * 9 mm eignet
(n = 1, 2, 3, ...).
[0039] Die eigentlichen leitenden Sammelschienen 24 der Sammelschienenanordnungen 23 sind
in einem weiteren Kunststoffaufnahmeteil 48 (Fig. 12) gehalten, das einen seitlichen
Ansatz 49 zum Anreihen der Montageplattenstücke 40 (siehe unten zu Fig. 4 und 5) sowie
Aussparungen 50, 51 zum Aufsetzen auf die Aufrastsockel 13,14 aufweist.
[0040] Die Hauben 31 der Sammelschienenanordnungen werden vorzugsweise auf die Verbinder
8, 9 lösbar aufgerastet (Fig. 3, Fig. 7).
[0041] Dies kann auf einfache Weise dadurch realisiert werden, dass die Aufrastsockeln 13,
14 an den Hauben 10 jeweils federnde Rastvorsprünge 32 und die Hauben 31 entsprechende
Rastlöcher 33 aufweisen (Fig. 7 und 8).
[0042] Werden die Rastvorsprünge 32 knopf- oder tastenartig geformt und derart groß ausgelegt,
dass sie von einem Finger eindrückbar sind (Fig. 7), können die Tragschienen werkzeugfrei
auf die Verbinder 8,9 senkrecht von vorne aufgerastet und von diesen gelöst werden.
Der Eckverbinder 9 und das Einspeisemodul sind insoweit in ihren Bereichen zum Aufrasten
der Sammelschienenanordnungen 23 analog aufgebaut.
[0043] Zwei der Sammelschienenanordnungen werden nicht an einen Verbinder sondern an das
Einspeisemodul 34 angeschlossen, dessen grundsätzlicher Aufbau an einer seiner Seiten
dem der Verbinder 8 oder 9 entspricht, denn sie weisen einen der Aufrastsockel 13
für eine der Sammelschienenanordnungen 23 auf. Anstelle eines weiteren Aufrastsockels
ist dagegen ein haubenartiger Anschlusssockel 35 für vorzugsweise drei versorgende
Leiter 36 (z.B. Drehstrom) z.B. vorzugsweise in Direktsteck- oder alternativ z.B.
in Feder- oder Schraubanschlusstechnik vorgesehen.
[0044] Der Anschluss-Sockel 35 weist eines der Rastlöcher 33 auf und kann als Haube über
einen Aufrastsockel (Fig. 2 und 3) der Verbinder 8, 9 gesteckt werden, den er dann
kontaktiert (hier nicht zu erkennen). Auf den Aufrastsockel 13 kann dann das eine
Ende einer Sammelschienenanordnung 23 gesteckt werden (Fig. 2b), so dass zu einer
oder beiden Seiten des Einspeisemoduls 34 Sammelschienenanordnungen anbringbar sind.
[0045] In Hinsicht auf die Sammelschienenanordnungen und die Verbinder ist noch anzumerken,
dass diese wie hier gezeigt für drei Phasen auslegbar sind. Alternativ ist aber auch
eine Auslegung für einen Anschluss einphasiger Geräte denkbar oder für zwei Phasen
oder für drei Phasen plus Nulleiter. Die Anzahl der Stromschienen und Anschlüsse wird
an die jeweilige Auslegung angepasst. Denkbar ist es auch, eine zusätzliche Steuerspannungsversorgung
vorzusehen.
[0046] Denkbar ist es insofern bei einer weniger bevorzugten Ausgestaltung auch, die Anschlüsse
für die verschiedenen Phasen und/oder die Stromschienen der Sammelschienenanordnungen
nicht in einer Reihe hintereinander sondern nebeneinander in mehreren Reihen 55, 56,
57 anzuordnen (siehe Fig. 16). Die Verbinder und das Einspeisemodul werden entsprechend
ausgelegt.
