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EP 1 631 358 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
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Anmeldetag: 03.06.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2004/001155 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/108219 (16.12.2004 Gazette 2004/51) |
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DAUERBRANDSICHERE FLAMMENSPERRE
PERMANENTLY FIREPROOF FLAME GUARD
PARE-FLAMME A INCOMBUSTIBILITE PERMANENTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
06.06.2003 DE 10326150
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.03.2006 Patentblatt 2006/10 |
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Patentinhaber: Leinemann GmbH & Co. KG |
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38110 Braunschweig (DE) |
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Erfinder: |
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- LEINEMANN, Christoph
38108 Braunschweig (DE)
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Vertreter: Lins, Edgar et al |
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GRAMM, LINS & PARTNER
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 922 756 GB-A- 2 019 718 US-A- 5 588 822
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FR-A- 1 466 440 US-A- 5 415 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine dauerbrandsichere Flammensperre mit einem eine Leitung
abschließenden Durchströmquerschnitt, in dem sich ein Flammensperreinsatz mit einer
Flammensperranordnung befindet, die eine Vielzahl von die Dauerbrandsicherheit sicherstellenden
Durchtrittsspalten aufweist, die durch einen gemeinsam mit einem glatten Metallstreifen
gewickelten gewellten Metallstreifen gebildet sind.
[0002] Dauerbrandsichere Flammensperren dieser Art dienen der Entlüftung explosionsgefährdeter
Anlagen. Sie müssen bei einer Entzündung der ausströmenden Gas- bzw. Produktdampf-Luft-Gemische
dauerbrandsicher ausgelegt sein, also ein Abfackeln der Gemische über einen unbegrenzten
Zeitraum ermöglichen, ohne dass es zu einem Flammendurchschlag in das zu schützende
Anlagenteil kommen kann. Eine-dauerbrandsichere Flammensperre dieser Art ist beispielsweise
durch
DE 1 041 423 bekannt. Der Durchströmquerschnitt ist dabei ringförmig ausgebildet und umschließt
ein hohles Kernstück, durch das Umgebungsluft strömt, die durch die Flamme beim Abfackeln
des Gases oder Dampfs aus der Umgebung angesaugt wird und zur Kühlung eines als Flammensperre
dienenden Ringrostes dient. Es hat sich herausgestellt, dass bei einer scheibenförmigen
Flammensperre oder bei einer ringförmigen Flammensperre die freie Fläche der zum Durchtritt
des Gases dienenden Flammensperre nicht zu groß sein darf, um eine unzulässige hohe
Aufheizung im Zentrum der Flammensperre zu vermeiden, die zu einem Flammendurchschlag
führen könnte. Daher können scheibenförmige Flammensperren nur bis zu einem bestimmten
maximalen Durchmesser eingesetzt werden und dürfen ringförmige Flammensperren eine
bestimmte Breite des Rings nicht überschreiten. Daher kommt es bei der Dimensionierung
der Flammensperre in vielen Fällen zu Schwierigkeiten, da die Flammensperre jeweils
der Anschlussweite der Leitung anzupassen ist und bei Gemischen mit großen Zünddurchschlagsvermögen
(Explosionsgruppe IIB bzw. IIC), bei denen sehr enge flammenlöschende Spalte in der
Flammensperre notwendig sind, die Breite bzw. der innere und/oder äußere Durchmesser
der Flammensperre so zu dimensionierten ist, dass eine gewünschte Durchströmmenge
erzielt wird.
[0003] US 5,336,083 offenbart eine Detonationssperranordnung, die mehrteilig aufgebaut ist. In Strömungsrichtung
gesehen besteht sie aus einem flammenlöschenden Material, das eine Vielzahl von die
Flammenlöschung bewirkenden Durchtrittsspalten aufweist. Dieses Material wird durch
geeignete Schüttmaterialien gebildet. In Strömungsrichtung beiderseits des flammenlöschenden
Materials befinden sich Detonationsbremsen in Form von aufeinander gestapelten Platten,
die schlitzförmige Zwischenräume aufweisen, durch die die Flammenfront hindurchtreten
muss, um zu dem flammenlöschenden Material in der Mitte zu gelangen. In einer Variante
der Detonationsbremsen bestehen diese nicht aus geradlinigen Platten, sondern aus
spirelförmig aufgewickelten Bändern, wobei die zum Gastritt benötigten schlitzförmigen
Zwischenräume durch ein zwischengelegtes gewelltes Band als Abstandshalter sichergestellt
werden. Die Detonantionsbremsen haben die Funktion, die Detonationsfront abzufangen
und in Einzel-Detonationsfronten aufzuteilen. Die offenbarte Detonationssperranordnung
ist nicht dauerbrandsicher sondern dazu ausgelegt, nur für eine zeitlich begrenzte
Brandsicherheit zu sorgen. Diese Funktion übernimmt das mittig angeordnete Schüttmaterial
mit den flammenlöschenden feinen Spalten, das über den gesamten Durchströmquerschnitt
gleichmäßig verteilt ist.
