TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft ein Behältnis zur Aufnahme eines Geometriedreieckes. Die Erfindung
betrifft auch einen Flachmaterialstreifen, aus dem sich ein solches Behältnis herstellen
lässt.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus der DE 9310773 U1 ist ein Schutzbehälter für Geometrie-Dreiecke bekannt. Dieser
Schutzbehälter ist insgesamt 10 mm (Millimeter) hoch und besteht aus zwei über ein
Scharnier miteinander verbundene, im Grundriss rechtwinklige dreieckige Platten. Über
einen Schnappverschluss lassen sich die Platten aneinander befestigen, so dass ein
allseitig verschlossener Schutzbehälter für ein oder mehrere Geometrie-Dreiecke vorhanden
ist. Die beiden Platten des Schutzbehälters sind auf der Innen- oder Außenseite mit
Verstärkungsrippen versehen, die eine Verformung der Platten und damit des Behälters
verhindern sollen. Aufgrund dieser Rippen ist die Bauhöhe des Schutzbehälters entsprechend
hoch.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0003] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein möglichst kleines Behältnis für ein Geometriedreieck anzugeben, das
das Geometriedreieck ausreichend schützt und das kostengünstig hergestellt und einfach
gehandhabt werden kann.
[0004] Diese Erfindung ist für das Behältnis durch die Merkmale des Anspruchs 1 und für
einen einteiligen Flachmaterialstreifen, aus dem ein solches Behältnis beispielhaft
hergestellt werden kann, durch die Merkmale des Anspruchs 20 gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand von sich an diese Ansprüche jeweils anschließenden weiteren
Ansprüchen.
[0005] Das erfindungsgemäße Behältnis für ein Geometriedreieck besitzt den Vorteil, dass
es als Tasche vorhanden ist. Durch die Taschenöffnung kann das Geometriedreieck einfach
und schnell in das Behältnis hineingeschoben und aus demselben herausgezogen werden.
Die Innenraumbreite des Behältnisses kann der Dicke des Dreieckes so angepasst sein,
dass das Dreieck ausreichend reibschlüssig in dem Behältnis einsitzen kann. Sofern
das Behältnis aus einem einzigen Flachmaterialstreifen hergestellt wird, sind spezielle
Scharnierausbildungen durch die Anordnung von Schwächungslinien nicht erforderlich.
Das Behältnis lässt sich sehr klein, das heißt schmal ausbilden, wenn es jeweils nur
für ein einziges Geometriedreieck ausgelegt wird. Es hat sich herausgestellt, dass
ein vollständiges Verschließen des Behältnisses nicht erforderlich ist und dass das
Ausbilden des Behältnisses dementsprechend in Art einer Tasche völlig ausreichend
ist.
[0006] Nähere Merkmale eines solchen Behältnisses sind den in den Ansprüchen angegebenen
weiteren Merkmalen sowie dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
[0007] Das Verbinden der beiden das Behältnis bildenden Platten kann über Abstandshalter
erfolgen, die insbesondere als ein Plattenstreifen, der die beiden rechtwinkligen
Platten über Schwächungslinien miteinander verbinden kann, ausgebildet sind. Dieser
Plattenstreifen besitzt vorzugsweise eine Breite, die der Dicke des jeweils einzulagernden
Geometriedreieckes entspricht. Diese Breite entspricht im vorliegenden Beispielsfall
auch der Stärke des Plattenmaterials. Das in einem weiteren Rand der beiden Platten
vorhandene Plattenteil, das die beiden Platten in diesem Bereich auf Abstand hält,
besitzt damit eine Dicke, die der Breite des Plattenstreifens und damit gleichzeitig
der Dicke eines in das Behältnis einzulagernden Geometriedreieckes entspricht. Das
Geometriedreieck kann dadurch ausreichend fest (reibschlüssig) in dem Behältnis einsitzen.