[0047] Durch das Zusammenspiel zwischen dem Einspeisemodul 34, den Verbindern 8, 9 und den
Sammelschienenanordnungen 23 wird ein einfach montier- und demontierbarer Sammelschienenaufbau
zur Spannungsversorgung elektrischer Geräte realisiert, der nahezu beliebig erweiterbar
und einsetzbar ist und dabei eine klar erkennbare Strukturierung aufweist.
[0048] Insbesondere lässt sich ein Sammelschienenaufbau "über Eck" auf den beiden Tragschienen
4, 6 realisieren, von dem aus jede Stelle der weiteren im Eckbereich angeordneten
Tragschienen - hier beispielhaft nur eine einzige Tragschiene 5 - gut erreichbar ist.
[0049] Auf die Tragschiene(n) 5 innerhalb des durch die äußeren Tragschienen 4,6 vorgegebenen
Eckbereiches werden nach einer vorteilhaften Variante Montageplattenstücke 40 aufgerastet,
die an ihrer Unterseite zu der Tragschiene 5 hin Aufrastfußbereiche 41 zum Aufrasten
auf die Tragschiene und einen Plattenbereich 42 aufweisen, auf dem weitere Aufrastkonturen
43 angeordnet sind (Fig. 4a und b).
[0050] Dabei ist die Fläche der Montageplattestücke 40 bei diesem Beispiel derart bemessen
und die Aufrastkonturen 43 sind derart ausgelegt, dass jeweils eines der Schütze 2
und einer der Leistungsschalter 3 aufrastbar ist. Dies ist in Fig. 5a und b veranschaulicht.
Derart wird ein definierter Abstand der Motoransteuerungskomponenten gewährleistet,
was zu einem besonders gleichmäßigen und übersichtlichen Aufbau führt.
[0051] Die Montageplattenstücke schließen bündig zueinander ab, so dass aus den Verbindern
und Sammelschienen und den Montageplatten eine optisch saubere, durchgängige Montagegrundfläche
gebildet wird.
[0052] Vorzugsweise sind die Schütze 2 und Leistungsschalter 3 an ihrer Vorderseite (bei
einem Einbau in einem Schaltschrank bezogen auf diese Einbaustellung) mit Steckanschlüssen
versehen, in welche wiederum senkrecht von vorn Stifte oder Messerkontakte 45 von
Verbindungssteckmodulen 44 a, b, c aufrastbar sind, welche jeweils die Anschlüsse
von Schütz 2 und Leistungsschalter 3 (Verbindungssteckmodule 44a) oder Leistungsschalter
3 und Sammelschiene (Verbindungssteckmodule 44b) oder des Schützes über Leiter 54
mit (hier nicht dargestellten) Motoren (Verbindungssteckmodule 44c) verbinden, so
dass hier bis auf die Leiter 54 zu den Motoren ein leitungsfreier und auch einfacher
und kompakter Aufbau realisiert wird.
[0053] Dabei werden die Verbindungssteckermodule 44a, b, c und/oder andere der Geräte vorzugsweise
mit einer Einrichtung, insbesondere einem Schieber 52 oder einem Hebel versehen, welche
bei aufgerastetem Verbindungssteckermodul eine Betätigung und/oder Entriegelung erlaubt.
Einen beispielhaften Schieber dieser Art zeigt Fig. 15.
[0054] Vorzugsweise werden sämtliche Anschlüsse als Direktsteckanschlüsse (Push-In) ausgebildet,
welche werkzeugfrei betätigbar sind. Derart wird eine besonders schnelle Herstellung
aller Verbindungen realisiert. Da ansonsten bevorzugt ein Aufrastsystem zum Montieren
der Komponenten eingesetzt wird und da fast ausschließlich oder sogar ausschließlich
einheitliche Montage und Anschlusssteckbewegungen senkrecht von vorne zur Tragschiene
durchzuführen sind, ist die Montage besonders einfach zu verstehen und schnell und
einfach durchführbar.
[0055] Die Sammelschienenanordnungen können verschiedenste Raster aufweisen (insbesondere
9mm, 18mm, 27 mm, n * 9mm).
