[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät für eine Speichermine mit einem
Applikator.
[0002] Schreibgeräte, insbesondere Marker, bei denen die Tinte oder die Flüssigkeit über
einen Applikator aufgetragen wird, sind in besonderem Maße der Gefahr des Austrocknens
ausgesetzt. In der Regel sind daher solche Schreibgeräte mit einer Kappe verschließbar,
die die Applikatorspitze ganz oder teilweise abdichtet und so deren Austrocknen verhindert.
Bei diesen Schreibgeräten ist die Speichermine in einem Stiftkörper angeordnet, wie
beispielsweise bei Board- und Flipchart-Markem, bei Papiermarkern und Pigmentmarkern,
bei Highlightern, bei Lack- und Dekormarkern und bei OHP-Markern.
[0003] Aus
EP-A-0 121 113 ist ein Schreibgerät bekannt, das ohne Kappe vor einem Austrocknen geschützt ist.
In einem zylindrischen Stiftkörper ist ein inneres, zylindrisches Rohr angeordnet,
in dem eine Mine gelagert ist. Ebenfalls in dem Stiftkörper ist ein verschiebliches,
zylindrisches Rohr zwischen dem Stiftkörper und dem inneren Rohr angeordnet. Das verschiebliche
Rohr besitzt an seinem vorderen Ende eine Austrittsöffnung für die Schreibspitze der
Mine. Das verschiebliche Rohr ist mit einem angelenkten Deckel verschließbar, so daß
die zurückgezogene Minenspitze abgedichtet ist. Bei einer Ausgestaltung wird über
einen Druckmechanismus das verschiebliche Rohr gemeinsam mit der Mine in dem inneren
Rohr, das eine Position relativ zu dem Stiftkörper beibehält, verschoben. Hierbei
steht der Deckel des Rohrs von diesem ab, um die Öffnung von dem inneren Rohr und
dem verschieblichen Rohr für die Minenspitze freizugeben. Der Deckel ist durch ein
Federelement in seine geöffnete Position vorgespannt. In der zurückgezogenen Position
der Mine wird der Deckel in einer geschlossenen Position durch Anlage an die Innenfläche
des verschieblichen Rohrs gehalten. Der bekannte Aufbau ist vergleichsweise aufwendig,
zumal innerer Zylinder und Stiftkörper sich nicht relativ zueinander bewegen, während
die Mine und das verschiebliche Rohr über einen Druckmechanismus relativ zu dem Stiftkörper
und dem inneren Rohr bewegt werden, wobei diese zusätzlich noch eine Relativbewegung
zueinander ausführen, um das Abdichtelement zu öffnen.
[0004] Aus
EP 0 267 557 B1 ist ein Schreibgerät bekannt, das ohne eine Kappe vor dem Austrocknen geschützt ist.
Das Schreibgerät besitzt eine Halterung, in der eine Speichermine verschieblich gelagert
ist. Über eine Stelleinrichtung wird die Position der Speichermine eingestellt, wobei
diese in einer Schreibposition mit ihrer Spitze aus der Halterung vorsteht. In ihrer
zurückgezogenen Position wird die Speichermine im Bereich ihrer Spitze durch ein Abdichtelement
abgedichtet. Das Abdichtelement besteht aus einem rohrförmigen Körper, an dem ein
schwenkbarer Deckel angelenkt ist. Der Deckel ist über eine Verbindungseinrichtung
mit der Speichermine verbunden, die bei einer Bewegung der Speichermine zur Austrittsöffnung
den Deckel von dem Abdichtelement wegschwenkt. Die Verbindungseinrichtung besteht
in einer bekannten Ausgestaltung aus einer Feder, die den Deckel in seine geöffnete
Position vorspannt und aus seitlich an dem Abdichtelement vorbeigeführten Bändern,
die mit der Schreibmine verbunden sind und den Deckel in seine geschlossene Position
zurückziehen. Der Aufbau dieses Schreibgerätes gegenüber dem aus
EP 0 121 113 bekannten Schreibgerät ist dahingehend verbessert, daß lediglich die Schreibmine
über eine Stelleinrichtung in dem Stiftkörper bewegt wird. Nachteilig an diesem Schreibgerät
ist jedoch, daß zur Bewegung des Abdichtdeckels ein mehrteiliger, schwer zu montierender
und fehleranfälliger Betätigungsmechanismus vorgesehen ist.
[0005] Aus
WO 03/068530 A2 ist ein abgedichteter Druckmarker bekannt, bei dem über einen Druckmechanismus die
Speichermine in dem Stifthalter verschieblich gelagert ist. In der zurückgezogenen
Position der Speichermine ist deren Applikator in einer abgedichteten Kammer angeordnet.
Das Dichtelement besitzt eine Kappe aus einem elastischen Kunststoffmaterial, das
mit Schlitzen versehen ist. Beim Vorschieben der Speichermine durchstößt der Applikator
die geschlitzte Kappe, deren Segmente sich nach außen verformen. Vorteilhaft gegenüber
dem bereits bekannten Druckmarker ist, daß hier ein vergleichsweise einfacher Mechanismus
zum Abdichten der Stiftkappe vorgesehen ist. Als nachteilig erweist sich, daß die
Applikatorspitze aus Fasermaterial die Abdichtkappe durchstoßen muß und hierdurch
beschädigt wird.
[0006] Aus
DE-AS 14 61 636 ist eine Verschlußeinrichtung für das Vorderende eines Füllfederhalters mit einer
zurückziehbaren Federspitze bekannt. Das Dichtelement besitzt einen einarmigen Hebeldeckel,
der durch einen Federbügel in der geschlossenen Position gehalten wird. Durch die
sich vorschiebende Schreibfeder wird der Deckel gegen die Federkraft geöffnet. In
der vorgeschobenen Position hält der Schaft der Schreibfeder den Deckel in der geöffneten
Position.
[0007] US 3,525,573 zeigt ein Dichtelement für einen Faserstift. Das Dichtelement besteht aus zwei Hälften,
die zusammengesetzt einen Hohlzylinder mit einem geschlossenen Grund zur Aufnahme
der Stiftspitze besitzen. Das Dichtelement wird durch eine Feder in die geschlossene
Position vorgespannt und bei einer Betätigung der Schreibmine durch diese geöffnet.
Hierzu werden die Hälften entweder seitlich voneinander getrennt, so daß eine Öffnung
am Grund des Dichtelements entsteht oder das Dichtelement mit der Bewegung der Stiftmine
vorgeschoben und aufgespreizt wird.