[0008] Dieses Plattenteil kann entweder als Lasche einteilig - wiederum über eine ausgebildete
Schwächungslinie - an einem Plattenteil anhängen oder es kann lose zwischen den beiden
Platten angeordnet werden. Das Plattenteil kann an den beiden Platten angeklebt oder
über beispielsweise zwei doppelseitige Klebebänder mit den beiden Platten fest verbunden
werden. Das Plattenteil kann auch nur abschnittsweise vorhanden sein. Schwächungslinien
können als Rill-Linien oder Perforationslinien ausgebildet sein.
[0009] Zum leichten Ergreifen eines in dem Behältnis eingesteckten Geometriedreieckes kann
in zumindest einer der Platten des Behältnisses eine Rand-Ausnehmung vorhanden sein,
durch die hindurch das Geometriedreieck leicht ergriffen und aus dem Behältnis herausgezogen
werden kann.
[0010] Zur Identifizierung beispielsweise von Schülern mit ihrer jeweiligen Schule kann
auf dem Behältnis ein Aufdruck der Schule oder sonstiger die Schule oder den Ort der
Schule kennzeichnender Begriffe - Worte oder Bilder - angebracht sein. Diese Aufdrucke
können als Einprägung oder als Schwarzweiß- oder Farbdruck vorgesehen werden.
[0011] Das Behältnis und damit das Plattenmaterial besteht vorzugsweise aus halbsteifem,
flexiblem Kunststoffmaterial. Das Kunststoffmaterial und damit die einzelnen Platten
des Behältnisses müssen nicht vollständig biegesteif sein.
[0012] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung, insbesondere auch bezüglich des Flachmaterialstreifens,
aus dem das Behältnis hergestellt werden kann, sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen
Merkmalen sowie dem nachstehenden Ausführungsbeispiel zu entnehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Behältnis nach der Erfindung, mit teilweise in das Behältnis
eingeschobenem Geometriedreieck,
- Fig. 2
- eine Ansicht auf das Behältnis von Fig. 1 aus Richtung der Pfeile 2 - 2,
- Fig. 3
- den Flachmaterialstreifen, aus dem das Behältnis gemäß Fig. 1 und 2 besteht,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Behältnisses nach der Erfindung,
- Fig. 5
- den Flachmaterialstreifen, aus dem das Behältnis gemäß Fig. 4 besteht,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines Behältnisses nach der Erfindung,
- Fig. 7
- den Flachmaterialstreifen, aus dem das Behältnis gemäß Fig. 6 besteht,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungsform eines Behältnisses nach der Erfindung,
mit Auswölbungen als Abstandshalter in einer der beiden Platten,
- Fig. 9
- einen Schnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behältnisses,
mit einer an einem Taschenrand herausragenden Lochleiste.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0014] Ein Behältnis 10 zur Aufnahme eines Geometriedreiecks 12 besitzt zwei rechtwinklige
Platten 14,16, die über einen zwischen ihnen vorhandenen Plattenstreifen 18 miteinander
verbunden sind. Das als Tasche ausgebildete Behältnis 10 besitzt eine Taschenöffnung
19, durch die hindurch ein Geometriedreieck 12 in das Behältnis eingeschoben oder
aus demselben herausgezogen werden kann.
[0015] Der Plattenstreifen 18 grenzt über eine Schwächungslinie 20 an der Platte 14 und
über eine Schwächungslinie 22 an der Platte 16 an. Die Schwächungslinien 20, 22 grenzen
unmittelbar an den jeweils ersten Rand 24 der Platte 14 beziehungsweise an den ersten
Rand 26 der Platte 16 an. Die Ränder 24, 26 bilden die an die Plattenöffnung 19 angrenzenden
Katheten der Platten 14,16, deren Grundflächen jeweils dem eines gleichschenkligen,
rechtwinkligen Dreiecks entsprechen. Die Schwächungslinien 20, 22 sind im vorliegenden
Beispielsfall als Perforationslinien ausgebildet.