[0056] Mit den Steckern 37 sind auf einfache Weise weitere Steckabgänge in beliebiger Anschlusstechnik,
so in Direktsteck- oder z.B. Schraubtechnik an den Sammelschienenanordnungen anbringbar.
[0057] Zusammengefasst sind mit den vorstehend beschriebenen Bauelementen des Systems auch
folgende Vorteile realisierbar:
[0058] Mit der Erfindung kann jeder Punkt auf einer Montageplatte mit Tragschienen auf einfache
Weise mit Spannung versorgt werden. Der Einspeisepunkt ist frei wählbar. Alternativ
können die Komponenten Verbinder, Eckverbinder und Einspeisemodul auch direkt an der
Montageplatte 7 befestigt werden.
[0059] Werden Tragschienen eingesetzt, kann das gesamte System vormontiert und dann auf
der Montageplatte ausgerichtet werden. Dabei wird eine Fingersicherheit aller Komponenten
auch im "gezogenen" Zustand gewährleistet.
[0060] Anstelle des Eckverbinders wäre auch ein T-Stück mit einer Endkappe realisierbar.
Das System ist einfach erweiter- und/oder veränderbar.
Bezugszeichen
[0061]
- Montage- und Anschlussvorrichtung
- 1
- Schütz
- 2
- Leistungsschalter
- 3
- Tragschienen
- 4, 5, 6
- Grundplatte
- 7
- Verbinder
- 8
- Eckverbinder
- 9
- Haube
- 10
- Mittelsockel
- 11
- Ecksockel
- 12
- Aufrastsockel
- 13, 14
- Einstecköffnungen
- 15
- Stromschiene
- 16
- Kunststoffaufnahmeteil
- 17
- Führungsschlitze
- 18
- Montagefüße
- 19
- Montagelöcher
- 20
- Ansatzplatte
- 21
- Montagefußanordnung
- 22
- Sammelschienenanordnung
- 23
- Sammelschienen
- 24
- Stromschiene
- 25
- Kontaktebereiche
- 26
- Steckeraufnahmen
- 27
- Schlitze
- 28
- Aufsteckbereiche
- 29
- Rastkonturen
- 30
- Haube
- 31
- Rastvorsprünge
- 32
- Rastlöcher
- 33
- Einspeisemodul
- 34
- Anschluss-Sockel
- 35
- Leiter
- 36
- Stecker
- 37
- Messerkontakte
- 38
- Rastkonturen
- 39
- Montageplattenstück
- 40
- Aufrastfußbereiche
- 41
- Plattenbereich
- 42
- Aufrastkonturen
- 43
- Verbindungssteckermodule
- 44a, b, c
- Messerkontakte
- 45
- Steckeraufnahme
- 46
- Messerkontakte
- 47
- Kunststoffaufnahmeteil
- 48
- Ansatz
- 49
- Aussparungen
- 50, 51
- Schieber
- 52
- Leiter
- 53
- Leiter
- 54
- Reihen
- 55, 56, 57
1. Montage- und Anschluss-System für elektrische Geräte, mit folgenden Bauelementen:
- einer Montagebasis, vorzugsweise aus Tragschienen (4, 5, 6) bestehend, auf die mehrere
Verbinder (8, 9) und wenigstens ein Einspeisemodul (34) aufgebracht sind,
- auf die Verbinder (8, 9) und das Einspeisemodul (34) aufbringbaren Sammelschienenanordnungen
(23).
2. Montage- und Anschluss-System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das System zum Ansteuern und Versorgen von einphasig, zweiphasig oder dreiphasig
oder dreiphasig mit Nulleiter zu versorgenden Geräten, insbesondere Steuereinrichtungen
ausgelegt ist.
3. Montage- und Anschluss-System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das System zum Ansteuern und Versorgen von Steuereinrichtungen für Motoren ausgelegt
ist.
