[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Hebeldrahtes eines zur
Anordnung in einem Kraftstoffbehälters eines Kraftfahrzeuges vorgesehenen Füllstandssensors
durch einen Drahtvorschub bis zu einem zuvor eingegebenen Sollwert und einem anschließenden
Biegevorgang des Drahtes um einen vorgesehenen Winkel. Weiterhin betrifft die Erfindung
eine Vorrichtung zur Herstellung eines gebogenen Hebeldrahtes eines zur Anordnung
in einem Kraftstoffbehälter eines Kraftfahrzeuges vorgesehenen Füllstandssensors mit
einer Vorschubeinrichtung und mit einer Biegeeinrichtung.
[0002] Füllstandssensoren zur Erfassung eines Füllstandes an Kraftstoff in heutigen Kraftstoffbehältern
weisen in der Regel einen an einem Träger angeordneten Potentiometer auf, welcher
den Neigungswinkel eines in dem Träger gelagerten Hebeldrahtes erfasst. Der Hebeldraht
hält an seinem dem Träger abgewandten Ende einen dem Kraftstoffspiegel folgenden Schwimmer.
Dabei weist der Träger meist eine Abwinklung als Lagerung in dem Träger und weitere
Biegungen auf, welche ein ungehindertes Verschwenken des Hebeldrahtes in den meist
verwinkelten Kraftstoffbehältern ermöglichen.
[0003] Bei dem aus der Praxis bekannten Verfahren zur Herstellung von Hebeldrähten für Füllstandssensoren
werden zunächst sämtliche Biegungen im Hebeldraht erzeugt. Hierbei addieren sich die
Toleranzen der einzelnen Arbeitsgänge zu einer sehr großen Abweichung der Positionen
der Drahtenden zueinander. In einem aufwändigen Nachkalibrierungsarbeitsgang erfolgt
ein Nachbiegen des Hebeldrahtes von Hand. Hierdurch gestaltet sich die Fertigung des
Hebeldrahtes jedoch sehr aufwändig und kostspielig.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
so weiterzubilden, dass eine Nachkalibrierung des Hebeldrahtes vermieden wird. Weiterhin
soll eine Vorrichtung zur möglichst einfachen und genauen Fertigung des Hebeldrahtes
geschaffen werden.
[0005] Das erstgenannte Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass unmittelbar nach
dem erfolgten Biegevorgang und/oder nach dem erfolgten Drahtvorschub eine Erfassung
des Messwertes und ein Soll/Istwertvergleich erfolgt.
[0006] Durch diese Gestaltung wird vorzugsweise nach jedem einzelnen Biegevorgang oder bereits
vor dem Biegevorgang nach dem Drahtvorschub der Istwert ermittelt und mit dem vorgesehenen
Sollwert verglichen. Damit kann frühzeitig eine mögliche Abweichung in der Biegung
des Hebeldrahtes erfasst und gegebenenfalls korrigiert werden. Hierdurch gestaltet
sich die Fertigung des Hebeldrahtes besonders einfach und wirtschaftlich. Eine aufwändige
Nachkalibrierung lässt sich hierdurch vermeiden.
[0007] Die Erfassung des Messwertes erfordert gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung einen besonders geringen Aufwand, wenn der Messwert optisch ermittelt wird.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Herstellung eines mehrfach gebogenen
Hebeldrahtes, wenn nach einem erfolgten ersten Biegevorgang ein weiterer Drahtvorschub
und ein weiterer Biegevorgang erfolgen.
[0009] Der Messwert könnte beispielsweise nach jedem Biegevorgang an einer neuen Stelle
am Hebeldraht ermittelt werden. Jedoch lässt sich die Gesamttoleranz zwischen den
beiden Enden des Hebeldrahtes gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung besonders gering halten, wenn der Messwert jeweils an dem freien Ende des
Hebeldrahtes ermittelt wird.
[0010] Bei mehreren, aufeinander folgenden Biegevorgängen könnte beispielsweise bei einer
Abweichung im ersten Biegevorgang die Abweichung im zweiten Biegevorgang ausgeglichen
werden. Der Hebeldraht weist jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung eine besonders hohe Formgenauigkeit auf, wenn nach einer Feststellung
einer Abweichung über einer vorgesehenen Toleranz im Soll/Istwertvergleich ein erneuter
Biegevorgang oder ein erneuter Drahtvorschub erfolgt. Durch diese Gestaltung wird
jede einzelne Biegung bei einer festgestellten Abweichung korrigiert. Hierdurch werden
Einzeltoleranzen in den Biegungen des Hebeldrahtes ausgeglichen, so dass eine enge
Gesamttoleranz des fertig gebogenen Hebeldrahtes eingehalten werden kann.