[0008] US 4,969,764 zeigt ein Dichtelement für einen Marker, bei dem ein einstückiges Dichtelement aus
einem elastischen Material hergestellt ist. Das Dichtelement besitzt einen oberen
Abschnitt mit einer zylindrischen Bohrung, an den sich zwei Dichtsegmente anschließen.
Die Dichtsegmente bilden in ihrer geschlossenen Position eine Sackbohrung zur Aufnahme
der Faserspitze und können in der vorgeschobenen Position aufgespreizt werden. Das
Aufspreizen erfolgt über seitlich an den Segmenten vorgesehene Vorsprünge, die bei
einem Vorschieben des Dichtelements an einem Anschlag in dem Stifthalter anliegen
und bei einem weiteren Vorschieben des Dichtelements dieses aufspreizen. Verschlossen
wird das Dichtelement über zweite Vorsprünge, die bei einem Zurückziehen an dem Anschlag
anliegen und diesen wieder verschließen.
[0009] Aus
DE 616 460 ist ein Füllfederhalter mit durch einem Kappendeckel festschließbaren Außenhülse
bekannt, wobei der Füllhalter in der Außenhülse verschiebbar angeordnet ist und bei
seinem Vorschieben einen mit dem Deckel gelenkig verbundene Stange mitnimmt um den
Deckel zu öffnen vor die Spitze der Metallfeder gegen den Deckel stößt.
[0010] Aus
DE 39 16 343 C1 ist ein Schließmechanismus für ein Schreibgerät bekannt, bei dem eine Führungshülse
durch einen angelenkten Deckel abdichtend verschließbar ist. Der Deckel ist durch
eine Blattfeder in seine geschlossene Position vorgespannt und wird durch den Druck
der vorgeschobenen Schreibspitze aufgeschwenkt.
[0011] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schreibgerät zu schaffen,
bei dem die Speichermine ohne Verwendung einer Kappe vor dem Austrocknen mit einfachen
Mitteln und ohne eine Beschädigung der Spitze geschützt ist.
[0012] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Schreibgerät mit den Merkmalen aus Anspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Das erfindungsgemäße Schreibgerät weist eine Speichermine mit einem Applikator auf.
Das Schreibgerät besitzt einen Stiftkörper, in dem die Speichermine verschieblich
gelagert ist, wobei in einer vorgeschobenen Position der Applikator aus dem Stiftkörper
hervorsteht und in einer zurückgezogenen Position der Applikator in dem Stiftkörper
angeordnet ist. Ferner besitzt das Schreibgerät eine Stelleinrichtung, die die Speichermine
in der vorgeschobenen Position hält und in die zurückgezogene Position zurückstellt.
Zusätzlich besitzt das Schreibgerät ein Dichtelement, das einen zylindrischen Körper
mit einem verschwenkbaren Verschlussdeckel aufweist. Der Verschlussdeckel ist seitlich
an dem Dichtelement angelenkt. Der Körper des Dichtelements ist in dem Stiftkörper
verschieblich angeordnet. Das Dichtelement besitzt ein Federelement, das in dem Verschlussdeckel
angeordnet in der zurückgezogenen Position der Speichermine den Verschlussdeckel in
eine geschlossene Position auf dem Körper des Dichtelements vorspannt. In der geschlossenen
Position drückt das Federelement den Verschlussdeckel auf das Dichtelement.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Schreibgerät ist das Dichtelement ebenfalls in dem Stiftkörper
verschieblich angeordnet. Ferner ist eine Betätigungseinrichtung vorgesehen, die mit
einem Vorsprung in dem Stiftkörper derart zusammenwirkt, daß bei einem Vorschieben
der Speichermine durch die Stelleinrichtung das Dichtelement in dem Stiftkörper vorgeschoben
und die Betätigungseinrichtung in Anlage mit dem Vorsprung gelangt, wodurch der Verschlußdeckel
von dem Körper fortgeschwenkt ist.
[0015] Um eine Berührung der Applikatorspitze mit dem Verschlußdeckel zu vermeiden, ist
die Betätigungseinrichtung derart in dem Stiftkörper positioniert, daß bei einem Vorschieben
von Dichtelement und Speichermine der Verschlußdeckel vor einer Berührung der Applikatorspitze
an der Innenseite des Verschlußdeckels aufgeklappt ist. Hierdurch wird eine Berührung
vermieden und die Applikatorspitze geschont.
[0016] Das erfindungsgemäße Schreibgerät besitzt eine Reihe von Vorzü en gegenüber den bekannten
Schreibgeräten. Zunächst erlaubt das verschiebliche Dichtelement, auf eine konstruktiv
aufwendige Verbindungseinrichtung zu verzichten, die bei einem fest in dem Stiftkörper
gelagerten Dichtelement notwendig ist. Ferner erlaubt die mit einem Vorsprung in dem
Stiftkörper zusammenwirkende Betätigungseinrichtung, daß direkt durch das Vorschieben
des Abdichtelements der Verschlußdeckel beiseite geklappt wird. Ein solcher Betätigungsmechanismus
erfordert keine zusätzlichen Bauteile und kann leicht montiert werden.
[0017] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Verschlußdeckel mit einem über die Anlenkung
vorstehenden Hebel versehen, der bei einem Vorschieben des Dichtelements von dem Vorsprung
in dem Stiftkörper zurückgehalten wird und den Verschlußdeckel aufschwenkt. Der Hebel
steht von dem Verschlußdeckel im Bereich seines Gelenks vor und klappt das Dichtelement
auf.
[0018] Um bei einem Zurückziehen des Dichtelements den Verschlußdeckel wieder in seine geschlossene
Position zu bringen, ist erfindungsgemäß ein Federelement vorgesehen, das den Verschlußdeckel
in seine geschlossene Position vorspannt.
[0019] Um den Verschlußdeckel über das Federelement in seine geschlossene Position vorzuspannen,
ist dieser bevorzugt seitlich mit mindestens einem Abstützarm versehen, der im wesentlichen
in einem rechten Winkel von dem Verschlußdeckel hin zu dem Verschlußkörper absteht.