[0004] FR 1 466 440 bzw.
AT 250 544 offenbaren eine Flammensperre mit Durchtrittsspalten, die durch ein gemeinsames spiralförmiges
Aufwickeln eines glatten Metallbandes mit einem mit herausgebogenen Zungen versehenen
Metallband gebildet wird. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger Aufbau der Flammensperre
mit den Durchtrittsspalten. Der Bereich der Flammensperre mit den Durchtrittsspalten
wird nach radial außen durch einen Ring begrenzt, der massiv ausgebildet sein kann
oder dadurch gebildet wird, dass das glatte Metallband länger ist als das mit den
herausgebogenen Zungen versehene Metallband, sodass am radial äußeren Ring der glatte
Blechstreifen durch dicht aneinander anliegende Windungen ohne Durchtrittsspalte den
Armierungsring 7 eines Sicherungskörpers bildet. Das Problem der Dauerbrandsicherheit
und der Wärmeableitung ist dabei nicht angesprochen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine dauerbrandsichere Flammensperre in
Form einer scheibenförmigen oder ringförmigen Flammensperre anzugeben, mit der eine
die Dauerbrandsicherheit gefährdende Aufheizung der Flammensperre in einfacher Weise
vermieden werden kann.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß eine dauerbrandsichere Flammensperre
der eingangs erwähnten Art
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Durchströmquerschnitts wenigstens zwei Flammensperranordnungen mit
den Durchtrittsspalten angeordnet sind, zwischen denen sich ein einen Kühlring bildender
konzentrischer Abschnitt befindet, der massiv ohne Durchtrittsspalte ausgebildet ist.
[0007] Der konzentrische Abschnitt kann als ringförmiger Abschnitt ausgebildet sein und
somit den Durchströmquerschnitt in mehrere ringförmige Durchströmflächen unterteilen.
Ergänzend dazu kann ein zentrisch angeordneter Kern vorgesehen sein.
[0008] Zweckmäßigerweise ist die mit den Durchtrittsspalten ausgebildete Querschnittsfläche
des Flammensperreinsatzes größer als die Querschnittsfläche ohne Durchtrittsspalte.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Fläche ohne Durchtrittsspalte
zwischen 35 und 40 % der Gesamtfläche einer Ringflammensperre und zwischen 25 und
35 % der Querschnittsfläche einer Scheiben-Flammensperre.
[0009] Der erfindungsgemäß vorgesehene wenigstens eine konzentrische Abschnitt unterteilt
somit die Fläche der scheibenförmigen Flammensperre, wodurch eine unzulässige Aufheizung
im radialen Innenbereich der Flammensperre vermieden wird. Hierzu kann der wenigstens
eine konzentrische Abschnitt aus einem wärmeisolierenden Material gebildet sein, um
den Bereich, in dem sich eine Flamme auf der Fläche der Flammensperre ausbildet, zu
begrenzen und eine Aufheizung in diesem Bereich zu verringern. Es ist aber auch möglich
und in vielen Fällen bevorzugt, den konzentrischen Abschnitt aus einem gut Wärme leitenden
Material auszubilden, um im konzentrischen Bereich eine verbesserte Wärmeabfuhr innerhalb
des Durchströmquerschnitts der Flammensperre zu bewerkstelligen. So kann beispielsweise
ein zentrisch angeordneter Kern als konzentrischer Abschnitt, der aus gut Wärme leitenden
Material gebildet ist, eine verbesserte Wärmeableitung im Zentrum des Durchströmquerschnits
bewirken und beispielsweise eine scheibenförmige Flammensperre zu einer Flammensperre
werden lassen, deren Durchtrittsspalte auf einer ringförmigen Fläche angeordnet sind.