[0011] Die Toleranzen des Hebeldrahtes hängen sehr stark von dessen Materialeigenschaften
oder der beim Biegen herrschenden Temperatur ab. Nach einem Wechsel des Materials
oder einer Änderung der Temperatur lässt sich zumindest der zweite Hebeldraht mit
einer besonders geringen Anzahl an Korrekturen fertigen, wenn aus dem Sollwert und
der im Soll/Istwertvergleich ermittelten Abweichung ein Korrekturwert für den Biegevorgang
ermittelt und für den Biegevorgang des folgenden Hebeldrahtes abgespeichert wird.
[0012] Das zweitgenannte Problem, nämlich die Schaffung einer Vorrichtung zur möglichst
einfachen Fertigung des Hebeldrahtes wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Überwachungseinrichtung
zur Erfassung eines Istwertes eines Messpunktes nach einem Biegevorgang und/oder nach
einem Vorschub und durch eine Recheneinrichtung zum Vergleich des Istwertes des Messpunktes
mit einem Sollwert.
[0013] Durch diese Gestaltung lässt sich jeder Biegevorgang bei der Fertigung des Hebeldrahtes
erfassen und damit frühzeitig die Biegeeinrichtung und/oder die Vorschubeinrichtung
so einstellen, dass der Hebeldraht wie vorgesehen gebogen wird. Damit lässt sich eine
besonders enge Gesamttoleranz des Hebeldrahtes nach der Fertigung erreichen. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ermöglicht daher eine besonders einfache Fertigung des Hebeldrahtes.
[0014] Nach der Eingabe der vorgesehenen Sollwerte der Biegungen lassen sich Toleranzen
der Biegungen einfach ausgleichen, wenn die Recheneinrichtung zur Berechnung eines
Korrekturwertes zum Ansteuern der Vorschubeinrichtung und/oder der Biegeeinrichtung
ausgebildet ist.
[0015] Der Messpunkt lässt sich gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung mit
besonders geringem baulichen Aufwand erfassen, wenn die Überwachungseinrichtung zumindest
ein in vorgesehenen Raumachsen längsverschiebliches, visuelles Erfassungsgerät aufweist.
Bei einer räumlichen Biegung des Hebeldrahtes werden vorzugsweise jeweils ein Erfassungsgerät
auf den drei Raumachsen eingesetzt. Alternativ dazu kann auch ein einziges Erfassungsgerät
in den vorgesehenen Raumachsen zur Erfassung des Messpunktes verfahrbar sein.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung konstruktiv besonders einfach, wenn das Erfassungsgerät
oder die Erfassungsgeräte als Kamera ausgebildet ist/sind.
[0017] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig. 1
- schematisch eine Schnittdarstellung durch einen Kraftstoffbehälter mit einem einen
Hebeldraht aufweisenden Füllstandssensor,
- Fig. 2
- schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung des Hebeldrahtes aus
Figur 1 in einem ersten Arbeitsgang,
- Fig. 3
- schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung aus Figur 2 in einem zweiten Arbeitsgang,
- Fig. 4
- ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des Hebeldrahtes
aus Figur 1,
- Fig. 5
- einen Regelkreis des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des Hebeldrahtes
aus Figur 1.
[0018] Figur 1 zeigt einen teilweise mit Kraftstoff gefüllten Kraftstoffbehälter 1 mit einem
in einer Montageöffnung 2 eingesetzten Flansch 3. Ein gegen den Boden des Kraftstoffbehälters
1 vorgespannter Schwalltopf 4 stützt sich an dem Flansch 3 ab. Der Schwalltopf 4 haltert
einen Füllstandssensor 5 mit einem einen Schwimmer 6 tragenden Hebeldraht 7. Der Hebeldraht
7 weist eine Lagerung 8 in einem an dem Schwalltopf 4 befestigten Träger 9 auf. Weiterhin
hat der Füllstandssensor 5 ein Potentiometer 10 zur Erfassung der Auslenkung des Hebeldrahtes
7. Der Hebeldraht 7 weist mehrere Biegungen 11 auf. Zur Montage wird der Hebeldraht
7 mit dem Schwimmer 6 voran durch die Montageöffnung 2 in den Kraftstoffbehälter 1
eingeführt. Die Biegungen 11 des Hebeldrahtes 7 ermöglichen die Einführung des Füllstandssensors
5 in besonders verwinkelte Kraftstoffbehälter 1 und zudem die ungehinderte Bewegung
des Schwimmers 6 über die gesamte Höhe des Kraftstoffbehälters 1.