Der Abstützarm wird seitlich an dem Verschlußkörper vorbeigeführt. Für eine größere
Stabilität ist bevorzugt ein Paar von Abstützarmen seitlich ungefähr zentral an dem
Verschlußdeckel vorgesehen, die im geöffneten Zustand des Verschlußdeckels eine Abstützfläche
für das Federelement bilden. Bei dieser Ausgestaltung liegt das Federelement in der
geöffneten Position des Verschlußdeckels an der von den Abstützarmen bereitgestellten
Abstützfläche an und in der geschlossenen Position auf dem Verschlußdeckel. Bei dieser
Ausgestaltung wird die Applikatorspitze bei geöffnetem Verschlußdeckel aus diesem
heraus, durch das Federelement hin zu einer Austrittsöffnung des Stiftkörpers geführt.
Das Federelement ist hierbei bevorzugt zentral in dem Stiftkörper angeordnet.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Dichtelement über ein an der Stelleinrichtung
und/oder der Schreibmine angreifendes zweites Federelement hin zu der Öffnung, in
die geöffnete Position seines Verschlussdeckel drückbar. Bei dieser Ausgestaltung
ist das Dichtelement sowohl an seiner zur Austrittsöffnung weisenden Seite als auch
an seiner gegenüberliegenden Seite über Federn gelagert und in eine genau definierte
Position in dem Stiftkörper vorgespannt. Bevorzugt ist das zweite Element zwischen
dem Körper des Dichtelements und dem Speicherbehälter angeordnet.
[0021] In einer alternativen Ausgestaltung ist der Verschlußdeckel mit einem Federelement
versehen, das bei einem Vorschieben des Dichtelements in Anlage mit dem Vorsprung
gelangt und den Verschlußdeckel aufschwenkt und bei einem Zurückschieben des Dichtelements
diesen verschließt.
[0022] Bei dieser Ausgestaltung ist als Federelement bevorzugt eine Flachformfeder vorgesehen,
die bei dem Vorschieben des Dichtelements in Anlage mit dem Vorsprung gelangt, um
den Verschlußdeckel in seine geöffnete Position zu verschwenken. Steht die Feder nicht
im Eingriff mit dem Vorsprung so schließt sie den Verschlussdeckel Verschlussdeckel.
[0023] Bevorzugt ist der Körper des Dichtelements mit einem schräg zur Längsachse des Körpers
stehenden Rand versehen. Damit der Verschlußdeckel nur einen geringen Winkelbereich
beim Öffnen überstreichen muß, ist den Verschlussdeckel an einer Stelle des Randes
angelenkt, die die geringste Höhe gegenüber dem Grund des Dichtelements besitzt. Bezogen
auf die Längsachse schwenkt der Verschlußdeckel bei dieser Anordnung nur bis zu einem
vorbestimmten, schiefen Winkel zurück.
[0024] Die Halterung des erfindungsgemäßen Schreibgeräts ist in beiden Ausgestaltungen im
wesentlichen zylinderförmig und besitzt an seiner Austrittsöffnung für die Applikatorspitze
eine Verjüngung.
[0025] In dem Stiftkörper steht der Vorsprung in einen Kanal vor, in dem Dichtelement und
die Schreibmine verschieblich angeordnet sind. Bevorzugt ist der Vorsprung ein umlaufender
Absatz von zwei aneinander grenzenden Kanalabschnitten mit unterschiedlichen Innendurchmessern.
[0026] Das Stellelement ist bevorzugt in Form eines zylindrischen Körpers ausgebildet, in
dem der Speicher der Speichermine ganz oder teilweise angeordnet ist. Von dem Stellelement
steht seitlich in radialer Richtung ein Stift vor, der mit einem Rast- oder Haltemechanismus
in dem Stiftkörper zusammenwirkt. Bevorzugt ist der Rast- oder Haltemechanismus eine
schlitzförmige Ausnehmung in der Halterwandung, durch die der Stift des Stellelements
vorsteht, wobei das Stellelement in der vorgeschobenen Position durch einen Rastmechanismus
gehalten wird.
[0027] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schreibgeräts wird anhand der
nachfolgenden Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt den erfindungsgemäßen Stift in der zurückgezogenen Position im Querschnitt;
- Fig. 2
- zeigt den erfindungsgemäßen Stift in der vorgeschobenen Position im Querschnitt,
- Fig: 3
- zeigt die Spitze des erfindungsgemäßen Stifts in der zurückgezogenen Position teilweise
geschnitten,
- Fig. 4
- zeigt den erfindungsgemäßen Stift in der vorgeschobenen Position teilweise geschnitten,
- Fig. 5
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Dichtelements mit dem Federbügel,
- Fig. 6
- zeigt eine perspektivische Ansicht des Schreibgeräts in der zurückgezogenen Position,
- Fig. 7
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Stifthalterung mit Befestigungsclip,
- Fig. 8 u. 9
- zeigen einen Teil des Druckelements in einer perspektivischen Ansicht.
- Fig. 10
- das erfindungsgemäße Schreibgerät in einer ersten Ausgestaltung in seinem ungedrückten
Zustand im Querschnitt,
- Fig. 11
- das erfindungsgemäße Schreibgerät aus Fig. 10 in seinem gedrückten Zustand im Querschnitt,
- Fig. 12
- das Abdichtelement aus Fig. 10 und 11 in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 13
- das Abdichtelement aus Fig. 12 in einer perspektivischen Ansicht von der Seite,
- Fig. 14
- das Abdichtelement aus Fig. 12 in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben,
- Fig. 15
- eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schreibgeräts in seinem ungedrückten
Zustand im Querschnitt,
- Fig. 16
- die Ausführungsform aus Fig. 15 im gedrückten Zustand,
- Fig. 17
- eine perspektivische Ansicht des Abdichtelements der zweiten Ausführungsform,
- Fig. 18
- Federelement zu dem Abdichtelement aus Fig. 17 in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 19
- alternatives Federelement zu der zweiten Ausführungsform,
- Fig. 20a
- das erfindungsgemäße Schreibgerät in seiner gedrückten Position Mine in einer Seitenansicht,
- Fig. 20b
- das Schreibgerät aus Fig. 20a in einer Ansicht von oben,
- Fig. 21a
- das erfindungsgemäße Schreibgerät in seinem nicht gedrückten Zustand und
- Fig. 21b
- das erfindungsgemäße Schreibgerät aus Fig. 21a im nicht gedrückten Zustand in der
Draufsicht.
[0028] Fig. 1 zeigt eine Stifthalterung 10 mit einem im wesentlichen zylindrischen Stiftkörper
12, auf den ein Abschlußstück 14 mit einer Austrittsöffnung 16 aufgesetzt ist.