[0010] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der konzentrische
Abschnitt aus einem spiralförmig dicht an dicht gewickelten glatten Metallstreifen
gebildet sein. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Durchtrittsspalte des Durchströmquerschnitts
in an sich bekannter Weise durch einen gemeinsam mit einem glatten Metallstreifen
spiralförmig gewickelten gewellten Metallstreifen gebildet sind. Unter Beibehaltung
des Wickelvorganges kann zur Bildung eines erfindungsgemäßen konzentrischen Abschnittes
die Zufuhr des gewellten Metallstreifens zu der Wickelvorrichtung gestoppt und nur
noch der glatte Metallstreifen gewickelt werden, bis regelmäßig nach einer gewissen
Dicke des so entstandenen konzentrischen Abschnitts der gewellte Metallstreifen wieder
mit dem glatten Metallstreifen zugeführt wird, um einen äußeren ringförmigen Abschnitt
um den konzentrischen Abschnitt herum zu bilden.
[0011] Die Erfindung soll im Folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer ringförmigen Flammensperre
- Figur 2
- die Flammensperre gemäß Figur 1 als Teil einer Armatur
- Figur 3
- einen Schnitt gemäß Figur 1 durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Flammensperre
- Figur 4
- eine Flammensperre gemäß Figur 1 mit einem gewickelten konzentrischen Abschnitt
- Figur 5
- einen Schnitt durch eine gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ausgebildeten
scheibenförmigen Flammensperre
- Figur 6
- eine perspektivische schematische, teilweise weg gebrochene Darstellung einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung, bei der innerhalb einer spiralförmigen Wicklung der
Flammensperre mehrere konzentrische Abschnitt 5 vorgesehen sind.
[0012] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Flammensperre,
die ringförmig ausgebildet ist. Demgemäß ist ein Gehäuse 1 vorgesehen, das einen ringförmigen
Umfassungskäfig für einen ringförmigen Durchströmquerschnitt 2 bildet. Ein Mittelteil
3 wird durch das Gehäuse 1 frei gelassen.
[0013] In den Durchströmquerschnitt 2 sind zwei ringförmige Flammensperranordnungen 4 angeordnet,
die radial durch einen konzentrischen Abschnitt 5 voneinander getrennt sind. Die Flammensperranordnungen
4 weisen Durchtrittsspalte auf, während der konzentrische Abschnitt 5 ohne Durchtrittsspalte
ausgebildet ist und aus einem gut Wärme leitenden Material, insbesondere Metall, besteht.
[0014] Die Flammensperranordnungen 4 bilden zusammen mit dem konzentrischen Abschnitt 5
einen Flammensperreinsatz 4, 5 mit einer Breite B. Die radiale Breite B2 des einen
Kühlring bildenden konzentrischen Abschnitts 5 ist etwa gleich groß wie die gleich
groß ausgebildeten Breiten B1 der Flammensperranordnungen 4.
[0015] Figur 2 zeigt eine Armatur 6, die mit der Flammensperre gemäß Figur 1 ausgestattet
ist. Die Armatur 6 weist einen Anschlussflansch 7 für eine von einem Behälter kommende
Leitung oder einen entsprechenden Anschlussflansch eines Behälters auf. Aus dem Behälter
ausströmendes Gas (worunter auch Produktdämpfe verstanden werden) strömt in Richtung
der in Figur 2 dargestellten Strömungspfeile 8. Die Armatur 6 weist ein sich trichterförmig
erweiterndes Gehäuse 9 auf, das von dem Gehäuse 1 der Flammensperre abgeschlossen
wird. Das Gas durchströmt die Flammensperrabschnitte 4 und kann nach dem Durchtritt
durch die Flammensperre durch Entzündung zu einer Flamme 10 verbrannt und damit unschädlich
gemacht werden. Der ringförmige konzentrische Abschnitt 5 bewirkt eine Begrenzung
der ringförmigen Flächen der Flammensperrabschnitte 4 und bewirkt aufgrund seiner
massiven Ausbildung ohne Durchtrittsspalte eine gute Wärmeableitung, also eine Kühlung
der Flammensperrabschnitte 4. Dadurch wird verhindert, dass die Flammensperrabschnitte
4 sich auf der zum Gehäuse 9 der Armatur 6 zeigenden Seite soweit aufheizen, dass
die Entzündungstemperatur für das ausströmende Gas erreicht wird.
[0016] Bei der in Figur 3 dargestellten zweiten Ausführungsform sind konzentrisch zueinander
drei Flammensperrabschnitte 4 angeordnet, die durch zwei konzentrische Abschnitte
5 in Ringform radial voneinander getrennt sind. Auf diese Weise lässt sich eine Flammensperre
mit einem größeren Durchströmquerschnitt realisieren, ohne die Gefahr einer zu großen
Aufheizung der Flammensperrabschnitte 4 eingehen zu müssen.