[0019] Figur 2 zeigt schematisch eine Vorrichtung zur Herstellung des Hebeldrahtes 7 aus
Figur 1 aus einem auf einer Rolle aufgewickelten Draht 12. Die Vorrichtung weist eine
elektrische Vorschubeinrichtung 13 und eine elektrische Biegeeinrichtung 14 auf. Die
Vorschubeinrichtung 13 fördert den Draht 12 in einen Mess- und Biegeraum 19 hinein.
An einer vorgesehenen Stelle stoppt die Vorschubseinrichtung 13 den Draht 12 und spannt
ihn fest. Anschließend wird der Draht 12 von der Biegeeinrichtung 14 gebogen. An dem
freien Ende des Drahtes 12 ist ein Messpunkt 15 definiert, der von einer Überwachungseinrichtung
16 erfasst wird. Die Überwachungseinrichtung 16 weist zwei, jeweils in einer Raumachse
längsverschieblich verfahrbare Erfassungsgeräte 17 auf. Die Erfassungsgeräte 17 sind
jeweils als Kamera ausgebildet. Beispielhaft sind in Figur 2 zwei Erfassungsgeräte
17 zur Erfassung des Messpunktes 15 in einer Ebene dargestellt. Die Vorschubeinrichtung
13, die Biegeeinrichtung 14 und die Überwachungseinrichtung 16 sind mit einer Recheneinrichtung
18 verbunden, welche die Vorschubeinrichtung 13 und die Biegeeinrichtung 14 in Abhängigkeit
von eingegebenen Sollwerten des Messpunktes 15 ansteuert.
[0020] Mit einer in Figur 2 dargestellten Vorrichtung mit zwei längsverschieblich verfahrbaren
Erfassungsgeräten 17 lässt sich der Messpunkt 15 des Drahtes 12 in einer Ebene erfassen.
Selbstverständlich kann die Überwachungseinrichtung 16 ein nicht dargestelltes, drittes
senkrecht zur Zeichenebene angeordnetes Erfassungsgerät aufweisen und den Messpunkt
15 in der dritten Raumachse erfassen. In einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform
kann selbstverständlich auch eine Überwachungseinrichtung mit einer einzelnen, in
den vorgesehenen Raumachsen verfahrbaren Kamera eingesetzt werden.
[0021] Figur 3 zeigt die Vorrichtung zur Herstellung des Hebeldrahtes 7 nach einem ersten
Biegevorgang mit einer der zu erzeugenden Biegungen 11 und einer zweiten Ansteuerung
der Vorschubeinrichtung 13 vor der Erzeugung der nächsten, in Figur 1 dargestellten
Biegung 11. Hierbei ist zu erkennen, dass die als Kamera ausgebildeten Erfassungsgeräte
17 verfahren wurden, um dem an dem freien Ende des Drahtes 12 definierten Messpunkt
15 zu folgen.
[0022] Figur 4 zeigt ein Flussdiagramm zur Fertigung des Hebeldrahtes 7 aus Figur 1 mit
der Vorrichtung aus den Figuren 2 und 3. Zunächst werden in einem ersten Schritt S1
in die in Figur 2 dargestellte Recheneinrichtung 18 in Abhängigkeit von den vorgesehenen
Abmessungen des zu erzeugenden Hebeldrahtes 7 entsprechende Solldaten des an dem freien
Ende des Drahtes 12 definierten Messpunktes 15 eingegeben. Die Recheneinrichtung 18
steuert anschließend in einem Schritt S2 die Vorschubeinrichtung 13 an, so dass die
Einspannung des Drahtes 12 gelöst, der Draht 12 bis zu der Sollkoordinate in den Mess-
und Biegeraum 19 hinein bewegt und anschließend festgespannt wird. Anschließend erfassen
die Erfassungsgeräte 17 der Überwachungseinrichtung 16 in einer visuellen Messung
S3 den Istwert des an dem freien Ende des Drahtes 12 definierten Messpunktes 15. Anschließend
wird in einem weiteren Schritt S4 die Abweichung des Istwertes von dem Sollwert erfasst
und bei Überschreitung einer vorgesehenen Toleranz die Vorschubeinrichtung 13 über
eine Korrekturschleife S5 erneut angesteuert.
[0023] Liegt die Abweichung des Istwertes von dem Sollwert innerhalb der Toleranz, wird
der erste Biegevorgang S6 gestartet. Nach dem ersten Biegevorgang S6 wird in einer
visuellen Messung S7 mit der Überwachungseinrichtung 16 erneut der Istwert des Messpunktes
15 an der Spitze des Drahtes 12 ermittelt. Nach einem Vergleich S8 des Istwertes mit
dem Sollwert wird bei einer Abweichung außerhalb einer vorgesehenen Toleranz der Biegevorgang
S6 in einer Korrekturschleife S9 mit einem berechneten Korrekturfaktor erneut durchgeführt.