[0029] Die Gehäusespitze 14 besitzt an ihrem zum Stiftkörper weisenden Ende einen verminderten
Außendurchmesser, mit dem sie bis zu einem Absatz 18 auf den zylindrischen Stiftkörper
12 gesetzt ist. Der Stiftkörper 12 besitzt seitlich einen Schlitz 20, der in den Figuren
1 und 2 geschnitten dargestellt ist. In dem Stiftkörper 12 ist ein zweiteiliges Druckelement
22 und 24 angeordnet. Das Druckelement 24 ist in einem Bereich mit vermindertem Außendurchmesser
in das Druckelement 22 eingesetzt und liegt mit einem Absatz 26 an der Außenkante
des Elements 22 an. Seitlich an dem Druckelement 24 ist ein Betätigungselement 28
mit einem Druckvorsprung 30 und einer Rastnase 32 angeformt.
[0030] Im Bereich des Schlitzes 20 ist ein Halteclip 34 an den Stiftkörper 12 angeformt.
Der Halteclip 34 besitzt ebenfalls einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz
36 und ist an seinem von der Austrittsöffnung 16 fortweisenden Ende an den Stiftkörper
12 angeformt. Das zur Austrittsöffnung 16 weisende Ende des Clips 34 ist mit einer
Rastausnehmung 38 für die Rastnase 32 versehen.
[0031] In den Druckteilen 22 und 24 ist eine Speichermine 40 aufgenommen, die mit einer
Applikatorspitze 42 verbunden ist. Der Applikator ist in einem rohrförmigen Fortsatz
44 des Druckkörpers 22 gehalten und steht aus diesem mit der Applikatorspitze 46 hervor.
Im Bereich der Applikatorspitze 46 ist ein Dichtelement angeordnet. Das Dichtelement
besitzt einen zylindrischen Dichtkörper 48, auf dem in der in Fig. 1 dargestellten
Position ein Deckel 50 angeordnet ist. Auf der Außenseite des Deckels 50 liegt der
Federbügel 52 auf. Der Federbügel 52 wird in der Gehäusespitze 14 und in dem Gehäusekörper
12 in einem Klemmsitz gehalten. Der Dichtkörper 48 besitzt einen umlaufenden Flansch
54. Zwischen Flansch 54 und Stirnseite des Druckkörpers 22 ist eine Druckfeder 56
um den rohrförmigen Fortsatz 44 des Druckkörpers 22 herum angeordnet.
[0032] Fig. 2 zeigt das Schreibgerät aus Fig. 1 in der vorgeschobenen Position, wobei gleiche
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. In der vorgeschobenen Position ist
die Feder 56 zusammengedrückt und der Körper 48 des Dichtelements hin zur Austrittsöffnung
verschoben. Begrenzt wird die Bewegung des Dichtkörpers 48 durch einen Absatz 58 in
der Gehäusespitze 14. Die vorgeschobene Position wird durch die Rastnase 32 in der
Ausnehmung 38 gesichert.
[0033] Fign. 3 und 4 beschreiben die dargestellte Betätigung näher. Fig. 3 zeigt die zurückgezogene
Position, in der der Federschenkel 60 einen geringen Abstand zu dem Flansch 54 des
Dichtkörpers besitzt. Damit wirkt die Kraft der Drahtformfeder nur an der Kontaktstelle
A (vgl. Fign. 3 und 4) zwischen Drahtformfeder und Dichtteil. Während des Druckvorgangs
hebt der Flansch die Federbügel 60 nach vorne aus und der Verschlussdeckel 50 wird
von der Kraft entlastet, so daß die Applikatorspitze hindurchtreten kann. Im gedrückten
Zustand wirkt die Federkraft an der Kontaktstelle B zwischen Dichtelement und Feder.
[0034] Fig. 4 zeigt nun die vorgeschobene Position, in der über den Flansch 54 der Schenkel
60 des Federbügels ausgelenkt wurde und so der Schenkel 60 aus dem Zentrum des Verschlussdeckels
50 hin zum Rand verschoben wird. Hierdurch nimmt die Druckkraft auf den Verschlussdeckel
50 ab und durch einen geringen Kraftaufwand durch die Applikatorspitze 46 kann das
Dichtelement geöffnet werden und die Applikatorspitze 46 austreten. Für das Öffnen
des Verschlussdeckels 50 ist ein derart geringer Kraftaufwand notwendig, daß die Applikatorspitze
46 nicht beschädigt wird.
[0035] Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Dichtelements 48 mit seinem umlaufenden
Flansch 54 und seinem Verschlussdeckel 50. Der Verschlussdeckel 50 ist über ein Filmgelenk
66 mit dem Körper 48 verbunden. Der Federbügel 52 liegt in der dargestellten Position
auf dem Verschlussdeckel 50 auf und ist mit seinen Enden 62 und 64 in dem Stiftkörper
verankert.
[0036] Fig. 6 zeigt den hinteren Abschnitt des Schreibgeräts in der zurückgezogenen Position.
Das aus dem Stiftkörper 12 vorstehende Ende des Druckelements 24 ist mit in Längsrichtung
verlaufenden Vorsprüngen 68 versehen. Das Druckelement 24 besitzt seitlich an dem
Betätigungselement 28 Vorsprünge 70. Wie in den Fign. 8 und 9 dargestellt, nehmen
die Vorsprünge 70 zur Stiftspitze hin in der Breite ab. Im zusammengesetzten Zustand
wird das Druckelement in den Stiftkörper 12 eingeführt, wobei das seitlich von dem
Druckelement 24 vorstehende Betätigungselement in den Schlitz 36 eintritt. Die seitlichen
Vorsprünge 70 liegen im eingesetzten Zustand an dem Verbindungsabschnitt 72 des Clips
34 an, so daß das Druckelement gegen ein Austreten aus dem Stiftkörper 12 gesichert
ist.
[0037] Fig. 10 zeigt einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform im ungedrückten
Zustand. Ein Kapillarspeicher 100 ist mit einem Applikator 112 verbunden. Der Applikator
112 fördert in an sich bekannter Art und Weise Tinte aus dem Kapillarspeicher in den
Applikator.
[0038] Die Schreibmine ist in einer als Stiftkörper ausgebildeten Halterung 116 angeordnet.