[0016] An dem zweiten Rand 28 der einen Platte 14, die die Hypotenuse dieser dreieckigen
Platte 14 bildet, hängt über eine Schwächungslinie 30 ein Plattenteil 32 einstückig
an. Alle Schwächungslinien 20, 22, 30 sind durch teilweises Einschneiden in das jeweilige
Plattenmaterial hergestellt. Die Dicken 36 der Platten 14, 16 und des Plattenteils
32 (Fig. 2) entsprechen im vorliegenden Beispielsfall der Breite 34 des Plattenstreifens
18. Die Dicke 36 ist im vorliegenden Fall geringfügig größer als die Dicke des Geometriedreieckes
12. Auf diese Weise kann das Geometriedreieck 12 mit geringem Spiel im Bereich des
dritten Randes 38 der beiden Platten 14, 16 in das Behältnis 10 hineingeschoben werden.
[0017] Das Plattenteil 32 liegt in seinem umgeschlagenen Zustand mit seiner in Fig. 3 sichtbaren
Seite auf der Platte 14. Über die Schwächungslinie 30 hängt es dabei einteilig an
der Platte 14. Auf seiner anderen, gegenüberliegenden Seite liegt die auf die Platte
14 umgeschlagene andere Platte 16 auf. Das Plattenteil 32 wird dabei sowohl an der
Platte 14 als auch an der Platte 16 angeklebt. Dieses Ankleben kann mittels Klebstoff
erfolgen oder mittels zweier doppelseitig klebender Klebebänder. Statt einer Verklebung
kann bei einem dafür geeigneten Material auch eine Verschweißung vorgesehen werden.
[0018] Das Plattenteil 32 braucht nicht durchgängig längs des gesamten Randes 28 vorhanden
zu sein, das Plattenteil 32 dient lediglich dazu, die beiden Platten 14, 16 auf entsprechenden
Abstand zu halten und ein Herausrutschen des Geometriedreieckes 12 aus dem Behältnis
10 im Bereich des Randes 28 zu verhindern.
[0019] In dem jeweiligen dritten Rand 38 der beiden Platten 14, 16 ist eine identische,
halbkreisförmige Ausnehmung 40 vorhanden. Dieser Rand 38 stellt die zweite Kathete
der dreieckigen Grundfläche der beiden Platten 14, 16 dar. Im Bereich der beiden Ausnehmungen
40 kann ein vollständig in dem Behältnis 10 einsitzendes Geometriedreieck 12 leicht
ergriffen und aus dem Behältnis herausgezogen werden.
[0020] Das Material des Flachmaterialstreifens 11 (Fig. 3), aus dem das Behältnis 10 besteht,
ist ein flexibles, halbsteifes Kunststoffmaterial. Das Material erlaubt ein geringfügiges
Verbiegen der jeweiligen Plattenteile. Zusammen mit dem ebenfalls gering flexiblen
Geometriedreieck ist ein insgesamt ausreichend steifes, einen ausreichenden Schutz
für ein einsitzendes Geometriedreieck bietendes Behältnis vorhanden.
[0021] In dem nicht von einem in das Behältnis 10 eingeschobenen Geometriedreieck eingenommenen
Platz innerhalb des Behältnisses 10 kann zumindest ein beispielsweise als Loch ausgebildeter
Durchbruch vorgesehen werden, mittels dem das Behältnis aufgehängt werden könnte.
Im vorliegenden Beispielsfall würde das zumindest eine Loch durch das Plattenteil
32 hindurchgehen.
[0022] Das in Fig. 4 dargestellte Behältnis 10.4 entspricht in seiner Funktion dem vorstehend
beschriebenen Behältnis 10.
[0023] Im Unterschied zum Behältnis 10 besitzt das Behältnis 10.4 eine Platte 14.5, die
im Unterschied zur Platte 14 des Behältnisses 10 um zwei Teilbereiche 14.4 im Bereich
der Taschenöffnung 19 verlängert ist. In jedem Teilbereich 14.4 ist ein Loch 42 vorhanden.
Beide Löcher 42 ermöglichen, das Behältnis 10.4 beispielsweise in einen eine entsprechende
Lochmechanik aufweisenden Ordner einzuhängen. Die Lochmechanik des Ordners verhindert
dabei, dass ein in das Behältnis 10.4 eingeschobenes Geometriedreieck 12 ungewollt
aus dem Behältnis 10. 4 durch die Taschenöffnung 19 hindurch herausrutschen kann.