Liegt der Istwert jedoch innerhalb der Toleranz, wird in einem weiteren Schritt S10
überprüft, ob das Programm zur Herstellung des Hebeldrahtes 7 aus dem Draht 12 vollständig
durchgeführt wurde. Anschließend erfolgt entweder ein weiterer Vorschub und Biegevorgang
des Drahtes 12 oder der fertig gebogene Hebeldraht 7 wird ausgegeben.
[0024] Figur 5 zeigt einen Regelkreis des Verfahrens aus Figur 4 zur Herstellung des Hebeldrahtes
7 aus Figur 1. Hierbei ist mit einer Führungsgröße W(t) der vorgesehene Sollwinkel
oder die vorgesehene Solllänge des Drahtes 12 beim Vorschub oder Biegevorgang S6 und
mit einer Regelgröße x(t) der Istwinkel oder die Istlänge des vorgeschobenen oder
gebogenen Drahtes 12 gekennzeichnet. Die Überwachungseinrichtung 16 erfasst aus der
Regelgröße den tatsächlichen Winkel oder die tatsächliche Drahtlänge und führt diesen
Messwert der Recheneinrichtung 18 zu, in welcher eine Regeldifferenz E(t) ermittelt
wird. Aus dieser Regeldifferenz wird eine Stellgröße Y(t) für den Biegevorgang S6
oder den Vorschub ermittelt. Die Stellgröße Y(t) ist damit ein Korrekturfaktor, mit
dem ein fehlerhaft gebogener Draht 12 nachgebogen werden kann. Gleichzeitig lassen
sich mit dem Korrekturfaktor die Parameter, mit denen die Biegeeinrichtung 14 und
die Vorschubeinrichtung 13 für die Herstellung eines folgenden Hebeldrahtes 7 angesteuert
werden, korrigieren. In dem Mess- und Biegeraum 19 wirken während des Biegevorganges
S6 Störgrößen Z(t) auf den Draht 12, wie beispielsweise die Eigenspannung des Materials
oder die Temperatur ein, welche auf die erzeugte Istlänge oder den Istwinkel des fertigt
gebogenen Hebeldrahtes 7 Einfluss haben. Der Einfluss dieser Störgrößen Z(t) auf die
Biegung 11 des Drahtes 12 werden mittels der Überwachungseinrichtung 16 erfasst.
1. Verfahren zur Herstellung eines Hebeldrahtes eines zur Anordnung in einem Kraftstoffbehälters
eines Kraftfahrzeuges vorgesehenen Füllstandssensors durch einen Drahtvorschub bis
zu einem zuvor eingegebenen Sollwert und einem anschließenden Biegevorgang des Drahtes
um einen vorgesehenen Winkel, dadurch gekenn-zeichnet , dass unmittelbar nach dem erfolgten Biegevorgang und/oder nach dem erfolgten Drahtvorschub
eine Erfassung des Messwertes und ein Soll/Istwertvergleich erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messwert optisch ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach einem erfolgten ersten Biegevorgang ein weiterer Drahtvorschub und ein weiterer
Biegevorgang erfolgen.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messwert jeweils an dem freien Ende des Hebeldrahtes ermittelt wird.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer Feststellung einer Abweichung über einer vorgesehenen Toleranz im Soll/Istwertvergleich
ein erneuter Biegevorgang oder ein erneuter Drahtvorschub erfolgt.
6. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Sollwert und der im Soll/Istwertvergleich ermittelten Abweichung ein Korrekturwert
für den Biegevorgang ermittelt und für den Biegevorgang des folgenden Hebeldrahtes
abgespeichert wird.
7. Vorrichtung zur Herstellung eines gebogenen Hebeldrahtes eines zur Anordnung in einem
Kraftstoffbehälters eines Kraftfahrzeuges vorgesehenen Füllstandssensors mit einer
Vorschubeinrichtung und mit einer Biegeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet eine Überwachungseinrichtung (16) zur Erfassung eines Istwertes eines Messpunktes
(15) nach einem Biegevorgang und/oder nach einem Vorschub und durch eine Recheneinrichtung
(18) zum Vergleich des Istwertes des Messpunktes (15) mit einem Sollwert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneinrichtung (18) zur Berechnung eines Korrekturwertes zum Ansteuern der
Vorschubeinrichtung (13) und/oder der Biegeeinrichtung (14) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungseinrichtung (16) zumindest ein in vorgesehenen Raumachsen längsverschiebliches,
visuelles Erfassungsgerät (17) aufweist.
10. Vorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Erfassungsgerät (17) oder die Erfassungsgeräte (17) als Kamera ausgebildet ist/sind.