Die Halterung 116 besitzt einen im wesentlichen zylindrischen Körper, der sich zum
Bereich der Austrittsöffnung 118 hin verjüngt. An dem zur Austrittsöffnung 118 weisenden
Ende ist die Halterung 116 mit einer Riffelung 120 zum besseren Griff versehen. Die
Halterung 116 besitzt einen zylindrischen Kanal, der fünf Abschnitte mit jeweils unterschiedlichem
Innendurchmesser besitzt. Ein erster Mündungsbereich 122 mit dem kleinsten Innendurchmesser
mündet in die Austrittsöffnung 118. An den Mündungsbereich 122 schließt sich ein Bereich
124 an, in dem ein Federelement 126 angeordnet ist. Wie nachfolgend noch näher erläutert
wird, ist der Bereich 124 im Querschnitt quadratisch. Im ungedrückten Zustand ist
das Federelement 126 gering vorgespannt. An den zweiten Bereich 124 schließt sich
ein dritter Bereich 128 an, der wiederum einen größeren Innendurchmesser als der Bereich
124 besitzt. An den vierten Bereich 130 schließt sich der fünfte Bereich 132 an, der
den größten Innendurchmesser besitzt. An dem von der Austrittsöffnung 118 fortweisenden
Ende ist die Halterung offen mit einer Eintrittsöffnung, deren Durchmesser geringfügig
größer als der Außendurchmesser des Stellelements.
[0039] In die Halterung eingeführt ist ein Stellelement 134, das mit einem geschlossenen
Ende aus der Halterung hervorsteht. Das Stellelement 134 besitzt an seinem aus der
Halterung herausstehendem Ende eine Riffelung 136. Das Stellelement 134 besteht im
wesentlichen aus drei Abschnitten, die einen unterschiedlichen Außendurchmesser besitzen.
Der erste Abschnitt 138 besitzt einen Außendurchmesser, der ungefähr dem Innendurchmesser
des Abschnitts 132 entspricht oder kleiner als dieser ist. Der zweite Abschnitt 140
besitzt einen Außendurchmesser, geringfügig kleiner als der Innendurchmesser im Bereich
des zweiten Abschnitts 130 ist. Ein dritter Abschnitt 142 besitzt einen kegelförmig
sich verjüngenden Außendurchmesser.
[0040] Seitlich aus dem Stellelement 134 steht ein Betätigungsstift 144 aus einem Schlitz
146 in der Wand der Halterung vor.
[0041] Ein Dichtelement ist in Fig. 10 allgemein mit 148 bezeichnet. Fig. 12 zeigt eine
perspektivische Ansicht des Dichtelements 148. Das Dichtelement 148 besitzt einen
im wesentlichen rohrförmigen Körper 150 mit einer zentralen Bohrung, an dem ein Verschlußdeckel
152 angelenkt ist. Fig. 12 zeigt die geöffnete Position des Verschlußdeckels 152.
[0042] Der Abdichtkörper 150 besitzt eine Durchgangsbohrung 154, deren Durchmesser ungefähr
dem Durchmesser der Applikatorspitze entspricht. Das von dem Verschlußdeckel 152 fortweisende
Ende 156 des Verschlußkörpers 150 ist zylindrisch ausgeformt. Der Außendurchmesser
des Zylinders 156 entspricht im wesentlichen dem Innendurchmesser des Abschnitts 130,
in dem das Abdichtelement geführt ist.
[0043] Der sich an den zylindrischen Abschnitt anschließende Abschnitt 156 des Abdichtkörpers
150 besitzt eine zylindrische Außenkontur mit einem kleineren Radius als der Zylinderabschnitt
156, wobei die zylindrische Außenkontur des Abschnitts 158 an zwei gegenüberliegenden
Seiten parallel zueinander abgeflacht ist. Der Außendurchmesser im Bereich 158 ist
kleiner als der Innendurchmesser im Bereich 128 der Halterung.
[0044] Der Verschlußdeckel 152 ist über ein Filmscharnier 160 an dem Abdichtkörper 150 angelenkt.
In der perspektivischen Darstellung der Fig. 12 ist das Filmscharnier nicht sichtbar.
Der Hebel 162 ist in Fig. 13 mit 162 gekennzeichnet. Seitlich von dem Verschlußdeckel
152 stehen zwei parallele Arme 164 ab, die in der in Fig. 12 dargestellten geöffneten
Position des Verschlußdeckels eine Auflagefläche 166 bilden.
[0045] An der von der Austrittsöffnung 118 fortweisenden Seite liegt an dem Dichtelement
150 im Bereich des zylindrischen Abschnitts 156 eine Feder 168 an. Die Feder 168 liegt
in der ungedrückten Position von Fig. 10 zwischen Dichtelement 148 und Speicherbehälter
114.
[0046] Fig. 11 zeigt das erfindungsgemäße Schreibgerät in seiner gedrückten Position. Wie
deutlich ersichtlich, kürzt sich hierbei die Gesamtlänge des Schreibgeräts, indem
das Stellelement 134 tiefer in die Halterung 116 eintaucht. Wie aus Fig. 11 ersichtlich,
wird eine Bewegung des Stellelements in die Halterung hinein einerseits durch den
seitlich vorstehenden Stift 144 begrenzt.
[0047] Die über das Stellelement 134 vorgeschobene Schreibmine schiebt in dem Abschnitt
130 der Halterung das Abdichtelement 148 über die Feder 168 vor. An dem Übergang von
dem Abschnitt 124 zu dem zweiten Abschnitt 128 in der Halterung gelangt der Hebel
162 in Anlage mit dem umlaufenden Vorsprung 169. Bei einem weiteren Vorschieben wird
der Verschlußdeckel 152 des Abdeckelements aufgeschwenkt, noch bevor die Applikatorspitze
112 diesen berührt. Der Verschlußdeckel öffnet sich gegen die Federkraft 126, wobei
in der geöffneten Position die Feder 126 sich auf den Armen 164 des Verschlußdeckels
abstützt. Begrenzt wird die Bewegung des Abdichtkörpers 150 durch einen umlaufenden
Vorsprung 170, der zwischen den Bereichen 128 und 130 der Halterung vorgesehen ist.
[0048] Wird das Stellelement aus der vorgeschobenen Position zurückgezogen, so entspannt
sich die Feder 168 und das Abdichtelement wird durch die Feder 126 in die in Fig.
10 dargestellte Position zurückgeschoben. Sobald der Vorsprung 169 den Hebel 162 freigibt,
verschließt das Federelement 126 das Abdichtelement.