Das Geometriedreieck 12 könnte sich höchstens bis zu der Lochmechanik, das heißt bis
zu den Löchern 42 ein Stück weit aus der Taschenöffnung 19 nach - in Fig. 4 - links
herausbewegen.
[0024] Auch in der Platte 14.5 ist ebenso wie bei der Platte 14 des Behältnisses 10 eine
Ausnehmung 40.5 vorhanden, die sich zusammensetzt aus der halbkreisförmigen Bogenform
entsprechend der Form der Ausnehmung 40 und einer gleich breiten schlitzartigen Ausnehmung
40.6, die quer durch den Teilbereich 14.4 hindurchgeht, so wie dies der Fig. 5 unmittelbar
zu entnehmen ist.
[0025] Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Behältnis 10.6 hängt das Plattenteil 32.6,
welches dem Plattenteil 32 des Behältnisses 10 funktionell entspricht, nicht im Bereich
der Hypotenuse, sondern im Bereich der an die Taschenöffnung 19 angrenzenden einen
Kathete der dreieckigen Platte 16 über einer Schwächungslinie 30.7 einstückig an.
Dementsprechend ist der Plattenstreifen 18.6, der die Platten 14, 16 einstückig über
Schwächungslinien 20.6 und 22.6 miteinander verbindet, nicht längs der Kathete, so
wie es bei dem Behältnis 10 der Fall ist, sondern über der Hypotenuse der beiden Platten
14,16 vorhanden.
[0026] Das in Fig. 8 dargestellte Behältnis 10.8 entspricht weitgehend dem Behältnis 10.4
mit dem Unterschied, dass statt des Plattenteils 32 des Behältnisses 10.4 die Wirkung
dieses Plattenteils 32 als Abstandshalter ersetzt ist durch in der oberen Platte 16.8
der beiden Platten 14.5, 16.8 vorhandene Ausprägungen 46. Im Bereich dieser Ausprägungen
46 sind die obere und untere Platte 16.8,14.5 miteinander verschweißt. Die Ausprägungen
oder Prägewarzen 46 haben eine Kraghöhe, die der Dicke des Plattenteils 32 entspricht.
[0027] Zusätzlich ist eine demgegenüber eine geringere Kraghöhe aufweisende weitere Auswölbung
beziehungsweise Prägewarze 48 im Bereich außerhalb des Plattenteils 32 vorhanden,
das heißt im Bereich des von dem Geometriedreieck 12 eingenommenen Lichtraumes innerhalb
des Behältnisses 10.8. Diese Warze erhöht den Reibschluss und verhindert bei einem
ansonsten möglicherweise lockeren Sitz des Geometriedreieckes 12 in dem Behältnis,
dass das Geometriedreieck 12 ungewollt aus dem Behältnis herausrutschen beziehungsweise
herausfallen kann. Der in Fig. 9 dargestellte Teilschnitt verdeutlicht dies.
[0028] Bei dem in Fig. 10 dargestellten Behältnis 10.10 ist im Gegensatz zum Behältnis 10.4
ein demgegenüber verändertes Plattenteil 32 vorhanden. An dem Plattenteil 32 ist ein
Teilbereich 32.10 einstückig befestigt, welcher aus dem Bereich der Tasche und damit
aus dem Bereich der beispielsweise oberen Platte 16 und auch aus dem Bereich der darunter
liegenden unteren Platte herausragt. In diesem Plattenteil 32.10 sind, ähnlich wie
es bei den Plattenteilen 14.4 der Fall ist, zwei Löcher 42 vorhanden. Das Behältnis
10.10 kann daher einerseits an den beiden Teilbereichen 14.4 oder an dem Teilbereich
32.10 in eine entsprechende Lochmechanik eingehängt werden. Im allgemeinen wird an
einem Behältnis lediglich einer der beiden Teilbereiche, also entweder die Teilbereiche
14.4 oder der Teilbereich 32.10 vorhanden sein. Der jeweilige Teilbereich 14.4, 32.10
braucht nicht über die gesamte Gehäuseausdehnung sich zu erstrecken, so wie dies in
Fig. 4 oder Fig. 10 dargestellt ist. Die Teilbereiche müssen lediglich vorhanden sein,
damit das eine oder vorzugsweise die beiden Löcher 42 an dem betreffenden Plattenteil,
wie beispielsweise bei der Fig. 5 an dem Plattenteil 14.5, fest angeordnet werden
kann beziehungsweise können. Aufgrund des Teilbereiches 32.10 kann das Plattenteil
32 nicht einstückig an einer Platte 14 oder 16 anhängen, sondern ist als loses Teil
zwischen den beiden Platten des Behältnisses 10.10 eingesetzt und an den Innenseiten
beider Platten des Behältnisses 10.10 angeklebt oder angeschweißt.