[0017] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellten konzentrischen Abschnitte 5 können aus massiven
Metall gebildet sein, um eine gute Wärmeableitung zu bewirken. Dabei muss jedoch sichergestellt
werden, dass am Übergang zwischen den Flammensperrabschnitten 4 und den konzentrischen
Abschnitten 5 keine zu großen Spaltweiten entstehen.
[0018] Eine Vereinfachung der Fertigung lässt sich gemäß den Figur 4 angedeuteten Ausführungsbeispiel
dadurch erzielen, dass die Flammensperrabschnitte 4 - wie an sich bekannt - durch
ein gemeinsames spiralförmiges Aufwickeln von jeweils einem gewellten und einem glatten
Metallband gebildet wird. Der konzentrische Abschnitt 5 kann in einfacher Weise durch
Weiterwickeln des glatten Metallbandes erfolgen, das somit dicht an dicht ohne Durchtrittsspalte
gewickelt einen quasi massive konzentrischen Abschnitt 5 in Form eines Kühlringes
ausbildet.
[0019] Bei dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel bildet das Gehäuse 1' einen
Umfassungskäfig für eine scheibenförmige Flammensperre, wie sie für kleinere Geräteabmessungen
verwendbar sind. Ähnlich wie in der Ausführungsform gemäß Figur 1 werden zwei ringförmige
Flammensperrabschnitte 4 durch einen konzentrischen Abschnitt 5 in Form eines Ringes
radial voneinander getrennt. Zusätzlich ist jedoch ein weiterer konzentrischer Abschnitt
11 in Form eines zentrischen Kerns vorgesehen, um den herum der radial innere Flammensperrabschnitt
ringförmig ausgebildet ist.
[0020] Die insbesondere zum Querschnittszentrum hin kritische Aufheizung einer scheibenförmigen
Flammensperre wird somit einerseits durch den ringförmigen konzentrischen Abschnitt
5 ("Kühlring") und andererseits durch den im Zentrum angeordneten konzentrischen Abschnitt
11 ("Kühlkern") verhindert.
[0021] Figur 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer spiralförmigen Wicklung einer Flammensperre,
die aus einer gemeinsamen Aufwicklung eines gewellten Metallbandes 41 mit einem glatten
Metallband 42 gebildet ist. Innerhalb der kreisförmigen Fläche des Durchströmquerschnitts
2 sind mehrere, hier fünf ringförmige konzentrische Abschnitte 5 ausgebildet, die
dadurch hergestellt sind, dass in den Bereichen der konzentrischen Abschnitte 5 das
glatte Metallband 42 allein, d.h. ohne dass gewellte Metallband 41, aufgewickelt worden
ist.
[0022] Im Zentrum des Durchströmquerschnitts 2 befindet sich ein konzentrischer Abschnitt
11 in Form eines zentrischen Kerns, der vorzugsweise ein massiver Einsatz aus einem
gut Wärme leitenden Material ist. Somit bilden sich im Durchströmquerschnitt benachbart
zu den konzentrischen ringförmigen Abschnitten 5 jeweils Flammensperrabschnitte 4
mit Durchströmspalten aus, deren Flächen begrenzt sind, sodass eine zu große Aufheizung
der Flammensperrabschnitte 4 sicher vermieden werden kann.
1. Dauerbrandsichere Flammensperre mit einem eine Leitung abschließenden Durchströmquerschnitt
(2), in dem sich ein Flammensperreinsatz (4, 5) mit einer Flammensperranordnung (4)
befindet, die eine Vielzahl von die Dauerbrandsicherheit sicherstellenden Durchtrittsspalten
aufweist, die durch einen gemeinsam mit einem glatten Metallstreifen (42) gewickelten
gewellten Metallstreifen (41) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Durchströmquerschnitts (2) wenigstens zwei Flammensperranordnungen
(4) mit den Durchtrittsspalten angeordnet sind, zwischen denen sich ein einen Kühlring
bildender konzentrischer Abschnitt (5) befindet, der massiv ohne Durchtrittsspalte
ausgebildet ist.
2. Dauerbrandsichere Flammensperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Durchtrittsspalten ausgebildete Querschnittsfläche des Flammensperreinsatzes
(4, 5) größer als die Querschnittsfläche ohne Durchtrittsspalte ist.
3. Dauerbrandsichere Flammensperre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zentrisch angeordneter Kern als konzentrischer Abschnitt (11) vorgesehen ist.