[0049] Fign. 15 und 16 zeigen eine alternative Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schreibgeräts,
bei der gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
[0050] Die in Fig. 15 dargestellte Halterung 180 besitzt einen Mündungsabschnitt 172, der
in seinem Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser der Applikatorspitze 112
ist. An den Mündungsabschnitt 172 schließt sich ein kegelförmig verjüngender Abschnitt
174 an. Ein dritter Abschnitt 176 besitzt keinen größeren Innendurchmesser. Der nachfolgende
Abschnitt 178 ist durch einen umlaufenden Vorsprung 182 von dem Abschnitt 176 getrennt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Abschnitt 178 bis zur
rückseitigen Öffnung der Halterung 180.
[0051] In Fig. 15 ist das Abdichtelement 184 ebenso wie in Fig. 17 in seiner verschlossenen
Position dargestellt. Das Dichtelement 184 besitzt einen Verschlußdeckel 186 und einen
Körper 188. Der Körper 188 besteht aus drei Abschnitten, die jeweils einen kreisförmigen
Umfang besitzen. Der von dem Verschlußdeckel 186 fort weisende Abschnitt 190 besitzt
einen Außenumfang, der geringfügig kleiner als der Innendurchmesser im Bereich 178
ist. Der sich hieran anschließende zylindrische Abschnitt 192 besitzt einen geringeren
Umfang, der kleiner oder gleich dem Innenumfang im Abschnitt 176 ist. An den Abschnitt
192 grenzt ein abgeschrägter Zylinderabschnitt 194 an. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Zylinderabschnitt 194 derart abgeschrägt, daß in der verschlossenen Position
der Verschlußdeckel 186 einen schiefen Winkel mit der Längsachse 196 des Schreibgeräts
einschließt. Der Verschlußdeckel 186 ist über eine Flachformfeder 198 an dem Abdichtkörper
angelenkt. Die Feder 198 steht im Gelenkbereich über den mittleren Zylinderabschnitt
über.
[0052] Bei einer Betätigung des Schreibgeräts wird das Stellelement in die Halterung gedrückt.
Hierdurch wird über die Feder 168 das Dichtelement 184 in Richtung der Austrittsöffnung
118 vorgeschoben. Das Federelement 198 mit seinem überstehenden Abschnitt 200 gelangt
in Eingriff mit dem umlaufenden Vorsprung 182 und schwenkt den Verschlußdeckel 186
in die geöffnete Position. Die Flügelelemente 202 bilden eine maulförmige Öffnung,
die ein Aufsetzen des Federelements auf den Abdichtkörper erleichtert. Ist das Federelement
198 ausreichend weit durch Gegenhalt des Vorsprungs 182 geöffnet, wird über das Stellelement
134 die Applikatorspitze vorgeschoben und tritt durch Schwenken des Verschlußdeckels
186 mit seiner Spitze aus der Öffnung 118 aus, wobei die Applikatorspitze lediglich
das Eigengewicht des Verschlußdeckels überwindet. Wird das Stellelement 134 zurückgezogen,
so drückt das Federelement 198 das Dichtelement 184 in die in Fig. 15 gezeigte Position
zurück, wo der Verschlußdeckel 186 auf dem Rand des schrägzylindrischen Abschnitts
194 anliegt und die Applikatorspitze abdichtet.
[0053] Fig. 16 zeigt das Schreibgerät aus Fig. 15 in seiner gedrückten Position, bei der
die Applikatorspitze 112 durch das Dichtelement aus dem Schreibgerät vorsteht.
[0054] Das Schreibgerät wird in der gedrückten Position durch Vorsprünge 203 an einem Befestigungsklipp
204 des Schreibgeräts gehalten. Der Vorsprung 203 wirkt mit einem Vorsprung in dem
Feststellstift 144 zusammen und hält so die Stelleinrichtung in der gedrückten Position.
Als besonders vorteilhaft an diesem Rastmechanismus erweist es sich, daß bei einem
Abspreizen des Stiftkörpers 204 die Stelleinrichtung freigeben wird und die Applikatorspitze
in das Schreibgerät zurückgezogen wird. So wird vermieden, daß bei einem Festklemmen
des Stifts versehentlich Flecken entstehen.
[0055] Fig. 18 zeigt die in Fig. 17 dargestellte Feder in einer perspektivischen Ansicht.
Durch Druck auf den überstehenden Abschnitt 200 der Feder, wird der Verschlußdeckel
freigegeben und kann durch die Stiftspitze aufgestoßen werden. Fig. 19 zeigt eine
alternative Ausgestaltung der Feder, bei der das Federelement im Bereich des Scharniers
zwei überstehende Zungen 206 besitzt, die von dem umlaufenden Vorsprung 182 gedrückt
werden.
[0056] Fign. 20a und 20b zeigen das erfindungsgemäße Schreibgerät in seiner gedrückten Position.
In der gedrückten Position steht von der Stelleinrichtung 134 lediglich ein kugelkappenförmiger
Abschnitt 209 vor, der auch anders gestaltet sein kann.
[0057] Fign. 21a und 21b zeigen das erfindungsgemäße Schreibgerät in der zurückgezogenen
Position, bei der die Stelleinrichtung 134 aus dem Stiftkörper vorsteht.
1. Schreibgerät mit einer Speichermine (40) und einem Applikator (46; 112), mit
- einem Stiftkörper (12, 14; 116), in dem die Speichermine (40) verschieblich angeordnet
ist, wobei in einer vorgeschobenen Position der Applikator (46; 112) aus dem Stiftkörper
hervorsteht und in einer zurückgezogenen Position der Applikator in dem Stiftkörper
angeordnet ist,
- einer Stelleinrichtung (24, 134), die die Speichermine in der vorgeschobenen Position
hält und in die zurückgezogene Position zurückstellt, und
- einem Dichtelement, das einen zylindrischen Körper (48; 150) mit einem verschwenkbaren
Verschlussdeckel (50; 152) aufweist,
- wobei der zylindrische Körper (48; 150) des Dichtelements in dem Stiftkörper (12,
14; 116) verschieblich und den Verschlussdeckel (50) seitlich an dem Körper (48) gelagert
ist, wobei
- das Dichtelement mit einem Federelement (52; 126, 198) zusammenwirkt, das in dem
Stiftkörper (12, 14; 116) angeordnet ist und in der zurückgezogenen Position der Speichermine
den Verschlußdeckel (50; 152) in eine geschlossene Position auf den zylindrischen
Körper (48) vorspannt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Dichtelement eine Betätigungseinrichtung (162; 200) aufweist, die mit einem
Vorsprung (169; 182) in dem Stiftkörper derart zusammenwirkt, dass bei einem Vorschieben
der Speichermine (40) durch die Stelleinrichtung (24, 134) das Dichtelement ebenfalls
in dem Stiftkörper (12, 14, 116) mit vorgeschoben wird und die Betätigungseinrichtung
des Dichtelements in Anlage mit dem Vorsprung in dem Stiftkörper gelangt,
- wobei das Dichtelement derart in dem Stiftkörper positioniert ist, dass die Betätigungseinrichtung
bei einem Vorschieben des Dichtelements und der Speichermine (40) den Verschlußdeckel
(50) vor einer Berührung mit der Applikatorspitze aufklappt oder den Verschlußdeckel
vorher freigibt.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlußdeckel einen über die Anlenkung vorstehenden Hebel (162) besitzt, der
bei einem Vorschieben des Dichtelements in Anlage mit dem Vorsprung (169) gelangt
und den Verschlußdeckel aufschwenkt.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlußdeckel seitlich mindestens einen Abstützarm (164) besitzt, der im wesentlichen
in einem rechten Winkel von dem Verschlußdeckel hin zu dem Verschlußkörper absteht.
4. Schreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Abstützarmen (164) seitlich, ungefähr zentral an dem Verschlussdeckel
(152) vorgesehen ist, das im geöffneten Zustand des Verschlußdeckels eine Abstützfläche
(166) bildet.
5. Schreibgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der geöffneten Position das Federelement (126) an der Abstützfläche (166) aufliegt
und in der geschlossenen Position auf dem Verschlußdeckel (152).
6. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement über ein an der Stelleinrichtung und/oder an der Speichermine angreifendes
zweites Federelement (168) in die geöffnete Position drückbar ist.
7. Schreibgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (168) zwischen zylindrischem Körper des Dichtelements und Stelleinrichtung
oder Speicherbehälter wirkt.
8. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlußdeckel (186) mit einem Federelement (198) versehen ist, das bei einem
Vorschieben des Dichtelements (184) diesen freigibt und bei einem Zurückschieben des
Dichtelements den Verschlußdeckel gegen den Körper (188) des Dichtelements (184) vorspannt.
9. Schreibgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Federelement eine Flachformfeder vorgesehen ist.
10. Schreibgerät einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Dichtelements einen schräg zur Längsachse (196) des Körpers stehenden
Rand besitzt.
11. Schreibgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlußdeckel (186) an den Körper über das Federelement (198) an der Stelle
des Randes angelenkt ist, die die geringste Höhe gegenüber dem Grund des Abdichtkörpers
besitzt.
12. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiftkörper im wesentlichen zylindrisch, mit einer Verjüngung an seiner Austrittsöffnung
(118) für die Applikatorspitze (112) geformt ist.
13. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stiftkörper der Vorsprung (169; 182) umlaufend in einen Kanal vorsteht, in
dem das Dichtelement verschieblich angeordnet ist.
14. Schreibgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (134) in Form eines zylindrischen Körpers ausgebildet ist, in
dem der Speicher der Speichermine ganz oder teilweise angeordnet ist.
15. Schreibgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass von der Stelleinrichtung (134) seitlich ein Betätigungsstift (144) vorsteht und in
dem Stiftkörper ein Rast- oder Haltemechanismus für den Betätigungsstift vorgesehen
ist.
16. Schreibgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine schlitzförmige Ausnehmung (146) in dem Stiftkörper vorgesehen ist, durch die
der Betätigungsstift der Stelleinrichtung vorsteht und die die Stelleinrichtung (134)
in der vorgeschobenen Position sichert.
1. A writing utensil with a reservoir (40) and an applicator (46; 112), with
- a pen body (12, 14; 116), in which the reservoir (40) is slidably arranged, where
in an advanced position, the applicator (46; 112) projects out of the pen body, and
in a retracted position the applicator is arranged in the pen body,
- a control mechanism (24, 134), which holds the reservoir in the advanced position
and resets it into the retracted position, and
- a sealing element, which has a cylindrical body (48; 150) with a closing cap (50;
152) that can be pivoted,
- wherein the cylindrical body (48; 150) of the sealing element is supported slidably
in the pen body (12, 14; 116) and the closing cap (50) is supported on the side of
the body (48), wherein
- the sealing element acts together with a spring element (52; 126, 198), which is
arranged in the pen body (12, 14; 116) and in the retracted position of the reservoir
pre-tensions the closing cap (50; 152) in a closed position on top of the cylindrical
body (48),
characterized in that
- the sealing element has an actuating mechanism (162; 200), which acts together with
a protrusion (169; 182) in the pen body such that during an advancement of the reservoir
(40) by the control mechanism (24, 134) the sealing element is also advanced in the
pen body (12, 14, 116), and the actuating mechanism of the sealing element comes into
contact with the protrusion in the pen body,
- where the sealing element is positioned in the pen body such that the actuating
mechanism, during advancement of the sealing element and the reservoir (40), opens
the closing cap (50) before a contact with the applicator tip, or releases the closing
cap beforehand.
2. The writing utensil according to Claim 1, characterized in that the closing cap has a lever (162) which is projecting over the coupling, and which
during an advancement of the sealing element comes in contact with the protrusion
(169), and pivots the closing cap open.
3. The writing utensil according to Claim 1 or 2, characterized in that the closing cap laterally has at least one support arm (164), which projects essentially
at a right angle from the closing cap towards the closing body.
4. The writing utensil according to Claim 3, characterized in that a pair of support arms (164) is provided laterally, approximately centrally on the
closing cap (152), which in the opened state of the closing cap forms a support surface
(166).
5. The writing utensil according to Claim 4, characterized in that in the opened position, the spring element (126) lies on the support surface (166),
and in the closed position lies on the closing cap (152).
6. The writing utensil according to one of the Claims 1 to 5, characterized in that the sealing element can be pushed into the opened position via a second spring element
(168) engaging on the control mechanism and / or on the reservoir.
7. The writing utensil according to Claim 6, characterized in that the spring element (168) acts between the cylindrical body of the sealing element
and the control mechanism or reservoir container.
8. The writing utensil according to Claim 1, characterized in that the closing cap (186) is provided with a spring element (198), which during an advancement
of the sealing element (184) releases it, and during retraction of the sealing element
pre-tensions the sealing cap against the body (188) of the sealing element (184).
9. The writing utensil according to Claim 8, characterized in that the spring element is provided with a low-profile spring.