1. Behältnis (10,10.4,10.6,10.8,10.10) für ein Geometriedreieck (12),
- mit zwei die beiden Grundflächen des Geometriedreiecks (12) abdeckenden Platten
(14,14.4,14.5, 16, 16.8),
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Behältnis in Art einer Tasche ausgebildet ist,
- der längs zweier Ränder der Platten (14,14.4, 14.5, 16, 16.8) umlaufende Taschenrand,
der die Taschenöffnung (19) frei lässt, mittels zwischen den beiden Platten (14, 14.4,
14.5,16, 16.8) angeordneter Abstandshalter eine zur Aufnahme eines Geometriedreiecks
(12) entsprechende Breite (34, 36) aufweist.
2. Behältnis nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- Abstandshalter längs des umlaufenden Taschenrandes zumindest bereichsweise vorhanden
sind.
3. Behältnis nach Anspruch 2
- dadurch gekennzeichnet, dass
- Abstandshalter in Form von zumindest in einer Platte (16.8) vorhandenen Ausformungen
dieser Platte (16.8) vorhanden sind.
4. Behältnis nach Anspruch 3,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- Ausformungen in Form von Prägewarzen (46) vorhanden sind.
5. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die beiden dreieckigen Platten (14, 14.5,16,16.8) mindestens über einen zumindest
bereichsweise vorhandenen Plattenstreifen (18, 18.6) miteinander verbunden sind, dessen
Breite (34) nicht kleiner ist als die Dicke (36) eines Geometriedreieckes (12).
6. Behältnis nach Anspruch 5,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Plattenstreifen (18, 18.6) jeweils einteilig mit den beiden Platten (14, 14.5,
16) längs eines Randes (24, 26, 28) der Platten (14, 14.5,16) verbunden ist,
- der Verbindungsbereich zwischen dem Plattenstreifen (18,18.6) und der jeweiligen
Platte (14, 14.5, 16) als Schwächungslinie (20, 20.6, 22, 22.6) vorhanden ist.
7. Behältnis nach Anspruch 6,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- Schwächungslinien (20, 20.6, 22, 22.6) als Rill-Linien und/oder als Perforationslinien
ausgebildet sind.
8. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Plattenteil (32, 32.6) im Bereich eines jeweiligen anderen Randes (24, 26, 28)
der beiden Platten (14, 14.5, 16) vorhanden ist,
- dieses Plattenteil (32, 32.6) auf der Innenseite von zumindest einer der beiden
Platten (14, 14.5, 16) im Bereich dieses anderen Randes befestigbar wie insbesondere
anklebbar oder anschweißbar ist.
9. Behältnis nach Anspruch 8,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Plattenteil (32, 32.6) zumindest bereichsweise vorhanden ist.
10. Behältnis nach Anspruch 8 oder 9,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Plattenteil (32, 32.6) an dem anderen Rand einer (14, 14.5) der beiden Platten
über eine Schwächungslinie (30, 30.7) einteilig anhängt.
11. Behältnis nach Anspruch 10,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Plattenteil (32, 32.6) auch an derjenigen Platte (14, 14.5) befestigbar wie
insbesondere anklebbar ist, mit der das Plattenteil (32, 32.6) einteilig verbunden
ist.
12. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein doppelseitiges Klebeband zum Ankleben des Plattenteils (32, 32.6) und/oder des
Plattenstreifens (18, 18.6) an jeweils einer Platte (14,14.5, 16) vorhanden ist.
13. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die freien Innenflächen der mit gegenseitigem Abstand übereinanderliegenden beiden
Platten (14,14.5,16,16.8) gleich oder größer der Grundfläche eines Geometriedreieckes
(12) sind.
14. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- eine Platte (14.5) um zumindest einen Teilbereich (14.4) größer als die andere Platte
(16, 16.8) ist,
- der Teilbereich (14.4) im Bereich der Taschenöffnung (19) vorhanden ist.
15. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- im Bereich der schlitzartigen Taschenöffnung (19) ein Fehlbereich (40, 40.5, 40.6)
in zumindest einer der beiden Platten (14, 14.4, 14.5,16,16.8) vorhanden ist.
16. Behältnis nach Anspruch 14 oder 15,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein mit dem Fehlbereich (40) zusammenhängender weiterer Fehlbereich (40.4) im Teilbereich
(14.4) vorhanden ist.
17. Behältnis nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- im Bereich der schlitzartigen Taschenöffnung (19) in jeder der beiden Platten ein
Fehlbereich (40) vorhanden ist,
- diese beiden Fehlbereiche (40) zumindest teilweise übereinander liegen.
18. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- in zumindest einem Randbereich zumindest ein Aufhänge- oder Befestigungsloch (42)
vorhanden ist.
19. Behältnis nach Anspruch 18,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das zumindest eine Befestigungsloch (42) in einem an der einen Platte (14.5) zusätzlich
vorhandenen Teilbereich (14.4) und/oder im Bereich des Plattenteils (32) und/oder
in einem an dem Plattenteil (32) zusätzlich vorhandenen, auskragenden Teilbereich
(32.10) vorhanden ist.
20. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Aufdruck auf der Außenseite von zumindest einer der beiden Platten vorhanden
ist,
- der Aufdruck als Einprägung, Einfräsung und/oder als Schwarzweiß- oder Farbdruck
vorhanden ist.
21. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Behältnis aus zumindest einem Flachmaterialstreifen aus halbsteifem, flexiblem
Kunststoffmaterial hergestellt ist.
22. Behältnis nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- im Bereich der von einem Geometriedreieck (12) eingenommenen Innenfläche der zumindest
einen Platte (16.8) zumindest eine Auswölbung wie inbesondere eine Prägewarze (48)
vorhanden ist.
23. Flachmaterialstreifen (11) zum Herstellen eines Behältnisses für ein Geometriedreieck,
nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- zwei parallel zueinander angeordnete, gleich lange Schwächungslinien (20, 20.6,
22, 22.6) einerseits an ein identisches Plattenteil (18, 18.6) angrenzen und andererseits
an jeweils einen Rand einer rechtwinkligen, dreieckigen Platte (14, 14.5, 16) angrenzen,
- an einem anderen Rand einer (14, 14.5) der beiden Platten ein Plattenteil (32, 32.6)
in Form einer Lasche über eine dritte Schwächungslinie (30, 30.7) anhängt,
- dieses Plattenteil (32, 32.6) im auf die Platte (14, 14.5) umgeschlagenen Zustand
nicht in den Bereich des Plattenteils (18, 18.6) hineinragt.
24. Flachmaterialstreifen nach Anspruch 23,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Plattenteil (32, 32.6) im auf die Platte (14, 14.5) umgeschlagenen Zustand an
keiner Stelle aus dem Bereich dieser Platte (14, 14.5) herausragt.
25. Flachmaterialstreifen nach Anspruch 23 oder 24,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die rechtwinklige Dreiecksfläche der Platte (14, 14.5) abzüglich der Fläche des
Plattenteils (32, 32.6) nicht kleiner, insbesondere geringfügig größer als die Grundfläche
des Geometriedreieckes (12) ist.