4. Montage- und Anschluss-System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtungen für Motoren jeweils ein Schütz (2) und/oder einen Leistungsschalter
(3) aufweisen.
5. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch auf die Tragschienen (4, 5) aufbringbare Montageplattenstücke (40) für die elektrische
Geräte, insbesondere zum Anordnen jeweils einer der Steuerungseinrichtungen für Motoren
mit jeweils vorzugsweise sowohl einem der Schütze (2) als auch einem der Leistungsschalter
(3).
6. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Bauelemente Anschlüsse aufweisen, die als Steckanschlüsse ausgelegt
sind.
7. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Bauelemente Anschlüsse aufweisen, die als werkzeugfreie Steckanschlüsse
ausgelegt sind.
8. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Bauelemente Anschlüsse aufweisen, die als werkzeugfreie Direktsteckanschlüsse
von vorn beschaltbar sind.
9. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Bauelemente senkrecht von vorne auf die Tragschiene oder aufeinander
montierbar sind (Fig.1).
10. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche der Bauelemente senkrecht von vorne durch ein Aufrasten montierbar sind
(Fig. 1).
11. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Verbinder als Eckverbinder (9) ausgebildet ist.
12. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Verbinder als Verbinder (8) zum fluchtenden Verbinden und Anschließen
von zwei der Sammelschienenanordnungen (23) ausgebildet ist.
13. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder (8,9) über einen flacheren Mittelsockel (11) oder Ecksockel (12) miteinander
verbundene und relativ zum Mittelsockel (11 oder Eckesockel 12) höhere Aufrastsockel
(13, 14) aufweisen, die entweder miteinander fluchten - Verbinder (8)- oder über Eck
angeordnet sind - Eckverbinder (9) - und zum Aufrasten der Sammelschienenanordnungen
dienen.
14. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrastsockel (13, 14) jeweils an ihrer Vorderseite bzw. an ihrer von der Tragschiene
abgewandten Seite Einstecköffnungen (15) für Flachstecker aufweisen, die in eine Steckeraufnahme
(46) einer Stromschiene einsteckbar sind.
15. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder (8, 9) jeweils eine Haube (10) aufweisen, in der Stromschienen und
ein Kunststoffaufnahmeteil für die Stromschienen angeordnet sind.
16. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (16, 16') und das Kunststoffaufnahmeteil für die Stromschienen
der Eckverbinder (9) über Eck verlaufen.
17. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienen (16') der Verbinder (8) und/oder der Eckverbinder (9) sich kreuzen,
so sich vor und hinter dem Verbinder (8) oder dem Eckverbinder (9) eine gleichbleibende
Anschlussbelegung ergibt.
18. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an die Verbinder (8) und Eckverbinder (9) sowie die Einspeisemodule (34) Montagefüße
(19) mit Montagelöchern (20) angeformt sind, die eine direkte Montage auf einer Grundplatte
(7) ohne Tragschienen erlauben.
19. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinder (8, 9) und die Einspeisemodule (34) ferner jeweils eine seitliche Ansatzplatte
(21) sowie eine Montagefußanordnung (22) zum Aufrasten auf die Tragschiene aufweisen.
20. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vormontierten Sammelschienenanordnungen (23) jeweils eine Haube (32) aufweisen,
die über ein Kunststoffaufnahmeteil mit mehreren leitenden Sammelschienen (24) steckbar,
insbesondere rastbar ist.
21. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelschienenanordnungen jeweils eine Stromschiene (24) aufweisen, an der jeweils
rasterartig voneinander beabstandete Kontaktebereiche (26) ausgebildet sind, welche
als Steckeraufnahmen (27) für Stecker, insbesondere als tulpenartige Steckeraufnahmen
für Flachstecker, ausgebildet sind.
22. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Raster n * 9 mm beträgt mit n = 1, 2, 3, ...
23. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Sammelschienen untere Messerkontakte (47) angeordnet sind, die einstückig
mit den Sammelschienen verbunden und in die Einstecköffnungen (15) der Verbinder und
Einspeisemodule einsteckbar sind, um deren Stromschienen zu kontaktieren.
24. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckeraufnahmen (27) jeweils unterhalb von rasterartig beabstandeten Schlitzen
(28) in der Haube (32) angeordnet sind, welche Aufsteckbereiche (29) mit seitlichen
Rastkonturen (30) für die Flachstecker definieren.
25. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schlitze (28) Flachstecker (37) mit Messerkontakten (38) einsteckbar sind.
26. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über die Flachstecker (37) weitere elektrische Geräte an die Sammelschienenanordnungen
anschließbar sind.
27. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flachstecker (37) seitliche Rastkonturen (39) zum Verrasten an den Rastkonturen
(30) der Haube (31) aufweisen.
28. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelschienen (24) der Sammelschienenanordnungen (23) in einem weiteren Kunststoffaufnahmeteil
(48) gehalten sind, dass einen seitlichen Ansatz (49) zum Anreihen der Montageplattenstücke
(40) sowie Aussparungen (50, 51) zum Aufsetzen auf die Aufrastsockel (13, 14) aufweist.
29. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauben (31) der Sammelschienenanordnungen auf die Verbinder (8, 9) insbesondere
werkzeugfrei lösbar aufrastbar sind.
30. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufrastsockel (13, 14) an den Hauben (10) jeweils nach außen federnd vorstehende
Rastvorsprünge (32) und die Hauben (31) der Sammelschienenanordnungen (23) entsprechende
Rastlöcher (33) aufweisen.
31. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorsprünge (32) knopf- oder tastenartig geformt und vorzugsweise derart groß
ausgelegt sind, dass sie von einem Finger eindrückbar sind.
32. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspeisemodul (34) einen der Aufrastsockel (13) für eine Sammelschienenanordnung
aufweist und einen Anschluss-Sockel (35) für stromversorgende Leiter (36).
33. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss-Sockel (35) eine Haube (34) aufweist, die über einen der Anschluss-Sockel
(13) von einem der Verbinder (8, 9) steckbar ist, dessen Anschlüsse er leitend kontaktiert,
so dass zu beiden Seiten des Einspeisemoduls Sammelschienenanordnungen anbringbar
sind.
34. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss-Sockel (35) eines der Rastlöcher (33) aufweist.
35. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageplattenstücke (40) an ihrer Unterseite zur Tragschiene (5) Aufrastfußbereiche
(41) zum Aufrasten auf die Tragschiene und einen Plattenbereich (42) aufweisen, auf
dem Aufrastkonturen (43) für eines der Schütze und einen der Leistungsschalter angeordnet
sind.
36. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schütze (2) und Leistungsschalter (3) an ihrer Oberseite mit Steckanschlüssen
versehen sind, in welche wiederum senkrecht von vorn Stifte oder Messerkontakte (45)
von Verbindungssteckmodulen (44 a, b, c) aufrastbar sind.
37. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungssteckmodule (44 a, b, c) jeweils die Anschlüsse der Schütze (2) und
der Leistungsschalter (3; Verbindungssteckmodule (44a) und/oder der Leistungsschalter
(3) und der Sammelschienenanordnung (23; Verbindungssteckmodule 44b) und/oder des
Schützes über Leiter (54) mit Motoren (Verbindungssteckmodule (44c) miteinander verbinden.
38. Montage- und Anschluss-System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungssteckmodule (44) mit einem Schieber (52) versehen sind, welcher bei
aufgerüstetem Verbindungsstecker eine Betätigung und Entriegelung erlaubt.
39. Montage- und Anschlusssystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungssteckmodule (44) zum direkten Aufrasten auf die Tragschiene ausgelegt
sind.
40. Montage- und Anschlusssystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse für die verschiedenen Phasen und/oder die Stromschienen der Sammelschienenanordnungen
nebeneinander in mehreren Reihen (55, 56, 57) angeordnet sind.