4. Dauerbrandsichere Flammensperre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrische Abschnitt (5, 11) aus einem gut Wärme leitenden Material gebildet
ist.
5. Dauerbrandsichere Flammensperrech nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Durchströmquerschnitts (2) mehrere ringförmige Abschnitte als konzentrische
Abschnitte (5) vorgesehen sind, an die sich in radialer Richtung jeweils Flammensperranordnungen
(4) mit Durchtrittsspalten anschließen.
6. Dauerbrandsichere Flammensperre nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der konzentrische Abschnitt (5, 11) aus einem spiralförmig dicht an dicht gewickelten
glatten Metallstreifen (42) gebildet ist.
7. Dauerbrandsichere Flammensperre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsspalte des Durchströmquerschnitts (2) durch einen gemeinsam mit einem
glatten Metallstreifen (42) spiralförmig gewickelten gewellten Metallstreifen (41)
gebildet sind.
8. Dauerbrandsichere Flammensperre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchströmquerschnitt (2) eine Ringform aufweist.
1. A permanently fireproof flame arrester having a flow cross section (2) that terminates
a conduit, in which there is a flame arrester insert (4, 5) including a flame arrester
arrangement (4) having a large number of passage gaps ensuring that it is permanently
fireproof, characterized in that, within the flow cross section (2), at least two flame arrester arrangements (4) having
passage gaps are arranged which are separated by a concentric section (5) being solid
without passage gaps and forming a cooling ring.
2. The permanently fireproof flame arrester as claimed in claim 1, characterized in that the cross-sectional area of the flame arrester insert (4, 5) with the passage gaps
is greater than the cross-sectional area without passage gaps.
3. The permanently fireproof flame arrester as claimed in claim 1 or 2, characterized in that a centrally arranged core is provided as a concentric section (11).
4. The permanently fireproof flame arrester as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the concentric section (5, 11) is formed of a highly thermally conductive material.
5. The permanently fireproof flame arrester as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that, within the flow cross section (2), a plurality of annular sections are provided as
concentric sections (5), which are in each case followed in the radial direction by
flame arrester arrangements (4) with passage gaps.
6. The permanently fireproof flame arrester as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that the concentric section (5, 11) is formed from a smooth metal strip (42) wound spirally
closely on itself.
7. The permanently fireproof flame arrester as claimed in claim 6, characterized in that the passage gaps of the flow cross section (2) are formed by a corrugated metal strip
(41) wound together spirally with a smooth metal strip (42).
8. The permanently fireproof flame arrester as claimed in one of claims 1 to 7, characterized in that the flow cross section (2) has an annular form.
1. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion comprenant une section
transversale de passage d'écoulement (2) terminant une conduite, section dans laquelle
est situé un élément pare-flamme (4, 5) comportant un agencement pare-flamme qui présente
une pluralité de fentes de passage assurant la protection permanente à l'égard de
la combustion qui sont formées par une bande métallique (41) ondulée enroulée conjointement
avec une bande métallique (42) lisse, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de la section transversale de passage d'écoulement (2) sont agencés
au moins deux agencements pares-flammes (4) comprenant les fentes de passage, entre
lesquels se situe une partie (5) concentrique formant un anneau de refroidissement,
qui est formée massive, dépourvue des fentes de passage.
2. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon la revendication
1, caractérisé en ce que la surface de section de l'élément pare-flamme (4, 5) qui est pourvue de fentes de
passage est supérieure à la surface de section dépourvue de fentes de passage.
3. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce qu'il présente en tant que partie concentrique (11), un noyau central.
4. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que la partie concentrique (5, 11) est réalisée dans un matériau bon conducteur de la
chaleur.
5. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisé en ce qu'à l'intérieur de la section transversale de passage d'écoulement (2) sont prévues
plusieurs parties annulaires en tant que parties concentriques (5) à chacune desquelles
se raccordent radialement des agencements pares-flammes (4) ayant des fentes de passage.
6. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que la partie concentrique (5, 11) est réalisée par une bande métallique lisse (42) enroulée
de façon serrée sous forme de spirale dense.
7. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon la revendication
6, caractérisé en ce que les fentes de passage de la section transversale de passage d'écoulement (2) sont
réalisées par une bande métallique ondulée (41) enroulée en forme de spirale simultanément
avec une bande métallique lisse (42).
8. Pare-flamme à protection permanente à l'égard de la combustion selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que la section transversale de passage d'écoulement (2) présente une forme annulaire.
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