10. The writing utensil to one of the Claims 8 or 9, characterized in that the body of the sealing element has an edge positioned slanted towards the longitudinal
axis (196) of the body.
11. The writing utensil according to Claim 10, characterized in that the closing cap (186) is coupled onto the body via the spring element (198) at the
location of the edge, which has the lowest height compared to the base of the sealing
body.
12. The writing utensil according to one of the Claims 1 to 11, characterized in that the pen body is formed essentially cylindrically, with a tapering at its outlet (118)
for the applicator tip (112).
13. The writing utensil according to one of the Claims 1 to 12, characterized in that in the pen body, the protrusion (169; 182) is projecting circumferentially into a
channel, in which the sealing element is slidably arranged.
14. The writing utensil according to one of the Claims 1 to 13, characterized in that the control mechanism (134) is formed in the shape of a cylindrical body, in which
the storage of the reservoir is completely or partially arranged.
15. The writing utensil according to Claim 14, characterized in that an actuating pin (144) projects laterally from the control mechanism (134), and a
locking or holding mechanism is provided in the pen body for the actuating pin.
16. The writing utensil according to Claim 15, characterized in that a slit-shaped recess (146) is provided in the pen body, through which the actuating
pin of the control mechanism projects, and which secures the control mechanism (134)
in the advanced position.
1. Appareil d'écriture avec une mine (40) et un applicateur (46 ; 112), avec
- un corps de stylo (12, 14 ; 116), dans lequel la mine (40) est disposée de façon
mobile, l'applicateur (46 ; 112) dépassant, dans une position avancée, du corps de
stylo, et l'applicateur étant disposé, dans une position rentrée, dans le corps de
stylo,
- un équipement de réglage (24, 134) qui retient la mine dans la position avancée
et la ramène dans la position rentrée, et
- un élément d'étanchéité qui présente un corps (48 ; 150) cylindrique avec un couvercle
de fermeture (50 ; 152) pivotant,
- le corps (48 ; 150) cylindrique de l'élément d'étanchéité étant supporté de façon
mobile dans le corps de stylo (12, 14 ; 116) et le couvercle de fermeture (50) étant
supporté latéralement sur le corps (48),
- l'élément d'étanchéité coopérant avec un élément à ressort (52 ; 126, 198) qui est
disposé dans le corps de stylo (12, 14 ; 116) et, dans la position rentrée de la mine,
prétend le couvercle de fermeture (50 ; 152) dans une position fermée sur le corps
(48) cylindrique,
caractérisé en ce que
- l'élément d'étanchéité présente un équipement d'actionnement (162 ; 200) qui coopère
avec une saillie (169 ; 182) dans le corps de stylo de sorte que, lors d'un avancement
de la mine (40) par l'équipement de réglage (24, 134), l'élément d'étanchéité est
également avancé conjointement dans le corps de stylo (12, 14 ; 116), et l'équipement
d'actionnement de l'élément d'étanchéité vient en appui contre la saillie dans le
corps de stylo,
- l'élément d'étanchéité étant positionné dans le corps de stylo de sorte que l'équipement
d'actionnement, lors d'un avancement de l'élément d'étanchéité et de la mine (40),
soulève le couvercle de fermeture (50) avant un contact avec la pointe de l'applicateur
ou libère préalablement le couvercle de fermeture.
2. Appareil d'écriture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture possède un levier (162), dépassant au-dessus de l'articulation,
qui, lors d'un avancement de l'élément d'étanchéité, vient en appui contre la saillie
(169) et soulève le couvercle de fermeture.
3. Appareil d'écriture selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture possède latéralement au moins un bras d'appui (164) qui
se détache, essentiellement à angle droit, du couvercle de fermeture en direction
du corps de fermeture.
4. Appareil d'écriture selon la revendication 3, caractérisé en ce que qu'une paire de bras d'appui (164) est prévue latéralement, à peu près de façon centrée
sur le couvercle de fermeture (152), et forme une surface d'appui (166) dans l'état
ouvert du couvercle de fermeture.
5. Appareil d'écriture selon la revendication 4, caractérisé en ce que, dans la position ouverte, l'élément à ressort (126) appuie contre la surface d'appui
(166) et, dans la position fermée, sur le couvercle de fermeture (152).
6. Appareil d'écriture selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité peut être pressé dans la position ouverte par le biais d'un
deuxième élément à ressort (168) agissant sur l'équipement de réglage et/ou sur la
mine.
7. Appareil d'écriture selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (168) agit entre le corps cylindrique de l'élément d'étanchéité
et l'équipement de réglage ou le réservoir.
8. Appareil d'écriture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (186) est muni d'un élément à ressort (198) qui, lors d'un
avancement de l'élément d'étanchéité (184), libère celui-ci et, lors d'un retrait
de l'élément d'étanchéité, prétend le couvercle de fermeture contre le corps (188)
de l'élément d'étanchéité (184).
9. Appareil d'écriture selon la revendication 8, caractérisé en ce que, comme élément à ressort, il est prévu un ressort de forme plate.
10. Appareil d'écriture une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le corps de l'élément d'étanchéité possède un bord placé obliquement par rapport
à l'axe longitudinal (196) du corps.
11. Appareil d'écriture selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couvercle de fermeture (186) est articulé sur le corps par le biais de l'élément
à ressort (198) à l'emplacement du bord qui possède la plus faible hauteur par rapport
au fond du corps d'étanchéité.
12. Appareil d'écriture selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le corps de stylo est formé de façon essentiellement cylindrique, avec un rétrécissement
au niveau de son ouverture de sortie (118) pour la pointe de l'applicateur (112).
13. Appareil d'écriture selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que, dans le corps de stylo, la saillie (169 ; 182) dépasse de façon périphérique dans
un canal dans lequel le corps de stylo est disposé de façon mobile.
14. Appareil d'écriture selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'équipement de réglage (134) est constitué sous la forme d'un corps cylindrique
dans lequel le réservoir de la mine est disposé dans sa totalité ou partiellement.
15. Appareil d'écriture selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'une broche d'actionnement (144) dépasse latéralement par rapport à l'équipement de
réglage (134), et en ce qu'il est prévu dans le corps de stylo un mécanisme d'encliquetage ou de retenue pour
la broche d'actionnement.
16. Appareil d'écriture selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le corps de stylo un évidement (146) en forme de fente à travers
lequel la broche d'actionnement de l'équipement de réglage dépasse et qui bloque l'équipement
de réglage (134) dans la position avancée.